11.04. i.v. gez. Meyer
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 2 13.1 Erläuterungen 13.1.1 Beschreibung des Bauvorhabens Durch die Zusammenfassung der Kreiskrankenhäuser Stadthagen und Rinteln und dem Krankenhaus Bethel in Bückeburg an einem neuen Standort in Obernkirchen, nördlich von Bad Eilsen zum Gesamtklinikum Schaumburger Land ist eine neue Anbindung an das vorhandene Straßennetz im Raum Ahnsen notwendig. Der Neubau umfasst die K 73 und die Anbindung an die L 451 im Westen und die Anbindung an die K 11 im Südosten. Die rd. 1,5 km lange Baustrecke des Neubaus der K 73 beginnt an der Landesstraße 451 etwa auf halber Strecke zwischen Ahnsen und Vehlen. Die Trasse verläuft zunächst in östlicher Richtung und quert die Bückeburger Aue (bei Baukm 1+238). Im Bereich des neuen Klinikums schwenkt die Trasse in einem Bogen nach Süden und verläuft weiter im Zuge des vorhandenen Wirtschaftsweges Auf dem Stapel bis zum Anschluss an die Kreisstraße 11. Die Trasse quert neben der Bückeburger Aue (Gewässer II. Ordnung) auch die Bombeeke (III. Ordnung) bei Bau-km 2+148. Der Wirtschaftsweg Auf dem Stapel wird von dem Neubau der K 73 teilweise überbaut. Als Ersatz wird dieser Wirtschaftsweg an die neue Anbindung zur Notaufnahme der Klinikums angeschlossen. Der Wirtschaftsweg An der Aue wird nicht angebunden und ein vorhandener unbefestigter Wirtschaftsweg wird als Ersatz ausgebaut und befestigt. Im Zuge der Anlage eines Wendeplatzes für landwirtschaftlichen Verkehr wird der am Weg vorhandene Entwässerungsgraben in diesem Abschnitt verfüllt (rd. 35m). Der aufgewertete Wirtschaftsweg wird an den Knotenpunkt der Hauptzufahrt des Klinikums angebunden. Ein weiterer Wirtschaftsweg westlich des Klinikums wird durch den Bau der Kreisstraße unterbrochen, auf das Klinikgelände geführt. Über die dortige Verkehrserschließung ist der Weg mit an die Hauptzufahrt des Klinikums und somit an die K 73 angebunden. Der Neubau der Kreisstraße 73 erhält auf der gesamten Baustrecke einen zweistreifigen Querschnitt entsprechend dem Regelquerschnitt RQ 9,5 gemäß den Richtlinien für die Anlage von Straßen, Teil Linienführung und Querschnitte (RAS-L). In den drei Knotenpunkten mit Kreuzung bzw. Einmündung wird die Straße für Linksabbiegestreifen aufgeweitet. Der Knotenpunkt mit der K11 wird als Kreisverkehr ausgeführt. 13.1.2 Gegenwärtige Verhältnisse siehe: Übersichtskarte Unterlage 2 Übersichtslageplan Unterlage 3 Lagepläne Unterlage 7 13.1.2.1 Lage Das Untersuchungsgebiet liegt innerhalb der Gemarkungen Vehlen und Ahnsen. Von Ahnsen über Vehlen verläuft die Bückeburger Aue in einer Senke. Das anschließende flachhügelige Gelände im Osten und Süden von Ahnsen wird von weiteren kleineren Wasserläufen durchzogen. Die Trasse quert die Niederung der Aue und im weiteren Verlauf die Bombeeke.
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 3 13.1.2.2 Gewässer Die Baustrecke der Kreisstraße 73, der Anschlüsse und der zu verlegenden Wege berühren oder durchqueren überwiegend landwirtschaftliche Nutzflächen und Grünlandflächen. Hauptvorfluter in dem vorab genannten Entwässerungsgebiet ist die Bückeburger Aue. Bei der Bückeburger Aue handelt es sich um ein Gewässer II. Ordnung. Die Bombeeke, die in die Bückeburger Aue mündet ist ein Gewässer III. Ordnung. Die Bückeburger Aue mündet im weiteren Verlauf in die Weser. Der Neubau der Kreisstraße 73 berührt bzw. kreuzt folgende Gräben/Gewässer: Gräben an L 451 Graben zwischen L451 und Bückeburger Aue Bückeburger Aue Bau-km 1+238 Graben Wirtschaftsweg westlich des neuen Klinikums Graben Wirtschaftsweg Auf dem Stapel Bombeeke Bau-km 2+148 Gräben an K 11 Hinzu kommt die Querung der Bückeburger Aue im Bereich des Wirtschaftsweges An der Aue. Hier wird das vorhandene Brückenbauwerk abgebrochen und eine neue Rad- und Gehwegbrücke errichtet. 13.1.2.3 Bodenverhältnisse Für den Neubau des Gesamtklinikums Schaumburger Land wurde 2011 eine Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung für den Gebäudekomplex des Klinikums erstellt. Für die Betrachtung der Bodenverhältnisse dient der Geotechnische Bericht Ingenieurgeologisches Streckengutachten von Schnack&Partner zu dem Neubau der Kreisstraße 73. Morphologie Das Untersuchungsgebiet im Tal zwischen dem Harrl im Osten und Bückeburg im Westen ist leicht hügelig und von der Bückeburger Aue durchflossen. Die absoluten Höhen im Baustreckenbereich bewegen sich zwischen +68 m NN und + 90 m NN. Die Gradiente der Kreisstraße 73 folgt dem Geländeverlauf und wechselt zwischen Damm-, Einschnitt- und geländegleicher Lage. Im Bereich Bückeburger Aue werden Dammhöhen von bis zu 3 m über Gelände erreicht. Die Einschnitttiefen betragen maximal 3 m. Geologie. Im Bereich der Neubaustrecke sind wechselnde Bodenformationen zu erwarten, die in den verschiedenen Erdzeitaltern unterschiedlich stark geprägt wurden. In den Niederungen kann von einem Baugrundaufbau aus alluvialem Auelehm und späteiszeitlichem Schwemmlehm über Terrassen- und Schmelzwasserablagerungen ausgegangen werden. Im Hangbereich (östlicher Abschnitt) sind kreidezeitliche Sedimente vorherrschend.
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 4 Hydrologie Allgemeine hydrogeologische Verhältnisse Die oberflächennahen hydrologischen Verhältnisse sind durch die Geländeform und die geringe Durchlässigkeit der anstehenden Böden geprägt. Die Vorfluter (Seitengräben der Felder) sammeln das oberflächig abfließende Wasser und führen es in westlicher Richtung zur Bückeburger Aue ab. Ein ausgeprägter Porengrundwasserleiter ist in den oberflächennahen bindigen Böden nicht gegeben, so dass nur lokale Schicht- und Stauwasserbildungen zu erwarten sind. In den rolligen, durchlässigen Böden (Terrassen- und Schmelzwasserablagerungen) muss dagegen mit zusammenhängendem Grundwasser gerechnet werden. Dabei können auch gespannte Verhältnisse und mehrere Grundwasserstockwerke auftreten. Danach ist generell von oberflächig oder oberflächennah einstauendem Niederschlag sowie gespanntem Grundwasser in den Terrassen- und Schmelzwasserablagerungen auszugehen. Im Wealden-Sandstein und -Schiefer muss mit Kluftwasserführung gerechnet werden. Ausgespiegelte Kluftwasserstände können aufgrund der Topografie mit nach Osten aufgehenden Bückebergen ein Niveau erreichen, das evtl. auch deutlich über dem Geländetiefsten liegen kann. Hochwasser-Verhältnisse In einem Hydrologischen Gutachten (GEUM.tec 04/2011) wurde der Einfluss des Neubaus der Kreisstraße 73 auf das Überschwemmungsgebiet der Bückeburger Aue untersucht. Für die Berechnung wurde ein 2-dimensionales hydraulisches Modell zu Grunde gelegt. Dieses ermöglicht eine differenziertere Betrachtung der Abflussverhältnis als die vereinfachte 1-dimensionale Betrachtung zur Verordnung des gesetzlichen Überschwemmungsgebietes der Bückeburger Aue von 2004. In den aktuellen Berechnungen ist sowohl das 100-jährliche Hochwasser (HQ 100) als auch ein Extremhochwasser (100-jähriges + 30 %, HQ extrem) berücksichtigt worden. Aus den Berechnungen und Vergleichen zwischen derzeitigen Zustand und der Planung sind die erforderlichen Abmessungen für die Bauwerke Ahn 1-3 hervorgegangen. Die Straßenplanung sowie die Dimensionierung der Durchlässe und Brücke im Trassenverlauf wurden in enger Abstimmung mit dem Gutachter optimiert. In einem ergänzenden Gutachten (GEUM.tec 12/2011) wurde das künftige Überschwemmungsgebiet (HQ 100 und HQetxrem) nach Umsetzung aller Straßenbaumaßnahmen (inkl. landschaftspflegerischer Maßnahmen an der Aue) und der Hochwasserschutzmaßnahme Ahnsen (Ersatz der alten Brücke durch eine 3- Feld-Brücke) ermittelt. 13.1.3 Planungsgrundlagen 13.1.3.1 Verwendete Unterlagen Für die Durchführung der wassertechnischen Untersuchungen standen folgende Unterlagen zur Verfügung: a) Entwurfslage- und Höhenpläne in verschiedenen Maßstäben, Planungsstand Dezember 2011 b) Topographische Bestandsaufnahmen
