Freitag: Uhr Präsenzunterricht Samstag: Lerngruppen- und Tandemtreffen, Selbststudium

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2 Informationen Zeiten Ort Freitag: Uhr Präsenzunterricht Samstag: Lerngruppen- und Tandemtreffen, Selbststudium Räume der PHSG (St.Gallen) Start Einführungsveranstaltung im Juni Die Kursdaten entnehmen Sie dem Internet. Studienleitung Sekretariat Kosten Homepage Isabelle Bischof Prorektorat Weiterbildung PHSG Gabi Keel Siehe Anmeldeformular Die Ausbildung baut auf dem Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche des BBT (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie) auf. Die Anerkennung zur Verleihung der entsprechenden Titel beim BBT und der Eidgenössischen Kommission ist abgeschlossen. Die Abschlüsse des Pilotstudiengangs BKU werden den Vermerk tragen: Das Diplom ist vom BBT anerkannt. Ausbildungsziel Mit dieser Ausbildung begleiten wir Sie zur Professionalität im Bereich der berufskundlichen Bildung an Berufsfachschulen. Folgende Ausbildungsziele werden angestrebt: Sie können den Umgang mit Lernenden als Interaktionsprozess gestalten. Sie können Unterrichtseinheiten situationsgerecht und mit Bezug auf Ihre Berufspraxis planen, durchführen und reflektieren. Sie können Beurteilung, Auswahl und Förderung auf dem ganzen Spektrum der Begabungen vornehmen. Sie können das rechtliche, beraterische und schulische Umfeld erfassen, damit und mit den gesetzlichen Vertretungen umgehen. Sie können die eigene Arbeit reflektieren und im Kollegium einbringen. Sie beherrschen den Transfer von der Praxis in die Theorie und von der Theorie in die Praxis. Nach Abschluss der Ausbildung sind Sie als hauptamtliche Berufsfachschullehrperson wählbar.

3 Rahmenbedingungen Die Berufsbildungsverordnung (BBV) definiert verschiedene Kategorien von Berufsbildungsverantwortlichen. Mit diesem Studiengang sprechen wir folgende Kategorie an: Lehrpersonen für die berufskundliche Bildung an Berufsfachschulen bei hauptamtlicher Tätigkeit. Zielgruppen Lehrpersonen im Nebenamt an Berufsfachschulen. Lehrpersonen an Berufsfachschulen, die eine berufspädagogische Qualifikation gemäss BBV anstreben. Fachliche Voraussetzungen Grundsätzlich werden in dem Fachbereich, in dem unterrichtet wird, formale Abschlüsse einer höheren Fachprüfung, einer Höheren Fachschule oder Hochschule (Fachhochschule oder Universität) verlangt. Bei Fehlen eines höheren Abschlusses können auch Berufsprüfungen oder gleichwertige Abschlüsse als Mindestvoraussetzung anerkannt werden. Über die Anerkennung entscheidet die Aufnahmekommission. Pädagogische Voraussetzungen Vorbildung - Modul 1 und 2 EHB (alte Bezeichnung: DIK 1 und 2) und Modul 2/3 SVEB (alte Bezeichnung: Doppelmodul 2 SVEB) oder - Modul 1 SVEB und Modul 2/3 SVEB (alte Bezeichnung: Doppelmodul 2 SVEB) oder - Eidg. dipl. Betriebsausbilder/in oder - Pädagogische Grundausbildung für Volksschullehrpersonen oder - Gleichwertiges «sur dossier» Praxis Zwei Jahre Ausbildungserfahrung auf der Zielstufe. Zu Studienbeginn müssen Sie eine aktuelle Ausbildungstätigkeit von mindestens 4 Wochenlektionen an einer Berufsfachschule vorweisen können (Empfehlung der Schule). Eine Lehrtätigkeit muss während des ganzen Studiums nachgewiesen werden können.

