Romfahrt 2016 Vom 4.10.-10.10.2016 Am Dienstag den 4.10 um 18.30Uhr trafen sich 17 Studierende und die Lehrer Herr Backes und Herr Schindler voller Vorfreude am Flughafen Köln-Bonn. Der Abflug in die ewige Stadt stand kurz bevor und war für 21.05Uhr vorgesehen, verschob sich allerdings um etwa zwei Stunden. Dadurch traf unsere Gruppe erst gegen 1 Uhr im Hotel an, wo sie freundlich von der Hoteldirektion empfangen wurde. Nach der Ankunft unternahmen einige Schüler noch einen Nachtspaziergang zum Kolosseum, der Großteil ging schlafen. Am nächsten Morgen ging es früh zur Papstaudienz auf dem Petersplatz. Für einen guten Platz standen wir schon um 7.15 Uhr in der Schlange. Die Audienz begann gegen 9.30 Uhr und endete gegen 11 Uhr. Wir als Studierende des Friedrich-Spee-Kollegs wurden als Pilgergruppe genannt. Im Anschluss hatten wir Freizeit, um Rom jeweils in kleineren Gruppen zu erkunden. Donnerstags trafen wir uns um 6 Uhr vorm Hotel, um zur deutschen Messe im Campo Santo Teutonico zu gehen. Anschließend besichtigten wir den Friedhof Campo Santo Teutonico, auf dem ursprünglich deutschsprachige Pilger begraben wurden, die es nicht zurück in die Heimat geschafft hatten. Nach der Messe und der Besichtigung fand unsere Führung unter Leitung von Frau Santoro durch die Vatikanischen Museen und den Petersdom statt. Die Führung dauerte bis etwa 15 Uhr, aufgrund des schlechten Wetters ging danach nur ein kleiner Teil der Gruppe auf die Aussichtsplattform des Petersdoms.
Am nächsten Tag war eigentlich ein Ausflug nach Ostia geplant. Aufgrund des schlechten Wetterberichtes verschoben wir die Fahrt auf Samstag und machten stattdessen einen Ausflug zur Engelsburg. Die Besichtigung ließ unter anderem einen wunderbaren Rundblick über die ewige Stadt zu. Danach gingen wir zur Piazza Navona mit dem Vier-Ströme-Brunnen und anschließend zum Pantheon, einem einmaligen Kuppelbau aus der Antike. Am Abend traten noch viele Schüler den Weg zum nachts hell erleuchteten Trevi-Brunnen an. Samstags ging es dann wie geplant vormittags zu den Domitilla-Katakomben, durch die wir von Pater Manfred geführt wurden. Die Führung dauerte etwa eine Stunde, eine kurze Vorab-Ansprache nicht mit eingerechnet.
Im Anschluss fuhren wir dann nach Ostia und besichtigten die Ausgrabungsstätten des antiken Hafens. Leider begann es zu regnen, wodurch sich die Erkundung auf etwa zwei Stunden begrenzte. Am Sonntagmorgen besuchten wir eine Messe um 10 Uhr in der deutschsprachigen Gemeinde Santa Maria dell Anima, die vom Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann, der vorher Weihbischof im Erzbistum Köln war, gehalten wurde und sehr gut besucht war. Anschließend besichtigten wir das Forum Romanum und das Kolosseum. Im Forum Romanum waren wir anfangs geschlossen als Gruppe unterwegs. Herr Backes und Herr Schindler hielten einen kleinen Vortrag über das Forum, die Maxentius-Basilika, den Titus- Bogen und das umliegende Gelände. Später teilten wir uns dann auf und erkundeten das Gelände für uns. Das Kolosseum betraten wir lediglich als Gruppe aber aufgrund der großen Besuchermassen beschlossen wir dann, uns aufzuteilen und uns am Abend im Hotel-Garten zu treffen, um den letzten Abend in gemeinschaftlicher Runde zu verbringen. Montagmorgen mussten die Zimmer bis 10 Uhr geräumt werden, was reibunglos funktionierte, und im Anschluss traten wir danach dann noch den Weg zum Piazza del Popolo und zur Spanischen Treppe an. Um 15 Uhr ging es mit dem Bus zum Flughafen und um 18.40 Uhr diesmal pünktlich Richtung Heimat. Wir trafen dann gegen 20.30 Uhr am Flughafen Köln-Bonn ein und verabschiedeten uns.
Alles in allem lässt sich feststellen, dass wir alle Spaß hatten, viel gesehen haben und als Gruppe gut zusammen gepasst haben. Alle Ausflugsziele waren lohnenswert und angenehm zu besichtigen, auch wenn das Wetter nicht perfekt mitgespielt hat. Besondere Highlights waren die Papstaudienz, die Engelsburg und die Vatikanischen Museen, Orte die jeder einmal besichtigen sollte. Von der Engelsburg konnte man erfreulich vieles aus Büchern wiedererkennen, z.b die Statue des Erzengels auf der Spitze oder die Aussicht auf die wunderbare Engelsbrücke. Die Vatikanischen Museen sind fantastisch und man müsste eigentlich Tage darin verbringen. Vor allem die nur gemalten Deckenzeichnungen, die aussehen, als wären sie gemeißelt, haben beeindruckt. Richard Wiedenfeld