Photovoltaik Fördermodell

Ähnliche Dokumente
Merkblatt Photovoltaik. Photovoltaik Fördermodell

1 Photovoltaikanlage, Überbrückungsfinanzierung, WEW

Solar Fördermodell Elektrizitätsversorgung Wartau

Anschlussbedingungen einer dezentralen Energie Erzeugungsanlage (EEA), z.bsp. Photovoltaikanlage

Die 7 häufigsten Fragen zur Eigenverbrauchsregelung

Faktenblatt KEV für Photovoltaik-Anlagen

PRODUZENTEN-VERBRAUCHER- EIGENVERBRAUCHSGEMEINSCHAFTEN

gültig für Anlagen mit Inbetriebnahme ab Ausgangslage

Politische Gemeinde Uesslingen-Buch. Tarife. Gültig vom 1. Januar bis 31. Dezember Anhang V

Anhang 1. Abgrenzung Netzanschluss Elektrizität. Ei g e nt ü m er. Platzierung Hausanschluss

Eigenverbrauchsregelung und Herkunftsnachweise

Dienstleistungserstellung Beglaubigte Daten der Produktionsanlage Wasserkraft

Preisblatt für Kunden Niederspannung (NS) 15A - 40A

Entscheidungshilfe Solar Begriffe und Beispiel für die Planung

Electrosuisse Stromkennzeichnung und Herkunftsnachweise HKN. Christian Frei

«KEV 2.0 wie weiter?»

Leitfaden für Produzenten. Verein Aargauer Naturstrom (ANS)

Leitfaden für Produzenten und Netzbetreiber. Selber Strom produzieren mit einer Energieerzeugungs- anlage (EEA) im Verein Aargauer Naturstrom (ANS)

Anhang 1. Abgrenzung Netzanschluss Elektrizität. Eigentümer EGR. Platzierung Hausanschluss

Förderrichtlinien erneuerbare Energien

Einmalvergütung. Informationen zur Einmalvergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen

b) Tarifzeiten Hochtarif (HT) Montag - Freitag Uhr Niedertarif (NT) Montag - Freitag Uhr

Mein Sonnendach Unabhängigkeit, die man mieten kann. Selbst Energie produzieren und Energiekosten reduzieren.

Netzgekoppelte Solarstromanlage

Dienstleistungserstellung Beglaubigte Daten der Produktionsanlage Biomasse-Biogas

ELEKTRIZITÄTS- & NETZNUTZUNGSTARIFE.

Elektra Fulenbach Energie Kestenholz. Herzlich willkommen

Politische Gemeinde Wilen Kanton Thurgau. Anhang zum Reglement für die Versorgung mit elektrischer Energie

Photovoltaikanlagen mit Selbstverbrauch

solarstrom selbst verbrauchen aleo

Vertrag zur Abtretung des ökologischen Mehrwertes über die Webseite naturstromboerse.ch

Information über neues Photovoltaik Fördermodell. Fachgremium Photovoltaik

Solar-Log und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

ELEKTRA. Anlagen für die Stromerzeugung. Erneuerbaren Energien. Weisung (EEA-Weisung vom 1. Juni 2008) über die. aus. Gültig ab 1.

Ist das EEG ein Auslaufmodel?

// FRAGEN UND ANTWORTEN ZU DEN STROMQUALITÄTEN 2016

Zu bezahlender Betrag CHF

Preisblatt 2016 Elektrizitäts- und Netznutzungstarife

Tarif EVS n.nutzung n7lg-14 Gültig ab 1. Januar 2014

Solarstrom erzeugen und selber nutzen. Teo Crameri, Energieberatung Markt Graubünden Albulastrasse 110, 7411 Sils i.d.,

Erfolge & Hindernisse für Photovoltaik Anlagen im Rahmen der KEV

Allgemeine Informationen und Vertragsvoraussetzungen zur Messdatenerfassung und Abrechnung der Stromproduktion aus Energieerzeugungsanlagen

Photovoltaik Installationsbeispiele. Photovoltaik Februar A.Lehmann Elektro AG Tellstrasse Gossau

Photovoltaik - Leitfaden (Kapitel Wirtschaftlichkeit)

Faktenblatt KEV für Photovoltaik-Anlagen

Neue Stromtarife ab 1. Januar 2017

Faktenblatt KEV für Photovoltaik-Anlagen

Effizient kombiniert: So machen sich Photovoltaik - anlagen schneller bezahlt.

