TÄTIGKEITSBERICHT

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Transkript:

TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN Vienna University of Technology INSTITUT FÜR WASSERGÜTE RESSOURCENMANAGEMENT UND ABFALLWIRTSCHAFT TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 Forschungsbereich WASSERGÜTEWIRTSCHAFT

Impressum Herausgeber: Em.O.Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Helmut Kroiss Univ.Prof. Dr. Ing. Jörg Krampe Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft der TU Wien Karlsplatz 13/ 226 1 1040 Wien Druck: Riegelick, 1080 Wien Institut für Wassergüte und Abfallwirtschaft, Oktober 2014 Alle Rechte vorbehalten

TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 Inhaltsverzeichnis 1 VORWORT 5 2 PERSONAL 9 2.1 ORGANIGRAMM FORSCHUNGSBEREICH WASSERGÜTEWIRTSCHAFT IWAG (STAND JÄNNER JUNI 2014) 9 2.2 PERSONAL AKTUELL (STAND ZUM ZEITPUNKE DER ERSTELLUNG DES BANDES, JUNI 2014) 10 2.2.1 INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENSETZUNG (STAND JUNI 2014) 16 2.2.2 FUNKTIONEN UND MITGLIEDSCHAFTEN VON 2004 BIS 2013 17 2.3 PERSONALENTWICKLUNG 18 2.3.1 ÜBERSICHT PERSONALSTAND VON JÄNNER 2005 BIS JULI 2014 18 2.3.2 ENTWICKLUNG DES MITARBEITERSTANDES IWAG (VOLLZEITÄQIVALENTES PERSONAL) VOM BEGINN DES INSTITUTES 1964 BIS 2014 (50 JAHRE) 21 3 FORSCHUNG 22 3.1 ARBEITS UND FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE 22 3.1.1 KOMMUNALE ABWASSERREINIGUNG 22 3.1.2 KLÄRSCHLAMM UND BIOGAS 24 3.1.3 FLUSSGEBIETSMANAGEMENT 24 3.1.4 WASSER RESSOURCEN MANAGEMENT 26 3.1.5 SPURENSTOFFE IM URBAN WATER CYCLE 27 3.1.6 MESSTECHNIK UND ONLINE MONITORING 28 3.1.7 KLIMAWANDEL UND WASSERWIRTSCHAFT 30 3.1.8 GUTACHTERLICHE TÄTIGKEITEN 31 3.1.9 ANALYTIK LABORARBEIT 32 3.2 PUBLIKATIONEN 34 3.2.1 ZEITSCHRIFTENARTIKEL, VORTRÄGE, POSTER UND BERICHTE 34 3.2.2 DISSERTATIONEN UND HABILITATIONEN 35 3.2.3 VOM INSTITUT HERAUSGEGEBENE SCHRIFTENREIHEN UND BÜCHER 38 4 LEHRE 42 4.1 LEHRE AN DER TU WIEN 42 4.1.1 LEHRVERANSTALTUNGEN AN DER TU WIEN, WS 2013 SS 2014 42 4.1.2 BACHELORARBEITEN (2004 2014) 45 4.1.3 DIPLOMARBEITEN (2004 2014) 46 4.2 WEITERE UNIVERSITÄRE TÄTIGKEITEN 51 Inhalt

2 4.2.1 KINDERUNI WIEN 51 4.2.2 INTERNATIONALE STUDIENLEHRGÄNGE 52 4.2.3 POSTGRADUALE AUSBILDUNG 44 4.3 UNTER BETEILIGUNG DES INSTITUTES ABGEHALTENE INTERNATIONALE WISSENSCHAFT LICHE VERANSTALTUNGEN 54 4.4 AUßERUNIVERSITÄRE VERANSTALTUNGEN 54 5 EHRUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN 55 5.1 2005: WILLIAM DUNBAR MEDAILLE AN PROF. HELMUT KROISS 55 5.2 2006: VERLEIHUNG DES RESSEL PREISES AN FRAU DR. VANESSA PARRAVICINI 56 5.3 2006: PROF. KROISS WIRD EHRENPRÄSIDENT DES ÖWAV 57 5.4 2008: AUFNAHE VON PROF. KROISS IN DEN "IWA COUNCIL OF DISTINGUISHED WATER PROFESSIONALS" 57 5.5 2010: GOLDENE EHRENNADEL DES ÖWAV FÜR PROF. KROISS 58 5.6 2013: AUFNAHME VON PROF. FLECKSEDER IN DIE ACADEMY OF DISTINGUISHED ALUMNI DER UNIVERSITY OF TEXAS, COCKRELL SCHOOL OF CIVIL, ARCHITECTURAL AND ENVIRONMENTAL ENGINEERING 58 6 BESONDERE EREIGNISSE 59 6.1 2005: HKA SYMPOSIUM 59 6.2 2007: ERÖFFNUNG NEUES LABOR 60 6.3 2007: LARGE WASTE WATER CONFERENCE IN WIEN 61 6.4 2007: PENSIONIERUNG PROF. MATSCHÉ 63 6.5 2009: 65. GEBURTSTAG VON PROF HELMUT KROISS 64 6.6 2012: RENOVIERUNG DER RÄUMLICHKEITEN DES INSTITUTES (JUNI BIS OKTOBER 2012) 65 6.7 2012: EMERITIERUNG PROF. HELMUT KROISS 67 6.8 2013: BRAND IM LABOR 68 6.9 2014: FESTVERANSTALTUNG ZUM 50 JÄHRIGEN JUBILÄUM DER WASSERGÜTEWIRTSCHAFT AN DER TU WIEN UND ANTRITTSVORLESUNG VON UNIV.PROF. DR. ING. JÖRG KRAMPE 69 Inhalt

3 Der nur elektronisch veröffentlichte ANHANG des Tätigkeitsberichtes enthält eine umfassende Gesamtliste folgender Details: ANHANG I: FUNKTIONEN UND MITGLIEDSCHAFTEN von 2004 bis 2013 (Punkt 2.2.2 des Berichtes) ANHANG II: PUBLIKATIONEN 2004 2013 (Punkte 3.2.1 des Berichtes) 1 VORTRÄGE UND VERÖFFENTLICHUNGEN (2004 2013) 2 BERICHTE UND GUTACHTEN ANHANG III: LEHRVERANSTALTUNGEN AN DER TU WIEN, WS 2013 SS 2014 (Punkt 4.1.1 des Berichtes) ANHANG IV: WEITERE UNIVERSITÄRE TÄTIGKEITEN von 2004 2013 DETAILS (Punkte 4.2, 4.3 und 4.4 des Berichtes) Der Anhang ist zu beziehen über: Technische Universität Wien Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft Karlsplatz 13/226 1 1040 Wien Irene Hager Tel.: +43 1 58801 22627 E-Mail: ihager@iwag.tuwien.ac.at Inhalt

4 Inhalt

5 1 Vorwort Der letzte Tätigkeitsbericht umfasste den Zeitraum von 1998 bis 2004 und schuf mit seinen beiden Vorgängern (1964 1987, 1987 2004) eine lückenlose Dokumentation der wichtigsten Arbeiten in Forschung und Lehre, ab der Gründung des Institutes durch Prof. Wilhelm von der Emde im Jahre 1964 bis zum Jahr 2004. Der nun vorliegende Tätigkeitsbericht ist der vierte und erfasst den Zeitraum von 2004 bis 2013, also einen Zeitraum von 10 Jahren, der vor allem das Schicksal des Institutes und seine Tätigkeit während der letzten Phase meiner Amtszeit einschließt, welche durch meine Emeritierung und die Nachfolge am Lehrstuhl von Kollegen Jörg Krampe ihren Abschluss fand. Dieser Zeitraum war sehr stark geprägt durch die Änderungen der Universitätsverwaltung nach UG 2002, in die ich als langjähriger stellvertretender Leiter des Senates der TU Wien stark eingebunden war. Es dauert bekanntlich einige Zeit bis sich so eine fundamentale Änderung der Universitätsorganisation von einer nachgeordneten Dienststelle eines Ministeriums in ein Privatunternehmen mit vielen gesetzlich geregelten Aufgaben und Beschränkungen auch auf die Institute auswirkt, wie dies in diesem Berichtszeitraum der Fall war. Die Auswirkungen für das Institut waren insgesamt gesehen wenig positiv. Zwei wesentliche Änderungen sollen dies verdeutlichen: Bis 2003 war das Institut berechtigt auch als Privatunternehmen zu fungieren, also eine eigene Verwaltung der sogenannten Drittmittel über eine einfache Einnahmen und Ausgabenrechnung und unter Beachtung der Regeln eines ordentlichen Kaufmannes durchzuführen und auch Personal über private Dienstverträge anzustellen. Dieses Recht ging verloren und wurde durch die Privatrechtsfähigkeit der TU Wien ersetzt. Damit wurden die Institute zu Tochterunternehmen mit einheitlicher zentraler Verwaltung durch die TU mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Die Einnahmen Ausgabenrechnung der Institute wurde durch eine Bilanzbuchhaltung der TU Wien ersetzt, was insgesamt den Verwaltungsaufwand auf Institutsebene stark verkompliziert hat. Die Dotierung des Institutes über die staatlichen Gelder wurde nicht wesentlich verbessert, gegen Ende, zufolge der Sparmaßnahmen, auch verringert. Als positiv kann erwähnt werden, dass die Verantwortlichkeit der Institutsleiter vor allem für das Personal und seine Sicherheit zu einem guten Teil der zentralen Verwaltung übertragen wurde. Vorwort

6 Die nach langem Ringen endlich dem Institut zugeordnete Professur für Chemie und Biologie des Wasser wurde mit der Versetzung von Prof. Norbert Matsché in den Ruhestand im Jahre 2007 wieder abgeschafft und daher nicht mehr nachbesetzt. Dank des Arbeitseifers und dem hohen Ethos der Mitarbeiter des Institutes haben diese negativen Seiten des UG 2002 nur wenig Auswirkungen auf die Lehr und Forschungsleistung gehabt. Insgesamt ist dieser Zeitraum durch eine zunehmend eigenverantwortliche Lehr und vor allem Forschungstätigkeit von Karl Svardal (Chemie), Matthias Zessner (Flussgebietsmanagement) und Norbert Kreuzinger (Mikrobiologie) gekennzeichnet. Diese Entwicklung war durch eine erhebliche Erweiterung der Forschungsgebiete und der Laborkapazität des Institutes gekennzeichnet. Die Erfolge haben sowohl national wie auch international deutliche Spuren hinterlassen. Meine Emeritierung im Jahre 2012 hat daher zu keiner Zäsur in der Arbeit des Institutes geführt. Im August 2013 konnte mein Nachfolger trotz einer Vakanz des Lehrstuhles von fast einem Jahr ein sehr lebendiges und intensiv arbeitendes Institut übernehmen. Es soll daher der Rückblick auf meine letzten 9 Jahre als Leiter des Arbeitsbereiches Wassergütewirtschaft und Chemie und Biologie des Wassers mit dem Dank an aller meine Mitarbeiter enden: Sie alle waren es, die den Erfolg des Institutes getragen haben, unabhängig davon welche Aufgaben sie erledigt und welche Funktion sie gehabt haben. Als Chef dieser großen Gruppe von leistungsbereiten und ideenreichen Persönlichkeiten habe ich das immer als ein besonderes Geschenk empfunden und es hat mich mit tiefer Dankbarkeit erfüllt. Meine Emeritierungsfeier, mein wohl schönstes Geschenk meiner Mitarbeiter, wird mir unvergesslich bleiben, weil es mich menschlich tief bewegt hat. Ein Tätigkeitsbericht kann das leider nicht wiedergeben, aber es gibt die goldenen Bücher und viele Bilder, die das in Erinnerung rufen können. Es sei auch nicht unerwähnt, dass ich sehr gerne an der TU gelehrt und geforscht habe und dort sowohl bei meinen Kollegen als auch meinen Vorgesetzen auf Verständnis und Anerkennung gestoßen bin. Ich habe auch gerne in den Gremien der TU ein wenig an der Gestaltung meiner Universität mitgewirkt. Die letzten Jahre meiner Amtszeit in der TU waren auch gekennzeichnet durch internationale Anerkennung der Leistungen des Institutes und meiner Person. Für viele Jahre wurde ich in den Vorstand der International Water Association IWA berufen und letztlich hat dies mit der Aufforderung geendet, mich 2013 für das Amt des IWA Präsidenten zu bewerben. Nach einstimmiger Wahl werde ich diese Vorwort

7 ehrenamtliche Funktion in den Jahren 2014 bis 2016 ausüben. Das Institut, mein hervorragender Lehrer Prof. Wilhelm von der Emde und die TU Wien haben an dieser internationalen Anerkennung entscheidenden Anteil. Mit einem sehr positiven Rückblick auf die letzten 10 Jahre möchte ich allen meinen Mitstreitern, Freunden und Kollegen eine erfolgreiche Zukunft wünschen, insbesondere meinem Nachfolger Prof. Jörg Krampe. Helmut Kroiss, Dezember 2014 Vorwort

