Seite 1 von 7 Serielles LCD-Display PL0045 Bedienungsanleitung Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines... 2 2. Funktionsweise... 2 3. Hardware-Voraussetzungen... 2 3.1 Die USB-to-Seriell-Bridge... 2 3.2 Einstellungen des COM-Ports... 3 3.2.1 Hyperterminal... 3 3.2.2 Das Steuerprogramm... 3 3.3 Steuerbefehle... 5 4. Preise und Zubehör... 7 5. Sicherheitshinweise und Garantie... 7
Seite 2 von 7 1. Allgemeines Mit dieser Schaltung können Texte (z.b. Statusmeldungen) von einem PC auf einem handelsüblichen LCD-Display mit Standard-Controller (z.b. LCD 1602, zwei Zeilen á 16 Zeichen) ausgegeben werden. Der Micro-Controller des seriellen Displays übernimmt dabei vollständig alle Initialisierungs- und Timing-Aufgaben zur eigentlichen Displaysteuerung, so dass sich der User darum nicht kümmern muss. Die Übertragung kann dabei vom mitgelieferten Steuerprogramm, einem anderen Terminalprogramm oder von jedem Windowsprogramm aus erfolgen. Es können auch andere kompatible Displays (HD44780-kompatibler Controller) angeschlossen werden (z.b. 2004, vier Zeilen, 20 Spalten). 2. Funktionsweise Die serielle Schnittstelle wird mittels einer USB-to-seriell-Bridge realisiert, d.h. der eigentliche Anschluss des PCs an die Schaltung erfolgt mittels USB, der eine RS232- Schnittstelle emuliert. Diese Bridge versorgt die Schaltung auch mit der nötigen Betriebsspannung. Die Steuerung erfolgt mittels Zeichenketten. Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Alternativ kann die Kommunikation auch drahtlos über Bluetooth realisiert werden 3. Hardware-Voraussetzungen PC mit Windows XP, Vista oder Windows 7. (Windows 8 noch nicht getestet) 3.1 Die USB-to-Seriell-Bridge Da viele neue Computer keine klassische serielle Schnittstelle mehr haben und überdies für eine derartige Schnittstelle ein Pegelwandler erforderlich wäre, wird die Schnittstelle mittels USB emuliert. Details finden Sie in der Dokumentation Seriell-to-USB-Bridge. Es gibt zwi verschieden Arten von Adaptern CP2102-kompatible und PL2303-kompatible. Diese haben den identischen Funktionsumfang, benötigen aber unterschiedliche Treiber.
Seite 3 von 7 3.2 Einstellungen des COM-Ports Die Schnittstelle wird mit folgenden Parametern betrieben: Baudrate: 9600 Databits: 8 Stopbits: 1 Handshake: none 3.2.1 Hyperterminal Das Senden von Daten zum seriellen Display kann mittels eines Hyperterminals oder eines anderen Terminalprogramms erfolgen. Details entnehmen Sie bitte der Dokumentation Hyperterminal. Wichtig ist, dass das Terminalprogramm so eingestellt wird, dass am Ende des Befehls ein CRLF gesendet wird. 3.2.2 Das Steuerprogramm 1. Für die Steuerung wurde ein spezielles Steuerprogramm entwickelt, das eine einfache Bedienung erlaubt
Seite 4 von 7 Die CRLF-Sequenz wird automatisch an jeden Befehl angehängt. Die Funktion der Felder sollte weitgehend selbsterklärend sein. Ein paar Erklärungen: Checkbox nach dem Senden löschen : löscht den Inhalt des links stehenden Feldes nach dem Absetzten des Befehls Feld gesendet : zeigt an, was tatsächlich an die Hardware gesendet wird. <CRLF> steht für ASCII (13) + ASCII(10) Clipboard Empfang: ist diese Box gecheckt, dann kann ein Steuerbefehl aus jedem beliebigen Windowsprogramm über <STRG> C an das Display gesendet werden. Wir als z.b. in einem Wordfile die Textsequenz smeintext, markiert und <STRG> C gredückt, wird der Text an das Display übermittelt.
