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1 METHODENTRAINING

2 Inhaltsverzeichnis Checkliste für mein Unterrichtsmaterial 3 Ordentlicher Umgang mit den Unterrichtsmaterialien 4 Wichtige Abkürzungen 5 Verwendete Farben 6 Hefteinträge 7 Richtig abschreiben 8 Hausaufgaben 9 Gesprächsregeln 10 Beim Unterstreichen /Markieren beachten 11 Lernen für eine Probe 12 Sinnentnehmendes Lesen 1./2. Jahrgang 13 Sinnentnehmendes Lesen 3./4. Jahrgang 14 Lese-Versteh-Hilfen 15 Gedichtvorträge 16 Arbeit mit dem Wörterbuch 17 Nachschlagen im Wörterbuch 18 Seite 2

3 Checkliste Material Mit dieser Checkliste überprüfe ich, ob ich meine Materialien vollständig dabei habe Ich habe nachgeschaut, welche Fächer ich morgen habe. Ich habe für jedes Fach die entsprechenden Bücher, Hefte, Schnellhefter und Materialien eingepackt. Ich habe ein aufgeräumtes Federmäppchen mit gespitzten Stiften, 2 Bleistiften, Füller mit Patronen, Radiergummi und kurzes Lineal sowie einen Dosenspitzer, ein langes Lineal, Schere und Kleber dabei. Ich habe korrigierte Blätter in die entsprechende Mappe abgeheftet und unfertige Arbeitsblätter in der Jurismappe abgelegt. Ich habe Proben oder Elternbriefe unterschrieben dabei. Ich habe unerledigte Hausaufgaben nachgeholt und gebe sie am nächsten Tag unaufgefordert ab. Seite 3

4 Ordentlicher Umgang mit den Unterrichtsmaterialien Ich gehe ordentlich mit meinen und anderer Kinder Materialien um Arbeitsblätter und Materialien kosten Geld. Deshalb ist es ärgerlich und teuer, wenn man nicht sorgfältig damit umgeht. Ich achte darauf, dass meine Arbeitsblätter nicht knicken oder zerknittern und benutze sie nicht als Schmierblätter. Ich klebe Blätter ordentlich in meine Hefte, das heißt gerade und so, dass sie nicht über die Seite hinausragen. Ich lasse die Materialien anderer Schüler in Ruhe. Ich hänge meine Jacke und meinen Turnbeutel immer an meinen Haken und lasse die Sachen anderer an deren Platz. Dinge, die ich nicht mehr in der Schule benötige, nehme ich mit nach Hause. Seite 4

5 Wichtige Abkürzungen (Klasse 1 4 ) Diese Abkürzungen helfen mir D Deutsch M Mathematik, später Ma HSU Heimat- und Sachkunde Sp Sport S. Seite AB Arbeitsblatt AH Arbeitsheft, später AH Rb Rechenbuch, Rb Spb Sprachbuch LB Lesebuch F. Fibel NR. Nummer, später Nr. HA Hausaufgabe LW Lernwörter NW (N) Namenwort (Nomen) TW (V) Tunwort (Verb) WW (A) Wiewort (Adjektiv) aw anderes Wort SH Schnellhefter Wh Wiederholung mdl. mündlich schr. schriftlich vgl. vergleiche Wöschu Wörterschule GWS Grundwortschatz rm rote Mappe bm blaue Mappe Seite 5

6 Verwendete Farben Diese Farben verwende ich Deutsch vorwiegend rot: Schnellhefter, Hefte (bei Bedarf noch die Farben: orange, dunkelrot, rosa) Mathematik blau und hellblau: Schnellhefter und Hefte HSU grün: Schnellhefter und Hefte Musik weiß Religion/Ethik lila oder transparent Kunst transparent Englisch gelb Seite 6