8 Vorwort

9 2 Personal 2.1 Organigramm Forschungsbereich Wassergütewirtschaft IWAG (Stand Jänner Juni 2014) Personal

10 2.2 Personal aktuell (Stand zum Zeitpunke der Erstellung des Bandes, Juni 2014) Krampe, Jörg Univ.Prof. Dr.-Ing. Bauingenieurwesen*, Universität Hannover, Universität Stuttgart (iswa), SA Water, TU Wien Leiter der Abt. Wassergütewirtschaft Kroiss, Helmut Em.O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c., Bauingenieurwesen,TU Wien* Professor Emeritus Baumgartner, Thomas Univ.Ass. Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen, TU Wien* Bletterie, Ulrike Univ.Ass. Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen, TU Wien* in Karenz Dittrich, Martha Buchhaltung Personal

11 Egle, Lukas Univ.Ass. Dipl.-Ing. Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, BOKU Wien* Fuiko, Roland Univ.Ass. Dipl.-Ing. Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, BOKU Wien* Füreder, Klemens Projektass. Dipl.-Ing. Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, BOKU Wien* Hager, Irene Technische Zeichnerin Grafik, Bibliothek Haslinger, Julia Univ.Ass. Dipl.-Ing. Wasserwirtschaft und Umwelt, BOKU Wien* Personal

12 Hepp, Gerold Projektass. Dipl.-Ing. Wasserwirtschaft und Gewässerökologie, BOKU Wien* Jahn Lydias Projektass. Dipl.-Ing. Wasserwirtschaft, TU Dresden* Kornfeind, Lukas Projektass. BSc. Biotechnologie, BOKU Wien* König, Helmuth Werkstättenleitung Kreuzinger, Norbert Ass.Prof. Mag.rer.nat. Dr.rer.nat. Mikrobiologie, Universität Wien* Personal

13 Parravicini, Vanessa Univ.Ass. Dipl.-Ing. Dr.techn. Umwelttechnik, Politecnico di Milano* Reichel, Markus Univ.Ass. Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen, TU Wien* Reinisch, Verena BSc. Landschaftsökologie, BOKU Wien* Sekretariat Saracevic, Ernis Dipl.-Ing. Dr.techn. Lebensmittel-Biotechnologie, Universität Zagreb*, Laborleiter Saracevic, Zdravka Dipl.-Ing. Lebensmittel-Biotechnologie, Universität Zagreb*, stellvertr. Laborleiterin Personal

14 Schaar, Heidemarie Projektass. Dipl.-Ing. Umweltconsulting-Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik, BOKU Wien* Schilling, Katerina Univ.Ass. Mag.rer.nat. Dr.rer.nat. Biologie, Universität Wien* Spindler, André Univ.Ass. Dipl.-Ing. Wasserwirtschaft, TU Dresden* Strenn, Birgit Univ. Ass. Dipl. Ing. Dr.nat.techn. Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, BOKU Wien* Svardal, Karl Ass.Prof. Dipl. Ing. Dr.techn. Chemie, TU Wien* Personal

15 Trautvetter, Helene Projektass. Dipl. Ing. Umweltschutztechnik, Universität Stuttgart* Valkova, Tanya Projektass. Dipl. Ing. Bauingenieuwesen,. TU Wien, UABG Sofia* Winkelbauer, Andreas Projektass. BSc. Elektrotechnik, TU Wien* Zessner Spitzenberg, Matthias Ao.Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr.techn. Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, BOKU Wien* * Grundstudium Personal

16 2.2.1 Interdisziplinäre Zusammensetzung (Stand Juni 2014) Fachrichtung (Grundstudium) Anzahl Bauingenieurwesen 6 Biologie 1 Biotechnologie 1 Chemie 1 Elektrotechnik 1 Kulturtechnik und Wasserwirtschaft 5 Lebensmittel Biotechnologie 2 Mikrobiologie 1 Wasserwirtschaft 2 Wasserwirtschaft und Gewässerökologie 1 Wasserwirtschaft und Umwelt 1 Umweltconsulting Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik 1 Umwelttechnik 1 Umweltschutztechnik 1 Personal

17 2.2.2 Funktionen und Mitgliedschaften von 2004 bis 2013 Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Forschungsbereiches Wassergütewirtschaft sind waren in der Berichtsperiode neben ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre auch in einer Vielzahl von Kommissionen, Gremien sowie im Editorial und als Reviewer bei verschiedentsten Fachzeitschriften tätig. Aufgrund der Vielzahl dieser Tätigkeiten, werden nicht alle in der gedrucken Fassung des Tätigkeitsberichtes angeführt, sondern lediglich die Anzahl der Mitgliedschaften in der untenstehende Tabelle dargestellt.detail zu den Mitgliedschaften können dem elektronischen Anhang des Tätigkeitsberichtes entnommen werden, welcher über das Institut bei Irne Hager bezogen werden kann (ihager@iwag.tuwien.ac.at). Name Vorname Kommissionen Gremien Fachzeitschriften Weitere Kroiss Helmut 6 13 4 14 Matsché Norbert 3 5 1 Fleckseder Hellmut 2 Frey Wilhelm 3 3 Füreder Klemens 1 Kreuzinger Norbert 1 12 22 21 Saracevic Ernis 2 Schilling Katerina 3 1 Svardal Karl 1 Zessner Matthias 4 6 12 8 GESAMT 14 44 39 51 Details in: TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 ANHANG, Anhang I Personal

18 2.3 Personalentwicklung 2.3.1 Übersicht Personalstand von Jänner 2005 bis Juli 2014 von Baumgartner Thomas 13.02.2012 x Bertran de lis Fatima 26.01.2004 30.06.2006 x bis Nicht wiss. Wiss. Diss. Habil. Bletterie (Wegricht) Ulrike 01.11.2005 x Brooks Lydia 01.12.2003 30.09.2009 x März 10 Clara Manfred 27.09.1999 14.12.2004 x Dez.2003 Dittrich Martha 01.10.2013 x Doblinger Harald 09.08.2010 30.04.2011 x Dorninger Gudrun 15.06.2006 14.09.2012 x Egle Lukas 02.08.2010 x Fuiko Roland 01.02.2012 x Füreder Klemens 01.11.2010 x Fleckseder Hellmut 01.05.1971 01.10.1994 bestehender Lehrauftrag Frey Wilhelm 02.01.1985 31.12.1996 bestehender Lehrauftrag x 1973 1984 x Nov. 95 Gabriel Oliver 15.07.2003 30.04.2012 x Dez. 10 Genssler Jasmin 01.08.2008 31.07.2010 x Gomez Velandia Alexandra 01.08.2005 31.12.2005 x Haslinger Julia 01.02.2013 x Hager Irene 16.01.1989 x Hepp Gerold 01.02.2013 x Hornek Romana 01.10.2004 30.04.2007 x April 05 Jahn Lydia 09.09.2013 x Karlick Elisabeth 01.04.2007 31.12.2007 x Personal

19 von bis Nicht wiss. Wiss. Diss. Habil. König Helmut 01.03.1988 x Kornfeind Lukas 02.08.2004 x Kovacs Adam Sander 01.09.2009 31.08.2010 x März 13 Krampe Jörg 01.08.2013 x Kreuzinger Norbert 23.12.1993 x Aug. 00 Kroiss Helmut 01.11.1987 30.09.2012 x 1976 1985 Lampert Christoph 01.02.2001 31.10.2007 X Feb. 2001 Lindtner Stefan 01.08.1998 31.08.2004 x Matsché Norbert 01.06.1971 30.09.2007 bestehender Lehrauftrag x 1969 1979 Natho Stephanie 03.12.2007 31.10.2009 x Nikolavcic Brigitte 01.10.1996 31.01.2009 x März 01 Nowak Otto 2013 bestehnder Lehrauftrrag x Nov. 95 2000 Parravicini Vanessa 02.05.2000 x April 05 Reichel Markus 09.03.2009 09.03.2010 x Reinisch Dagmar 16.04.2007 31.03.2014 x Reinisch Verena 01.04.2013 x Saracevic Ernis 16.05.1994 x April 08 Saracevic Zdravka 01.11.2000 x Schaar Heidemarie 04.11.2002 x Schilling Christian 01.04.2001 28.02.2007 x Mai 06 Schilling (Ruzicka) Katerina 01.04.2004 x Nov. 11 Smetaczek Alois 01.03.1995 bestehender Lehrauftrag x Spindler Andre 01.08.2005 x Strenn Birgit 01.01.2002 x Dez. 03 Svardal Karl 01.10.1981 x Dez. 90 Personal

20 von bis Nicht wiss. Wiss. Diss. Habil. Thaler Simon 15.10.2008 31.01.2013 x Trautvetter Helene 05.05.2014 x Valkova (Stoyanowa) Tanya 01.05.2010 x Vejrosta Gerald 07.01.2008 31.12.2013 x Wandl Gerald 01.12.1997 30.11.2006 x März 05 Weiner (Becker) Claudia 01.10.2000 16.04.2007 karenziert bis 31.05.2013 x Werderitsch Markus 01.03.2006 bestehender Lehrauftrag x Winkelbauer Andreas 01.06.2009 x Winkler Stefan 07.01.1998 31.12.2013 x Wohlgemuth Gabriele 01.07.2003 30.11.2007 x Yillia Paul 01.06.2008 30.09.2012 x Juni 08 Zanolin Patrick 01.06.2010 31.05.2011 x Zessner Matthias 01.07.1991 x Feb. 99 Mai 05 Personal

21 2.3.2 Entwicklung des Mitarbeiterstandes IWAG (vollzeitäqivalentes Personal) vom Beginn des Institutes 1964 bis 2014 (50 Jahre) 25 Vollzeitäquivalentes Personal 20 15 10 5 IWAG ges. Wiss ges. Nichtwiss. Ges. Professoren Doz. / Ass.Prof. Univ.Ass Vertr.Ass/ Projekt Ass 0 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2020 Personal

22 3 Forschung 3.1 Arbeits und Forschungsschwerpunkte Der Forschungsbereich "Wassergütewirtschaft" des Instituts für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft bearbeitet inhaltlich weite Bereiche des anthropogenen Wasserkreislaufs und der aquatischen Umwelt. Dabei stehen nicht nur biologische, technische und betriebliche Aspekte der Abwasserreinigung, sondern auch Gewässerimmissionen, Ressourcenmanagement und Messtechnik im Zentrum der wissenschaftlichen Bearbeitung. Die Arbeits und Forschungsschwerpunkte des Forschungsbereichs Wassergütewirtschaft sind integraler Bestandteil des TU Forschungsschwerpunktes Energie und Umwelt und spiegeln sich im Leitsatz der TU Wien Technik für Menschen wider. Im Folgenden soll ein Überblick über die Arbeits und Forschungsschwerpunkte sowie Informationen zu ausgewählten Projekten gegeben werden. Mehr Details zu ausgewählten Projekten sind unter http://iwr.tuwien.ac.at/wasser/forschung.html zu finden. Basisinformationen zu allen Projekten des Forschungsbereiches (laufende und abgeschlossene) befinden sich auf der TU Projektdatenbank (https://tiss.tuwien.ac.at/research/projectsunit.xhtml?instituteoid=814809)) 3.1.1 Kommunale Abwasserreinigung Im Arbeitsschwerpunkt Abwasserreinigung stehen Verfahrensentwicklung und evaluierung, Lösung von Betriebsproblemen und die energetische sowie verfahrenstechnische und betriebliche Optimierung von kommunalen als auch industriellen Kläranlagen im Mittelpunkt. Verfahrensentwicklung und evaluierung Dieser Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit der Entwicklung innovativer Verfahren und Konzepte. Die Forschungsgruppe verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung aerober und anaerober biologischer Abwasserreinigungsverfahren vom Labor bis zum Großmaßstab. Lösung von Betriebsproblemen Eine vertiefte Datenauswertung steht an erster Stelle der Erarbeitung von Lösungskonzepten und bildet die Basis für die Entwicklung individueller Lösungsvarianten und Maßnahmen bei unterschiedlichsten Betriebsproblemen Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