Gebührentarif betreffend Stromprodukte- und Energiepreise der EVL (Verordnung) Verordnung

Photovoltaik praktische Infos für die eigene Solarstromanlage

Energie-Erzeugungs-Anlagen (EEA) im Netz von rwt

Optimierter Eigenverbrauch von Unternehmen

Stefan Brändle Dipl. El. Ing FH Senior Consultant Amstein+Walthert AG

SWISSOLAR PV Update. Eigenverbrauch aus der Sicht der Solarbranche 18. November Adrian Kottmann. BE Netz AG Luzern Ebikon Zürich

Leistungsbeziehungen und Leistungsgegenstand; Konkretisierung der Leistungsbeziehungen durch 12b Abs. 4 StromStV

Leistungstarif. Elektrizitätstarif

AEW Naturstrom / Naturstrom- und Ökostrombörse - eine marktwirtschaftliche Alternative zu KEV

Photovoltaik-Anlagen mit Selbstverbrauch. Dokumentation

Photovoltaik Energie Erzeugungs- Anlage (EEA)

Umsetzung des 33 Abs. 2 EEG 2009 und des 4 Abs. 3a KWK G 2009 zum 01. Januar 2009:

Photovoltaik. Verkauf Privat- und Gewerbekunden

Der Rechtsrahmen für die energetische Nutzung von Klärgas

Tarifordnung ANHANG V: Tarifordnung. Gültig vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember Seite 1

Mit der Kraft der Sonne sauberen Strom erzeugen: Das schafft unser Solar-Strom-Paket.

Ein starker Partner für Ihre Photovoltaikanlage

Verkauf von Solarstrom an Dritte

Wärme und Strom von der Sonne Messe Bauen-Modernisieren, Zürich 4./5. September 2015

Mit Sicherheit mehr Leistung. Solarenergie von SunPower

Vom Staat gefördert ( 2011 ) Zum Schutz unserer Umwelt

ECHTE WERTE SUNPAC LION DIE NEUE GENERATION UNABHÄNGIGKEIT

Stadtwerke Unna GmbH - EnergieDach Kundenleitfaden zur steuerlichen Behandlung des Produkts

Tarife für Strombezug, Messkosten, Einspeisung

Strom bis kwh HT / Jahr

Effizient kombiniert: So machen sich Photovoltaik - anlagen schneller bezahlt.

Energierückliefertarif Netzebene 7: Niederspannung

Systemintegration von Erzeugungsanlagen in das Verteilernetz

Heinsberg. 100 Dächer. für Ökostrom. Strom gewinnen und umweltfreundlich Geld verdienen! Mit der Sonnenenergie unserer Region.

Strompreise STROM. Eine Übersicht über die Stromprodukte und -preise.


Neue Stromtarife ab 1. Januar 2016

SELBER VERBRAUCHEN. Expertenkreis Photovoltaik DGS - Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie Dipl.- Ing. (FH) Tatiana Abarzua

Rechnungserklärung Das Übersichtsblatt

ENERGIE EFFIZIENZ EXPERTEN NEHMEN SIE IHRE STROMVERSORGUNG IN DIE EIGENE HAND!

Technik der Solarstromanlage Pistor Edisun Power Markus Kohler, CTO Edisun Power Europe AG

ZUR EIGENEN PHOTOVOLTAIK-ANLAGE Leitfaden für unabhängige Stromproduzenten

Strompreiskomponenten eines typischen Haushaltes in der Schweiz Jahr. Netz Energie Abgaben Stufe Endverteilung und MwSt.

Öko-Strom macht weiter Profit

Rechtsanwälte Dr. Reip & Köhler. Rechtsanwälte für Recht der Erneuerbaren Energien Jena Hildburghausen

Merkblatt Anschluss von Energieerzeugungsanlagen

Tarife für Strombezug, Messkosten, Einspeisung

Anlagenneubau / Anlagenerweiterung

Lächeln Sie bei Ihrer nächsten Stromrechnung! Die Blockheizkraftwerke von ATN helfen Ihnen dabei.

