Installationshandbuch M-9671-90-01-A RSLM REXM high accuracy höchstgenaues linear encoder Winkelmess-System
EMV-Konformität Das Mess-System stimmt mit den entsprechenden europäischen Normen und Richtlinien der elektromagnetischen Verträglichkeit überein und wurde gemäß folgender Normen geprüft: BS EN 61326-1: 2006 Patente Das Zubehör der Wegmess-Systeme und ähnliche Mess-Systeme von Renishaw sind patentrechtlich geschützt und basieren auf folgenden Patenten und Anwendungen: EP 0514081 JP 3,202,316 US 5,241,173 EP 0543513 JP 248,895/1993 US 5,302,820 EP 0748436 US 5,861,953 EP 1094302 US 6,481,115 B1 EP 1147377 2003-5,611 US 6,588,333 B1 GB 2397040 CN CN1585685A WO 03/041905 JP 2005-508,760 US 2005-0079499 WO 03/061891 CN CN1620353A EP 1469969 JP 2005-515,077 US 2005-0045586 WO 2004/008079 EP 1552251 EP 1552248 WO 2004/008076 CN CN1668894A JP 2005-533248 US 2005-0235502 Weitere Patente angemeldet. Weitere Informationen Weitere Informationen zur Installation fi nden Sie auch im REXM Datenblatt (L-9517-9318) und im Datenblatt (L-9517-9155). Diese können von unserer Homepage www.renishaw.com/encoders heruntergeladen oder kostenlos bei Ihrer Renishaw-Vertretung angefordert werden. Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Renishaw weder ganz noch teilweise kopiert oder vervielfältigt werden oder auf irgendeine Weise auf andere Medien oder in eine andere Sprache übertragen werden. Die Veröffentlichung von Material dieses Dokuments bedeutet nicht die Befreiung von Patentrechten der Renishaw plc. Haftungsausschluss RENISHAW IST UM DIE RICHTIGKEIT UND AKTUALITÄT DIESES DOKUMENTS BEMÜHT, ÜBERNIMMT JEDOCH KEINERLEI ZUSICHERUNG BEZÜGLICH DES INHALTS. EINE HAFTUNG ODER GARANTIE FÜR DIE AKTUALITÄT, RICHTIGKEIT UND VOLLSTÄNDIGKEIT DER ZUR VERFÜGUNG GESTELLTEN INFORMATIONEN IST FOLGLICH AUSGESCHLOSSEN. Lagerung und Handhabung Lagerung und Handhabung Abtastkopf und Messring N-heptane CH 3 (CH 2 ) 5 CH 3 Propan-2-ol CH 3 CHOHCH 3 Das berührungslos arbeitende REXM System bietet hohen Schutz vor Staub, Fingerabdrücke und leichten Ölen. In Werkzeugmaschinen sollte das System zusätzlich vor Kühlmittel und Öl geschützt werden. Nur Messring (NICHT die Abtastköpfe reinigen) Azeton CH 3 COCH 3 Chlorinated Solvents Methylalkohol +70 C -20 C System Abtastkopf und Messring +85 C 0 C Interface +70 C 0 C System Lagerung <95% RH Im Betrieb <80% RH
Installationszeichnung Alle Abmessungen und Toleranzen in mm 0,25 9,9 10,1* *HINWEIS: Die Teilungsperiode ist innerhalb dieser Abmessung zentriert angebracht Maßband 6 ± 0,25 Äußerer Nenndurchmesser (mm) 52* 57* Strichzahl 8 192 9 000 D1 26 26 Abmessungen D2 D3 50 52,1 52,2 50 57,25 57,35 N 4 4 Bohrungen D4 38 38 90 90 75 11 840 40,5 64,5 75,3 75,4 8 52,5 45 100 15 744 57,5 97,5 100,2 100,3 8 77,5 45 103 16 200 57,5 97,5 103,0 103,2 8 77,5 45 104 16 384 57,5 97,5 104,2 104,4 8 77,5 45 115 18 000 68 108 114,5 114,7 8 88 45 A 150 183 23 600 28 800 96 2,5 136 162,5 150,2 150,4 183,2 183,4 8 116 142,5 45 30 200 31 488 136 176 200,2 200,4 156 30 206 32 400 140,5 180,5 206,1 206,5 160,5 30 209 229 32 768 36 000 140,5 160,5 180,5 200,5 208,4 208,8 229,0 229,4 160,5 180,5 30 30 255 40 000 180,5 220,5 254,4 254,8 200,5 30 300 47 200 216 256 300,2 300,4 236 30 D2 D1 D3 350 55 040 256 296 350,2 350,4 16 276 22,5 417 65 536 305 345 417,0 417,4 16 325 22,5 *Ringe mit 52 mm und 57 mm verfügen über Bezugsmerkmale in Form von Vertiefungen und keine Nuten. Schnitt A-A Bezugsmarken an 4 Positionen, erleichtern die Installation A D4 N Durchgangsbohrungen Ø6, abstandsgleich
