Avira Server Security Produktupdates Best Practice
Inhaltsverzeichnis 1. Was ist Avira Server Security?... 3 2. Wo kann Avira Server Security sonst gefunden werden?... 3 3. Was ist der Unterschied zwischen Updates und Produktupdates?... 4 3.1 Updateoptionen...4 3.2 Warum werden zwei verschiedene Updatearten benötigt?...4 4. Best Practices bei der Konfiguration von Produktupdates... 5 4.1 Standalone-Installation...5 4.2 Bei Verwendung der Avira Management Console (AMC)...6 4.3 Verwendung des Avira Update Manager (AUM) Testmodus für kritische Umgebungen...6 Avira Server Security Best Practice (Status 26.11.2012) 2
1. Was ist Avira Server Security? Das Avira Server Security Schutzpaket ist ein Produkt, das Ihren Windows Dateiserver in Echtzeit vor Malware schützt. Es beinhaltet den Avira Server Security Dienst und die Avira Server Security Konsole. Der Avira Server Security Dienst ist die lokale Schutzkomponente, die Ihren Windows Server bewacht. Die Avira Server Security Konsole wird für die Administration, Steuerung und Überwachung der Avira Server Security Dienste auf den zu schützenden Servern verwendet. Über die Avira Server Security Konsole können Sie auf beliebig viele Server zugreifen, die geschützt werden sollen. Die aktuellsten Systemanforderungen können im Handbuch gefunden werden, das mit dem Produkt geliefert wurde (drücken Sie F1 in der Konfigurationskonsole). 2. Wo kann Avira Server Security sonst gefunden werden? Avira Server Security ist auch Teil der folgenden Produktpakete: Avira Business Security Suite Avira Small Business Security Suite Avira Endpoint Security Avira Endpoint & Email Security Avira Server Security Best Practice (Status 26.11.2012) 3
3. Was ist der Unterschied zwischen Updates und Produktupdates? 3.1 Updateoptionen Avira Server Security hat zwei Updatemöglichkeiten: Erkennungsupdates (werden in der Bedienungsoberfläche als Update dargestellt) Dies schließt die Engine-Binärprogramme und die Virusdefinitionsdateien mit ein, aber keine Produktupdates der Binärprogramme Produkt- und Erkennungsupdates (werden auf der Bedienungsoberfläche als Produktupdates dargestellt) Dies schließt sowohl die Produktupdates, als auch die Updates für die Engine- Binärprogramme und die Virendefinitionsdateien mit ein. 3.2 Warum werden zwei verschiedene Updatearten benötigt? Wir benötigen zwei verschiedene Updatearten, weil in einigen Fällen von Produktupdates ein Neustart zwingend erforderlich ist, um die aktualisierten Dateien verwenden zu können. Dieses Verhalten wird genauer beschrieben in der Dokumentation unter Avira Server Security > Avira Server Konsole > Einstellungen > Update > Produktupdate. Die Standardinstallation des Produkts setzt das automatische Update für die Engine und die Virendefinitionsdateien auf eine Regelmäßigkeit von einer Stunde. Produktupdates werden nicht automatisch installiert. Ein Update der Virendefinitionsdateien und der Such-Engine wird während jedem Update-Prozess durchgeführt, unabhängig von den Einstellungen für das Produktupdate. In der Konfigurationskonsole, unter den Einstellungen für Ihren Server, kann ein Administrator zusätzliche Updateaufgaben einrichten, die durch den Updater in vorgegebenen Intervallen durchgeführt werden. Avira Server Security Best Practice (Status 26.11.2012) 4
4. Best Practices bei der Konfiguration von Produktupdates Wir empfehlen Produktupdates immer zu aktivieren, da dies immer sicherstellt, dass Ihr Produkt ständig die neuesten Verbesserungen und Patches erhält. Weil Dateiserver sehr sensible Ressourcen in jedem Unternehmen darstellen, ist es ratsam, den Rollout von Produktupdates so im Voraus zu planen, dass die Aktivitäten der Firma nicht auf negative Weise beeinflusst werden. Die Konfiguration dieser Einstellungen ist abhängig von der Installations- und Steuerungsmethode des Avira Server Security Produkts, als Standalone oder verwaltet. 4.1 Standalone-Installation Bei einer Standalone-Installation ist es möglich das Produkt über die Konsole zu konfigurieren. Es gibt bereits eine voreingestellte Updateaufgabe, die die Engine und die Virendefinitionsdateien stündlich aktualisiert. Um die Produktupdates zu aktivieren, gehen Sie zu Einstellungen > Update und wählen dann Produktupdate. Die empfohlene Option ist Produktupdates automatisch herunterladen, weil dies dem Administrator erlaubt, das Produkt einzustellen und zu vergessen. In dieser Option ist es möglich einzustellen, wann die Produktupdates installiert werden sollen. Wichtiger Hinweis In einigen Fällen ist es notwendig, wichtige Dateien zu aktualisieren und dies benötigt einen automatischen Neustart der Maschine. Obwohl dies selten der Fall ist, kann es vorkommen wenn z.b. die Kernelmodule, die für das Filtern der Malware zuständig sind, aktualisiert werden. Das ist der Grund, warum dieses Update ausserhalb der Geschäftszeiten empfohlen wird. Das Einstellen dieser Option während der Geschäftszeiten hat zur Folge, dass ein Neustart durchgeführt wird, wenn möglicherweise viele Benutzer auf den Server zugreifen. Es wird nicht empfohlen, die Produktupdates einzustellen, wenn noch nicht einmal der Administrator verfügbar ist oder wenn wichtige Hintergrundprozesse wie Backups geplant sind. Avira Server Security hat die Möglichkeit, Email-Warnungen vor und nach einem Update zu schicken. Bitte sehen Sie für detailliertere Informationen in der Dokumentation nach. Avira Server Security Best Practice (Status 26.11.2012) 5
4.2 Bei Verwendung der Avira Management Console (AMC) Bei Verwendung der AMC ist es möglich, fast dieselben Einstellungen für Produktupdates und die Email-Warnungen vorzunehmen wie beim Standalone-Produkt. 4.3 Verwendung des Avira Update Manager (AUM) Testmodus für kritische Umgebungen Die Verwendung des AUM-Testmodus erlaubt es dem Nutzer, jedes Update bei einer zugewiesenen Testgruppe zu überprüfen (VDF, Engine und Produkt), bevor es bei einem produktiven Host angewendet wird. Wenn der Test erfolgreich ist, ist es möglich, die Updates für die Produktivgruppe freizugeben (alle anderen Hosts), oder dies automatisch zu einer einstellbaren Zeit nach dem letzten Update zu tun. Avira Server Security Best Practice (Status 26.11.2012) 6
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