7 Hefteinträge Meine Hefteinträge sollen so aussehen Klasse 1 und 2: Klasse 3 und 4 S. 31 Spb. S. 48 Seite 7

8 Richtig abschreiben So schreibe ich auch zu Hause richtig ab Richtiges und fehlerfreies Abschreiben ist wichtig, damit sich Fehler nicht einprägen. 1. Schritt: Ich spreche mir den Satz deutlich vor. Ich spreche ihn noch einmal. Dabei achte ich auf schwierige Stellen. (Wir schwammen jeden Tag im Meer.) 2. Schritt: Ich teile mir den Satz in sinnvolle Abschnitte ein. (Wir schwammen / jeden Tag / im Meer.) Ich lese die Abschnitte und merke sie mir. 3. Schritt: Ich schreibe die Abschnitte auswendig auf und spreche leise dazu. Ich achte auf schwierige Stellen in den Wörtern, zum Beispiel schwammen mit mm 4. Schritt: Ich vergleiche mit der Vorlage. Ein Wort mit einem Fehler streiche ich durch. Ich schreibe das Wort noch einmal richtig auf. Seite 8

9 Hausaufgaben So gelingen meine Hausaufgaben Hausaufgaben sind wichtig, um Erarbeitetes zu üben und zu festigen. 1. Ich nehme mein Hausaufgabenheft heraus und schaue nach, was ich erledigen muss. 2. Ich überlege, welche Aufgaben mir leicht fallen und welche eher schwer für mich sind. 3. Ich beginne immer zuerst mit den leichten Aufgaben! 4. Ich lass mich nicht ablenken! Ich arbeite zügig und konzentriert! 5. Ich freue mich nach jeder erledigten Aufgabe über den Erfolg. Ich hake diese Aufgabe im Hausaufgabenheft ab! 6. Ich belohne mich mit einer kleinen Pause (5 Minuten), ehe ich etwas Neues beginne. 7. Ich lerne möglichst selbstständig! Ich lasse mir nur dann von den Eltern helfen, wenn ich bei schwierigen Aufgaben nicht mehr weiter weiß! 8. Mit Konzentrationsübungen am Anfang und Gymnastik zwischendurch gelingen meine Hausaufgaben besser. Seite 9

10 Gespräche und Gesprächsregeln So führe ich Gespräche und halte Gesprächsregeln ein Unsere Gesprächsregeln: Wir melden uns leise und reden nicht einfach los. Wir rufen nicht dazwischen. Wir antworten stets im Satz. Wir sprechen laut und deutlich Jeder/ Jede spricht nur zu dem Thema, das gerade behandelt wird. Wir lachen niemanden aus. Wir melden uns leise und reden nicht einfach los. Wir hören den anderen aufmerksam zu. Wir schauen den Sprecher an. Seite 10

11 Unterstreichen / Markieren Das beachte ich beim Unterstreichen oder Markieren Deutsch: Wortarten: Namenwort (NW): blau Tunwort (TW) : rot Wiewort (WW) : grün andere Wörter : Bleistift Seite 11

12 Lernen für eine Probe Ich lerne für die anstehende Probe Ich plane täglich Zeit für das Lernen ein. Ich richte meinen Arbeitsplatz so her, dass ich nicht abgelenkt werde. Ich überprüfe meine Hefteinträge auf Vollständigkeit. Ich vergleiche meine Hefteinträge mit den Aufgaben im Buch. Ich lege meinen LERNPLAN an: Datum Thema wichtige Wörter/ Fachausdrücke.... Ich wiederhole den Lernstoff: 1. Ich lese das erste Thema. 2. Ich überlege, was ich dazu noch weiß. 3. Ich lese mir die Beiträge laut vor. 4. Ich sage mir das Gelesene nochmals auf. Für heute ist Schluss! Morgen geht es mit dem nächsten Thema weiter! Seite 12

13 Sinnentnehmendes Lesen 1./2. Jahrgang So erlese und verstehe ich Wörter - Ich male zum Wort ein Bild. - Ich ordne Wort und Bild einander zu. - Ich zaubere Wörter - ein Buchstabe im Wort verändert sich (Hase/Hose). - Ich bilde Reimwörter. - Blitzlesen: ein- und mehrsilbige Wörter So erlese und verstehe ich Sätze - Ich streiche das falsche Wort aus. - Ich male das angefangene Bild nach! - Blitzlesen: Ich bilde Stufensätze, das heißt: Die Sätze werden immer länger. Ich baue sie auf. Seite 13