23 (Nichteinhaltung Ablaufwerte, Hemmungen, Absetzeigenschaften, Geruchsprobleme...). Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) KUGPIA Korrosions und Geruchsprobleme in Abwasserdruckleitungen Ziel Projektes: Erforschung und Entwicklung einer Methode zur Bekämpfung von Problemen im Abwasserbereich im Zusammenhang mit Schwefelwasserstoff (Geruch, Korrosion). Anhand von praktisch ermittelten Daten aus den untersuchten Druckleitungssystemen bzw. Kläranlagen wurde ein Modell entwickelt, das für österreichische Verhältnisse gut geeignet ist. Laufzeit: 2003 2006 Dipl. Ing. Dr.techn. Ernis Saracevic, ernis.saracevic@tuwien.ac.at Betriebs und Energieoptimierung Das Optimierungspotential einer Kläranlage zeigt sich in einer maßgeblichen Abweichung von Standardwerten oder Benchmarks, wobei standortspezifische Besonderheiten bei der Interpretation nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Die Datenanalyse als Grundlage für Betriebs und Energieoptimierung bildet einen wesentlichen Schwerpunkt des Forschungsbereiches Wassergütewirtschaft. Bilanzierung, Modellierung und dynamische Simulation Die Modellierung von Kläranlagen mittels mathematischer Simulation wird zur Bearbeitung komplexer Fragestellungen, wie z. B. der Festlegung der tatsächlichen Kapazitätsgrenze einer Kläranlage, der Reinigungsleistung bei bestimmten Belastungsverhältnissen oder der energetischen Optimierung von Belüftungssystemen angewendet. Aus diesen Analysen werden weiterführende Maßnahmen abgeleitet. Industrieabwasserreinigung Änderungen im Produktionsprozess wirken sich häufig auf die betriebliche Abwasserreinigung aus. Es werden individuelle Lösungsansätze erarbeitet, um eine optimale Lösung im Sinne des Betreibers und des Gewässerschutzes zu finden. Die Arbeitsgruppe blickt auf jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Reinigung von industriellen Abwässern, u. a. aus der Zucker und Papierindustrie zurück. Mikrobiologie der Abwasserreinigung Mikrobiologische Prozesse stehen im Zentrum der biologischen Abwasserreinigung. Neben den klassischen Bereichen der Kohlenstoffentfernung, Nitrifikation und Denitrifikation beschäftigt sich der Fachbereich auch mit Fragen der Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

24 Blähschlammentstehung und bekämpfung sowie neuen Aspekten rund um den Anammox Prozesses und granulären Schlamm. 3.1.2 Klärschlamm und Biogas Neben seiner Rolle als Nährstoffressource (z.b. Phosphorrecycling) gewinnt der Aspekt der energetischen Nutzung von Klärschlamm und organischen Reststoffen aus der Lebensmittelindustrie immer mehr an Bedeutung. Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) EOS Energieoptimierung Hauptkläranlage Wien Simmering Wissenschaftliche Begleitung und Betreuung der Versuche zur Energieoptimierung, Schlammbehandlung (EOS) in der ebswien Hauptkläranlage. Laufzeit: 2012 2014 Dr. Karl Svardal, svardal@tuwien.ac.at, P Recycling Untersuchungen zum Phosphorrecycling aus Abwasser und Klärschlamm. Laufzeit: 2010 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at KAPOSVAR Biogasgewinnung aus Rübenpressschnitzeln zur energetischen Versorgung der Zuckerfabrik in der Zuckerrübenkampagne. Laufzeit: 2010 2011 Dr. Karl Svardal, svardal@tuwien.ac.at, Dr. Vanessa Parravicini, vparravicini@tuwien.ac.at 3.1.3 Flussgebietsmanagement In diesem Forschungsschwerpunkt liegt das Hauptaugenmerk darauf, Methoden zu entwickeln, zu adaptieren und/oder zu überprüfen mit deren Hilfe Gewässeremissionen quantitativ ihren Quellen und Eintragspfade zugeordnet werden können. Damit wird eine Basis geschaffen um die Effektivität von Gewässerschutzmaßnahmen zur Reduktion von Emissionen unterschiedlicher Herkunft (diffus, punkförmig) zu quantifizieren. Die Quantifizierbarkeit des Zusammenhangs zwischen dem Eintrag von Stoffemissionen in die Gewässer und der resultierenden Gewässerqualität ist eine Voraussetzung um die Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

25 Wirksamkeit von Maßnahmen zur Reduktion der Gewässerbelastung beurteilen zu können. Dieser Arbeitsschwerpunkt hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Methoden zu entwickeln, zu adaptieren und/oder zu überprüfen mit denen Gewässeremissionen quantitativ ihren Quellen und Eintragspfaden (diffus, punkförmig) zugeordnet werden können. Im Weiteren werden Grundlagen geschaffen um Maßnahmenpläne für den Gewässerschutz zu entwickeln, welche nach Kosten Nutzenüberlegungen ausgelegt sind. Die derzeitigen Arbeiten beschäftigen sich zu einem großen Teil mit den Nährstoffen Stickstoff und Phosphor, die aufgrund der nach wie vor in Fließgewässern aber auch in empfangenden Meeren auftretenden Eutrophierungsprobleme eine hohe Relevanz haben. Zudem ist hier auch der Informationsstand am höchsten. In weiterer Folge sollen vermehrt auch andere Stoffe (organische und anorganische Spurenstoffe) durch die Forschung abgedeckt werden. Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) STOBIMO Nährstoffe Stoffbilanzierung für Nährstoffe auf Einzugsgebietsebene. Laufzeit: 2009 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at STOBIMO Spurenstoffe Emissionsmodellierung organischer und anorganischer Parameter in Einzugsgebieten. Laufzeit: 2012 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at Pulkau und Thaya Einzugsgebietsmanagement für die Pulkau unter Berücksichtigung deren Einflusses auf die Thaya. Laufzeit: 2005 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at Raab Messung des Schaumpotentials von Einleitern an der Raab Laufzeit: 2005 2008 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

ProFor 26 Prozessorientierte Forschung über die Selbstreinigungskapazität von stark belasteten Bächen im Weinviertel und in Süd Mähren: Entwicklung eines Leitfadens für nachhaltige Renaturierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität. Laufzeit: 2009 2012 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at danubs Nutrient Management in the Danube Basin and its Impact on the Black Sea. Laufzeit: 2001 2005 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at 3.1.4 Wasser Ressourcen Management In diesem Forschungsbereich steht sowohl Wasser selbst, als nicht substituierbare und begrenzte Ressource, als auch der Zusammenhang zwischen der Wassergütewirtschaft und anderen Ressourcen (z.b. Energie, Phosphor, Stickstoff) im Zentrum der Forschung. Es geht um die Entwicklung von Methoden um Aktivitäten nach deren Wasser und Ressourcenbedarf zu bewerten. Wasser an sich ist eine erneuerbare aber nicht substituierbare und begrenzte Ressource. Dieser Tatsache trägt dieser Forschungsschwerpunkt Rechnung indem er im Bereich des Waterfootprint bei der Verbesserung des Waterfootprint Accounting aber auch des Waterfootprint Sustainability Assessments als Methoden zur Bewertung des Ressourcenbedarfs an Wasser mitwirkt. Zudem sind wassergütewirtschaftliche Fragen eng mit der Nutzung anderer Ressourcen (Energie, Nährstoffe) verbunden. Dieser Forschungsbereich stellt sich damit z.b. auch die Fragen, wie der Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten, Wasser, Nährstoff und Energiebedarf auf nationaler oder internationaler Ebene quantifiziert werden kann. Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) Water Footprinting Virtuelles Wasser Water Footprinting Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at FWF DK Vienna doctoral program on water resource systems Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

27 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at GERN Gesunde ERnährung und Nachhaltigkeit Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at 3.1.5 Spurenstoffe im Urban Water Cycle Das Thema der organischen Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt sowie im "Urban Water Cycle" (Trinkwasserversorgung, Abwasserreinigung) erlangte in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Der Forschungsbereich beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Entwicklung und Evaluierung technologischer Verfahren zur Entfernung organischer Spurenstoffe in Trink und Abwasser, aber auch generell mit Stoffströmen und Auswirkungen auf die aquatische Umwelt. Organische Spurenstoffe werden im Umweltschutz und im Konsumentenschutz international als ein Thema angesehen, dem in Zukunft vermehrt Bedeutung zukommen wird. Dies gilt auch für den Schutz der Ressource Wasser als Lebensraum für aquatische Biozönosen und als Lebensmittel für den Menschen. Potenziell notwendige Maßnahmen zur Reduktion von Spurenstoffen in der aquatischen Umwelt können entweder beim Produzenten, dem Anwender der Produkte, der Abwasserreinigungsanlage oder der Trinkwasseraufbereitung ansetzen. Maßnahmen im Bereich einer weitergehenden Abwasserreinigung können dort ergänzend wirken, wo Vermeidungs bzw. Verminderungsstrategien nicht ausreichen. Das Institut beschäftigt sich zentral mit der Entwicklung, Evaluierung und Optimierung von weitergehenden Reinigungsschritten auf Kläranlagen sowie gesamtheitlichen Betrachtungen zum Vorkommen organischer Spurenstoffe und Nanopartikel in der aquatischen Umwelt. Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) KomOzAk Weitergehende Reinigung kommunaler Abwässer mit Ozon sowie Aktivkohle für die Entfernung organischer Spurenstoffe. Laufzeit: 2013 2015 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at NanoDESTINARA Verhalten von ausgewählten Nanopartikeln bei der kommunalen Abwasserreinigung. Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

28 Laufzeit: 2013 2014 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at STOBIMO Spurenstoffe Emissionsmodellierung org.r und anorg. Parameter in Einzugsgebieten. Laufzeit: 2012 Dr. Matthias Zessner, mzessner(@iwag.tuwien.ac.at KleinAOP Anpassung und Optimierung des AOP Verfahrens für die Trinkwasserversorgung kleinerer Versorgungseinheiten. Laufzeit: 2009 2010 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at KomOzon Technische Umsetzung und Implementierung einer Ozonungsstufe für nach dem Stand der Technik gereinigtes kommunales Abwasser Heranführung an den Stand der Technik. Laufzeit: 2008 2011 Dr. Norbert Kreuzinger norbkreu@iwag.tuwien.ac.at ARCEM Austrian Research Co operation on Endocrine Modulators (ARCEM). Laufzeit: 2000 2003 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at 3.1.6 Messtechnik und Online Monitoring Moderne Fragestellungen und Anforderungen an Gewässerschutz und Kläranlagenbetrieb bedingen umfangreiches Monitoring mit moderner online Messtechnik. Konzeptionierung und Aufbau von Monitoring stationen (Oberflächengewässer, Kläranlagen) und Datenmanagement bilden die wesentlichsten Forschungsinhalte. Der steigende Bedarf der automatisierten Datenerfassung auf typischerweise unbesetzten Stationen, on line und über längere Messzeiträume, führte zur Entwicklung der Messnetzplattform i TUW mon (intelligent information water monitoring networks). Beginnend mit der Kombination einzelner Sensoren unterschiedlicher Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

29 Hersteller in ein gemeinsames Datenformat umfasst der Plattform Gedanke eine sensornahe Plausibilisierung und Qualitätsbestimmung von zeitlich dichten Messdaten sowie eine unmittelbare Verfügbarkeit kompletter Datensätze der Projektgebiete zur Weiterverarbeitung und zum Export bzw. zur automatischen Reporterstellung und Publikation im Internet. Der modulare Aufbau ermöglicht den zielgerichteten Einsatz von Ressourcen, beginnend mit der Einbindung einzelner Sonden bis hin zur vollständig ausgebauten Messstationen inklusive energieautarkem Betrieb durch Einsatz von Solarzellen und automatisiertem Energiemanagement vor Ort. Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) ReLaKo Reduktionspotential bei den Lachgasemissionen aus Kläranlagen durch Optimierung des Betriebes. Laufzeit: 2012 2014 Dr. Karl Svardal, svardal@tuwien.ac.at, Dr. Vanessa Parravicini, vparravicini@tuwien.ac.at KomOzAk Weitergehende Reinigung kommunaler Abwässer mit Ozon sowie Aktivkohle für die Entfernung organischer Spurenstoffe. Laufzeit: 2013 2015 Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at NaWas Onlinemonitoring Raab Standort Neumarkt. Dr. Katerina Schilling, kschilling@iwag.tuwien.ac.at Dipl. Ing. Roland Fuiko, rfuiko@iwag.tuwien.ac.at InWaterSense Entwicklung einer Online Monitorinfrastruktur in Serbien/Kosovo. Dipl. Ing. Roland Fuiko, rfuiko@iwag.tuwien.ac.at IMW3 Innovative Messtechnik in der Wassergütewirtschaft: Integrierte Betrachtung eines Gewässerabschnitts auf Basis kontinuierlicher und validierter Langzeitmessreihen. Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