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 5 c) Neubau des Gesamtklinikums Schaumburger Land - 3. Bericht: Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung für den Gebäudekomplex; Institut für Geotechnik Hochschule Bremen, Februar 2011 d) Hydrologisches Gutachten Gesamtklinikum Schaumburger Land Endbericht; GEUM.tec GmbH, April 2011 e) Hydrologisches Gutachten Gesamtklinikum Schaumburger Land; GEUM.tec GmbH, Dezember 2011 f) Gesamtklinikum Schaumburger Land, Neubau der Kreisstraße K73 - Geotechnischer Bericht Ingenieurgeologisches Streckengutachten; Schnack&Partner, Hannover Mai 2011 13.1.3.2 Regenspende, Abflußbeiwert Die Regenspende für den 15-Minuten-Regen der Ereignishäufigkeit n = 1,0 wurde gemäß dem Atlas des Koordinierten Starkregenniederschlag Regionalisierte Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (KOSTRA-Atlas - DWD, 2000) für das Rasterfeld Ahnsen (Spalte 28, Zeile 39) mit 108,3 l / (s ha) festgelegt. Nach den Vorgaben der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Schaumburg soll für Einzugsgebiete oberhalb der K 73, die im wesentlichen aus Ackerflächen bestehen, eine größere Regenspende (Häufigkeit 1mal in fünf Jahren (n=0,2) von r 15,0,2 = 175,3 l / (s ha) zugrunde gelegt werden. Außerdem soll statt einem Abflussbeiwert von 0,05 gem. RAS-Ew ein Abflussbeiwert von 0,15 für die geneigten Ackerflächen mit ihren bindigen Böden oberhalb der K 73 zu Grunde gelegt werden. Über diese höheren Sicherheiten in der Berechnung wird die Gefahr minimiert, dass größere Regenwasserabflüsse von den oberhalb der neuen Kreisstraße 73 gelegenen Ackerflächen ggf. nicht mehr von den Entwässerungseinrichtungen aufgenommen und somit der Verkehr auf der neuen Straße beeinträchtigt werden könnte. 13.1.3.3 Bauwerke, Durchlässe Die Abmessungen der Durchlässe ergeben sich aus den Vorgaben der Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil Entwässerung - RAS - Ew für die Mindestnennweiten, aus hydraulischen Nachweisen sowie aus den gewässeroberhalb bzw. unterhalb liegenden vorhandenen Querschnitten. Einzelheiten sind dem Abschnitt 13.1.4 Grundzüge der Planung zu entnehmen. 13.1.3.4 Abstimmungen Grundlage der Planung und Berechnung der Entwässerungsanlagen sind die "Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil Entwässerung" (RAS-Ew 05) und die folgenden Arbeitsblätter des DWA-Regelwerkes (DWA = Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.v.): Arbeitsblatt A 110: Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserleitungen und -kanälen Ausgabe 2006 (A 110) Arbeitsblatt A 118: Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen Ausgabe 2006 (A 118) Arbeitsblatt A 138: Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser Ausgabe 2005 (A 138)
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 6 13.1.4 Grundzüge der Planung Bei der Festlegung des Entwässerungskonzeptes waren die topographischen Gegebenheiten und vorhandenen Gewässer zu berücksichtigen. Die Entwässerung der Verkehrsflächen erfolgt in den Damm- und Einschnittbereichen ungebündelt breitflächig über das Bankett und die bewachsenen Böschungen in die Mulden und Gräben. Die Infiltrationsraten der wasserdurchlässigen Flächen werden zum Ansatz gebracht. Dadurch ergeben sich ab einer bestimmten Dammhöhe für den Bemessungsregen keine Abflüsse in die Entwässerungsanlage. In den Einschnittsbereichen wird das Oberflächenwasser in begleitenden Mulden und Gräben gesammelt und abgeführt. Aufgrund der Infiltrationsraten der wasserdurchlässigen Flächen ergeben sich in den Einschnittsbereichen ebenfalls geringe Abflüsse. Abschnittsweise wird die Planumsentwässerung durch Sickerrohrleitungen sichergestellt. Der durch den Straßendamm verbaute Retentionsraum der Bückeburger Aue im Abschnitt zwischen Bau-km 1+050 bis 1+300 wird durch die im Hochwasserfall entstehende Wasserspiegelanhebung vor dem Damm im Vergleich zum Ist- Zustand ausgeglichen. Durch die Abgrabungen entlang der Bückeburger Aue zwischen den Bauwerken Ahn 1 und Ahn 2 wird zusätzliches Retentionsvolumen, ein optimaler Hochwasserabfluss und Raum für eine Eigendynamik der Aue (Kompensationsflächen) geschaffen. Bei den Gräben und Mulden wird auf eine Rückhaltung verzichtet. Gemäß Absprache mit der Unteren Wasserbehörde ist als Ausgleich für die durch die Versiegelung hervorgerufenen erhöhten Direktabflüsse im Bereich des Überschwemmungsgebietes der Aue ein Retentionsraum durch Abgrabung zu schaffen. Der Umfang der Abgrabung errechnet sich aus dem gem. Arbeitsblatt DWA-A 117 ermittelten Stauvolumen von ca. 680 m³ für den 10-jährigen Bemessungsregen bei einer Drosselabflussspende von 5 l/(s*ha). Der Rückhalteraum wird im Bereich östlich der Bückeburger Aue, südlich des Bauwerks Ahn 1 geschaffen, naturnah gestaltet und dient zugleich als Kompensationsmaßnahme. Auf eine Einzäunung des Rückhaltebeckens soll verzichtet werden. Es handelt sich hier nicht um ein technisches Bauwerk sondern um eine naturnahe gestaltete Geländevertiefung mit sehr flachen Ufern und natürlicher Gehölzentwicklung. Ein höhere Gefährdung als von der unmittelbar benachbarten Aue wird nicht erwartet. Zäune müssen als Strömungshindernis im Überschwemmungsgebiet vermieden werden. Da die Kreisstraße eine Verkehrsbelastung von 2.100 Kfz/24 h (DTV) aufweist, fallen nach RAS-Ew keine nennenswerten Verunreinigungen durch die Oberflächenwasser der Straße an und es darf ohne eine Behandlung in offene Gewässer eingeleitet bzw. versickert werden. Im Folgenden sind wesentliche Grundzüge der geplanten Entwässerung beschrieben. Weitere Einzelheiten sind den Planunterlagen zu entnehmen. Die Entwässerung der Fahrbahnfläche der Landesstraße 451 erfolgt über den verlegten Graben westlich der vorhandenen Fahrbahn von Bau-km 10+032 bis 10+286. Bei Bau-km 10+160 und 10+280 wird der Graben jeweils mit einem Rohrdurchlass DN 400 unter einer Zufahrt durchgeführt und bisherige Überfahrten ersetzt. Eine weitere Zufahrt und Verrohrung kann ersatzlos entfallen.
