Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Die Sch konstruieren einen funktionsfähigen. Ziel Die Sch entwickeln während der Beobachtung des konstruierten s eine positive Einstellung zu den Tieren. Material Div. Material gemäss separater Liste Sozialform Plenum GA Zeit 60 Zusätzliche Informationen: Professionelle Brutkästen können auch gemietet werden. Orientieren Sie sich in der Region, wer solche Brutkästen anbietet. Wichtig: Überlegen Sie auch, wer die geschlüpften Küken abnehmen kann. Unter folgendem Link können Sie Brutkästen kaufen: http://www.wachtelshop.ch
2/7 Aufgabe: Lies den Text und versuche danach, selber einen herzustellen. Anschliessend kannst du deine Beobachtungen zum Werdegang deines Kükens auf dem separaten Blatt notieren. Wie entsteht ein Küken? Diese Frage wird häufig gestellt: Steckt in einem Frühstücksei ein noch nicht entwickeltes Küken? Damit man diese Frage abschliessend beurteilen kann muss man sich damit auseinandersetzen, wie überhaupt Eier entstehen und welche Rolle der Hahn bei dieser ganzen Geschichte spielt. Die Entstehung eines Eis beginnt im Eierstock der Henne. Hier befinden sich unzählige Eizellen, von denen sich jeden Tag eine zu einem Ei entwickeln kann. Diese Eizelle reift zunächst zur Dotterkugel heran und wandert in den Eileitertrichter. Trifft die Dotterkugel hier auf die Samenzellen des Hahns, wird ein Küken daraus. Verlässt sie den Eileitertrichter unbefruchtet, wird es ein Frühstücksei. Ob befruchtet oder unbefruchtet die gelbe Dotterkugel wandert durch den Eileiter in Richtung Kloake. Auf ihrem Weg wird sie nach und nach von mehreren Lagen Eiklar umwickelt. Zum Schluss wird das Ei mit einer festen Kalkschicht überzogen. Damit aus einem befruchteten, frisch gelegten Ei ein Küken wird, muss es von der Henne drei Wochen bebrütet werden. Die Henne wendet das Ei immer wieder und sorgt für eine gleich bleibende Temperatur von etwa 38 C. Nach drei Bruttagen entwickeln sich im Ei Blutgefässe, die den Embryo mit Nährstoffen aus dem gelben Eidotter versorgen. Bereits nach zwei Wochen füllt das heranwachsende Küken fast das ganze Ei aus. Um sich Platz zu verschaffen durchsticht es am 17. Tag die Eimembran und steckt Kopf und Schnabel in die Luftkammer. Die Lungen fangen jetzt an zu arbeiten und das Küken nimmt sogar schon das Gackern und die Glucklaute seiner Mutter wahr. Ab dem 19. Tag verständigt sich das Küken durch Piepsen mit seiner Mutter, obwohl es noch im Ei steckt. Die Entwicklung ist nun fast beendet und der Dotter beinahe aufgebraucht. Spätestens nach 21 Tagen durchstösst das Küken mit seinem harten Eizahn auf dem Schnabel die Eischale. Jetzt dauert es nur noch wenige Stunden, bis es das Loch kreisförmig erweitert hat und aus dem Ei schlüpfen kann. Die heutigen Legehennen verhalten sich nicht grundsätzlich anders. Weil der Mensch die Eier als hochwertiges Nahrungsmittel schätzt, nimmt er sie dem Huhn weg, bevor es auf diesen sitzen kann. Das Huhn ist deswegen keineswegs erzürnt im Gegenteil, es freut sich, ein neu gelegtes Ei jedes Mal mit lautem Gackern ankündigen zu dürfen.