30 Dr. Karl Svardal, svardal@iwag.tuwien.ac.at Dipl. Ing. Andreas Winkelbauer, awinkelbauer@iwag.tuwien.ac.at EXICOM Extraction of information from continuous water monitoring data and transformation into methods for river basin management including microbial ecology Dipl. Ing. Andreas Winkelbauer, awinkelbauer@iwag.tuwien.ac.at 3.1.7 Klimawandel und Wasserwirtschaft Derzeit stellen der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft sowohl national als auch international eine Herausforderung dar. Es wird sowohl Forschung zu den Einflussfaktoren (klimarelevante Gase) als auch zu den Auswirkungen betrieben. Projektionen für den Klimawandel haben auch wesentlichen Einfluss auf den Wasserkreislauf. Neben quantitativen Aspekten in den Themenbereichen Hochwasser und Verfügbarkeit für die mannigfaltigen menschlichen Nutzungen werden auch qualitative Aspekte berührt. Veränderungen in der Landnutzung, von Immissionen als Ergebnis von chemisch physikalischen und biologischen Prozessen im Gewässer sowie veränderte Temperaturen und hydraulische Aufenthaltszeiten können die Wasserqualität in Oberflächen und Grundwasser beeinflussen. In diesem Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich das Institut mit den Aspekten qualitativer Veränderungen für die Nutzung der Ressource Wasser durch den Menschen (Auswirkungen auf Wasserversorgung) sowie für den aquatischer Lebensraum (Einfluss auf physikalisch chemische Qualitätselemente). Einen weiteren Schwerpunkt stellen die im Zuge der Abwasserentsorgung emittierten Treibhausgase dar, bei denen Kohlendioxid und Lachgas freigesetzt werden. Ausgewählte Projekte (laufend und abgeschlossen) ReLaKo Reduktionspotential bei den Lachgasemissionen aus Kläranlagen durch Optimierung des Betriebes. Laufzeit: 2012 2014 Dr. Karl Svardal, svardal@tuwien.ac.at, Dr. Vanessa Parravicini, vparravicini@tuwien.ac.at Anpassungsstrategie OÖ Wasser Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

31 Analyse der Auswirkungen des Klimawandels, der Problemfelder und Lösungsansätze für die Regionen Oberösterreichs. Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at Klimawandel und Wasserwirtschaft Anpassungsstrategien an den Klimawandel für Österreichs Wasserwirtschaft (TU Wien ZAMG Studie). Laufzeit: 2009 2011 Prof. Helmut Kroiss, hkroiss@iwag.tuwien.ac.at Dr. Norbert Kreuzinger, norbkreu@iwag.tuwien.ac.at Dotation Neusiedler See Neusiedlersee Ökodynamische Rehabilitation; Betrachtungen zur Wasserqualität der Raab Laufzeit: 2010 Dr. Matthias Zessner, mzessner@iwag.tuwien.ac.at 3.1.8 Gutachterliche Tätigkeiten Bei komplexeren Fragestellungen steht das Institut (meist in Zusammen arbeit mit Ingenieurbüros) auch für gutachterliche Tätigkeiten zur Verfügung. Neben der grundlagen und anwendungsorientierten Forschung ist das Institut auch gutachterlich tätig. Schwerpunkt ist die Erarbeitung von zielorientierten Lösungen zu anspruchsvollen Fragestellungen, die projektspezifische Forschungsansätze berücksichtigen und dadurch zu kosteneffizienten und nachhaltigen Lösungen führen. Dazu zählt auch die unabhängige wissenschaftliche Begleitung von Sonderbetriebsweisen von Abwasseranlagen außerhalb des Regelwerkes sowie Praxistests neuer Technologien und Aggregate. Beispiele für unsere gutachterliche Tätigkeit sind: Simulationsstudien zur Betriebsoptimierung von Belebungsanlagen Bewertung von Indirekteinleitungen Unterstützung bei Betriebsproblemen von biologischen Abwasserreinigungsanlagen Bewertung von Direkteinleitungen bei prekärer Immissionsituation Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

32 Identifizierung relevanter Emittenten für Gewässerbelastungen Unterstützung von Verwaltung und Betreibern bei der Implementierung der EU Wasserrahmenrichtline (Zustandserhebung, Maßnahmenplanung) für Nährstoffe und Spurenstoffe Weiterhin bringen wir unser know how sowohl national als auch international durch die Beteiligung in Bewertungskommissionen oder die Beratungstätigkeit bei Planungswettbewerben ein. 3.1.9 Analytik - Laborarbeit Im Labor des Instituts werden sowohl Wasserproben als auch Proben von Feststoffen chemisch analysiert. Das Hauptaufgabengebiet des Labors liegt in der begleitenden Untersuchung der am Institut bearbeiteten Projekte, zu einem kleineren Teil wird auch Auftragsanlytik durchgeführt. Durch die stetig steigende Zahl an neuen Projekten werden auch neue Anforderungen an die Analytik in unserem Labor gestellt. Deswegen waren die Einführung von neuen analytischen Methoden, Entwicklung neuer Prameter und die Beschaffung neuer analytischer Geräte notwendig. Da die Räumlichkeiten des damaligen Labors nicht mehr Zeitgemäß waren, wurden die Räume im Erdgeschoss des Hauptgebäudes nach dem Stand der Technik renoviert und im Jahr 2006 konnte das neue, moderne analytische Labor bezogen werden. Der neu gestaltete Laborbereich ist insgesamt auf 160 m2 Fläche gewachsen und in zwei Kompetenzbereiche für chemische Analytik und Forschung geteilt. Damit ist es möglich im Forschungsbereich die verschiedenen Versuche durchzuführen und im analytischen Bereich ein größeres Probenaufkommen und die immer aufwendigeren Vorbereitungsschritte zu bewältigen. Zeitgemäße Hightecharbeitsplatzausstattung sorgt im neu gestalteten Laborbereich für beste Bedingungen und ermöglicht den Einsatz von modernsten analytischen Methoden. Ebendso wie die chemischen Analysen von Schlämmen und kommunalen Abwässern hat sich die Gewässeranalytik weiterentwickelt, so dass auch in diesem Messbereich zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse geliefert werden können. Neben klassischen Parameter wie CSB, TOC, TKN, Nährstoffanalytik usw. stellen auch die modernsten Analysenverfahren wie HPLC, UV/VIS Spektroskopie, einen Schwerpunkt dar. Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

33 Neben klassischen Parameter wie CSB, TOC, TKN, Nährstoffanalytik usw. stellen auch die modernsten Analysenverfahren wie HPLC, UV/VIS Spektroskopie, einen Schwerpunkt dar. Um die neuen analytischen Methoden zur Untersuchung verschiedener umweltrelevanter Stoffe, die oft in sehr geringer Konzentration vorhanden sind, anwenden zu können, wurden mehrere neue Geräte wie GC MS und LCMS erworben. Die Thematik bzw. Problematik dieser in geringen Konzentrationen wirksamen und deshalb als Mikroverunreinigungen oder anthropogene Spurenstoffe bezeichneten Substanzen konnte erst durch die Verbesserung der chemischen Analytik erkannt werden. Durch die mit dieser Verfeinerung einhergehende Herabsetzung der Nachweis und Bestimmungsgrenzen wurden nun auch Verbindungen nachweisbar, die zuvor in den auftretenden Konzentrationen nicht erfasst werden konnten. Damit werden Standardparameter, aber auch das Verhalten verschiedener umweltrelevanter Stoffe wie z.b. Arzneimittel, Pestizide und Sexualhormone oder auch pharmazeutisch wirksame Substanzen, Industriechemikalien sowie chemische Verbindungen zu den Mikroverunreinigungen, die in allen möglichen Haushaltschemikalien enthalten sind, von Hygieneprodukten und Körperpflegemitteln (Zahnpasta, Duschgel, Haarwaschmittel, etc.) bis zu Haushaltsreinigern oder weiterer Chemikalien (Imprägnierungsmittel, Flammschutzmittel, etc.). in Abwasserreinigungsanlagen erfasst. Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

34 Diese Stoffe kommen im Abwasser und im Gewässer in sehr geringen Konzentrationen im Bereich von µg/l oder gar ng/l vor und können in diesem Konzentrationsbereich dennoch unerwünschte Wirkungen aufweisen. Die hohe Empfindlichkeit und Selektivität eines Triple Quadrupole Massenspektrometers ist für die quantitative und qualitative Analyse von Mikroverunreinigungen erforderlich. Auch die Überwachung von wichtigen Parametern sowohl in Abwasserreinigungsanlagen als auch in Gewässern hat sich stark entwickelt. Projekte in diesem Bereich werden vom Labor intensiv (mit)betreut, wodurch wichtige Erfahrungen gesammelt werden können. Neben der Analytik hat das Labor auch eine Ausbildungsaufgabe. Im Labor werden regelmäßig Studenten ausgebildet und nationale und internationale Fortbildungskurse abgehalten. Es werden auch die neuen Mitarbeiter, die aus unterschiedlichen wissenschafftlichen Bereichen kommen, mit verschiedenen Untersuchungsmethoden vertraut gemacht. Andererseits bekommen interessierte Studenten und Praktikanten bei uns im Labor die Möglichkeit sich bezüglich Umweltanalytik weiterzubilden. 3.2 Publikationen 3.2.1 Zeitschriftenartikel, Vorträge, Poster und Berichte Der wissenschaftliche Output des Forschungsbereiches für Wassergütewirtschaft schlägt sich unter anderem auch in einer Vielzahl von Publikationen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in verschiedenen Medien veröffentlicht wurden, nieder. So wurden im Zeitraum 2004 2013 über 1000 Publikationen also mehr als Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

35 100 pro Jahr durch den Forschungsbereich veröffentlich. Darunter befinden sich 553 Vorträge oder Poster mit Beiträgen in Tagungsbänden, 256 Forschungsberichte und Gutachten sowie 165 Zeitschriftenartikel, von denen 92 in sogenannten SCI Zeitschriften (das sind wissenschaftiche Zeitschriften die einen Scientific Citation Index aufweisen) erschienen sind. Die Abbildung zeigt, dass die Anzahl dieser Publikation zwar von Jahr zu Jahr schankt, über die Jahre hinweg jedoch insgesamt etwa gleich gehalten wurde. Aufgrund der Vielzahl der Publiktionen wurde die Gesamtliste nicht in den gedruckten Teil dieses Tätigkeitsberichtes aufgenommen. Die Gesamtliste ist über den elektronischen Anhang zum Tätigkeitsbericht erhältlich. Weiter wissenschaftliche Veröffentlichungen erfolgen in Form von Dissertationen, Habilitationen, Buchherausgaben oder Artikelen in Büchern. Diese werden in den weiteren Kapiteln einzeln aufgelistet. Details in: TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 ANHANG, Anhang II 3.2.2 Dissertationen und Habilitationen Dissertationen (2004 2014) Name Titel der Dissertation Datum HEINECKE Uta Analyse von Nährstofftransportprozessen in Einzugsgebieten mit Hilfe der Ganglinienseparation 09.2004 D. Gutknecht M. Zessner Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

36 MEISL Christian WANDL Gerald PARRAVICINI Vanessa HORNEK Romana SCHILLING Christian SARACEVIC Ernis YILLIA Paul, T. PHOTILANKA Phimphaka Vorhersage von Separationseigenschaften aus konventionell gemessenen Anlagenparametern nach dem Belebungsverfahren mit Hilfe von neuronalen Netzen Möglichkeiten und Grenzen der Nitrifikation und Stickstoffentfernung in zweistufigen Belebungsanlagen Anaerobe Biologische Sulfatentfernung aus Industrieabwasser Molekularbiologische Untersuchungen zur Verbreitung und Physiologie von Ammoniak oxidierenden Bakterien in Abwassereinigungsanlagen Assessing denitrification in groundwater. Betrachtungen zur Abschätzung von Denitrifikation im Grundwasser Zur Kenntnis der Schwefelwasserstoffbildung und vermeidung in Abwasserdruckleitungen Linking land use to stream pollution pollutant dynamics and management implications Sludge Disintegration Technologies for Improved Biogas Yield 10.2004 G. Staudinger (TU Graz), H. Kroiss 03.2005 H. Kroiss 04.2005 H. Kroiss 04.2005 R. Mach (Uni Wien), N. Matsche 05 2006 M. Zessner D. Gutknecht 04.2008 N. Matsché 06.2008 N. Matsché, M. Zessner, N. Kreuzinger 08.2008 H. Kroiss ZWEYNERT Ulrike Möglichkeiten und Grenzen der Modellierung von Nährstoffeinträgen auf Flussgebiete Untersuchungen am Beispiel des Modells MONERIS 07.2008 P. Krebs, H. Behrendt (TU Dresden), M. Zessner Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

37 KAINDL Nikolaus BROOKS, Lydia OLIVER Gabriel SCHILLING Katerina LOCHER Christian Johannes KOVÁCS Ádám Weitergehende Reinigung von mechanischbiologisch vorgereinigtem Abwasser der Papierindustrie mittels Ozonbehandlung und nachfolgender Biofiltration Biogasproduktion aus organischen Reststoffen aus der Lebensmittelindustrie Der Einfluss der Hydrologie auf die Phosphor Freisetzung und Retention in einem teilvernässten Spreewald Polder Foam formations on streams an Austrian case study Anaerobe Behandlung von Abwasserkonzentraten aus der Halbstofferzeugung von Papierfabriken Quantification of diffuse phosphorous inputs into surface water systems 01 2009 H. Kroiss, O. Nowak 03 2010 H. Kroiss, N. Matsche 12 2010 G. Nützmann (Berlin) M. Zessner H Schröder 11. 2011 M. Zessner, T. Hein (Uni Wien) 10 2012 H. Kroiss 03 2013 M. Zessner ROGGER, Magdalena GERICKE, Andreas Extreme flood estimation in Alpine catchments 03 2013 G. Blöschl, J. Szolgay, (TU Bratislav) M. Zessner Evaluation of empirical approaches to estimate the variability of erosive inputs in river catchments 16.10.2013 G. Nützmann, (Berlin) M. Zessner J. Hofmann (Leibnitz Inst IGB) NATHO, Stephanie Modelling nutrient retention in floodplains Development of a concept to empirically derive the average inundated floodplain extent and incoming nutrient load 17.10.2013 G. Nützmann, D.Haase (Berlin), M. Zessner Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

