BOXING GERMANY INTERVIEW

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Transkript:

1. Wie bist du zum Boxen gekommen? Ich bin durch meinen Papa, der heute auch gleichzeitig mein Trainer ist, zum Boxen gekommen. Er nahm mich früher einmal mit zum Boxtraining aber nur damit ich etwas für meine Fitness tun konnte. Als dann mehrere andere Boxer sagten, dass ich mich gut schlagen würde, kam ich immer regelmäßiger zum Training. 2. Haben schon Personen aus deiner Familie oder Freunde von dir geboxt? Wie schon erwähnt war mein Vater früher Boxer im Amateurbereich und bestritt ca. 50 Kämpfe. Durch seine Boxbegeisterung fing auch mein Bruder an zu boxen. 3. Wie lange boxt du schon? Richtig angefangen zu trainieren habe ich mit 12 Jahren. Davor hatte ich auch schon eine Zeitlang geboxt, nur mit mehreren großen Pausen. 4. Was gefällt dir am besten am Boxen? Am Boxen gefällt mir der Adrenalinschub vor einem Kampf und natürlich das Gefühl, wenn man gewonnen hat. Somit also der erzielte Erfolg. 5. Hast du noch anderen Hobbies? In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden und wir gehen Shoppen oder ins Kino. Außerdem male und zeichne ich gerne. 6. Wie oft trainierst du in der Woche? Normalerweise trainiere ich so um die 5-6-mal in der Woche, wobei mein Papa und ich uns unseren Trainingsplan selber gestalten können. 7. Was war dein schönstes Erlebnis beim Boxen? Zuletzt war mein schönstes Erlebnis der 1.Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Straubing und dem danach folgenden EU-Cup mit der Nationalmannschaft. 1

8. Was war Ihre schwerste Niederlage? Meine schwersten Niederlagen waren, als ich bei der Deutschen Meisterschaft und beim Queens Cup im Finale gegen ein und dieselbe Person verloren habe. 9. Was war dein bisher größter Sieg beim Boxen? Mein größter Sieg war ebenfalls bei der Deutschen Meisterschaft in Straubing. 10. An welchen Kampf erinnerst du dich noch ganz besonders gut? Ich kann mich noch sehr gut an den Kampf gegen Maria Hamel erinnern, da sie bei diesem Revanche-Kampf in den ersten beiden Runden unterlag. Jedoch konnte sie in den letzten beiden Runden mehrere klare Treffer setzten, so dass es für einen Sieg noch reichen konnte. Dieser Kampf hat mir einerseits Erfahrung gebracht und andererseits hat er mich noch mehr motiviert, härter und häufiger zu trainieren. 11. Hast du Vorbilder beim Boxen? Mein erstes großes Vorbild ist mein Bruder. Er ist diejenige Person, die von Anfang an mit mir trainiert hat. Außerdem spricht er mir immer wieder Mut zu und kann mich am besten auf meine Fehler aufmerksam machen. Im Profibereich habe ich keine wirklichen Vorbilder, doch im Amateurbereich bin ich besonders auf die Boxerin Katie Taylor aus Irland aufmerksam geworden, die mich mit ihrem Boxstil sehr beeindruckt hat. 12. Ernährst du dich als Boxerin bewusster? Dadurch, dass mein Vater mein Trainer ist, fällt es mir umso leichter auf meine Ernährung zu achten. Meine Mutter kann meine Ernährung dementsprechend auf die Situation anpassen. (Situation : Vorbereitungsphase / Aufbauphase) 13. Wie heißt dein Trainer/in? Mich trainiert mein Vater Ayhan Korkmaz. 2

14. In welchem Verein boxt du? Ich boxe für den Weseler BC. 15. WIE SIEHT FÜR DICH EIN PERFEKTER TAG AUS? Für mich ist ein perfekter Tag, wenn ich Training, Schule und Freizeit kombinieren kann, was aber meistens leider nicht möglich ist, da zu wenig Zeit vorhanden ist. 16. Was wolltest du als Kind werden? Mein größter Wunsch war es, als Schauspielerin oder Sängerin im Fernsehen aufzutreten. Das Boxen kam für mich als Kind noch gar nicht in Frage. 17. Wohin gehst du gerne mit deiner/en Familie/Freunden? Mit meiner Familie gehe ich gerne in Freizeitparks oder sonstige andere Orte. Mit meinen Freunden normalerweise Shoppen. 18. Wohin gehst du, wenn du ganz alleine für dich sein möchtest? Um alleine zu sein reicht es für mich schon aus, wenn ich ein wenig Musik höre, um mich vom Stress oder sonstigem abzulenken. 19. Was isst du am liebsten? Am liebsten esse ich die türkischen Gerichte meiner Mutter. Darunter ihre türkische Pizza oder gefüllte Teigtasche. Zudem mag ich asiatische Gerichte. 20. Hast du eine Marotte? Wenn ja, welche sind es? Ich bekomme öfters zu hören, dass ich stur sei und immer meinen Willen durchsetzten wolle. In manchen Situationen agiere ich zickig und es ist nicht immer einfach, mich wieder aufzumuntern. 3

21. Worüber kannst du lachen? Da ich ein sehr fröhlicher Mensch bin, kann ich über unterschiedliche Dinge lachen. Meistens bringen mich meine Freunde zum Lachen. Meistens auch dann, wenn ich nicht so gute Laune habe. 22. Was regt dich auf? Es ist öfters unangenehm, wenn Personen einem nicht zuhören können oder wollen. Ein anderer Punkt wäre, wenn andere nicht hilfsbereit sind oder Aufgaben nach mehreren Anläufen nicht umsetzen können. 23. Welchen Traum möchtest du dir unbedingt noch erfüllen (Privat/Sport)? Im Sport wäre mein größter Traum die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016. Im privaten Bereich, um abgesichert zu sein, mein Abitur zu schaffen und evtl. Einen Job zu finden der mir Spaß macht. 24. Wie lautet der Name deines aktuellen Titels? Zurzeit habe ich den Titel der Deutschen Meisterin 2013. 25. Was ist dein aktuelles Kampfgewicht? Mein aktuelles Kampfgewicht ist 54 kg. Jedoch werde ich vorrausichtlich nächstes Jahr auf 51 kg boxen. 26. Wie lautet deine derzeitige Kampfbilanz (Amateurkämpfe/Profikämpfe)? Ich habe insgesamt 21 Kämpfe und habe davon 15 gewonnen. 27. Was sind deine persönlichen Stärken? Ich würde sagen, dass meine persönlichen Stärken darin liegen, Aufgaben umzusetzen. Ich bin sehr zielstrebig und ehrgeizig und will alles so gut wie möglich erledigen. Dazu bin ich auch ein sehr gesellschaftlicher Mensch und meistens auch freundlich zu meinen Mitmenschen. 28. Was hörst du am liebsten für Musik? Meine Lieblingsmusikrichtung ist RnB und Hiphop. Zudem höre ich aber auch noch die Deutschen Charts. 4

29. Wer ist dein Lieblings-Sänger/in? Zu meinen Lieblingssängern gehören Rihanna und Beyonce, die ich schon seit klein an höre. 30. Welchen Tipp möchtest du dem Nachwuchs im Boxen mit auf den Weg geben? Beim Boxen gibt es Zeiten, in denen du überhaupt keine Lust mehr hast zu trainieren und in denen einfach keine Erfolge kommen wollen. In diesen Zeiten darf man nicht aufgeben und man sollte sich immer wieder selbst motivieren. Die Erfolge, die man dann irgendwann verzeichnen kann, freuen einen umso mehr und machen einen stolzer. 5