Montage des Abtastkopfes an einem REXM Alle Abmessungen und Toleranzen in mm (Gierwinkel ±0,4 ) 0,25 5,8 2,5 15,5 11,7 Einstell-LED 14 6,5 36 15,5 2 Montagebohrungen M3 x 6 tief HINWEIS: Die Toleranz des Rollwinkels bezieht sich auf die Montagefläche* 16.5 5,5 >R20 dynamischer Biegeradius >R10 statischer Biegeradius 18 14 10 2 x M3, angesenkt, 3 tief (Rollwinkel ± 0,5 ) Ø4,8 Max 0,05 6* 15,6 Abtastkopfabstand 0,8 ± 0,08 8,9 3,8 0,32 (Nickwinkel ± 0,5 ) 8 ± 0,25 Optische Mittellinie des Abtastkopfes und des Ringes Mittellinie der Maßverkörperung und der Referenzmarke 7,15 Position des Endschaltersensors Drehrichtung des Messringes bei positiver Zählrichtung HINWEIS: Die Mittellinie des Ringes bezieht sich auf die komplette Stärke, d.h. einschließlich der Erhöhung.
Installationszeichnung für Si Alle Abmessungen und Toleranzen in mm Schnellstart Anleitung 8,7 33,3 10 2,8 Dieses Kapitel ist eine Schnellstart Anleitung zur Installation eines Mess-Systemes. Eine ausführlichere Anleitung zur Installation fi nden Sie in den folgenden Kapiteln des Installationshandbuches. Informationen die Software betreffend fi nden Sie im Softwarehandbuch (M-9572-2003). INSTALLATION 59,3 2 x 4-40 mit Sechskant Durchgangsbohrung Ø3,5 für M3-Schrauben und Sicherungsscheiben 21 Ausgang 26-pol. HDD SUB-D Stecker Kalibriertaster (beleuchtet) Mini USB Anschluss 36 48 3 Kabel für den Abtastkopf 32 22 7 15 9 53 Externer Erdungsanschluss 8,6 Kabelausgang Montagemöglichkeit an 35 mm DIN Klemmschiene Abdeckung für die Steckverbindung zum Abtastkopf (M2,5 Innensechskant-Schraube) 14,2 37,3 21 85 93,5 Stellen Sie sicher, das das Maßband, der Abtastkopf und die Montagefl äche sauber und fettfrei sind. Stecken Sie das Kabel des Abastkopfes in das Interface. Es ist auf die Orientierung zu achten, welche durch die blauen Punkte angezeigt wird. Die Funktion AGC muss abgeschaltet sein die CAL-LED darf nicht leuchten. Installieren Sie den Abtastkopf mit einem höchstmöglichen Signalpegel entlang der Achse. Dies wird durch die SIG und OPT LED s (grün und blau) angezeigt. Für präzisere Informationen bezüglich der Signalpegel müssen Sie die Software verwenden. KALIBRIERUNG Stellen Sie sicher das die SIG LED über des gesammten Verfahrweg grün leuchte. Drücken Sie kurz den CAL Taster am Interface oder der Die CAL LED blinkt einmal orange. Software. Verfahren Sie den Abtastkopf mindestenst 8 mm über das Maßband. Überfahren Sie nicht die Referenzmarke. Die CAL LED blinkt zweimal ornage. Verfahren Sie den Abtastkopf über die Referenzmarke. Die CAL LED blinkt nicht mehr. Das System ist kalibriert und einsatzbereit. Die Funktion AGC kann wenn benötigt nun zugeschaltet warden. Dies geschieht durch drücken und festhalten des CAL Taste.