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 7 Die Weiterführung der Abflüsse erfolgt über den vorhandenen Straßenseitengraben im weiteren Verlauf der L 451 in Richtung Vehlen. Auf der Ostseite der L451 wird der vorhandene Graben zwischen von Bau-km 10+032 bis 10+130 leicht verschoben, die K73 mit einem Rohrdurchlass DN 800 gequert und an einen vorhandenen Graben wie bisher angeschlossen, der in die Bückeburger Aue entwässert. Der vorhandene Graben ostseits der L451 (Bau-km 10+160 bis 10+286) wird von Bau-km 10+160 bis 10+200 als Mulde ausgebildet und nimmt nach der Neuprofilierung der L451 nur Wasser der Straßenböschung auf. Die Weiterführung der Abflüsse und die Aufnahme der Straßenabwässer erfolgt dann über den verlegten Straßenseitengraben in Richtung Vehlen. Bei Bau-km 10+210 wird der Graben mit einem neuen Rohrdurchlass DN 400 unter der an dieser Stelle ersetzten Zufahrt durchgeführt. Die Entwässerung der K 73 erfolgt zwischen der L451 und der Bückeburger Aue über Mulden auf der Südseite des Dammkörpers, die in einen vorhandenen Graben etwa auf der Hälfte des Abschnitts münden. Bei Bau-km 1+114 werden zwei Flutdurchlässe (Rahmenbauwerke mit 3,0 m Breite) errichtet, die der Hochwasserentlastung dienen. Im westlichen Flutdurchlass verläuft der vorhandene Graben und quert die Kreisstraße zum Anschluss an einen Graben im Norden. Im Hochwasserfall wird die ostseitige Berme an dem neu profilierten Graben am Flutdurchlass aktiviert. Hinter dem Durchlass kann das Hochwasser in die dortige Ausgleichsfläche einströmen und erhält weiter nordöstlich zusätzlichen Anschluss an den dortigen Graben. Dieser entwässert weiter in die Bückeburger Aue. Kurz vor dem Flutdurchlass, südlich der Kompensationsfläche, wird über einen neuen Durchlass DN 400 im Graben für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung eine Umfahrtmöglichkeit geschaffen. Im weiteren Verlauf der K 73 von der Bückeburger Aue bis zum Knotenpunkt Hauptzufahrt Klinikum entwässert die befestigte Fläche der K 73, einschließlich des Radwegs in einen südlich angeordneten Graben. Der vorhandene Graben vom Wirtschaftsweg westl. Klinikum zur Bückeburger Aue wird durch den neuen Straßenseitengraben der K 73 weiter nördlich ersetzt. Der Graben wird verfüllt und in die landwirtschaftliche Bewirtschaftung mit einbezogen. Der gebildete Ackerschlag erhält eine neue Flächendrainage. Der Straßengraben südlich der K 73 fällt in Richtung der Bückeburger Aue und wird in eine Retentionsabgrabung geleitet. Die Abflüsse werden dort zurückgehalten und fließen bei Erreichen des maximalen Rückhaltevolumens breitflächig über die westlich gelegen Abgrabungen (Oberbodenabtrag) der Bückeburger Aue zu. Der Überlaufbereich wird mit einer Steinschüttung gesichert, die überwachsen kann. Die Abflüsse von den nördlichen Dammböschungen der K 73 versickern in den unmittelbar anschließenden Kompensationsstreifen. Den zweiten Entwässerungsabschnitt der K 73 bildet die Steigungsstrecke zwischen der Hauptzufahrt des Klinikums (Bau-km 1+575) und den vorhandenen Wirtschaftsweg Auf dem Stapel (Bau-km 2+060). In diesem Abschnitt ist südlich bzw. westlich der K 73 ein Graben für die Abflüsse der Fahrbahnoberflächen vorgesehen. Zwischen Bau-km 2+025 bis 2+060 wird die Mulde zzgl. Bankett mit Schotter, Anfang und Ende jeweils 5m bituminös befestigt. Diese Befestigungen dienen dem Abstellen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen während der Ernte sowie der Zufahrt zu der westlich gelegenen Ackerfläche. Die Abflüsse werden gesammelt, über einen Rohrdurchlass (DN 500, Bau-km 15+025) unter einer Zufahrt und dann über einen weiteren Rohrdurchlass (DN
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 8 500, Bau-km 15+039) unter dem aufgewerteten Wirtschaftsweg An der Aue durchgeführt und im weiteren Verlauf in die Bückeburger Aue geleitet. Die Hauptzufahrt zum Klinikum, der Radweg von Bau-km 1+580 bis 1+750 und die Zufahrt zur Notaufnahme werden über neu angelegte Gräben und Mulden nördlich der K 73 gesammelt und dem vorhandenen Graben am Wirtschaftsweg westlich des Klinikums zugeführt. Die Klinikzufahrt wird über einen Rohrdurchlass DN 500 bei Bau-km 70+015 gequert. Die Abflüsse des Radweges und der Einschnittböschung von Bau-km 1+770 bis 2+060 werden in einer östlich liegenden Mulde gesammelt und bei Bau-km 1+770 über einen Rohrdurchlass DN 500 unter der K 73 durchgeführt und dem Graben westlich der K 73 zugeführt, der im weiteren Verlauf in die Bückeburger Aue entwässert. Im Bereich des Anschlusses der Radwegrampe befindet sich ein Rohrdurchlass DN 300. Abflüsse der östlich gelegenen, ansteigenden Ackerflächen werden über eine Mulde oberhalb der Einschnittböschung abgefangen. Diese entwässert zum einen nach Norden in den vorhandenen Seitengraben des Wirtschaftsweges Auf dem Stapel. Der neu gebaute Anschluss eines Wirtschaftsweges nach Osten wird mittels eines Rohrdurchlasses DN 400 gequert. Die Abfangmulde entwässert zum anderen nach Süden in die Entwässerungsmulde der K 73 weiter zur Bombeeke. In diesem dritten und letzten Abschnitt (von Bau-km 2+060 bis zur Kreisstraße 11) entwässert die K 73 über eine westseitige und eine ostseitige Mulde. Die Abflüsse der Fahrbahnoberfläche werden über die Bankette und die Böschung in die westseitige Mulde geleitete. Die Radwegoberflächen entwässern hingegen in die ostseitige Mulde. Beide Mulden werden zur Bombeeke (Gewässer III. Ordnung) geführt und ohne Rückhaltung eingeleitet. Bei Bau-km 2+190 wird eine Zufahrt ostseits mit einem Rohrdurchlass DN 400 gequert. Zwischen Bau-km 2+230 bis 2+390 wird die westseitige Mulde zzgl. Bankett mit Schotter, Anfang und Ende jeweils 5m und in der Mitte 10m bituminös befestigt. Diese Befestigungen dienen dem Abstellen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen während der Ernte sowie der Zufahrt zu den westlich gelegenen Ackerflächen. Der vorhandene Durchlass der Bombeeke unter dem Wirtschaftsweg Auf dem Stapel (Bau-km 2+148) wird abgebrochen und mit einer lichten Weite von 2,0 m neu errichtet. Im weiteren Verlauf der Bombeeke wird der Durchlass eines zulaufenden Grabens am Wirtschaftsweg An der Aue aufgenommen. Der Graben erhält um einige Meter verschoben eine neue Überfahrt mit einem Rohrdurchlass DN 400. Kurz vor der Bückeburger Aue wird ein Rohrdurchlass im Verlauf der Bombeeke ersatzlos aufgenommen und das Gewässer neu und leicht verlegt bis zur Brückenberme an der Aue profiliert. Der Auslaufbereich wird mit Steinschüttung gesichert. Auf der gegenüberliegenden Seite der Aue (Westufer) wird eine vorhandene Zufahrt an die neue Fahrbahnhöhe angepasst. Der dortige Rohrdurchlass eines Grabens wird durch ein neuen, kürzeren Rohrdurchlass DN 400 ersetzt, der direkt auf die Hochwasserberme vor der Brücke Ahn 2 mündet. Der Auslaufbereich wird mit Steinschüttung gesichert. Die verlegte Kreisstraße 11 und der Kreisverkehr entwässern über Bordrinnen, Mulden, Abläufe und Anschlussleitungen in den vorhandenen Regenwasserkanal entlang der vorhandenen K11. Die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Rohrleitung ist ausreichend. Der vorhandene Rohrdurchlass DN 600 (mit einem stark verengten Zulauf) im Verlauf eines querenden Grabens (Höhe Getränkehandel) wird gegen einen
Neubau der Kreisstraße 73 - Erläuterungsbericht - Seite 9 leistungsfähigeren Durchlass DN 800 ersetzt. In der Vergangenheit war es an dieser Stelle wiederholt zu Überflutungen der Straße K11 gekommen. Der aufgewertete Wirtschaftsweg An der Aue entwässert im Bereich von Bau-km 15+056 bis 15+260 in den vorhandenen östlichen Graben. Im Bereich des Knoten Hauptzufahrt Klinikum wird der Graben umgelegt und mittels eines Rohrdurchlasses (DN 500) und einem neuen Graben an den Straßenseitengraben der K 73 angebunden. So entwässert die Fahrbahnoberfläche des Wirtschaftsweges über diese Gräben ebenfalls in die Bückeburger Aue, die als Hauptvorfluter in diesem Gebiet dient. Anfallender Boden aus der Straßenbaumaßnahme wird östlich des Wirtschaftsweges Auf dem Stapel im Bereich einer Geländeböschung und auf der vorgelagerten landwirtschaftlichen Fläche nach Abtrag des Oberbodens eingebaut und anschließend wieder mit dem zwischengelagerten Oberboden angedeckt. Der Geländevorsprung wird vollständig verfüllt und die gesamte Fläche anschließend wieder landwirtschaftlich genutzt. Zur Trockenhaltung der Ackerfläche werden vor der Bodenanfüllung Drainagen (DN 100 und DN 160, Hauptabschnitte mit Filterkieskörper) angelegt und an die Bombeeke als Vorflut angeschlossen. Zur Durchführung der Bodenanfüllung wird ausgehend von der K 11 Eilsener Straße eine provisorische Zuwegung (30m bituminös) angelegt. Der Straßenseitengraben an der K 11 wird über eine neue Verrohrung (DN 400) gequert, dafür werden zwei bestehende Überfahrten weiter unterhalb aufgehoben. Die provisorische Zuwegung wird nach Abschluss der Bodenanfüllung vollständig zurückgebaut und die Flächen anschließend wieder landwirtschaftlich genutzt. 13.1.5 Einleitungsmengen Entsprechend dem Niedersächsischen Wassergesetz (NWG) bedarf die Einleitung von Straßenabflüssen in Gewässer II. und III. Ordnung sowie in das Grundwasser einer wasserbehördlichen Genehmigung, die im Zuge des Planfeststellungsverfahrens zu erteilen ist. Grundlage hierfür sind die in Unterlage 13.3 ermittelten Einleitungsmengen je Sekunde, in 2 Stunden, pro Tag und pro Jahr. Die Festlegung der Einleitungen wurde wie folgt durchgeführt: Bei ungesammelter Einleitung der Straßenabflüsse über Seitenstreifen und Böschungen in ein Gewässer II. oder III. Ordnung erfolgt keine Einleitung im Sinne des NWG. Eine Einleitung im Sinne des NWG erfolgt dort, wo Straßenabflüsse über eine Rohrleitung, einen Seitengraben oder einer Mulde in ein Gewässer II. oder III. Ordnung eingeleitet werden. Bearbeitet: LandschaftsArchitekturbüro Georg von Luckwald Hameln, den 30.03.2012 im Auftrag: gez. Gerd Borstelmann Ing.-Büro Dieter Linz GmbH & Co. KG Wunstorf, den 28.03.2012 im Auftrag: gez. Martin Reinke