38 SOBAŃTKA, Alicja Habilitationen The extension of Statistical Entropy Analysis to chemical compounds 10. 2013 H. Rechberger M. Zessner S. Hellweg Name Titel der Habilitation Datum ZESSNER Matthias Aspekte des Nährstoffmanagements auf Flusseinzugsgebiete 05 2005 3.2.3 Vom Institut herausgegebene Schriftenreihen und Bücher Schriftenreihe Wiener Mitteilungen Wasser-Abwasser-Gewässer Band 187 Datengewinnung, verwaltung und nutzung in der Wassergütewirtschaft ÖWAV Seminar März 2004, TU Wien, ISBN 3 85234 078 0 Band 188 Haider, S.: CSB Elimination in höchstbelasteten Belebungsstufen und ihre Auswirkung auf die Stickstoffelimination von zweistufigen Anlagen unter dem Gesichtspunkt der mathematischen Modellierung, 2004, ISBN 3 85234 079 9 Band 189 Lindtner, S.: Beitrag zum Benchmarking von Abwasserreinigungsanlagen, 2004, ISBN 3 85234 080 2 Band 190 Öffentlichkeitsarbeit auf Kläranlagen ÖWAV Seminar Juni 2004, St. Pölten, ISBN 3 85234 081 0 Band 191 Clara, M.: Das Verhalten ausgewählter organischer Spurenstoffe bei der biologischen Abwasserreinigung, 2004, ISBN 3 85234 082 9 Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

39 Band 192 Chemie in der Wassergüte ÖWAV Seminar Februar 2005, TU Wien, ISBN 3 85234 083 7 Band 195 Betriebserfahrungen moderner Kläranlagen ÖWAV Seminar Februar 2006, TU Wien, ISBN 3 85234 086 1 Band 201 Der kombinierte Ansatz, das Wechselspiel zwischen Emission und Immission Neue Herausforderungen bei Abwasserentsorgung und Gewässerschutz ÖWAV Seminar Februar 2007, TU Wien, ISBN: 978 3 85234 093 7 Band 202 Betrieb von Kläranlagen Grundkurs ÖWAV Seminar Februar 2007, TU Wien, ISBN 13: 978 3 85234 094 4 Band 205 Geruchs und Korrosionsprobleme in der Kanalisation ÖWAV Seminar Februar 2007, TU Wien, ISBN 978 3 85234 097 5 Band 208 Biologische Abwasserreinigung Aktuelle Entwicklungen ÖWAV Seminar Februar 2008, TU Wien, ISBN 978 3 85234 100 2 Band 211 Saračević, E.: Zur Kenntnis der Schwefelwasserstoffbildung und vermeidung in Abwasserdruckleitungen, 2008, ISBN 978 3 85234 103 3 Band 212 Neue Herausforderungen an die Wassergütewirtschaft ÖWAV Seminar Februar 2009, TU Wien, ISBN 978 3 85234 104 0 Band 214 Yillia, Paul T.: Linking Land Use to Stream Pollution: Pollutant Dynamics and Management Implications, 2009, ISBN 978 3 85234 106 4 Band 219 Abwässer aus Gewerbe und Industrie Indirekt und Direkteinleiter ÖWAV Februar Seminar 2010, TU Wien, ISBN 978 3 85234 111 8 Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

40 Band 224 Monitoring auf Kläranlagen Daten erfassen, auswerten und anwenden, ÖWAV Seminar Februar 2011, TU Wien, ISBN 978 3 85234 117 0 Band 226 Standortbestimmung in der Wassergütewirtschaft ÖWAV Februar Seminar 2012, TU Wien, ISBN 978 3 85234 119 4 Band 228 Flussgebietsmanagement und Nährstoffe ÖWAV Februar Seminar 2013, TU Wien, ISBN 978 3 85234 121 7 Band 202 Betrieb von Kläranlagen Grundkurs (Neuauflage 2013), ISBN 13 978 3 85234 123 1 Buchherausgaben (2004-2013) C. Schmelz, H. Haider, H. Kroiss, W. Schönbäck, W. Becker, E. Matzner (Hrg.): "Ökologie Mensch Ökonomie, UMWELT Schriftenreihe für Ökologie und Ethologie 30"; Facultas, Wien, 2004, ISBN: 3 85076 660 8; 128 S. H. Steiner, W. Flögl, M. Zessner, I. Zavadsky, S. Modev, S. Kirilova, G. Maichel (Hrg.): "Energie und Umwelt im Donauraum, UMWELT Schriftenreihe für Ökologie und Ethologie 32"; Facultas, Wien, 2006, ISBN: 3 85076 754 x; 116 S. H. Kroiss (Hrg.): "Proceedings 10th IWA Specialised Conference on Design, Operation and Economics of Large Wastwater Treatment Papers"; Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft, TU Wien, 2007, 402 S. H. Kroiss (Hrg.): "Proceedings 10th IWA Specialised Conference on Design, Operation and Economics of Large Wastwater Treatment Posters"; Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft, TU Wien, 2007, 204 S. L. Rieger, S. Gillot, G. Langergraber, T. Ohtsuki, A. Shaw, I. Takács, S. Winkler (Hrg.): "Guidelines for Using Activated Sludge Models"; Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

41 in Buchreihe "Scientific and Technical Report Series (No. 22)", IWA Publishing, 2012, ISBN: 9781843391746, 281 S. K. Füreder, M. Reichel, H. Schaar, K. Svardal (Hrg.): "KLARAS, AKF Benutzerhandbuch"; Amt der NÖ Landesregierung, 2012, 33 S. P. Yillia: "Scoping Study: International Water Quality Guidelines for Aquatic Ecosystems Report"; UNEP / Institut für Wassergüte, TU Wien, 2012, 77 S. Auswahl von Arbeits und Forschungsschwerpunkten

42 4 Lehre 4.1 Lehre an der TU Wien 4.1.1 Lehrveranstaltungen an der TU Wien WS 2013 - SS 2014 Fakultät für Bauingnieurwesen, Lehre

43 Details in: TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 ANHANG, Anhang III Lehre

44 Lehrveranstaltungen in Rahmen des Continuous Education Centers der TU Wien MSc Environmental Technologies & International Affairs: TYP Titel Std. ECTS Sem. Vortragende(r) Water resources availability, demand VO 1,0 1,5 2013W Kreuzinger and supply VO Wastewater infrastructure 1.0 1.5 2013W Kroiss Water resources ecological criteria VO 1.0 1.5 2013W Zessner and management 4.1.2 Postgraduale Ausbildung Vienna Doctoral Programme on Water Resources Systems Das Vienna Doctoral Programme on Water Resource Systems ist ein interdisziplinäres Programm, das zum Zeil hat, komplexe Wassersysteme zu erforschen. Das Programm wird von Univ.Prof. Günter Blöschl geleitet und ermöglicht eine ausgezeichnete Ausbildung für Doktoranden und Betreuung von Professoren aus unterschiedlichen Fachbereichen der Wasserforschung. Die Interdisziplinarität, das internationale Netzwerk, ein maßgeschneidertes Trainigsprogramm und die hochqualifizierte Beratung bilden die wesentlichen Vorzüge des Programms. Einige Fakten: Das Doktoratsstudium (DK+) wird vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanzier. Es wurde 2009 ins Leben gerufen Die vorgesehene Laufzeit beträgt 12 Jahre 28 Studenten aus 15 verschiedenen Ländern sind zurzeit (2013) eingeschrieben Über die gesamte Laufzeit sollen bis zu 80 StudentInnen ihr Doktoratsstudium im Rahmen diese Doktorratsprogrammes absolvieren. Lehre

45 4.1.3 Bachelorarbeiten (2004-2014) Name Titel der Bachelorarbeit Datum HASELBAUER Katrin KLOIBHOFER Florian SONNLEITHNER Patrick Variabilität von Wassergüteparametern im Verlauf der Schwechat Maschinelle Klärschlammentwässerung Stand der Technik Dimensionierung einer Kläranlage auf Basis der Daten der Eigenüberwachung und Analyse des Schlammhaushaltes 01 2009 K. Ruzicka 04 2011 M. Reichel 06 2011 M. Reichel REITER Peter Abwasser als Treibstoff der Zukunft 10 2011 M. Reichel FOROUGHI Soroush BUDER, Josef KRATOCHVIL Melanie CERNE Mathias Grundlagen für den Abbau ausgewählter Arzneimittel mit Ozon Auswirkungen der Wiener Hauptkläranlage auf die Gewässergüte der Donau Geschichtliche Entwicklung des Belebungsverfahrens Betonsanierung in Hinblick auf Abwasserreinigungsanlagen (Stand der Technik, Methoden) 04 2011 H. Kroiss H. Schaar N. Kreuzinger 04 2012 M. Reichel 06 2012 M. Reichel 10 2012 M. Reichel WINNA Alexander Kanalsanierung Einblick und Stand der Technik 02 2014 J. Haslinger ZELLER Elisabeth FEUERSTEIN Bernd HESS Matthias Christian Membrantechnologie bei kommunalen Kläranlagen Kanalsanierung: Arten von Liningverfahren und deren Anwendung Solare Klärschlammtrocknung: Grenzen aus Sicht der geografischen Breite, Seehöhe und lokaler Verhältnisse 04 2014 M. Reichel 04 2014 G. Hepp 11.2014 M. Reichel RENK David Phosphorrückgewinnung aus dem Abwasser 11.2014 L. Egle, J. Krampe Lehre

46 Name Titel der Diplomarbeit FH Datum HAIDINGER Eva Maria GLEIß Markus Betrachtungen zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum Vergleich von unterschiedlichen Ansätzen zur Dimensionierung von Mischwasserentlastungsgerinnen 05 2006 M. Zessner, FH 08 2006 M. Zessner,FH 4.1.4 Diplomarbeiten (2004-2014) Name Titel der Diplomarbeit Datum GROISSMAIER Christian Untersuchung der Speicherfähigkeit von Belebtschlamm bei stärkebelasteten Abwässern 06. 2004 H. Kroiss K. Svardal SCHÖLLER Gerald POLZER Susanna WEGRICHT Ulrike RONGOEI Priscah Jelagat REICHEL Markus ARNAUDOVA Fani DASKALOVA Vesela Vergleich der Investitionskosten für Maßnahmen der Mischwasserbehandlung am Beispiel eines Abwasserverbandes Denitrifikation im Grundwasser (anhand zweier Gebiete in Österreich) Effizienz und Nachhaltigkeit von industriellen Kläranlagen in Nicaragua Assessment of the Water Cycle and Nutrient Flow to Implement Sustainable Water Reuse in Egerton University, Kenya Beurteilung des Sauerstoffverbrauches und der Dehydrogenaseaktivität als Parameter für die Schlammstabilität Untersuchung der Kläranlage Ebreichsdorf, Österreich Gesetzliche Anforderungen an die kommunale Abwasserreinigung und ihre Umsetzung in die Praxis, ein Vergleich zwischen Bulgarien und Österreich 09. 2004 H. Kroiss R. Fenz 02 2005 N. Matsché M. Zessner 03 2005 H. Kroiss V. Parravicini 10 2005 N. Kreuzinger UNESCO IHE 12 2005 H. Kroiss B. Nicolavcic 09.2006 A. ROUMEN (UABG Sofia) H. Kroiss 11 2006 H. Kroiss Lehre

47 SCHNELL Yan Gewässergüte und Kanalanlagenbau in China 27.04.07 M. Zessner PETROV Ivo Georgiev KUBIAK Ewa BINDER Alexandra JENTSCH Astrid FISCHER Stefan Bilanzierung einer zweistufigen Belebungsanlage (HKA Wien) bei zwei maßgeblichen Lastfällen Basic Investigations for the Implementation of an Ozonation Step for Effluent of a Municipal WWTP Treated According to the Best Available Technology (BAT) Application of Ozone for Advanced Purification of Municipal Wastewater Treatment Plant Effluents Erhebung der Blähschlammsituation auf Österreichischen Kläranlagen und Auswertung Verfahrenstechnischer Parameter Die Funktion von Schönungsteichen als Nachreinigungsstufe bei biologischen Abwasserreinigungsanlagen 18.05.07 H. Kroiss, H. Schaar 08. 2007 U. Wegricht N. Kreuzinger 27.08.07 K. Svardal, H. Schaar 18.10.07 N. Matsché N. Kreuzinger 05.2008 M. Zessner FALTAS Maged VOGT Werner Eine vergleichende Untersuchung der UVP s und der Konzepte bei den Wasserkraftwerken Wien Freudenau, Österreich und Naga Hammadi, Oberägypten Entfernung von Kalzium aus Papierfabriksabwasser 06.2008 N. Matsché 11.2008 K. Svardal DIMITROVA Tsvetelina Petrova Bilanzierung der Kläranlage Schwechat 12.2008 H. Kroiss HUBER FAULAND Heike STOCKER Celine Helen ROCKE Emma Optimierung der biologischen Phosphorentfernung in der Hauptkläranlage An Index for Water Availability per capita in Asia and the Pacific with Case Studies Considerations for a reference indicator of Nitrogen and Phosphorus emissions from agricultural sources in the Danube Basin 03.2009 K. Svardal, H. Schaar 06 2009 N. Kreuzinger 06 2009 M. Zessner Lehre