Transkript:

Photovoltaik Fördermodell Version 1.2

Inhaltsverzeichnis 1 Übergangsförderung für Photovoltaikanlagen... 3 2 Übergangsförderung Zweckverband EV Wartau... 4 2.1 Grundsatz... 4 2.2 Förderung von Anlagen mit Kostendeckender Einspeisevergütung (KEV)... 4 2.3 Förderung Anlagen mit Einmalvergütung (EiV)... 4 3 Laufzeit der Übergangsförderung... 5 4 Einspeiseart (Einspeisung der Brutto- / Nettoproduktion)... 5 4.1 Produktions-Anlagen mit mehr als 30 kw Leistung... 5 4.2 Produktions-Anlagen mit weniger als 30 kw Leistung... 5 5 Energiemessung (Bruttomessung / Nettomessung)... 5 5.1 Bruttomessung... 5 5.2 Nettomessung mit virtuellem Messpunkt... 6 5.3 Nettomessung mit bidirektionalem Zähler... 6 6 Voraussetzungen zur Aufnahme in die Übergangsförderung... 6 6.1 Anlagestandort:... 6 6.2 Anschlussgesuch:... 6 6.3 Anmeldebestätigung KEV / EIV:... 6 6.4 Sicherheitsnachweis:... 6 6.5 Anlagenbeglaubigung:... 6 6.6 Vertrag mit dem Zweckverband EV Wartau:... 7 7 Vergütung Energie und HKN... 7 7.1 Vergütung der Energie... 7 7.2 Vergütung der Herkunftsnachweise (HKN)... 7 8 Inkraftsetzung... 7 Version 1.2 2/7

1 Übergangsförderung für Photovoltaikanlagen Der Zweckverband EV Wartau hat für das bestehende Fördermodell für Photovoltaikanlagen ein neues Übergangsfördermodell für Photovoltaikanlagen erarbeitet. Ziel der Übergangsförderung ist es, den Zubau von Photovoltaikanlagen im Versorgungsgebiet zu steuern, die finanziellen Auswirkungen der Anlagen transparent und kalkulierbar zu halten, sowie die Investitionssicherheit der Anlagenbetreiber sicher zu stellen. Werden heute neue Photovoltaikanlagen für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) bei Swissgrid angemeldet, muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Diese Wartezeiten ergeben sich durch die grosse Anzahl neu angemeldeter Anlagen und dem begrenzten Budget für die staatliche Förderung. Die Übergangsförderung der EV Wartau gilt für Anlagen, bis sie in die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) des Bundes aufgenommen werden oder bei einer Einmalvergütung die Investitionsförderung ausbezahlt wird. Zur Absicherung des Budgets des Zweckverbandes EV Wartau wurde die Übergangsförderung mit einer maximalen Laufzeit versehen. Prinzip einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage (Quelle: ZENNA) A: Photovoltaikmodule D: Strom Bezugszähler B: Wechselrichter E: Verbraucher C: Photovoltaik Produktionszähler F: Öffentliches Netz G: Virtueller Zähler Version 1.2 3/7

2 Übergangsförderung Zweckverband EV Wartau 2.1 Grundsatz Das Modell der Förderung von Photovoltaikanlagen ist als Übergangsfinanzierung bis zur Aufnahme ins KEV oder der Auszahlung der Einmalvergütung konzipiert. Das benötigte Budget wird über einen Zuschlag auf die Energiekosten finanziert. Der Anlagenbetreiber hat die Möglichkeit, die Anlage mit einer Bruttomessung oder Nettomessung zu betreiben. Innerhalb einer Frist von 3 Monaten kann die Einspeisemethode gewechselt werden. Damit dies ohne zusätzliche Umbauarbeiten und Kosten gewährleistet werden kann, wird empfohlen, die Anlagen mit einem Energie-Bezugszähler und einem Photovoltaik-Produktionszähler auszustatten. Entscheidet sich der Anlagebetreiber langfristig für den Eigenverbrauch der produzierten Energie, kann auch ein Zähler mit direkter Saldierung von Produktion und Verbrauch eingesetzt werden. 2.2 Förderung von Anlagen mit Kostendeckender Einspeisevergütung (KEV) Die Übergangsförderung der EV Wartau für KEV-angemeldete Anlagen berücksichtigt die Wartezeit von der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage bis zur ersten Auszahlung der KEV Vergütung. Während dieser Übergangszeit wird die durch die Betreiber von PV-Anlagen eingespeiste Energie sowie der ökologische Mehrwert (HKN) zu jährlich neu festgelegten Sätzen vergütet. Der Vergütungstarif für das Folgejahr wird ab Ende September unter folgender URL publiziert: http://www.ew-azmoos.ch/html/ev_wartau.html. Bei Aufnahme der Anlagen in die KEV wird die komplette Energiemenge und der ökologische Mehrwert nicht mehr an den Zweckverband EV Wartau verkauft, sondern komplett an die Swissgrid abgetreten. Dadurch entfällt dem Zweckverband EV Wartau die Energie und der ökologische Mehrwert und wird von ihr nicht mehr vergütet.. 2.3 Förderung Anlagen mit Einmalvergütung (EiV) Anlagenbetreiber welche die Förderung der Einmalvergütung wählen, können während der Zeit von der Inbetriebnahme bis zur Auszahlung der Einmalvergütung von der Übergangsförderung profitieren. Während dieser Zeit wird die eingespeiste Energie sowie der ökologische Mehrwert (HKN) zu jährlich neu festgelegten Sätzen vergütet. Der Vergütungstarif für das Folgejahr wird ab Ende September unter folgender URL publiziert: http://www.ew-azmoos.ch/html/ev_wartau.html Im Sinne der Eigenverbrauchsregelung ist der Anlagenbetreiber aufgefordert, während der Übergangsförderung möglichst viel der erzeugten Energie selber zu verbrauchen. Dabei wird nur die Überschussenergie vergütet. Die Abtretung der Energie und des ökologischen Mehrwertes erfolgt wie beim Modell der Kostendeckenden Einspeisevergütung, mittels Dauerauftrag. Nach der Auszahlung der Einmalvergütung wird die Energie weiterhin vom Zweckverband EV Wartau zum Energiepreis übernommen. Es steht dem Zweckverband EV Wartau frei, die HKN den Anlagenbetreibern abzukaufen. In Absprache mit der EV Wartau kann der ökologische Mehrwert (Herkunftsnachweis HKN) vom Anlagenbetreiber auf dem freien Markt verkauft werden. Version 1.2 4/7