Installation Befestigung Schritt 2 Der REXM-Ring sollte mittels Flansch auf einer fl achen Oberfl äche befestigt werden, wodurch alle Montagefehler, außer Exzentrizität, die anhand der zwei Abtastköpfe kompensiert wird, eliminiert werden. Obwohl sich eine Konusmontage bestens für Ringe mit dünnen Querschnitten eignet, kann sie bei den stärkeren REXM-Ringen nicht angewendet werden. Obwohl sich eine Konusmontage bestens für Ringe mit dünnen Querschnitten eignet, kann sie bei den stärkeren REXM-Ringen nicht angewendet werden. Etwas Exzentrizität des Ringes ist zulässig, da diese durch die Verwendung der zwei Abtastköpfe kompensiert wird. Etwas Exzentrizität des Ringes ist zulässig, da diese durch die Verwendung der zwei Abtastköpfe kompensiert wird. Die Montagefl äche an der Unterseite des Rings reinigen. Die Gegenfläche an der Montagewelle reinigen. Den REXM-Ring auf die Montagewelle setzen und vier M5 Schrauben mit Unterlegscheiben in die vier Bohrungen neben den Bezugsmarken eindrehen. Die Schrauben zunächst noch NICHT fest anziehen lediglich das Gewinde leicht eindrehen und darauf achten, dass der Schraubenkopf den Ring nicht berührt. Unter Verwendung einer Messuhr wird nun der Rundlauf des REXM-Rings gemessen. Das Bezugsmerkmal wird in Form einer Vertiefung bzw. Nut angezeigt. Vorbereitung der Welle Schritt 1 An der Unterseite des REXM-Rings befi ndet sich eine Montagefl äche. Eine entsprechende fl ache Oberfl äche sollte an der Montagewelle präpariert werden. Der Gesamt-Axialschlag der Montagefl äche sollte 10 µm nicht überschreiten. N x M5 x 10 tief (<D1-0,75) A 0,01 A D4 HINWEIS: Der Ring ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest angebracht und soll nicht verschoben werden. Rotieren Sie den Ring deshalb langsam und vorsichtig. Wenn die Messuhr den kleinsten Radiuswert anzeigt, leicht mit einem Gummihammer auf die gegenüberliegende Seite des Ringes klopfen, bis der ungefähre Mittelwert des Rundlaufes erreicht ist. Anschließend wiederum den kleinsten Radiuswert suchen und erneut leicht mit einem Gummihammer auf die gegenüberliegende Seite des Ringes klopfen, bis der ungefähre Mittelwert des Rundlaufes erreicht ist. Verwenden Sie eine Messuhr mit geringer Antastkraft, um Kratzer auf der Maßbandoberfl äche zu vermeiden. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme werden außerdem Messuhren mit Rubinkugel empfohlen. D4 D2 Ø 0,2 A D1 D3 Diesen Vorgang wiederholen, bis der Rundlauffehler des Ringes ungefähr 30 µm beträgt. Die Abmessungen D1, D2, D3, D4 und die Anzahl der Bohrungen N fi nden Sie auf der Ringzeichnung.
Befestigung Schritt 3 Bezugsmarke Nut Alternative Methode Verwendung von Einstellschrauben Es müssen 4 Einstellschrauben verwendet werden, die an den 4 Bezugspunkten (zu erkennen an einer an der Vorderseite des Rings angebrachten Nut bzw. Vertiefung ) ausgerichtet werden. Den Ring so ausrichten, dass die Messuhr an diesen Punkten 10 µm nicht überschreitet. WICHTIG: Um die bestmögliche Genauigkeit zu erzielen, darf der Ring nicht verzogen werden. Beim Ausrichten der Ringposition mittels Einstellschrauben muss immer in gegenüberliegenden Paaren gearbeitet und eine Schraube gelöst werden, bevor die andere angezogen wird. Sobald der Ring in einer Ebene auf 10 µm ausgerichtet ist, müssen beide Einstellschrauben, zur Ausrichtung in der anderen Ebene, wieder gelöst werden. Befestigung Schritt 4 Bezugsmarke Nut Zur einfachen Ausrichtung sollten vier M5 Schrauben mit Unterlegscheiben am Ring angebracht und von Hand angezogen werden. Diese Montageschrauben werden in den, an den 4 Bezugsmarken ausgerichteten Bohrungen angebracht. Rundlaufmessungen werden an gegenüberliegenden Bezugspunkten durchgeführt und der Ring in der entsprechenden Ebene mit einer Toleranz von 10 µm zentriert. Anschließend wird der Ring in die andere Richtung auf die gleiche Weise ebenfalls auf 10 µm zentriert. Bitte beachten Sie, dass der Rundlauf an den Nuten nicht dem Rundlauf an den Vertiefungen entsprechen muss. Abschließend sollte nochmals die erste Ebene überprüft werden. Ringe mit 52 mm und 57 mm verfügen nur über Bezugsmerkmale in Form von Vertiefungen. Es müssen deshalb diametrisch gegenüberliegende Vertiefungen als Einstellpunkte gewählt werden. Den Ring nun so ausrichten, dass die Messuhr an diesen Punkten 10 µm nicht überschreitet. Bezugsmarke Vertiefung Sobald der Ring in beiden Ebenen ausgerichtet wurde, werden die restlichen M5 Schrauben angelegt und auf 4 Nm angezogen. Bezugsmarke Vertiefung Befestigung Schritt 5 Den Rundlauf an den beiden Bezugspunkten Nut nochmals überprüfen, um sicherzugehen, dass die Abweichung an diesen Punkten 10 µm nicht überschreitet. Falls erforderlich korrigieren. Die 4 Schrauben schrittweise in Vierteldrehungen anziehen, um ein Verschieben der Ringposition zu vermeiden. Anschließend die restlichen M5 Schrauben einsetzen und alle Schrauben auf 4 Nm anziehen. Den Rundlauf erst an den beiden Bezugspunkten Nut und dann an den beiden Bezugspunkten Vertiefung nochmals überprüfen. Die Rundlaufabweichungen an den Bezugspunkten Nut müssen mit denen an den Bezugspunkten Vertiefung nicht übereinstimmen. Falls der Ring verschoben wurde und sich außerhalb der 10 µm Grenze befi ndet, müssen die Schrauben gelockert und der Ring neu ausgerichtet werden.
