UDO JÜRGENS Das letzte Konzert

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1 N o 2 MÄRZ 2015 Film, Sound & Media Das Magazin für die österreichische Entertainment- & Medienbranche Verlagspostamt 1130 Wien, P.b.b. GZ 03Z034955M UDO JÜRGENS Das letzte Konzert

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3 EDITORIAL 145,5 Millionen Euro - das ist der Gesamtwert der am österreichischen Musikmarkt im Geschäftsjahr 2014 mit allen digitalen Formaten und physischen Tonträgern erwirtschafteten Umsätze. Auch wenn dies einem im internationalen Vergleich niedrigen Rückgang des Gesamtmarktes von drei Prozent entspricht, zeichneten sich einzelne Marktsegmente durch ein deutliches Wachstum aus. Die Umsätze mit Streaming-Abos legten um 33% zu und die Vinyl-Verkäufe erreichten sogar ein Umsatzplus von 60 %. Die gute alte Schallplatte erlebt zur Zeit also ein fulminantes Comeback, nicht zuletzt deshalb findet Ende April zum ersten mal die Vienna Vinyl und Record Fair in Wien statt - ein Eldorado und Pflichttermin für jeden Vinyl-Junkie. Mehr zum Thema Musikmarkt 2014 in Österreich lesen Sie auf Seite 8. Rückenwind für die Festplattenabgabe durch ein aktuelles EuGH-Urteil: Im Verfahren is Copydan Bandkopi vs Nokia Danmark A/S wird die pauschale Abgabe auf Speichermedien einmal mehr bestätigt und gleichzeitig eine Grundsatzentscheidung für die Zulässigkeit der Festplattenabgabe getroffen. Welche Auswirkungen und Reaktionen dieses Urteil in Österreich auslöst lesen Sie auf Seite 14. Mit über Besuchern am Startwochenende setzt auch die vierte Brenner - Verfilmung ein deutliches Signal an den heimischen Kinokassen (Interview mit Regisseur Wolfgang Murnberger auf Seite 32). Ebenso eindrücklich sind die aktuellen Quoten der ORF-Serie Vorstadtweiber, die wohl selbst die positivsten Erwartungen übertreffen. Dies und weitere bemerkenswerte Erfolge der heimischen Film- und Fernsehproduktion heizen die Diskussion um ausreichende Budgetmittel für die Branche weiter an. Zuletzt luden die Verbände Film Austria, Filmregie Österreich und AAFP gemeinsam zu einer Pressekonferenz, um einen Appell an die heimische Politik, den ORF als Auftraggeber für die heimischen Filmschaffenden verstärkt und verpflichtend in die Pflicht zu nehmen zu formulieren. Die Argumente der Verbände lesen Sie auf Seite 27. In eigener Sache: filmsoundmedia.at heißt unsere nigelnagelneue homepage, die in jedem Fall einen Besuch wert ist. Sie wird laufend erweitert und soll Film, Sound & Media auch im Netz als DAS Medium für die österreichische Entertainment & Medienbranche weiter etablieren. Hannes Hochstöger, Herausgeber Cover: Udo Jürgens Das letzte Konzert (Ariola/Sony Music) Udo Jürgens beendete seine letzte Tournee mit dem provokativ lebensbejahenden Titel Mitten im Leben traditionellerweise in seiner Wahlheimat Zürich. Das Konzert war, wie auch die vorangegangenen der umjubelten Tournee, bis auf den letzten Platz ausverkauft und wurde am 7. Dezember 2014 als Doppel-CD, DVD und Blu-ray aufgezeichnet. Ein emotionales Stück Musikgeschichte, welches eine unglaubliche und stilbildende Künstlerkarriere auf würdige Weise abschließt und dokumentiert. Der Termin zur Aufnahme des letzten Live-Konzertes des legendären Sängers, Musikers und Komponisten Udo Jürgens war eine schicksalshafte Fügung; niemand hatte damit gerechnet, dass es sein letztes sein würde. Somit ist ein Ton- und Bilddokument entstanden, welches den Schaffenskreis des Ausnahmekünstlers der europäischen Unterhaltungsmusik mit dem letzten Akkord abschließt, den er je auf einer Bühne vorgetragen hat. Ariola/Sony Music veröffentlich am 27. März Udo Jürgens Das letzte Konzert 2 CD, DVD und Blu-ray. Nähere Details siehe Seite 17. musicbiz 4 news 7 Casinos Austria: Rising Star auf Vinyl 8 Musikmarkt 2014: 145,5 Mio. Umsatz 10 Award: 15 Jahre Amadeus 11 ATV: Start für Amadeus-Musikparty 12 oeticket.com: Best Live Act 14 Festplattenabgabe: endlich EUGH-Urteil 16 Play Vinyl: Plattenbörse in Wien 18 new releases made in A. filmbiz 20 news 22 Brutal: EU-Kommission gegen Filmwirtschaft 26 Innovation: Cineplexx2go 28 Superwelt: Gott bringt Thrill 29 Filmdelights: Innovative Wege 31 Diagonale: klare Aufgaben für das Ö-Film-Festival 32 Das ewige Leben: Erfolgslauf für Brenner 34 Jubiläum: sechs Jahre Vienna Film Commission media 36 news 37 Fernsehfonds Austria: volles Programm 38 RBMH: Mit Streif zum Erfolg 40 IP Österreich: Enormes Potenzial 41 Premiere: 1. Österreichischer Radiopreis rubriken Inhalt 6 Der Poppate 21 Brief aus der Akademie 42 Bücher, DVDs & Co 44 dates 45 soundmobil 46 sounds right MÄRZ 15 Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Kronos Verlag GmbH., 1130 Wien, Steckhoveng. 15, Tel , Herausgeber: Mag. Hannes Hochstöger; Redaktion: Mag. Irene Schwingenschlögl, Grafik: Druck: Bauer Medien Produktions- & Handels- GmbH, Erscheinungsweise: monatlich, Jahresabo: 60.- EuroDVR:

4 musicbiz Neues Musikfestival im MuseumsQuartier Unter dem Titel Electric Spring findet am 16. und 17. April im MuseumsQuartier Wien in Kooperation mit der Stadt Wien und der Kunsthalle Wien ein neues Musikfestival statt. Als Plattform für die neue, heimische Elektronik-Musik-Szene soll der Electric Spring künftig jährlich das Wiener Kulturleben bereichern. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. Das neue Festival Electric Spring versteht sich als Präsentationsplattform für die neue heimische Elektronik-Musik-Szene und deren Spielarten, die weit in andere Genres hineinreichen. l-r: Kurator Thomas Heher, MQ Direktor Christian Strasser, Kultur-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Grünen Kultursprecher Klaus Werner-Lobo Ergänzend zur Musik-Schiene des Festivals werden überdies VJs mit Projektionen und Installationen für visuelle Highlights im Festivalprogramm sorgen. Wien ist Musikstadt: das gilt selbstverständlich für die Klassik, doch Wien ist durch seine umfassende Förderung von zeitgenössischer Musik gleichermaßen bei modernen Musikströmungen am Puls der Zeit. Mit dem Electric Spring bekommt Wien - in Ergänzung zum Popfest -eine Plattform für die heimische Elektronik-Szene, die überdies international einen guten Ruf genießt. Der Stadt ist es ein großes Anliegen, diese innovativen KünstlerInnen und ihre Musik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Electric Spring -Festival reiht sich damit in die Open-Air-Festivals der Stadt ein, die ein einzigartiges Kulturerlebnis bei freiem Eintritt bieten. Das nutzt der Kulturszene und der Wiener Lebensqualität, so Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Einheitlicicher VÖ-Tag Magazintitel rücken auf den Samstag, Musikveröffentlichungen auf den Freitag, zumindest hat Ifpi International den letzten Wochentag als Global Release Day festgelegt, der vor allem in in Großbritannien oder den USA für eine Umstellung sorgen wird. Die Ifpi-Vorsitzende Frances Moore betont, dass es eine gründliche Vorbereitung gab, die in Zusammenarbeit mit Händlern, Labels und Künstlern geschah. Angesichts der Digitalisierung komme die Entscheidung für einen Global Release Day vor allem den Interessen der Kunden entgegen. Zudem soll eine international abgestimmte Veröffentlichungspolitik dafür sorgen, der Piraterie Widerstand entgegen zu setzen. ifpi.com COOL Hits - Made In Austria Vol. 2 Die Livekonzert-Sonntagsschiene des Hard Rock Cafe Vienna wurde diesmal von Pate Records /Cool Jugendmagazin gehostet, denn es wurde die zweite Ausgabe des rein österreichisch besetzen Samplers präsentiert. Wieder ist es Michael Hüttler (Herausgeber des Cool Jugendmagazins) und Mario Rossori (Poppate & CEO von Pate Records) gelungen, 22 KünstlerInnen und Bands zu vereinen. Zu finden sind auf der Compilation Mario Rossori, Rozalija Gregurek & Michael Hüttler Radiohits und Stars der österreichischen Musikszene genauso, wie Newcomer und Songs, die noch nie auf CD veröffentlicht wurden. Live On Stage waren Marcel Bedernik, Laurin & Nico, Facelift und Werner Eichhorn. Projekt pop! vergibt Gratis- Credits für music2deal Das Projekt pop! der AKM zeichnet nicht nur für die jährliche pop!-cd verantwortlich und veranstaltet feedback Demo Listening Sessions und Songwriting-Workshops, sondern ist auch exklusiver Länderpartner der B2B-Plattform music2deal für Österreich. Music2Deal bietet eine professionelle Umgebung, um sich mit anderen MarkteilnehmerInnen und KünstlerInnen zu verbinden, konkrete Angebote zu machen, spezielle Suchanfragen zu starten und so Business zu generieren. Um sich zu registrieren, muss man nachweislich in der Musikindustrie tätig sein. So finden sich tausende überprüfte Mitglieder aus allen Bereichen auf music2deal: MusikerInnen, A&R s, Labels, Musikverleger, Agenten, Musikproduzenten, Manager, Promoter, Vertriebe, Im- und Exporteure, genauso wie Einkäufer von Musik aus anderen Bereichen wie Werbung, Video- und Games, Film und TV. Music2Deal ist weltweit in über 30 Ländern vertreten und somit ideale Plattform für internationale Businneskontakte. Die Mitgliedschaft ist grundsätzlich kostenlos, für professionelle Nutzung fallen geringe Gebühren an. Für Neueinsteiger hat das Projekt pop! ein besonderes Angebot: Wer sich bis zum 30. April 2015 unter music2deal.at anmeldet, erhält Credits zur professionellen Nutzung kostenlos gutgeschrieben; das entspricht einer Premium-Mitgliedschaft für ein halbes Jahr. 4