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 1 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 13.2.1.1 Regenspende... 2 13.2.1.2 Regenhäufigkeit... 2 13.2.1.3 Spitzenabflussbeiwerte ( s )... 3 13.2.1.4 Spezifische Versickerraten... 3 13.2.1.5 Konstruktive Festlegungen... 3 13.2.2.1 Regenabfluss Q... 3 13.2.2.2 Rohrleitungen... 4 13.2.2.3 Durchlässe... 4 13.2.2.4 Offene Gerinne... 5 13.2.3.1 Rohrleitungen... 5 13.2.3.2 Durchlässe... 6 13.2.3.3 Offene Gerinne... 7
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 2 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 Grundlage der Planung und Berechnung der Entwässerungsanlagen sind die "Richtlinien für die Anlagen von Straßen - Teil Entwässerung" (RAS-Ew 05) und die folgenden Arbeitsblätter des DWA-Regelwerkes (DWA = Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.v.): Arbeitsblatt A 110: Hydraulische Dimensionierung und Leistungsnachweis von Abwasserleitungen und -kanälen Ausgabe 2006 (A 110) Arbeitsblatt A 117: Bemessung von Regenrückhalteräumen Ausgabe 2006 (A 117) Arbeitsblatt A 118: Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen Ausgabe 2006 (A 118) Arbeitsblatt A 138: Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser Ausgabe 2005 (A 138) 13.2.1.1 Regenspende Die Regenspende wird aus dem KOSTRA-DWD-Katalog ermittelt. Es handelt sich hierbei jeweils um die Mittelwerte für den Raum Ahnsen, Rasterfeld Spalte 28, Zeile 39, (siehe Anlage 1). Regenspende r 15,(n=1) = 108,3 l/(s ha). Regenspende r 15,(n=5) = 175,3 l/(s ha) (für Ackerflächen oberhalb der K 73 gem. Vorgabe der Unteren Wasserbehörde) 13.2.1.2 Regenhäufigkeit Die Häufigkeit des Bemessungsregens wird nach RAS-Ew 05 wie folgt in der Berechnung angesetzt: Häufigkeit n [1/a] Wiederkehrzeit T [a] Rohrleitungen 1,0 1 Durchlässe 1,0 1 offene Gerinne 1,0 1 für Ackerflächen oberhalb der K 73 nach Vorgabe der Unteren Wasserbehörde: Durchlässe 0,2 5 offene Gerinne 0,2 5
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 3 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 13.2.1.3 Spitzenabflussbeiwerte ( s ) Es werden folgende Spitzenabflußbeiwerte gewählt: Abfluss von Fahrbahnflächen (bituminös befestigt) s = 0,90 Abfluss von Radwegflächen (Betonbefestigung) s = 0,90 Abfluss von Ackerflächen und unbefestigten Flächen s = 0,05 Gemäß Vorgabe der Unteren Wasserbehörde für Einzugsgebiete oberhalb der K 73: Abfluss von Ackerflächen und unbefestigten Flächen s = 0,15 13.2.1.4 Spezifische Versickerraten Für bewachsene Flächen im Straßenraum werden nach RAS-Ew 05 folgende spezifische Versickerraten angesetzt: Bankette, Böschungen Einschnitt sv = 100 l/(s ha) Mulden, Gräben, Versickerbereiche sv = 150 l/(s ha) Für die Dammböschungen wird ein Wert sv = 200 l/(s ha) angesetzt. 13.2.1.5 Konstruktive Festlegungen Mulden: Mulden schmal: Gräben: b = 2,00 m h < 0,30 m b = 1,00 m h < 0,20 m Sohlbreite b 0,50 m Grabentiefe t 0,50 m Böschungsneigung n = 1:1,5 Böschungsneigung (Damm, Einschnitt) n = 1:1,5 (Einschnitt) n = 1:1,5 (Damm) Durchlässe: als Mindestquerschnitte wurden gem. RAS-Ew folgende Abmessungen festgelegt: kurze Rohrdurchlässe mit geringen Abflüssen unter Wegen, Zufahrten: DN 400 in Ausnahmefällen auch DN 300 längere Durchlässe: DN 500 13.2.2.1 Regenabfluss Q Die Berechnung des Regenabflusses Q erfolgt mit dem Zeitbeiwertverfahren.
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 4 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 Q r D,n i n i1 A E i S i Q [l/s] = Oberflächenabfluss r D,n [l/(s ha)] = Regenspende der Dauer D und der Häufigkeit n A E,i [ha] = Größe der jeweiligen Entwässerungsfläche S,i [-] = Zu A E,i gehörender Spitzenabflussbeiwert 13.2.2.2 Rohrleitungen Die Bemessung der Rohrleitungen (Regenwasserkanalisation) erfolgt nach PRANTL-COLEBROOK. d Q 4 2 2 lg d 2,51 k b 2gI d 3,71 d E 2gI d r Q [m 3 /s] = Durchfluss d [m] = Innendurchmesser des Rohres I E [m/m] = Energiegefälle g [m/s 2 ] = Fallbeschleunigung [m 2 /s] = kinematische Viskosität k b [mm] = betriebliche Rauhigkeit Die betriebliche Rauhigkeit für Betonrohre wird mit k b = 1,5 mm angesetzt. Die Berechnung erfolgt mit dem Programm REHM / HYKAS. 13.2.2.3 Durchlässe Nach RAS-Ew wird ein eingestauter Rohrdurchlass bei Ansatz des Wandreibungsverlustes nach MANNING-STRICKLER einschließlich aller sonstigen Einzelverluste mit folgender Formel bemessen: Q 8 2 g d 4 h 1,5 k 2 gl 2 St d 4 4 3 Es bedeuten: Q [m³/s] = Durchfluss h [m] = Spiegeldifferenz Oberwasser / Unterwasser einschl. zul. Aufstau = z + I l g [m/s²] = Fallbeschleunigung (= 9,81 m/s²) d [m] = Innendurchmesser l [m] = Bauwerkslänge k St [m 1/3 /s] = Rauhigkeitsbeiwert (= 65 m 1/3 /s) z [m] = Aufstau
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 5 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 I [m/m] = Gefälle des Rohrdurchlasses Rohrdurchlässe, die mit Abflüssen 70 l/s belastet sind, werden hydraulisch nicht nachgewiesen, da ein Durchlass DN 400 mit L=20 m und h = 0,06 m (= 5 cm Aufstau + 1 cm Gefälle) immer noch rd. 70 l/s abführen kann. 13.2.2.4 Offene Gerinne Zur Bemessung offener Gerinne wird die Kontinuitätsbedingung in Verbindung mit der Formel von MANNING-STRICKLER verwendet. 2 / 3 1/ 2 Q A k r I St hy E Q [m 3 /s] = Durchfluss A [m 2 ] = Durchflossener Querschnitt v [m/s] = Mittlere Fließgeschwindigkeit k St [m 1/3 /s] = Rauheitsbeiwert, der von der Beschaffenheit der Gerinnewandung abhängt r hy [m] = Hydraulischer Radius (A/l u ) I E [m/m] = Energiegefälle (bei gleichförmigem Abfluss = Sohlgefälle). Als Rauheitsbeiwert wird k St = 20 m 1/3 /s gewählt. Die Oberflächenabflüsse der Einzugsgebiete (EZG) wurden unter Berücksichtigung der spezifischen Versickerraten von bewachsenen Flächen im Straßenraum nach RAS-Ew für die verschiedenen Regenspenden tabellarisch ermittelt. Die Ergebnisse sind in Anlage 2 zusammengestellt und dienen als Grundlage für die folgenden Nachweise. 13.2.3.1 Rohrleitungen 13.2.3.1.1 Rohrleitung K11 (vorhanden); Schacht D 324 bis C 320; Der vorhandene Regenwasserkanal sammelt das Wasser der Kreisstraße 11 einschließlich des Rad-/Gehweges und vom neu geplanten Kreisverkehrsplatz (EZG 30-41). Die Berechnung ist als Anlage 4.1 beigefügt. Der Belastungsgrad beträgt maximal 37 %. Der Kanal ist ausreichend dimensioniert.
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 6 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 13.2.3.2 Durchlässe Erläuterungen zu den Bemerkungen: 1) kein Nachweis erforderlich; Durchfluss 70 l/s; Mindestdurchmesser gewählt; 2) Q zul. > Q vorh. ; Nachweis erfüllt; 3) kein Nachweis erforderlich; gewählter DN ist größer oder entspricht dem Durchmesser vorhandener Durchlässe im Unterlauf; 4) kein Nachweis erforderlich; Durchlass wird nur geringfügig entsprechend vorhandenem DN verlegt oder verlängert; Nr. Durchlass DN EZG Q vorh L EL AL Q zul Bemerkungen Station [l/s] [m] [münn] [münn] [l/s] Bau-km DN 1.1 1+020 800 2 3,38 1) DN 1.2 10+217 300 1 3,62 1) DN 1.3 10+280 300 1 3,62 1) DN 2.1 70+015 500 17 12,31 1) DN 2.2 15+025 500 10 47,00 1) DN 2.3 15+025 500 11 80,19 9,00 69,30 69,25 132,06 2) DN 2.4 1+770 500 8 & 9 17,64 1) DN 3.1 1+885 400 19 23,31 1) DN 3.2 1+940 300 8 6,11 1) DN 3.3 2+080 400 22a 101,30 11,00 81,75 81,50 172,58 2) 13.2.3.2.1 Rechteckdurchlass Bombeeke Die Bemessung des neuen Rechteckdurchlasses der Bombeeke bei km 2+148 ist detailliert im Anhang 3 dargestellt. Aufgrund der Berechnungen ergibt sich ein Rechteckdurchlass mit 2,00 m lichter Weite und 1,50 m lichter Höhe als ausreichend. 13.2.3.2.2 Durchlass Graben K11 (Bau-km 503+000) Der vorhandene Durchlass DN 600 wird abgerissen und durch einen Durchlass DN 800 ersetzt.
