Tiergestützte Therapie Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht. (Mark Twain)
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Warum Tiere? Seit vielen Jahren werden die vielfältigen positiven Wirkungen von Tieren auf den Menschen wissenschaftlich erforscht und bewiesen. Tiere nutzen in der Regel die analoge Kommunikation. Die Menschen hingegen können zwischen analog und digital wechseln. Sie dienen als sozialer Katalysator.
Wirkung auf den Körper Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz Regulierung der Tagesstruktur mit verbesserten Gesundheitsverhalten Verbesserung des Schlafverhalten Muskelentspannung motorische Aktivierung Schmerzverringerung Stärkung der Immunabwehr Beruhigung
Wirkung auf die Psyche Förderung des seelischen Wohlbefindens durch: Körperkontakt Nähe Zärtlichkeit Trost bedingungslose Annahme
Tiere im Alter Die Versorgung des Tieres hält körperlich und geistig fit bietet Nähe und Berührung strukturieren den Alltag durch sinnvolle Aufgaben = weniger Langeweile vermitteln das Gefühl gebraucht zu werden, denn das Tier ist abhängig aktivieren das Gedächtnis, da Erinnerungen von Erlebnissen mit dem Tier immer wieder durch dessen Präsenz lebendig gehalten werden Geringere Gefahr von Vereinsamung Versuche in Alten- und Pflegeheimen mit lebenden Tieren haben bewiesen, dass die Bewohner wesentlich mehr lachen wacher sind mehr sprechen
Tiere in Kliniken Wenn die Tiere in die Therapien integriert werden, sind sie oft eine Unterstützung, da der Fokus des Patienten auf dem Tier liegt. Somit fällt es ihm leichter, seine Grenzen zu erweitern, er vergisst die Zeit / Anstrengung und verbessert den Trainingseffekt.
Im Kontakt mit Tieren sind Patienten oft deshalb entlastet, weil sie nicht das Gefühl haben, über ihre Probleme sprechen zu müssen. Ein Tier erwartet und wertet nicht, was es manch einem Patient erleichtert sich dem Tier anzuvertrauen um dann eine Brücke zum Therapeuten zu schlagen.
Assistenztiere Hilfeleistungen, wie Dinge holen, Licht an- und ausschalten, Türen öffnen und vieles mehr z.b. durch einen: Blindenhund Begleithund Früherkennung von Anfallsleiden und Krankheiten, z.b. durch einen: Diabetikerwarnhund Epilepsiewarnhund Asthmawarnhund Schlaganfallwarnhund
Pferdegestützte Therapie ist eine der populärsten Formen in dem Bereich der Tiergestützten Therapie. Die Reittherapie unterteilt sich in drei Fachbereiche: 1. Hippotherapie 2. Heilpädagogisches Voltigieren 3. Reiten als Sport für Behinderte Die besondere Wirkung des Pferdes entsteht durch die dreidimensionale Rotationsbewegung, die mit einer Frequenz von 90 bis 110 Impulsen pro Minute an das Gehirn weitergeleitet werden und von dort auf den Körper wirken.
Dieses Bewegungsmuster stimuliert Muskeln und Nerven, die der Patient nicht aktiv ansteuern kann. Dies führt zur Verbesserung von: Beweglichkeit Muskeltonus Gleichgewicht Koordination Zusätzlich wirkt sich der Takt der Gangart unterschiedlich auf den Körper aus: Der Viertakt des langsamen Schritt wirkt entspannend und lösend Der Viertakt des schnellen Schritt wirkt konzentrierend Der Zweitakt des Trab wirkt animierend Der Dreischlag des Galopp mit der Schwebephase wirkt beschwingend
Tiergestützte Therapie eignet sich besonders bei Patienten mit: Schlaganfall Multipler Sklerose Spastik Schädel-Hirn-Trauma Verhaltensstörungen Psychische Erkrankungen Störung der emotionalen Entwicklung Kommunikations- und Beziehungsprobleme Psychosomatische Erkrankungen Psychomotorische Entwicklungsstörungen Störungen der Wahrnehmung (Hören, Sehen Tasten, Orientieren, Bewegen) Lern-und/oder geistige Behinderung Therapiemüdigkeit u.v.m.
Fragen? Vielen Dank! Quellen: Greiffenhagen, Sylvia. Buck-Werner, Oliver N. Tiere als Therapie Kynos Verlag 2007 http://www.wehrmed.de/article/2164-die-reittherapie-eine-unterstuetzendeheilungsmethode-mit-zukunft.html https://www.dkthr.de/de/therapeutisches-reiten/hippotherapie http://www.verein-mensch-und-tier.de/therapie/