Systemanschlüsse Der Abtastkopf wird an das Interface mittels einem kleinen Stecker angeschlossen, um eine einfache Durchführung des Anschlusses zu gewährleisten. Abtastkopf anschließen Entfernen Sie die Abdeckplatte am Interface (2 x M2,5 Innensechskant-Schrauben). Achten Sie darauf, die Kontakte nicht zu berühren. Drücken Sie den Stecker in die Anschlussleiste am Interface und beachten Sie dabei die richtige Orientierung. Ein blauer Punkt auf dem Stecker und der Leiste zeigt die richtige Ausrichtung. Achten Sie darauf, das der Kabelschutz richtig plaziert ist und schließen Sie das Interface. Abdeckplatte Einstellen des Abtastkopfes Stellen Sie sicher, dass das Maßband, das Lesefenster und die Montagefl ächen frei von Verschmutzung und anderen Hindernissen sind. Verwenden Sie die Abstandslehre mit dem L -förmigen Ausschnitt unter dem optischen Zentrum zum Einstellen des richtigen Leseabstandes. Dies ist erforderlich damit die Einstell-LED funktioniert. Stellen Sie den Abtastkopf so ein, das die Signalstärke über den gesammten Verfahrbereich eine grüne (70 bis 135% Signal) oder blaue (95 bis 105% Signal) LED am Interface anzeigt. Für detailierte Informationen bezüglich der Signalstärke kann die Software verwendet warden. HINWEIS: Die Installation und Ausrichtung des Abtastkopfes darf nur bei ausgeschaltetem AGC erfolgen. Montage und Installation des Abtastkopfes Montagewinkel Der Winkel muss eine fl ache Montagefl äche haben, die Justage gemäß den Installationstoleranzen sowie die Einstellung des Abtastkopfabstands ermöglichen und genügend steif sein, um eine Abweichung des Abtastkopfes während des Betriebes zu verhindern. Abtastkopf ausstecken Entfernen Sie die Abdeckplatte am Interface (2 x M2,5 Innensechskant-Schrauben). Benutzen Sie den Stecker-Hebel (siehe Bild) und hebeln Sie den Stecker vorsichtig aus der Anschlussleiste. Status der Einstell-LED am Abtastkopf Grün Orange Rot Gierwinkel 0 ± 0,4 Legen Sie den Stecker in eine antistatische Tüte. Bringen Sie die Abdeckplatte wieder an. Rollwinkel 0 ± 0,5 Nickwinkel 0 ± 0,5 Optionaler PC-Anschluss Wir empfehlen, die Software (A-9572-0020) bei der Installation und Systemdiagnose zu verwenden. Sie können die Software kostenlos unter www.renishaw.com herunterladen. Der PC wird über eine Mini USB1.1 Schnittstelle mit dem Interface verbunden. Um den PC anzuschließen müssen Sie die Abdeckung der USB-Schnittstelle am Interface öffnen und das Kabel anschließen. (Hinweis; das System kann ein- oder ausgeschaltet sein). Weitere Informationen zur Installation und Verwendung der Software fi nden Sie im Software Handbuch (Artikelnummer M-9572-2003) und in den entsprechenden Hilfedateien. Abstand 0,8 ± 0,08 mm Interface SIG und OPT LED Status Blau Grün Orange Rot
Einstellen der Neigungswinkel (optional) Verwenden Sie die Funktion Neigung des Abtastkopfes einstellen der Software bei RESM-Ringen mit kleinen Durchmessern. Mehr Information finden Sie im Softwarehandbuch (Artikelnummer M-9572-2003). Sie können auch das XS-Signal am Ausgang zum Einstellen der Neigung des Abtastkopfes verwenden. Installation der Endpunkte Endpunkte sind verfügbar in einem Set aus 3 x 10 mm Länge (A-9570-0140) oder in einem Set aus 1 x 10 mm, 1 x 30 mm und 1 x 50 mm Länge (A-9570-0139). Messen des Neigungswinkels mit dem XS-Signal. Bei eingestelltem Abtastkopf muss ein Oszilloskop oder Spannungsmessgerät mit PIN 10 (XS) am Interface verbunden werden. Positionieren Sie das System so, das die Referenzmarke nicht in der Nähe des Abtastkopfes ist. Justieren Sie den Neigungswinkel des Abtastkopfes so lange bis XS 2,1 V ± 100 mv beträgt. Das Verstellen des