«Basler Papiermühle»

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Transkript:

Der 39. schappo geht an «Basler Papiermühle» Seit 1980 zeigt das Museum den Weg vom handgeschöpften Papier bis hin zum fertigen Buch. Die Kombination von Ausstellung, Werkstätten und Aktivitäten für Besuchende ist einzigartig. Zudem bietet die Papiermühle Arbeitsplätze für Menschen mit Einschränkungen. Das vielseitige Angebot ist nur dank Einsatz und Wissen der Freiwilligen möglich. Stellvertretend für die 16 Freiwilligen der «Basler Papiermühle»: Julia Harpers, Hui-Chia Angela Hänggi-Yu, Michael Dodson.

«Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.» Thomas Morus (1478 1535), englischer Staatsmann und humanistischer Autor Das Hämmern des Stampfwerks eigenhändig Papier schöpfen der Geruch frischer Druckfarbe den Handwerkern über die Schulter blicken. In der «Basler Papiermühle» begeben sich Besuchende auf eine sinnliche Entdeckungsreise rund um Papier, Schrift und Druck sowie die damit verbundenen Handwerke. Das Rauschen des mittelalterlichen, riesigen, hölzernen Wasser rads ist beeindruckend und demonstriert bereits vor dem Eintritt in die «Basler Papiermühle» deutlich, dass man sich an einem aussergewöhnlichen Ort befindet dem alten Papiermacher - quartier Basels. Die «Basler Papiermühle» präsentiert sich seit 1980 als das Schweizer ische Museum für Papier, Schrift und Druck. Mit der Kombination von begehbaren, produzierenden Werkstätten, historischer Ausstellung sowie den Möglichkeiten für Besuchende selber Hand anzulegen, gehört die «Basler Papiermühle» zu den beliebtesten Museen der Schweiz. Im Rahmen einer baulichen Generalsanierung und inhaltlichen Neukonzeption wurde 2011 die Ausstellung auf den neuesten Stand gebracht und um 25% erweitert. Mittlerweile führt das Museum auf vier Stockwerken durch die Geschichte von Papier, Schrift, Druck und Buchbinderei. Obwohl sich das Papiermuseum in einem historischen Gebäude befindet, sind die Räumlichkeiten beinahe komplett rollstuhlgängig und barrierefrei. Seit 1984 ist die «Basler Papiermühle» eine geschützte Werkstätte. Das Museum beschäftigt Menschen mit und ohne Einschränkungen. Diese Arbeitsplätze in Administration, im Museum sowie an Arbeits- und Mitmachstationen sind bewusst nicht spe-ziell gekennzeichnet. Das demonstriert das Selbstverständnis des Mit einanders von Personal und Besuchenden jeglicher Couleur. Die «Basler Papiermühle» bezeichnet sich selber als Arbeitsmuseum. Das bedeutet, dass nicht nur ausgestellt wird und Führungen angeboten werden, sondern dass mit den Ausstellungsstücken gearbeitet, Papier produziert sowie bedruckt wird und Bücher hergestellt werden. Aussergewöhnlich ist ausserdem, dass Besuchende zur Mitarbeit eingeladen werden und unter fachkundiger Anleitung selber Hand anlegen können. Die «Basler Papiermühle» ist bei Einheimischen wie Auswärtigen, auch bei Kindern und Jugendlichen, aufgrund der vielseitigen, kreativen und alle Sinne ansprechenden Inhalte beliebt. Das gesamte Museumsangebot ist nur durch das Engagement der vielen Freiwilligen möglich.

Ob Papier schöpfen, Schreiben mit Tinte und Feder, Bleilettern setzen und drucken oder Papier prägen und marmorieren beim Rundgang durch das Museum werden Besuchende von Fachleuten eingeladen traditionelle Handwerke selber auszuprobieren. Kulturelle und soziale Vielfalt Die «Basler Papiermühle» zeigt und bewahrt materielles und immaterielles Kulturgut der Bereiche Papier, Schrift und Druck. Ein herausragendes Merkmal des Arbeitsmuseums ist die Kombination von Werkstätten, Ausstellung und sogenannten Mitmachstationen dem traditionellen Handwerk wird ein hoher Stellenwert einräumt. Die aktive und bewusste Förderung der Begegnung zwischen Menschen und Museum bringt Menschen verschiedenster Altersstufen, Herkunft und Bildung zusammen. Die Integration von Menschen mit einer Beeinträchtigung ist ein weiteres zentrales Anliegen der «Basler Papiermühle». In allen Bereichen des Museums werden integrierte Arbeitsplätze angeboten. Das Zusammenkommen von Menschen mit und ohne Einschränkungen ist vorbildlich. Das vielfältige Angebot der «Mühle» wie sie von den Mitarbeitenden liebevoll genannt wird wäre nicht zu realisieren ohne enormes freiwilliges Engagement. Dafür bedanken wir uns bei den Freiwilligen der «Basler Papiermühle» und sagen schappo. Dr. Rahel Heeg, Mitglied der schappo Expertenkommission. «Basler Papiermühle» wird von schappo konkret unterstützt durch: Schulung der Freiwilligen Spezialanlässe und Weihnachtsgeschenke für die Freiwilligen Öffentlichkeitsarbeit Foto: Daniel Schvarcz