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 7 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 13.2.3.3 Offene Gerinne Vorhandene Mulden und Gräben, deren Einzugsgebiete im Wesentlichen unverändert bleiben, werden nicht neu bemessen. Das gilt auch für vorhandene Mulden und Gräben, die abschnittsweise in geringfügig veränderter Lage entsprechend des vorhandenen Querschnittes neu hergestellt werden. Für Mulden mit 2 m Breite und 0,30 m Tiefe beträgt die Leistungsfähigkeit bei 0,1 % Längsgefälle 86 l/s. Für Mulden, deren Belastung unter diesem Wert liegt, wird deshalb auf einen Nachweis der Leistungsfähigkeit verzichtet. Bei Gräben mit einer Sohlbreite von 50 cm, einer Grabentiefe von 50 cm und einer Böschungsneigung von 1:1,5 beträgt die Leistungsfähigkeit bei 0,1 % Längsgefälle 166 l/s. Für Gräben, deren Belastung unter diesem Wert liegt, wird ebenfalls auf einen Nachweis der Leistungsfähigkeit verzichtet. 13.2.3.3.1 Graben Bau-km 10+032 bis 10+286 links EZG 1, Q (n=1,0) = 4,43 l/s < 166 l/s Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich 13.2.3.3.2 Mulde Bau-km 1+021 bis 1+118 rechts EZG 4, Q (n=1,0) = 6,39 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.3 Mulde Bau-km 1+118 bis 1+262 rechts EZG 5, Q (n=1,0) = 9,92 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.4 Versickermulde Bau-km 1+260 bis 1+543 links EZG 6, Q (n=1,0) = 0,00 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.5 Graben Bau-km 1+250 bis 1+553 rechts EZG 14, Q (n=1,0) = 172,69 l/s Graben: b = 0,50 m; n = 1:1,5; Is = 4,00 Nachweis des Grabens siehe Anlage 5.1: Q = 0,162 m³/s; A = 0,366 m²; v = 0,442 m/s; Wassertiefe = 0,357 m Der Graben ist ausreichend bemessen 13.2.3.3.6 Graben Bau-km 15+015 bis 15+056 links EZG 11, Q (n=1,0) = 80,19 l/s < 166 l/s
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 8 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich 13.2.3.3.7 Graben Bau-km 1+582 bis 1+778 rechts EZG 10, Q (n=1,0) = 52,38 l/s < 166 l/s Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich 13.2.3.3.8 Graben Bau-km 1+586 bis 1+742 links EZG 17, Q (n=1,0) = 12,31 l/s < 166 l/s Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich 13.2.3.3.9 Graben Bau-km 55+007 bis 55+090 links EZG 16, Q (n=1,0) = 7,05 l/s < 166 l/s Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich 13.2.3.3.10 Mulde Bau-km 410+008 bis 410+045 links EZG 15, Q (n=1,0) = 1,67 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.11 Mulde Bau-km 55+007 bis 415+017 rechts EZG 9, Q (n=1,0) = 3,43 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.12 Mulde Bau-km 1+771 bis 2+060 links EZG 8, Q (n=1,0) = 14,21 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.13 Mulde Bau-km 1+778 bis 2+060 rechts EZG 7, Q (n=1,0) = 17,44 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.14 Mulde Bau-km 2+060 bis 2+075 links EZG 22a, Q (n=1,0) = 101,03 l/s Mulde: b = 2,00 m; t = 0,30 m; Bei einer mittleren Längsneigung von 3,0 % leistet die Mulde 1.637 l/s. Die Mulde ist ausreichend bemessen.
Neubau der Kreisstraße 73 Seite 9 Wassertechnische Untersuchung: Berechnungsunterlagen Unterlage 13.2 13.2.3.3.15 Mulde Bau-km 2+060 bis 2+150 rechts EZG 21, Q (n=1,0) = 4,51 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.16 Graben Bau-km 2+080 bis 2+148 links EZG 22, Q (n=1,0) = 171,98 l/s < 166 l/s Graben: b = 0,50 m; n = 1:1,5; Is = 2,00 Nachweis des Grabens siehe Anlage 5.2: Q = 0,172 m³/s; A = 0,496 m²; v = 0,347 m/s; Wassertiefe = 0,434 m Der Graben ist ausreichend bemessen 13.2.3.3.17 Mulde Bau-km 2+150 bis 2+450 rechts EZG 29, Q (n=1,0) = 22,88 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.18 Graben Bau-km 2+150 bis 502+065 links EZG 24, Q (n=1,0) = 86,91 l/s < 166 l/s Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.19 Mulde Bau-km 2+450 bis 503+650 rechts EZG 27, Q (n=1,0) = 5,62 l/s < 86 l/s Ein Nachweis der Mulde ist nicht erforderlich. 13.2.3.3.20 Graben Bau-km 503+050 bis 503+100 rechts EZG 39, Q (n=1,0) = 2,50 l/s < 166 l/s Ein Nachweis des Grabens ist nicht erforderlich. Bearbeitet: Ing.-Büro Dieter Linz GmbH & Co. KG Wunstorf, den 28.03.2012 im Auftrag: gez. Martin Reinke
Anlage 1 Deutscher Wetterdienst Abt. Hydrometeorologie KOSTRA-DWD 2000 Niederschlagshöhen und -spenden für Ahnsen bei Stadthagen Zeitspanne : Januar - Dezember Rasterfeld : Spalte: 28 Zeile: 39 T 0,5 1,0 2,0 5,0 10,0 20,0 50,0 100,0 D hn rn hn rn hn rn hn rn hn rn hn rn hn rn hn rn 5,0 min 3,2 105,2 4,9 163,4 6,6 221,5 9,0 298,4 10,7 356,5 12,4 414,6 14,7 491,5 16,5 549,6 10,0 min 5,6 92,9 7,8 130,3 10,1 167,6 13,0 217,0 15,3 254,4 17,5 291,8 20,5 341,2 22,7 378,5 15,0 min 7,2 79,5 9,8 108,3 12,3 137,2 15,8 175,3 18,4 204,2 21,0 233,0 24,4 271,2 27,0 300,0 20,0 min 8,2 68,7 11,1 92,7 14,0 116,7 17,8 148,5 20,7 172,5 23,6 196,5 27,4 228,2 30,3 252,3 30,0 min 9,6 53,4 13,0 72,0 16,3 90,5 20,7 115,0 24,0 133,6 27,4 152,1 31,8 176,6 35,1 195,1 45,0 min 10,7 39,6 14,5 53,9 18,4 68,2 23,5 87,1 27,4 101,4 31,3 115,8 36,4 134,7 40,2 149,0 60,0 min 11,2 31,1 15,5 43,1 19,8 55,0 25,5 70,7 29,8 82,6 34,0 94,6 39,7 110,3 44,0 122,2 90,0 min 12,4 22,9 17,2 31,8 22,0 40,7 28,3 52,4 33,1 61,3 37,9 70,1 44,2 81,9 49,0 90,7 2,0 h 13,3 18,4 18,5 25,6 23,6 32,8 30,5 42,3 35,7 49,5 40,8 56,7 47,7 66,2 52,9 73,4 3,0 h 14,7 13,6 20,4 18,9 26,2 24,3 33,9 31,4 39,7 36,7 45,4 42,1 53,1 49,2 58,9 54,5 4,0 h 15,7 10,9 22,0 15,3 28,2 19,6 36,5 25,3 42,8 29,7 49,0 34,0 57,3 39,8 63,5 44,1 6,0 h 17,4 8,0 24,4 11,3 31,3 14,5 40,6 18,8 47,5 22,0 54,5 25,2 63,8 29,5 70,7 32,7 9,0 h 19,2 5,9 27,0 8,3 34,8 10,7 45,1 13,9 52,9 16,3 60,7 18,7 71,0 21,9 78,8 24,3 12,0 h 20,6 4,8 29,0 6,7 37,4 8,7 48,6 11,2 57,0 13,2 65,4 15,1 76,6 17,7 85,0 19,7 18,0 h 22,2 3,4 30,8 4,7 39,3 6,1 50,6 7,8 59,1 9,1 67,7 10,4 79,0 12,2 87,5 13,5 24,0 h 23,8 2,8 32,5 3,8 41,2 4,8 52,6 6,1 61,3 7,1 69,9 8,1 81,3 9,4 90,0 10,4 48,0 h 36,7 2,1 45,0 2,6 53,3 3,1 64,2 3,7 72,5 4,2 80,8 4,7 91,7 5,3 100,0 5,8 72,0 h 35,2 1,4 45,0 1,7 54,8 2,1 67,7 2,6 77,5 3,0 87,3 3,4 100,2 3,9 110,0 4,2 T D h rn - - - - Wiederkehrzeit (in [a]): mittlere Zeitspanne, in der ein Ereignis einen Wert einmal erreicht oder überschreitet Niederschlagsdauer einschließlich Unterbrechungen (in [min, h]) Niederschlagshoehe (in [mm]) Niederschlagsspende (in [l/(s*ha)]) Für die Berechnung wurden folgende Grundwerte (hn in [mm]) verwendet: T/D 1 a 100 a 15,0 min 9,75 27,00 60,0 min 15,50 44,00 12,0 h 29,00 85,00 24,0 h 32,50 90,00 48,0 h 45,00 100,00 72,0 h 45,00 110,00 Berechnung "Kurze Dauerstufen" (D<=60 min): u hyperbolisch, w doppelt logarithmisch Wenn die angegebenen Werte für Planungszwecke herangezogen werden, sollte für rn(d;t) bzw. hn(d;t) in Abhängigkeit von der Wiederkehrzeit (Jährlichkeit) bei bei bei 0,5 a 5 a 50 a <= < < T <= T <= T <= Berücksichtigung finden. 5 a 50 a 100 a ein Toleranzbetrag ± 10 %, ein Toleranzbetrag ± 15 %, ein Toleranzbetrag ± 20 %, KOSTRA-DWD 2000 2.0.4 2005 GmbH, Engelbosteler Damm 22, D-30167 Hannover, www.itwh.de
