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Transkript:

Spörri, Eduard Hubertus(1901 1995) * 21.1.1901 Wettingen, 1.7.1995 Wettingen; Heimatort: Wettingen. Skulptur, Plastik, Malerei, Lithographie, Radierung, Zeichnung, Druckgrafik, Rötelzeichnung, Relief, Brunnen, Schmuck, Aquatinta. Selbstbildnis Eduard Spörri Eduard Spörri wuchs in Wettingen auf und besuchte da die Schulen. Bei seinem Vater, der ebenfalls Eduard hiess, lernte er anschliessend das Handwerk des Steinmetzes. An der Handwerkerschule Baden war er Schüler von Eugen Märchy. Schon sein Großvater und auch sein Onkel führten in Wettingen eine Grabmalwerkstätte. Neben dem Handwerksgeschäft betrieben seine Eltern noch die Wirtschaft «Marmorfelsen». Bildnis Eduard Spörri von Gianfranco Bernasconi, 1984

Seine Lehre schoss Spörri 1920 beim Bildhauer Turo Rossi in Locarno ab. Von 1917 19 besuchte er noch die Kunstgewerbeschule Zürich. Hier lente er Ernst und Max Gubler und Heinrich Müller kennen. Von 1921 23 war er in München; zunächst belegte er Kurse bei Joseph Wackerle an der Kunstgewerbeschule, anschließend war er zwei Jahre an der Münchner Kunstakademie unter Hermann Hahn. Adolf von Hildebrand und Wilhelm Lehmbruck waren für ihn die richtungweisenden Lehrer. 1924 kehrte er nach Wettingen zurück und übernahm die väterliche Werkstätte. Spörrimuseum, Bifangstrasse 17a, Wettingen Die Steinhauertätigkeit gab er aber bald auf und betätigte sich nur noch künstlerisch. Dank eines Studienpreises der Eidgenossenschaft konnte er 1929 nach Rom und Neapel reisen. Im gleichen Jahr heiratete er Rosa Bachofner, mit der er zwei Söhne hatte. 1931/32 hielt er sich mit Hilfe eines weiteren Eidgenössischen Stipendiums in Paris auf. Die Kunst der Impressionisten und die Arbeiten von Auguste Rodin und Aristide Maillol hinterliessen bei ihm den grössten Eindruck. Zu seinen Freunden zählte neben den Gebrüdern Gubler auch Gianfranco Bernasconi und der französische Bildhauer Marc Leroy. In seiner Freizeit pflegte er wie sein Vater die Jagd und seinen Weinberg. Er wurde neben Ernst Suter zum populärsten gegenständlichen Bildhauer des Kantons Aargau. Spörri war Mitglied der GSMBA Aargau. 1937 verstarb sein Vater, 1978 sein Sohn Eduard Spörri-Suter. Walter Huser war sein Schwager. 2008 wurde in Wettingen das Museum Eduard Spörri eröffnet. Die Auswanderin

Ausstellungen: 1927, Große Deutsche Kunstausstellung in Düsseldorf; 1936, Biennale von Venedig; 1942, 10. 31.5., Eduard Spörri, Eugen Maurer, Max Burgmeier, Otto Wyler, Kunsthalle Basel; 1958, 23.11.-14.12., Otto Wyler, Eduard Spörri, Atelierausstellung, Schönenwerderstr. 54 Aarau; 1969, 2.5.-25.5., Kornhaus-Galerie Baden; 1971, 27.8.-24.9., Eduard Spörri, Adolf Herbst, Aargauer Kunsthaus Aarau; 1972, 9.12.-31.12., Eduard Spörri, Adolf Weber, Galerie Zisterne Aarau; 1973, 21.9.-7.10., Gluri-Suter Haus Wettingen; 1976, 25.4. 23.5., Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen; 1978, 27.10. 3.12., Eduard Spörri, Ruth und Werner Wälchli, Galerie beim Kornhaus Bremgarten; 1981, 30.10. 6.12., Aargauer Kunsthaus, Aarau; 1984, 5.5. 26.5., Eduard Spörri, Lotti Fellner, Galerie 6 Aarau; 1985, 22.3. 14.4., Galerie zum Türmli Wettingen; 1987, 21.3. 12.4., Eduard Spörri, Werner Wälchli, Heini Waser, Altes Schützenhaus Zofingen; 1987, 6.11. 13.12., Eduard Spörri, Ruth und Werner Wälchli, Galerie Nepomuk Kaiserstuhl; 1988, 27.2. 20.3., Galerie im Zimmermannshaus Brugg; 1991, 19.1.-2.3., Galerie im Amtshimmel Baden; 1991, 29.9.-10.11., Aargauer Kunsthaus Aarau; 1992, 26.9.-24.10., Art Atelier Aquitana Lenzburg; 1992, 5.12.-10.1.1993, Galerie Alte Mühle Würenlos; 1996, 31.8. 22.9., Galerie Alte Mühle Würenlos. Der Hirtenbub, Burg

