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Rathaus Umschau Mittwoch, 26. Mai 2010 Ausgabe 097 Inhaltsverzeichnis Terminhinweise 2 Meldungen 2 Glückwünsche für Dietrich Fischer-Dieskau zum 85. Geburtstag 2 Getränke-Preise und Reservierungsmodalitäten auf der Wiesn 2010 3 Start der Badesaison 2010: Münchner Badeseen mit sehr guter Wasserqualität 9 Stadtbaurätin referiert an der TUM über München 2018 10 Entsorgen von Altmedikamenten 10 Sprechstunden und Beratungen des Seniorenbeirats 10 Preise für Annette Paulmann und Paul Herwig 11 Vorträge zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 11 Tag der offenen Tür der Stadtbibliothek Westend 12 Spielfilmprojekt Theater Halle 7 im Filmmuseum 12 Münchner Hoagart n in Pasing 13 Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat 14 Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München Verantwortlich für den Inhalt: Stefan Hauf, Druck: Stadtkanzlei, Gemeinsame Anschrift: Rathaus, Marienplatz 8, 80313 München, Telefon 2 33-9 26 00, Telefax 2 33-2 59 53, presseamt@muenchen.de, www.muenchen.de/rathaus

Terminhinweise Wiederholung Donnerstag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Johann-Schmaus-Straße 1-15 Oberbürgermeister Christian Ude spricht zum Richtfest der Objekte Lebensraum und Freiraum der GEWOFAG Wohnen GmbH. Wiederholung Donnerstag, 27. Mai, 17 Uhr, Rathaus, Kleiner Sitzungssaal Sitzung des Sportbeirats der Landeshauptstadt München. Meldungen Glückwünsche für Dietrich Fischer-Dieskau zum 85. Geburtstag (26.5.2010) Oberbürgermeister Christian Ude gratuliert Professor Dr. h. c. Dietrich Fischer-Dieskau zum bevorstehenden 85.Geburtstag: Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Ihnen dafür zu danken, dass Sie unserer Stadt über so viele Jahre hinweg verbunden geblieben sind und das Münchner Opern- und Konzertleben auf unverwechselbare Weise mitgeprägt haben. Als eine der größten universellen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts haben Sie sich weltweit vielfältige Verdienste um die Musikgeschichte erworben und wir sind stolz, dass Sie unserer Stadt die Treue gehalten haben. Ihr Gesamtwerk ist in vielerlei Hinsicht als enzyklopädisch zu bezeichnen: Fast 500 Tonträgeraufnahmen zeugen von Ihrem umfassenden sängerischem Können, das bis heute von Fachleuten wie von Ihren begeisterten Zuhörern als einmalig in seiner Vielseitigkeit und Ausdruckskraft gilt. Mit einem Repertoire, das rund 3.000 Lieder von etwa 100 Komponisten umfasst, gelten Sie bis heute als bedeutendster Liedinterpret der Musikgeschichte. Darüber hinaus werden sowohl Ihr Einsatz für die zeitgenössische Musik als auch Ihr Engagement als Gesangspädagoge als vorbildlich angesehen. Als Buchautor sind Sie ebenso wirkungsvoll in Erscheinung getreten wie als Maler, Rezitator und Dirigent. Ihr nie versiegender Enthusiasmus und Ihre unermüdliche Schaffenskraft sind mit unzähligen Preisen gewürdigt worden. Die Stadt München hat Seite 2

Ihnen 2008 den Kulturellen Ehrenpreis verliehen, die höchste Auszeichnung, die die Stadt im Bereich der Kultur zu vergeben hat. Dies ist sicherlich der deutlichste Ausdruck dafür, welch hohen Stellenwert Ihr Lebenswerk für München hat. Ich wünsche Ihnen ganz besonders für die kommenden Jahre weiterhin alles Gute, vor allem beste Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Getränke-Preise und Reservierungsmodalitäten auf der Wiesn 2010 (26.5.2010) Die Wiesn-Wirte und anderen Beschicker des Oktoberfestes 2010 haben dem Referat für Arbeit und Wirtschaft die von ihnen für die Wiesn 2010 geplanten Getränkepreise und Reservierungsmodalitäten mitgeteilt. Der Bierpreis wird auf dem diesjährigen Oktoberfest zwischen 8,30 Euro und 8,90 Euro (Vorjahr 8,10 Euro und 8,60 Euro) pro Maß betragen. Das