22 Fachbereich Spanisch

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Transkript:

22 Fachbereich Spanisch 22.1 Vorstellung des Faches Vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung der Lebens- und Wirtschaftsräume ermöglicht das Erlernen der spanischen Sprache den Zugang zur gesamten spanischsprachigen Welt und damit die Kommunikation mit nahezu 400 Millionen Menschen. Außer in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen spielt das Spanische aber auch als Trägerin und Vermittlerin von Kulturen in Spanien und Lateinamerika eine bedeutende Rolle. Der Spanischunterricht hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler sprachlich und interkulturell handlungsfähig zu machen. Dazu ist es wichtig, dass die Lernenden ihre kommunikativen Fertigkeiten (Hör- und Hörsehverstehen, das Leseverstehen, das Sprechen und Schreiben) und die dafür benötigten sprachlichen Mittel in immer wieder neuen Situationen und Sozialformen erproben und weiterentwickeln sowie ihre Kenntnisse über die spanischsprachigen Länder erweitern. Zudem werden sie angeregt, über eigene und fremde kulturelle Gewohnheiten nachzudenken, um Begegnungssituationen erfolgreich bewältigen zu können. Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache baut auf Kenntnissen, Fertigkeiten und Grundhaltungen auf, welche die Lernenden bereits im Unterricht der bisher erlernten Fremdsprachen und im Deutschunterricht erworben haben. Der Unterricht findet in der Zielsprache statt (ausgenommen die Erarbeitung und Erläuterung komplexerer grammatischer Phänomene), wobei Alter und Vorkenntnisse der SuS einen raschen Fortschritt ermöglichen, der mit motivierenden Erfolgserlebnissen verbunden ist. Das einbändige Lehrwerk für Spanisch als 3. oder 4. Fremdsprache in der Einführungsphase ist A_tope.com (Cornelsen). Mit Beginn der Qualifikationsphase treten Dossiers, die authentische Texte unterschiedlicher Art zu einem Rahmen-thema bieten, an die Stelle des Lehrbuchs. Ergänzend wird mit dem Oberstufenlesebuch Rutas gearbeitet, das sich thematisch an den Vorgaben für das Zentralabitur orientiert. Spanisch kann als neueinsetzende Fremdsprache in der Oberstufe nur als Grundkurs angeboten werden; das Fach wird ab der Einführungsphase EF bis zum Abitur vierstündig unterrichtet und kann als 3. oder 4. Abiturfach gewählt wer-den. Die in den drei Jahren erworbenen Kenntnisse können Schülerinnen und Schülern Vorteile im Studium oder der Ausbildung bieten: für viele Studienfächer ist neben Englisch eine weitere Fremdsprache obligatorisch; Spanien oder ein spanischsprachiges Land können attraktiv für ein Praktikum während des Studiums oder der Berufsausbildung sein. Fachbereich Spanisch 1 von 30

22.2 Obligatorik schuleigener Lehrplan 22.2.1 Schuleigener Lehrplan SI Das Fach Spanisch wird derzeit nicht in der SI angeboten. 22.2.2 Schuleigener Lehrplan SII in tabellarischer Form Für den Regelunterricht in der Sekundarstufe II gelten die Kernlehrpläne Spanisch für die Sekundarstufe II (Gymnasium). Der Spanischunterricht wird in allen Jahrgangsstufen gemäß Stundentafel erteilt. Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan insgesamt besitzt den Anspruch, die im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, die im Kernlehrplan beschriebenen Kompetenzen bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln Im Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben wird die für alle Lehrerinnen gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden an dieser Stelle schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.b. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant. Fachbereich Spanisch 2 von 30

22.2.2.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Einführungsphase EF(n) A_tope.com, Unidades 1-6 Unterrichtsvorhaben I: Thema: Yo me presento / Hola, bienvenidos (Sich begrüßen u. vorstellen und nach dem Befinden sowie Herkunft fragen und Auskunft geben) Material: Unidad 1 oder Vorkurs Schwerpunktmäßig zu erwerbende(teil-) Kompetenzen: -Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: Auskunft über sich selbst und andere geben -Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: einfache Ge spräche in Alltagssituationen führen, an der Kommuni-kation in der Klasse teilnehmen -Verfügen über sprachliche Mittel: verfügen über ein Grundinventar sprachlicher Mittel insbes. Präsens der regelmäßigen Verben, begrenzter Wortschatz für die comunicación en clase, Aussprache- u. Intonationsmuster -Hörverstehen: Schulung des globalen u. detaillierten Hörverstehens zum Thema Unterrichtsvorhaben II: Thema: los jóvenes y su ámbito social (familia, amigos) Material: Unidad 2 Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen: -Leseverstehen: einfache, kurze Texte verstehen und unbekannte Wörter mithilfe des sprachlichen Vorwissens und des Kontextes erschließen, Techniken: Sprachlernkompetenz / Sprachbewusstheit -Schreiben: einfache, kurze Texte über den eigenen Lebens- und Erfahrungsbereich (Familie und Hobbies) verfassen -Verfügen über sprachliche Mittel: verfügen über ein Grundinventar sprachlicher Mittel insbes. Verben mit Vokalwechsel (z.b. poder, querer), Adjektive, Possessivbegleiter, hay / estar Hörverstehen: Schulung des globalen und detaillierten Hörverstehens zum Thema Zeitbedarf: ca. 14 Std. Zeitbedarf: ca. 20 Std. Unterrichtsvorhaben III: Thema: Los jóvenes y su rutina diaria (vida escolar, hobbys) Material: Unidad 3 und 4, oder: Unidad 3 und freie Sequenz (mit authentischen Kurztexten) Schwerpunktmäßig zu erwerbende(teil-) Kompetenzen: -Hörverstehen: in direkter Kommunikation Aussagen verstehen, bei medial vermittelten Texten Rezeptionsstrategien (global, selektiv und detailliert) anwenden Schreiben: unter Beachtung der textsortenspezifischen Merkmale Emails u. Briefe über die Alltagswirklichkeit verfassen; Vorgangsbeschreibung zu Bildern ( z.b. en una fiesta; en casa) -Sprechen: monologisches Sprechen: Personenbeschreibung, Kleidung und Farben, Charakter und Eigenschaften; an Gesprächen teilnehmen: Einkaufsgespräche (Kleidung) -Verfügen über sprachliche Mittel: verfügen über ein Grundinventar sprachlicher Mittel insbes. Unterrichtsvorhaben IV: Thema: Un intercambio a Madrid Material: Unidad 5 Schwerpunktmäßig zu erwerbende(teil-) Kompetenzen: -Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: Gespräche in routinemäßigen Situationen durchführen (z.b. Informationen einholen, einkaufen gehen (Lebensmittel), Wegbeschreibung)) -Sprachmittlung: als Sprachmittler Aussagen in der Zielsprache wiedergeben können und auf eventuelle einfache Nachfragen eingehen -Interkulturelles Verstehen und Handeln: in einfachen Begegnungssituationen in begrenztem Umfang kulturspezifische Besonderheiten beachten ( Diskursmarker wie oye, mira, venga, fíjate ) -Verfügen über sprachliche Mittel: verfügen über ein Grundinventar sprachlicher Mittel insbes. Komparativ Fachbereich Spanisch 3 von 30