48 RICHTER Christiane HOFSTÄDTER Raphael EREVBENAGIE Theresia DOBLINGER Harald Christoph MESCHIK Peter TAN Siwei CASTILLO SANCHO Marta FISCHER Oliver KOFLER Gregor Viktor JAHNKE Johannes FREY Adrian Sebastian MACHARIA Pauline Grundlagenermittlung für den Abbau organischer Mikroschadstoffe in kommunalem Kläranlagenablauf mittels Ozonung Grundlagen für das Regelungskonzept einer Ozonungsstufe für kommunales Abwasser Variabilität von Güteparametern in Fließgewässern Der volumetrische Stoffübergangskoeffizient für CO 2 Nährstoffflüsse im Einzugsgebiet der Ötztaler Ache Einfluss der Erosion und der Geologie A Critical Review of the Water Footprint: Defining the Limits to its Application Comparison of the Implementation of the EU Water Framework Directive: Spain and the United Kingdom Desalination Technologies for Future Water Supply of Arid Zones under Emphases on the Solar Thermal Potential Sustainability of Water Supply in Rural Sub Saharan Africa Verifizierung des Stabilisierungsgrades von anaerob und aerob stabilisiertem Klärschlamm Contribution of established and alternative desalination technologies as approach to the international water crisis Microbial Quality of Drinking Water and its Effect on Health in Sub Saharian Africa: A Survey of Njoro Town, Kenya 06 2009 V. Kühn, H. Kroiss N. Kreuzinger H. Schaar 17.12.2009 H. Schaar, N. Kreuzinger 01 2010 M. Zessner, O. Gabriel 26.04.2010 K. Svardal 05 2010 M. Zessner 06.06.2010 N. Kreuzinger 06 2010 M. Zessner 06 2010 K. Svardal 09. 13 2010 N. Kreuzinger T. Yillia 12 2010 V. Kühn, K. Svardal, M. Reichel 12.2010 Kroiss 04 2011, P. Lens (TU Delft), N. Kreuzinger, T. Yillia Lehre

49 ELNAGGAR Ahmed Analysis of Nile Water Scarcity in Egypt 06 2011 M. Zessner LANG Maximilian ROŞCA SCHIRRER Olesea ODUOR ONYANGO Joel NAMANDA Clare MÜLLER Agnes RUŜNOV Zoran Application of cost calculation and comparison methods for resource oriented sanitation services in Nakuru, Kenya Implementation of WHO Water Safety Plans for Small Utility Units in the Republic of Moldova Pesticides Application and their Residues Contamination in Lake Naivasha Catchment Health Related Water Microbiology of Domestic Water in Katanga Slum, Kampala, Uganda The Power of Water How large scale dam projects impact on a political level Illustrated using the Ilisu dam as an example Water Scarcity and Possible Conflicts in East Africa: The Example of Kenya 06 2011 M. Zessner 03 2012 N. Kreuzinger 04 2012 N. Kreuzinger, (UNESCO IHE) 04 2012 N. Kreuzinger, (UNESCO IHE) 06 2012 N. Kreuzinger, ETIA 06 2012 N. Kreuzinger, ETIA SCHUSTER Raimund Nährstoffbilanzierung auf Flussgebietsebene mit besonderer Berücksichtigung der Gewässerretention am Beispiel der Traun 01 2013 M. Zessner KOGURE Kanami Human impacts on river water quality comparative research in the catchment areas of the Tone River and the Mur River 03 2013 M. Zessner MWANAKE Hope Wakio BAIERL Maria BOYER Alexandra Application of the MONERIS model in the Lake Naivasha Catchment, Kenya Communication Management in Water Risk and Crisis Situations Comparative analysis of the implementation of the Water Framework Directive in Austria and Scotland 03 2013 N. Kreuzinger 06 2013 N. Kreuzinger 06 2013 M. Zessner Lehre

50 RESTELLI Antonio Maria JOKISZ Anna WECHNER Sarah VALENTIN Felizitas Blain Water management in order to optimize agricultural production: N balance for a region in the EU country Bulgaria Development of a methodology to test acute toxicity of nano silver on activated sludge Arzneimittelwirkstoffe im Abwasser Vorkommen und Rückhalt bei der Abwasserreinigung Grand Ethiopian Renaissance Dam: A Way to Ethnic Conflicts in the Nile River Basin? A Framework for Ethnic Conflicts Settlement 07 2013 M. Zessner 08 2013 N. Kreuzinger H. Schaar 05 2014 M. Zessner BOKU 05 2014 N. Kreuzinger, ETIA ZENNARO Riccardo REITER Peter Developing a Framework for a Sustainable Water Allocation Plan in the Tana River Basin, Kenya Konzepte zur Vermeidung von Phosphatablagerungen auf einer Kläranlage und Pilotversuche zur Phosphorrückgewinnung* 05 2014 N. Kreuzinger, ETIA 11.2014 M. Zessner L. Egle * gekürzter Titel Lehre

51 4.2 Weitere universitäre Tätigkeiten 4.2.1 Kinderuni Wien IWAG Mitarbeiterin Dipl. Ing. T. Valkova und eine junge Studierende, Kinderuni Wien, 2013 Peter Rauchecker / Kinderbüro Universität Wien In Wie wird schmutziges Wasser wieder sauber? auf der Technischen Uni Wien im Campus Getreidemarkt werken die Kinderuni Studierenden aber trotz saunaartiger Atmosphäre im Hörsaal eifrig vor allem an den Experimenten. In einem geschlossenen Glas können sie ein Öl Wassergemisch schütteln und erleben wie das Öl, wenn die geschüttelte Flüssigkeit wieder zur Ruhe kommt, oben schwimmt Öl ist leichter als Wasser. So könnte das Öl abgeschöpft werden. So beschreibt die Tageszeitung Kurier in dem Artikel Rund ums Wasser (http://kurier.at/lebensart/kiku/kinderuni wien wie wird schmutziges wasser wieder sauber/73.987.965, 08.07.2014, 20:09) die Tätigkeiten und Erfahrungen der jungen StudentInnen. Die KinderuniWien wird vom Kinderbüro der Universität Wien seit 2003 organsiert, hat also 2013 zum 11. Mal stattgefunden. Während der Sommerferien werden fast 500 Vorlesungen, Seminare und Workshops angeboten. in dieser Zeit dürfen die jungen Studierenden Wiener Universitäten, darunter auch die TU Wien, auf den Kopf stellen. Am Workshop zum Thema Wasserversorgung / Abwasser nehmen jedes Jahr ca. 50 Kinder teil. Das selbstbestimmte Lernen macht den Kindern Spass und die erworbenden Kenntnisse rund um den Wasserkreislauf, die Wiener Trinkwasserversorgung und um die Abwasserreinigung stellen die Weichen für einen umweltbewussten Umgang mit der Natur. Die Bereiche Wasserversorgung / Abwasser und Gesunde Ernährung wurden seit etlichen Jahren von MitarbeiterInnen des IWAG betreut. Unter anderem wurden folgende Lehrveranstaltungen abgehalten: Lehre

52 2010: LV: Ist das Wiener Schnitzel schuld am Klimawandel? Mag. Katerina Ruzicka Dipl. Ing. Simon Thaler 2011: LV: Ist das Wiener Schnitzel schuld am Klimawandel? Mag. Katerina Schilling (Ruzicka) Dipl. Ing. Simon Thaler 2011+2012: LV: Wie wird schmutziges Wasser wieder sauber? Dipl. Ing. Tanya Valkova Dipl. Ing. Lukas Egle 2013 + 2014: LV: Wie wird schmutziges Wasser wieder sauber? Dipl. Ing. Julia Haslinger Dipl. Ing. Tanya Valkova 4.2.2 Internationale Studienlehrgänge EU Hochschullehre Programm TEMPUS: Im Rahmen des Programms entstanden 2 Projekte: 1) Projekt DEREC (Prof. N. Matsché & Dr. B. Nikolavcic): Projektname: DEREC Development of Environmental and Resources Engineering Curriculum (2005 2008 Closing Conference: 14.10.2008, Florenz, Italien) Ziel des Projektes war die Entwicklung eines undergraduate curriculum (Bachelor) in Environmental and Resources Engineering an der Ss. Cyril and Methodius University in Skopje (FYR Macedonia). Konsortium aus 6 Universitäten (4 aus EU, 2 aus Mazedonien) 4 EU Universitäten: UNIVERSITY OF FLORENCE, ITALY (DEREL GRANTHOLDER) RUHR UNIVERSITY BOCHUM, GERMANY ARISTOTLE UNIVERSITY OF THESSALONIKI, GREECE VIENNA UNIVERSITY OF TECHNOLOGY, AUSTRIA 2 non EU UNIVERSITIES (aus Mazedonien): Ss. CYRIL AND METHODIUS UNIVERSITY, SKOPJE, FYR MACEDONIA Lehre

53 SOUTH EAST EUROPEAN UNIVERSITY, TETOVO, FYR MACEDONIA 2) Projekt DEREL (Prof. M. Zessner, Dipl. Ing T. Valkova & DI H. Schaar): Projektname: DEREL DEVELOPMENT OF ENVIRONMENTAL AND RESOURCES ENGINEERING LEARNING (Oktober 2010 Juni 2014). Ziel des Projektes war die Entwicklung eines postgraduate curriculum (Master) und lifelong learning courses Die Lehrgänge sollen in den unten aufgelisteten 5 NON EU Universitäten imlementiert werden. Konsortium aus 11 Universitäten und NON EU Ministerien, AGENCIES und NGO S. 4 EU Universitäten: UNIVERSITY OF FLORENCE, ITALY (DEREL GRANTHOLDER) RUHR UNIVERSITY BOCHUM, GERMANY ARISTOTLE UNIVERSITY OF THESSALONIKI, GREECE VIENNA UNIVERSITY OF TECHNOLOGY, AUSTRIA 5 NON EU Universitäten aus Albanien, Mazedonien und Serbien: POLYTECHNIC UNIVERSITY OF TIRANA, ALBANIA UNIVERSITY OF TIRANA, ALBANIA Ss. CYRIL AND METHODIUS UNIVERSITY IN SKOPJE, FYR MACEDONIA UNIVERSITY OF NOVI SAD, SERBIA UNIVERSITY OF BELGRADE, SERBIA IPGL course, dex summer school Kurs Anzahl Summe TN IPGL course 18 174 dex summer school 6 137 Details in: TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 ANHANG, Anhang IV Lehre

54 4.3 Unter Beteiligung des Institutes abgehaltene internationale wissenschaftliche Veranstaltungen Kurs Anzahl Summe TN 26. Assistententreffen 1 74 Kleines Institutstreffen 2 52 Projektseminare / Konferenzen 10 1087 Details in: TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 ANHANG, Anhang IV 4.4 Außeruniversitäre Veranstaltungen Kurs Anzahl Summe TN ÖWAV Seminare 15 2599 61. 105. Grundkurs Klärfacharbeiter 45 936 34. 43. Fortbildungskurs für Klärfacharbeiter 10 620 01. 07. Mess, Steuer, Regeltechnik Kurs 7 121 01. Messtechnik Kurs 1 22 01. 06. Klärwärter Auffrischungskurs 6 119 13. 20. Mikroskopie Grundkurs 8 93 09. 16. Mikroskopie Spezialkurs 8 80 01. 02. Vertieferkurs für Klärw. 2 39 Kurse und Sem. in Mazedonien 7 240 Details in: TÄTIGKEITSBERICHT 2004 2013 ANHANG, Anhang IV Lehre