ist eine durchschnittliche Erhöhung um 2,46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Durchschnittspreise für alkoholfreie Getränke betragen für Tafelwasser 7,30 Euro (Vorjahr 6,63 Euro) pro Liter, Spezi 7,90 Euro (Vorjahr 7,76 Euro) pro Liter und für Limonade 7,65 Euro (Vorjahr 7,44 Euro) pro Liter. Die Festsetzung des Getränkepreises obliegt nicht der Landeshauptstadt München. Die Landeshauptstadt München überprüft als Veranstalterin des Oktoberfestes die von den Wirten und Beschickern genannten Preise auf ihre Angemessenheit. Dazu wird ein Vergleich mit den Bierpreisen der gastronomischen Großbetriebe im Stadtgebiet München vorgenommen. Dieser liegt zwischen 6,60 Euro und 8,40 Euro (Vorjahr 6,50 Euro und 8,20 Euro) pro Maß. Erstmals wurden bei den gastronomischen Betrieben mit Sitzgelegenheiten dieses Jahr auch die Reservierungsmodalitäten abgefragt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der durchschnittliche Reservierungspreis pro Stunde berechnet. Damit soll vor allem mehr Transparenz für die Wiesnbesucher geschaffen werden. Der für die Wiesn zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft Dieter Reiter: Trotz deutlich erkennbarer Preisdifferenzen sind die Reservierungskonditionen in der Gesamtschau noch vertretbar. Details zu den Getränke- und Reservierungspreisen sind den folgenden Listen zu entnehmen und können unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.muenchen.de/rathaus/raw/presse/174606/index.html Seite 3

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Start der Badesaison 2010: Münchner Badeseen mit sehr guter Wasserqualität (26.5.2010) Zum Start der Badesaison 2010 hat das Referat für Gesundheit und Umwelt eine erfreuliche Mitteilung: Die Wasserqualität in den offiziellen Münchner Badeseen (Fasanerie See, Feldmochinger See, Langwieder See. Lerchenauer See, Luss-See, Regatta Anlage, Regattapark See) ist sehr gut, das Baden hygienisch unbedenklich. Das haben die jüngsten mikrobiologischen Untersuchungsergebnisse im Mai gezeigt. Die Erfrischung in der Isar hingegen erfolgt wie bereits in den Vorjahren auf eigene Gefahr. Kontrolliert wird die Wasserqualität der Münchner Badeseen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sachgebiets Umwelthygiene des Referats für Gesundheit und Umwelt. Badegäste sollen so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden. Das Wasser sowie das direkte Umfeld der genannten sieben Seen werden von Mitte Mai bis Mitte September in vierzehntägigen Abständen von Experten untersucht. Zudem werden an ausgewählten Stellen mindestens alle vier Wochen weitere Wasserproben entnommen; sie werden dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit für eine zusätzliche mikrobiologische Untersuchung zur Verfügung gestellt. Einen wesentlichen Beitrag für die Verbesserung der Wasserqualität der Isar wird in der Zeit vom 15. April bis zum 15. September geleistet. Während der Badesaison wird der Eintrag von Keimen durch Kläranlagenabläufe mit Ultraviolett-Licht deutlich reduziert. Dennoch: Die Isar ist ein Wildfluss; eine konstante Qualität des Badegewässers kann nicht garantiert werden. Gerade bei starkem Regen kann es zu Einträgen von Krankheitserregern kommen und dadurch auch zu einem vorübergehenden Infektionsrisiko für Badende. Das Baden in der Würm im Münchner Stadtgebiet hingegen ist aufgrund der Bade- und Bootverordnung vom 21. Dezember 1976 wegen Sicherheitsbedenken verboten. Um die einwandfreie Wasserqualität an den Münchner Badeseen und eine weitere Verbesserung der Wasserqualität der Isar auch weiterhin zu gewährleisten, bittet das Referat für Gesundheit und Umwelt alle Bürgerinnen und Bürger, keine Essensreste auf den Liegewiesen zu hinterlassen und das bestehende Verbot, Wasservögel zu füttern und Hunde auf den Liegewiesen frei laufen zu lassen, zu beachten. Die aktuellen Testergebnisse der Münchner Badeseen können über eine Hotline telefonisch unter 2 33-4 78 57 erfragt werden, und sind in Kürze auch im Internet unter www.muenchen.de/badeseen zu finden. Seite 9

Stadtbaurätin referiert an der TUM über München 2018 (26.5.2010) Stadtbaurätin Professorin Dr. (I) Elisabeth Merk wird am kommenden Donnerstag, 27. Mai, um 18 Uhr im Rahmen der Ringvorlesung München 2018 Bewerbung Konzept - Nachhaltigkeit des Lehrstuhls für Bauphysik, Professor Gerd Hauser, an der Technischen Universität München einen Vortrag zum Thema München 2018 Ein Motor für die Stadt- und Regionalentwicklung halten. Die Veranstaltung findet im Vorhölzer Forum, Arcisstraße 21, 5. Obergeschoss, statt und ist öffentlich. Nähere Informationen unter www.bp.bv.tum.de Entsorgen von Altmedikamenten (26.5.2010) Von Rechts wegen können Medikamente über die Restmülltonne entsorgt werden, sollten jedoch vor dem Zugriff von Unbefugten geschützt werden. Für den Fall, dass Apotheken die Altmedikamente als Service für ihre Kunden entgegennehmen, bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) den Einbau von Behälterschlössern an. Damit ist eine ordnungsgemäße Entsorgung im Müllheizkraftwerk sichergestellt. Die Bestellformulare für die Behälterschlösser können unter der Telefonnummer 2 33-9 62 00 angefordert werden. Alle Informationen zur Entsorgung von Medikamenten sind im Abfalllexikon unter www.awmmuenchen.de abrufbar. Sprechstunden und Beratungen des Seniorenbeirats (26.5.2010) Der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt München, Burgstraße 4, hält jeweils am Dienstag und Donnerstag von 9.30 bis 12 Uhr seine Sprechstunden ab. Jeden zweiten und vierten Montag im Monat werden außerdem von 9.30 bis 12 Uhr Rentenberatungen durchgeführt. Jeden dritten Montag im Monat findet ab 16.30 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter der Nummer 16 25 98 eine zusätzliche Rentenberatung statt. Jeden ersten Dienstag im Monat findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter der Nummer 2 33-2 11 66 eine Rechtsberatung statt. Die beratenden Seniorenbeirats-Mitglieder im Juni sind: - Dienstag, 1. Juni, Anwaltserstberatung - Donnerstag, 3. Juni, keine Beratung (Fonleichnam) - Dienstag, 8. Juni, Theo Kempf - Donnerstag, 10. Juni, Herta Allwang - Montag, 14. Juni, Günther Mack (Rentenberatung) - Dienstag, 15. Juni, Dr. Heide Wenzl - Donnerstag, 17. Juni, Edith Dendl - Dienstag, 22. Juni, Waltraud Hörnchen Seite 10

- Donnerstag, 24. Juni, Dusan Radovic - Montag, 28. Juni, Günther Mack (Rentenberatung) - Dienstag, 29. Juni, Herbert Kracker Preise für Annette Paulmann und Paul Herwig (26.5.2010) Zum Abschluss des 47. Theatertreffens deutschsprachiger Bühnen sind Annette Paulmann und Paul Herwig von den Münchner Kammerspielen am Samstagabend beim Berliner Theatertreffen mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet worden. Paul Herwig erhält außerdem den Alfred-Kerr- Preis. Paulmann und Herwig spielen die Hauptrollen in Kleiner Mann was nun?, Luk Percevals Inszenierung des Romans von Hans Fallada. Die Juroren des mit 10.000 Euro dotierten Preises waren Burghart Klaußner, Juli Zeh, Tobi Müller und Christopher Schmidt. Zur Wahl standen die Künstler der zehn Inszenierungen, die beim 47. Theatertreffen zu sehen waren. Paul Herwig erhielt außerdem den Alfred-Kerr-Darstellerpreis als bester Schauspieler des Jahres. Herwig bekam den Preis ebenfalls für seine Interpretation des Johannes Pinneberg in Hans Falladas Kleiner Mann was nun? in der Regie von Luk Perceval an den Münchner Kammerspielen. Der Juror des in diesem Jahr zum 16. Mal verliehenen Alfred-Kerr-Preises war Bruno Ganz. Die Auszeichnung würdigt die herausragende Leistung eines Schauspielers in einer der zum Theatertreffen ausgewählten Inszenierungen. Preisträger der vergangenen Jahre waren Wiebke Puls, Steffi Kühnert, Johanna Wokalek, August Diehl, Fritzi Haberlandt, Devid Striesow, Niklas Kohrt und Kathleen Morgeneyer. Vorträge zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (26.5.2010) In der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, Ebene 1.1, Rosenheimer Straße 5, findet am Freitag, 31. Mai, um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung statt. Was sind die Ursachen für Armut und wie wirkt sich Armut auf das gesellschaftliche Leben aus? Welche kommunalen Ansätze zur Armutsvermeidung und -bekämpfung gibt es? Und welche Maßnahmen werden auf EU-Ebene ergriffen? Über die Projekte der Landeshauptstadt München zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung informiert Barbara Schmid, Sozialreferat/ Amt für Soziale Sicherung, Schuldner- und Insolvenzberatung. Christa Schüßler, Deutscher Caritasverband/Landesverband Bayern/Referat EU/ Sozial- und Förderpolitik, berichtet über die Arbeit der Caritas im Rahmen der Kampagne. Der Eintritt ist frei. Seite 11

Tag der offenen Tür der Stadtbibliothek Westend (26.5.2010) Am Samstag, 29. Mai, lädt die Stadtbibliothek Westend in der Schrenkstraße 8 zum Tag der offenen Tür ein. Von 12 bis 17 Uhr ist Gelegenheit zum Kennenlernen, Ausleihen und Schmökern. Für neue Kunden der Stadtbibliothek gibt es Gutscheine, die ein Jahr lang kostenloses Lesen in allen Münchner Stadtbibliotheken ermöglichen. Beim Flohmarkt Bücher & mehr kann jeder sein persönliches Schnäppchen finden. Es wird auch ein großes Angebot an Büchern in Türkisch geben. Für die Kinder finden Spielaktionen statt. Das Team der Stadtbibliothek Westend freut sich auf zahlreiche Besuche. Der Tag der offenen Tür findet im Rahmen des European Neighbours Day statt. Der Eintritt ist frei. Um 14 Uhr beginnt das große Nachbarschaftsfest der Einrichtungen rund um die Bibliothek. Auf der Bühne beim Multikulturellen Jugendzentrum spiegeln vielfältige Darbietungen das reiche kulturelle Leben auf der Schwanthalerhöhe wider. Spielfilmprojekt Theater Halle 7 im Filmmuseum (26.5.2010) In der Veranstaltungsreihe Open Scene im Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, wird am Donnerstag, 27. Mai, um 19 Uhr der zweite abendfüllende Film Der dunkle Spiegel des Spielfilmprojekts Theater Halle 7 gezeigt. Realisiert ohne Fernsehbeteiligung und Filmförderung zeigt dieses Projekt, dass sich durch das engagierte gemeinsame Arbeiten selbst mit geringen finanziellen Möglichkeiten und kleinem Team abendfüllende Filme auch außerhalb der etablierten Produktionsschemata verwirklichen lassen. Thomas Haaf und zahlreiche Mitwirkende des Films sind zu Gast. Der Film Der dunkle Spiegel (Deutschland 2010; Regie und Buch: Thomas Haaf; Kamera: René Strassner, Peter Zwicker; Darsteller: Xenija Dirr, Wanda Dziak, Katrin Heuer, Karl Huber, Jan Koester, Adam Markiewicz; 73 Minuten) erzählt die Geschichte von Paul. Für den Buchhändler Paul ist die Begegnung mit Anna wie ein Blitzschlag, als er sie während der Arbeit dabei beobachtet, wie sie einen Gedichtband von Bertolt Brecht in der Buchhandlung aus dem Regal stiehlt. Verzögert rennt er ihr hinterher, verliert sie aber, um sie ein paar Tage später,zufällig wieder zu treffen. Damit beginnt ein von ihr inszeniertes Spiel des sich Gebens und Entziehens, in das er durch seine blinde Liebe bis zur Selbstaufgabe gezogen wird und beinahe zu spät merkt, wie seelisch krank Anna ist und auch nicht durch seine Liebe zu heilen. Hinterher bleibt nur der Versuch zu verstehen und sich dadurch selbst zu retten. (Thomas Haaf) Kartenvorbestellungen sind unter Telefon 2 33-9 64 50 möglich. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Seite 12

Münchner Hoagart n in Pasing (26.5.2010) Am Freitag, 28. Mai, 19 Uhr (Saalöffnung ist ab 18 Uhr), lädt das Kulturreferat der Landeshauptstadt München zu seinem Hoagart n in Pasing ein. Der Münchner Hoagart n ist ein monatliches offenes Sängerund Musikanten-Treffen, bei dem die teilnehmenden Gruppen nicht ausgewählt oder bestellt sind, sondern sich selbst melden. Die Veranstaltungsorte variieren, die Hoagart n finden jeweils in einem anderen Stadtteil statt. Es wird gemeinsam gesungen, musiziert, Gedichte vorgetragen und Geschichten erzählt. Gemütlich, unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet sich der Abend bei Musik und gutem Essen. Dieses Mal ist der Hoagart n in Pasing in der Gaststätte Zur Post (Bodenseestraße 4) unter der Hoagart n-leitung von Maria Hafner. Zum Singen und Musizieren haben sich bereits angekündigt: De Vadraden, die Dreiklangseligkeit, die Stark-Musi, der Schwanthalerhöher Dreigsang, der Landsberieder Saitensprung und die Notenkramer. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Platzreservierungen können leider nicht vorgenommen werden. Nähere Informationen sind unter www.muenchen.de/volkskultur abrufbar. Seite 13

Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat Inhaltsverzeichnis Mittwoch, 26. Mai 2010 Ungereimtheiten beim Winterdienst und der Straßenreinigung Anfrage Stadtrat Hans Podiuk (CSU) Raumsituation an der Grundschule Zielstattstraße 74 Antrag Stadtrats-Mitglieder Beatrix Burkhardt, Dr. Manuela Olhausen, Ursula Sabathil, Josef Schmid und Mario Schmidbauer (CSU) Auf dem Weg zur Inklusion (I) Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Krippen und Kindergärten Antrag Stadtrats-Mitglieder Siegfried Benker, Gülseren Demirel, Jutta Koller, Sabine Krieger und Dr. Florian Roth (Bündnis 90/Die Grünen) Auf dem Weg zur Inklusion (II) Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Schulen und Horten Antrag Stadtrats-Mitglieder Siegfried Benker, Gülseren Demirel, Jutta Koller, Sabine Krieger und Dr. Florian Roth (Bündnis 90/Die Grünen) Auf dem Weg zur Inklusion (III) Hearing zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem Förder- oder Unterstützungsbedarf Antrag Stadtrats-Mitglieder Siegfried Benker, Gülseren Demirel, Jutta Koller, Sabine Krieger und Dr. Florian Roth (Bündnis 90/Die Grünen) Auf dem Weg zur Inklusion (IV) Adäquate Nachmittagsbetreuung von SchülerInnen in Förderschulen Antrag Stadtrats-Mitglieder Siegfried Benker, Gülseren Demirel, Jutta Koller, Sabine Krieger und Dr. Florian Roth (Bündnis 90/Die Grünen) Impressum: Die presserechtliche Verantwortung für Anträge und Anfragen von Stadtratsmitgliedern der SPD trägt: Alexander Reissl; CSU: Josef Schmid; Bündnis 90/Die Grünen: Siegfried Benker; Rosa Liste: Thomas Niederbühl; FDP: Dr. Michael Mattar; Die Linke: Brigitte Wolf; ÖDP: Tobias Ruff; Freie Wähler: Johann Altmann; Bayernpartei: Thomas Hummel; BIA: Karl Richter. Alle: Rathaus, 80313 München; Druck: Stadtkanzlei

Hans Podiuk MITGLIED DES STADTRATS DER LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN Herrn Oberbürgermeister Christian Ude Rathaus 80331 München Anfrage 26.05.10 Ungereimtheiten beim Winterdienst und der Straßenreinigung Mit Schreiben vom 04.05.2010 beantwortete die Baureferentin zwei Anfragen von mir zu o. g. Thema. Hintergrund der Anfragen war ein Beschwerdeverfahren bei der Vergabekammer der Regierung von Oberbayern. Geprüft wurde die nicht ordnungsgemäße Entsorgung des anfallenden Kehrgutes durch betraute Unternehmen. Durch die nicht fachgerechte Entsorgung könnten diese billiger anbieten und verschafften sich so einen Wettbewerbsvorteil. Das an - fallende Kehrgut sei kontaminiert, durch