Neigungswinkels in eine Richtung wird die Spannung erhöhen, in die andere Richtung verkleinern. Position der Referenzmarke Stellen Sie sicher, dass die Maßverkörperung frei von Schmutz und Fett ist, Säubern Sie den Ring mit einem Reinigungstuch. Wählen Sie die benötigte Länge der Endschalter. Plazieren sie die Installationshilfe über den benötigten Endmarken und drücken sie diese fest. Für P Endmarken, wählen sie das benötigte Paar. Installationshilfe Die IN-TRAC Referenzmarke ist in der Inkrementinformation integriert und radial ausgerichtet. Die Position der Referenzmarke ist immer über der Befestigungsbohrung links vom Renishaw Logo innerhalb ± 0,5 mm. Es werden keine weiteren Geber oder Justagevorrichtungen benötigt. Endschalter Für Anwendungen wie Teilrotation können richtungskennende Endschalter an Ringen mit A Sektion und einem Aussendurchmesser von mindestens 100 mm verwendet werden. Die selbstklebenden Endschalter sind in den Längen 10 mm, 20 mm und 50 mm verfügbar und werden auf einem Schutzpapier bereits vorjustiert geliefert. Endschalterjustage Die Endschalter müssen am Ring justiert werden, wie gezeigt. (Für Abtastköpfe mit Standardausrichtung). Der P Endschalter ist auf der Seite des Abtastkopfes mit dem Kabelausgang und besteht aus 2 Klebern, einer auf jeder Seite der Inkrementinformation. Die Endpunkte sind bereits vorjustiert mit dem korrekten Abstand. Der Q Endschalter ist auf der Seite des Abtastkopfes die dem Kabelausgang gegenüber liegt und besteht aus 1 Kleber. Die Endmarke muss an der unteren Ecke auf der gegenüberliegenden Seite des Kabelausganges befestigt werden. Lösen Sie die Installationshilfe, zusammen mit den Endschalter-Marken, von der Trägerfolie. Positionieren Sie die Marken neben der Maßverkörperung des Ringes, wie in dem Bild oben gezeigt, und drücken Sie diese fest an. Selbstklebende Endmarken auf Schutzfolie Lösen Sie die Installationshilfe. Q-Endpunkt 1,25 mm ± 1 mm P-Endpunkt
Systemkalibrierung Vor der Systemkalibrierung muss der Abtastkopf so installiert werden, dass die höchstmögliche Signalstärke über den gesamten Verfahrweg erreicht wird (eine grüne oder blaue LED). HINWEIS: Die LED am Abastkopf kann über der Referenzmarke eine andere Farbe annehmen. Das System kann via Interface oder Software kalibriert werden. Mehr Informationen zur Systemkalibrierung mit der Software fi nden Sie im Software Handbuch (M-9572-2003). Schritt 1 Kalibrierung der Inkrementsignale Stellen Sie sicher, dass die AGC Funktion ausgeschaltet ist (CAL LED leuchtet nicht), bevor Sie mit der Kalibrierung beginnen. CAL-Taste/-LED Drücken Sie kurz die CAL Taste am Interface. Hierzu kann der Stecker-Hebel benutzt werden. Die CAL-LED wird periodisch blinken; das Interface befi ndet sich nun in der Kalibrierroutine für Inkrementsignale. Bewegen Sie das System mindesten 8 mm, ohne jedoch über die Referenzmarke zu verfahren. Die CAL Taste wird nun periodisch doppelblinken, was Anzeige dafür ist, dass das Inkrementsignal kalibriert ist und die entsprechenden Werte im Interface abgespeichert sind. Als nächstes wird die Referenzmarke in Phase gebracht. Schritt 2 Phasenjustage der Referenzmarke Fahren Sie mit dem Abtastkopf in beliebiger Richtung über die Referenzmarke bis die CAL Taste aufhört zu blinken. Die Referenzmarke ist jetzt phasensynchron ausgerichtet. Das System beendet dabei den Kalibriermodus und ist fertig für den Betrieb. Um die Phasenlage der Referenzmarke zu überprüfen, sehen Sie im Kapitel Überprüfung der Phasenlage nach. Beenden des Kalibriermodus Um den Kalibriermodus zu einem beliebigen Zeitpunkt zu verlassen, drücken Sie auf die CAL - LED