14 Sinnentnehmendes Lesen 3./4. Jahrgang So erlese und verstehe ich ganze Texte - Ich stelle W-Fragen zum Text: Wer oder was? Wo? Wann? Was passiert? - Ich markiere im Text farbig! - Ich lese Absatz für Absatz und erzähle mit meinen eigenen Worten nach! - Ich frage nach unbekannten Wörtern oder schlage sie im Wörterbuch nach! Seite 14

15 Lese-Versteh-Hilfen Diese Tipps sind hilfreich für die Arbeit mit Texten. 1. Ich unterstreiche die wichtigsten Wörter. 2. Ich finde eine Überschrift für den Text. 3. Ich finde eine Überschrift für jeden Abschnitt. 4. Ich kläre die Bedeutung der Wörter, die ich nicht verstehe. 5. Ich schreibe Notizen an den Rand. 6. Ich stelle Fragen zum Text. 7. Ich beantworte Fragen zum Text. Seite 15

16 Gedichtvorträge Es gibt viele Wege ein Gedicht auswendig zu lernen. Ich probiere sie aus und werde meinen Weg finden. Hören: Ich lese das Gedicht laut vor. Leises Durchlesen genügt nicht. Ich muss meine Stimme hören. Ich lese es mit einem bestimmten Rhythmus oder einer Melodie. Sehen: Ich zeichne mir zu jeder Strophe ein Bild oder schreibe mir ein Stichwort auf. Die Bilder sind für mich Gedankenstützen. Bewegung: Ich schreibe das Gedicht ab. Alles was ich schreibe, prägt sich besser ein. Ich gehe während des Lernens auf und ab. In kleinen Schritten: Ich lese eine Zeile laut und wiederhole sie, ohne auf das Blatt zu schauen. Ich mache das auch mit den anderen Zeilen (erst 1, dann 2, dann 3 ). Ich mache dann Pausen und wiederhole nach 5 Minuten, 10 Minuten, am Abend, vor dem Schlafen. Ich konzentriere mich dabei. Zum Schluss: Ich trage jemandem das Gedicht vor und lasse mich beraten. Seite 16

17 Arbeit mit dem Wörterbuch Ich arbeite mit dem Wörterbuch Ich lerne, wie ich nachschlage. Ich übe, wie ich schnell und sicher nachschlage. Die Wörter, die ich üben muss oder nicht kenne, schlage ich nach, schreibe sie heraus, schreibe die Seite und Spalte dazu, schreibe alle nochmals nach ABC geordnet heraus. Ich nutze die Zusatzangebote des Wörterbuchs: 1. So schreibe ich richtig. 2. So schreibe und überarbeite ich Texte. 3. So finde ich Reime und andere Wörter. 4. So unterscheide ich gleiche oder sehr ähnlich klingende Wörter. 5. Hier habe ich die Grammatik im Überblick. 6. Hier werden Hilfen zum richtigen Schreiben zusammengefasst. 7. Englisch in Wort und Bild. Seite 17

18 Nachschlagen im Wörterbuch So schlage ich Wörter im Wörterbuch nach Das Nachschlagen von Wörtern ist wichtig für die Rechtschreibung. Du musst es regelmäßig üben! Voraussetzung ist, dass du das ABC beherrscht! 1. Schritt: Ich spreche das Wort deutlich und merke mir den Anfangsbuchstaben. 2. Schritt: Ich schlage die Seite mit dem Anfangsbuchstaben auf (siehe Buchstabenleiste am Rande des Wörterbuches!) Jetzt schaue ich nach dem zweiten Buchstaben und suche das Wort (die Silben am oberen Wörterbuchrand helfen dir dabei!) Solltest du das Wort nicht finden, kann es sein, dass es anders geschrieben wird, als du meinst. Das kann mehrere Gründe haben: a) Manche Buchstaben können gleich klingen (ä-e, b-p, d-t, g-k, f-v, c-k/z, v-w) b) Auch Buchstabengruppen könne gleich klingen (ap-ab, at-ad, f-ph, k-ch/ck, äu-eu, f-pf) c) Wenn du schp hörst, musst du bei sp nachschlagen, und wenn du scht hörst, musst du bei st nachschlagen. 3. Schritt: Ich lese das Wort. Worauf muss ich achten? 4. Schritt: Ich schreibe das Wort auswendig auf und vergleiche mit dem Wort im Wörterbuch. Notfalls korrigiere ich Fehler. Seite 18

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