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1. NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST

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NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN UNTER- SCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST

Transkript:

Gebrauchsinformation Enroxal Max 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine 1. Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: TAD Pharma GmbH Heinz-Lohmann-Straße 5 27472 Cuxhaven Tel.: (04721) 606-0 Fax: (04721) 606-333 E-Mail: info@tad.de 2. Bezeichnung des Tierarzneimittels Enroxal Max 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine Enrofloxacin 3. Wirkstoffe und sonstige Bestandteile 1 ml der klaren, gelben Injektionslösung enthält: Wirkstoff: Enrofloxacin 100 mg Sonstige Bestandteile, deren Kenntnis für eine zweckmäßige Verabreichung des Mittels erforderlich ist: Benzylalkohol (E1519) 20 mg Butan-1-ol 30 mg 4. Anwendungsgebiet(e) Zur Behandlung von Erkrankungen des Respirationstraktes, hervorgerufen durch Enrofloxacin-empfindliche Histophilus somni, Mannheimia haemolytica, Pasteurella multocida und Mycoplasma spp. Zur Behandlung von Mastitiden verursacht durch Enrofloxacin-empfindliche E. coli. Zur Behandlung von bakteriellen Bronchopneumonien, hervorgerufen durch Enrofloxacin-empfindliche Actinobacillus pleuropneumoniae, Pasteurella multocida und bei Haemophilus parasuis als sekundärem Erreger. 5. Gegenanzeigen Nicht zur Prophylaxe anwenden.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei Tieren mit zentralen Anfallsleiden. Nicht anwenden bei bereits bestehenden Knorpelwachstumsstörungen oder Schädigungen des Bewegungsapparates im Bereich funktionell besonders beanspruchter oder durch das Körpergewicht besonders belasteter Gelenke. Nicht anwenden bei vorliegender Resistenz gegenüber anderen Fluorchinolonen, aufgrund der möglichen Gefahr einer Kreuzresistenz. 6. Nebenwirkungen In seltenen Fällen kann es zu vorübergehenden lokalen Gewebereaktionen (Schwellungen, Rötungen) an der Injektionsstelle kommen. Diese klingen innerhalb weniger Tage ohne weitere ärztliche Maßnahmen ab. In seltenen Fällen kann die intravenöse Behandlung bei Rindern, vermutlich als Folge von Kreislaufstörungen, zu Schockreaktionen führen. In einzelnen Fällen können bei der Behandlung von Kälbern gastrointestinale Störungen auftreten. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit. 7. Zieltierart(en) Rind, Schwein 8. Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung Dosierung und Dauer der Anwendung: Bei respiratorischen Erkrankungen: Gabe durch subkutane Injektion. Eine Einzeldosis von 7,5 mg Enrofloxacin pro kg Körpergewicht und Tag (7,5 ml des Tierarzneimittels pro 100 kg Körpergewicht und Tag). Bei schweren oder chronischen respiratorischen Erkrankungen kann 48 Stunden später eine zweite Injektion erforderlich sein. Bei E.-coli-Mastitiden bei Rindern: Gabe durch langsame intravenöse Injektion. 5 mg Enrofloxacin pro kg Körpergewicht und Tag (5,0 ml des Tierarzneimittels pro 100 kg Körpergewicht und Tag) täglich für 2 3 Tage. Bei respiratorischen Erkrankungen: Gabe durch intramuskuläre Injektion in die vordere Nackenmuskulatur hinter dem Ohr. Eine Einzeldosis von 7,5 mg Enrofloxacin pro kg Körpergewicht und Tag (0,75 ml des Tierarzneimittels pro 10 kg Körpergewicht und Tag). Bei schweren oder chronischen respiratorischen Erkrankungen kann 48 Stunden später eine zweite Injektion erforderlich sein.

9. Hinweise für die richtige Anwendung Rind und Um eine exakte Dosierung zu gewährleisten und Unterdosierungen zu vermeiden, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Wiederholte Injektionen sollten an einer anderen Stelle verabreicht werden. Pro Injektionsstelle sollten nicht mehr als 15 ml des Tierarzneimittels (7,5 ml bei Kälbern) subkutan verabreicht werden. Pro Injektionsstelle sollten nicht mehr als 7,5 ml des Tierarzneimittels intramuskulär verabreicht werden. 10. Wartezeit essbare Gewebe: s.c.: 14 Tage i.v.: 7 Tage Milch: s.c.: 120 Stunden i.v.: 72 Stunden essbare Gewebe: i.m.: 12 Tage 11. Besondere Lagerungshinweise Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. In der Originalverpackung aufbewahren. Nicht einfrieren. Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden. Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses: 28 Tage Nach Ablauf der Haltbarkeit nach Anbruch sind im Behältnis verbleibende Reste des Arzneimittels zu verwerfen. 12. Besondere Warnhinweise Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die amtlichen und örtlichen Regelungen über den Einsatz von Antibiotika zu berücksichtigen. Fluorchinolone sollten der Behandlung klinischer Erkrankungen vorbehalten bleiben, die auf andere Klassen von Antibiotika unzureichend angesprochen haben bzw. bei denen mit einem unzureichenden Ansprechen zu rechnen ist. Fluorchinolone sollten möglichst nur nach erfolgter Empfindlichkeitsprüfung angewendet werden. Eine von den Vorgaben in der Gebrauchsinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Bakterien, die gegen Fluorchinolone resistent sind, erhöhen und die Wirksamkeit von Behandlungen mit anderen Chinolonen infolge möglicher Kreuzresistenzen vermindern. Falls sich innerhalb von 2 bis 3 Tagen keine klinische Besserung einstellt, sind eine Neubewertung der Behandlung und eine erneute Sensitivitätsprüfung in Erwägung zu ziehen.

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Makrolidantibiotika und Tetrazyklinen können antagonistische Effekte auftreten. Enrofloxacin kann den Metabolismus von Theophyllin beeinflussen, so dass die Theophyllin-Clearance erniedrigt wird. Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden. Beim Rind wurde eine Dosis von 25 mg/kg Körpergewicht bei subkutaner Anwendung über einen Zeitraum von 15 aufeinanderfolgenden Tagen symptomlos vertragen. Symptome, die bei extremer Überdosierung beobachtet wurden, beinhalten Lethargie, Lahmheit, Ataxie, geringgradiges Speicheln und Muskelzittern. Beim Schwein können Dosen von etwa 25 mg Wirkstoff pro kg Körpergewicht und darüber Lethargie, Appetitverlust und Ataxie verursachen. Die empfohlene Dosis darf nicht überschritten werden. Bei versehentlicher Überdosierung muss symptomatisch behandelt werden, da kein Antidot zur Verfügung steht. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender Den direkten Kontakt mit der Haut vermeiden, da eine Sensibilisierung, Kontaktdermatitis sowie eine Überempfindlichkeitsreaktion auftreten könnte. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen (Fluor-)chinolone sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Hände nach Gebrauch gründlich waschen. Jegliche Spritzer in die Augen sofort mit viel sauberem Wasser abwaschen. Falls Reizungen auftreten, sollte ärztlicher Rat gesucht werden. Während des Umgangs mit dem Tierarzneimittel nicht essen, trinken oder rauchen. Sorgfalt ist geboten, um eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu konsultieren und diesem die Packungsbeilage oder das Etikett vorzulegen. 13. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. 14. Genehmigungsdatum der Packungsbeilage Dezember 2013 15. Weitere Angaben Packungsgrößen:

100-ml-Braunglasflasche (Typ 2) mit einem Bromobutylgummistopfen und Aluminium-Dichtkappe. Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.