Falls das System nicht in den Modus für die Referenzmarkenjustage geht, angezeigt durch periodisches Doppelblinken der CAL-LED, ist die Kalibrierung des Inkrementsignals fehlgeschlagen. Verlassen Sie den Kalibriermodus, laden Sie die Werkseinstellung und überprüfen Sie die Abtastkopfpositionierung, bevor Sie den Kalibriermodus wiederholen. Falls die Referenzmarke nicht verwendet wird, verlassen Sie die Kalibrierroutine nach Schritt 1. Laden der Werkseinstellungen Laden Sie die Werkseinstellung, falls eine Installation mit einer anderen Maßverkörperung erfolgt oder die Kalibrierung fehlerhaft war. Die Rücksetzung kann mit Hilfe des Interfaces oder der SIGNUM Software erfolgen. Sie können die Werkseinstellung einstellen, indem Sie mit der Software Werkseinstellung wählen oder die Taste F6 im Konfigurationsmenü drücken. Die Werkseinstellung über das Interface; Schalten Sie das System ab. Drücken der CAL - Taste beim Einschalten des Systems. Alle Interface LEDs blinken der Reihe nach auf und zeigen an, dass die werkseitigen Einstellungen wieder hergestellt sind. Lassen Sie die CAL-Taste los. Prüfen Sie die Abtastkopf Montage/Installation und kalibrieren Sie das System erneut. HINWEIS: Nach jeder Wiederherstellung der Werkeinstellung muss das System kalibriert werden. Überprüfung der Referenzmarkenjustage Fahren Sie mit dem Lesekopf in beliebiger Richtung über die Referenzmarke. Die Referenzmarke ist phasensynchron ausgerichtet, wenn die REF LED am Interface und die LED am Abtastkopf beim Überfahren der Referenzmarke grün leuchtet. Grün Orange Rot Signalverstärkung (AGC) ein- / ausschalten Die Signalverstärkung kann am Interface oder mittels der Software ein- und ausgeschaltet werden. Dazu muss die CAL-Taste am Interface für 3 s gedrückt gehalten werden. Mehr Informationen zur Signalverstärkung fi nden Sie im Software Handbuch (M-9572-2003) HINWEIS: Während der Kalibrierung des Systems muss die Signalverstärkung ausgeschaltet sein. HINWEIS: Bei höherer Verfahrgeschwindigkeit kann eine eingeschaltete AGC-Funktion unter Umständen zu einer nicht reproduzierbaren Referenzmarke führen. Funktion der Interface-LED LED OPT SIG REF LMT CAL *pro Sekunde Anzeige Blau Blau blinkend Grün Orange Rot Grün blinkend Red blinkend Grün blinkend Orange blinkend Rot blinkend Rot Grün Orange Gelb Aus Einzelnes blinken* Doppeltes blinken* Status Optimale Einstellung, Signalpegel zw. 95% und 100% Fehler, Verfahrgeschwindigkeit zu hoch Gute Justage, Signalpegel zw. 70% und 135% Akzeptable Einstellung: Signalpegel zwischen 50% und 70% Mangelhafte Einstellung: Signalpegel zu gering für sicheren Betrieb (<50%) Fehler, Signalpegel zu hoch (>135%). System fehlerhaft. Fehler, Signalpegel zu gering (<20%). System fehlerhaft. Referenzmarke in Phase, keine Justage erforderlich Phasenlage akzeptabel, erneute Justage wäre vorteilhaft Phasenlage der Referenzmarke ungenügend, erneute Justage erforderlich Q Endschalter aktiv P Endschalter aktiv Selektierte Referenzmarke Signalverstärkung (AGC) AN Signalverstärkung (AGC) AUS Kalibrierung der Inkrementsignale läuft Kalibrierung der Referenzmarke läuft
