Mikrobiologie Version 03/2008

Ähnliche Dokumente
KULTIVIERUNG VON MIKROORGANISMEN

Prüfungsfragenkatalog für für Grundlagen der Gentechnik und Biotechnologie (Prof. Prof. Rudolf Bauer und Prof. Karin Ardjomand-Wölkart)

Hefewachstum. Peter Bützer

Keimtötende Wirkung beim Strahlen mit festem Kohlendioxid

1 Was ist Leben? Kennzeichen der Lebewesen

Im Einsatz reduziert der C-Chip das Infektionsrisiko durch minimierte Exposition zu biologisch aktiven, infektiösen Materialien.

Biotechnologie der Antibiotika Mikrobiologische Versuche

Mikrobiologisches Grundpraktikum: Ein Farbatlas

Kapitel Einführung in die Mikroskopie. Kapitel 6.1: Einführung in die Mikroskopie und Wiederholung bekannter Begriffe

Merkblatt. Trinkwasseruntersuchungen im Rahmen des AMA-Gütesiegels Richtlinie Obst, Gemüse und Speiseerdäpfel Version März/11

Nachweis von pathogenen Mikroorganismen in Schwimmbädern Stand der Technik

Die Mikrobiologie des Trinkwassers

Merkmale des Lebens. - Aufbau aus Zellen - Wachstum - Vermehrung - Reaktion auf Reize - Bewegung aus eigener Kraft - Stoffwechsel

1 Die Lehre vom Lebenden

Nachweis von Eiweiß- und Fettspaltern

Die Biologie der Hefe Best.-Nr Dauer: 15 Minuten. Wissenschaftlich-pädagogisches Videoprogramm Klassenstufe: 9-12

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Mikrobiologisches Grundpraktikum: Ein Farbatlas

Gewebekultur 1 Zell- und Microplatten 2 HTS- 3 Immunologie/ HLA 4 Mikrobiologie/ Bakteriologie Mehrzweckgefäße 5 Röhrchen/

Kern- und Schulcurriculum Biologie Klasse 7/8. Stand Schuljahr 2009/10

Bakterien. Bacillus subtilis

GRUNDEINHEITEN DES LEBENS

Didaktische FWU-DVD. Die Zelle. Grundbaustein des Lebens. Mit 3D-Interaktion

Gutachten. über Untersuchungen bezüglich der Wirksamkeit von Secosan -Sticks gegenüber Mikroorganismen in Trinkwasserspendern

CURRICULUM AUS NATURWISSENSCHAFTEN Biologie und Erdwissenschaften 1. Biennium FOWI

Akkreditierungsumfang der Prüfstelle (EN ISO/IEC 17025:2005) HygCen Austria GmbH / (Ident.Nr.: 0196)

Übungsfragen Biochemie 1. Erklären Sie die Begriffe

Unterschied Tiere, Pflanzen, Bakterien u. Pilze und die Zellorganellen

Klausur : Allgemeine und Anorganische Chemie. Name...Fachrichtung... Matr.-Nr...

Analytische Chemie. B. Sc. Chemieingenieurwesen. 14. März Prof. Dr. T. Jüstel. Name: Matrikelnummer: Geburtsdatum:

E X P E R T E N V O R L A G E

Fachlehrplan Biologie Berufsmaturität Technik, Architektur, Life Sciences

GENSPIRALE- PRAKTIKUM 1

Grundlagen der Wasserhygiene Mikrobiologie. R. Holländer. Institut für Allgemeine Hygiene, Krankenhaushygiene und Umwelthygiene

VERSTEHEN UND VERARBEITEN EINES LESETEXTES

Anhang zu Kapitel 06.02: Die Zelle

Welche Organelle und Zellbestandteile konntest Du in Zellen der Ligusterbeere im Lichtmikroskop erkennen? Wie gross ist ein Grippe Virus ungefähr?

Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie

Tierzelle. Pflanzenzelle

Bakteriologie. Erarbeitet und vorgestellt von Leopold Böhm, Sebastian Hanswille, Gianluca Nowoczyn, Rolf Rempel

Chemie Fragenkatalog Jahrgang 8

Mikrokosmos und Makrokosmos mit Hilfsmitteln erschließen

Von Kohlköpfen und Königen

Praktikumsrelevante Themen

Prüfbericht BM OglOT mm2 x 2 mm

R. Brinkmann Seite Anwendungen der Exponentialfunktion

Destillation und Alkohol

In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes Grundwissen:

Natur und Technik. Lernstandserhebung zu den Schwerpunkten Biologie, Naturwissenschaftliches Arbeiten, Informatik. Datum:

Antimikrobielle Aktivität von Nanosilber in Verpackungsmaterialien

Stoffverteilung in Anlehnung an Natura Einführungsphase ( ) zum neuen Kernlehrplan Biologie NRW 2014

In den grünen Pflanzenteilen, genauer gesagt in bestimmten Organellen der Pflanzenzellen, den

Badewasserqualität chemische und mikrobiologische Herausforderungen in Badebecken

Allgemein. Allgemein. Grundwissenskatalog Biologie 8. Definiere den Begriff Art! Erkläre die Begriffe Gattung und binäre Nomenklatur!

STÖCHIOMETRIE. die Lehre von der mengenmäßigen Zusammensetzung chemischer Verbindungen und den Mengenverhältnissen bei chemischen Reaktionen

Chemie. Schwerpunktfach. Bitte lesen Sie die folgenden Hinweise sorgfältig durch bevor Sie mit dem Lösen der Aufgaben beginnen.

Flore-Chemie GmbH Hygieneschulung Mikrobiologie

Einfache Übungen zur mikrobiellen Ökologie Institut für Mikrobiologie FML-Weihenstephan

Hygiene-Gutachten zur Medigenic TM Tastatur/Maus-Kombination der Firma Esterline Advanced Input Systems aus Coeur d Alene, USA

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Genetik & Vererbung. Das komplette Material finden Sie hier:

Autotrophe Ernährung. Heterotrophe Ernährung. Ernährungsweise von grünen Pflanzen und manchen Bakterien

Bakterien und Extreme Arbeitsblatt

Kennzeichen des Lebendigen. Reiche der Lebewesen. Bau einer Bakterienzelle

Hopfen. 3. Lëtzebuerger Naturwëssenschaftsolympiad. Finalrunde: Donnerstag, den 28. Januar und Malz... Antwortbogen

Inhaltsstoffe von Biogassubstraten und Gärresten (Datenblätter)

1. Stammbaum einer Familie, in der Mukoviszidose aufgetreten ist.

sylvia liechti, fachberaterin hygiene

akafog bietet eine nachhaltige Lösung zur Bekämpfung von Schimmel und penetranten Gerüchen.

Inhaltsfeld: Kommunikation und Regulation Jahrgangsstufe 9.1

Rekombinante Antikörper

Chemisches Rechnen. Diese Lerneinheit befasst sich mit verschiedenen chemisch relevanten Größen Konzentrationsangaben mit den folgenden Lehrzielen:

Prüfbericht. Bestimmung der mikrobioziden Inaktivierungsleistung des DIOSOL-Verfahrens im quantitativen Suspensionsversuch mit praxisnahen Keimträgern

Station 1: Zuordnungen

Validierung der Flüssigkulturmedien für die mikrobiologische Kontrolle gemäß Ph. Eur

Was haben wir gelernt?

Gewebekultur 1 Zell- und Microplatten 2 HTS- 3 Immunologie/ HLA 4 Mikrobiologie/ Bakteriologie Mehrzweckgefäße 5 Röhrchen/

Experimente mit Bakterien Informationstext für die Lehrperson

CURRICULUM AUS NATURWISSENSCHAFTEN Biologie/Erdwissenschaften/Chemie 1. Biennium SOGYM

AntibiotikaResistenzmechanismen

Desinfektion bei Schimmelpilzbefall im Innenraum? Nein! Dr. Christiane Baschien

4 Eukaryotische Mikroorganismen...37 Algen Pilze Protozoen... 42

Der Familie der Enterobacteriaceae werden u.a. folgende pathogene, gelegentlich pathogene und apathogene Stäbchen-Bakterien zugeordnet:

Diskussion der aktuellen Anforderungen an hygienische Untersuchungen in Krankenhäusern

Medizinprodukte Hygiene-Monitoring aus der Sicht des Dienstleistungslabors. Dr. Günter R. Schnell Qualis Laboratorium CH 3113 Rubigen (BE)

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III)

Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Mittwoch, 13. April 2016, Uhr

BIORACING Ergänzungsfuttermittel

Einfluss der Temperatur auf die Vitalität von Mikroorganismen

4) Benenne die Organellen der Pflanzenzelle und gib deren Aufgaben an. Welche dieser Organellen fehlen bei tierischen Zellen?

MIKROBIOLOGISCHE ANALYSE VON WEINEN UND TRAUBENMOSTEN - REVISION DER RESOLUTION OENO 8/95

Versuchsprotokoll Kapitel 6

Antibiotika (Einleitung) Penicillium Schimmelpilze

Freiherr-vom-Stein Schule Fach: Mathematik Herr Pfaffenbach. Logistisches Wachstum. am Beispiel einer Hefekultur

C Säure-Base-Reaktionen

Bachelorprüfung. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch.

Makroelemente: C, O, H, N, S, K, Ca, P, Mg, Fe Spurenelemente = Mikroelemente: Zn, Mn, Mo, Cu, Co, Ni, V, B, Cl, Na, Se, W usw.

Mikrobiologisches Praktikum im Grundmodul GM12

Transkript:

Mikrobiologie Version 03/2008 1. a) Definieren Sie den Begriff Mikrobiologie. b) Nennen Sie vier Lebewesen, die dem mikrobiologischen Bereich zugeordnet werden. 2. a) Nennen Sie fünf Kennzeichen des Lebens. b) Welches Kennzeichen besitzen Viren nicht? 3. Vervollständigen Sie die nachfolgende Tabelle mit ja für Zustimmung nein für Ablehnung. 1. eigener Stoffwechsel 2. Zellteilung 3. Vermehrung immer von der Wirtszelle abhängig 4. Vorhandensein sowohl von DNA als auch von RNA 5. Vorhandensein von Proteinen 4. Nennen Sie fünf Baugruppen des Mikroskops. Viren Bakterien 5. Welche typischen Zellformen von Bakterien sind im Mikroskop zu erkennen? 6. a) Geben Sie fünf typische Bestandteile einer Bakterienzelle an. b) Nennen Sie die Unterschiede von prokaryontischer und eukaryontischer Zelle. 7. a) Nennen Sie die beiden Gruppen von Zelltypen und den wesentlichen Unterschied im Aufbau. b) Nennen Sie zu jeder Gruppe zwei Beispiele. 8. Nennen Sie vier Bestandteile einer eukaryontischen Zelle. 9. Welche Zellbestandteile /-organellen sind in den angegebnen Zellarten vorhanden? Vervollständigen Sie die folgende Tabelle so, wie im Beispiel vorgegeben Merkmal Tierische Zelle Pflanzliche Zelle Bakterienzelle Glykocalyx ja nein ja Zellkern Ribosomen ER Golgi-Apparat Chloroplasten 10. a) Welche morphologischen Gruppen unterscheidet man bei Bakterien? b) Nennen Sie zwei Beispiele pro Gruppe. 11. a) Geben Sie vier Bestandteile eines Nährmediums zur Vermehrung von Mikroorganismen an. b) Womit können flüssige Nährmedien in feste Nährmedien umgewandelt werden?

12. Unter geeigneten Bedingungen kann man während des Wachstums einer statischen Bakterienkultur mehrere Phasen erkennen. a) Ordnen Sie die Phasen A bis D in der nachfolgenden Tabelle den Vorgängen 1 bis 4 zu. b) Skizzieren Sie den Wachstumsverlauf in einer statischen Bakterienkultur. Beschriften Sie beiden Achsen und die entsprechenden Bereiche für die Phasen A bis D. A Stationäre Phase 1 Die Zellen nehmen viele Nährstoffe auf; wenige Zellteilungen B Exponentielle Phase 2 Die Teilungsrate der Sterberate; Zellzahl bleibt konstant C Anlaufphase 3 Maximale Teilungsrate D Absterbephase 4 Die Absterberate übertrifft die Teilungsrate; Bakterienzahl sinkt 13. Nennen und erläutern Sie die verschiedenen Wachstumsphasen von Mikroorganismen in statischer Kultur. 14. Geben Sie die Merkmale der beiden in der Tabelle genannten Bakterien an. Form Gram-Verhalten Beweglichkeit Wachstum in Bezug auf den O 2 -Bedarf Sporenbildung Clostridien Escherichia coli 15. a) Nennen Sie zwei Beispiele zur Keimzahlbestimmung in einer Untersuchungsprobe. b) Beschreiben Sie kurz die Durchführung eines der beiden Verfahren. 16. a) Geben Sie je ein Verfahren zur Bestimmung der i) Gesamtkeimzahl ii) Lebendkeimzahl in einer Probe an. b) Erläutern Sie kurz die Durchführung eines der beiden von Ihnen genannten Verfahren. 17. a) Auf welchen physikalischen Grundlagen basiert das Phasenkontrast-Verfahren? b) Verdeutlichen Sie das Prinzip am Beispiel einer mikrobiologischen Untersuchung. 18. Eine Bakterienstammsuspension wurde einmal 1:100 und einmal 1:10 verdünnt. Mit dieser Verdünnung wurde eine Zellzählung mit einer Zählkammer durchgeführt. Dabei wurden in 5 Gruppenquadraten insgesamt 513 Zellen gezählt. Ein Gruppenquadrat hat die Kantenlänge 0,20 mm und eine Tiefe von 0,10 mm. Wie groß ist die Anzahl der Keime (in Keime/mL) in der Ausgangssuspension? 19. Aus einer Verdünnungsstufe 1:100.000 wurden 0,2 ml Probeflüssigkeit auf einer Agar- Platte ausgestrichen. Nach der Bebrütung wurden 65 Kolonien gezählt. Berechnen Sie die KBE/mL in der Ursprungslösung? 20. Von einer Bakterienkultur wurde eine Lebendkeimzahlbestimmung durchgeführt. Die Bakterienkultur wurde zweimal 1:100 und einmal 1:10 verdünnt. Von der erhaltenen Verdünnung wurde das Volumen V = 500 µl auf einer Platte ausgestrichen. Es wuchsen 70 Kolonien. Bestimmen Sie die KBE/mL in der Ausgangskultur?

21. Von einer Bouillonkultur wurde die Lebendkeimzahl bestimmt. Von mehreren Verdünnungsstufen wurden jeweils 100 µl auf je zwei Platten verteilt und bebrütet. Die folgenden Platten der Verdünnungsstufe 10-3 ausgezählt: Platte Nr. 1: 100 Kolonien Platte Nr. 2: 110 Kolonien Wie viel KBE/mL enthält die Bouillonkultur? 22. Es wurde eine Stammlösung hergestellt, für die 60 mg Penicillin ad 100mL Wasser gelöst wurden. Ausgehend von dieser Stammlösung sollen 10 ml Prüflösung mit β(penicillin) = 50µg/mL hergestellt werden. Wie viel Milliliter der Stammlösung müssen ad 10 ml aufgefüllt werden? 23. Ausgehend von einem Desinfektionsmittelkonzentrat (2,50 g Wirkstoff/100 ml) soll eine Gebrauchslösung zur Desinfektion hergestellt werden, die 1,00 ml Konzentrat/100 ml enthält. Zur Desinfektion einer Fläche von 10,0 m 3 werden 500 ml dieser Gebrauchslösung benötigt. a) Welches Konzentratvolumen wird zur Desinfektion von 62,5 m 2 benötigt? b) Wie viel Gramm des Wirkstoffs sind in diesem Volumen enthalten? 24. Erläutern Sie die Begriffe - emerse Kultivierung - submerse Kultivierung von Mikroorganismen. 25. a) Definieren Sie den Begriff Desinfektion. b) Nennen Sie drei Grundregeln bei der Anwendung von Desinfektionsmitteln. c) Geben Sie je zwei physikalische und chemische Desinfektionsverfahren an. 26. a) Nennen Sie vier verschiedene Sterilisationsverfahren. b) Geben Sie jeweils ein Beispiel für deren Anwendung an. 27. Erläutern Sie folgende Begriffe der Mikrobiologie: - fungizid - Inkubationszeit - bakteriostatisch - Antibiotikum - steril 28. a) Beschreiben Sie stichwortartig die Durchführung der Gramfärbung (ohne Zeitangaben). b) Beschreiben Sie kurz das Ergebnis der Gramfärbung. c) Geben Sie an, worauf das unterschiedliche Färbeverhalten der Bakterien beruht. 29. Geben Sie vier Kriterien an, die zur Klassifizierung von Reinkulturen genutzt werden. 30. Erklären Sie für drei der folgenden Verfahren, wozu diese in der Mikrobiologie angewandt werden: - Gramfärbung - Hängender Tropfen - Bunte Reihe - Drei-Ösen-Ausstrich/fraktionierter Ausstrich - Kultur auf Endo-Agar

31. a) Vervollständigen Sie die folgende Tabelle, indem Sie die einander entsprechenden Organellen bzw. Strukturen von Pilz- und Bakterienzellen angeben. b) Nennen Sie den wesentlichen Unterschied zwischen Bakterien- und Pilz-Sporen. bei Pilzen bei Bakterien Zellwand aus Chitin Zellwand aus 32. a) Worin besteht der Unterschied zwischen sogenannten Edelschimmeln und herkömmlichen Schimmelpilzen? b) Man unterscheidet flüssige und feste Nährmedien. Geben Sie jeweils an, zu welchem Zweck diese bevorzugt eingesetzt werden.. 33. Zur Grundausstattung eines mikrobiologischen Labors der Sicherheitsstufe L1 gehören bestimmte Geräte bzw. Einrichtungen. Nennen Sie fünf typische Geräte bzw. Einrichtungen und beschreiben Sie kurz deren Aufgabe. 34. Nennen Sie fünf Regeln für das Arbeiten unter mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken der Klasse 1 und 2. 35. a) Unter welchen Bedingungen findet eine Gärung statt? b) Geben Sie eine mögliche Summengleichung für einen Gärungsprozess an. 36. a) Formulieren Sie zwei biochemische Reaktionen, unter denen Hefezellen aus Glucose Energie gewinnen können b) Benennen Sie jeweils die Bedingung, unter der die Reaktionen bevorzugt ablaufen. 37. Eine Glucose-Lösung wurde einer alkoholischen Gärung unterworfen. Nach dem Abschluss der Gärung sind 140 L CO 2 im Normzustand entstanden. Reaktionsgleichung: C 6 H 12 O 6 2 CO 2 + 2 CH 3 CH 2 OH Berechnen Sie den Massenanteil w(ethanol), wenn 5,7 L der vergorenen Lösung eine Dichte von ρ = 1,13 g/ml haben. M(Ethanol) = 46 g/mol, V mn = 22,4 L 38. a) Ein Fermentationsprodukt soll aufgearbeitet werden. Nennen Sie die fünf wesentlichen Verfahrensschritte zur Aufarbeitung. b) Geben Sie zu jedem Verfahrensschritt jeweils eine Grundoperation an. 39. a) Erläutern Sie kurz, wozu ein Fermenter (Bioreaktor) dient. b) Bei einem kontinuierlich arbeitenden Fermenter müssen einige Parameter überwacht werden. Nennen Sie drei dieser Parameter. c) Biotechnische Verfahren haben einige Vorteile gegenüber chemischen Produktionsverfahren. Geben Sie drei dieser Vorteile an und begründen Sie kurz.

40. Mikroorganismen werden zur Veränderung von Lebensmitteln genutzt. Geben Sie vier erwünschte Einflüsse und jeweils ein (Alltags)Beispiel an. 41. Die Biotechnologie gilt als fächerübergreifende Wissenschaft. Nennen Sie drei Wissenschaften mit ihren Arbeitsgebieten, die der Biotechnologie eine Rolle spielen. Wissenschaft Arbeitsgebiete 42. Welcher Wissenschaft ist die Mikrobiologie zugeordnet? Vervollständigen Sie dazu die nachfolgende Übersicht: Zoologie Mikrobiologie 43. to be continued...