Basler Papiermühle Schweizerisches Museum für Papier, Schrift und Druck St. Alban-Tal 37, 4052 Basel +41 61 225 90 90, www.papiermuseum.ch Projekt-Steckbrief Ziele. Die «Basler Papiermühle» ist ein Ort, an dem sich Menschen begegnen und miteinander ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung, die frei zugänglichen Produktionsstätten sowie die Möglichkeit für Besuchende, unter Anleitung selber handwerkliche Techniken ausprobieren zu können. Organisation. Die private Stiftung «Basler Papiermühle» führt das Museum seit 1980. Geschichte. Die «Basler Papiermühle» ist das einzige Museum Europas, das in der permanenten Ausstellung den thematischen Bogen von Papier über Schrift und Druck bis zum fertigen Buch umfassend behandelt. Das Museum besitzt eine Sammlung von nationaler Bedeutung und gilt zu Recht als eines der beliebtesten Museen der Schweiz. Zielgruppen. Die niederschwelligen Angebote richten sich an Einheimische und Auswärtige. Die «Basler Papiermühle» bietet interessierten Personen die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren, die eigenen Fähigkeiten zu demonstrieren und diese an die Besuchenden weiterzugeben. Motivation. Das Engagement bei der «Basler Papiermühle» macht das Wissen und Können der Freiwilligen anderen zugänglich. Sie erfahren dabei von Besuchenden, Museumsleitung sowie Stiftungsrat Anerkennung und grosse Wertschätzung. Resultat. Zurzeit engagieren sich 16 Erwachsene freiwillig. Sie alle leisten jährlich unentgeltlich rund 2 000 Stunden zu Gunsten von rund 37 000 Besuchenden, darunter rund 320 Schulklassen. Zusätzlich ist auch der Stiftungsrat freiwillig und ohne Entschädigung tätig. Finanzierung. Die «Basler Papiermühle» deckt ca. 60% ihrer Ausgaben durch Eintritte, Führungen und die museumseigene Produktion. Ebenfalls wesentlich sind Mitglieder- und Gönnerbeiträge. Zudem wird das Museum von der Christoph Merian Stiftung sowie den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstützt. Zukunft. Neue Freiwillige für den Ausbau der Angebotsvielfalt sowie für die Fortführung von Sammlungsinventarisierung, Archivierung und Bibliothek gewinnen. Öffnungszeiten: Di Fr 11 17 Uhr, Sa 13 17 Uhr, So 11 17 Uhr Schulklassen und Gruppen auch auf Anfrage

Die freiwillig tätigen Mitarbeiter sind nicht wegzudenken, ohne sie wäre die «Basler Papiermühle» nicht eines der beliebtesten Museen der Schweiz. Sie engagieren sich mit Begeisterung und Freude in der Administration, in Wissenschaft und Forschung, in den Werkstätten, im Museum und im Shop. «Wir produzieren, um zu erhalten. Wir erhalten, um zu produzieren.» Motto der «Basler Papiermühle» um alte, seltene und teilweise sogar ausgestorbene Handwerke mit originalen Maschinen vor dem Vergessen zu bewahren.

Jetzt anmelden! www.schappo.ch schappo anerkennt und unterstützt Engagement im Alltag in der Entstehung und in der Umsetzung. Wenn Sie im Kanton Basel-Stadt leben oder arbeiten, können auch Sie sich für einen schappo anmelden. Die Kriterien und Ziele sind im Prospekt oder unter www.schappo.ch ausführlich beschrieben. Eine Initiative des Kantons Basel-Stadt mit Unterstützung von Partnern aus Wirtschaft, Medien und gemeinnützigen Institutionen. schappo. Für Engagement im Alltag. Kantons- und Stadtentwicklung Marktplatz 30a, 4001 Basel Telefon 061 267 91 31 E-Mail schappo@bs.ch Überraschen Sie jemanden mit einem schappo Pin! Wir schicken einer engagierten Person Ihrer Wahl gratis und franko den schappo Pin. Einfach auf der Webseite das Formular ausfüllen und schon geht der Pin auf die Reise. Jenny Hartmann, Michi Oswald, Bruno Steiger, Basel. Fotos: Armin Roth Anmeldeformulare, Porträts von ausgezeichneten Projekten und weitere Informationen finden Sie unter www.schappo.ch Hauptpartner Partner Medienpartner