3/7 Der Bau eines Brutapparates aus Karton Es muss nicht immer ein gekaufter, teurer Brutapparat sein - auch ein selbst gebastelter erfüllt seinen Zweck. Im Folgenden wird die Variante mit Pappkarton zum Selberbauen vorgestellt. Doch für die selbstgebaute (wie auch für die käufliche) Version gilt: eine Bruterfolgsquote von 100 % gibt es nicht; stellt euch darauf ein, dass vielleicht nur aus der Hälfte der Eier Küken ausschlüpfen werden. Zubehör: Folgendes Zubehör ist erforderlich, um einen preisgünstigen Brutapparat zu konstruieren, der etwa 36 Eier fassen kann: Zwei Pappkartons mit folgenden Massen: 40 x 50 x 30 cm und 35 x 45 x 33 (Länge x Breite x Höhe) eine einfache Glasscheibe (40 x 50 cm) Maschendraht oder Drahtgeflecht mit einer Maschenweite von 0,6 cm. Es sollte etwa die Grösse von 45 x 55 cm haben. für die Wärmequelle: eine handelsübliche Heizeinheit oder eine Porzellanfassung mit Glühbirne (40 Watt) eine Wasserwanne von 22 x 35 cm, etwa 4 cm tief Klebstoff farbiges Klebe- oder Isolierband zum Markieren Isoliermaterial: alte Zeitungen, Hobelspäne oder Styropor Brutapparatthermometer und Hygrometer Bauanleitung: 1. Stellt den kleineren Karton in den grösseren. Der innere Karton sollte etwa 3 cm höher sein als der äussere. Dafür sollte der äussere Karton 5 cm breiter und 5 cm länger sein. 2. Markiert eine Linie auf dem inneren Kasten. Diese sollte sich ungefähr 1 cm unterhalb der Kante des äusseren Kastens befinden. Verwende ein Lineal, um eine Gerade auf dem inneren Karton zu zeichnen, nachdem dieser aus dem äusseren Karton genommen worden ist. 3. Schneidet nun die Oberseite des inneren Kastens entlang der Linie ab. Stücke aufbewahren! 4. Benutzt die Reststücke des inneren Kartons, um die Unterseiten der beiden Kästen an den Stellen zu verschliessen, an denen sich die Klappen nicht treffen. Wenn es keine Reststücke gibt, benutzt Stücke von einem dritten Kasten. 5. Gebt Kleber auf die Unterseite des inneren Kartons und setzt den inneren Karton mittig in den äusseren. Es sollte 2,5 cm Platz zwischen den Seiten der Kartons sein. Haltet den inneren Kasten fest, bis der Kleber angetrocknet ist.
4/7 6. Zeichnet als Markierung eine Linie auf die Klappen des äusseren Kartons an den Stellen, an denen die Klappen mit dem Rand des inneren Kastens in Berührung kommen. 7. Schneidet die Klappen des äusseren Kastens entlang den in Schritt 6 gezeichneten Linien ab. Schneidet dann die Eckstücke in einer Diagonale ab, damit sie eine ordentliche, flache Ecke bilden. Die Seitenteile dürfen sich weder überlappen noch darf eine Lücke entstehen. Verklebt die Ecken zunächst noch nicht. 8. Reisst die Zeitung in Streifen oder Stücke. Füllt diese in die Lücke zwischen dem inneren und dem äusseren Karton. Ihr müsst vorsichtig vorgehen, damit ihr nicht die Seiten des s verdrückt oder ausbeult! Hobelspäne oder Styropor können anstatt der Zeitung verwendet werden. 9. Benutzt eine Blechschere, um 5 cm von jeder Seite des Maschendrahtes/Drahtgeflechtes abzuschneiden, verbiegt dann die hervorstehenden Stücke des Deckels, damit sie Stützen bilden, um den Deckel zu halten. 10. Platziert die Wasserwanne in dem inneren Karton. 11. Installiert die Wärmequelle so, wie es in der mitgelieferten Bedienungsanleitung beschrieben ist. Wenn ihr eine elektrische Glühbirne als Wärmequelle benutzt, hängt die Porzellanfassung an einem Brett auf, das etwa 4 x 4 cm gross ist. Platziert dieses auf dem Deckel. Gebt eine Röhre aus Pappe um das Licht. Bringt die Röhre in eine solche Position, dass sie das Licht umgibt und wie ein Kamin steht. Um die Brandgefahr zu verringern, darf die Pappe weder mit der Glühlampe noch mit einem anderen Teil der Wärmequelle in Berührung kommen. 12. Klappt die Klappen des äusseren Kastens zu dem Rand des inneren Kartons hin um und verklebt die Seiten. Der Bereich, in dem das Isoliermaterial liegt, muss nun versiegelt sein. 13. Die Glasscheibe wird auf den Kasten gelegt, evtl. mit Klebeband als "Scharnier" fixiert. Thermo- und Hygrometer werden an der Wand mit Klebeband befestigt. Das Thermometer sollte sich in der Mitte des s befinden, die Kugel des Thermometers sollte so angebracht sein, dass sie sich auf der Höhe der Eispitze befindet.
5/7 Werdegang des Kükens meine Beobachtungen Tag 1: Tag 2: Tag 3: Tag 4: Tag 5: Tag 6: Tag 7: Tag 8:
6/7 Tag 9: Tag 10: Tag 11: Tag 12: Tag 13: Tag 14: Tag 15: Tag 16:
7/7 Tag 17: Tag 18: Tag 19: Tag 20: Tag 21: