Blatt 1 von 5 Erstellen eines Screenshot Einige Support-Probleme lassen sich besser verdeutlichen, wenn der Supportmitarbeiter die aktuelle Bildschirmansicht des Benutzers sieht. Hierzu bietet Windows die Möglichkeit einen Screenshot zu erstellen. Ein Screenshot ist die Kopie der aktuellen Bildschirmansicht. Wenn sich ein Problem ergibt, bei dem ein Screenshot hilfreich sein kann, dann sollten Sie zuerst dafür sorgen, dass alle für den Fehlerfall interessanten Daten gut auf dem Bildschirm sichtbar sind. Dazu kann es z.b. notwendig sein das TWISTweb Fenster zu vergrößern, damit man die wichtigen Daten des aktuellen Formulars sehen kann (z.b. EDV-Nummer der Messstelle, zuständige Kreisverwaltung, betroffener Wasserversorger, betroffene Parameter, etc.). Wenn eine Fehlermeldung zu sehen ist, dann sollte diese möglichst so verschoben werden, dass Sie sowohl die Fehlermeldung als auch im Hintergrund das TWISTweb Formular mit allen wichtigen Daten erkennen können. In Abb. 1 sehen Sie auf der linken Seite gut den Namen und die Institution des Anwenders, wodurch man schnell eine Fehleingabe erkennen oder ausschließen kann. Auf der rechten Seite werden die Informationen durch das Fehlerfenster verdeckt. Abb. 1: Vergleich zweier Screenshots Sind nun alle interessanten Informationen zu sehen, dann können Sie durch Drücken der Druck -Taste, die sich auf einer Standardtastatur rechts neben F12 befindet, den aktuellen Bildschirm als Bild in die Windows-Zwischenablage kopieren. Zum Speichern des Bildes aus der Zwischenablage öffnen Sie dann ein beliebiges Bildbearbeitungsprogramm. Das kann z.b. das in Windows standardmäßig installierte Programm Paint sein. Es geht hier auch jedes andere Bildbearbeitungsprogramm und ebenso können Sie ein Textbearbeitungsprogramm wie Word verwenden und dort über Bearbeiten => einfügen das Bild aus der Zwischenablage einfügen. Im Weiteren wird das Speichern unter Verwendung von Paint erklärt.
Blatt 2 von 5 Zum Erstellen eines neuen Bildes mit Paint gibt es zwei Möglichkeiten (sofern Paint als Standardprogramm zur Bildbearbeitung eingestellt ist): Möglichkeit 1: Mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken. In dem Menü, das sich dabei öffnet, den Punkt Neu => Bitmap wählen (siehe Abb. 2). Abb. 2: neue Bitmap Datei erstellen Windows erstellt nun an dieser Stelle eine neue Bitmap Datei und Sie können direkt den Namen der Datei eingeben (siehe Abb. 3). Abb. 3: Namen der Datei eingeben Bitte einen Namen wählen, der auf das Problem und eventuell auch die anfragende Institution hinweist (z.b. NIS_FehlerBeiAnmeldung.bmp ). Mit der Return-Taste die Namenseingabe beenden und die neue Datei mit der Rechten Maustaste anklicken. In dem Menü, das sich dann öffnet, den Punkt Bearbeiten anklicken (siehe Abb. 4). Windows öffnet jetzt automatisch das Standardprogramm zur Bildbearbeitung.
Blatt 3 von 5 Abb. 4: Bild in dem Standardprogramm zur Bildbearbeitung öffnen Im Kopf-Menü von Paint auf Bearbeiten => Einfügen gehen (siehe Abb. 5). Es erscheint der Inhalt der Zwischenablage. Das Bild kann jetzt, wenn gewünscht, noch bearbeitet werden. Z.B. könnten Sie es auf den relevanten Bereich reduzieren und durch einen Pfeil oder ähnlicher auf das Problem hinweisen. Auch hier ist allerdings darauf zu achten, dass Sie dadurch keine Informationen unkenntlich machen. Abb. 5: Bildschirmkopie (Screenshot) aus der Zwischenablage einfügen Nun nur noch auf Datei => Speichern und der Screenshot kann als Anhang an eine Mail gehängt werden (siehe Abb. 6). Abb. 6: Bild speichern
Blatt 4 von 5 Möglichkeit 2: Zuerst auf das Start -Symbol von Windows klicken, das sich üblicherweise links unten auf dem Bildschirm befindet. Dort den Punkt Alle Programme wählen (in manchen Versionen steht einfach Programme ). In der Programmliste gehen Sie auf Zubehör => Paint (siehe Abb. 7). Falls Paint nicht zu finden ist, dann sollte hier im Allgemeinen ein anderes Programm zur Bildbearbeitung stehen (z.b. Imaging). Abb. 7: Paint über das Startmenü öffnen Im Kopf-Menü von Paint auf Bearbeiten => Einfügen klicken (siehe Abb. 5). Es erscheint der Inhalt der Zwischenablage. Das Bild kann jetzt, wenn gewünscht, noch bearbeitet werden. Z.B. könnten Sie es auf den relevanten Bereich reduzieren und durch einen Pfeil oder ähnlicher auf das Problem hinweisen. Auch hier ist allerdings darauf zu achten, dass Sie dadurch keine Informationen unkenntlich machen. Nun über Datei => Speichern unter die Datei abspeichern. Abb. 8: Bild unter einem bestimmten Namen speichern
Blatt 5 von 5 Sie können die Datei z.b. auf dem Desktop speichern, hier findet Sie sie recht schnell wieder. Bitte einen Namen wählen, der auf das Problem und eventuell auch die anfragende Institution hinweist (z.b. NIS_FehlerBeiAnmeldung.bmp. Der Screenshot kann nun als Anhang an eine Mail gehängt werden. Größe der Datei reduzieren Ist die erstellte Bilddatei zu groß für die Versendung per Email oder wollen Sie mehrere Dateien auf einmal versenden, dann bietet es sich an entweder über ein Programm wie ZIP das Bild bzw. die Bilder zu komprimieren (diese Vorgehensweise wird hier nicht näher beschrieben, bitte lesen Sie die Anleitung Ihres Komprimierungsprogramms um hierzu nähere Informationen zu bekommen) und dann zu verschicken oder Sie speichern die Bilder in einem komprimierten Format. Hier bietet sich JPEG (bzw. JPG) an. Zum Speichern eines Bildes im JPEG Format können Sie das Bild in Paint öffnen und wählen dort Datei => Speichern unter (siehe Abb. 8). Nun öffnet sich der Speichern unter Dialog. Hier wählen Sie als Dateityp das entsprechende Format (siehe Abb. 9) und bestätigen mit dem Button Speichern. Abb. 9: Bild als JPG speichern