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Transkript:

Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele. (Friedrich Wilhelm Raiffeisen), Begründer des Genossenschaftsgedankens (1818-1888) www.neue-energie-bendorf.de

Die stellt sich vor Die Genossenschaft Die (NEBeG) wurde am 0.01.2012 auf Initiative einiger Bürger aus Bendorf gegründet. Die eingetragene Genossenschaft (eg) ist allein und ausschließlich der Förderung der Interessen ihrer Mitglieder verpflichtet. Sie bietet zur Erreichung ihrer wirtschaftlichen Ziele überzeugende Vorteile und setzt auf Kooperation, Flexibilität und regionale Kompetenz. Sie ist eine demokratische Gesellschaftsform. Jedes Mitglied hat eine Stimme unabhängig von der Höhe der Kapitalbeteiligung. Dies schützt vor der Dominanz Einzelner und sichert die Unabhängigkeit vor externen Interessen. Ein Geschäftsanteil beträgt einmalig 100,00 Euro. Diese Mindestbeteiligung ist bei Erwerb der Mitgliedschaft voll einzuzahlen. Über die Zulassung als Mitglied entscheidet der Vorstand. Jedes Mitglied kann sich mit Zustimmung des Vorstands mit weiteren Geschäftsanteilen beteiligen. Mitglied werden können natürliche und juristische Personen. So soll den Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Unternehmen in unserer Region die Möglichkeit gegeben werden, Mitglied in der NEBeG zu werden und sich individuell aktiv am Klimaschutz zu beteiligen. Die Haftung jedes Mitglied ist auf die Höhe der Geschäftsanteile beschränkt. Die Genossenschaft ist eine juristische Person, die mit Eintragung in das Genossenschaftsregister eine eigene Rechtspersönlichkeit erlangt. Eine Genossenschaft hat grundsätzlich drei Organe: Vorstand Aufsichtsrat Generalversammlung Die Genossenschaft ist Mitglied in einem genossenschaftlichen Prüfungsverband, der im Interesse der Mitglieder regelmäßig die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie bei größeren Genossenschaften den Jahresabschluss prüft. Aufgrund der internen Kontrolle durch ihre Mitglieder und die unabhängige Prüfung durch den Prüfungsverband ist sie die bei weitem insolvenzsicherste Rechtsform in Deutschland. Aufsichtsrat In der Generalversammlung im Juni 201 wurde der Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat derzeit besteht aus fünf Mitgliedern, die aus den Reihen der Genossen gewählt wurden: Herr Helmuth Portugall aus Niederwerth als Aufsichtsratsvorsitzender Herr Thomas Görgen aus Gemünden als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Herr Karl Heinz Fuhs aus Moselkern Herr Martin Schmitt aus Monreal Herr Ralf Wein aus Lehmen Vorstand Vom Aufsichtsrat wurde der Vorstand für die Genossenschaft bestellt: Herr Frank Simonis aus Bendorf als Vorstandsvorsitzender Herr Thomas Müller aus Mayen Vorstand und Aufsichtsrat üben ihre Ämter ehrenamtlich aus. Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sollten Mitglieder der Genossenschaften sein. 2

Mitgliedschaft & Prüfungsaufsicht Prüfung und Aufsicht Der Rheinisch Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) hat unseren Businessplan geprüft und uns am 24.01.2012 die Zulassungsbescheinigung zugestellt und uns in den RWGV aufgenommen. Das Prüfungsgutachten des RWGV kann auf Wunsch beim Vorstand eingesehen werden. Projekte, Geschäftsfelder Photovoltaik 3 Anlagen auf kommunalen Dachflächen mit einer Leistung von 192 kwp und einer Investition von 300.000 Euro wurden 2012 umgesetzt. Mit der erteilten Zulassung des RWGV haben wir am 17.04.2012 die Eintragung in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Koblenz beantragt. Am 23.08.2012 wurde die Genossenschaft mit der Nr. 2000 in das Genossenschaftsregister eingetragen. Die erste Prüfung durch den Verband hat die Genossenschaft 2013 mit Bravur bestanden. Mitgliedschaft Die Mitglieder erhalten für ihre Beteiligung eine Dividende in Abhängigkeit des geschäftlichen Erfolgs der Genossenschaft. Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich, aktiv an der Weiterentwicklung der NEBeG zu beteiligen, insbesondere im Rahmen der jährlichen Generalversammlung. Zudem wird den Mitgliedern die Möglichkeit geboten, mit einem geringen Kapitaleinsatz, einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. In der Gründungsversammlung am 0.01.2012 startete die NEBeG mit fünf Mitgliedern. Ende des Jahres 2012 verzeichnete die Genossenschaft 6 Mitglieder. Bereits mehr als 180 Bürgerinnen, Bürger, Kommunen und Unternehmen haben den Schritt getan und sich an der Genossenschaft beteiligt. Dabei ist das jüngste Mitglied zwei Jahre und das älteste Mitglied 87 Jahre alt, ein Generationen übergreifendes Engagement. Unsere Anlagen auf dem Bauhof der Stadt Bendorf. Wasserkraft Derzeit prüfen wir die Reaktivierung einer Kleinwasserkraftanlage an der Nette. Seit Gründung der Genossenschaft verfolgen wir die Absicht, ein wirtschaftliches Projekt mit schwimmenden Turbinen im Rhein umzu setzen. Ein erstes Pilotprojekt wird noch für 201 ins Auge gefasst und soll eine grundlastfähige Leistung von 0 kwp erbringen. Insgesamt sind Anlagen mit einer Leistung von 2 MWp in der Planung. 3