Reflexivverben, unpersönl. Verben (gustar, molestar, importar), Demonstrativbegleiter (este / ese), Verben mit Vokalwechsel (decir e i), Verbalperiphrase (futuro próximo) -Hörverstehen: Schulung des globalen u. detaillierten Hörverstehens zum Thema Zeitbedarf: ca. 46 Std. Unterrichtsvorhaben V: Thema: Conocer el mundo hispanoamericano: De vacaciones en México Material: Unidad 6 Schwerpunktmäßig zu erwerbende(teil-) Kompetenzen: -Leseverstehen: einfache Sachtexte mittels globaler, selektiver und detaillierter Strategie verstehen -Schreiben: unter Beachtung der textsortenspezifischen Vorgaben z. B. Tagebucheinträge verfassen und über Vergangenes berichten -Verfügen über sprachliche Mittel: verfügen über ein Grundinventar sprachlicher Mittel insbes. indefinido, imperfecto, Satzbaukonstruktionen (u.a. Relativsätze) -Hörverstehen: Schulung des globalen u. detaillierten Hörverstehens zum Thema Zeitbedarf: ca. 22-26 Std. u. Superlativ, Bedingungen formulieren (si-satz d. Gegenwart) -Hörverstehen: Schulung des globalen u. detaillierten Hörverstehens zum Thema Zeitbedarf: ca. 20 Std. oder (statt Unterrichtsvorhaben V): Thema: Lektüre einer Ganzschrift Material: z.b. Soñar un crimen Schwerpunktmäßig zu erwerbende(teil-) Kompetenzen: -Schreiben: einfache analytische Texte schreiben (fragengeleitete Textanalyse in Vorbereitung auf die Q1, z.b. Charakterisierung), Tagebucheinträge verfassen, Zusammenfassungen schreiben Verfügen über sprachliche Mittel: verfügen über ein Grundinventar sprachlicher Mittel insbes. indefinido, imperfecto u. die Anwendung der Tempora i. Kontrast -Sprechen: zusammenhängendes monolog. Sprechen ü. die Lektüre z.b. anhand einer Strukturlegetechnik, Tagesablauf in den Ferien und Unfallhergang Hörverstehen: s. Unterrichtsvorhaben V Zeitbedarf: ca. 26 Std. Summe Einführungsphase: ca. 126 Stunden Fachbereich Spanisch 4 von 30

22.2.2.2 Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben GK(n)EF Los jóvenes y su rutinadiaria (vida escolar, hobbys) Interkulturelle kommunikative Kompetenz Soziokulturelles Orientierungswissen grundlegende Aspekte der persönlichen Lebensgestaltung und des Alltagslebens Jugendlicher in Spanien und Lateinamerika:Tagesablauf, Freizeitgestaltung, Verabredungen, Hobbys Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit sich der Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihres Lebensalltags und dem von Jugendlichen in Spanien bewusst werden Funktionale kommunikative Kompetenz: Interkulturelles Verstehen und Handeln Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihrem Lebensalltag und dem von Jugendlichen in Spanien erkennen und beschreiben Hör-/Hör-Sehverstehen Leseverstehen Sprechen Schreiben Sprachmittlung in Gesprächen die Hauptaussagen verstehen einfache didaktisierte Hörbzw. Hör-Sehtexte zu Alltagssituationen verstehen einfachen authentischen und didaktisierten Sach texten Hauptaussagen und wesentliche Details entnehmen Verabredungen treffen, sich über Hobbys und Freizeitgestaltung austauschen wesentliche Aspekte aus der eigenen Lebenswelt zusammenhängend darstellen Verfügen über sprachliche Mittel Emails und Briefe über den Lebensalltag schreiben unter Berücksichtigung der textsortenspezifischen Merkmale Inhalte von Gesprächen und einfachen Sachtexten sinngemäß in Deutsch wiedergeben Thematischer Wortschatz: Uhrzeit, Datum, Wochentage, Schulleben, Brief / Email, sich verabreden, telefonieren grammatische Strukturen: Reflexivverben, unpersönliche Verben, gerundio Sprachlernkompetenz Einführungsphasen GK (n) Sprachbewusstheit Fachbereich Spanisch 5 von 30

zweisprachige Wörterbücher selbstständig verwenden mit auftretenden Schwierigkeiten bei der Kommunikation umgehen (Gestik, Mimik, Nachfragen) 2. Quartal Kompetenzstufe: A1 Thema: Alltagsgespräche und Sachtexte des Alltagsleben (Email, Brief) planen, eigene Kommunikationsprobleme wahrnehmen, benennen und mit Unterstützung beheben Los jóvenes y su rutinadiaria (vida escolar, hobbys Gesamtstundenkontingent: ca. 22 Std. Text- und Medienkompetenz einfache authentische und didaktisierte Hör-, Hör-Seh- und Lesetexte vor der dem Hintergrund des spezifischen Kontextes verstehen zweisprachige Wörterbücher funktional einsetzen sprachlich einfach strukturierte Emails und Briefe schreiben Sonstige fachinterne Absprachen Lernerfolgsüberprüfung Projektvorhaben: Klausur Mailaustausch mit den spanischen Austauschschülern als Vorbereitung des Austausches Hör-/Hör-Sehverstehen Schreiben Lesen Fachbereich Spanisch 6 von 30

22.2.2.3 Schulinterner Lehrplan Spanisch für die Qualifikationsphase (Abitur 2017) auf der Grundlage des KLP GOSt Spanisch NRW Q 1 (neu einsetzend) Unterrichtsvorhaben 1: Unterrichtsvorhaben 2: El desafío de la pobreza infantil Los jóvenes en España una generación en movimiento Medienschwerpunkte: Kurzreportagen, testimonios, Videos, Filmausschnitte Medienschwerpunkte: Zeitungsberichte, testimonios,, Bilder Bezüge zum KLP (S. 59): Gegenwärtige gesellschaftliche und politische Diskussionen: Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Strukturen Lateinamerikas Bezüge zu den inhaltlichen Vorgaben (2017): El desafío de la pobreza infantil en Latinoamérica Bezüge zum KLP (S. 59): Alltagswirklichkeiten und berufliche Perspektiven junger Menschen: Facetten persönlicher und beruflicher Lebensgestaltung und Lebensentwürfe Jugendlicher und Erwachsener in der sich verändernden spanischsprachigen Welt Bezüge zu den inhaltlichen Vorgaben (2017): freies Unterrichtsvorhaben unter Berührung des Themas España, país de emigración Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs: interkulturelle Kompetenz (Wissen) Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs: interkulturelle Kompetenz (Wissen) Fachbereich Spanisch 7 von 30

- soziale Ungleichheit in Lateinamerika - Notwendigkeit und Grenzen von Kinderarbeit: trabajo infantil vs.explotación infantil - Straßenkinder: el sueño de una vida mejor Leseverstehen: längere (authentische, teils leicht adaptierte) Sachtexte verstehen und ihnen gezielt Informationen entnehmen Hörsehverstehen: Einzelinformationen und Hauptaussagen aus authentischen Video- und Filmszenen entnehmen Schreiben: Informationen kohärent schriftlich darlegen Verfügbarkeit sprachlicher Mittel: Wdh. der Grundgrammatik aus der EF nach Bedarf (indef. und imperfecto, Objektpronomina, gustar usw.), Adverbialsätze Text- und Medienkompetenz: Lesestrategien und Erschliessungstechniken, Hörsehstrategien (Sehen o. Ton, über Bildaus-sagen Sprache antizipieren) - Lebensentwürfe und Werte spanischer Jugendlicher - aktuelle Protestbewegungen - la fuga de cerebros Abwanderung qualifizierter junger Menschen (s.a. UV 3) Leseverstehen: längere authentische Sachtexte verstehen und ihnen gezielt Informationen entnehmen Schreiben: produktionsorientiertes Schreiben- eine persönliche Stellungnahme verfassen Verfügbarkeit sprachlicher Mittel: - Grammatik: Schwerpunkt presente de subjuntivo - Redemittel: zur Meinungsäuße- rung (opino que etc.), zur Be- wertung von Informationen (me parece esencial que etc.), zur Strukturierung von Informationen (por un lado por otro lado etc.) Text- und Medienkompetenz: Lesestrategien und Erschliessungstechniken bei längeren Texten Leistungsmessung: Klausur nach altem Format: Leseverstehen (integriert) + Schreiben Leistungsmessung: Klausur (Aufgabenart 3): - Teil A: Schreiben - Teil B: Leseverstehen (isoliert) + Hörsehverstehen (isoliert) Klausur (Aufgabenart 3): - Teil A: Schreiben Fachbereich Spanisch 8 von 30

- Teil B: Leseverstehen (isoliert) + Hörsehverstehen (isoliert) Klausur nach altem Format: Leseverstehen (integriert) + Schreiben Unterrichtsvorhaben 3: España, país de inmigración y emigración Medienschwerpunkte: Sachtexte, Lieder, Film(ausschnitte) Bezüge zum KLP (S. 59): Alltagswirklichkeiten und berufliche Perspektiven junger Menschen: Facetten persönlicher und beruflicher Lebensgestaltung und Lebensentwürfe Jugendlicher und Erwachsener in der sich verändernden spanischsprachigen Welt Globale Herausforderungen und Zukunftsentwürfe: Ökologische und ökonomische Herausforderungen und Perspektiven Bezüge zu den inhaltlichen Vorgaben (2017): España, país de inmigración y emigración Unterrichtsvorhaben 4: Andalucía: turismo y medio ambiente Medienschwerpunkte: Sachtexte (u.a. Blogs) Bezüge zum KLP (S. 59): Globale Herausforderungen und Zukunftsentwürfe: Ökologische und ökonomische Herausforderungen und Perspektiven Historische und kulturelle Entwicklungen: Traditionen und kulturelle Vielfalt in der spanischsprachigen Welt Bezüge zu den inhaltlichen Vorgaben (2017): Andalucía: cultura y turismo Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs: interkulturelle Kompetenz (Wissen) - Auswanderungsgründe, la travesía - Integrationsfragen: adaptación vs. aislamiento - aktuelle Wirtschaftskrise - los nuevos emigrantes españoles (Vertiefung zu UV 2) Schwerpunkte des Kompetenzerwerbs: interkulturelle Kompetenz (Wissen) - Massentourismus vs. nachhaltiger Tourismus -Umweltbedrohungen (Wasserknappheit, intensive Landwirtschaft, s.auch UV 5) - atracciones culturales de Andalucía Fachbereich Spanisch 9 von 30

monologisches und dialogisches Sprechen: - Ergenbisse präsentieren; einen kohärenten Kurzvortrag zu einem vertrauten Thema halten - Gespräche / Diskussionen führen und in Gang halten Verfügbarkeit sprachlicher Mittel: Grammatik: presente de subj. (Vertiefung), futuro simple, con- Dicional simple Redemittel: zum Vortrag, zur Bildbeschreibung, zur mdl. Interaktion Text- und Medienkompetenz: kommunikative Strategien zum monologischen und dialogischen Sprechen Leistungsmessung: Mündliche Kommunikationsprüfung: - 1. Teil: monologisches Sprechen (Bildbeschreibung und einordnung) - 2. Teil: dialogisches Sprechen (rollengebundene Diskussion) Schreiben: produktionsorientiertes Schreiben- einen Tagebucheintrag / Blogeintrag / Leserbrief schreiben Sprachmittlung: Texte sinngemäß und situationsangemessen ins Spanische übertragen (v.a. schriftlich) Verfügbarkeit sprachlicher Mittel: - Grammatik: Nebensatzverkürzungen (gerundio), Passivkonstruktionen, wichtige Verbalperiphrasen (mit gerundio u. Infinitiv) - Redemittel zum Blog / Leserbrief Text- und Medienkompetenz: Schreibstrategien ( Schreiben als Prozess Planung, Abfassung und Überarbeitung von Schreibprodukten) Leistungsmessung: Klausur (Aufgabenart 3): - Teil A: Schreiben - Teil B: Leseverstehen (isoliert) + Sprachmittlung (isoliert) 22.2.2.3 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Qualifikationsphase (Abitur 2016) Q2 inhaltliche Schwerpunkte / Interkulturelle Kompetenzen Kommunikative Kompetenzen (Schwerpunktsetzung Methodische Kompetenzen (Schwerpunktsetzung) Verfügbarkeit über sprachl. Mittel (Schwerpunktsetzung) Fachbereich Spanisch 10 von 30

