ADPRO FastTrace 2. Technisches Handbuch - Hardware. April, 2014 Dok _03

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1 ADPRO FastTrace 2 Technisches Handbuch - Hardware April, 2014 Dok _03

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3 Geistiges Eigentum und Urheberrecht Dieses Dokument enthält eingetragene und nicht eingetragene Markenzeichen. Alle angezeigten Markenzeichen sind die Markenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. Ihre Verwendung dieses Dokuments begründet weder ein Lizenzrecht noch ein anderes Recht zur Nutzung des Namens und/oder des Markenzeichens und/oder des Labels. Das vorliegende Dokument unterliegt dem Urheberrecht der Xtralis AG ( Xtralis ). Sie erklären sich damit einverstanden, die Inhalte dieses Dokuments ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung von Xtralis nicht zu kopieren, zu veröffentlichen, anzupassen, zu vertreiben, zu übertragen, zu verkaufen oder zu verändern. Haftungsausschluss Die Inhalte dieses Dokuments werden wie besehen bereitgestellt. Alle anderen Zusicherungen oder Gewährleistungen (seien sie ausdrücklich oder konkludent) hinsichtlich der Vollständigkeit, Genauigkeit oder Zuverlässigkeit der Inhalte dieses Dokuments werden ausgeschlossen. Der Hersteller behält sich das Recht vor, jederzeit Änderungen am Design oder den Spezifikationen vorzunehmen. Sofern nichts anderes vereinbart, werden alle ausdrücklichen oder konkludenten Gewährleistungen, einschließlich unter anderem jede konkludente Gewährleistung der Marktgängigkeit und Eignung, für einen bestimmten Zweck ausgeschlossen. Allgemeine Warnhinweise Dieses Produkt darf nur unter Einhaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unter Beachtung des von Xtralis bereitgestellten Benutzerhandbuchs und der Produktdokumentation installiert, konfiguriert und eingesetzt werden. Während der Installation, Inbetriebnahme und Wartung des Produkts müssen alle angemessenen Gesundheitsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Das System darf erst dann an eine Stromquelle angeschlossen werden, wenn alle Komponenten installiert wurden. Während der Durchführung von Tests und Wartungsarbeiten an den Produkten müssen angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, falls die Produkte noch an eine Stromquelle angeschlossen sind. Eine Nichtbeachtung der Sicherheitsvorkehrungen oder das Herumhantieren an der Elektronik im Geräteinneren kann zu einem Stromschlag mit Verletzungs- oder Todesfolge und der Beschädigung der Geräte führen. Xtralis ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für Schadenersatzansprüche, die sich aus dem unsachgemäßen Gebrauch von Geräten und/oder der Nichtbeachtung angemessener Sicherheitsvorkehrungen ergeben. Nur Personen, die eine von Xtralis zertifizierte Schulung absolviert haben, sind zur Installation, Prüfung und Wartung des Systems berechtigt. Haftung Sie verpflichten sich, bei Installation, Konfiguration und Nutzung der Produkte die Anweisungen des Benutzerhandbuchs und der Produktdokumentation genauestens zu beachten, die Xtralis zur Verfügung stellt. Xtralis haftet Ihnen oder anderen Personen gegenüber nicht für zufällige, mittelbare Schäden oder Folgeschäden, für Aufwendungen oder Schäden jeglicher Art, einschließlich unter anderem für Geschäftseinbußen, Gewinn- oder Datenverluste, die sich aus Ihrer Nutzung der Produkte ergeben. Ohne Beschränkung dieses allgemeinen Haftungsausschlusses finden die nachstehenden besonderen Warnhinweise und Ausschlüsse ebenfalls Anwendung: Zufriedenstellende Qualität Sie versichern, dass Sie ausreichende Gelegenheit hatten, die Produkte zu begutachten, und dass Sie Ihre eigene unabhängige Bewertung der Produktqualität vorgenommen haben. Sie erkennen an, dass Sie sich nicht auf mündliche oder schriftliche Informationen, Zusicherungen oder Empfehlungen verlassen, die Ihnen von Xtralis oder ihren bevollmächtigten Vertretern gegeben werden. Gesamthaftung Im größtmöglichen, gesetzlich zulässigen Umfang, in dem eine Haftung weder beschränkt noch ausgeschlossen werden kann, beschränkt sich die Gesamthaftung von Xtralis für die Produkte auf: (i) die Kosten für eine erneute Erbringung von Serviceleistungen im Falle von Serviceleistungen oder (ii) die niedrigsten Kosten für entweder einen Austausch der Produkte, einen Erwerb gleichwertiger Produkte oder für eine Reparatur der Produkte im Falle von Produkten. Schadloshaltung Sie verpflichten sich zur vollumfänglichen Schadloshaltung von Xtralis gegen jegliche Ansprüche, Kosten, Forderungen oder Schäden (einschließlich Prozesskosten auf voller Entschädigungsbasis), die aufgrund Ihrer Nutzung der Produkte entstehen oder entstehen können. Sonstiges Sollte eine der obenstehenden Bestimmungen unwirksam oder von einem Gericht nicht durchsetzbar sein, bleiben die anderen Bestimmungen unberührt. Alle nicht ausdrücklich gewährten Rechte bleiben vorbehalten. Eigenheiten des Dokuments Folgende typografischen Konventionen werden in diesem Handbuch benutzt. Konvention Beschreibung Fett kursiv Wird verwendet zur Kennzeichnung von: Hervorhebungen Wird verwendet für Namen von Menüs, Menü-Optionen, Toolbar Schaltflächen Wird verwendet zur Kennzeichnung von: Referenzen auf eine andere Stelle in diesem Dokument oder andere Dokumente Wird verwendet als Resultat einer Aktion i 21793_03

4 In diesem Dokument werden folgende Symbole verwendet. Symbol Beschreibung Achtung: Dieses Symbol zeigt an, dass Gefahr für das Gerät besteht. Diese Gefahr könnte zu Datenverlust, physikalischer Beschädigung oder anhaltender Verfälschung der Konfigurationsdetails führen. Warnung: Dieses Symbol zeigt an, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht. Dies könnte zum Tode oder zu dauerhaften Verletzungen führen. Warnung: Dieses Symbol zeigt an, dass die Gefahr besteht, gefährliche Substanzen zu inhalieren. Dies könnte zum Tode oder zu dauerhaften Verletzungen führen. Erklärung zu Marken ADPRO ist eine eingetragene Marke von Xtralis Pty Ltd. So kontaktieren Sie uns Großbritannien und Europa D-A-CH Nord-/Südamerika Naher Osten Asien Australien und Neuseeland ii 21793_03

5 Inhalt 1 Technische Daten Spezielle FastTrace 2-Konfigurationen _ FastTrace 2 Lite FastTrace 2X FastTrace 2E Systemlizenz Festplatten Benötigter Festplattenspeicher Der Befehl ta,smart Hinzufügen oder Austauschen der Festplatte Materialliste (für eine Festplatte) Installieren einer zweiten Festplatte RAID 1-Unterstützung Hinweis zu RAID Wie wird RAID1 auf Ihrem FastTrace 2 aktiviert? Auswahl der Lüftergeschwindigkeit LED-Anzeigen auf der Vorderseite Benötigte Grundplatine FastTrace 2-BIOS-Einstellungen Grundplatine Intel DG31PR oder Intel DG41TY Grundplatine Intel DH55TC Grundplatine Intel DH61BE Austauschen der Grundplatine Wechseln der Grundplatinenbatterie Erweiterungskarten Allgemeine Regeln Verfügbare Konfigurationen Mit Intel DG31PR-Grundplatine Mit Intel DG41TY-Grundplatine Mit Intel DH55TC-Grundplatine Mit Intel DH61BE-Grundplatine Haupt- und Erweiterungs-E/A-Karten Einsetzen der E/A-Karte E/A-Karten mit Einbausätzen Rückstellsignal Einstellungen auf der E/A-Karte Anschlüsse an Eingängen und Ausgängen Konfigurierung der internen E/A-Karten MK2 E/A-Haupt- und Erweiterungskarten Einsetzen der E/A-Karte Rückstellsignal Einstellungen auf der E/A-Karte Anschlüsse an Eingängen und Ausgängen Erforderliche Encoder (A/V)-Karte Anzahl der Kameras Technische Daten von Analogkameras... 52

6 7.5.3 Austauschen einer Videokarte Hinzufügen einer Videokarte Video-Eingangsterminierung (75 Ohm/hochohmig) HIPI-Karte für IP-Kameras Ethernet-Einstellungen Hinzufügen einer HIPI-Karte Konfigurieren der HIPI-Karte Softwareaktualisierung Ethernet-Karte Ethernet-Einstellungen DTC-Karte PTZ-Kameras Serieller SNZ-Ausgang auf Haupt-E/A-Karte PTZ via DTC SNZ via USB-Konverter Modems Audio Audio - Eingang Empfohlene Mikrofone Audioausgang Anschließen des VM22A-Audio-Umschalters an das FastTrace 2-Videosystem PIR-Einstellungen Benötigte PIR-Firmware Anschließen der PIR-Melder Direktes Anschließen des PIR-Melders an den FastTrace 2-Server (Haupt-E/A-Karte) Anschließen des PIR-Melders an den FastTrace 2-Server mithilfe des USB-zu-RS485- Verteilers mit 8 Kanälen Anschließen des PIR-Melders an den FastTrace 2-Server mit einem USB/RS485- Wandler (USB in seriellen Anschluss Netzwerklast Stromverbrauch Abrufen der IP-Adresse des FastTrace Diagnose Abrufen von Ablaufverfolgungen Abrufen von Berichten FastTrace 2 - Webseiten Wartung Austauschen der Filter Reinigen des FastTrace 2-Servers Beschriftung von Produkten Produktnummer Aufbau FastTrace 2- und FastTrace 2X-Systeme FastTrace 2E-Systeme _03