unsachgemäße Behandlung sickere Kehrwasser ins Grundwasser. Die Antwort der Baureferentin wirft neue Fragen auf: 1. Auf die Frage Wie kontaminiert ist das Kehrgut antworten Sie: Es handelt sich bei Straßenkehricht im Regelfall um nicht gefährlichen Abfall. Die Schadstoffbelastung des Kehricht ist tendenziell als niedrig einzustufen Dazu frage ich: Kann das Baureferat ausschließen, dass es durch Kehricht incl. Kehrwasser zu keiner Verunreinigung von Boden oder Grundwasser kommen kann, da es sich bei Kehricht um nicht gefährlichen Abfall handelt? Der Abfallwirtschaftsbetrieb München bezeichnet Kehricht als Sonderabfall/ grenzwertiger Abfall (ebenso das LfU). Kann das Baureferat dem zustimmen? Lässt das Baureferat den Kehricht incl. Kehrwasser analysieren? Sie schreiben, dass die Schadstoffbelastung des Kehrichts tendenziell niedrig ist. Anhand welcher Merkmale stellen Sie das fest? Haben das Ihre Analysen ergeben? Stimmen Ihre Analyseergebnisse mit denen des LfU überein? 2. Auf die Frage nach der gesetzlich vorgeschriebenen Entsorgung antworten Sie, eine solche bestünde nicht. Dazu frage ich: Analysen von Kehricht incl. Kehrwasser sind für die Entscheidung über den Entsorgungsweg zu machen. Werden diese gemacht? Werden die Annahmegrenzwerte der Kehricht-Entsorgungsanlagen eingehalten? CSU-Stadtratsfraktion, Rathaus, Marienplatz 8; 80331 München; Tel.: 233 92650; Fax: 29 13 765; email: csu-fraktion@muenchen.de

3. Das Baureferat schreibt in seiner Pressemitteilung u.a.: Das Baureferat stellt dies (ordnungsgemäße Zwischenlagerung) durch eine entsprechende technische Ausstattung der eigenen Betriebshöfe sicher... Die von der Stadt beauftragen Firmen haben dieser Pflicht im Rahmen ihrer eigenständigen Ausführungsverantwortung nachzukommen. Dazu frage ich: Hat das Baureferat dieselben entsprechenden technischen Ausstattungen der Betriebshöfe der Vertragsfirmen zur Zwischenlagerung von Kehricht in ihrer Ausschreibung gefordert? Wenn ja, wurde das überprüft? Halten die Firmen diese vor? Sind die Betriebseinrichtungen dem Baureferat bekannt? (Wenn ja, warum wurde dies noch mal im März 2010 vom RGU überprüft?) 4. Auf die Frage nach Gefahren bei nicht ordnungsgemäßer Entsorgung antworten Sie:...Gefahren für Erdreich und Grundwasser seien nicht zu erkennen. Dazu frage ich: Welche Mengen an Kehricht incl. Kehrwasser fallen beim Baureferat durchschnittlich jährlich an? Wie teilen sich diese Mengen auf das Zwangsanschlussgebiet und auf die zu vergebenden Straßenreinigungsverträge auf? Wie viele Analysen wurden/werden jährlich gemacht? 5. Wurde dem Baureferat im Zuge des Vergabenachprüfungsverfahren bekannt (z.b. durch Bilder), dass bei Firmen das Wasser aus dem Kehricht in das Erdreich gelangt? Wurde das Baureferat vor Ort überprüft? 6. Die Antwort des Baureferates auf die Frage, ob die Verfehlungen bekannt waren, lautete: Die gerügten Verfehlungen wurden dem Baureferat erst im Zuge des Vergabenachprüfungsverfahren bekannt,... Also hatte das Baureferat doch vor der Vergabe bzw. Vertragsabschluss Kenntnis von der unsachgemäßen Lagerung gehabt? Sind es neue Firmen? Wenn nein, wie wurde die Zwischenlagerung in der Vergangenheit kontrolliert? 7. Im Zusammenhang mit der Kontrolle erklärte das Baureferat: Bei keinem dieser Standorte konnten Mängel festgestellt werden... Lt. Presse vom 15. März 2010 erklärte Herr Lorenz: Bei einer (Firma) sei nicht auszuschließen gewesen, dass es zu einem Umweltschaden kommen könnte... Die Betriebsbesichtigungen des RGU erfolgen Anfang März 2010. Der Winter dauerte fast ohne Unterbrechungen von Mitte Dezember 2009 bis ca. Mitte März 2010, somit konnten auch keine Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Deshalb war bei den Kontrollen der RGU Anfang März 2010 auch kein oder nur wenig Kehricht zu erwarten. Daher frage ich: Wurden diese Kontrollen auch schon zu Jahreszeiten durchgeführt, zu denen Reinigungsarbeiten durchgeführt wurden? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen? gez. Hans Podiuk, Stadtrat