3 Laufzeit der Übergangsförderung Da sich tendenziell mehr Anlagen bei der Kostendeckenden Einspeisevergütung anmelden, als aufgenommen werden können, ist davon auszugehen, dass die Warteliste der KEV immer länger wird. Aus diesem Grund sind die Laufzeiten für die Übergangsförderung für die KEV auf maximal 4 Jahre und die EiV auf maximal 1 Jahr ab Inbetriebsetzung beschränkt. Treten die Anlagen früher in die Fördermodelle des Bundes ein, wird die Übergangsförderung ab dem Zeitpunkt der Aufnahme respektive der ersten Auszahlung eingestellt. 4 Einspeiseart (Einspeisung der Brutto- / Nettoproduktion) Grundsätzlich kann eine Solaranlage für die Einspeisung der gesamten erzeugten Energie in das öffentliche Netz (Einspeisung der Bruttoproduktion -> Bruttomessung) oder für den teilweisen Eigenverbrauch der erzeugten Energie (Einspeisung der Nettoproduktion -> Nettomessung) betrieben werden. Beim Eigenverbrauch wird möglichst viel der erzeugten Energie selber genutzt. Dadurch kann der Strombezug, respektive die Stromrechnung des Betreibers, reduziert werden. Die Einspeiseart ist auch von der Leistung der Produktionsanlage abhängig: 4.1 Produktions-Anlagen mit mehr als 30 kw Leistung Bei Produktions-Anlagen mit mehr als 30 kw AC-Leistung ist die Messung der Bruttoproduktion (Bruttomessung) vorgeschrieben. 4.2 Produktions-Anlagen mit weniger als 30 kw Leistung Bei Produktions-Anlagen mit weniger 30 kw AC-Leistung hat der Betreiber die Wahlmöglichkeit zwischen der Messung der Bruttoproduktion (Bruttomessung) oder der Messung der Nettoproduktion (Nettomessung). 5 Energiemessung (Bruttomessung / Nettomessung) Es ist eine Energiemessung entsprechend der Einspeiseart zu installieren. Die Mess- und Zählerkosten sind durch den Anlagenbetreiber zu entrichten und werden gemäss Tarifblatt verrechnet. 5.1 Bruttomessung Für die Bruttomessung sind zwei Zähler notwendig, ein Produktionszähler und ein Energiebezugszähler. Der Produktionszähler erfasst die Anzahl der erzeugten Kilowattstunden und die dazugehörigen Herkunftsnachweise. Ein Energiebezugszähler erfasst unabhängig davon die Energie, die über das Stromnetz bezogen wird. Auf dem HKN-Konto wird die gesamte produzierte Brutto-Energiemenge mit einem Herkunftsnachweis zertifiziert. Version 1.2 5/7