7 18.2 Konformitätserklärung _03

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9 1 Technische Daten FastTrace 2 ist das aktuelle Videosicherheitssystem innerhalb der ADPRO FastTrace -Serie. Es wurde als hochleistungsfähiges Videosicherheitssystem entwickelt, das entweder mittels CMS-Software (z. B. M3000) oder der eigenen FastTrace 2 Client-Software verwaltet werden kann. Betriebssystem PC platform Linux OS Netzwerkprotokolle TCP, UDP, FTP, TELNET, HTTP, SMTP, RTSP, RTP Bandbreite Ferneinstellbar: Komprimierung, Bildrate (Bilder pro Sekunde, fps) und Qualität. Eine Bandbreitenbeschränkung kann angegeben werden. Bandbreitennutzung 6 fps CIF/SIF: 70 KBit/s 12 fps 4CIF/SIF: 400 KBit/s in optimaler Qualität Softwareaktualisierungen Lokal und dezentral Maximale Anzahl Kameras 16 (Summe von Analog- und IP-Kameras) Analogkameras (*) 4, 8, 12 oder 16 analoge AV-Eingänge Video: - PAL oder NTSC - BNC-Buchsen (1,0 Vp-p; 75 Ohm) - Max. Kabellänge: 350 m (RG59); 610 m (RG11) Audio: - 1 Eingang pro Analogkamera - Schraubanschlüsse - Eingangspegel: 2,0 Vp-p; 1000 Ohm Analogkameras QCIF (176 x 144) Videoauflösung PAL CIF (352 x 288) 2CIF (704 x 288) DCIF (528 x 384) (nicht verfügbar für AV-Karten des Typs DS42xx A/V) 4CIF (704 x 576) Analogkameras QSIF (176 x 120) Videoauflösung NTSC SIF (352 x 240) 2SIF (704 x 240) DSIF (528 x 320) (nicht verfügbar für AV-Karten des Typs DS42xx A/V) 4SIF (704 x 480) Analogkameras CIF, 2CIF, DCIF: 25 fps/kamera Bilder/Sekunde PAL 4CIF: 15 fps/kamera (25 fps mit AV-Karten des Typs DS42xx) Analogkameras QSIF, SIF, 2SIF, DSIF: 30 fps/kamera Bilder/Sekunde NTSC 4SIF: 15 fps/kamera (25 fps mit AV-Karten des Typs DS42xx) IP-Kameras (**) bis zu 16 IP-Kameras in einem speziellen IP-Netzwerk; optionale Netzwerkschnittstelle (HIPI-Karte) erforderlich: 1 HIPI-Karte für 8 IP- Kameras; nur H264-Videostreaming verwendbar; Audioeingang wird unterstützt Videoauflösung und Bilder/Sekunde Hängt ausschließlich vom IP-Kameratyp ab. Maximale HD-Auflösung Videoausgang VGA-Anschluss; einstellbare Auflösung (bis zu SXGA) Videokomprimierung H.264 Audiokomprimierung Die Audiokomprimierung hängt vom Kameratyp ab. Bandbreite Fernjustierbar: Komprimierung, Bilder/s und Qualität. Eine Bandbreitenbeschränkung kann angegeben werden. Bandbreitennutzung 6 fps CIF/SIF: 70 KBit/s 12 fps 4CIF/SIF: 400 KBit/s in optimaler Qualität Aufnahmeart Kontinuierlich, bei Ereignis (z. B. Eingabe, Bewegungserkennung), Alarm via IP (S3100), Presidium Speicher bis zu 4 Geräte (Anschluss über SATA-Schnittstellen); folgende Anordnungen sind möglich: 1 bis 4 Festplatten (500 GB bis 2 TB) Hinweis! der Rückseite des FastTrace 2-Videosystems 21793_03 1

10 stehen USB-Anschlüsse zur Verfügung. Auf der Vorderseite befindet sich ein weiterer USB- Anschluss, an den ein tragbarer DVD-Brenner zum Export von Videosequenzen angeschlossen werden. Dezentrale Visualisierung Internet Explorer; Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2003, Windows Server 2008 Verwaltung Internet Explorer (installiert Client-Software) VSKwin-Software M3000-Software VideoCentral Platinum CMS-Software von Drittanbietern Stromversorgung 100~240 VAC, 50/60 Hz (+80% Effizienz) Betriebstemperatur Luftfeuchtigkeit Abmessungen Hinweis! Das Videosystem muss über ein separates, für das jeweilige Land zugelassenes Netzkabel an eine ordnungsgemäß geerdete Steckdose mit 230 V AC/16 A angeschlossen werden C (siehe auch Auswahl der Lüftergeschwindigkeit) 20 93% (nicht kondensierend) 445x132,50x300 (WxHxD in mm) An der Unterseite können Gummifüße befestigt werden. Durch diese vergrößert sich die Höhe um 2,5 mm. (*) Mit einer ENTRY-Systemlizenz können nur 4 Analogkameras verwendet werden, da maximal vier Analogkameras von dieser speziellen Systemlizenz unterstützt werden. Dies ist z. B. bei ADPRO FastTrace 2 Lite der Fall. (*) Mit einer ENTRY-Systemlizenz können keine IP-Kameras verwendet werden, weil dieser Kameratyp von dieser speziellen Systemlizenz nicht unterstützt wird. Dies ist z. B. bei ADPRO FastTrace 2 Lite der Fall. Hinweis! Von der IP-Kamera können nur solche Streams abgerufen werden, die für das FastTrace 2-System bestimmt sind. Wenn Sie aus einem anderen Grund Streams von der IP-Kamera abrufen müssen, verwenden Sie den Einzelstream-Modus (siehe Videostreams). Wenn Sie Streams auch für andere Anwendungen benötigen, verwenden Sie den Einzelstream-Modus. FastTrace 2 kann auch für mehrere Standorte konfiguriert werden: Integration von bis zu FastTrace 2-Videosicherheitssystemen. Dezentrales Video und Audio, Livevideo und Wiedergabe von Aufzeichnungen. Kompatibel mit FOXnet Plus, FALCONnet, S3100, Presidium, VSKwin, VCP und M3000. SDK für die Drittanbieter-Integration _03

11 2 Spezielle FastTrace 2-Konfigurationen 2.1 FastTrace 2 Lite FastTrace 2 Lite wurde als vollständiges FastTrace 2-Videosicherheitssystem konzipiert, entwickelt und gefertigt, jedoch schränkt die im Lieferumfang enthaltene ENTRY-Systemlizenz die Anzahl der unterstützbaren Kameras auf maximal 4 Analogkameras ein. Beachten Sie außerdem, dass FastTrace 2 Lite nur mit Analogkameras betrieben werden kann; IP-Kameras werden nicht unterstützt. FastTrace 2 Lite kann ausschließlich mit einer ENTRY-Systemlizenz erworben werden. Es gibt keine Möglichkeit, das Videosystem durch neue Lizenzen und/oder Zusatzkarten zu erweitern. FastTrace 2 FastTrace 2 Lite FULL-Systemlizenz TRANSMITTER-Systemlizenz (nur Senden) ENTRY-Systemlizenz Weitere Informationen zu den Systemlizenzen finden Sie unter dem Punkt Systemlizenz. Weitere Informationen finden Sie im kommerziellen ADPRO-Datenblatt zu FastTrace 2 Lite. Sie können dieses Datenblatt von unserer Website herunterladen. Zum Herunterladen der kommerziellen Datenblätter ist keine Anmeldung erforderlich. Wichtig! FastTrace 2 Lite ist gegenstandslos geworden und wird nicht mehr von Xtralis bereitgestellt! 2.2 FastTrace 2X FastTrace 2X wurde als besonders leistungsfähiges Videosystem mit höherer Performance und effizienterem Betrieb entwickelt. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass bei Verwendung von FastTrace 2X bis zu 16 Analysekanäle zur Verfügung stehen, während FastTrace 2 maximal 4 Analysestreams unterstützt. FastTrace 2X kann mit einer FULL- oder nur mit einer TX-Systemlizenz erworben werden. FastTrace 2 FastTrace 2X FULL-Systemlizenz TRANSMITTER-Systemlizenz (nur Senden) ENTRY-Systemlizenz Weitere Informationen zu den Systemlizenzen finden Sie unter dem Punkt Systemlizenz. Hinweis! Für FastTrace 2X ist Version 2.6 oder höher der Software erforderlich. Wenn in diesem Dokument der Begriff FastTrace 2 verwendet wird, können Sie davon ausgehen, dass sich der Begriff sowohl auf FastTrace 2 als auch auf FastTrace 2X bezieht, sofern nichts anderes angegeben ist. Wichtig! FastTrace 2X ist gegenstandslos geworden und wird nicht mehr von Xtralis bereitgestellt! 21793_03 3

12 2.3 FastTrace 2E FastTrace 2X ist das neueste Produkt der ADPRO FastTrace -Serie. Es wurde als leistungsstarkes Videosystem mit hoher Leistungsfähigkeit und effizienterem Betrieb entwickelt und ersetzt das FastTrace- Vorgängermodell. Infolgedessen hat FastTrace 2E 20 analoge Videoeingänge erhalten. FastTrace 2X ist auch als FastTrace 2E-Version mit 20 analogen Videoeingängen und 16 Analysekanälen erhältlich. FastTrace 2E verfügt zudem über 20 Analysekanäle. FastTrace 2E kann mit einer FULL- oder nur mit einer TX-Systemlizenz erworben werden. FastTrace 2 FastTrace 2E FULL-Systemlizenz TRANSMITTER-Systemlizenz (nur Senden) ENTRY-Systemlizenz Weitere Informationen zu den Systemlizenzen finden Sie unter dem Punkt Systemlizenz. Hinweis! FastTrace 2X erfordert die Softwareversion 2.8 oder höher. Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich der Begriff "FastTrace 2" in diesem Dokument sowohl auf "FastTrace 2" als auch auf "FastTrace 2X und "FastTrace 2E. 2.4 Systemlizenz Ab Version ist für alle ADPRO-Videosysteme eine Systemlizenz erforderlich. Dies gilt auch für das FastTrace 2-Videosystem (Version ). Hinweis! Für die Perimeterüberwachung, die Anwesenheitserkennung und auch für die Videokarten (Encoder-Karten) ist eine separate Lizenz erforderlich, die nicht in der Systemlizenz enthalten ist. Es stehen drei Systemlizenztypen zur Verfügung: FULL: Alle Funktionen des Videosystems können verwendet warden. ENTRY(*): Alle Funktionen stehen zur Verfügung. Es gelten jedoch die folgenden Einschränkungen: Nur 4 Analogkameras können verwendet werden (keine Unterstützung von IP-Kameras) Nur 1 Festplatte kann verwendet werden Nur 1 Haupt-E/A-Karte (MIO) wird unterstützt (keine Unterstützung von Erweiterungs-E/A-Karten (EIO)) TRANSMITTER: Alle Funktionen stehen zur Verfügung, jedoch ist keine kontinuierliche Aufzeichnung möglich. Für die Ereingisaufzeichnung gelten die folgenden festgelegten Zeiten: 5 Sekunden Aufzeichnung vor dem Ereignis, 10 Sekunden während des Ereignisses und 0 Sekunden nach dem Ereignis. (*) Die ENTRY-Systemlizenz kann für die FastTrace 2X oder FastTrace 2E -Konfiguration nicht verwendet werden! Ein FastTrace 2-Videosystem ohne Systemlizenz kann 5 Tage lang wie ein Videosystem mit FULL-Lizenz genutzt werden. Der Benutzer wird jedoch bei jedem Herstellen einer Verbindung zum FastTrace 2-Client mit der Ereignismeldung LICENSE_SYSTEM_ERROR und einem Popup-Fenster über den Lizenzfehler informiert. Nach Ablauf dieser 5 Tage wechselt das Videosystem in einen gesperrten Status und stellt keine Verbindungen für Livestreams und Aufzeichnungen her. Alle aktiven Aufzeichnungen werden auf dem Videosystem fortgesetzt. Im gesperrten Status werden im FastTrace 2-Client nur das Fenster About (zum _03

13 Abrufen der benötigten Informationen für die Bestellung einer neuen Lizenz) und das Fenster Transfer angezeigt (zum Hochladen einer Lizenz in das FastTrace 2-Videosystem). (Siehe auch den folgenden Abschnitt im Benutzerhandbuch zu FastTrace 2: Hochladen einer Lizenz). Hinweis! Die Systemlizenz ist für die FastTrace 2-Grundplatine festgeschrieben und daher systemspezifisch: Die richtige MAC-Adresse muss in der Lizenz enthalten sein. Wenn Sie die Systemlizenz hochladen, während auf dem Gerät bereits andere Lizenzen vorhanden sind (z. B. Encoder-Lizenz, Lizenz für Anwesenheitserkennung usw.), werden alle Lizenzen vom Videosystem zu einer Lizenzdatei zusammengefasst. Auf diese Weise müssen Sie zu Sicherungs- und Archivierungszwecken nur eine einzige Datei herunterladen _03 5