55 5 Ehrungen und Auszeichnungen 5.1 2005: William Dunbar Medaille an Prof. Helmut Kroiss Verleihung der Dunbar Medaille an Prof. Helmut Kroiss bei der IFAT 2005 Der Preis, der mit 5.000 EUR dotiert ist und neben der Goldmedaille aus einer Urkunde sowie einem Geldpreis besteht, wird im Gedenken an Dr. med. William Philipps Dunbar, einem Pionier der Abwassertechnologie, verliehen. Dunbar wurde 1863 in Minnesota (USA) geboren und während der verheerenden Choleraepidemie im Jahr 1892 nach Hamburg berufen, wo er die Nachweisverfahren für die Erreger von Cholera und Pest entscheidend verbesserte. Seine Untersuchungen erstreckten sich auch auf die regelmäßige Prüfung des Fluss und Leitungswassers, da sich die Wasserwege für die Ausbreitung der Cholera als besonders bedeutungsvoll erwiesen hatten. Auf dem Gebiet der Städtereinigung waren Dunbars Untersuchungen bahnbrechend, sodass er auch heute noch international eine unbestrittene Autorität auf diesem Gebiet ist. Seit 1973 wird die Dunbar Medaille alle drei Jahre bei der Eröffnungsfeier der IFAT (Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling) verliehen. Helmut Kroiss, der sich bereits große Verdienste zur Abwasseraufbereitung in Österreich erwarb, wird dieser Preis in Anerkennung seiner herausragenden Beiträge zur Abwasserbehandlung und zum Gewässerschutz verliehen. Neben Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Konzeptionierung und des Betriebs städtischer und industrieller Abwasseraufbereitungsanlagen, ist Helmut Kroiss Inhaber von Patenten für die Entwicklung von Technologien für den Gewässerschutz und die Aufbereitung von Industrieabwässern. Die EWA ehrt damit einen hervorragenden Wissenschaftler und Ingenieur, der in idealer Weise Theorie und Praxis miteinander verbindet. Ehrungen und Auszeichnungen

56 5.2 2006: Verleihung des Ressel Preises an Frau Dr. Vanessa Parravicini Verleihung des Ressel Preises an Frau Dr. Vanessa Parravicini am 16.05.2006 Dr. Parravicini, Mitarbeiterin am Institut für Wassergüte, wurde für ihre Dissertation "Anaerobe Biologische Sulfatentfernung aus Industrieabwässern" am 16.05.2006 mit dem mit 13.100 Euro dotieren Ressel Preis der TU Wien ausgezeichnet. Die Arbeit entstand im Zusammenhang mit einem Forschungauftrag der Firma Lenzing AG. Ziel der Forschungsarbeit ist die Aufklärung der biochemisch mikrobiologischen Vorgänge und die Ermittlung jener Bedingungen unter denen Sulfat, ein wesentlicher Inhaltsstoff der Abwässer aus der Viskoseerzeugung, aus dem Abwasser biologisch entfernt werden kann. Mit dem anaeroben Abwasserreinigungsverfahren können mehrere Umweltprobleme gelöst werden. Einerseits ergeben sich wirtschaftlich interessante Möglichkeiten für die Kreislaufführung der Rohstoffe Schwefel und Zink, die derzeit in die Umwelt abgegeben werden, andererseits können der Energiebedarf und die Investitionskosten für die Abwasserreinigung und die Klärschlammentsorgung vermindert werden. Frau Dr. Vanessa Parravicini wurde in Mailand geboren und ist seit Mai 2000 als Universitäts bzw. Projektassistentin am Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagment und Abfallwirtschaft beschäftigt. In den Jahren 1991 bis 1998 absolvierte sie das Studium des technischen Umweltschutzes an der Politecnico di Milano. Ihre Diplomarbeit stellte sie an der Technischen Universität Dänemark, Kopenhagen unter der Leitung von Prof. A. Rozzi und von Prof. P. Harremoes fertig. Der Forschungspreis der TU Wien wurde 2006 zum fünften Mal verliehen. Gefördert werden soll damit die Forschungstätigkeit der jeweiligen PreisträgerInnen. Ehrungen und Auszeichnungen

57 Forschungsbezogene Auslandsaufenthalte, Kongressteilnahmen und die Anschaffung von Geräten sollen dadurch wesentlich erleichtert werden. 5.3 2006: Prof. Kroiss wird Ehrenpräsident des ÖWAV o.univ. Prof. DI Dr. Dr.h.c. Helmut Kroiß, Vorstandsmitglied und ÖWAV Präsident von 1999 2002, wurde im Rahmen der Vollversamlung des ÖWAV am 11.05.2006 auf Grund seiner Verdienste um die österreichische Wasserwirtschaft und den ÖWAV zum Ehrenpräsi denten des ÖWAV ernannt. ÖWAV Ehrenpräsident Prof. Helmut Kroiß (m.) mit ÖWAV GF DI Manfred Assmann (l.) und ÖWAV Präs. BR h.c. DI Dr.Werner Flögl 5.4 2008: Aufnahe von Prof. Kroiss in den "IWA Council of Distinguished Water Professionals" Am 6. Juni 2008 wurde Prof. Helmut Kroiss (Vorstand des Instituts für Wassergüte) aufgrund seiner weltweiten Anerkennung die hohe Ehre zuteil als Experte im Bereich Wassergütewirtschaft in den "IWA Council of Distinguished Water Professionals" aufgenommen zu werden. Dieses Gremium zählt derzeit global nur 13 Mitglieder. Ehrungen und Auszeichnungen

58 5.5 2010: Goldene Ehrennadel des ÖWAV für Prof. Kroiss Im Rahmen des ÖWAV TU Wien Seminars Abwässer aus Gewerbe und Industrie Indirekt und Direkteinleiter wurde am 24.02.2010 an Prof. Helmut Kroiss (ÖWAV Ehrenpräsident und Vorstandsmitglied des ÖWAV) aufgrund seiner Verdienste um die österreichische Wasserwirtschaft und den ÖWAV die Goldene Ehrennadel des ÖWAV verliehen. V.l.n.r.: ÖWAV Präsident Roland Hohenauer, Prof. Kroiss, ÖWAV GF Manfred Assmann 5.6 2013: Aufnahme von Prof. Fleckseder in die Academy of Distinguished Alumni der University of Texas, Cockrell School of Civil, Architectural and Environmental Engineering MR i. R. ao.univ. Prof. DI Dr. Hellmut Fleckseder wurde am 25. Oktober 2013 in Austin (Texas) an der University of Texas, in die Academy of Distinguished Alumni aufgenommen. Er hatte an dieser Universität in den Jahren 1969/70 einen Master in Environmental Health Engineering erworben. Ehrungen und Auszeichnungen

59 6 Besondere Ereignisse 6.1 2005: HKA Symposium Am Freitag den 17.06.2005 fand ein Symposium anlässlich der Inbetriebnahme der Erweiterung der Hauptkläranlage von Wien (HKA) im Featsaal bzw. im Prechtlsaal der TU Wien statt, welches u.a. Einblicke in das neue, von MitarbeiterInnen des IWAG entwickelte Reinigungskonzept der Anlage vermittelte. Der Forschungsbereich IWAG des Institutes für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft begleitet die HKA seit der Zeit der Panung, an welcher Prof. Wilhelm von der Emde, damals Vorstand des Instituts, maßgeblich beteiligt war. 1980 ging die Anlage als hochbelastete Belebungsanlage zur biologischen Teilreinigung in Betrieb. Gestiegene Anforderungen an den Gewässerschutz machten eine Erweiterung notwendig. Wiederum war der IWAG, diesmal unter der Leitung von Prof. Kroiss, dem Nachfolger von Prof. von der Emde, mit zentralen Planungsaufgaben betraut. Es wurde ein neues, zweistufiges biologisches Reinigungskonzept inklusive Mess und Steuerungskonzept entwickelt, das auch unter den gegebenen begrenzten Platzverhältnissen optimale Ergebnisse ermöglicht. Vorträge im Rahen des Symposiums anlässlich der Inbetriebnahme der Erweiterung der Hauptkläranlage von Wien (HKA). Besondere Ereignisse

60 Untenstehend das Programm des Symposiums: Die Erweiterungsstufe der Hauptkläranlage war seit dem Jahr 2000 im Bau und wurde am 18. Juni 2005 offiziell eröffnet. 6.2 2007: Eröffnung neues Labor Durch die stetig steigende Zahl an neuen Projekten werden auch neue Anforderungen an die Analytik in unserem Labor gestellt. Besondere Ereignisse Deswegen waren die Einführung von neuen analytischen Methoden, Entwicklung neuer Parameter und die Beschaffung neuer analytischer Geräte notwendig. Da die Räumlichkeiten des Labors im zweiten Stock nicht mehr zeitgemäß waren, wurden die Räume im Erdgeschoss des Hauptgebäudes zwischen Stiege 4 und 5 nach dem Stand der Labor alt (zweiter Stock), bis 2006 Technik renoviert und im Jahr 2006 konnte das moderne analytische Labor bezogen werden.

61 Der neu gestaltete Laborbereich ist insgesamt auf 160 m 2 Fläche gewachsen und in zwei Kompetenzbereiche für chemische Analytik und Forschung geteilt worden. Damit ist es möglich im Forschungsbereich die verschiedenen Versuche durchzuführen und im analytischen Bereich ein größeres Probenaufkommen und die immer aufwendigeren Vorbereitungsschritte zu bewältigen. Zeitgemäße Hightecharbeitsplatzausstattung sorgt im neu gestalteten Laborbereich für beste Bedingungen und ermöglicht den Einsatz von modernsten analytischen Methoden. Die Räumlichkeiten wuren in einem Festakt am 27.03.2007 offiziell eröffnet Labor neu (Erdgeschoß, Stiege 4 5), Umbau und neue Räume 6.3 2007: Large Waste Water Conference in Wien Die 10. Konferenz der IWA (International Water Association) über Design, Operation and Economics of Large Waste Water Treatment Plants, die alle 4 Jahre veranstaltet wird, ist nach 12 Jahren 2007 wieder nach Wien an die TU zurückgekehrt. Diese Konferenz hat ihren Ursprung an der TU Wien genommen, wo Prof. von der Emde 1971 als Institutsvorstand den ersten Workshop zu diesem Thema organisiert und abgehalten hat. Schon der 1. (damals noch IAWPRC) Workshop ist von den Fachleuten aus der ganzen Welt sehr gut aufgenommen worden und wurde dann zuerst alle 4 Jahre nur in Wien wiederholt, bevor beschlossen wurde, die nun schon zur Konferenz avancierte Veranstaltung abwechselnd in den alten Monarchie Hauptstädten Wien, Prag und Budapest kreisen zu lassen. Die Vorbereitung und Durchführung der 2007er Konferenz erfolgte unter der Leitung von Prof. Svardal und unter Mithilfe des ganzen Institutspersonals. Da wurde keiner gänzlich geschont und so kam es, dass auch diese Konferenz ein wirklich großer Erfolg wurde. Die internationale Beteiligung an den Vorträgen und Diskussionen, aber auch der Zuhörer und Exkursionsteilnehmer war sehr zufriedenstellend. Auch das Besondere Ereignisse

62 Rahmenprogramm war gut besucht. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Konferenz und damit auch das Institut große internationale Beachtung fanden und viele der Besucher sich sehr anerkennend und lobend zur Konferenz geäußert haben. Daneben hat aber auch die gemeinsame Arbeit aller Institutsmitarbeiter an der umfangreichen Vorbereitung und Betreuung der Konferenz das Gefühl des gemeinsam errungenen Erfolges viel zur Stärkung des guten Klimas am Institut beigetragen. Auch eine gewisse Erschöpfung des Institutes am Ende der Konferenz hat die Freude über das Gelingen nicht beeinträchtigt. Besondere Freude bereitete der Umstand, dass unsere 2005 in Betrieb gesetzte Erweiterung der Hauptkläranlage Wien zu einer internationalen Attraktion für die Fachleute der Konferenz geworden war. Die Exkursion dorthin hat uns viel Freude gemacht und auch viele Besucher angelockt. Die nächste Konferenz dieser Reihe soll im Jahre 2019 wieder in Wien stattfinden, dann allerdings unter meinem Nachfolger Prof. Jörg Krampe. Ich wünsche ihm und dem Institut dazu schon jetzt viel Erfolg. Helmut Kroiss Large Waste Water Conference 2007: Spannende Vorträge Festliches Ambiente des Gala Diners Mitglieder des Veranstaltungskomitees Besondere Ereignisse