Seite 5 von 7 3.3 Steuerbefehle Falls nicht das Steuerprogramm, sondern ein Terminalprogramm verwendet werden, müssen die zur Steuerung benötigten Befehlssequenzen manuell erzeugt werden. Wie weiter oben beschrieben, muss der Befehl mit CRLF = ASCII(13) + ASCII(10) abgeschlossen werden. Die Befehle sind casesensitiv, d.h. Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden. <Zahl1> steht für ein Zahl-Zeichen 0-9 <Zahl2> steht für eine zweistellige Zeichenfolge, die eine Zahl zwischen 0 und 99 repräsentiert <Zahl3> steht für eine dreistellige Zeichenfolge, die eine Zahl zwischen 0 und 255 repräsentiert <Zeichenfolge> steht für eine Folge beliebiger Zeichen, die an der aktuellen Stelle im Display ausgegeben werden soll. Die Länge ist auf 31 Zeichen begrenzt. c d<zahl3> löscht das Display direkte Übermittlung eines HD44780-Controllerbefehls, z.b d012 bewirkt, dass kein Cursor zu sehen ist, und kein Blinken (Details können dem Datenblatt des Displays entnommen werden) p<zahl1><zahl2> setzt den Cursor für die nächste Schreiboperation auf Zeile <Zahl1> und Spalte <Zahl2>; <Zahl1> = [1.. 4] (je nach Display, bei einem 16x2 Display: 0 1); <Zahl2> = [01.. 40]. ACHTUNG: wenn die Zahl größer als die Spaltenzahl ist, dann ist der Text möglicherweise nicht direkt sichtbar, kann aber herein gescrolled werden. Beispiel p212 setzt den Cursor für die nächste Schreiboperation auf Zeile 2 Spalte 12 s<zeichenfolge> Sl Sr S0 schreibt <Zeichenfolge> an die aktuelle Cursorposition startet die Laufschrift nach links mit der aktuellen Geschwindigkeit startet die Laufschrift nach rechts mit der aktuellen Geschwindigkeit stoppt die Laufschrift
Seite 6 von 7 t<zahl3> ändert die aktuelle Laufschriftgeschwindigkeit, je kleiner, desto schneller, kleiner als 15 sollte der Wert nicht sein. Beispiel t040 x z<zahl3> initialisiert das Display erneut und löscht den Inhalt scheibt das ASCII-Zeichen der Display-Zeichensatzes <Zahl3> an die aktuelle Cursorposition, Beispiel z223 schreibt das Zeichen. Nähere Details im Datenblatt des Displays
Seite 7 von 7 4. Preise und Zubehör Die Schaltung besteht aus folgenden Teilen: - Steuerplatine - LCD-Display 1602 (2 Zeilen á 16 Spalten) mit Hintergrundbeleuchtung - USB-to-RS232-Bridge 18,95 Es gibt folgendes Zubehör: - LCD-Display 2004 (4 Zeilen á 20 Spalten) mit Hintergrundbeleuchtung Statt 1602 11,00 - Bluetooth Modul zur Steuerung mit Android-Geräten 12,00 - Gehäuse 120 x 70 x 40 mm, schwarz, ungebohrt für Display 16x2 3,95 - Gehäuse 120 x 94 x 45 mm, schwarz, ungebohrt für Display 20x4 6,00 - Netzteil 5V 4,95 Porto (als Brief unversichert): 3,00 Porto als Paket 6,00 5. Sicherheitshinweise und Garantie Die vorgestellte Hard- und Software wurde gewissenhaft erstellt und geprüft. Dennoch kann keine Garantie für eine fehlerfreie Funktion in allen Einsatzbereichen gegeben werden. Eine Verwendung der Hard- und Software, insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen, z.b. Schutz von Leben und Sachwerten, erfolgt somit auf eigene Gefahr. Aus dem Gebrauch der Hard- und Software können keine Garantie- und/oder Schadensersatzansprüche abgeleitet werden.