Herrn Oberbürgermeister Christian Ude Rathaus München, 26. Mai 2010 Antrag Auf dem Weg zur Inklusion (I) Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Krippen und Kindergärten Die Verwaltung wird gebeten, darzustellen, wie die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen in München in Krippen und Kindergärten umgesetzt wird. Dabei soll besonders beachtet werden: 1. Was sind die jeweiligen Verantwortlichkeiten von Kommune, Bezirk und Land? 2. Wie sind zurzeit Förder- und Regeleinrichtungen konzipiert? Wie werden die Einrichtungen angenommen? Wie ist der Erfolg? 3. Was ist zu ändern, damit Inklusion so weit wie möglich konkret umgesetzt werden kann? 4. Welche Übergangsmöglichkeiten bis zur vollständigen Umsetzung sind sinnvoll? Begründung Die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen wurde im Dezember 2006 in der Generalversammlung der UN und im Dezember 2008 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und ist seit dem 26. März 2009 für Deutschland verbindlich. Darin ist das Recht jeden Kindes auf Entfaltung der eigenen Begabungen, der Kreativität und der geistigen und körperlichen Entwicklung enthalten. Fraktion Bündnis 90/die Grünen rosa liste Initiative: Jutta Koller Gülseren Demirel Sabine Krieger Siegfried Benker Dr. Florian Roth (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadtrat) (Stadtrat) Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684 www.gruene-muenchen-stadtrat.de, gruene-rosaliste-fraktion@muenchen.de

Herrn Oberbürgermeister Christian Ude Rathaus München, 26.Mai 2010 Antrag Auf dem Weg zur Inklusion (II) Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Schulen und Horten Die Verwaltung wird gebeten, darzustellen, wie die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen in München in Schulen und Horten umgesetzt wird. Dabei soll besonders beachtet werden: 1. Wie sind zurzeit Förder- und Regeleinrichtungen konzipiert? Wie werden die Einrichtungen angenommen? Wie ist der Erfolg? 2. Was ist zu ändern, damit Inklusion so weit wie möglich konkret umgesetzt werden kann? 3. Welche Übergangsmöglichkeiten bis zur vollständigen Umsetzung sind sinnvoll? Begründung Die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen wurde im Dezember 2006 in der Generalversammlung der UN und im Dezember 2008 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und ist seit dem 26. März 2009 für Deutschland verbindlich. Darin ist das Recht auf ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen enthalten. Fraktion Bündnis 90/die Grünen rosa liste Initiative: Jutta Koller Gülseren Demirel Sabine Krieger Siegfried Benker Dr. Florian Roth (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadtrat) (Stadtrat) Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684 www.gruene-muenchen-stadtrat.de, gruene-rosaliste-fraktion@muenchen.de

Herrn Oberbürgermeister Christian Ude Rathaus München, 26. Mai 2010 Antrag Auf dem Weg zur Inklusion (III) Hearing zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem Förder- oder Unterstützungsbedarf Die Verwaltung wird gebeten, in Zusammenarbeit mit dem Schulreferat, dem Sozialreferat/Jugendamt und anderen für dieses Thema relevanten Institutionen (z. B. Behindertenbeirat, Verbände) ein Hearing zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem Förder- oder Unterstützungsbedarf zu organisieren. Hierbei sollen folgende Themen und Fragen mit ExpertInnen auch aus anderen Städten vorgestellt und diskutiert werden: 1. Informationen über praktische Möglichkeiten zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen, die einen besonderen Förderbedarf haben, weil sie z. B. sehbehindert oder blind sind gehörlos sind traumatisiert sind Defizite in kognitiven, emotionalen oder sozialen Bereichen haben Defizite in der sprachlichen Entwicklung haben 2. Welche Rahmenbedingungen müssten in München noch geschaffen werden, damit die gruppenspezifische Maßnahmen gezielt umgesetzt werden können? 