4 Aufbau Studiengang Einführungsabend Juni 2012 ICT-Assessment Juni/Juli 2012 CAS 1: Lehren und Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung August März 2013 Gestaltung von Lernumgebungen; Psychologie des Lernens; Motivation und Lernen; Lernschwierigkeiten; Methodenerweiterung; selbstorganisiertes Lernen; Klassenführung CAS 2: Didaktik im Berufsalltag Entwicklung einer eigenen Berufsfelddidaktik; problemund handlungsorientierter Unterricht, Wissensstrukturen, Dialog im Unterricht, Grob- und Feinplanung des Unterrichts - Prozessmodell der didaktischen Planung, Lernerfolgsprüfungen April - November 2013 CAS 3: Berufspädagogik Entwicklungspsychologie der Jugend; Jugendsoziologie; Führung von Jugendlichen; Lernortkooperation; Qualifikationsverfahren in der Berufsbildung; Berufsbildung und Recht; Jugend und Gesundheit; Bildungssysteme; Psychohygiene (work life balance) der Lehrpersonen; Stützen und Fördern Dezember 2013 Juli 2014 MAS-Masterarbeit / MAS-Diplomprüfung Einführung in wissenschaftliches Arbeiten; Erstellung einer Masterarbeit in den Bereichen Konzipierung, Evaluation, Entwicklungsprojekt oder Aktionsforschung. August ca. Januar 2015 Arbeitsaufwand Jeder Zertifikatslehrgang (CAS) und die Masterarbeit geben je 15 ECTS-Punkte. Ein ECTS-Punkt (European Credit Transfer System) entspricht 30 Lernstunden. Es muss mit einer durchschnittlichen Arbeitsbelastung von Stunden pro Woche gerechnet werden. Es wird empfohlen, während der Ausbildung das Arbeitspensum auf % zu reduzieren.

5 Lerngefässe Selbststudium Präsenzunterricht Tandem KOPING = Kommunikative Praxisbewältigung in Gruppen Portfolio ICT-Plattform Texte werden mit Leseaufträgen im Selbststudium erarbeitet. Das Selbststudium wird als Ausgangspunkt und Anker eines Lernprozesses betrachtet und gibt dem Tun der Studierenden den Antrieb und die Richtung. Durch kollektives Lernen kann die eigene Interpretation und Sinngebung überdacht sowie die gewonnene Erkenntnis in bestehende Strukturen integriert werden. Die Lehrperson ist dabei verantwortlich für eine anregende und herausfordernde Lernumgebung. Im Präsenzunterricht findet eine Abwechslung zwischen kollektivem und individuellem Lernen statt. Zwei Studierende treffen sich mehrmals zwischen den Präsenzphasen. In den Tandem-Treffen werden allgemeine Fragen, Praxisbesuche, Verbesserungsmöglichkeiten, Problembearbeitung und Vorbereitung der Präsenzphase realisiert. Den Studierenden werden diesbezüglich klare Aufträge erteilt. 3-4 Tandems bilden eine Kopinggruppe. Diese trifft sich mindestens einmal zwischen den Präsenzphasen. Mit Hilfe einer eingeführten Methode bearbeitet die Gruppe Fragestellungen aus der Praxis und aus den Präsenzveranstaltungen. Die Kopinggruppe erhält mindestens einen Auftrag aus der Präsenzveranstaltung. Die Kopinggruppe kann eine Supervision durch die Studienleitung beantragen. Die Methodik der kommunikativen Praxisbewältigung in Gruppen wird in der Einführungsveranstaltung vorgestellt und eingeübt. Die Umsetzung der Aufträge zu den Modulen wird in einem Portfolio von den Studierenden gesammelt. Diese Kompetenznachweise werden in den Modulen vorbereitet, initiiert und fortlaufend beurteilt. Den Studierenden und den Modulverantwortlichen steht ein «learning management system» (LMS) zur Verfügung. Auf diesem LMS stehen alle Dokumente elektronisch zur Verfügung. Ebenso stehen die Dokumente aus den vorgelagerten Ausbildungen bereit. Die Kompetenznachweise werden in einem elektronischen Portfolio abgelegt. Beurteilung und Feedback geschieht ebenfalls über die Plattform. ICT- Lerngefässe wie Blogs, e-journale oder betreute Foren werden punktuell eingesetzt und von den Modulbetreuern begleitet. Der Kontakt zur Studienleitung und zu den Modulverantwortlichen wird über die Kommunikationsschnittstellen der Plattform gewährleistet.