Elektrische Anschlüsse Si und SR Erdung und Schirmung Abtastkopf Innere Schirmung Äußere Schirmung Interface Verlängerungskabel max. 50 m, abhängig von innerer Schirmung der Ausgangsfrequenz Folgeelektronik WICHTIG: : Der äußere Schirm sollte mit der Maschinenerde (Feldmasse) verbunden werden. Falls der innere und äußere Schirm miteinander verbunden sind, führt dies zu einem Kurzschluss zwischen 0 V und der Erde, was elektrisches Rauschen bewirken kann. 5 V 0 V Ausgangssignale HINWEISE: Max. Kabellänge zwischen Abtastkopf und Interface = 10 m Bei Montage an einer DIN-Schiene sollte der externe Erdungsanschluss am Interface angeschlossen werden Der innere Schirm darf nur an den 0 V Anschluss der Folgeelektronik angeschlossen werden Empfohlene Signalabschlüsse Digitalausgang Interface A B Z E+ Analogausgänge - Alle Si Modelle A B Z E- Kabel Z 0 = 0R 0R Folgeelektronik Standard RS422A Leitungstreiber Ausgänge für Endschalter und Warnsignal - Alle Si Modelle Anschlüsse Si Ausgang (analoge und digitale Versionen) Funktion Spannung Inkrementsignale Referenzmarke Alarm Endschalter Warnsignal Abtastkopf - Neigungseinstellung Schirmung Ausgangstyp RS422A digital Analog Kosinus Sinus RS422A digital Analog RS422A digital Offener Kollektor Offener Kollektor Signal 5 V Spannung 5 V Sense 0 V Spannung 0 V Sense A+ A- B+ B- V 1 + V 1 - V 2 + V 2 - Z+ Z- V 0 + V 0 - E+ E- P Q W XS Innere Schirmung Äußere Schirmung Pin 26 18 9 8 24 6 7 16 1 19 2 11 15 23 20 25 17 4 13 22 10 Nicht angeschlossen Gehäuse V 0 V 1 V 2 + <25 V 0R R* 26-pol. HDD SUB-D Stecker V 0 V 1 V 2 - P Q W *Wählen Sie R so groß, dass 20 ma nicht überschritten werden Verwenden Sie alternativ ein Relais oder Optokoppler
Ausgangsspezifikationen Digitales Ausgangssignal - verfügbar an allen Si Interface mit Ausnahme von Si-NN-0000 und Si-NN-0001 Alle digitalen Modelle bieten zusätzlich einen Analogsignalausgang als Standard Signalform - Rechtecksignal, Differenzial-Leitungstreiber EIA RS422A Jedes Si Interface besitzt einen Analogsignalausgang Inkremental 2 Kanäle A und B für Vierfachauswertung (90 hasenverschoben) Modell Si-NN-0004 P (µm) 20 S (µm) 5 Inkremental 2 differenzielle Sinussignale V 1 und V 2 (hasenverschoben) Signalperiode P Si-NN-0020 4 1 20 µm Auflösung S Si-NN-0040 Si-NN-0100 Si-NN-0200 Si-NN-0400 2 0,8 0,4 0,2 0,5 0,2 0,1 0,05 (V 1 +) - (V 1 -) 0 0,7 bis 1,35 Vss grüne LED, 0,95 V bis 1,05 V blaue LED bei 0 Ohm Abschluss, um eine Mittelspannung von 1,65 V A B Si-NN-1000 Si-HN-2000 0,08 0,04 0,02 0,01 (V 2 +) - (V 2 -) Si-HN-4000 0,02 0,005 Referenzmarke Referenzmarke 45 0,8 bis 1,2 Vss Z Bidirektional wiederholgenauer Puls Z mit Dauer entsprechend der Auflösung (V 0 +) - (V 0 -) 360 (nom) Bidirektional wiederholgenau Differenzieller Puls V 0 Zentriert auf 45 Alle Modelle Endschalter- und Alarmsignale können wahlweise als active high oder active low bestellt werden. Das Alarmsignal kann als Leitungstreibersignal oder als Tri-State-Alarm ausgegeben werden. Geben Sie bei der Bestellung bitte die gewünschte Option an. Endschalter Offener Kollektor Ausgang, asynchroner Puls Aktiv high oder Aktiv low P Q Wiederholgenauigkeit <0,1 mm P Q Wiederholgenauigkeit <0,1 mm Länge des Endschaltergebers Länge des Endschaltergebers Warning Open collector output, asynchronous pulse W Aktiv high oder Aktiv low 15 ms minimum 15 ms minimum W Ein Warnsignal wird ausgegeben, wenn 50% >V1/V2 >130%. Andere Grenzwerte sind auf Nachfrage erhältlich. Bitte nehmen Sie hierzu mit Ihrem Renishaw Vertreter Kontakt auf. Alarm Asynchroner Puls E >15 ms Ein Alarm wird ausgegeben bei einem Signalpegel von weniger als 20% oder mehr als 135% und bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Alarm wird auch ausgelöst, wenn die Geschwindigkeit des Abtastkopfes zu hoch ist, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Andere Grenzwerte sind auf Nachfrage erhältlich. Bitte nehmen Sie hierzu mit Ihrem Renishaw Vertreter Kontakt auf. HINWEIS: nvertierte Signale sind aus Übersichtsgründen nicht dargestellt. oder Tri-State alarm Differentiell übertragene Signale haben einen offenen Kollektor für >15 ms, wenn ein Alarmzustand vorliegt.