UV (5) La España de hoy -El bilingüismo como faceta de la sociedad española Schreiben - eine Analyse schreiben (Vertiefung vgl. UV 4) -Dialogisches Sprechen -Sachtextanalyse (u.a. funktionale sprachliche Mittel, Leserlenkung) Grammatik: -imperfecto de subjuntivo -pluscuamperfecto de subjuntivo -condicional compuesto (am Beispiel Kataloniens) -Sprachensituation in Spanien -el bilingüismo -Sprache als Identitäts merkmal -Sprachpolitik Medien: Schwerpunkt Sachtexte (u.a. Zeitungsartikel, Leserbriefe) -argumentieren -ein Thema kontrovers diskutieren Klausur: 2-3 Teilaufgaben, comprensión + análisis+ comentario (z.b. Leserbrief) Redemittel: -zur Sachtextanalyse -zum Blog / Leserbrief -zur Analyse literarischer Texte UV (6) Movimientos migratorios -El conflicto Norte-Sur tal como se refleja en la frontera entre México y los EE.UU. Leseverstehen -literarische Texte verstehen und rezipieren Analyse literarischer Texte / der Textwirkung -Lesestrategien bei komplexen literarischen Texten s.o. (UV 5) -s. UV (3) [Wdh.] -el sueño americano -Chancen und Risiken der (illegalen) Einwanderung in die USA (Fokus Mexiko) Schreiben -wichtige Zieltextformate abfassen [teils Wdh.] Medien: literarische Kurztexte/ Roman (auszug), Film, Bilder Monologisches / dialogisches Sprechen Klausur: 3 Teilaufgaben UV (7) - Puffer Der Puffer kann z. B. verwendet werden : -zur Durchführung einer freien Sequenz -zur Wdh. / Vertiefung von Inhalten aus den UV 1-6 -zur Behandlung literarischer Texte (z.b. Romanauszug) -Beschreibung und Analyse von Bildmaterial [Wdh.] -diskutieren, argumentieren Sprachmittlung -schriftlich und mündlich adressaten- und situationsgerecht mitteln [Wdh. nach Bedarf] -Kriterien wichtiger Zieltexte kennen [Wdh./ Bündelung] [Wdh. nach Bedarf] Medien: ohne Setzung, ggf. hier statt in UV (6): literarische Texte/ Roman(auszug) Vorabiturklausur: 2 Vorschläge mit je 3 Teilaufgaben Fachbereich Spanisch 11 von 30

22.3 Leistungskonzept/-bewertung 22.3.1 Vereinbarungen zur SII 22.3.1.1 Vereinbarungen zur Konzeption der Klausuren Die Schriftlichkeit kann im Fach Spanisch (neueinsetzende Fremdsprache in der Oberstufe) nicht abgewählt werden, das bedeutet alle SuS müssen Spanisch bis einschließlich Q2 schriftlich belegen. In Klausuren stellen die Schüler/innen die in verschiedenen Bereichen im Unterricht erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen schriftlich unter Beweis. Zu den vielfältigen Kompetenzen gehören u.a. die Kommunikation, das Hör-, Seh- und Leseverstehen, das Schreiben und die Sprachmittlung, sowie interkulturelle Kompetenzen (Orientierungswissen und Werte, persönliche, kritische Haltungen und Meinungen), die Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit. Auf der Grundlage von 48 SchulG, 13 APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans X hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen: Mündliche Prüfungen: Die Klausur wird im folgenden Quartal durch eine mündliche Prüfung ersetzt: Q1 (2. Halbjahr / 1. Quartal) Facharbeit:. Da die Facharbeit auch in neueinsetzenden Kursen vollständig in der Fremdsprache geschrieben werden muss, werden keine Facharbeiten mehr für das Fach Spanisch zugelassen. Jahrgangsstufe EF : 2 Klausuren pro Halbjahr Klausurdauer: 2-stündig Ein Wörterbuch darf nicht verwendet werden Fachbereich Spanisch 12 von 30

Das bisherige Klausurformat ändert sich sowohl im Hinblick auf die Überprüfung der Teilkompetenzen Schreiben und Leseverstehen als auch im Hinblick auf die Überprüfung weiterer Teilkompetenzen, wie Sprachmittlung und Hör- /Hörseh-verstehen. Eine Übersicht der unterschiedlichen Aufgabenarten findet sich im Kernlehrplan im Kapitel 4. Eine Fokussierung der Aufgabenarten erfolgt durch die jährlichen Abiturvorgaben. Fachbereich Spanisch 13 von 30

Spanisch (neu einsetzend) Einführungsphase Bewertungskriterien Klausurteil Sprachmittlung (Gewichtung abhängig von der Gesamtkonzeption der Klausur) Inhaltliche Leistung Die Schülerin/ Der Schüler gibt die wesentlichen Inhalte im Sinne der Aufgabenstellung sinngemäß zusammenfassend wieder. Darstellungsleistung Die Bewertung erfolgt orientiert an den in den Kernlehrplänen ausgewiesenen Referenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR). Kommunikative Textgestaltung Ausdrucksvermögen/ Verfügen über sprachliche Mittel Sprachrichtigkeit max. 40 % der Gesamtpunkte: Die folgenden allgemeinen Kriterien werden kurs- und aufgabenspezifisch ausgeführt: Die Schülerin/ Der Schüler fasst einfache zentrale Informationen/ Aussagen in der Regel weitgehend situations- und adressatenbezogen sinngemäß zusammen. Konkrete inhaltliche Erwartungen: - / Pkt. / Pkt. - / Pkt. -. konzentriert sich dabei bezogen auf den situativen Kontext auf wesentliche Inhalte. / Pkt. ggf. weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (2) Die Schülerin/ Der Schüler richtet ihren/ seinen Text auf die Intention und den/ die Adressaten im Sinne der Aufgabenstellung aus. berücksichtigt den situativen Kontext. beachtet die Textsortenmerkmale des geforderten Zieltextformats. erstellt einen einfach strukturierten Text. gestaltet ihren/ seinen Text hinreichend ausführlich. max. 60 % der Gesamtpunkte: Die Schülerin/ Der Schüler löst sich vom Wortlaut des Ausgangstextes. verwendet funktional einen weitgehend angemessenen allgemeinen und thematischen Wortschatz. verwendet einen dem jeweiligen Zieltextformat weitgehend angemessenen Satzbau. Die Schülerin/ Der Schüler beachtet die Normen der sprachlichen Korrektheit im Sinne einer gelingenden Kommunikation: Wortschatz Grammatik Orthographie / + / + / + / Fachbereich Spanisch 14 von 30

Jahrgangsstufe Q 1: 2 Klausuren pro Halbjahr Die erste Klausur im zweiten Halbjahr der Q1 wird durch eine mündliche Kommunikationsprüfung ersetzt. Insgesamt werden im Verlauf der Qualifikationsphase alle funktionalen kommunikativen Kompetenzen mindestens einmal in einer schriftlichen Klausur überprüft. Die drei Anforderungsbereiche (AFI, II und III) sind in allen Klausuren zu berücksichtigen. (In Spanisch (n) kann in der Einführungsphase hiervon abgewichen werden.) Hilfsmittel: Im Unterricht, in den Klausuren und im Abitur sind grundsätzlich sowohl ein- als auch zweisprachige Wörterbücher zugelassen. Der Gebrauch beider Wörterbücher ist im vorausgehenden Unterricht rechtzeitig zu üben. Bis auf eine Ausnahme ist die Überprüfung von drei Teilkompetenzen in allen Klausuren verbindlich. In Aufgabenart 1.1 ist in Klausurteil Schreiben mit integrierter Überprüfung des Leseverstehens vorgesehen. Für die Gesamtklausur ergeben sich die folgenden Kombinationsmöglichkeiten: Schreiben (verpflichtend) + 2 aus: Lesen, Sprachmittlung, Hör-/ Hörsehverstehen, Sprechen 1 Klausur in der Q-Phase wird ersetzt durch eine mündliche Kommunikationsprüfung Mögliche Ausnahme (d.h. Überprüfung von weniger als drei Teilkompetenzen): Spanisch (n) : 1 x in der Qualifikationsphase Schreiben (verpflichtend) + 1 aus: Lesen, Sprachmittlung, Hör- / Hörsehverstehen, Sprechen Ausgangsmaterialien in Klausuren sind authentische Texte bzw. Medien 22.3.1.2 Bewertung von schriftlichen Klausuren Bei der Bewertung der schriftlichen Textproduktionen (Schreiben und Sprachmittlung) erfolgt die Gewichtung von Sprache und Inhalt im Verhältnis 60:40. Die Gewichtung der beiden Klausurteile A und B orientiert sich laut Kernlehrplan an den Vorgaben in der Abiturprüfung. Bei Klausuren nach Aufgabenart 1.1 ergeben sich bei einer Gesamtpunktzahl von 150 Punkten folgende Verteilungen: Fachbereich Spanisch 15 von 30

Klausurteil A (Schreiben und Leseverstehen integriert) (70%) + Klausurteil B (hier: Sprachmittlung, 30%) Klausurteil A (Schreiben und Leseverstehen integriert) (80%) + Klausurteil B (hier: Hör-/ Hörsehverstehen, 20%) Die Bewertung der isolierten Teilkompetenz erfolgt in einem eigenen Bewertungsraster. Sprachliche Leistung/ Darstellungsleistung Klausurteil A Die Bewertung erfolgt orientiert an den in den Lehrplänen ausgewiesenen Referenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR). Fachbereich Spanisch 16 von 30

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Klausurteil B Isolierte Überprüfung: Sprachmittlung Hinweise zur Länge der Textgrundlagen * Zur Zeit aufgrund des Neubeginns in der Einführungsphase nur Spanisch GK (n) Die Anzahl der Wörter ist gemäß der Bearbeitungszeit während der Qualifikationsphase zu reduzieren. Fachbereich Spanisch 18 von 30

Isolierte Überprüfung: Hör- / Hörsehverstehen Die Bewertung des Klausurteils B erfolgt in einem separaten Abschnitt des Bewertungsrasters. Es sind 30 Punkte zu vergeben. Es sind geschlossene und halboffene Aufgaben vorgesehen. Dauer des auditiven bzw. audiovisuellen Textes: 3-5 Minuten Anzahl der Hör- / Hörsehvorgänge: i.d.r. zweimal oder mehrmals, entsprechend des Schwierigkeitsgrades Es erfolgt eine angemessene Reduzierung der zielsprachlichen Textvorlage (Klausurteil A ). Beispiele für geschlossene Aufgaben (vorgegebene Antwortmöglichkeiten): Auswahlaufgaben/ multiple choice-aufgaben, Zuordnungsaufgaben, Richtig/Falsch/Nicht im Text-Aufgaben, Sequenzierungsaufgaben. Beispiele für halboffene Aufgaben (freie Kurzantworten): Ergänzungsaufgaben (z.b. Vervollständigung eines Satzes, einer Tabelle), Lückentextaufgaben, Auswahlaufgaben mit Begründung, Zuordnungsaufgaben mit Begründung, Richtig/Falsch-Aufgaben mit Begründung. 22.3.1.3 Korrekturzeichen: Mit Beginn der Einführungsphase bis zum Abitur gelten im Fach Spanisch folgende Bestimmungen für die Korrektur der schriftlichen Überprüfungen: Die Leistungsbewertung ist so anzulegen, dass - sie den in den Fachkonferenzen gemäß Schulgesetz beschlossenen Grundsätzen entspricht, - die Kriterien für die Notengebung den Schülerinnen und Schülern transparent sind und - die Korrekturen sowie die Kommentierungen den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle Lernentwicklung ermöglichen. Dazu gehören insbesondere auch Hinweise zu individuell erfolgversprechenden allgemeinen und fachmethodischen Lernstrategien. Die Verwendung von Randbemerkungen/Korrekturzeichen hat insofern eine doppelte Funktion: Zum einen geben sie der Schülerin/dem Schüler eine differenzierte Rückmeldung zu den inhaltlichen und sprachlichen Stärken und Schwächen der Klausur/schriftlichen Arbeit und damit Hinweise für weitere individuelle Lernschritte. Zum anderen dienen die Randbemerkungen/Korrekturzeichen der Lehrkraft als Orientierung für die abschließende Bewertung mithilfe eines inhaltlichen und sprachlichen Kriterienrasters. Folglich ist es nicht ausreichend, lediglich Fehler und Defizite zu markieren. Vielmehr sind auch positive Aspekte der Klausur angemessen am Rand zu vermerken. Fachbereich Spanisch 19 von 30

1)Inhalt Im Sinne dieser zweifachen Zielsetzung werden Stärken und Schwächen in der inhaltlichen Leistung am Rand vermerkt. Sie sind meist komplexer Natur und lassen sich nicht durch einfache Korrekturzeichen erfassen. Vielmehr erfordern sie eine nähere Kennzeichnung. Dabei können Kurzbezeichnungen verwendet werden, z.b. Inh (Inhalt), Log (Logik), Rel (Relevanz). Zur Kennzeichnung der Qualität können sie ergänzt werden durch die Zeichen + und. 2) Kommunikative Textgestaltung und Ausdrucksvermögen/Verfügbarkeit sprachlicher Mittel Ebenfalls am Rand vermerkt werden Stärken und Schwächen des Schülertextes in den Bereichen Kommunikative Textgestaltung und Ausdrucksvermögen/ Verfügbarkeit sprachlicher Mittel. Hierzu bieten sich die Kurzzeichen KT und AV an jeweils ergänzt durch die Zeichen + bzw.. Diesen Kurzzeichen können Hinweise zur jeweils betroffenen Kategorie hinzugefügt werden (z.b. Aufgabenbezug, Belegtechnik, Eigenständigkeit). 3) Sprachrichtigkeit Für die Korrektur der Abiturarbeiten gelten entsprechend den Kriterien der Sprachrichtigkeit die Zeichen W für Wortschatz, G für Grammatik, R für Rechtschreibung und Z für Zeichensetzung. Diese können ggf. durch die folgenden Korrekturzeichen weiter differenziert werden, sofern dies im Hinblick auf die Rückmeldung an die Schülerinnen und Schüler sinnvoll ist: ekturzeichen Beschreibung W Präp Konj A G Bez F Mod Pron Sb T R Z ( ) Wortschatz Präposition Konjunktion Ausdruck Grammatik Bezug, Konkordanz Form Modus Pronomen Satzbau Tempus Rechtschreibung Zeichensetzung Streichung Einfügung Die betroffenen Wörter bzw. Passagen werden im Schülertext unterstrichen und am Rand mittels Korrekturzeichen kategorisiert. In den Klausuren der Einführungs- und der Qualifikationsphase wird dem Korrekturzeichen in der Regel ein Korrekturvorschlag hinzugefügt. Fachbereich Spanisch 20 von 30