Geschäftsfelder & Projekte Windenergie Gemeinsam mit Kooperationspartner ABO-Wind aus Wiesbaden wurde ein Konzept entwickelt, um Errichtung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen unter den Prämissen: Möglichkeit sieht, ungenutzte Energiequellen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Eigenversorgung Nach wie vor ist geplant, den Genossen eine wirtschaftliche und technische ausgereifte Eigenversorgungsanlage anzubieten. Hier sind insgesamt 11 verschiedene Modelle möglich, die unter anderem auch Mietern in einem Mehrfamilienhaus die Nutzung einer PV-Dachanlage ermöglichen. Unter dem Namen GenoPV soll der Genosse ein System erhalten, dass auf möglichst hohe Eigenversorgung ausgelegt ist. Eigenvermarktung Die NEBeG liefert ab sofort Ökostrom! Dazu haben wir uns mit anderen BürgerEnergieGesellschaften zum Verbund der Bürgerwerke zusammengeschlossen. Die Anlage auf den Dächern der Medardus Grundschule besitzt eine Anzeigetafel im inneren des Gebäudes. Bürgerbeteiligung Wertschöpfung vor Ort Direktvermarktung nachhaltiger, langjähriger eigener Betrieb zu gewährleisten. Das erste gemeinsame Projekt sind 2-3 WKA im Stadtwald Mayen mit 9 MW Leistung. Bereits seit Juli 201 werden die Windverhältnisse gemessen und dokumentiert. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2017 geplant. Gemeinsam nehmen wir die Energieversorgung selbst in die Hand. Die Bürgerwerke arbeiten nicht gewinnorientiert und die Wertschöpfung verbleibt bei der NEBeG. Der Strom wird von eigen Anlagen der Genossenschaften und einem Wasserkraftwerk aus Deutschland bezogen. Es werden mehrere Tarife unter dem Markennamen MykStrom angeboten. Bereits drei Monate nach Einrichtung des Geschäftsfeldes wird bereits ein Überschuss erwirtschaftet. Kläranlagen Das Ausschöpfen von vorhanden Potentialen zur Erzeugung von Energie im Abwasserbereich ist ebenfalls ein Bereich, in dem die Genossenschaft die 4

Wirtschaftlichkeit & Prinzipien Prinzipien Aufträge sollen soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll vorrangig an leistungsfähige Unternehmen der heimischen Region vergeben werden, um somit auch einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Förderung der Region und der hier ansässigen Betriebe zu leisten. Bei neuen Projekten erhalten Neumitglieder und Bestandsgenossen nach dem Zwiebelschalensystem je nach Ihrer räumlichen Nähe zum Projektstandort ein Zeichnungsrecht für Nachrangdarlehen. Investitions- und Finanzierungsplan Die Einzahlung der Genossenschaftsanteile (Geschäftsguthaben) unserer Mitglieder bietet als Eigenkapital die Basis für die Finanzierung der Anschaffungs- und Installationskosten. Neben der möglichen Förderung durch Zuschüsse erfolgt die Finanzierung durch öffentliche Darlehn der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bzw. sonstiger Darlehn von regionalen Banken. Durch die Vernetzung der Energiegenossenschaften sind gemeinsame Finanzierungen von Großprojekten wie z.b. Windparks möglich. Die Grundlage der Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der neuen Möglichkeit der Direktvermarktung über die Bürgerwerke eg. Hiernach werden festgelegte Einspeisevergütungen an die Genossenschaft gezahlt. Frank Simonis, den 10.08.201 Vorstand der NEBeG

Die Genossenschaft wird vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Helmuth Portugall und den Vorständen Frank Simonis und Thomas Müller. Kontakt: Am Röttchenshammer 7 6170 Bendorf Telefon: 02622 160 289 Fax: 02622 160 6997 E-Mail: info@neue-energie-bendorf.de Webseite: www.neue-energie-bendorf.de