5 GLP expandiert Seit 1977 vermittelt die internationale Booking-Agentur GLP (Georg Leitner Productions) von Wien Hütteldorf aus eine große Bandbreite an international renommierten Künstlern und Acts in alle Welt. Die Liste der MusikerInnen ist lang, von den frühen Anfängen mit Ray Charles, James Brown oder Miriam Makeba sind es bis heute z.b. Kool & The Gang, Sean Paul, Mothers Finest, Foreigner, Nina Hagen, The Commodores und viele mehr. Die Zahl der Künstlerlnnen und Bands aus allen Bereichen wie Reggae/ World, Urban/HipHop, Jazz/Latin und Soul/Funk/R n B ist zu groß, um sie hier komplett aufzulisten. Firmenchef Georg Leitner und Partner und Ex-BMG Ariola Österreich-Chef Harald Büchel wollen künftig einen Schritt weiter gehen und laden junge, aufstrebende Agenturen/ Companies ein, sich bei GLP einzubinden. Sei es als Partner oder Büromieter - wir wollen Synergien schaffen und unsere langjährigen Erfahrungen und Kontakte anbieten, erklären Leitner und Büchel ihre Idee zur Blutauffrischung. 12 Mitarbeiter beschäftigt GLP zur Zeit, die weltweit aktiv sind. Wir managen rund 400 Veranstaltungen/Events pro Jahr, davon sind vielleicht acht in Österreich, erläutert Georg Leitner die international ausgerichtete Firmenpolitik. Uns ist es wichitg, ein junges Team, sei es ein Start-up oder schon etabliert, in unsere Company einzubinden und eine win-win-situation zu schaffen, bringt Georg Leitner seine Expansions-Idee auf den Punkt. Und Partner Harald Büchel, der vor fünf Jahren bei GLP angedockt hat, ergänzt: Wir wollen hier die vielzitierte 360-Grad-Politik im Musikbusiness wirklich umsetzen - vom klassischen Event bis zu Social Media Marketing, als Kooperations-Partner oder als Business Angel. Wir freuen uns auf jede Idee! Aktuell betreut GLP Touren von Earth Wind & Fire Exp. featuring Al McKay, George Clinton Parliament Funk, Jose Feliciano, Kool & The Gang, Original James Brown Band, Sugar Hill Gang oder auch jene von Nina Hagen u.v.m. Auch an einem Tanz-Projekt wird bei Harald Büchel Georg Leitner mit den Goldene Kamera -Gewinnern Robert KOOL Bell und Nile Rodgers von CHIC GLP gearbeitet: Mozart Reloaded, so der Titel bringt Mozart`s Greatest Hits in modernem Pop-HipHop Gewand, dargebracht von der Dance Company von Rasta Thomas unter der Choreographie von Kobi Rozenfeld. Vom exklusiven Live-Event bis zum Label-Management von PAO Records (u.a. Wolfgang Puschnig, Kenny Wheeler, Dave Liebman), das ebenfalls seit einiger Zeit von Harald Büchel neben seinem eigenen Label Newton Records (z.b. Coshiva) in der Booking-Partnerschaft mit GLP betreut wird - GLP bietet in jedem Fall viel langjähriges Know-how und beste internationale Vernetzung. Ist euer Unternehmen in folgenden Bereichen tätig? 1) Künstlermanagement / Vermittlung 2) Marketing & Public Relations (insbesondere Social Media Marketing) 3) Eventmanagement / Event Veranstaltungen Ist euer Unternehmen jung, dynamisch, innovativ und auf Expansionskurs? Falls ja, bieten wir euch die Möglichkeit, die Synergien unserer international tätigen, seit 1977 etablierten Künstleragentur zu nutzen (www.glp.at). Wir bieten: Bis zu 5 Arbeitsplätze in einem eigenen, 40 m2 großen Abschnitt unseres Büros (1 Großraum, 1 Kabinett) sowie die Nutzung unserer gesamten Infrastruktur: Besprechungszimmer Werksküche Empfang Sekretariat Internet Servernetzwerk Telephonsystem Künstler-Booking und Abrechnungssystem ein bewährtes Verwaltungssystem... und natürlich unser weltweites Netzwerk & und Know-How im Music-Biz! Das Büro befindet sich in 1140 Wien auf der Hütteldorferstrasse und ist entweder auf Mietbasis oder auch als Joint-Venture auf Erfolgsbasis verfügbar, wenn uns eure Geschäftsidee und eure Konzepte überzeugen. Bei Interesse meldet euch bitte bei Georg Leitner: oder telefonisch unter 01/

6 musicbiz Gemeinsame Sache Zwei Förderer der heimischen Musik haben sich zusammen getan und bringen monatlich neue Gesichter auf die Bühne. Wo: im angesagten Chaya Fuera, wer: Austrozone &!ticket. Ö3-Moderator Eberhard Forcher wurde für sein Engagement für das heimische Musikschaffen schon oft zu recht gelobt. Seine Sendung Austrozone findet seit Herbst nicht nur im Netz statt sondern regelmäßig auch im Wiener Club Chaya Fuera, wo er gemeinsam mit Braintribe culture (Florian Muigg) die Event-Reihe Alive hostet, die lokalen Bands die Möglichkeit bietet, sich in einem professionell ausgestatteten Club live und nachhaltig zu präsentieren. Eine ähnliche Idee hatte vor drei Jahren das!ticket- Magazin, das damals die Eventreihe alive! ins Leben rief, um Shooting Stars: She and the Junkies im Chaya Fuera heimische Künstler vom Blatt auf die Bühne zu bringen. Für Roberta Scheifinger, Herausgeberin dieses Eventmagazin war es naheliegend, eine Live-Eventreihe zu initiieren, bei der Musiker & Bands ihre Live-Qualitäten einem breiten und interessierten Publikum präsentieren können. Aber, zwei gleichnamige Alive-Eventreihen machen nun nicht wirklich Sinn, daher wird ab nun gemeinsam aufgespielt. Als Medienpartner hosted!ticket ab März ( The Geezers & Fuera) 1 x pro Monat einen Alive-Event und promotet zudem alle Events der Konzertreihe im Magazin. Groß gefeiert wird die Alive &!ticket-kooperation am 17. April, aber das ist nicht alles: Mit Panta Records & Edition, initiiert von Georg & Jonathan Gabler, erblickt ein modernes Rock-Label das Licht der Welt. Panta R&E fokussiert progressive Rockmusik und präsentiert mit Mother s Cake (das Prog-Trio lädt nach dem gefeierten Debütalbum Creation s Finest und einer ausgedehnten internationalen Tour zum exklusiven Pre-Listening ihrer lang ersehnten zweiten Studioproduktion) und She and the Junkies (Album-Release) an einem Abend gleich zwei Showcases und ein Konzert in einer der angesagtesten Locations von Wien. She and the Junkies haben sich vor allem live ein enormes Standing erspielt nun der erste Tonträger, im Juni die zweite Tour durch Europa (UK, Italien, Deutschland). Ihre Musik, ein Mix aus Glam-, Glitter-, Psychedelic- und Retro-Elementen samt androgynem Image, ist schwer in Worte zu fassen. Sie fügt sich aber gut in eine Zeit, wo sowohl heimische Bands (etwa Mother s Cake, Steaming Satellites, Olympique) als auch eine Armada an internationalen Rock- Formationen in diese Kerbe schlagen. She and the Junkies im Rahmen von ALIVE presented by BRAINTRIBE culture & Austrozone hosted by!ticket Österreichs Eventmagazin Nr ab ca. 20:15 Uhr, Eintritt frei! DER POP PATE MARIO ROSSORI Alles dreht sich, alles bewegt sich! Heute schlage ich den Kurier auf und finde im Wirtschaftsteil die Headline: Festplattenabgabe in Österreich obsolet. Zitiert wird hier der Urheberrechtsexperte Lukas Fellner von der Rechtsanwaltskanzlei Baker&McKenzie, der das Urteil des europäischen Gerichtshof (EuGH) vom dänische Verwertungsgesellschaft Copydan gegen den Handykonzern Nokia KEINE Zweifachvergütung für Privatkopien, auch für Österreich und natürlich ganz Europa so interpretiert. Der Kauf eines Songs auf itunes darf nicht zu einer nochmaligen Bezahlung führen, was eine Festplattenabgabe aka Speichermedienabgabe (neue Sprachregelung) aber machen würde. Damit wären Aussagen von Leitl oder Ostermayer, die Abgabe für die Privatkopie kommt sicher noch im ersten Halbjahr 2015, eigentlich vom Tisch. Die Austro Mechana und andere Institutionen sehen das natürlich anders und damit wird der Kampf/Krampf wohl länger weitergehen! Auch der Song Contest 2015 hat seinen ersten Skandal und diesmal kommt er aus dem ach so korrekten Deutschland: Andreas Kümmert, der Sieger des The Voice of Germany Casting 2014 und Sieger des Publikumsvotings in der ARD für den Song Contest Unser Song für Österreich will nicht nach Wien fahren und so übergibt er live im TV an die zweitplatzierte Ann Sophie! Alle waren sprachlos, die Moderatorinnen Barbara Schöneberger und Janin Reinhardt, das Publikum im Saal und sicherlich auch alle FernsehzuseherInnen. Seine Argumente reichten von ich bin nicht in der Verfassung, die Wahl anzunehmen bis zu Ann Sophie ist viel geeigneter und qualifizierter ist als ich. Was Andreas Kümmert wirklich zu diesem Rückzug bewogen hat, werden wir vielleicht nie erfahren, aber es zeigt, dass bei einer Live Show wirklich alles passieren kann. Damit in Wien beim Song Contest in der Wiener Stadthalle auch wirklich nichts passiert, was die Veranstaltung stören oder gar kippen kann, führt leider dazu, dass die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auch zu erhöhten Mehrkosten führen. Der ORF beziffert heute schon den Fehlbetrag als einen niedrigen siebenstelligen Betrag, aber wir haben noch zwei Monate und da kann ja bekanntlich viel passieren. Dass rund um die Stadthalle im Mai viel Verkehr sein wird, kann man sich aufgrund der angekündigten Besucher in den Öffis vorstellen. Man hört aber auch von 30 LKWs für die Bühne und mindestens doppelt so viel für das Ton- und Lichtequipment. Dazu sicherlich noch einige LKWs für sonstige Deko und das Pressezentrum. Da bewegt sich also auch einiges rund um den Gürtel! Wenig bis gar nichts bewegen wird sich hingegen aus österreichischer Sicht auf der MIDEM 2015 in Cannes, denn aus heutiger Sicht wird es erstmals seit 1991 keinen gemeinsamen Österreicherstand geben. Die international weltgrößte Musikmesse wird also wohl ohne österreichische Gastfreundschaft stattfinden, aber auch hier sind ja noch einige Monate bis zur Eröffnung und vielleicht bewegt sich ja auch hier noch etwas in Sachen Geld. Viel Geld in Sachen Popularmusik, zumindest was den Livesektor angeht, gibt die Stadt Wien aus. Zuerst das Popfest am Karlsplatz und seit diesem Jahr noch das Electric Spring Festival im Museumsquartier. Grundsätzlich natürlich begrüßenswert, aber vielleicht auch der falsche Weg, die Jugendlichen an Gratiskonzerte zu gewöhnen, also auch hier nur mehr kostenfrei zu konsumieren. Die Clubs und gewerblichen Veranstalter werden dann bald auf der Strecke bleiben. Alles dreht sich, alles bewegt sich manchmal auch in die falsche Richtung! Mario Rossori ist Musikmanager 6