14 3 Festplatten 3.1 Benötigter Festplattenspeicher Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten wurde ein Rechner für Festplattenspeicher zur Verfügung gestellt. Sie finden diesen Rechner für Festplattenspeicher auf der im Lieferumfang des FastTrace 2-Videosystems enthaltenen CD/DVD oder können ihn von unserer Website herunterladen. Achten Sie darauf, sich mit ausreichenden Download-Rechten anzumelden. Hinweis! Der Rechner gibt lediglich Schätzwerte aus. Die Zahlen sollen lediglich einen Anhaltspunkt geben. Der tatsächlich benötigte Festplattenspeicher hängt vom Inhalt der Szene ab. 3.2 Der Befehl ta,smart SMART steht für Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology. Wenn Sie den Befehl ta,smart in einer TELNET-Sitzung ausführen, werden die SMART-Informationen für alle Festplatten im FastTrace 2- Videosystem abgerufen. Device Power Status Smart Status Temperature Gibt die jeweilige Festplatte an In der Spalte Power Status kann einer der folgenden Statuswerte angezeigt werden: ERROR Problem beim Abrufen des Energiestatus des Laufwerks ACTIVE/IDLE Normaler Betrieb des Laufwerks STANDBY Niedriger Energiestatus des Laufwerks (Rotation des Laufwerks abgeschaltet) SLEEPING Niedrigster Energiestatus des Laufwerks (Laufwerk ist vollständig heruntergefahren) In der Spalte Smart Status kann einer der folgenden Statuswerte angezeigt werden: ERROR Laufwerksfehler ALERT Problem beim Abrufen der SMART- Informationen vom Laufwerk oder mögliches bevorstehendes Problem mit dem Laufwerk NORMAL Keine Laufwerksprobleme festgestellt In der Spalte Temperature werden von links nach rechts die folgenden Werte angezeigt: Mindesttemperatur der Festplatte aktuelle Temperatur der Festplatte _03

15 Force [ON/OFF] Interval Temperature Threshold Höchsttemperatur der Festplatte ON = SMART-Informationen werden auf Festplatten im Modus STANDBY oder SLEEPING überprüft; OFF = SMART-Informationen werden nur auf Festplatten im Modus ACTIVE/IDLE überprüft Gibt die Länge des Intervalls zwischen SMART-Prüfungen an. Der Wert wird in Minuten angegeben. Wenn die Temperatur der Festplatte diesen Schwellenwert überschreitet, wird ein Alarm ausgegeben: I102: 'SMART HDD ALERT TEMP' 3.3 Hinzufügen oder Austauschen der Festplatte Wenn im Fenster Status des FastTrace 2-Clients eine Fehlermeldung von der Festplatte ausgegeben wird, müssen Sie die fehlerhafte Festplatte möglicherweise austauschen. Sollten im FastTrace 2-Server zwei oder mehr Festplatten installiert sein, können Sie über System > Maintenance > Harddisks feststellen, welche Festplatte die Fehlermeldungen im FastTrace 2-Client verursacht. In der Spalte Smart wird der Betriebsstatus der Festplatten angezeigt. Sie können diese Informationen über den Telnet-Befehl ta,smart abrufen (siehe Der Befehl ta,smart). Schalten Sie das Gerät aus, und tauschen Sie die Festplatte aus. Sie können auch eine neue Festplatte hinzufügen, ohne eine der verwendeten Festplatten auszubauen. Im Gerät können bis zu 4 Festplatten installiert werden. Hinweis! Sie können auch eine Festplatte aus einem anderen Gerät in den Installationsschacht einbauen. Auf diese Weise können Sie Videoaufzeichnungen eines anderen FastTrace 2-Geräts wiedergeben. Hierbei sind allerdings einige Einschränkungen zu beachten. Es wird empfohlen, die Anzahl der Aufzeichnungstage sofort auf 0 zu setzen, um das Überschreiben wertvoller Daten zu verhindern. Löschen Sie alle Aufzeichnungsbedingungen in den Aufzeichnungseinstellungen, um das Überschreiben wertvoller Daten zu verhindern. Setzen Sie nicht Festplatten aus verschiedenen FastTrace 2-Geräten in dasselbe Gerät ein, da dies zu unvorhersehbarem Verhalten führt. Hinweis! Falls Ihr FastTrace 2 über eine Intel DH61BE-Hauptplatine verfügt, überprüfen Sie bitte, ob die SATA-Kabel wie nachfolgend beschrieben angeschlossen sind. Falls nicht, wird dringend empfohlen, die Anschlüsse zu ändern, um bei eventuell auftretenden Startproblemen nicht jedes Mal die Boot-Reihenfolge in den BIOS-Einstellungen ändern zu müssen. Nachdem Sie die SATA-Kabel wie unten gezeigt geändert haben, ändern Sie bitte die BIOS-Einstellungen, indem Sie folgende Schritte ausführen: Schalten Sie die Spannungsversorgung aus und schließen Sie einen VGA-Monitor und eine USB-Tastatur an _03 7

