Oracle VM Server (x86) im praktischen Einsatz

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Transkript:

Oracle VM Server (x86) im praktischen Einsatz Jochen Kutscheruk merlin.zwo InfoDesign GmbH & Co. KG Wir kümmern uns!

Die merlin.zwo-gruppe Bad Liebenzell Karlsruhe Neustadt / W. Eningen Seite 3

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 4

Einleitung Oracle VM seit etwa zwei Jahren am Markt Marktbeherrschende Konkurrenten (x86) VMWare Microsoft Citrix Kann Oracle VM bestehen? Was bietet Oracle VM wirklich? Seite 5

Einleitung Capability Industry Certification Oracle Product Certification Oracle VM VMware vsphere Microsoft Hyper-V Windows Server Virtualization Validation Program Data Center Life Cycle Management Top to bottom Integrated Data Center Life Cycle Management Virtual Infrastructure Management Live virtual machine migration Dynamic Load Balancing High Availability Thin provisioning of virtual disks Memory Dedupe Distributed File System Memory Oversubscribe Logical Resource Partitioning Centralized Backup Automated Patch Management, hosts and guests Disaster Recovery Self managing test/dev environment Virtual Desktop Infrastructure Capability Oracle VM VMware vsphere Host Capabilities Microsoft Hyper-V Native x86-64-bit hypervisor Native VT and AMD-V integration Standard device drivers Native storage hardware support Up to 32 sockets with 128 threads (with hyperthreading) or 64 cores (without hyperthreading) per host Up to 1 TB of RAM per host NIC teams, storage multipathing Logical resource partitioning Dynamic load balancing Hypervisor support for Paravirtualization Guest Capabilities Paravirtualization Up to 32 virtual CPUs per guest Up to 510GB memory per guest Network I/O traffic management Storage I/O prioritization CPU prioritization Summe 26 22 18 Seite 6

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 7

Was ist Oracle VM Auf Linux XEN basierende Virtualisierungslösung Für Intel-basierte Systeme (und SUN) OpenSource Verwaltung über (XOR): Webbasierter Oracle VM Manager Daten in mitgelieferter XE-Datenbank OC4J-Anwendung Auch als virtuelle Maschine möglich VM Management Pack für GridControl Kostenpflichtig Seite 8

Was ist Oracle VM Virtualisierungsserver: x86 oder x86_64 Hardware als Basis Gruppierung mehrerer Virtualisierungsserver in Server Pools Zentrale Storage über OCFS2 als Cluster Filesystem NFS Paravirtualisierte Gastsysteme Hardwarevirtualisierte Gastsysteme Intel VT oder AMD-V Prozessoren notwendig Seite 9

Was ist Oracle VM Seite 10

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 11

Der Oracle VM Manager Seite 12

Der Oracle VM Manager Seite 13

Der Oracle VM Manager Kleine Demo Seite 14

Was ist Oracle VM Seite 15

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 16

Die Oracle VM Server Die Installation ist denkbar einfach und schnell Von Installations-CD booten Installationsziel wählen (Festplatte, USB-Stick) Fragen zur Partitionierung und zum Netzwerk beantworten 15 Minuten warten Neuen Server über VM-Manager in Server Pool aufnehmen Konfiguration erfolgt komplett automatisch Inklusive OCFS2 Konfiguration (cluster.conf) Inklusive mounten der Repositories Seite 17

Die Oracle VM Server Installation einer virtuellen Maschine Erfolgt über den Oracle VM Manager Denkbar einfaches Vorgehen Eingeben einiger Parameter Festplattenplatz, Netzwerkkarte(n) Hauptspeicher, Prozessoren Betriebssystem Hardware- oder Paravirtualisiert Installationsquelle Installieren wie gewohnt Seite 18

Die Oracle VM Server Seite 19

Die Oracle VM Server Seite 20

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 21

Stabilität und Verfügbarkeit Interne, praktische Erfahrung seit ca. 1,5 Jahren Zuerst testweise, dann aber sehr schnell produktiv Stabilität ist beeindruckend Insbesondere bei paravirtualisierten Linux-Servern Hardwarevirtualisierung war zu Beginn problematisch Live-Migration von Windows-VMs Seit Version 2.2 behoben Hochverfügbare Maschinen werden automatisch neu gestartet Live-Migration absolut unterbrechungsfrei Wartung der Server damit jederzeit problemlos Seite 22