Öffentliche Werke: 1938, Fischbrunnen, Bronze, Aarau, Graben; 1938 39, Grosse Badende, Bronze, Aarau, Kasinopark; 1938, Kreuzwegstationen, Relief, Bronze, Muri, katholische Dorfkirche; 1941, Ehemaliges Südportal der Stadtkirche Aarau, heute im Spittelgarten; 1971, Winzerin, Bronze, Wettingen, Brückenkopf beim Bahnhof; 1982, Liegende, Bronze, Wettingen, Parkanlage beim Rathaus. Mutter und Kind, Zeichnung Quellen und Schriften: Max Irmiger: Aargauer Künstler, in: Schweizer Kunst, Art suisse, Nr. 5, Dez. 1932; Kunst und Krise, Ein Blick in die Ateliers der Aargauer Künstler, in: Sondernummer des Aargauer Tagblatt, Montag, 27.11.1933; Zürcher Bildhauer, Kunsthaus 6. Februar bis 7.März, in: Das Werk, Bd. 30, Heft 2, 1943, S. 17; Arthur Frey: Eduard Spörri, in: Badener Neujahrsblätter 1949; Marc Leroy: Eduard Spörri, Skulpturen und Zeichnungen, 1959; Künstlerportrait: Wer ist Eduard Spörri? in: Aargauer Kurier 13.1.1971; Aargauer Almanach auf das Jahr 1975, Bd.1, S. 109 ff., Aarau 1974; Armin Bruggisser: Eduard Spörri, Zeichnungen, Baden 1980; Eduard Spörri: Skulpturen und Zeichnungen, Aargauer Kunsthaus, Aarau 1981; Aargauer Kunsthaus Aarau, Sammlungskatalog Bd. 2, Aarau 1983; Josef Rennhard: Eduard Spörri, Sakrale Kunst, Baden 1987; Eugen Kaufmann: Eduard Spörri, Sakrale Kunst, Baden 1989;

Relief, Bronze, 1972 Josef Rennhard: Zum 90. Geburtstag von Eduard Spörri, in: Badener Neujahrsblätter 1992; Anliker/Kunz: Allmende, Kunst im öffentlichen Raum im Aargau seit 1970, Aarau 1994; Ruedi Sommerhalder: Kunstraum 5430, Kunst in Wettingen, Ortsbürgergemeinde Wettingen, Baden 1995. Sabine Altorfer: Kunst in Baden, die Werke im öffentlichen Raum, Baden 1995; Josef Rennhard: Kunst, die nie ihr Gleichgewicht verlor, Eduard Spörri 1901-1995, in: Badener Neujahrsblätter 1996; Paul König: Eduard Spörri, das Gesamtwerk im Atelier, in: Badener Neujahrsblätter 1996; Markus Schürpf: Kunst in Aarau, eine Stadt und ihre Sammlung, Aarau 1998; Pirmin Meier: Eduard Spörri, ein Alter Meister aus dem Aargau, ein Künstler-Porträt, Aarau 2000; Stadt Aarau, Kunst im öffentlichen Raum, Aarau 2009; Katja Schlegel: Das Portal ist ein Andenken an verletzten Künstlerstolz, in: Aargauer Zeitung 24.12.2014, S.26. Grab der Einsamen, Bronze, 1943, Friedhof Aarau Hans Muggli, 24. Hornung 2013