Flüchtlinge in Koblenz Chancen und Herausforderungen für eine ganze Stadt Chance und Herausforderung für eine ganze Stadt
Definition Flüchtling Quelle: http://www.helferkreis-asyl.com
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Definition Flüchtlinge Quelle: http://www.helferkreis-asyl.com
Negative Entscheidung im Asylverfahren Offensichtlich unbegründete Ablehnung: - Ausreise innerhalb einer Woche - Klagefrist innerhalb einer Woche +Eilantrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung Unzulässiger Asylantrag: - ohne Androhung und Ausreisefrist - Klagefrist innerhalb einer Woche Einfach unbegründeter Asylantrag: - Ausreisefrist 30 Tage - Klagefrist 2 Wochen
Definition Flüchtlinge Quelle: http://www.helferkreis-asyl.com
Herausforderungen Viele Menschen ohne Bleibeperspektive Schüler in Schulen etabliert Keine Planungssicherheit für beide Seiten Keine staatliche Sprachförderung für Eltern Keine Sprachförderung für junge Erwachsene
Direkte Folgen im Alltag Anstieg der Asylbewerber um über 60% innerhalb eines Jahres keine Vorbereitungszeit Aufnahme der Flüchtlinge + Versorgung Fehlendes Personal Fehlendes Material Fehlende Unterkünfte
Aussage demographische Tabelle Kaum Menschen über 65 Anzahl der definierten Kinder bei 421 von 1.418 Viele Menschen zwischen 18 bis 24
Herausforderungen Erhebliches Aufkommen von Schülern und Kindergartenkindern Begrenzte Betreuungsplätze Schule/KiGa Gleiche Räumlichkeiten/ Personal/ Material Fehlende Kinderbetreuung parallel zu Sprachkursen Kinder als Integrationshemmnis Sprachliche Barriere
Folgen für den Stadtteil Pfaffendorfer Höhe: Explosionsartige Anmeldungen an der Grundschule und den Kindergärten Enormer Zuwachs bei Neuanmeldungen an weiterführenden Schulen Zunahme der Müllproblematik Plötzliche Veränderungen in den Straßen und den Spielanlagen
Asylantenunterkunft im Rauental
Übersicht Bewohner Flüchtlingsunterkunft Rauental Herkunftsland Anzahl Afghanistan 4 Albanien* 8 Armenien* 5 Georgien* 1 Irak 2 Iran 2 Kosovo* 15 Kuwait 2 Mazedonien* 7 Nigeria 1 Serbien* 5 Somalia 3 Staatenlos 1 Syrien 31 Ungeklärt 1 *Länder, die als sichere Herkunfsländer gelten Männer Frauen Kinder 33 25 30
Flüchtlingsunterkunft auf der Niederberger Höhe
Belegung Camp Niederberg Herkunft männlich weiblich Kind Gesamt Syrien 6 12 9 27 Albanien 4 3 5 12 Afghanistan 5 2 1 8 Iran 3 1 2 6 Somalia 5 1 0 6 Armenien 2 1 0 3 Eritrea 1 1 0 2 Kosovo 2 0 0 2 Pakistan 2 0 0 2 Aserbeidschan 1 0 0 1 Ägypten 1 0 0 1 Georgien 1 0 0 1 Irak 1 0 0 1 Mauretanien 1 0 0 1 Serbien 1 0 0 1 staatenlos 1 0 0 1 Gesamt 43 14 17 74
Flüchtlinge in externen Wohnungen
Flüchtlinge Pfaffendorfer Höhe Herkunft Männer Frauen Kinder Gesamt Syrien 26 21 61 108 Afghanistan 9 9 22 40 Armenien 3 3 8 14 Albanien 0 1 2 3 Iran 1 1 2 4 ungeklärt 1 1 4 6 Gesamt 40 36 99 175
Flüchtlinge Metternich Polelnfeld Herkunft Männer Frauen Kinder Gesamt Syrien 7 7 21 35 Afghanistan 5 5 21 31 Armenien 1 2 2 5 Ägypten 1 0 1 2 Marokko 0 1 0 1 Eritrea 1 1 0 2 Gesamt 15 15 45 76
Flüchtlinge Südstadt Herkunft Männer Frauen Kinder Gesamt Syrien 2 2 6 10 Afghanistan 2 2 5 9 Albanien 1 1 1 3 Gesamt 5 5 12 22
Schule und Flüchtlinge Schulanmeldung muss von der PSB gestellt werden Kommunikation mit der Schule meist nur über PSB Postale Schreiben in Bürokratendeutsch Unkenntnis der Flüchtlinge über Schulpflicht, Krankmeldungen etc.
Schule und Flüchtlinge Antrag für Bildung und Teilhabe über PSB Mangelnde Ausstattung der Flüchtlingskinder mit Material und Schreibtischen Keine Unterstützung bei den Hausaufgaben Deutsch nur in der Schule
Flüchtlinge und Praktikum Gutes schulisches Praktikumsangebot Kaum Hilfe bei Praktikumssuche Lehrer wollen/können nicht helfen Flüchtlingskinder bleiben in den Schulen zurück Vergebene Chance zur Arbeitsintegration Auf Dritte angewiesen
Flüchtlinge und Praktikum Möglichkeiten der Jugendlichen begrenzt Personal zur Unterstützung fehlt Fehlende Verbindungen zu Arbeitgebern Sprachbarriere Scheu/Angst Kulturelle/religiöse Hemmnisse
Schule und Eltern Sprachkurse sind meist nicht ausreichend Wenig Eigeninitiative der Eltern Fehlende Perspektive für Nichtanerkannte Probleme bei Kindergartenplätzen wegen fehlender Pflicht Mangelnden Sprachkenntnisse bei Einschulung
Schule und junge Erwachsene Fehlende schulische Ausbildung Keine Beschulungsmöglichkeit auf Grund des Alters Kaum berufliche Orientierung Fehlende Ausbildungsbescheinigungen Berufswünsche in nahezu ausgestorbenen Berufsfeldern