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 4 5 6 Fahrbahn (bit.) 10+032 10+286 i.m. 8,0 2.020,00 0,90 0,00 108,30 19,69 7 Ackerfläche/unbef. Fläche 47.000,00 0,05 0,00 108,30 25,45 8 unbef. Seitenstreifen 10+032 10+286 1,50 381,00 1,00 100,00 108,30 0,32 9 Graben 10+032 10+286 2,00 508,00 1,00 150,00 108,30-2,12 Summe Z. 6-8 10 11 12 Fahrbahn (bit.) 320,00 0,90 0,00 108,30 3,12 13 unbef. Seitenstreifen 50,00 1,00 100,00 108,30 0,04 14 Radweg (Beton) 40,00 0,90 0,00 108,30 0,39 15 Ackerfläche/unbef. Fläche 80,00 0,05 0,00 108,30 0,04 16 Graben 50,00 1,00 150,00 108,30-0,21 Summe Z. 12-15 17 18 19 EZG 2 3,38 20 21 22 unbef. Seitenstreifen 45,00 1,00 100,00 108,30 0,04 23 Dammböschung 35,00 1,00 200,00 108,30-0,04 Summe Z. 22 24 Ackerfläche/unbef. Fläche 200,00 0,05 0,00 108,30 0,11 25 DN 1.1 3,38 26 Mulde 50,00 1,00 150,00 108,30-0,21 Summe Z. 22-25 27 28 29 unbef. Seitenstreifen 140,00 1,00 100,00 108,30 0,12 30 Dammböschung 200,00 1,00 200,00 108,30-0,12 Summe Z. 29 31 Ackerfläche/unbef. Fläche 2.400,00 0,05 0,00 108,30 1,30 32 EZG 3 3,28 33 Graben 220,00 1,00 150,00 108,30-0,92 Summe Z. 29-32 34 Q(r15,1.00) Seite 1
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 35 36 Fahrbahn (bit.) 1+021 1+119 6,50 637,00 0,90 0,00 108,30 6,21 37 unbef. Seitenstreifen 1+021 1+119 2,25 220,50 1,00 100,00 108,30 0,18 38 Radweg (Beton) 1+021 1+119 2,00 196,00 0,90 0,00 108,30 1,91 39 Dammböschung 145,00 1,00 200,00 108,30-1,33 Summe Z. 36-38 40 Ackerfläche/unbef. Fläche 11.700,00 0,05 0,00 108,30 6,34 41 Mulde 1+022 1+112 2,00 180,00 1,00 150,00 108,30-0,75 Summe Z. 36-40 42 43 44 unbef. Seitenstreifen 135,00 1,00 100,00 108,30 0,11 45 Dammböschung 225,00 1,00 200,00 108,30-0,11 Summe Z. 44 46 Ackerfläche/unbef. Fläche 2.750,00 0,05 0,00 108,30 1,49 47 EZG 3a 3,66 48 EZG 3b 12,56 49 Graben 150,00 1,00 150,00 108,30-0,63 Summe Z. 44-48 50 51 52 Fahrbahn (bit.) 1+119 1+262 6,50 954,50 0,90 0,00 108,30 9,30 53 unbef. Seitenstreifen 1+119 1+262 2,25 321,75 1,00 100,00 108,30 0,27 54 Radweg (Beton) 1+119 1+262 2,00-2,50 330,00 0,90 0,00 108,30 3,22 55 Dammböschung 215,00 1,00 200,00 108,30-1,97 Summe Z. 52-54 56 Ackerfläche/unbef. Fläche 3.600,00 0,05 0,00 108,30 1,95 57 Mulde 1+120 1+237 2,00 234,00 1,00 150,00 108,30-0,98 Summe Z. 52-56 58 59 60 unbef. Seitenstreifen 1+260 1+542 1,50 423,00 1,00 100,00 108,30 0,35 61 Dammböschung 770,00 1,00 200,00 108,30-0,35 Summe Z. 60 62 Ackerfläche/unbef. Fläche 1+238 1+542 0,50 152,00 0,05 0,00 108,30 0,08 63 Mulde 1+238 1+542 2,00 608,00 1,00 150,00 108,30-0,08 Summe Z. 60-62 64 Q(r15,1.00) Seite 2
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 65 66 Fahrbahn (bit.) 1+778 2+060 6,50 1.908,00 0,90 0,00 108,30 18,60 67 unbef. Seitenstreifen 1+778 2+060 1,50 423,00 1,00 100,00 108,30 0,35 68 Einschnittböschung 520,00 1,00 100,00 108,30 0,00 69 Ackerfläche/unbef. Fläche 1+778 2+060 5,50 1.551,00 0,05 0,00 108,30 0,84 70 Mulde 1+778 2+060 2,00 564,00 1,00 150,00 108,30-2,35 Summe Z. 66-69 71 72 73 Weg (bit.) 90,00 0,90 0,00 108,30 0,88 74 unbef. Seitenstreifen 1+771 2+060 2,25 650,25 1,00 100,00 108,30 0,54 75 Radweg (Beton) 1+771 2+060 2,50 872,50 0,90 0,00 108,30 8,50 76 Ackerfläche/unbef. Fläche 2.000,00 0,05 0,00 175,30 1,75 77 Einschnittböschung 1.300,00 1,00 100,00 108,30 1,08 78 Mulde 1+771 2+060 2,00 578,00 1,00 150,00 175,30 1,46 Summe Z. 73-77 79 80 81 Weg (bit.) 200,00 0,90 0,00 108,30 1,95 82 unbef. Seitenstreifen 150,00 1,00 100,00 108,30 0,12 83 Ackerfläche/unbef. Fläche 2.500,00 0,05 0,00 175,30 2,19 84 Einschnittböschung 80,00 1,00 100,00 108,30 0,00 85 Mulde 200,00 1,00 150,00 108,30-0,83 Summe Z. 81-84 86 87 88 EZG 8 14,21 89 EZG 9 3,43 90 Q(r15,1.00) Seite 3
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 91 92 Fahrbahn (bit.) 1+580 1+778 9,50 1.881,00 0,90 0,00 108,30 18,33 93 unbef. Seitenstreifen 1+580 1+778 1,50 297,00 1,00 100,00 108,30 0,25 94 Radweg (Beton) 1+580 1+620 2,00 80,00 0,90 0,00 108,30 0,78 95 Dammböschung 130,00 1,00 200,00 108,30-1,19 Summe Z. 92-94 96 Ackerfläche/unbef. Fläche 1.400,00 0,05 0,00 108,30 0,76 97 EZG 7 17,44 98 DN 2.4 17,64 99 Mulde 1+582 1+778 2,00 392,00 1,00 150,00 108,30-1,63 Summe Z. 92-98 100 101 102 EZG 10 52,38 103 104 105 Fahrbahn (bit.) 15+042 15+290 3,00 744,00 0,90 0,00 108,30 7,25 106 unbef. Seitenstreifen 15+042 15+290 0,50 124,00 1,00 100,00 108,30 0,10 107 Ackerfläche/unbef. Fläche 42.000,00 0,05 0,00 108,30 22,74 108 DN 2.2 52,38 109 Graben 15+017 15+290 2,00 546,00 1,00 150,00 108,30-2,28 Summe Z. 105-107 110 111 112 EZG 11 80,19 113 114 115 Fahrbahn (bit.) 350,00 0,90 0,00 108,30 3,41 116 unbef. Seitenstreifen 55,00 1,00 100,00 108,30 0,05 117 Ackerfläche/unbef. Fläche 250,00 0,05 0,00 108,30 0,14 118 DN 2.3 80,19 119 Graben 60,00 1,00 150,00 108,30-0,25 Summe Z. 115-118 120 121 122 Fahrbahn (bit.) 120,00 0,90 0,00 108,30 1,17 123 2-reih. Bordrinne 22,00 0,90 0,00 108,30 0,21 124 Q(r15,1.00) Seite 4