5.2 Nettomessung mit virtuellem Messpunkt Für die Nettomessung mit virtuellem Messpunkt sind zwei Zähler notwendig, ein Produktionszähler und ein Energiebezugszähler. Der Produktionszähler erfasst die Anzahl der erzeugten Kilowattstunden und die dazugehörigen Herkunftsnachweise. Ein Energiebezugszähler erfasst unabhängig davon die Energie, die über das Stromnetz bezogen wird. Alle 15 Minuten wird die produzierte Energie vom Energieverbrauch der Elektrogeräte im gleichen Zeitraum abgezogen und saldiert. Auf dem HKN-Konto wird die saldierte Netto-Energiemenge mit einem Herkunftsnachweis zertifiziert, also nur die ins Netz des Zweckverbandes EV Wartau eingespeiste Energie 5.3 Nettomessung mit bidirektionalem Zähler Für die Nettomessung mit einem bidirektionalen Zähler ist nur ein Zähler notwendig. Produktion und Verbrauch werden direkt als Netto-Energiemengen ausgewiesen. Auf dem HKN-Konto wird die produzierte Netto-Energiemenge mit einem Herkunftsnachweis zertifiziert, also nur die ins Netz des Zweckverbandes EV Wartau eingespeiste Energie 6 Voraussetzungen zur Aufnahme in die Übergangsförderung Um von der Übergangsfinanzierung profitieren zu können, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein. 6.1 Anlagestandort: Die Anlage muss sich im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes EV Wartau befinden. 6.2 Anschlussgesuch: Ein bewilligtes Anschlussgesuch, inklusive Installationsanzeige und Elektroschema, muss für die Photovoltaikanlage vorliegen. 6.3 Anmeldebestätigung KEV / EIV: Eine Anmeldebestätigung, inklusive positiver Wartelistenbescheid, für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) oder die Einmalvergütung (EiV) der Firma SWISSGRID muss vorliegen. 6.4 Sicherheitsnachweis: Sicherheitsnachweis (SiNa) und Inbetriebnahme- / Abnahmeprotokoll müssen vorhanden sein. 6.5 Anlagenbeglaubigung: Die Anlage wurde mittels Formular FO 08 41 02 Beglaubigte Anlagendaten beglaubigt. Die Beglaubigung erfolgt bei Anlagen kleiner 30 kw durch den zuständigen Verteilnetzbetreiber, bei Anlagen grösser 30 kw durch eine akkreditierte, unabhängige Drittstelle, z.b. electrosuisse. Version 1.2 6/7

6.6 Vertrag mit dem Zweckverband EV Wartau: Der Übergangsförderung liegt ein Vertrag mit dem Zweckverband EV Wartau und ein Dauerauftrag mit der Swissgrid zu Grunde. Darin werden folgende Punkte geregelt: Energie-Abnahmevereinbarung der eingespeisten Energie des Anlagenbetreibers durch den Zweckverband EV Wartau. HKN-Abnahmevereinbarung für die Herkunftsnachweise (HKN) der eingespeisten Energie des Anlagenbetreibers an den Zweckverband EV Wartau. Dauerauftrag bei Swissgrid zur Überschreibung der HKN vom Konto des Anlagenbetreibers auf das Konto des Zweckverbandes EV Wartau. 7 Vergütung Energie und HKN 7.1 Vergütung der Energie Die Energie wird zu einem durch den Zweckverband EV Wartau jährlich neu festgelegten Preis übernommen. Der Preis basiert auf dem Energiepreis des Energie-Hauptlieferanten des Zweckverbandes EV Wartau. Der Vergütungstarif für das Folgejahr wird ab Ende September unter folgender URL publiziert: http://www.ew-azmoos.ch/html/ev_wartau.html 7.2 Vergütung der Herkunftsnachweise (HKN) Die Herkunftsnachweise von PV-Anlagen werden im Rahmen der Übergangsförderung des Zweckverbandes EV Wartau übernommen. Mit der Übernahme der HKN durch den Zweckverband EV Wartau stehen sie dem Anlagenbetreiber nicht mehr zur eigenen Verfügung. Der Vergütungstarif für das Folgejahr wird ab Ende September unter folgender URL publiziert: http://www.ew-azmoos.ch/html/ev_wartau.html 8 Inkraftsetzung Dieses Merkblatt gilt rückwirkend auf 01.Januar 2016. Azmoos, im Oktober 2016 Der Verwaltungsrat des Zweckverbandes EV Wartau Version 1.2 7/7