7 musicbiz Casinos Austria Rising Star auf Vinyl Die Casinos Austria sind mannigfaltig als Kultur-Sponsor engagiert. Musik, Literatur, Konzerte und - heuer neu - Choreographie. Casinos Austria Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher im Film, Sound & Media- Interview über die Casinos-Kultur-Aktivitäten Ende vergangenen Jahres wurde der Casinos Austria Rising-Star-Award vergeben. Wie geht es mit diesem Projekt nun weiter? DIETMAR HOSCHER: Aktuell haben wir eine Vinyl-Produktion für unseren Rising-Star-Gewinner Emmanuel Tjeknavorian abgeschlossen. Der mit Euro dotierte Rising Star-Award wurde im November 2014 bereits zum zweiten Mal vergeben und ich bin sicher, dass wir in Zukunft noch viel von Emmanuel hören werden - im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem Motto Gemeinsam für die Stars von morgen wurde der Casinos Austria Rising Star Award in Kooperation mit der mdw Universität für Musik und darstellende Kunst 2013 ins Leben gerufen. Der Preis richtet sich an Studierende der mdw und soll Musiktalenten beim Start in eine professionelle Musikkarriere helfen. Die Teilnehmer, die in mehreren Auswahlrunden ihr Können und ihre Musikalität beweisen müssen, stellen sich zuletzt im Finale einer hochkarätig besetzten Fachjury, unter dem Vorsitz des Intendant der Wiener Festwochen, Markus Hinterhäuser. Auch heuer wird der Preis wieder vergeben werden und auch in diesem Jahr werden wir wieder eine Vinyl-Produktion mit dem Award-Winner einspielen. Warum setzt man dabei auf Vinyl? HOSCHER: Erstens erlebt Vinyl gerade ein fulminantes Comeback und zweitens ist die Schallplatte zudem eine perfekte Visitenkarte des Gewinners, eine Eintrittskarte ins Konzert der Großen und symbolisiert, als eines der langlebigsten Medien überhaupt, äußerst treffend unser nachhaltiges Engagement im Bereich der Kulturförderung. Im Aufnahme- Studio der Klaviergalerie spielte Tjeknavorian Werke von Mozart, Tschaikowski, Debussy und Franz Waxman zum Teil auf antiken Instrumenten ein, zur Verfügung gestellt von der Londoner International Beare s Violin Society. Welche weiteren Kultur-Sponsoring-Schwerpunkte legen die Casinos Austria in diesem Jahr? HOSCHER: Da wäre natürlich der ebenfalls mit Euro dotierte Literaturpreis Alpha, den wir heuer bereits zum sechsten Mal vergeben. Dieser Preis unter dem Juryvorsitz von Paulus Hochgatterer hat sich in der deutschsprachigen Literaturszene erfolgreich etabliert. Die Auszeichnung soll jene AutorInnen fördern, die unabhängig vom Lebensalter noch am Beginn ihres literarischen Schaffens stehen. Bisher wurden Thomas Stangl, Anna-Elisabeth Mayer, Milena Michiko Flasar, Marjana Gaponenko sowie 2014 Eva Menasse für ihren Roman Quasikristalle ausgezeichnet. Der diesjährige Preisträger bzw. die Preisträgerin wird bei der Alpha-Literaturgala am 17. November 2015 im Studio 44 bekannt gegeben. Zudem werden wir heuer im Sommer zum ersten Mal gemeinsam mit dem Impuls Tanz Festival den Prix Jardin Europe ebenfalls mit Euro dotiert für ChoreographInnen vergeben. Dies ist ebenso eine kulturelle Nische, die sehr gut in unsere Sponsoring-Philosophie passt. Ein Schwerpunkt liegt aber weiterhin auf Musik? HOSCHER: Das stimmt. Im Rahmen der Casinos Austria music line haben wir innerhalb von drei Jahren 21 Tonträger aus allen Genres produziert, mit Schwerpunkten im populären Bereich Blues, Jazz, Musiktheater, Singer/Songwriter oder Wienerlied. Und auch in diesem Jahr sind wir hier sehr aktiv. Am 26. März präsentieren wir im Studio 44 das neue Album Entspannt bis auf die Knochen von Norbert Schneider. Weiters geplant sind Album-Produktionen mit Hans Thessink & Terry Evans sowie von Monti Beton & Hans Krankl, die heuer ihr 10-Jahres Jubiläum mit einem Konzert in der Wiener Stadthalle am 31. Oktober feiern. Davor präsentieren wir im Rahmen der music line das neue Album im Studio 44. Eine spannendes Projekt ist auch jenes von Alkbottle-Mastermind Roman Gregory, der sich hierbei den Songs von Dean Martin widmet. Weitere CD-Sponsorings in diesem Jahr erhalten zum Beispiel Martin Kucera & Gottfried Gfrerer, Andi Fasching & Mandana Nikou, Nick Simper (Gründungsmitglied von Deep Purple) & Nasty Habits, Edi Fenzl oder Susi Plahl. Nach welchen Kriterien werden diese Projekte ausgewählt? HOSCHER: Die Casinos Austria music line fördert Produktionen, Veranstaltungen und Initiativen, die sich der Musik abseits des Mainstreams widmen und die schwerlich in den Genuss privater Sponsoring- Gelder gelangen. Zudem lautet die Prämisse vorwiegend österreichische KünstlerInnen zu unterstützen. Dietmar Hoscher & Casinos Austria Rising Star-Gewinner Emmanuel Tjeknavorian 7

8 musicbiz Der österreichische Musikmarkt ,5 Millionen Euro - das ist der Gesamtwert der am österreichischen Musikmarkt im Geschäftsjahr 2014 mit allen digitalen Formaten und physischen Tonträgern erwirtschafteten Umsätze. Auch wenn dies einem im internationalen Vergleich niedrigen Rückgang des Gesamtmarktes von drei Prozent entspricht, zeichneten sich einzelne Marktsegmente durch ein deutliches Wachstum aus. Die Umsätze mit Streaming-Abos legten um 33% zu und die Vinyl-Verkäufe erreichten sogar ein Umsatzplus von 60 %. Hannes Eder Franz Medwenitsch Die physischen Tonträger bleiben mit insgesamt 84,3 Millionen Euro Umsatz und einem moderaten Minus von vier Prozent (der geringste Rückgang seit 11 Jahren) weiterhin ein stabiles Standbein des heimischen Musikmarktes. Die Online-Umsätze betragen insgesamt 30,2 Millionen Euro (2013: 31 Millionen Euro), wovon 8,9 Millionen Euro auf die Streaming-Abos von Spotify, Deezer & Co entfallen, 20,6 Millionen Euro auf den nach zehn Jahren erstmals rückläufigen Download-Markt und der Rest auf Klingeltöne. Die kollektiven Lizenzeinnahmen über die Verwertungsgesellschaft LSG erreichten stabile 23 Millionen Euro und die Umsätze aus dem Verkauf von Merchandising-Produkten und der Lizenzierung von Musik für Filme, Werbung etc. (so genannte Synchrechte) steuerten weitere rund acht Millionen Euro zum Gesamtumsatz 2014 bei. Hannes Eder, Präsident des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft: Die Umsätze verlagern sich mehr und mehr von Download- zu Streaming-Plattformen. Der digitale Musikmarkt boomt dank Streaming-Abo-Anbietern wie Spotify und Deezer nach wie vor, hat aber einen wesentlichen Schönheitsfehler: Musikrechte werden nicht von allen fair abgegolten! Die mit Abstand meistgenutzte Musikquelle ist noch immer das Gratisangebot von YouTube. Davon profitiert primär dessen Eigentümer Google, während von Künstlern und Labels Umsatz abgesaugt wird. Ein seit langem von YouTube angekündigter Premium- Service bei gleichzeitigem Einschränken des Gratisangebots wäre ein großer Fortschritt. Auch im Sinne des fairen Wettbewerbs unter den legalen Streaming-Diensten. Franz Medwenitsch, Geschäftsführer des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft: Der heimische Musikmarkt 2014 stand im Zeichen einiger Verschiebungen. Nicht nur vom physischen zum Online-Markt, sondern auch vom Download zum Streaming-Abo. Wenn sich Technologie- und Kommunikationsfirmen besser mit den Labels vernetzen und einen fairen Deal machen, dann ist noch viel Wachstum drin. Plus 60 % bei Vinyl-Schallplatten, CD-Umsätze stabil Der seit Jahren zu beobachtende Aufwärtstrend beim Verkauf von Vinyl-Schallplatten hält auch 2014 ungebrochen an. Der Umsatz mit dem Kultprodukt Vinyl ist um beeindruckende 60 % auf vier Millionen Euro gestiegen. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich der Vinyl-Umsatz verdoppelt und die Schallplatte ist endgültig wieder zu einem trendigen Lifestyle-Produkt geworden. Neben den traditionell gut sortierten Vinyl-Fachhändlern setzen auch Elektronik-Großhändler verstärkt auf die Schallplatte und bauen ihre Vinyl-Regale stetig weiter aus. Die Brancheninitiative PLAYVINYL (www.playvinyl.at) hat sich zum Ziel gesetzt, die Vinyl-Schallplatte von einem Nischenprodukt zu einem langfristig stabilen und weiter wachsenden Marktsegment zu entwickeln. Mit physischen Tonträgern wurde 2014 insgesamt ein Umsatz von 84,3 Millionen Euro erzielt. Das bedeutet zwar einen Rückgang von vier Prozent, im internationalen Vergleich verfügt Österreich jedoch über einen sehr stabilen Markt. Gemessen in absoluten Zahlen liegt der heimische Musikmarkt mit physischen Produkten unter den Top 10 Musikmärkten weltweit. Die CD ist mit 73,5 Millionen Euro Umsatz (fünf Prozent weniger als 2013) nach wie vor das meist gekaufte Musikprodukt in Österreich. Mit Musik-DVDs konnte im vergangenen Jahr ein Umsatz von 6,8 Millionen Euro erzielt werden. Online-Musikmarkt: Streaming-Wachstum hält an, Downloads lassen nach Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer, Simfy oder Juke sind erneut das Wachstumssegment am Online-Musikmarkt und auf dem Sprung zum Massenmarkt. Die Umsätze mit Streaming-Abos kletterten 8

9 musicbiz 2014 um 33% auf 8,9 Millionen Euro. Premium-Abonnenten steht mit mehr als 30 Millionen Songs faktisch das gesamte weltweite Musikrepertoire zur Verfügung - jederzeit, von jedem Ort, mit dem Smartphone, Tablet, Laptop oder PC. Die Umsätze mit Downloads von Alben und Songs haben nach zehn Jahren kontinuierlichen Wachstums in 2014 um 12 % nachgelassen. Offenbar verlagert sich der Konsum von Einzeltitel teilweise auf das stark wachsende Streaming-Segment. Dennoch stellen Downloads mit 20,6 Millionen Euro die zweitwichtigste Umsatzsäule am österreichischen Musikmarkt dar. Rund Euro steuern Handy-Klingeltöne bei. Insgesamt wurden am Online-Musikmarkt 30,2 Millionen Euro erwirtschaftet (2013: 31 Millionen Euro). 23 Millionen Euro Lizenzeinnahmen über die Verwertungsgesellschaft LSG Über die gemeinsame Verwertungsgesellschaft der Künstler und Musiklabels LSG wurden im Jahr 2014 Einnahmen von 23 Millionen Euro erzielt. Bei der Vergütung für die Privatkopie auf digitale Speichermedien sind aufgrund der nach wie vor ungelösten Frage der so genannte Festplattenabgabe massive Einnahmen-Rückgänge zu verzeichnen. Die LSG konnte dies zwar durch Steigerungen in anderen Segmenten abfedern und das letztjährige Ergebnis gerade noch halten, dennoch hat das ungerechtfertigte Vorenthalten der Urheberrechtsabgabe auf Festplatten in PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones für österreichische Kunstschaffende und Produzenten beträchtliche Einnahmenverluste zur Folge. Bestseller Helene Fischer; 24 österreichische Alben in den Top 100 der Verkaufscharts Helene Fischer ist die unangefochtene Topsellerin des Jahres 2014 sowohl bei Alben als auch bei Singles! Sie führt mit Farbenspiel die Alben- und mit ihrer Erfolgssingle Atemlos durch die Nacht auch die Single-Charts der Jahreswertung 2014 an. Als Zugabe gibt es auch noch Platz 3 für ihr Best-Of Album. Sehr erfolgreich performten auch die Sing meinen Song Tauschkonzert- und Weihnachtskonzert-Alben mit Xavier Naidoo (Platz 2 bzw. Platz 6). Platz vier belegen AC/DC mit Rock or Bust, Andreas Gabaliers Erfolgsalbum Home Sweet Home schafft es wie schon 2013 neuerlich unter die Top 5. Erfreulich aus österreichischer Sicht sind 24 Top 100 platzierte heimische Alben unterschiedlicher Genres und Interpreten - von Andreas Gabalier, Udo Jürgens, Die Seer und dem Nockalm Quintett über Julian Le Play, Left Boy und Nazar bis zum traditionellen Neujahrskonzert. Album-Jahrescharts 2014: 1. FARBENSPIEL - HELENE FISCHER 2. SING MEINEN SONG-TAUSCHKONZERT - XAVIER NAIDOO 3. BEST OF HELENE FISCHER 4. ROCK OR BUST - AC/DC 5. HOME SWEET HOME - ANDREAS GABALIER 6. SING MEINEN SONG-WEIHNACHTSKONZERT - VARIOUS 7. MITTEN IM LEBEN-TRIBUTE ALBUM - UDO JÜRGENS & SEINE GÄSTE 8. DAUERND JETZT - HERBERT GRÖNEMEYER 9. KIDDY CONTEST VOL.20 - KIDDY CONTEST KIDS 10. MELODIE - CRO Single-Jahrescharts 2014: Helene Fischer 1. ATEMLOS DURCH DIE NACHT - HELENE FISCHER 2. HAPPY - PHARRELL WILLIAMS 3. PRAYER IN C - ROBIN SCHULZ & LILLY WOOD & THE PRICK 4. TRAUM - CRO 5. CALM AFTER THE STORM - THE COMMON LINNETS 6. I SEE FIRE - ED SHEERAN 7. WAVES (ROBIN SCHULZ REMIX) - MR. PROBZ 8. BUDAPEST - GEORGE EZRA 9. AUF UNS - ANDREAS BOURANI 10. ALL OF ME - JOHN LEGEND Xavier Naidoo Pharrell Williams 9

10 musicbiz 15 Jahre Amadeus Am 29. März wird der Amadeus Austrian Music Award zum 15. Mal verliehen. IFPI-Präsident Hannes Eder im Film, Sound & Media-Interview über die diesjährige Gala, neue Modalitäten und über die aktuelle Marktsituation der Branche. Amadeus-Lebenswerk-Award an Arik Brauer Arik Brauer wird im Rahmen der diesjährigen Amadeus-Gala für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als Musiker feierte der Universalkünstler seine größten Erfolge in den 70er Jahren. Mit den Alben Arik Brauer 1971 (das zweimal mit Gold prämiert wurde), Alles was Flügel hat fliegt 1973 und 7 auf einen Streich 1978 gilt Arik Brauer auch als Wegbereiter des Austropop. Eines seiner Markenzeichen als Liedermacher ist die Kombination von humoristischer Ausdrucksweise und ernsten Themen. Seine unvergessenen im Wiener Dialekt gesungenen Lieder wie Sie ham a Haus baut oder Sein Köpferl im Sand haben bis heute nichts an gesellschaftspolitischer Relevanz verloren. Als ich nach Wien zurückgekommen bin, habe ich meine Muttersprache neu erlebt und begriffen, dass eine enorme Poesie in diesem Wiener Dialekt steckt und man damit Dinge transportieren kann, die in der Schriftsprache plakativ oder vielleicht sogar banal klingen würden, erzählt Arik Brauer in einem Falter- Interview Ende Arik Brauer ist einer breiteren Öffentlichkeit als Sänger bekannt geworden, stellte jedoch stets auch die Malerei in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens in Wien geboren, studierte Brauer nach dem Krieg an der Akademie der bildenden Künste und gründete zusammen mit Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Rudolf Hausner und Wolfgang Hutter die Wiener Schule des Phantastischen Realismus widmete ihm das Leopold Museum mit Gesamt.Kunst.Werk: Arik Brauer eine große Retrospektive. Im Laufe seiner Karriere betätigte sich Arik Brauer auch als Tänzer, Bühnenbildner, Hausgestalter, Umweltschützer und Hochschulprofessor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Brauer wurde unter anderem mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst oder mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien geehrt. Diesen Auszeichnungen folgt nun der Amadeus für sein Lebenswerk, der ihm von Danielle Spera im Rahmen der Award Show am 29. März 2015 überreicht wird. Wie sieht das Konzept für den halbrunden Amadeus aus? HANNES EDER: Am augenfälligsten in diesem Jahr ist, dass wir mit ATV einen neuen TV-Partner haben, der sich schon im Vorfeld sehr bemüht zeigt und auch einen würdigen Sendeplatz Sonntag Primetime zur Verfügung stellt. Ich denke, dass der Amadeus heuer zusätzlich von zwei Ereignissen geprägt ist dem Tod von Udo Jürgens Ende vergangenen Jahres und dem Song Contest-Triumph von Conchita Wurst, was natürlich auch seinen Niederschlag in der diesjährigen Show finden wird. Der Termin am 29. März ist ja nicht zufällig gewählt, sondern ist dem Song Contest im Mai geschuldet. Generell passt der Termin auch gut in die internationale Award-Saison. Gibt es neue Modalitäten? EDER: Natürlich haben wir auch heuer wie jedes Jahr einige Dinge adaptiert. Zum Beispiel, dass in den Hauptkategorien nun jeweils sieben Nominierungen zu finden sind. Treu geblieben sind wir dem Konzept, dass ausschließlich österreichische Künstler und Acts ausgezeichnet werden. Es ist nun mal der Österreichische Musikpreis, was aber keinesfalls bedeutet, dass keine internationalen Acts an der Show teilnehmen werden. Im Gegenteil, wir bemühen uns, ein sehr attraktives Programm und interessante Konstellationen herzustellen, um dem Live- und TV-Publikum eine wirklich tolle Show zu bieten. Generell ist der Amadeus immer ein work in progress und man muss immer wieder an Schrauben drehen, um abwechslungsreich, dynamisch und attraktiv zu bleiben. Das beginnt bei den Künstlern und beinhaltet auch die Zusammensetzung der Jury, die immer wieder neu und frisch sein sollte. Wie steht es um das Sponsoring des Amadeus? EDER: In diesem Jahr hat der Amadeus keinen Hauptsponsor, das größte Volumen liegt also beim Verband selbst. Das können wir gerade noch leisten, ohne die Festplattenabgabe aber nur mehr für einen sehr überschaubaren Zeitraum. Ein Sponsor sollte zu dem auch gut zum Event passen und da gibt es zum Unterschied von zb. der Schweiz, wo es eine Vielzahl an großen heimischen Marken und Konzernen gibt in Österreich nicht allzu große Auswahl an potenziellen Kandidaten. Aber wie gesagt, der Amadeus ist eben in stetiger Entwicklung Wie schwierig war die Wahl des Amadeus für das Lebenswerk? EDER: Die Wahl fiel heuer auf Arik Brauer, der kürzlich seinen 85. Geburtstag feierte und mit zum Hannes Eder Kreis jener Künstler zählt, die an der Geburt des Austropop beteiligt waren. Diese Auszeichnung wird sicher einer der emotionalen Höhepunkte des Abends werden. Wie jedes Jahr ist die Gästeliste jedenfalls über lang, der Platz im Volkstheater natürlich begrenzt aber wir haben das Publikum denke ich sehr gut durchmischt und natürlich wollen (und müssen) wir den Amadeus auch als Lobbying-Instrument benützen. Die Branche hat doch eine längere Wunschliste an die Politik. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation des Marktes? EDER: International betrachtet wird es zunehmend schwieriger, globale Entwicklungen zu erkennen. Der physische Marktanteil etwa ist in Österreich vergleichsweise sehr hoch, da liegen wir in den Top Ten weltweit. Zugleich ist hierzulande der Switch von Downloads hin zum Streaming noch nicht so ausgeprägt wie zb. in Skandinavien. Das liegt auch daran, dass der logische Partner für Streamingdienste die Telekom-Unternehmen sind und die größte österreichische Firma hat eben noch kein diesbezügliches Angebot. Gleichermaßen kurios wie erfreulich ist auch die tolle Steigerung der Vinyl-Verkäufe, die mit rund 4 Millionen Euro ein kleine aber feine Nische darstellen und das Wachstum geht ungebremst weiter. Generell muss man feststellen, dass sich in Österreich in den letzten ein, zwei Jahren der Markt beruhigt und einigermaßen stabilisiert hat. Aber wie schon erwähnt gibt es einige to-dos, um die Rahmenbedingungen zu verbessern. Welche wären das? EDER: Allen voran das Thema Festplattenabgabe. Hier war beinahe eine politische Lösung 10

11 musicbiz erreicht, die buchstäblich kurz vor der Ziellinie zusammengebrochen ist. Gleichzeitig laufen seit Jahren zwei Musterprozesse, deren Entscheidungen überfällig sind. Viele Millionen Euro sind der mangelnden Regelung der Festplattenabgabe vermutlich unwiederbringlich der Branche verloren gegangen. Wir werden daher auch nicht müde, dieses Thema sei es politisch oder gerichtlich durchzusetzen. An welchen Projekten arbeitet Universal Music Austria in diesem Jahr? EDER: Wir haben einiges an Veröffentlichungen lokaler Künstler und Acts geplant von Allessa, Den Jungen Zillertalern, Marc Pircher und Petra Frey über Christina Stürmer und Parov Stelar bis zu Nazar und viele mehr. Persönlich freut mich das Comeback von Ausseer Hardbradler-Mastermind Florian Randacher alias Flow Bradly in diesem Frühjahr. Hervorheben möchte ich auch zwei sehr interessante Projekte - ein Album mit den Wiener Sängerknaben featuring Superstars der Klassik und For Peace, ein Crossover der Mönche aus Heiligenkreuz mit der jüdischen Kapelle von Timna Brauer unter dem Motto Christian meets Jewish Music. Von beiden Projekten erwarte ich mir auch internationale Erfolge. Amadeus-Moderator Manuel Rubey Amadeus: ATV startet Musikparty Als neuer TV-Partner des Amadeus überträgt ATV die Verleihung des österreichischen Musikpreises aus dem Wiener Volkstheater. Im Film, Sound & Media-Interview erläutert ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger sein Engagement für die heimische Musikbranche und weitere TV-Pläne im Jahr Wieso hat sich ATV generell um die Übertragung des Amadeus Austrian Music Award bemüht? MARIN GASTINGER: Wir haben das Amadeus- Projekt schon zu einem Zeitpunkt beschlossen, als noch nicht klar war, dass der European Song Contest in diesem Jahr in Österreich stattfindet. Um so mehr freut uns jetzt, dass der Amadeus am 29. März gewissermaßen den Startschuss zu einer einzigartigen Musikparty des Jahres gibt. Und mit ATV sind die Seher live dabei. Wir haben mit der IFPI vereinbart, auch 2016 TV-Partner zu sein. Wir wollen uns also langfristiger für den Amadeus engagieren. Welches Konzept hat ATV für den diesjährigen Amadeus erarbeitet? GASTINGER: Mit der Primetime am Sonntag hat der Amadeus den besten Sendeplatz am wichtigsten TV-Tag der Woche erhalten. Der Award-Abend am 29. März steht ganz im Zeichen österreichischer Musiker und deren Leistungen im letzten Jahr. Ab Uhr läutet eine neu produzierte Ausgabe von ATV Die Reportage mit dem Titel Conchita Superstar! den Abend ein. Darin sind Höhe- und Eckpunkte der erfolgreichen Laufbahn von Conchita Wurst zu sehen. Conchita ist ja auch ein wichtiger Bestandteil der Award Show, sie ist nicht nur mehrfach nominiert, sondern wird beim Amadeus auch ihre neue Single live präsentieren. ATV überträgt den Amadeus 2015 zeitversetzt ab Uhr, auch im Internet wird die Verleihung via ATV.at abrufbar sein. ATV zeigt die gesamte Award Show, somit sind alle Awards und Preisträger sämtlicher Sparten zu sehen. Gibt es über den Award hinausgehend musikaffines Programm auf ATV? GASTINGER: Der gesamte März steht unter dem Motto Amadeus. ATV zeigt nicht nur die Preisverleihung, sondern bietet auch attraktives musikalisches Rahmenprogramm. Die Dokumentation Amadeus der österreichische Musikpreis blickt auf die 15-jährige Geschichte zurück. In der Sendung kommen Musikschaffende, Experten und Künstler zu den Themen Amadeus und österreichische Musik zu Wort. Die Liste der Teilnehmenden ist lang und reicht von Hannes Eder über Skero, Eberhard Forcher, Kaiser Franz Josef, Trackshittaz bis zu Christina Stürmer. Die Doku wird bereits im Vorfeld am 8. März ausgestrahlt und am Tag der Award-Verleihung im Nachmittagsprogramm wiederholt. Darüberhinaus haben wir mit Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Nazar, Tagträumer und vielen mehr Station-IDs gedreht und sie werden als Amadeus-Representer ein entsprechendes musikalisches Flair am Sender verbreiten. Besonders freut mich das Engagement von Arabella Kiesbauer, die als Moderatorin mit Amadeus-Host Manuel Rubey durch den Award-Abend führen wird. Arabella Kiesbauer ist nach einer Kinderbedingten Pause mit unserem Format Bauer sucht Frau wieder voll auf die Erfolgsspur gekommen, was man auch an ihrem Engagement für den Song Contest erkennen kann. Gibt es Pläne bei ATV auch nach dem Amadeus musikaffine Formate mit Österreich-bezug zu starten? GASTINGER: Das hängt zum Teil auch von der Performance des Amadeus ab und wie viele Menschen Martin Gastinger Arabella Kiesbauer 11

12 musicbiz er begeistern kann. Ich persönlich habe ein sehr gutes Gefühl und natürlich auch hohe Erwartungen und wenn sich unsere Ansprüche erfüllen, kann man über weitere Formate o.ä. ernsthaft nachdenken. Stichwort Formate: was darf man sich 2015 von ATV erwarten? GASTINGER: Mit Wachzimmer Ottakring, Mein Recht!, Mein Hausarzt oder auch Wie sicher ist Österreich? und Nie wieder Single u.a. bringt ATV auch in diesem Jahr eine Reihe von eigen-entwickelten Formaten on air und stellt seinen Anspruch der innovativste TV-Sender Österreichs zu sein unter Beweis. Und der Erfolg auch über die österreichischen Grenzen hinaus - gibt uns recht. Viele von ATV entwickelte Formate wurden nach Deutschland exportiert, darunter Saturday Night Fever, Pfusch am Bau, Promis specken ab oder Der Österreich-Test, um nur einige Beispiele zu nennen. Warner Music: Amadeus & Wolferl Schon zur Tradition geworden ist das Vorglühen zu dem Warner Music Austria am frühen Abend der Amadeus-Gala am 29. März ins Wohnzimmer des 25-Hours Hotel einlädt. Auch in diesem Jahr werden zur Einstimmung beim Wolferl, wie der sympathische Sidevent genannt wird, wieder einige Acts aus dem Warner-Artist-Roaster präsentiert und die Branche für die Amadeus-Show in die richtige Stimmung gebracht. oeticket presents: Best Live Act oeticket.com präsentiert auch 2015 den Best Live Act im Rahmen des Amadeus Austrian Music Award. oeticket-geschäftsführer Andreas Egger im Film, Sound & Media-Interview über das Amadeus-Engagement und die aktuelle Situation der Live/Event-Branche in Österreich. Andreas Egger oeticket.com ist nun schon zum fünften Mal als Sponsor beim Amadeus engagiert. Welchen Stellenwert hat der Amadeus für oeticket? ANDREAS EGGER: Der Amadeus ist nun mal der österreichische Musikpreis. Es ist schön, dass die IFPI vor Jahren unsere Anregung aufgenommen und auch die Kategorie Best Live Act geschaffen hat, die wir unterstützen dürfen. Welche konkreten Leistungen umfasst Ihr Amadeus-Sponsoring? EGGER: Wir leisten einerseits einen kleinen finanziellen Beitrag, wichtiger aber als diesen empfinden wir, dass wir den Amadeus unseren vielen hunderttausend musikbegeisterten KundInnen nahebringen und sie für das Thema interessieren. Ist oeticket bei der Nominierung der Live-Acts involviert, bzw. wie beurteilen Sie die Auswahl 2015? EGGER: Wir sind in die Nominierung nur insofern involviert, als wir in der Kategorie Best Live Act auch anfängliche Empfehlungen geben. Da sind wir aber nur ein kleines Rädchen. Die Auswahl wird im Endeffekt von der Jury und vom Publikum beurteilt werden das steht uns als Sponsoren nicht zu. Kürzlich gab es eine große PK zum Thema Mwst-Erhöhung auf Tickets wie beurteilen Sie hier die aktuelle Situation? EGGER: Die von mir mit Freunden aus der Veranstalterszene ins Leben gerufene Aktion ticketsteuer.at Nein zur Verdopplung der Mehrwertsteuer auf Eintrittskarten ist ein großer Erfolg. Es haben sich weit über hundert KulturveranstalterInnen, Museen, Häuser, etc. solidarisiert, gemeinsam repräsentieren wir wohl an die 25 Millionen Kulturbesuche pro Jahr. Die Signale aus den Verhandlungsräumen sind sehr unterschiedlich. Ich hoffe, dass sich die Einsicht durchsetzt, dass eine Erhöhung oder gar Verdopplung der MWSt. auf Eintrittskarten nicht nur nichts bringt, sondern die Republik, uns allen, am Ende des Tages viel kosten würde. Wie schätzen Sie generell den Status-Quo der Live/Event-Branche in Österreich ein? EGGER: Lebendig. Die Gründungen von Arcadia Live dieses Jahr und Blue Moon letztes Jahr beleben sicherlich die Szene und zeigen, dass es auch im Veranstaltungsgeschäft keine Monopole gibt. Insgesamt geht der Trend nach wie vor hin zum Live- Erlebnis, egal ob es jetzt Hochkultur, Rock-Konzert, alternativer Club oder EDM-Event ist. Generell ist die Veranstalterszene in den letzten Jahren viel professioneller geworden. Welche generelle Trends können Sie für das Live-Business erkennen? EGGER: Dadurch, dass mittlerweile schon eine Großeltern-Generation mit Rockmusik aufgewachsen ist, hat sich das Geschäft viel mehr diversifiziert. Jedes Genre kann erfolgreich sein und Musik jedes Jahrzehntes findet genügend Fans. Dazu kommt, dass gute Festivals, die eine mehrtägige Auszeit vom normalen Leben versprechen, immer besser besucht werden. Erfreulich finde ich, dass im Moment wieder ganz tolle und teilweise international erfolgreiche Musik in Österreich gemacht wird, die kein Staatsradio mehr braucht sondern durch Private, Web und Live-Präsenz ihren Weg macht. 12

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14 musicbiz Festplattenabgabe jetzt: endlich EuGH-Urteil! Rückenwind für die Festplattenabgabe durch ein aktuelles EuGH-Urteil: Im Verfahren is Copydan Bandkopi vs Nokia Danmark A/S wird die pauschale Abgabe auf Speichermedien einmal mehr bestätigt und gleichzeitig eine Grundsatzentscheidung für die Zulässigkeit der Festplattenabgabe getroffen. Franz Medwenitsch Sandra Csillag Gernot Graninger Das vorliegende Urteil ist wegweisend für Europa, positiv für die Kunstschaffenden und attestiert uns erneut, dass das Modell der Festplattenabgabe EUrechtlich abgesichert ist, so Franz Medwenitsch, Geschäftsführer der LSG, Elektrohandel und Geräteindustrie wollen nun die klaren Aussagen des Urteils mit gezielten Fehlinformationen ins Gegenteil verkehren. Ein durchsichtiges und entbehrliches Manöver! Dass Geräte, wie beispielsweise Smartphones, multifunktional verwendet werden können, stellt die Privatkopievergütung für integrierte Speicher keineswegs in Frage, so das Urteil. Solange Kopien von Filmen, Musik und anderen geschützten Werken auf solchen Geräten möglich sind, steht den UrheberInnen dafür ein gerechter Ausgleich - eben die Festplattenabgabe - zu. Die österreichischen Verwertungsgesellschaften freuen sich über den klaren Entscheid des EuGH und drängen umso mehr auf die rasche Umsetzung dieser Pauschalvergütung in Österreich. Erstaunt zeigen sich Experten in Österreich und im deutschsprachigen Ausland über die, mittlerweile schon gewohnte, Fehlinformation der Plattform des Elektrohandels: Robert Staats, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG Wort: Das Urteil stützt die Geräte- und Speichermedienvergütung für private Vervielfältigungen wie sie in Deutschland seit langem gesetzlich vorgesehen ist. Über das aktuelle EuGH-Urteil wurde in ganz Europa berichtet. Nirgendwo wurde das Urteil so verzerrt wie hierzulande. Viele Künstlerinnen und Künstler sind höchst besorgt und verunsichert. Die Diskussion leidet mehr als je zuvor unter den Falschmeldungen und Missinterpretationen der gegnerischen Plattform. Leidtragende sind die Kunstschaffenden, so Sandra Csillag, Geschäftsführerin der literar-mechana. Der EuGH hat u.a. bestimmt, dass die Mitgliedstaaten selbst festzulegen haben, ab welcher Nutzungsintensität für Privatkopien eine Vergütung zu bezahlen ist. Dies kann von Medium zu Medium variieren. Der EuGH hat das österreichische Modell der Privatkopievergütung klar bestätigt. Für alle Medien, die technisch dazu geeignet sind, private Kopien von geschützten Werken zu speichern, fällt auch eine Privatkopievergütung an. Die Medien ändern sich mit der technologischen Entwicklung, das Prinzip gilt weiter, erklärt Sandra Csillag Geräteindustrie und Elektrohandel haben mit der Behauptung, wonach der User bei gekauften Downloads (etwa auf itunes) doppelt bezahlen müsse, Stimmung gegen die Festplattenabgabe gemacht. Auch hier stellt das EuGH-Urteil unmissverständlich klar: Das Recht der Privatkopie auf verschiedenen Geräten wird nicht mit dem Kauf des urheberrechtlich geschützten Werkes erworben. Es ist nämlich unerheblich, ob der Rechteinhaber auch eine Lizenz für die Privatkopie erteilt hat. Privatkopien werden nur, und zwar pauschal, durch die Leerkassettenvergütung abgegolten. Dies gilt in den Ländern, in denen der Gesetzgeber sich für eine umfassende Privatkopierausnahme entschieden hat, wie das in Österreich der Fall ist. Dafür kann der User dann so oft und so viel er will kopieren -rechtssicher und unter absoluter Wahrung seiner Privatsphäre. Dass manche DVDs Kopierschutz haben, ist ebenso kein Ausschlussgrund für die Einhebung der Vergütung. Zwar ist ein solcher bei der Festlegung der Tarifhöhe zu berücksichtigen, der - vom EuGH grundsätzlich positiv gesehene - Einsatz technischer Schutzmechanismen kann aber nicht dazu führen, dass die Privatkopiervergütung an sich entfiele. Der EuGH bestätigt ebenso das österreichische System von Vorabfreistellung und Rückvergütung für gewerbliche und institutionelle Endnutzer. Denn die Einhebung der Vergütung auf Ebene des Importeurs, Direktversands oder Herstellers von Leermedien ist laut EuGH gerechtfertigt, solange praktische Schwierigkeiten bei der Identifikation des Endnutzers bestehen und dem Endnutzer die Möglichkeit der individuellen Rückforderung bleibt. Der Vorwurf des heimischen Elektrohandels, er werde gegenüber Amazon & Co benachteiligt, ist somit nicht gerechtfertigt. Wir hoffen daher auf eine rasche Umsetzung und zwar im Sinne aller Beteiligten, so Gernot Graninger, Geschäftsführer der austromechana abschließend. 14

15 musicbiz Schräger Schmäh mit lässiger Attitüde Ganz hinten bei den Gitarren findet man das Duo Ernst Molden & Der Nino aus Wien im wunderbaren Geschäftslokal supersense, spezialisiert auf allerlei Schönes wie Instrumente, Schallplattenspieler oder Buntpapier. Anlass für das Pressegespräch ist das Album der beiden Musiker «Unser Österreich». Was ist euer Österreich? NINO: Ich komme aus Wien Donaustadt, bin dort aufgewachsen und sozialisiert und wenn ich Katzen brauche, fahre ich immer wieder dorthin. Im musikalischen Sinn habe ich einige, der auf der Platte versammelten Lieder erst neu entdeckt, anderes kannte ich aus der Sammlung meiner Eltern. ERNST MOLDEN: Für mich ist Wien meine absolute Lieblingsstadt, hier finde ich alles, das ich zum Leben brauche. Und weil in Ostösterreich gar so oft auf das Wetter geschimpft wird, gerade der ewige Hochnebel lässt die Vorfreude auf den Frühling wachsen. Für mich gehört das alles zusammen und dieses zt. Inhomogene spiegelt sich auch in unserer Musik wider. Wir sind an sich ganz harmlose Zeitgenossen mit einer schmutzigen Leidenschaft für den Austropop. Ist es mutig, 2015 ein Album, das dieses Genre würdigt herauszubringen oder gehört es zum allgemeinen Aufbruch, der durch die heimische Popwelt weht? NINO: Wehen tut der Wind bei uns in Donaustadt Es gab schon ganz furchtbare Platten, die allesamt nach demselben Arrangement zusammengekleistert wurden, da müsste man mir viel bezahlen, dass ich das anhöre. MOLDEN: Ich bin in der bronzenen Zeit des Austropops damit in Berührung gekommen, die davor doch einige Highlights aufweisen konnte, aber man darf nicht vergessen, wie groß das Feld an Protagonisten damals war. Denn es gab/gibt seit 40 Jahren einen tadellosen Willi Resetarits, einen Sigi Maron, einen Georg Danzer oder warum nicht auch einen André Heller, die zur musikalischen Identität des Landes beitrugen. Und viele andere, die nicht so bekannt sind, aber auch gute Musiker, man sollte nicht ein Genre pauschal abwehren. Ich verstehe die Distanz von einigen, als ich mit der Musik begann, sang ich deswegen nur Hochdeutsch, mittlerweile werde ich von sehr vielen Menschen nur mehr als der Wienerliedsänger, der auch ein bisschen schreibt, wahrgenommen. Times are changing. NINO: Wir orientieren uns nicht an anderen, die Songs waren halt jetzt fertig, wir haben ca. ein Jahr in sehr lockerer Atmosphäre daran gearbeitet und o b es ein guter Veröffentlichungstermin ist, muss man die Plattenfirma fragen. MOLDEN: Ich möchte hier noch auf die Rolle von Walter Soyka hinweisen, in dessen Studio wir die meisten Lieder aufnahmen und der ein ganz wichtiger Ideengeber hinter diesem Projekt ist. Wir spielten alles live ein, fast nur erste Takes. Sie klingen komplett harmonisch, sowohl auf Platte als auch live im Konzert, wie haben Sie einander gefunden? MOLDEN: Das ist in Wien relativ leicht, aber es freut uns zu hören, wenn man unseren Gleichklang positiv bemerkt. Wir sind beide keine Belcanto-Sänger, aber legen dafür sehr viel Herz und Seele in unsere Musik. Es braucht ja im Grunde genommen nur einen guten Song, wenn man die Aufnahmen der letzten 10 Jahre von Johnny Cash hört, weiß man, worauf ich hinaus will. Warum wird Dialekt wieder gerne gehört? NINO: Naja bei uns in Donaustadt ist Dialekt auf relativ wenig Worte beschränkt, da kommt man mit eh, ur und voll ziemlich gut aus. MOLDEN: Aber auch das gehört zum Wiener Dialekt, der wie alles im Leben eine Veränderung erfährt, sei es durch Neuschöpfungen von Jugendlichen, oft auch Migranten oder Beharren auf altmodischen Ausdrücken, Wien ist eine Weltstadt und der Dialekt eignet sich hervorragend gerade für unsere Musik, die zwischen Chanson, Pop und Folksongs angesiedelt ist. In meinen eigenen Texten spiele ich gerne mit der Sprache, vermische zb. Alltagsworte mit Managementausdrücken und heraus kommt ein Satz wie : ich bin mittelfristig stier. Molden/Nino : Unser Österreich (gtg) u.a. mit Jo da Foi wird imma glora, Der Spur von dein nokatn Fuass im Saund, Tschik, Ganz Wien, Im grünen Wald von Mayerling etc. Alle Konzerttermine unter ernstmolden.at Ernst Molden & Der Nino aus Wien Bei uns in Donaustadt ist Dialekt auf relativ wenig Worte beschränkt, da kommt man mit eh, ur und voll ziemlich gut aus. Der Nino aus Wien 15

16 musicbiz Play Vinyl! Ende April findet endlich eine umfassende Schallplatten-Messe in Wien statt. Das Motto in jeglicher Hinsicht: alles.schall.platte Raphael Wressing live at Vienna Vinyl & Reord Fair Platten-Regal made by Holzfürst Austria-Vinyl - Vienna Vinyl und Record Fair Platte trifft Teller, Klang trifft Bilder, Hörgenuss auf Augenschmaus, E-Gitarre auf Elektrosound! Rocker auf Röcke, Djs auf Djanes, HipHopper auf Austropopper, NDWer auf Schlageroldies, Mods auf Metaller, Schellacks auf Feschaks, Damen auf Herren, Junge auf Junggebliebene und alle eint sie das Faible für Schall und Platten, für Vinyl in Vienna! Freitag 24. April bis Sonntag 26. April 2015 MGC Wien / MGC MESSE 1030, Leopold-Böhm-Straße 8 Pässe von 5,50-35 Euro. Der vielbeschworene Vinylboom hat nun auch Wien erreicht, könnte man witzeln, nachdem Ende April erstmals eine neue Musikmesse, in deren Mittelpunkt die schwarzen Scheiben stehen, stattfinden wird. Wie es dazu kam, erzählt Organisator Siegfried Eigner im Interview. Ich bin seit vielen Jahren privater Sammler, habe ca Singles und kenne dadurch die Szene sehr gut. Die diversen Börsen von Wels, Graz, Innsbruck etc. funktionieren allesamt sehr gut und als der bisherige Organisator, Herr Scholz vom Discpoint aufgrund seines Alters nicht mehr weitermachen wollte, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen, erklärt Siegfried Eigner seine Beweggründe, eine Plattenbörse in Wien auf die Beine zu stellen. Ende April soll nun die sogenannte Austria Vinyl steigen und zu einem richtigen Event werden. Über 100 internationale Aussteller auf Quadratmetern Ausstellungsfläche, mehr als Besucher und eine halbe Million Tonträger, Poster, Film- und Konzertplakate werden erwartet. alles.schall.platte. ist das Motto, das die Freunde des Vinyl-Sounds, -Looks and -Feels versammeln will. Richtig gelesen, auch die anderen Sinne neben dem Hören sollen angeregt werden. Wir sind keine Freaks, die nur an Platte denken, sondern wir möchten ein Gesamtkonzept bieten, das geht von Liveauftritten über Damenprogramme bis hin zur exquisiten Kulinarik, ein Besuch bei der Vinyl Austria soll für alle ein Genuss sein. Wir wollen ein sehr breites Spektrum bieten, denn bei aller Liebe zum Vinyl, sie ist und bleibt ein Nischenprodukt, aber uns geht es darum, das Thema Musik in vielerlei Hinsicht zu präsentieren, gibt Eigner deinen Vorausblick. Das Interesse der Aussteller ist vorhanden, bis zum Zeitpunkt des Interviews (Mitte Februar) waren 2/3 der Ausstellungsflächen vergeben und zwar an die unterschiedlichsten Anbieter. Einerseits wird sich mit Hot Shot Records aus Bremen einer der größten Schallplattenhändler Deutschlands präsentieren, andererseits kommen mit Franz Hauer, der handgefertigte Schallplattenspieler in Vollendung, der renommierte und weltweit erfolgreiche Hersteller project audiosystems oder der Hütteldorfer Unternehmer Holzfürst, der ästhetisch ansprechende, stabile Schallplattenregale zu seinem Portfolio zählt, österreichische Experten mit ihren Innovationen zur Messe. Stattfinden wird sie übrigens in der im dritten Wiener Bezirk gelegenen MGC Messe. Die Location ist in Ordnung, die gesamte Infrastruktur ist vorhanden und wir wollen allen Ausstellern und Besuchern eine angenehme Atmosphäre bieten, die eben von der Belichtung, Geräuschkulisse bis hin zur hervorragenden Gastronomie einladen soll, länger dort zu verweilen, weiß der Börsenprofi, dass man die Menschen mit allen Sinnen ansprechen soll. Besonders stolz sind die Organisatoren, dass erstmals ein Haubenkoch bei einer Messe tätig sein wird und zwar wird sich Organisator Siegfried Eigner das Wiener In-Lokal frei.wild um die hungrigen Mäuler, ebenfalls unter dem Motto alles.platte kümmern. Und auch die Getränke werden sich nicht auf die üblichen Pappbierbecher beschränken, sondern den einen oder anderen ganz besonderen Tropfen bieten. Für die Naschmäuler gibt es naheliegend, Oblatten zum verzehren. Die Vielfalt soll beleben, die Kunst ist die ausgewogene Mischung zu finden, denn es wird auch laut. Konzerte vom Organisten mit Weltruf wie Raphael Wressnig über die Mary Broadcast Band bis hin zur Blind Petition, auch hier geht man den Weg der größtmöglichen Abwechslung. Insgesamt werden an den drei Tagen mehr als acht Bands auftreten, die überzeugt sind, dort richtige Musikfreunde anzusprechen. Der Musikmischung zeigt einmal mehr unser Anliegen, weg von der bis dato männlich dominierten Zielgruppe bei Plattenbörsen hin zum Familienevent. Selbstverständlich wird es auch zugehen wie bei einer herkömmlichen Börse, ein Gustieren, Tauschen, Verkaufen, aber es soll eben mehr sein, wünscht sich der Veranstalter im Namen aller Beteiligten. Das bedeutet u.a. auch Pressegespräche bzw. Workshops zum Thema how listen to music. Und dass auch in der Werbung neue Wege beschritten werden, können Facebook-User seit einigen Wochen miterleben. Unter der Rubrik 100 Gründe, dabei zu sein kommen z.t. lustige, ernsthafte immer aber originelle Argumente, warum es sich auszahlt, zur Plattenbörse zu kommen. Aber was ist und bleibt das Besondere an Vinyl? Für mich ist Vinyl deswegen etwas Kostbares, weil es auch so verletzlich ist. Dazu kommt, dass es das einzige Medium ist, dass ausschließlich für Tonaufnahmen verwendet werden kann. Und wenn man sie sorgsam behandelt, klingen die Platten auch nach 20 Jahren noch so gut wie am Anfang, ist Siegfried Eigner. von seinem Lieblingsmedium überzeugt. 16

