Ausbildung der Ausbilder (IHK)

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1 Investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft! Berufsbegleitende Weiterbildung Ausbildung der Ausbilder (IHK) Fernlehrgang mit Präsenzunterricht 19. September 2015 bis 24. Oktober 2015 Ihre Ansprechpartnerin Gabriele Olschok Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) ggmbh Wiesenstraße Weißenburg Dieser Lehrgang ist unter der Zulassungsnummer bei der Zentralstelle für Fernunterricht als Fernlehrgang zugelassen. Stand Mai 2015

2 Ihr Lehrgangs- und Fortbildungsziel ist unsere Kompetenz Sehr gute Erreichbarkeit durch 23 Standorte in Bayern Über 40 Jahre erfolgreiche Lehrgangsdurchführung Praxis- und prüfungserfahrene Fachreferenten Moderne Formen der Wissensvermittlung Fachspezifisch entwickelte Lehrmaterialien Regelmäßige Kontrolle Ihrer Lernerfolge Gezielte Prüfungsvorbereitung Direkt umsetzbares Wissen Attraktive Zahlungsmodelle Qualifizierte Beratung durch Mitarbeiter des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft

3 Inhaltsverzeichnis 1. Unsere Kompetenz 4 2. Ihr Lehrgang 4 3. Voraussetzungen, die Sie mitbringen müssen 5 4. Lehrgangsinhalte 6 5. Lehrgangsdurchführung Abschluss des Lehrgangs Lehrgangsgebühren Kündigung Fördermöglichkeiten 12 Anlagen Anmeldeformular

4 1. Unsere Kompetenz Seit über 40 Jahren ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) erfolgreich an der Gestaltung des Arbeitsmarktes beteiligt. Zeitgemäße Konzeptionen, enge Kontakte zur regionalen Wirtschaft und ein bewährtes Beratungs- und Bildungsangebot sind wesentliche Bestandteile unserer Tätigkeit, sei es in gewerblich-technischen, kaufmännisch oder sozial orientierten Fort- und Weiterbildungslehrgängen. Wir bieten an inzwischen 23 Standorten in Bayern berufsbegleitende Fortbildungen auf die IHK Prüfung erfolgreich an. Jährlich freuen sich über 2000 Absolventen auf neue berufliche Perspektiven. 2. Ihr Lehrgang Gerade Ausbilderinnen und Ausbildern kommt in den Unternehmen häufig eine Schlüsselfunktion bei der Umsetzung der Ausbildungsinhalte zu. Die Qualität der beruflichen Ausbildung hängt entscheidend ab von der Eignung und der Qualifikation der damit betrauten Personen. Um im Betrieb als Ausbilder tätig sein zu können, muss gem. 30 Berufsbildungsgesetz (BBiG) die fachliche Eignung nachgewiesen werden. Diese umfasst zum einen die für den jeweiligen Beruf erforderlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (in der Regel durch eine Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung nachgewiesen). Zum anderen gehören berufs- und arbeitspädagogische Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten dazu, welche durch eine IHK-Prüfung nach der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) nachzuweisen sind.

5 Dadurch wird sichergestellt, dass Ausbilder ihrer Rolle als Vermittler von Fachkenntnissen, Lernprozessbegleiter und Erzieher gerecht werden. Der Lehrgang bereitet Sie optimal auf die IHK-Prüfung vor. Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildereignungsprüfung, können Sie im Betrieb als Ausbilder tätig werden und die Auszubildenden in allen Phasen ihrer Ausbildung verantwortlich begleiten. 3. Voraussetzungen, die Sie mitbringen müssen An der Prüfung der Industrie- und Handelskammer können Sie teilnehmen, wenn Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium plus Berufspraxis mitbringen. Der Kompaktlehrgang bereitet Sie intensiv auf die Prüfung vor. Über die Zulassung zur Prüfung entscheidet ausschließlich die IHK. Bei den Formalitäten zur Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen unterstützen wir Sie gerne. 4. Lehrgangsinhalte Der Lehrgang vermittelt die Kompetenz zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung in den Handlungsfeldern: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken Ausbildung durchführen sowie Ausbildung abschließen

6 Im Folgenden finden Sie eine stichwortartige Übersicht über die Inhalte in den einzelnen Bereichen: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen Mitwirkung bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Rahmenbedingungen Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darstellen Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen und dies begründen Eignung des Betriebes für die Ausbildung in dem angestrebten Ausbildungsberuf prüfen sowie, ob und inwieweit Ausbildungsinhalte durch Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, vermittelt werden können Möglichkeiten des Einsatzes von auf die Berufsausbildung vorbereiteten Maßnahmen einschätzen Im Betrieb die Aufgaben der an der Ausbildung Mitwirkenden unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen abstimmen

7 Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken Auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan erstelle, der dich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung berücksichtigen Kooperationsbedarf ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule, abstimmen Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden auch unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenartigkeit anwenden Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zuständigen Stelle veranlassen Möglichkeiten prüfen, ob Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können

8 Ausbildung durchführen Lernfördernde Bedingungen und eine motivierende Lernkultur schaffen, Rückmeldungen geben und empfangen Probezeit organisieren, gestalten und bewerten Aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln und gestalten Ausbildungsmethoden und medien zielgruppengerecht auswählen und situationsspezifisch einsetzen Auszubildende bei Lernschwierigkeiten durch individuelle Gestaltung der Ausbildung und Lernberatung unterstützen, bei Bedarf ausbildungsunterstützende Hilfen einsetzen und die Möglichkeit zur Verlängerung der Ausbildungszeit prüfen Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsangebote z. B. in Form von Zusatzqualifikationen machen und die Möglichkeit der Verkürzung der Ausbildungsdauer und die der vorzeitigen Zulassung zur Prüfung prüfen Soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden

9 fördern, Probleme und Konflikte rechtzeitig erkennen sowie eine Lösung hinwirken Leistungen feststellen und bewerten, Leistungsbeurteilungen Dritter und Prüfungsergebnisse auswerten, Beurteilungsgespräche führen, Rückschlüsse für den weiteren Ausbildungsverlauf ziehen Interkulturelle Kompetenzen fördern Ausbildung abschließen Auszubildende auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung unter Berücksichtigung der Prüfungstermine vorbereiten und die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss führen Für die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen bei der zuständigen Stelle sorgen und diese auf durchführungsrelevante Besonderheiten hinweisen An der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitwirken Auszubildende über betriebliche Entwicklungen und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten

10 5. Lehrgangsdurchführung Dieser Lehrgang wird als Kombinationsstudium durchgeführt. Er besteht aus einem Heimstudium, in dem das Grundwissen mit umfassenden und gut aufbereiteten Studienheften von Ihnen erarbeitet wird sowie aus Präsenzunterricht, der zur anwendungsorientierten Vertiefung des Gelernten, zur Klärung offener Fragen und zur Prüfungsvorbereitung dient. Jeder Bildungsträger ist nur so gut wie seine Mitarbeiter/innen und Referent/innen. Sowohl auf aktuelles Fachwissen als auch auf die methodisch-didaktischen Fähigkeiten unserer Seminarleiter/-innen und Lehrkräfte legen wir seit jeher größten Wert. Daher arbeiten wir nur mit erfahrenen und fachkompetenten Lehrkräften zusammen und überprüfen regelmäßig die Qualität der von uns eingesetzten Trainer/-innen. Viele Referenten sind Mitglieder des IHK-Prüfungsausschusses und bereiten Sie mit methodisch gestalteten Unterrichtseinheiten gezielt auf die IHK-Prüfung vor. Lehrgangsort: bbw ggmbh Westmittelfranken Wiesenstraße Weißenburg Lehrgangstermine: , , und Unterrichtsstunden: 36 UE Präsenzunterricht und 54 UE Heimunterricht Unterrichtszeiten: samstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, 9 UE (à 45 min.)

11 6. Abschluss des Lehrgangs Die Abschlussprüfung gliedert sich in einen schriftlichen Teil und einen praktischen Teil. Im schriftlichen Teil der Prüfung sind fallbezogene Aufgaben aus allen Handlungsfeldern zu bearbeiten. Die Prüfungszeit hierfür beträgt 180 Minuten. Der Praktische Teil der Prüfung besteht aus der Präsentation einer Ausbildungssituation und einem Fachgespräch mit einer Dauer von insgesamt höchstens 30 Minuten. Hierfür wählt der Prüfungsteilnehmer eine berufstypische Ausbildungssituation aus. Die Präsentation soll 15 Minuten nicht überschreiten. Die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation sind im Fachgespräch zu erläutern. Anstelle der Präsentation kann eine Ausbildungssituation auch praktisch durchgeführt werden. Im Bereich der Landwirtschaft und der Hauswirtschaft besteht der praktische Teil aus der Durchführung einer vom Prüfungsteilnehmer in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss auszuwählenden Ausbildungssituation und einem Fachgespräch, in dem die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation zu begründen sind. Die Prüfung im praktischen Teil soll höchstens 60 Minuten dauern. 7. Lehrgangsgebühren Die Lehrgangsgebühr beträgt 390,00 EUR (inkl. Lehrskripten und Präsenzunterricht). Sie können die Gebühren auch in Raten bezahlen (3 Raten à 130,00 EUR). Beachten Sie bitte, dass die Industrie- und Handelskammer eine Prüfungsgebühr erheben, diese kann von Kammer zu Kammer unterschiedlich sein (ca. 170,00 EUR).

12 8. Kündigung Eine Kündigung ist jeweils mit einer Frist von sechs Wochen zum Quartalsende möglich. Es fallen dann lediglich die anteiligen Lehrgangsgebühren an. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Bis 14 Tage vor Beginn des Lehrgangs können Sie kostenfrei zurücktreten. 9. Fördermöglichkeiten Ihrer Weiterbildung Steuerliche Förderung Ihre Lehrgangs-, Prüfungs- und Lernmittelgebühren sind steuerlich in einem selbst ausgeübten Beruf als Werbungskosten voll absetzbar. Begabtenförderung Im Rahmen der Begabtenförderung können sich Absolventen bewerben (nicht älter als 25 Jahre), die einen Ausbildungsberuf mit mindestens der Note 1,9 abgeschlossen haben. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen IHK. Bildungsprämie Seit Januar 2010 erhalten Teilnehmer einer beruflichen Weiterbildung einen Prämiengutschein von bis zu 500,00 Euro vom Staat. Bedingung für den Erhalt des Prämiengutscheins ist, dass man erwerbstätig ist und das zu versteuernde Jahreseinkommen die Grenze von Euro nicht übersteigt (bei gemeinsamer Veranlagung gelten entsprechend Euro) und man ein Beratungsgespräch bei einer anerkannten Beratungsstelle in Anspruch nimmt. 16 unserer Standorte sind anerkannte Beratungsstellen für die Bildungsprämie. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns für eine persönliche Beratung.

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