16 Schalten Sie die Spannungsversorgung wieder ein, starten Sie die Einheit neu und klicken Sie auf F2, um die BIOS-Einstellungen aufzurufen. Wählen Sie "Boot" und dann die gewünschte Laufwerksreihenfolge. Bringen Sie DOM mit Hilfe der Tasten + und an die erste Stelle in der Liste. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie "Beenden" und dann "Beenden und Änderungen speichern". Bestätigen Sie mit "Ja". Das System setzt den Startvorgang nun fort Materialliste (für eine Festplatte) Teil Menge und Bestellnr Träger für Festplatte 2 1x # Träger für Festplatte 3 und 1x # Festplattenschrauben 4x # or # Gezahnte 4x # Unterlegscheiben M4 Befestigungsschrauben 4x # SATA-Kabel 1x # (for DH55TC Grundplatine) 1x # (for DH61BE Grundplatine) Nehmen Sie den Deckel ab. Entfernen Sie anschließend die Frontplatte. Die Montagebohrungen für die Laufwerksschächte sind jetzt sichtbar _03

17 Installieren Sie die interne(n) Festplatte(n) mit den Schrauben (Bestellnr oder ) und den gezahlten M4-Unterlegscheiben (Bestellnr ) in den Trägern Installieren einer zweiten Festplatte Mit Intel DH55TC-Grundplatine Befestigen Sie die zweite Festplatte auf dem Träger auf der Netzanschlussseite. Befestigen Sie dann den Träger mit den Schrauben (Bestellnr ) an der Vorderseite und der linken Seite des Gehäuses _03 9

18 Stellen Sie anschließend mit dem SATA-Kabel (Bestellnr ) eine Verbindung zu esata2 her _03

19 esata 2 Achtung! Schließen Sie den verbleibenden SATA-Stecker (nicht den am freien Ende des Kabels von Festplatte 1) an die Festplatte an. Schließen Sie Monitor/Bildschirm und Tastatur an den FastTrace 2-Server an. Schalten Sie das Gerät ein, und warten Sie auf die Anzeige des Systemstartfensters. Wählen Sie während des Startvorgangs <FastTrace 2 Installer>. Wählen Sie anschließend "Bestehendes System aktualisieren> Aufzeichnungsmedien verwalten" und wählen Sie die neue Festplatte in der Liste. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie nun (mit Hilfe der Tabulatortaste) "Gewählte Festplatte formatieren und verwenden". Wählen Sie "Hauptmenü" und dann "Neustart". Das Videosystem wird neu gestartet. Nach dem Neustart kann die neue Festplatte verwendet werden. Hinweis! Bei der Übernahme einer Festplatte von einer anderen Einheit sollten Sie NICHT die Option "Gewählte Festplatte formatieren und verwenden" wählen und ausführen. Schließen Sie einen Monitor/Bildschirm und eine Tastatur an den FastTrace 2-Server an. Schalten Sie die Spannungsversorgung ein und warten Sie auf das Startfenster. Wählen Sie während des Startvorgangs <FastTrace 2 Installer>. Wählen Sie anschließend "Bestehendes System aktualisieren > Alle Aufzeichnungsmedien aktivieren". Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie dann nacheinander "Hauptmenü" und "Neustart" Mit Intel DH61BE-Grundplatine Befestigen Sie die zweite Festplatte auf dem Träger auf der Netzanschlussseite _03 11

20 Befestigen Sie dann den Träger mit den Schrauben (Bestellnr ) an der Vorderseite und der linken Seite des Gehäuses _03

21 Stellen Sie anschließend mit dem SATA-Kabel (Bestellnr ) eine Verbindung zu SATA1 her. Stellen Sie anschließend mit dem SATA-Kabel (Bestellnr ) eine Verbindung zu SATA2 her. SATA 1 SATA 0 SATA _03 13