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 125 126 Fahrbahn (bit.) 1+262 1+553 6,50 2.181,50 0,90 0,00 108,30 21,26 127 unbef. Seitenstreifen 1+262 1+553 2,25 654,75 1,00 100,00 108,30 0,54 128 Radweg (Beton) 1+262 1+553 2,00 582,00 0,90 0,00 108,30 5,67 129 Dammböschung 600,00 1,00 200,00 108,30-5,50 Summe Z. 126-128 130 Ackerfläche/unbef. Fläche 32.000,00 0,05 0,00 108,30 17,33 131 DN 2.2 52,38 132 EZG 12 83,54 133 Mulde 1+250 1+553 2,00 606,00 1,00 150,00 108,30-2,53 Summe Z. 126-132 134 135 136 Fahrbahn (bit.) 200,00 0,90 0,00 108,30 1,95 137 unbef. Seitenstreifen 35,00 1,00 100,00 108,30 0,03 138 Mulde 75,00 1,00 150,00 108,30-0,31 Summe Z. 136-137 139 140 141 Fahrbahn (bit.) 790,00 0,90 0,00 108,30 7,70 142 unbef. Seitenstreifen 55+007 55+090 1,50 124,50 1,00 100,00 108,30 0,10 143 Dammböschung 55,00 1,00 200,00 108,30-0,10 Summe Z. 141-142 144 Graben 156,00 1,00 150,00 108,30-0,65 Summe Z. 141-143 145 146 147 Fahrbahn (bit.) 250,00 0,90 0,00 108,30 2,44 148 unbef. Seitenstreifen 1+580 1+740 2,25 360,00 1,00 100,00 108,30 0,30 149 Radweg (Beton) 1+600 1+742 2,50 505,00 0,90 0,00 108,30 4,92 150 Dammböschung 120,00 1,00 200,00 108,30-1,10 Summe Z. 147-149 151 EZG 16 7,05 152 Graben 1+586 1+742 2,00 312,00 1,00 150,00 108,30-1,30 Summe Z. 147-151 153 Q(r15,1.00) Seite 5
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 154 155 EZG 17 12,31 156 157 158 unbef. Seitenstreifen 50,00 1,00 100,00 108,30 0,04 159 Ackerfläche/unbef. Fläche 220,00 0,05 0,00 108,30 0,12 160 DN 2.1 12,31 161 Graben 60,00 1,00 150,00 108,30-0,25 Summe Z. 158-160 162 163 164 Ackerfläche/unbef. Fläche 9.150,00 0,15 0,00 175,30 24,06 165 Mulde 180,00 1,00 150,00 108,30-0,75 Summe Z. 164 166 167 168 EZG 19 23,31 169 170 171 Fahrbahn (bit.) 70,00 0,90 0,00 108,30 0,68 172 unbef. Seitenstreifen 10,00 1,00 100,00 108,30 0,01 173 DN 3.1 23,31 174 Graben 16,00 1,00 150,00 0,00-0,24 Summe Z. 171-173 175 176 177 Fahrbahn (bit.) 2+060 2+150 6,50 585,00 0,90 0,00 108,30 5,70 178 unbef. Seitenstreifen 2+060 2+150 1,50 135,00 1,00 100,00 108,30 0,11 179 Dammböschung 60,00 1,00 200,00 108,30-0,55 Summe Z. 177-178 180 Mulde 2+060 2+150 2,00 180,00 1,00 150,00 108,30-0,75 Summe Z. 177-179 181 182 183 unbef. Seitenstreifen 2+060 2+075 2,25 33,75 1,00 100,00 108,30 0,03 184 Radweg (Beton) 2+060 2+075 2,50 37,50 0,90 0,00 108,30 0,37 185 Ackerfläche/unbef. Fläche 38.600,00 0,15 0,00 175,30 101,50 186 Einschnittböschung 10,00 1,00 100,00 108,30 0,01 Summe Z. 185 187 Graben/Mulde 1+970 2+075 2,00 210,00 1,00 150,00 108,30-0,88 Summe Z. 183-186 Q(r15,1.00) Seite 6
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 188 189 190 EZG 22a 101,03 191 192 193 unbef. Seitenstreifen 2+080 2+150 2,25 157,50 1,00 100,00 108,30 0,13 194 Radweg (Beton) 2+080 2+150 2,50 175,00 0,90 0,00 108,30 1,71 195 Dammböschung 90,00 1,00 200,00 108,30-0,83 Summe Z. 193-194 196 unbef. Fläche 2+080 2+150 5,50 385,00 0,05 0,00 108,30 0,21 197 Ackerfläche/unbef. Fläche 26.735,00 0,15 0,00 175,30 70,30 198 DN 3.3 101,03 199 Graben 2+080 2+148 2,00 136,00 1,00 150,00 108,30-0,57 Summe Z. 193-198 200 201 202 Fahrbahn (bit.) 25,00 0,90 0,00 108,30 0,24 203 2-reih. Bordrinne 30 0,35 10,50 0,90 0,00 108,30 0,10 204 205 206 Radweg (Beton) 2+150 2+460 2,50 775,00 0,90 0,00 108,30 7,55 207 unbef. Seitenstreifen 2+150 2+460 1,50 465,00 1,00 100,00 108,30 0,39 208 Ackerfläche/unbef. Fläche 32.470,00 0,15 0,00 175,30 85,38 209 Böschung 350,00 1,00 200,00 108,30-3,21 Summe Z. 208 210 EZG 23 0,34 211 Graben 850,00 1,00 150,00 108,30-3,54 Summe Z. 206-210 212 213 214 Fahrbahn (bit.) 300,00 0,90 0,00 108,30 2,92 215 2-reih. Bordrinne 25 0,35 8,75 0,90 0,00 108,30 0,09 216 217 218 Fahrbahn (bit.) 30,00 0,90 0,00 108,30 0,29 219 2-reih. Bordrinne 30 0,35 10,50 0,90 0,00 108,30 0,10 220 Q(r15,1.00) Seite 7
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 221 222 Fahrbahn (bit.) 503+048 503+083 260,00 0,90 0,00 108,30 2,53 223 unbef. Seitenstreifen 80 1,50 120,00 1,00 100,00 108,30 0,10 224 Dammböschung 160,00 1,00 100,00 108,30 0,13 Summe Z. 222-223 225 EZG 25 3,01 226 EZG 26 0,39 227 Mulde 65 2,00 130,00 1,00 150,00 108,30-0,54 Summe Z. 222-226 228 229 230 Fahrbahn (bit.) 70,00 0,90 0,00 108,30 0,68 231 Pflasterfläche 15,00 0,90 0,00 108,30 0,15 232 2-reih. Bordrinne 18 0,35 6,30 0,90 0,00 108,30 0,06 233 234 235 Fahrbahn (bit.) 2+150 2+440 6,50 1.885,00 0,90 0,00 108,30 18,37 236 unbef. Seitenstreifen 2+150 2+440 1,50 435,00 1,00 100,00 108,30 0,36 237 Dammböschung 75,00 1,00 100,00 108,30 0,06 Summe Z. 235-236 238 EZG 27 5,62 239 EZG 28 0,89 240 Mulde 2+150 2+440 2,00 580,00 1,00 150,00 108,30-2,42 Summe Z. 235-239 241 242 243 Fahrbahn (bit.) 220 6,00 1.320,00 0,90 0,00 108,30 12,87 244 2-reih. Bordrinne 220 0,35 77,00 0,90 0,00 108,30 0,75 245 Rad-/Gehweg (Pflaster) 220 2,25 495,00 0,90 0,00 108,30 4,82 246 Ackerfläche/unbef. Fläche 22.275,00 0,05 0,00 108,30 12,06 247 248 249 EZG 30 30,50 250 251 252 Fahrbahn (bit.) 34 6,00 204,00 0,90 0,00 108,30 1,99 253 2-reih. Bordrinne 34 0,35 11,90 0,90 0,00 108,30 0,12 254 Rad-/Gehweg (Pflaster) 34 2,25 76,50 0,90 0,00 108,30 0,75 Q(r15,1.00) Seite 8
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 255 256 257 EZG 31 2,86 258 D 324 30,50 259 260 261 Fahrbahn (bit.) 30 6,00 180,00 0,90 0,00 108,30 1,75 262 2-reih. Bordrinne 30 0,35 10,50 0,90 0,00 108,30 0,10 263 Rad-/Gehweg (Pflaster) 30 2,25 67,50 0,90 0,00 108,30 0,66 264 265 266 EZG 32 2,51 267 D 323 33,36 268 269 270 Fahrbahn (bit.) 70,00 0,90 0,00 108,30 0,68 271 2-reih. Bordrinne 31 0,35 10,85 0,90 0,00 108,30 0,11 272 Rad-/Gehweg (Pflaster) 15,00 0,90 0,00 108,30 0,15 273 274 275 Fahrbahn (bit.) 175,00 0,90 0,00 108,30 1,71 276 2-reih. Bordrinne 50 0,35 17,50 0,90 0,00 108,30 0,17 277 Rad-/Gehweg (Pflaster) 15,00 0,90 0,00 108,30 0,15 278 279 280 Rad-/Gehweg (Pflaster) 140,00 0,90 0,00 108,30 1,36 281 Ackerfläche/unbef. Fläche 70,00 0,05 0,00 108,30 0,04 282 283 284 EZG 33 0,94 285 EZG 34 2,03 286 EZG 35 1,40 287 C 331 35,87 288 Q(r15,1.00) Seite 9