Spezifikationen Spannungsversorgung 5 V ± 10% <250 ma (typisch für SR und Si Kombination) HINWEIS: Die Stromaufnahme bezieht sich auf Systeme ohne Abschlusswiderstand. Bei digitalen Ausgängen steigt die Stromaufnahme bei einem Abschlusswiderstand von 0 um weitere 25 ma pro Kanalpaar (z.b. A+, A-). Bei analogen Ausgängen steigt die Stromaufnahme bei einem Abschlusswiderstand von 0 Ω um weitere 20 ma. 5 V DC Spannungsquelle entsprechend den Bestimmungen EN (IEC) 60950 für SELV-Stromkreise. Störungen <200 mvss bei Frequenzen bis maximal 500 khz. Schutzklasse (Abtastkopf) IP64 (Interface) IP30 Acceleration (Abtastkopf) Betrieb 500 m/s 2 BS EN 60068-2-7:1993 (IEC 68-2-7:1983) Schock (System) Nicht im Betrieb 1000 m/s 2, 6 ms, ½ Sinus BS EN 60068-2-27:1993 (IEC 68-2-27:1987) Vibration (System) Betrieb 100 m/s 2, 55 Hz bis 2000 Hz BS EN 60068-2-6:1996 (IEC 68-2-6:1995) Masse Abtastkopf 15 g Interface 205 g Kabel 35 g/m Umwelt Erfüllt die EU-Richtlinie 2002/95/EC (RoHS) Abtastkopfkabel Doppelt geschirmt, Außendurchmesser maximal 4,8 mm Dyn. Beanspruchung >20x10 6 bei einem Biegeradius von 20 mm UL-anerkannte Komponente Max. Kabellängen Abtastkopf bis Interface 10 m Interface bis Zählkarte Ausgangsfrequenz (MHz) Max. Kabellängen (m) Geschwindigkeit Maximale Geschwindigkeit (m/s) Minimale Zählerfrequenz (MHz)* Si-NN-0004 5 µm Si-NN-0020 1 µm Si-NN-0040 0,5 µm Si-NN-0100 0,2 µm Si-NN-0200 0,1 µm Si-NN-0400 50 nm Si-NN-1000 20 nm Si-NN-2000 10 nm Si-NN-4000 5 nm *nur Digitalsignal 40 20 10 8 6 4 1,5,5,5,5,5,5,5 4,5,5 8 6,5 5 4 3 0,8,5 6,5 4 3 2,5 2 1,5 0,4 5 2,7 1,5 1,25 1 0,8 0,6 0,15 2,5 1,25 0,8 0,6 0,5 0,4 0,3 0,075 1,25 0,6 0,4 0,3 0,25 0,2 0,15 0,04 0,27 0,135 0,09 0,068 0,054 0,045 0,034 0,008 Analoge Systeme: Si-NN-0000 -,5 m/s Si-NN-0001 (mit begrenzter Bandbreite für geringes Rauschen) - 3,0 m/s. Interpolationsfaktoren sind auf Anfrage erhältlich. 0,5 0,25 0,15 0, 0,18 0,08 0,06 0,02 0,135 0,068 0,045 0,034 0,027 0,023 0,017 0,004 Analogausgang Drehzahl abhängig vom Ringdurchmesser, Umrechnung nach: V x 1000 x 60 Drehzahl (min-1) = Mit V = maximaler Umfangsgeschwindigkeit (m/s) und D = REXM Außendurchmesser (mm) π D,5 3,0 21 bis 40 13 bis 20 analog oder seriell 10 25 50 50 Die Mess-Systeme von Renishaw wurden entwickelt, um den entsprechenden EMV Standards zu genügen. Für vollständige EMV müssen sie vorschriftsmäßig installiert werden Besondere Aufmerksamkeit muss auf die elektrische Schirmung gelegt werden. HINWEIS: Sicherheitsklasse 1M. LED-Strahlung. Nicht direkt mit optischen Instrumenten betrachten.
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