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 23

Geschwindigkeit Paravirtualisierte Maschinen annähernd identisch mit echter Hardware Hardwarevirtualisierte Servern agieren leicht träge Insbesondere Windows-Server Gute zentrale Storage wichtig Sollte FibreChannel sein iscsi oder NFS bremsen bei hoher I/O-Last deutlich Priorisierung der virtuellen Maschinen zwar möglich, hilft jedoch nichts z.b. bei Template-Erzeugung Seite 24

Geschwindigkeit Niemals einen bereits auf vergleichbarer Hardware am Limit laufenden Server virtualisieren OCFS2 als Clusterfilesystem bremst deutlich (ca. 30%) Problem ist Abstimmung innerhalb des Server Pools Nicht spürbar wenn OCFS2-Volume nur von einem Server gemountet wird Seite 25

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 26

Nachteile Konfigurations- und Statusinformationen doppelt Auf dem Oracle VM Server In der Oracle VM Manager Datenbank Häufig unterschiedliche Informationen! (jedoch direktes Patchen der DB-Information möglich ) Kein grafischer Ressourcenmonitor im VM Manager Speicherverbrauch CPU-Last Historische Ansicht Nur Standard XEN-Tools verfügbar (z.b. xm top) Seite 27

Nachteile Kein dynamisches Memory Ballooning Nur manueller Eingriff des Administrators möglich Kein Snapshot der laufenden virtuellen Maschine Sinnvoll als Basis für einen Restore Auch nicht über OCFS2 möglich Keine Spiegelung des OCFS2 Cluster Filesystems Bei einem Terabyte Filesystem im Crashfall ein Problem OCFS2 ist kein Volume Manager Seite 28

Nachteile Primäre Festplatte einer VM muss IDE sein! Sehr problematisch bei P2V oder V2V Repository bei Installation einer neuen VM nicht wählbar Wird automatisch nach verfügbarem Platz gewählt Anschließend manuelles verschieben der VM notwendig Seite 29

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 30

Vorteile Sehr schnell und einfach aufzusetzen Sehr stabil und performant Stabilität für Produktiveinsatz ist gegeben Live Migration funktioniert problemlos (Wartung!) Für Entwicklungs-, Test- und Schulungsumgebung definitiv unverzichtbar Vorgefertigte Templates von Oracle direkt Einfaches erzeugen eigener Templates Einfacher Aufbau von weiteren virtualisierten Servern über Templates Klonen Seite 31

Vorteile Austausch eines VM-Servers vollkommen problemlos (Fast) alle Oracle Produkte sind für Oracle VM zertifiziert Damit ist auch der Support gegeben Keine Lizenzkosten Lediglich Support muss bezahlt werden Nur bei Oracle VM wird Hard Partitioning der VMs für die Lizenzierung anerkannt Seite 32

Überblick Einleitung Was ist Oracle VM Der Oracle VM Manager Die Oracle VM Server Stabilität und Verfügbarkeit Geschwindigkeit Nachteile Vorteile Zusammenfassung Seite 33

Zusammenfassung In Oracle VM 3 sollen die Nachteile beseitigt sein Trotzdem auch heute schon für produktiven Einsatz zu empfehlen Nachteile und Einschränkungen im praktischen Betrieb nicht so gravierend wie zu vermuten wäre Wichtiger ist Stabilität und Performance Seite 34

Ausblick auf Oracle VM 3 In Zukunft: Einheitliches Management der Virtualisierung von SPARC und x86 mit Oracle Enterprise Manager Verbesserte Benutzerfreundlichkeit Leistungsfähige Dynamic HTML Oberfläche Umfangreiches Job- und Eventtracking Zentralisierte, automatisierte Netzwerk- und Storage- Konfiguration Storage Connect Plug-Ins für GUI-Zugriff auf fortgeschrittene 3rd Party Funktionalität Snapshots! Seite 35

Fragen und Antworten???? Haben Sie noch Fragen? merlin.zwo InfoDesign GmbH & Co. KG Jochen Kutscheruk Telefon: 0721 79 071 71 EMail: Web:? jochen.kutscheruk@merlin-zwo.de http://www.merlin-zwo.de? 04.12.2010 Wir kümmern uns! Seite 36

Ob einfache oder anspruchsvolle IT-Aufgaben: wir schaffen für Sie eine optimale Lösung. merlin.zwo Wir kümmern uns! Versprochen. merlin.zwo InfoDesign GmbH & Co. KG Jochen Kutscheruk - Geschäftsführer - Taglöhnergärten 43 76228 Karlsruhe Tel. 0721 79 071 71 jochen.kutscheruk@merlin-zwo.de Wir kümmern uns!