22 Achtung! Schließen Sie den verbleibenden SATA-Stecker (nicht den am freien Ende des Kabels von Festplatte 1) an die Festplatte an. Schließen Sie Monitor/Bildschirm und Tastatur an den FastTrace 2-Server an. Schalten Sie das Gerät ein, und warten Sie auf die Anzeige des Systemstartfensters. Wählen Sie während des Startvorgangs <FastTrace 2 Installer>. Wählen Sie anschließend "Bestehendes System aktualisieren> Aufzeichnungsmedien verwalten" und wählen Sie die neue Festplatte in der Liste. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie nun (mit Hilfe der Tabulatortaste) "Gewählte Festplatte formatieren und verwenden". Wählen Sie "Hauptmenü" und dann "Neustart". Das Videosystem wird neu gestartet. Nach dem Neustart kann die neue Festplatte verwendet werden. Installieren einer 3/4 Festplatte Hinweis! Bei der Übernahme einer Festplatte von einer anderen Einheit sollten Sie NICHT die Option "Gewählte Festplatte formatieren und verwenden" wählen und ausführen. Schließen Sie einen Monitor/Bildschirm und eine Tastatur an den FastTrace 2-Server an. Schalten Sie die Spannungsversorgung ein und warten Sie auf das Startfenster. Wählen Sie während des Startvorgangs <FastTrace 2 Installer>. Wählen Sie anschließend "Bestehendes System aktualisieren > Alle Aufzeichnungsmedien aktivieren". Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie dann nacheinander "Hauptmenü" und "Neustart" Mit Intel DH55TC-Grundplatine Befestigen Sie die 3 Festplatte auf der Oberseite des 3 Trägers (vor der 4 Festplatte installieren). Befestigen Sie die 4 Festplatte ggf. auf der Unterseite des gleichen Trägers _03

23 Befestigen Sie dann den Träger mit 2 Schrauben (Bestellnr ) an der Vorderseite und der rechten Seite des Gehäuses _03 15

24 Stellen Sie anschließend mit dem SATA-Kabel (Bestellnr ) eine Verbindung zwischen Festplatte 3 und Anschluss esata4 her. Sofern Festplatte 4 verwendet wird, verbinden Sie sie mit dem SATA-Kabel (Bestellnr ) mit Anschluss esata5. Achtung! Die SATA-Kabel dürfen nicht zu stark geknickt werden, um eine Beschädigung der Kabel zu vermeiden. Binden Sie die nicht verwendeten SATA-Kabel mit Kabelbindern zusammen _03

25 Befestigen Sie dann die Frontplatte (Bestellnr ) mit den Schrauben (Bestellnr ) an der Grundplatte. Bringen Sie die Abdeckung an, und befestigen Sie sie mit 10 Schrauben (Bestellnr ). Schließen Sie Monitor/Bildschirm und Tastatur an den FastTrace 2-Server an. Schalten Sie das Gerät ein, und warten Sie auf die Anzeige des Systemstartfensters. Wählen Sie während des Starts <FastTrace 2 Installer>. Wählen Sie als nächstes Update current system > Manage recording disks, und wählen Sie dann die neue Festplatte in der Liste aus. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie dann mithilfe der TAB- Taste Format and use selected disk aus. Wählen Sie Main Menu und dann Reboot. Das Videosystem wird neu gestartet. Nach dem Neustart kann die neue Festplatte verwendet werden. Hinweis! Bei der Übernahme einer Festplatte von einer anderen Einheit sollten Sie NICHT die Option "Gewählte Festplatte formatieren und verwenden" wählen und ausführen. Schließen Sie einen Monitor/Bildschirm und eine Tastatur an den FastTrace 2-Server an. Schalten Sie die Spannungsversorgung ein und warten Sie auf das Startfenster. Wählen Sie während des Startvorgangs <FastTrace 2 Installer>. Wählen Sie anschließend "Bestehendes System aktualisieren > Alle Aufzeichnungsmedien aktivieren". Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie dann nacheinander "Hauptmenü" und "Neustart" Mit Intel DH61BE-Grundplatine Befestigen Sie die dritte Festplatte auf der Oberseite des dritten Trägers (vor der 4 Festplatte installieren) _03 17

MEMO_MINUTES. Update der grandma2 via USB. Paderborn, 29.06.2012 Kontakt: tech.support@malighting.com

MEMO_MINUTES. Update der grandma2 via USB. Paderborn, 29.06.2012 Kontakt: tech.support@malighting.com MEMO_MINUTES Paderborn, 29.06.2012 Kontakt: tech.support@malighting.com Update der grandma2 via USB Dieses Dokument soll Ihnen helfen, Ihre grandma2 Konsole, grandma2 replay unit oder MA NPU (Network Processing

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