Auch wiederholt auftretende Fehler werden nach dem Fehlertyp kategorisiert und zusätzlich mit dem Vermerk s.o. versehen. Bei der Beurteilung der sprachlichen Korrektheit werden sie berücksichtigt; ihre Markierung als Wiederholungsfehler hat diagnostischen Wert (Hinweis auf systematische Fehler). Auch solche Fehler, die als Flüchtigkeitsfehler erscheinen, sind nach dem jeweiligen Fehlertyp zu kategorisieren und bei der Beurteilung angemessen zu berücksichtigen. Im Spanischen werden ein fehlender oder falscher Akzent, eine fehlende oder falsche Tilde als Rechtschreibfehler markiert, es sei denn die falsche Schreibweise impliziert eine andere Bedeutung oder einen anderen Sinn, dann handelt es sich um W- oder G- Fehler. Im Bereich der Zeichensetzung werden alle Fälle markiert, die dem üblichen Gebrauch oder dem Satzsinn widersprechen (im Spanischen z.b. Komma vor Nebensatz, fehlendes Fragezeichen am Satzanfang, Ausrufezeichen bei Imperativen, unten stehende Anführungszeichen). Bei der Gesamtbeurteilung der Sprachrichtigkeit in den Bereichen Wortschatz, Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung wird berücksichtigt, in welchem Maße das Lesen und Verstehen des Textes durch die Fehler beeinträchtigt oder gar gestört sind (vgl. die Stufenbeschreibungen im Raster zur sprachlichen Leistung für das Zentralabitur). (Quelle: https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/getfile.php?file=3683 22.3.2 Mündliche Prüfungen - Hinweise zur Konzeption und Durchführung Klausurersatz Die mündliche Kommunikationsprüfung ersetzt eine Klausur in der Qualifikationsphase. Leistungen, die im Rahmen einer mündlichen Prüfung als Ersatz für eine Klausur erbracht werden, zählen zum Beurteilungsbereich Klausuren. Kompetenzbereich Vorrangig: Sprechen : Obligatorisch: 1. Zusammenhängendes Sprechen (monologisch) 2. An Gesprächen teilnehmen (dialogisch) Gestaltung Grundsätzliche Orientierung an den Anforderungsbereichen I - III. (geringere Anforderungen im AFB II im Vergleich zu schriftlichen Klausuren) Für den ersten Prüfungsteil bieten sich z.b. an: Wiedergabe /Beschreibung und Kommentierung eines Textes im Sinne des erweiterten Textbegriffs (Beispiele: Bilder, Statistiken, Karikaturen, etc.). Der zweite Prüfungsteil sollte Bezug auf den ersten Prüfungsteil nehmen, so dass die beteiligten Personen in ein Gespräch einsteigen können; Könnte z.b. eine Podiumsdiskussion / ein Rollenspiel sein. Organisation Paar- und Gruppenprüfungen: Fachbereich Spanisch 21 von 30

Empfehlenswert, um diskursive Kompetenzen abzuprüfen; maximal 3 4 Prüflinge; Lehrkraft nimmt eine beobachtende Funktion ein; Schülerinnen und Schüler stellen ihre kommunikativen Kompetenzen miteinander unter Beweis (Unterschied zur Abiturprüfung); Einhilfen durch die Lehrkraft möglich, falls das Gespräch ins Stocken gerät; die Prüfungsleistung jedes/r Kandidaten/in muss erkennbar und bewertbar sein. Einzelprüfungen: möglich (aber nicht empfehlenswert) Vorbereitungszeit i.d.r. 30 Minuten mit ein- und zweisprachigem Wörterbuch Zeitvorgaben Qualifikationsphase: Einzelprüfungen: ca. 10-15 Minuten Die Prüfungszeit teilt sich auf die Prüfungsteile Zusammenhängendes Sprechen und An Gesprächen teilnehmen in etwa zu gleichen Teilen auf. Dokumentation Empfehlung: keine Video- oder Audiographie während der Prüfung, kein Protokoll; Grundlage der Bewertung ist das Kriterienraster, zum Beispiel: Fachbereich Spanisch 22 von 30

(Quelle der Kriterienraster: Schinke / Steveker: Mündliche Prüfungen in modernen Fremdsprachen in der gymnasialen Oberstufe) Leistungsbeurteilung Entspricht den Richtlinien und Lehrplänen sowie 13 APO-GOSt Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich den Vorgaben zur Leistungsbewertung des Zentralabiturs (Inhalt und Sprache/Darstellungsleistung 40: 60 %). Inhaltliche Leistung: Kriterien Sachwissen, Klarheit und Differenziertheit (ab A2/B1, nicht im Anfangsunterricht), Eigenständigkeit der Argumente Verfahren in der Schule Die Fachkonferenz legt den Termin für die mündliche Kommunikationsprüfung in Übereinstimmung mit der Schulleitung fest. Die SchülerInnen werden zu Beginn der Q1 über die zeitliche Einordnung (statt erster Klausur im ersten Quartal des zweiten Halbjahres) informiert. Vorbereitung Die Umstellung des Unterrichts auf mehr Mündlichkeit ist zwingend erforderlich. Fertigkeiten (insbesondere im Rahmen der mündlichen Darstellungsleistung/ Strategie) werden im Unterricht eingeübt. Bewertungskriterien werden transparent gemacht. Fachbereich Spanisch 23 von 30

