QUARTALSBERICHT 4/215
Ergebnis 215 FINANZIELLE ENTWICKLUNG UND BEITRAG Entsprechend unserer Prognosen haben wir das vierte Quartal 215 mit einem leichten Überschuss von rund 1,2 Millionen Euro abgeschlossen. Die Grundlagen dieses positiven Ergebnisses liegen in unserer vorsorglichen Beitragsplanung im Jahr 215 sowie in der Senkung der Verwaltungskosten um etwa ein Prozent. Die Leistungsausgaben haben sich je Versicherten um 6 Prozent erhöht wobei wir im vergangenen Jahr bewusst in die Bereiche Gesundheitsförderung und Prävention investiert haben. 216 halten wir wie versprochen den Beitragssatz für unsere Versicherten stabil. Dabei müssen wir die angespannte Finanzsituation im Gesundheitswesen beachten. Sowohl 214 als auch 215 wurde in der Gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt ein Defizit von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftet, welches sich nach unserer Einschätzung auch 216 weiter fortsetzen wird. Vor diesem Hintergrund erwarten auch wir für das Jahr 216 ein leichtes Defizit, das wir jedoch gut aus unserem Vermögen finanzieren können. Die Auswirkungen der Finanzsituation sind deutlich sichtbar, denn Anfang 216 mussten viele Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen. Dieser Trend schrittweise steigender Beitragssätze bei allen Krankenkassen wird sich aus heutiger Sicht auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen.
ZAHLEN QUARTALSBERICHT 4/215 POLITISCHE KERNFRAGEN DER FINANZIERUNG Es ist dringend notwendig, den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) anzupassen und den Finanzausgleich innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung gerechter zu gestalten. Zusammen mit elf Krankenkassen aus dem Bereich der Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen setzt sich die IKK Südwest im Rahmen einer RSA-Allianz dafür ein, auf Verwerfungen im Morbi-RSA hinzuweisen und wissenschaftlich fundierte Lösungsmöglichkeiten vorzuschlagen. Ihre Anliegen stellt die RSA-Allianz auf der Plattform www.rsa-allianz.de vor. 25 2 15 1 5 4.16 Mio. Einnahmen 1.311 Mio. Zusatzbeitrag 197.951 Mio. Fondszuweisungen Einnahmen 1.141,4 Mio. Defizit Ergebnis 1.351 Mio. Verwaltungskosten 22.73 Mio. Leistungsausgaben 1.139 Mio. EINNAHMEN UND AUSGABEN DER GKV Die gesetzlichen Krankenkassen haben bis zum 31. Dezember Einnahmen in Höhe von 212.422 Millionen Euro erzielt. Die belaufen sich auf 213.563 Millionen Euro. 1.141,4 Mio. Euro Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung 2 3
Ergebnis 215 14 12 1 8 6 13,7 Mio. Zusatzbeitrag 1.419,6 Mio. Fondszuweisungen 1,197 Mio. Überschuss 8,4 Mio. Einnahmen 85,9 Mio. Verwaltungskosten 1.462,4 Mio. Leistungsausgaben 9,2 Mio. EINNAHMEN UND AUSGABEN DER IKK SÜDWEST Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember lagen die Einnahmen bei 1.558,7 Millionen Euro. Die lagen bei 1.557,5 Millionen Euro. Damit ergibt sich folgendes Bild: 4 2 Einnahmen Ergebnis 1,197 Mio. Euro Überschuss 2 VERMÖGEN UND LIQUIDITÄT DER IKK SÜDWEST 15 1 5 129 Mio. 184 Mio. 129 Mio. = Monatsausgabe 33 Mio. = Rücklagesoll Die IKK Südwest hat zum 31. Dezember 215 ein Vermögen von 129 Millionen Euro. Die liquiden Mittel betragen 184 Millionen Euro. Hiermit können die von fast zwei Monaten finanziert werden. Damit ist die IKK Südwest solide aufgestellt und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen. Vermögen 31.12.215 Liquidität 31.12.215 184 Mio. Euro Liquide Mittel
ZAHLEN QUARTALSBERICHT 4/215 4 35 3 25 21 18 15 12 9 6 3 461,1 258,7 229,9 (z. B. Fahrkosten) 168,5 148,2 Krankenhaus Ärzte Arzneimittel alle and. Leistungsausgaben Krankengeld Zahnärzte und Zahnersatz 114,7 Verwaltungskosten Heil- und Hilfsmittel 85,9 81,3 9,2 1.462,4 Millionen Euro, das heißt knapp 93,89 Prozent der Gesamtausgaben, gab die IKK Südwest bis zum 31. Dezember 215 in Form von Leistungsausgaben für die Versorgung ihrer Versicherten aus. Den größten Anteil daran hatten die für Behandlungen im Krankenhaus, gefolgt von den für ärztliche Versorgung (Ärzte und Zahnärzte) sowie Arzneimittel. Die Verwaltungskosten machten 5,52 Prozent der aus. 93,89 % der Gesamtausgaben gab die IKK Südwest für die Versorgung ihrer Versicherten aus Entwicklung der Mitglieder und Versicherten 1.1.215 1.1.216 Veränderung absolut Veränderung in Prozent Pflichtversicherte 367.667 361.618-6.49-1,65% Freiwillig Versicherte 47.343 44.377-2.966-6,26% Rentner 56.25 58.65 2.625 4,69 % Mitglieder 471.35 464.645-6.39-1,36 % Familienangehörige 197.1 181.133-15.877-8,6% Versicherte 668.45 645.778-22.267-3,33 % 4 5
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