6 Unterlagen Pro Zertifikatslehrgang werden 1-3 Grundlagenwerke durch die Modulverantwortlichen bestimmt. Zusätzlich werden den Studierenden ausgewählte Reader zur Verfügung gestellt. Die Distribution der Reader erfolgt über die ICT-Lernplattform. Gliederung des Studienjahrs Der Studiengang dauert 2 ½ Jahre. Die Präsenzveranstaltungen finden jeweils freitags statt. Die Tandem- und Kopingarbeiten sind samstags (alle 2-3 Wochen) geplant. Eine Moduleinheit besteht aus mindestens zwei Präsenzveranstaltungen und wird mit dem Selbststudium und den Tandem- und Kopingsitzungen kombiniert. Die Aufträge für das Selbststudium, das Tandem und die Kopinggruppen werden von der Präsenzveranstaltung ausgelöst. Visitation Die Studierenden werden durch Dozierende der drei Kooperationspartner in der persönlichen Praxis besucht und mit einem Kompetenzraster qualifiziert. Mentorat Mentorinnen und Mentoren begleiten die Studierenden beratend vor Ort. Sie werden von der Berufsfachschule gestellt.

7 Studienbegleitung Über die ICT-Lernplattform stehen zwei Betreuungsformen zur Verfügung: Fachbegleitung Die Modulverantwortlichen stehen über die Zeit zwischen den Präsenzphasen den Lerngruppen für inhaltliche Fragen über die ICT-Lernplattform zur Verfügung. Prozessbegleitung Jede CAS-Studienleitung beobachtet den Lernprozess der Lerntandems und der Kopinggruppen. Auf der ICT-Lernplattform werden systematisierte Rückmeldesysteme installiert. Die Kopinggruppen werden nach Bedarf durch die CAS- Studienleitung betreut. Kooperation Die Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen bietet den MAS Studiengang in Kooperation mit dem Zentrum für berufliche Weiterbildung ZbW und dem IWP der Universität St.Gallen an. ZbW Zentrum für berufliche Weiterbildung Gaiserwaldstrasse 6, 9015 St.Gallen, Telefon , Institut für Wirtschaftspädagogik Dufourstrasse 40a, 9000 St.Gallen Telefon , Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen Prorektorat Weiterbildung Müller-Friedberg-Strasse 34, 9400 Rorschach Telefon ,

8 Anmeldeverfahren Sie melden sich bis 6. März 2012 bei der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen mit folgenden Unterlagen an: Anmeldeformular (unter abrufbar) Tabellarischer Lebenslauf mit Angaben über den beruflichen Werdegang, die höhere fachliche Aus- und Weiterbildung, die berufspädagogische Weiterbildung und die bisherige Ausbildungstätigkeit Schriftliche Bestätigung Ihrer Schule über die aktuelle oder zukünftige Lehrtätigkeit mit Angabe des Berufsfeldes und/oder den Fächern, die unterrichtet werden Empfehlungsschreiben für den Studiengang durch das Rektorat Ihrer Schule Bestätigungen aller Abschlüsse (Fähigkeitszeugnis, Diplome, Zertifikate etc.) Formular Mentorat ausgefüllt durch das Rektorat Ihrer Schule (unter abrufbar) Die Anmeldung wird formal geprüft und ihr Eingang schriftlich bestätigt. Anschliessend findet ein Aufnahmegespräch mit der Studienleitung statt. Über die Aufnahme entscheidet die Aufnahmekommission. Sie kann in besonderen Fällen die Teilnahme am Studiengang von zusätzlichen Auflagen (zum Beispiel zusätzliche fachliche Qualifikation) abhängig machen. Der Entscheid der Aufnahmekommission wird den Antragstellern schriftlich mitgeteilt. Für die definitive Aufnahme werden Sie zu einem Assessment im Bereich der Lese- und Schreibkompetenz eingeladen. Die Anmeldung richten Sie bis 6. März 2012 an: Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen Sekretariat MAS Berufspädagogik, Gabi Keel Müller-Friedberg-Strasse 34, 9400 Rorschach März 2012

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