QUARTALSBERICHT 04/2015

Ähnliche Dokumente
QUARTALSBERICHT 01/2016

Bilanz des Geschäftsjahres 2011

BKK ProVita Geschäftsbericht BKK ProVita Zahlen, Daten, Fakten

Geschäftsbericht 2015

Vorwort. Sehr geehrte Damen und Herren, die BERGISCHE Krankenkasse steht finanziell stabil und gut da.

AOK Baden-Württemberg 2013/14 Das Geschäftsjahr Geschäftsjahr 2013

GESCHÄFTSBERICHT 2016

GESCHÄFTSBERICHT 2015

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Mit Sicherheit gesünder leben

Geschäftszahlen Mitgliederentwicklung Ausgabenverteilung Verteilung der Leistungsausgaben

Der Jahresrückblick in Zahlen

Geschäftszahlen IKK gesund plus

Zahlen, Daten, Fakten. BKK A.T.U Geschäftsbericht 2011

Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung

Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Zahlen, Daten, Fakten. BKK A.T.U Geschäftsbericht 2010

Vorwort des Vorstandes

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Zahlen, Daten, Fakten 2015/2016 BKK Landesverband Süd

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Faire Beitragsbelastung für alle 1,7 Mio. Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen-Anhalt

ZAHLEN & FAKTEN DER GESCHÄFTSBERICHT 2017

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen.

Ergebnisse der GKV im 1. Quartal 2015: Finanz-Reserven der gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin bei gut 25 Milliarden Euro

Prof. Dr. Stefan Greß. Finanzentwicklung in der GKV faire Bedingungen für den Kassenwettbewerb?

Geschäftsbericht 2010 HEK Hanseatische Krankenkasse

BKK ProVita Geschäftsbericht BKK ProVita Zahlen, Daten, Fakten

Gut aufgestellt? Wie wir die Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein finanzieren

Das Gesundheitssystem in Deutschland

Solidarische Bürgerversicherung

Inhaltsverzeichnis Teil 1: Krankenversicherung und Vertragsarztrecht

Kopfpauschale vs. Bürgerversicherung

2015 GESCHÄFTSBERICHT DER HEIMAT KRANKENKASSE

Herzliche Grüße. Claudia Leckebusch Vorständin BKK Technoform

Kennzahlen der gesetzlichen Krankenversicherung

Zusatzbeiträge - Gesundheitsfonds

Der Geschäftsbericht Zahlen und Fakten.

vdek Ein starker Partner im Gesundheitswesen

Transkript:

QUARTALSBERICHT 4/215

Ergebnis 215 FINANZIELLE ENTWICKLUNG UND BEITRAG Entsprechend unserer Prognosen haben wir das vierte Quartal 215 mit einem leichten Überschuss von rund 1,2 Millionen Euro abgeschlossen. Die Grundlagen dieses positiven Ergebnisses liegen in unserer vorsorglichen Beitragsplanung im Jahr 215 sowie in der Senkung der Verwaltungskosten um etwa ein Prozent. Die Leistungsausgaben haben sich je Versicherten um 6 Prozent erhöht wobei wir im vergangenen Jahr bewusst in die Bereiche Gesundheitsförderung und Prävention investiert haben. 216 halten wir wie versprochen den Beitragssatz für unsere Versicherten stabil. Dabei müssen wir die angespannte Finanzsituation im Gesundheitswesen beachten. Sowohl 214 als auch 215 wurde in der Gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt ein Defizit von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftet, welches sich nach unserer Einschätzung auch 216 weiter fortsetzen wird. Vor diesem Hintergrund erwarten auch wir für das Jahr 216 ein leichtes Defizit, das wir jedoch gut aus unserem Vermögen finanzieren können. Die Auswirkungen der Finanzsituation sind deutlich sichtbar, denn Anfang 216 mussten viele Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen. Dieser Trend schrittweise steigender Beitragssätze bei allen Krankenkassen wird sich aus heutiger Sicht auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen.