Jahrgangsstufe Q 2: 1. Halbjahr: 2 Klausuren (comentario de texto) Klausurdauer: 3-stündig Aufgabenstellung: Aufgabenart A 1 (comentario de texto, Textvorlage: 300-400 Wörter) Punkteverteilung (ges. 150 P.): Gesamtleistung Sprache: 90 Punkte (30 P. kommunikative Textgestaltung / 30 P. Ausdrucksvermögen u. sprachliche Mittel / 30 P. Sprachrichtigkeit, davon 12 P. Lexik, 12 P. Grammatik, 6 P. Orthographie) Gesamtleistung Inhalt: 60 Punkte Beispiel für Punkteverteilung Inhalt: 1. Aufgabe (Informationsaufnahme / resumen):13 P. 2. Aufgabe (análisis): 27 Punkte 3. Aufgabe (comentario / kreative Schreibaufgabe): 20 P. Wörterbuch ein- und zweisprachig Klausur 2. Hj. Q 2 (Vorabiklausur) : 2 Vorschläge mit je 3 Teilaufgaben Klausurdauer: 3 Zeitstunden Übrige Angaben siehe 1. Halbjahr Bearbeitungszeit der Klausuren im Überblick: GK LK* Jahrgang EF.1 EF.2 Q1.1 Q1.2 Q2.1 Q2.2 Wochenstunden im Halbjahr Anzahl der Klausuren im Halbjahr Dauer der Klausuren in Schulstunden/Zeitstunden h Wochenstunden im Halbjahr Anzahl der Klausuren im Halbjahr Dauer der Klausuren in Schulstunden/Zeitstunden h 4 4 4 4 4 4 2 2 2 1 + mdl.prf. 2 1 2 2 2 2 3 3h ---- ---- 5 5 5 5 ---- ---- 2 2 2 1 ---- ---- 3 3 4 4,25h * entfällt, da Spanisch nicht als fortgeführte Fremdsprache angeboten wird 22.3.1.2 Vereinbarungen zur sonstigen Mitarbeit Die Sonstige Mitarbeit (mündliche und schriftliche Beiträge) umfasst u.a.: Fachbereich Spanisch 24 von 30

kontinuierliche, sachliche und sprachlich angemessene Beteiligung am Unterricht Beteiligung an Gruppenarbeiten Hausaufgaben ( Vor- und Nachbereitung des Unterrichtsstoffes, Referat, u.ä.) kurze schriftliche Tests zur Überprüfung von Teilfertigkeiten und Kenntnissen. Bei der Beurteilung der mündlichen Leistung (die mdl. Beiträge können nur in der Zielsprache als Leistung gewertet werden) werden folgende Kriterien berücksichtigt: sprachliche Korrektheit (Aussprache / Intonation, Lexik, Syntax) gesprächsangemessenes Verhalten Sachkenntnisse in den Bereichen Sprache und Landeskunde Qualität der Mitarbeit (Häufigkeit und Stetigkeit der Beteiligung am Unterrichtsgespräch, Niveau der Beiträge, Gründlichkeit und Zuverlässigkeit der häuslichen Vor- und Nachbereitung etc.) Kreativität und Eigenständigkeit und Kontinuität in der Unterrichtsarbeit Methodenkenntnis und Beherrschung von Arbeitstechniken. Fachbereich Spanisch 25 von 30

Klassengespräch -verschließt sich der Teilnahme am unterrichtlichen Geschehen -zeigt auch bei Hilfestellung keine angemessene Reaktion -kann sich nicht verständlich machen -Fehler und Ausfälle in allen elementaren Bereichen -sinnentstellende Aussprache -unangemessene Reaktion bei offensichtlichen Wissenslücken; Unterrichtsstörungen -kaum Interesse an unterrichtlicher Interaktion -keine Teilnahme an Unterrichtsgesprächen, auch nicht nach Aufforderung -sehr starke sprachliche und inhaltliche Abhängigkeit von L / S - Ein-Wort-Antworten -kann sich kaum verständlich machen: - kennt kaum Vokabeln; auch Grundwortschatz nur begrenzt -fast ständiger Rückgriff aufs Deutsche -Sprachfluss nicht vorhanden -sehr hoher Grad an Fehlerhaftigkeit bei grammatischen Strukturen -Aussprache vorwiegend sinnentstellend -unangemessene Reaktion bei offensichtlichen Wissenslücken; Unterrichtsstörungen -kaum Interesse an selbstständiger Kommunikation; passive Teilnahme aber gewährleistet -Teilnahme an Unterrichtsgesprächen zumeist nur nach Aufforderung: -starke sprachl. u. inhaltl. Abhängigkeit von L / S -sehr kurze Antworten /Äußerungen -kann sich nur schwer verständlich machen -häufige Suche nach Vokabeln bzw. viele Vokabelfehler -wiederholter Rückgriff aufs Deutsche -häufiges Stocken -Ausfälle in der elementaren Grammatik -teilweise fehlerhafte Aussprache -neu Gelerntes wird nur selten in die eigenen Beiträge integriert Gruppenarbeit (Schülerexperimente) -beteiligt sich überhaupt nicht an den Arbeiten -kann keinerlei Fragen über den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit beantworten - beteiligt sich nur wenig an den Arbeiten - bringt kaum sachliche und sprachliche Kenntnisse ein - kann den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit inhaltlich und sprachlich nur unzureichend präsentieren - beteiligt sich an den Arbeiten - bringt sachliche und sprachliche Grundkenntnisse ein - kann den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit in einfacher Sprache in Grundzügen richtig darstellen Referate - unstrukturierter und unverständlicher Vortrag - keine Veranschaulichung über den Vortrag hinaus - zahlreiche grobe sprachliche und inhaltliche Fehler - vollständig abgelesener Vortrag - nicht adressatenorientiert, unbrauchbare Medien - Fakten ohne inhaltlichen Zusammenhang und mit mehreren groben sprachlichen Verstößen - vollständig abgelesener Vortrag, aber noch adressatenorientiert und sprachlich verständlich - geringe Anschaulichkeit, geringer Medieneinsatz - in Ansätzen zusammenhängende Fakten und Verwendung einfacher sprachlicher Strukturen Bezug zur allgemeinen Notendefinition Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht. Selbst Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behebbar sind. Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, notwendige Grundkenntnisse sind jedoch vorhanden und die Mängel in absehbarer Zeit behebbar. Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht im Ganzen aber noch den Anforderungen. Notenstufen (Punkte) Note: 6 (Punkte: 0) Note: 5 (Punkte: 1-3) Note: 4 (Punkte: 4-6) Fachbereich Spanisch 26 von 30