3. Wie können ErzieherInnen und LehrerInnen so geschult und fortgebildet werden, dass sie den unterschiedlichen Förderanforderungen gerecht werden können? Begründung Die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen wurde im Dezember 2006 in der Generalversammlung der UN und im Dezember 2008 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und ist seit dem 26. März 2009 für Deutschland verbindlich. Auf dem Weg zur Inklusion in den unterschiedlichsten Bereichen halten wir eine Informationsveranstaltung mit Erfahrungsberichten für sehr hilfreich, um einen fundierten Überblick über zu ergreifende Maßnahmen zu bekommen. Fraktion Bündnis 90/die Grünen rosa liste Initiative: Jutta Koller Gülseren Demirel Sabine Krieger Siegfried Benker Dr. Florian Roth (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadtrat) (Stadtrat) Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684 www.gruene-muenchen-stadtrat.de, gruene-rosaliste-fraktion@muenchen.de

Herrn Oberbürgermeister Christian Ude Rathaus Antrag München, 26. Mai 2010 Auf dem Weg zur Inklusion (IV) Adäquate Nachmittagsbetreuung von SchülerInnen in Förderschulen Das Schulreferat wird gebeten, beim bayrischen Sozialministerium darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der Diskussion um das BayKiBiG die nachmittägliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler in Förderschulen adäquat berücksichtigt wird, d. h. bei der Umsetzung sollte sichergestellt werden, dass Grundschulen in Ganztagsschulen überführt werden, Kooperationsklassen nachmittags als Tagesheim geöffnet werden, Integrationsplätze in Horten ausgebaut werden, die sonderpädagogischen Gutachten den Integrationsgutachten gleichgestellt werden, der diagnostizierte Förderbedarf stärker gewichtet wird, sodass die Diagnose unter die Eingliederungshilfen 53ff SGB XII und 35aSGBVIII fallen, in der Übergangszeit Tagesheime an Förderschulen eingerichtet werden. Begründung Kinder mit besonderem Förderbedarf erhalten eine besondere Förderung in den Förderschulen wenn der Förderbedarf diagnostiziert wurde. Diesem besonderen Förderbedarf wird außerhalb der Schule nicht Rechnung getragen, obwohl eine entsprechende Betreuung erforderlich wäre. Die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen wurde im Dezember 2006 in der Generalversammlung der UN und im Dezember 2008 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und ist seit dem 26. März 2009 für Deutschland verbindlich. Darin ist das Recht jeden Kindes auf den Besuch einer allgemeinen Schule enthalten. Auf dem Weg zu dieser Inklusion könnte schon kurzfristig zielführend sein: die Anerkennung der sonderpädagogischen Gutachten (Diese reichen für die Förderdiagnose, um einen Platz in der Förderschule zu bekommen, nicht aber, um Eingliederungshilfe und damit einen Integrationsplatz im Hort zu bekommen), die stärkere Gewichtung des diagnostizierten Förderbedarfs. Fraktion Bündnis 90/die Grünen rosa liste Initiative: Jutta Koller Gülseren Demirel Sabine Krieger Siegfried Benker Dr. Florian Roth (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadträtin) (Stadtrat) (Stadtrat) Die Grünen-rosa liste, Marienplatz 8, 80331 München, Tel. 089/233-92620, Fax 089/233-92 684 www.gruene-muenchen-stadtrat.de, gruene-rosaliste-fraktion@muenchen.de