ZAHLEN QUARTALSBERICHT 4/215 POLITISCHE KERNFRAGEN DER FINANZIERUNG Es ist dringend notwendig, den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) anzupassen und den Finanzausgleich innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung gerechter zu gestalten. Zusammen mit elf Krankenkassen aus dem Bereich der Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen setzt sich die IKK Südwest im Rahmen einer RSA-Allianz dafür ein, auf Verwerfungen im Morbi-RSA hinzuweisen und wissenschaftlich fundierte Lösungsmöglichkeiten vorzuschlagen. Ihre Anliegen stellt die RSA-Allianz auf der Plattform www.rsa-allianz.de vor. 25 2 15 1 5 4.16 Mio. Einnahmen 1.311 Mio. Zusatzbeitrag 197.951 Mio. Fondszuweisungen Einnahmen 1.141,4 Mio. Defizit Ergebnis 1.351 Mio. Verwaltungskosten 22.73 Mio. Leistungsausgaben 1.139 Mio. EINNAHMEN UND AUSGABEN DER GKV Die gesetzlichen Krankenkassen haben bis zum 31. Dezember Einnahmen in Höhe von 212.422 Millionen Euro erzielt. Die belaufen sich auf 213.563 Millionen Euro. 1.141,4 Mio. Euro Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung 2 3

Ergebnis 215 14 12 1 8 6 13,7 Mio. Zusatzbeitrag 1.419,6 Mio. Fondszuweisungen 1,197 Mio. Überschuss 8,4 Mio. Einnahmen 85,9 Mio. Verwaltungskosten 1.462,4 Mio. Leistungsausgaben 9,2 Mio. EINNAHMEN UND AUSGABEN DER IKK SÜDWEST Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember lagen die Einnahmen bei 1.558,7 Millionen Euro. Die lagen bei 1.557,5 Millionen Euro. Damit ergibt sich folgendes Bild: 4 2 Einnahmen Ergebnis 1,197 Mio. Euro Überschuss 2 VERMÖGEN UND LIQUIDITÄT DER IKK SÜDWEST 15 1 5 129 Mio. 184 Mio. 129 Mio. = Monatsausgabe 33 Mio. = Rücklagesoll Die IKK Südwest hat zum 31. Dezember 215 ein Vermögen von 129 Millionen Euro. Die liquiden Mittel betragen 184 Millionen Euro. Hiermit können die von fast zwei Monaten finanziert werden. Damit ist die IKK Südwest solide aufgestellt und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen. Vermögen 31.12.215 Liquidität 31.12.215 184 Mio. Euro Liquide Mittel

ZAHLEN QUARTALSBERICHT 4/215 4 35 3 25 21 18 15 12 9 6 3 461,1 258,7 229,9 (z. B. Fahrkosten) 168,5 148,2 Krankenhaus Ärzte Arzneimittel alle and. Leistungsausgaben Krankengeld Zahnärzte und Zahnersatz 114,7 Verwaltungskosten Heil- und Hilfsmittel 85,9 81,3 9,2 1.462,4 Millionen Euro, das heißt knapp 93,89 Prozent der Gesamtausgaben, gab die IKK Südwest bis zum 31. Dezember 215 in Form von Leistungsausgaben für die Versorgung ihrer Versicherten aus. Den größten Anteil daran hatten die für Behandlungen im Krankenhaus, gefolgt von den für ärztliche Versorgung (Ärzte und Zahnärzte) sowie Arzneimittel. Die Verwaltungskosten machten 5,52 Prozent der aus. 93,89 % der Gesamtausgaben gab die IKK Südwest für die Versorgung ihrer Versicherten aus Entwicklung der Mitglieder und Versicherten 1.1.215 1.1.216 Veränderung absolut Veränderung in Prozent Pflichtversicherte 367.667 361.618-6.49-1,65% Freiwillig Versicherte 47.343 44.377-2.966-6,26% Rentner 56.25 58.65 2.625 4,69 % Mitglieder 471.35 464.645-6.39-1,36 % Familienangehörige 197.1 181.133-15.877-8,6% Versicherte 668.45 645.778-22.267-3,33 % 4 5

www.ikk-suedwest.de IKK Südwest Berliner Promenade 1 66111 Saarbrücken Tel.: 6 81 9 36 96 Fax: 6 81 9 36 96 9999