63 6.4 2007: Pensionierung Prof. Matsché Prof. Matsché war während des gesamten Berichtszeitraumes der längst dienende Mitarbeiter am Institut. Bereits vor seiner Einstellung am Institut durch Professor Wilhelm v. d. Emde im Jahre 1971 hat Kollege Matsché als Chemiker und Mikrobiologe für das Institut gearbeitet. Nach der Absolvierung seines Studiums der technischen Chemie hat er seine Dissertation am Institut für Mikrobiologie gemacht, wo dann sein Interesse an der Wassergütewirtschaft geweckt wurde. Kollege Matsché hat die für unser Fachgebiet unentbehrliche fachliche Kompetenz in Chemie und Mikrobiologie in die Entwicklung von Forschung und Lehre eingebracht und gehörte zu den weltweit nur wenigen international anerkannten Fachleuten seines speziellen Profils. Er hat viele neue Ideen und Forschungsprojekte in die Institutsarbeit eingebracht und hat auch als exzellenter Lehrer vieler Studenten und als Betreuer vieler Dissertanten ganz wesentlich zur Heranbildung junger Fachkräfte der Wassergütewirtschaft beigetragen. 1979 hat sich Kollege Matsché mit dem Thema Mikrobielle Denitrifikation in der Abwasserreinigung habilitiert. Seine zahlreichen Arbeiten zur Nährstoffentfernung aus Abwasser haben nicht nur große internationale Aufmerksamkeit gefunden sondern auch die Forschungsund Entwicklungsarbeit des Institutes auf dem Gebiet der biologischen Abwasserreinigung über Jahrzehnte stark mitbestimmt. Nobert Matsché hat auch wichtige Patente dazu erwirkt, die dann in der Praxis erfolgreich eingesetzt wurden, wie z.b. auf der Hauptkläranlage Wien und weiterer großer Kläranlagen im In und Ausland. Seine Forschungsarbeiten gingen aber weit über diese Fragstellungen hinaus. Schon Prof. Wilhelm v. d. Emde hat daher mehrfach versucht für Kollegen Matsché eine Professur zu erwirken. Jedoch gelang dies erst 1992 unter Dekan Prof. Mang, der sich sehr aktiv und erfolgreich dafür einsetzte. Norbert Matsché wurde nach einer internationalen Ausschreibung im Rahmen eines ordentlichen Berufungsverfahrens von der Berufungskommission an erste Stelle gesetzt und schließlich mit der Professur für Chemie und Biologie des Wassers betraut. Im Jahre 2007 erreichte Kollege Matsché sein 65. Lebensjahr und damit das gesetzliche Pensionsalter. Im Zuge der Umsetzung des UG 2002 wurde an der TU ein großes Sparprogramm gestartet, das auch eine Verringerung der Professorenstellen verlangte. Die Versetzung von Norbert Matsché in den Ruhestand war ein willkommener Anlass, die erst vor kurzer Zeit neu geschaffene Professur für Chemie und Biologie des Wassers an unserer Fakultät wieder zu streichen. Dies löste am Institut Betroffenheit aus, weil dazu keinerlei Evaluierung des Forschungsgebietes und der Forschungsleistungen von Kollegen Matsché erfolgte. Seine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst am Institut und auch an der TU fand zwar unter Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen statt, war aber überschattet von einem traurigen Beigeschmack. Besondere Ereignisse

64 Kollege Matsché hat daraufhin aber nicht einen beleidigten Abschied genommen, sondern ist bis heute aktiv in die Arbeit des Institutes involviert. Wann immer seine Kapazität als Lehrer oder Forscher dringend benötigt wird, ist er in selbstloser Weise dazu bereit Aufgaben zu übernehmen und bleibt so dem Institut aber auch der Fachwelt als geschätzte Persönlichkeit mit enormem und breitem Fachwissen aber auch als Freund und Ratgeber erhalten, was abschließend als eine der vielen ganz großen Leistungen der außergewöhnlichen Persönlichkeit von Norbert Matsché erwähnt werden soll. Helmut Kroiss, sein sehr dankbarer Kollege und guter Freund Feier anlässlich der Pensionierung von Prof. Norbert Masché mit einem Symposium und anschließendem Heurigenbesuch 6.5 2009: 65. Geburtstag von Prof Helmut Kroiss Am 2.8.2009 wurde der Geburtstag von Prof. Kroiss mit ehemaligen sowie aktuellen Institutsmitgliedern und deren Familien beim Heurigen gefeiert. Wetter und Blick über Wien waren so prachtvoll wie die Stimmung. Die Geburtstagstorte wurde in alter Tradition von der Familien Prendl fachmännisch/frauisch und fachspezifisch gestalten. Feier anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Helmut Kroiss Besondere Ereignisse

65 6.6 2012: Renovierung der Räumlichkeiten des Institutes (Juni bis Oktober 2012) Die letzte Renovierung der Abteilung Wassergüte erfolgte wahrscheinlich in den 1960er. Die Zimmer, Böden und Einrichtung waren abgewohnt, der Zustand der Elektroinstallationen unzureichend und mitunter gefährlich, die IT Infrastruktur veraltet, die Eingangstüren ausladend. Von der Gebäudeverwaltung der TU Wien (GUT, Gebäude und Technik) wurde nach zahlreichen Besprechungen grünes Licht für den Umbau des Institutsteils gegeben, welcher an den Karlsplatz angrenzt (Feb. 2012), also die Abteilung Wassergüte, sowie angrenzende Räumlichkeiten der Abteilung Abfallwirtschaft. Dies war der Startschuss für eine grundlegende Umgestaltung des Instituts, die zunächst mit einer umfangreichen Planungsphase begann. In den weiteren Monaten wurden in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Gferer und dem Technischen Büro Bartman Pläne des neunen Instituts (Bau, IT/Elektro) erstellt. Damit die Baumaßnahmen überhaupt durchführbar waren, musste das gesamte Institut (Personal und Inventar) geräumt werden. Zu diesem Zweck wurden alte Unterlagen aussortiert, sodass etwa 30 Container (je 1,1 m³) an Altpapier entsorgt wurden und das Gebäude etwas entlastet wurde. Kästen wurden sukzessive geleert. Gerümpel wurde entsorgt. Der Raum neben dem Hörsaal 11, welcher dem Institut zugeordnet ist und allgemein als Kopier Kammerl bekannt ist, da dort früher ein Kopierer aufgestellt war, wurde renoviert (Böden hergerichtet, Wände gestrichen). Vorhandene gebrauchsfähige Kästen wurden eingestellt, sodass dieser Raum als neues Bibliotheks Archiv des Institutes genutzt werden kann. Am Arsenal 214, einem Gebäude, das auch zur TU Wien gehört, wurde ein Ausweichquartier für das IWAG eingerichtet. Ende Juni 2012 erfolgte die Übersiedelung ins Arsenal. Notwendige Einrichtung, EDV, Projektunterlagen wurden übersiedelt. Nicht unmittelbar benötigtes Material wurde in Kisten im neuen Archiv zwischengelagert und teilweise in einem Lagerraum im Arsenal verstaut. Während der Sommermonate erfolgte der Umbau des Instituts. Die wesentlichen Maßnahmen waren die Erneuerung und Instandsetzung folgender Einrichtungen: Bauliche Maßnahmen, allgemein: o Elektro und IT Leitungen und Infrastruktur Besondere Ereignisse

66 o Beleuchtung o Gänzliche Erneuerung des Bodens o Sanierung der Außentüren Strukturänderungen: o Verlegung des Sekretariats, sodass ein gemeinsames Sekretariat mit der Abteilung Abfallwirtschaft entstand o Verlegung der Bibliothek in das ehemalige Professorenzimmer o Neues Professorenzimmer im ehemaligen Labor o Schaffung eines Besprechungszimmers o Neue Küche in der ehemalige Garaderode o Kleine Teeküche im Bereich des neuen Sekretariats Möblierung o Sekretariat und Küche: neue Möblierung o Büros: Teilweise neue Büromöbel o Bibliothek: Weiterverwendung der alten Regale Abteilung Abfallwirtschaft o Verkleinerung des Professorenzimmers o Schaffung eines Besprechungszimmers Ausschnitt des Ausführungsplans vom umgestalteten Institut (Plan: Architekturbüro Gfrerer) Besondere Ereignisse

67 Nach Abschluss der Baumaßnahmen erfolgte im September 2012 die Rücksiedlung von Arsenal zum Karlsplatz. Die offizielle Eröffnung des Instituts erfolgte am 12.10.2012 durch Hr. Dekan Eberhardsteiner. Feierliche Eröffnung duch Dekan Prof. Eberhatsteiner und Institutsvorstand Prof. Brunner 6.7 2012: Emeritierung Prof. Helmut Kroiss Am 15.10.2012 wurde die Emeritierung von Prof. Kroiss in großem Rahmen gefeiert. Ca. 160 Personen aus dem In und Ausland kamen zusammen um in einem eintägigen Seminar die Meilensteine in der fachlichen Arbeit von Helmut Kroiss zu rekapitulieren, aktuelle Forschungsergebnisse auszutauschen und zukünftige Herausforderungen an die Wassergütewirtschaft zu identifizieren. Auch die Würdigung der fachlichen und menschlichen Leistungen und Qualitäten von Helmut Kroiss durch die Universitätsleitung, die Spitzen der österreichischen Wassergütewirtschaft und durch Wegbegleiter fand an diesem Tag ihren Platz. Der Tag fand einen fröhlichen Ausklang beim Heurigen. Dabei wurde der goldenen IWAG Band an Helmut Kroiss überreicht und der IWAG Chor sang zu seinen Ehren Für immer Chef. Nach diesem Tag war allen klar, dass nicht der Abschied sondern lediglich die Emeritierung von Prof. Kroiss gefeiert wurde. Besondere Ereignisse

68 Feier mit Festveranstaltung und Heurigenbesuch anlässlich der Emeritierung von Prof. Helmut Kroiss 6.8 2013: Brand im Labor Anfang 2013, während der Weihnachtsferien ist es in unserem Versuchslabor zu einem Brand gekommen. Im Bereich einer Versuchsanlage mit Wasserbad und zwei Versuchsreaktoren mit Abwasser, die über längere Zeit und auch während der Ferien gelaufen sind, ist in der Nacht ein Brand ausgebrochen und die Flammen haben sich im ganzen Raum verbreitet. Die sonstigen Räume im Versuchslabor und im analytischen Labor waren vom Brand nicht direkt betroffen aber durch starke Rauchentwicklung wurden alle anderen Bereiche stark mit dem Ruß bedeckt. Da im Brandraum viele PVC Teile gebrannt haben hat sich im weiteren Verlauf durch den Ruß und die Luftfeuchtigkeit eine saure Schicht an allen Flächen im ganzen Labor gebildet. Dank der Hilfe von zuständigen TU Mitarbeitern wurde die Sanierung rasch gestartet. Es wurden alle Gräte und Labormaterial extern fachlich, teilweise auch in Deutschland saniert. Das Labor wurde komplett aufgeräumt und alle Flächen wurden sachgemäß gereinigt und saniert. Besondere Ereignisse

69 Raum im Versuchslabor vor und nach der Brandsanierung Da die Sanierung ca. 5 Monate gedauert hat war es während dieser Zeit nicht möglich Analytik zu betreiben und alle betroffenen Projekte mussten um diesen Zeitraum verlängert werden. Anfang Juni 2013 wurde mit der Installation von Laborgräten begonnen und unmittelbar danach sind auch die ersten Analysen gemacht worden. 6.9 2014: Festveranstaltung zum 50 jährigen Jubiläum der Wassergütewirtschaft an der TU Wien und Antrittsvorlesung von Univ.Prof. Dr. Ing. Jörg Krampe Am 27. Mai 2014 fand im Kuppelsaal der TU Wien die Festveranstaltung zum 50 jährigen Jubiläum der Wassergütewirtschaft an der TU Wien gemeinsam mit der Antrittsvorlesung von Univ.Prof. Dr. Ing. Jörg Krampe als neuem Professor für Wassergütewirtschaft statt. Die Begrüßung der 130 geladenen Gäste erfolgte durch den Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen an der TU Wien, Univ.Prof. Dr.h.c.mult. Dipl. Ing. Dr.techn. Josef Eberhardsteiner und die Rektorin der TU Wien, Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr.techn. Sabine Seidler. Das Jubiläum geht zurück auf die Berufung von O.Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr. Ing. Dr.h.c. Wilhelm von der Emde als Professur für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz am 1. Oktober 1964 an der damaligen Technischen Hochschule Wien. Dieses Datum steht für die Begründung der wassergütewirtschaftlichen Forschung an der TU Wien. Die Wassergütewirtschaft in Österreich ist seitdem geprägt durch die Arbeiten des Bereichs und seiner Absolventen. Der Festvortrag wurde von Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr.techn. Norbert Matsché gehalten. Der Vortrag Besondere Ereignisse

70 umfasste einen Rückblick auf wesentliche Projekte des Institutes, die abgeschlossenen Promotionen, Habilitationen und wissenschaftlichen Auszeichnungen der Mitarbeiter sowie frühere Jubiläen und Feste. Besonders erfreulich war es, dass mit O.Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr. Ing. Dr.h.c. Wilhelm von der Emde und O.Univ.Prof. Dipl. Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Helmut Kroiß beide ehemaligen Institutsleiter anwesend waren. In seiner Antrittsvorlesung ging Prof. Krampe auf das Potential des Abwassers als Nähr und Wertstoffträger, als Energieträger und Wasserquelle ein. Neben Beispielen zur Aufbereitung und Nutzung der einzelnen Ressourcen wurde auch der Bedarf für weitere Forschung in den Bereichen aufgezeigt. Abschließend wurde dargestellt, wie wichtig die ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise an die Thematik vor dem Hintergrund verschiedenster Nutzungsinteressen und im Sinne einer effizienten und bezahlbaren Abwasserbehandlung ist. Begleitet wurde die Veranstaltung von 4 Cellisten des TU Orchesters. Bei dem abschließenden Empfang im Kuppelsaal gab es einen regen Austausch zwischen den Gästen. Antrittsvorlesung von Prof. Jörg Krampe im Kuppelsaal der TU Wien, im Kreise seiner beiden Vorgänger, Prof. Wilhelm v. d. Emde und Prof. Helmut Kroiss Besondere Ereignisse