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 289 290 Fahrbahn (bit.) 190,00 0,90 0,00 108,30 1,85 291 2-reih. Bordrinne 38,50 0,35 13,48 0,90 0,00 108,30 0,13 292 Betonbefestigung (Innenring) 62,50 0,90 0,00 108,30 0,61 293 294 295 Betonbefestigung (Innenring) 62,50 0,90 0,00 108,30 0,61 296 2-reih. Bordrinne 39 0,35 13,48 0,90 0,00 108,30 0,13 297 Rad-/Gehweg (Pflaster) 42,00 0,90 0,00 108,30 0,41 298 Ackerfläche/unbef. Fläche 300,00 0,05 0,00 108,30 0,16 299 300 301 Fahrbahn (bit.) 35,00 0,90 0,00 108,30 0,34 302 2-reih. Bordrinne 18 0,35 6,30 0,90 0,00 108,30 0,06 303 304 305 EZG 36 2,59 306 EZG 37 1,31 307 EZG 38 0,40 308 C 330 40,24 309 310 311 Rad-/Gehweg (Pflaster) 140,00 0,90 0,00 108,30 1,36 312 bef. Fläche (Zufahrt) 125,00 0,90 0,00 108,30 1,22 313 Ackerfläche/unbef. Fläche 550,00 0,05 0,00 108,30 0,30 314 Graben 90,00 1,00 150,00 108,30-0,38 Summe Z. 311-313 315 316 317 Fahrbahn (bit.) 7,00 6,50 45,50 0,90 0,00 108,30 0,44 318 2-reih. Bordrinne 7,00 0,35 2,45 0,90 0,00 108,30 0,02 319 Rad-/Gehweg (Pflaster) 7,00 2,50 17,50 0,90 0,00 108,30 0,17 320 bef. Fläche (Zufahrt) 50,00 0,90 0,00 108,30 0,49 321 Q(r15,1.00) Seite 10
Neubau der Kreisstraße 73 Unterlage 13.2, Berechnung der Oberflächenabflüsse Zeile Befestigung von bis Breite Fläche Abflussbeiwert Versickerrate r 15 Abfluss Bemerkung Station Station [m] [m²] [-] [l/(s ha)] [l/(s ha)] [l/s] 1 2 3 4 5 = (3-2) 4 6 7 8 9 = 6 (8-7) 5 10 322 323 EZG 39 2,50 324 EZG 40 1,12 325 C 329 44,54 326 327 328 Fahrbahn (bit.) 31,00 6,50 201,50 0,90 0,00 108,30 1,96 329 2-reih. Bordrinne 31,00 0,35 10,85 0,90 0,00 108,30 0,11 330 Rad-/Gehweg (Pflaster) 31,00 2,50 77,50 0,90 0,00 108,30 0,76 331 bef. Fläche (Zufahrt) 6,00 0,90 0,00 108,30 0,06 332 Ackerfläche/unbef. Fläche 95,00 0,05 0,00 108,30 0,05 333 334 335 EZG 41 2,94 336 C 328 48,16 337 338 339 C 323 51,10 340 341 342 C 322 51,10 343 344 345 Fahrbahn (bit.) 11,00 6,50 71,50 0,90 0,00 108,30 0,70 346 2-reih. Bordrinne 11,00 0,35 3,85 0,90 0,00 108,30 0,04 347 Rad-/Gehweg (Pflaster) 11,00 2,50 27,50 0,90 0,00 108,30 0,27 348 Q(r15,1.00) Seite 11
Anlage 3 Hydraulische Berechnung des Rechteckdurchlasses - Teil 1 A AV HN HN Q max Q max LandschaftsArchitekturbüro G. von Luckwald Gut Helpensen 5 31787 Hameln
Hydraulische Berechnung des Rechteckdurchlasses - Teil 2 (Dimensionierung nach RAS-EW) Grundlage: RAS-Ew (Ausgabe 2005) Die Leistungsfähigkeit von Rohr- und Rechteckdurchlässen wird gemäß Anhang 9 der RAS-Ew 2005 nach der allgemeinen Formel berechnet: Anlage 3 Q h 2 g A 2 2g l 1,5 2 k St r hy 4 3 mit: A [m²] = Durchflossener Querschnitt im Bauwerk in m³/s r hy [m] = Hydraulischer Radius = A/l u h [m] = Spiegeldifferenz Ober-/Unterwasser einschl. zulässiger Aufstau l [m] = Bauwerkslänge kst [m 1/3 /s] = Rauheitsbeiwert, gemittelt [= 65 m 1/3 /s] g [m/s²] = Fallbeschleunigung [= 9,80665 m/s 2 ]. gegeben: abzuführende Wassermenge HQ 10 = 5,719 m³/s HQ 20 = 8,156 m³/s Bauwerkslänge l = 12,80 m l = 12,80 m Sohlgefälle = 30,00 = 30,00 Bauwerksbreite b = 2,00 m b = 2,00 m Bauwerkshöhe h = 1,50 m h = 1,50 m Dicke Substratschicht t = 0,20 m t = 0,20 m Wasserspiegelhöhe im Einlauf h 1 = 1,78 m (inkl. 0,10 m Aufstau) h 1 = 2,28 m (inkl. 0,60 m Aufstau) Wasserspiegelhöhe im Auslauf h 2 = 1,30 m h 2 = 1,30 m Wasserspiegeldifferenz h = 0,48 m h = 0,98 m Eintrittsverlustbeiwert = 0,50 Austrittsverlustbeiwert = 1,00 Rauheitsbeiwert Sohle kst = 30 [m 1/3 /s] (grobe Steinschüttung) Rauheitsbeiwert Wand kst = 65 [m 1/3 /s] (Beton) Ergebnisse mit dem Programm nach RAS-Ew 2005: Q Rechteckdurchlass = 5,96 m³/s mit 10 cm Aufstau und 8,51 m³/s mit 60 cm Aufstau Nachweis: Q Durchlass (mit 10 cm Aufstauf) 5,960 m³/s > 5,719 m³/s HQ 10 (abzuführende Wassermenge) und Q Durchlass (mit 60 cm Aufstau) 8,510 m³/s > 8,156 m³/s HQ 20 (abzuführende Wassermenge) Hinweis: Beim HQ 20 dauert der Aufstau vor dem Durchlass max. 10 Minuten an, danach ist der Hochwasserscheitel von 8,16 m³/s abgelaufen. Ein kurzzeitiger Aufstau bis zu 60 cm kann toleriert werden, da die Straße im betreffenden Abschnitt in Dammlage verläuft und keine schädlichen Auswirkungen zu erwarten sind. RAS-Ew 2005: Richtlinie für die Anlage von Straßen, Teil Entwässerung mit RAS-Ew-Bemessungshilfen auf CD-Rom, Ausgabe 2005 LandschaftsArchitekturbüro G. von Luckwald Gut Helpensen 5 31787 Hameln
l Qs Au r15 min( n1) Au 108, 3 s ha mm Q A h A 18,5 2h u 2h( n 1) u 2h mm Qd Au h24h( n1) Au 32, 5 d mm Qa Au ha( n1) Au 800 a
28.03.2012
Zusammenstellung der Einleitungen in Gewässer - Daten zum Wasserrechtsantrag (Erlaubnis nach 10 NWG) - für den Neubau der Kreisstraße 73, Bau-km 1+000 bis Bau-km 2+466 Unterlage 13.3 Seite 1 Stand 03/2012 Nr. der Einleitungsstelle Bau-km (mit Zusatz der Himmelsrichtung) Entwurfsunterlage, in der die Einleitungsstelle dargestellt ist Rechtswert Hochwert (GK-Koordinaten auf 10 m genau) Bezeichnung des Gewässers mit Ordnungseinteilung Gemarkung Flur Flurstück Eigentümer Gewässer - Unterhaltungspflichtiger Einleitungsmenge (n=1) l/s 1 2 3 4 5 6 7 8 EL 1 1+190 Unterlage 7 Blatt 1 R: 3506825 H: 5792260 Bückeburger Aue Gewässer II. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 2 Flurstück 24/1 E.: Land Niedersachsen U.: Unterhaltungsverband 30, Bückeburger Aue 17,1 EL 2 1+225 Unterlage 7 Blatt 1 R: 3506865 H: 5792170 Bückeburger Aue Gewässer II. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 2 Flurstück 24/1 E.: Land Niedersachsen U.: Unterhaltungsverband 30, Bückeburger Aue 11,8 EL 3 1+275 Unterlage 7 Blatt 1 EL 4 2+147 Unterlage 7 Blatt 3 R: 3506885 H: 5792140 bis R: 3506887 H: 5792125 R: 3507435 H: 5791655 Bückeburger Aue Gewässer II. Ordnung Bombeeke Gewässer III. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 2 Flurstück 24/1 Gemarkung Ahnsen Flur 5 Flurstück 23/2 E.: Land Niedersachsen U.: Unterhaltungsverband 30, Bückeburger Aue 172,7 E.: Gemeinde Ahnsen U.: Gemeinde Ahnsen 172,0 EL 5 2+147 Unterlage 7 Blatt 3 R: 3507410 H: 5791660 Bombeeke Gewässer III. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 3 Flurstück 17 E.: Gemeinde Ahnsen U.: Gemeinde Ahnsen 4,5 EL 6 2+150 Unterlage 7 Blatt 3 R: 3507435 H: 5791655 Bombeeke Gewässer III. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 5 Flurstück 23/2 E.: Gemeinde Ahnsen U.: Gemeinde Ahnsen 86,9 EL 7 2+150 Unterlage 7 Blatt 3 R: 3507415 H: 5791655 Bombeeke Gewässer III. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 3 Flurstück 17 E.: Gemeinde Ahnsen U.: Gemeinde Ahnsen 22,9 EL 8 503+000 Unterlage 7 Blatt 4 R: 3507400 H: 5791240 Graben Gewässer III. Ordnung Gemarkung Ahnsen Flur 5 Flurstück 26/2 E.: Gemeinde Ahnsen U.: Gemeinde Ahnsen 51,1 NLStB 22 U13.3 Tabelle Einleitungen 07/03