-unregelmäßige Teilnahme an Unterrichtsgesprächen: -kurze Beiträge -kann sich verständlich machen -eingeschränktes Ausdrucksvermögen; sucht öfter nach Vokabeln -Unsicherheiten in der Grammatik ohne wesentlichen Einfluss auf das Verständnis -leichte Probleme bei der Aussprache, jedoch deutliches Bemühen -neu Gelerntes wird nach Aufforderung in die eigenen Beiträge integriert -hohes Maß an Kooperationsbereitschaft -regelmäßige Teilnahme an Unterrichtsgesprächen: -kann sich gut verständlich machen gutes Ausdrucksvermögen mit guten Vokabelkenntnissen -guter Sprachfluss, seltenes Stocken - beherrscht Grammatik elementar sicher -sinngebende Aussprache -neu Gelerntes kann und wird selbstständig in die eigenen Beiträge integriert - beteiligt sich an der Planung und Durchführung - bringt sachliche und sprachliche Kenntnisse ein, die die Arbeit voranbringen - stellt den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit in den wesentlichen Punkten weitgehend sprachlich richtig und nachvollziehbar dar - wirkt sowohl sprachlich als auch inhaltlich aktiv an der Planung, Durchführung und Präsentation mit - stellt den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit vollständig, sprachlich richtig und verständlich dar - teilweise abgelesener Vortrag, adressatenorientiert - deutliches Bemühen um anschauliche Gestaltung - Fakten werden weitgehend sprachlich korrekt dargestellt - Inhaltliche Zusammenhänge werden nicht immer deutlich - freier Vortrag, adressatenorientiert - anschauliche Gestaltung - Fakten und Zusammenhänge fehlerfrei dargestellt und sprachlich weitgehend korrekt präsentiert Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen. Die Leistung entspricht in vollem Umfang den Anforderungen. Note: 3 (Punkte: 7-9) Note: 2 (Punkte: 10-12) -konstante, überdurchschnittliche Teilnahme an Unterrichtsgesprächen: -rasche, angemessene und ausführliche Reaktion auf Äußerungen von L / S - stellt inhaltliche Zusatzfragen - nennt weitere Aspekte - initiiert Gespräche -kann sich sehr gut verständlich machen: - Variabilität im Ausdruck -sehr guter Sprachfluss - sehr hohes Maß an sprachlicher Korrektheit - Fähigkeit zur Selbstkorrektur -überschaut und beherrscht die Strukturen (Grammatik) -großes Bestreben, neu Gelerntes sofort anzuwenden - wirkt maßgeblich an der Planung und Durchführung mit - bringt besondere sprachliche Kenntnisse und zielführende Ideen ein - stellt den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit strukturiert, überzeugend und sprachlich ansprechend dar - freier und flüssiger Vortrag - überzeugende und ausgewogene Veranschaulichung durch Bilder, Schemata usw. - Fakten und Zusammenhänge werden sprachlich souverän dargestellt (Quellenarbeit, Fachwissen, Hintergrundwissen werden eingebracht) Die Leistung entspricht den Anforderungen in ganz besonderem Maße. Note: 1 (Punkte: 13-15) Fachbereich Spanisch 27 von 30

22.4 Beitrag des Faches zum Hausaufgabenkonzept Die Fachschaft Spanisch bezieht sich auf die Grundsätze des Hausaufgabenkonzept der Schule und legt für die Sek II folgendes fachspezifisch fest. 22.4.1 Festlegungen in der SII In der Einführungsphase, der Spracherwerbsphase, gilt als Grundlage für gemeinsames Arbeiten und Üben in Bezug auf a) Wortschatz und Grammatik: regelmäßiges und eigenständiges Lernen des behandelten Vokabulars der jeweiligen Lektionen, sowie über den Lehrbuchtext hinaus im Unterricht neueingeführter Wortschatz ab dem zweiten Halbjahr kann auch die selbständige Erarbeitung eines Lektionstextes als vorbereitende Hausaufgabe erfolgen der Grammatik kommt in diesem Jahr der Spracherwerbsphase eine zentrale Bedeutung zu sowohl Wortschatz als auch Grammatik werden in besonderem Maße geübt, gefestigt und vertieft zur Garantie der Eigenständigkeit der Aufgabenbearbeitung im cuaderno werden die Lösungshefte phasenweise von der Lehrkraft einbehalten b) Materialien: cuaderno de actividades, zusätzlich bereitgestelltes Material In der Q1 und Q2 ist eine ständige Reaktivierung des vorhandenen und die selbständige Erweiterung und Vertiefung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes grundlegende Voraussetzung für eine aktive und erfolgreiche Teilnahme am Unterricht. In Vorbereitung auf die Klausur ist ein eigenständiges, regelmäßiges Verfassen verschiedener Textformate im Sinne der drei Aufgabenbereiche unerlässlich. Am Ende der Q1 müssen alle grundlegenden grammatischen Inhalte in thematischen Kontexten integriert eingeführt sein. Dies bedeutet eine regelmäßige Übung und Nachbereitung der entsprechenden grammatischen Phänomene. Fachbereich Spanisch 28 von 30

22.5 Beiträge zur individuellen Förderung 22.5.1 Förderung selbstgesteuerten Lernens und kollektive Fördermaßnahmen Die Individualisierung im Spanischunterricht erfolgt, indem dieser auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und die einzelnen Fähigkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Lerner abgestimmt wird. Hierzu findet zu Beginn des Schuljahres der Q1/2 eine Lernstandserhebung mit wesentlichen grammatischen Übungen der Einführungsphase statt. Die Schülerinnen und Schüler können somit ihren Kenntnisstand überprüfen und gezielt daran anknüpfen. Lerner mit geringen und unzureichenden Kenntnissen sind angehalten, ihre Lücken zu schließen und ein Basisniveau zu erreichen. Lerner mit solidem und hohem Kenntnisstand verfolgen anspruchsvollere Ziele. Dazu erhalten die Lerner unterschiedliche Materialien entsprechend ihren Lernvoraussetzungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Dabei wird unterschiedlich auf die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler eingegangen und diese Unterschiedlichkeit als Chance nutzbar gemacht, indem für die innere Differenzierung auf kooperative Arbeitsformen wie bspw. Gruppenpuzzle, Kugellager, Marktplatz, Lernaufgaben, Tandem und Lernen an Stationen zurückgegriffen wird. Hierbei besteht die Chance einer gesteuerten Mischung der Gruppen, sodass die Stärkeren den Schwächeren helfen und die starken Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig positiv und gewinnbringend beeinflussen können. Zur Heranführung an authentische Texte, um so einen individuellen und selbständigen Leseprozess zu ermöglichen, soll den Lernern ein Lesekoffer angeboten werden, welcher spanische sprachige Lektüre enthält. Auch Filme in spanischer Sprache können als Element der äußeren Differenzierung angeboten werden, um so die Aussprache noch mehr in den Fokus zu rücken. Damit verbunden können freiwillige Fachbereich Spanisch 29 von 30

Referate stehen, die die jeweiligen Medien und Inhalte thematisieren und vorstellen. Infolge dessen wird die individuelle Präsentationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in der spanischen Sprachen gefördert. Des Weiteren bieten Selbstevaluationsbögen, Aufgaben der autocontrol und des repaso gute Anknüpfungspunkte, um dem Schüler ein breites Bild der Rückkopplung seiner Fähig- und Fertigkeiten geben zu können. Um eine effektive Arbeit im Unterricht als auch im alltäglichen Leben leisten zu können, sind die Schülerinnen und Schüler angehalten einen sicheren Umgang mit dem ein- bzw. zweisprachigen Wörterbuch zu erlangen und individuell sicherer im Umgang mit Texten, Methoden und Medien zu werden. Aufgrund der vorgegebenen, sehr steilen Progression im Bereich des Spracherwerbs wird die Einrichtung eines individuellen Förderkurses im AG- Bereich notwendig, um allen SuS basale Sprachkenntnisse zu ermöglichen. Dieser Kurs kann jedoch nur bei entsprechend günstiger Personallage realisiert werden. Fachbereich Spanisch 30 von 30