17 musicbiz Udo Jürgens: Das letzte Konzert - Zürich 2014 Der Termin zur Aufnahme des letzten Live-Konzertes des legendären Sängers, Musikers und Komponisten Udo Jürgens war eine schicksalshafte Fügung; niemand hatte damit gerechnet, dass es sein letztes sein würde. Somit ist ein Ton- und Bilddokument entstanden, welches den Schaffenskreis des Ausnahmekünstlers der europäischen Unterhaltungsmusik mit dem letzten Akkord abschließt, den er je auf einer Bühne vorgetragen hat. Publikum und Medien waren sich einig: Das war der beste Udo aller Zeiten! Seiner kräftig in sich ruhenden Gesangsstimme, der unprätentiösen und trotzdem zu maximalem Pathos fähigen Musikalität, der Entertainer-Qualität und der souveränen Bühnen-Präsenz konnte sich schlicht niemand entziehen. Und Udo ließ es sich auch nach sechs Jahrzehnten im Showbusiness nicht nehmen, die Missstände der Welt mit deutlichen Worten anzuprangern. Etwa in Der Mann ist das Problem, welches einmal mehr zu empörten Protesten führte. Oder in seinen pointierten Kommentaren zwischen den Liedern. Udo machte sich unermüdlich stark für das hohe Ziel von mehr Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Liebe. Nicht als Moralist, sondern als besorgter Bürger und Idealist, der keinen Anspruch auf die eigene Unfehlbarkeit stellte. Bei aller Ernsthaftigkeit hatte der bekennende Lebemann aber auch seinen Schalk und die loyale Liebe zu den unbeschwerteren Oldies, denen er so viel verdankte, nicht verloren. Das Zürich-Konzert zeigt nochmals eindrücklich auf, wie farbig und vielschich- Udo Jürgens Das letzte Konzert 2 CD, DVD und Blu-ray dienpräsenz seiner überdrüssig würde. Publikum wegen der übergroßen Me- erscheint bei Ariola/Sony Music am 27. März tig das musikalische Spektrum des Chansonniers, Klassikers und Entertainers zusammen mit dem Orchester Tournee angesagt. Er wollte einfach weitermachen, so lange die Udo Jürgens hätte auch nie eine letzte Pepe Lienhard war: Von der sinfonischen Dichtung Die Krone der Leute ihn sehen wollten und er noch die Kraft und Freude dafür Schöpfung über das legendäre Ich war noch niemals in New York aufbrachte. Und irgendwie hatte er auch Angst vor der selbsterfüllenden Prophezeiung der Schlusslieder, welche das Ende des bis hin zu den Partyhits samt Bademantel-Finale. Auf der letzten Live- Aufnahme ist alles enthalten, was Udo ausmachte. Von A wie Aber Künstlerlebens beschreiben. Trotzdem hat er sie gewagt. Etwa die bitte mit Sahne bis Z wie Zehn nach Elf. Zwei Stunden Musikunterhaltung mit Haltung, wie Udo zu sagen pflegte. Ehrliche, handge- Lieder, in dem er sein künstlerisches Credo so treffend beschrieb: Hymne If I Never Sing Another Song. Oder Bis ans Ende meiner machte Musik, in der er auch Raum für die exzellenten Solisten und Ich will, dass du mein Singen hörst und dass es dich berührt. Ich Sänger ließ. Musik, in der Arrangeure noch namentlich erwähnt und will, dass es dich zur Vernunft und Unvernunft verführt. Ich will alles sein, nur niemals brav und bieder. Bis ans Ende meiner Lieder. herausragende Soli speziell gewürdigt werden. Er hatte eben seinen ganz eigenen Stil, der Kosmopolit und Gentleman aus Klagenfurt, Nach anfänglichen Zweifeln, ob die Leute ihn überhaupt noch sehen wollten, hat der leidenschaftliche Live-Künstler seine letzten der nichts so sehr verachtete wie Ignoranz, Intoleranz, Unprofessionalität und fehlende Umgangsformen. Konzerte über alles genossen und sich über den euphorischen Zwei Wochen nach seinem letzten Konzert, am Sonntag, den 21. Zuspruch mit den täglichen Standing Ovations in großer Dankbarkeit gefreut. Dezember, ist der Sänger, Musiker und Komponist Udo Jürgens bei einem Spaziergang am Bodensee an akutem Herzversagen verstorben. Damit hat einer der erfolgreichsten Unterhaltungsmusik-Kom- Ein nachdenkliches und emotionales Lied, das für vieles steht, was Udos Schlusspunkt unter das allerletzte Konzert war Zehn nach Elf. ponisten und Entertainer Europas Mitten im Leben ganz unerwartet die Weltbühne verlassen. Ausgerechnet Udo Jürgens, der für viele schen Höhenflug und Absturz. Auf den Konzertmitschnitten ist ein den erfolgsverwöhnten Star bewegte in seiner Zerrissenheit zwi- als Symbol der körperlichen und geistigen Fitness im Alter stand. Er, frischer und vitaler Udo Jürgens verewigt, der auch nach zweistündigem Auftritt noch locker von der Bühne joggt. Genau so wollen wir der mit seinem Mit 66 Jahren den Motivations-Soundtrack für Generationen von Rentnern beigesteuert hat. Diese Ikone der Alterslo- ihn in Erinnerung behalten. sigkeit verstarb nach triumphalen Erfolgen genau in der Tourneepause und auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Was so klischiert tönt, entspricht der Realität. Noch nie waren seine Konzerte so schnell ausverkauft, wie auf seiner letzten Tournee; seine aktuellen Tonträger auch in schwierigen Zeiten der trendigen Musikindustrie nach wie vor in den Charts vertreten. Zurückgeblieben ist eine schockierte Fangemeinde und ein musikalisches Erbe, welches sowohl im deutschen Liedgut als auch im Welt-Liederrepertoire unauslöschliche Spuren hinterlassen hat. Das Jahr 2014 war ein eigentliches Udo Jürgens-Jahr, das in einer wahren Flut von medialen Würdigungen gipfelte. Im Rahmen der TV-Eurovisionssendung zu seinem 80. Geburtstag wurde von einem internationalen-staraufgebot nochmals eindrücklich aufgezeigt, welches Potenzial in den Kompositionen von Udo Jürgens steckt. In welcher Interpretation auch immer: Als Schlager, Pop-Ballade, jazzig oder klassisch. Aber eigentlich war ihm das alles zu viel des Aufhebens und er war besorgt, dass das 17

18 musicbiz Made in A. Hadu Brand: Pink Nose Ring (Trost) Man mag es gar nicht glauben, dass dies erst das zweite Soloalbum des Gitarristen mit dem ungewöhnlichen Namen Hadu Brand ist. Die Stimme wirkt so familiär, die Melodien so vertraut, aber wenn er im Opener von den Monstern zu singen beginnt, dann weiß man, da hat sich jemand wieder viel Neues überlegt. Hadu Brand ist ein äußerst begabter Singer/Songwriter, der richtig schöne Lieder schreibt, die niemals fad oder aufdringlich werden, aber unbedingt zum Zuhören einladen. Wunderbar gelungener Albumstart 2015! Sabine Stieger: Sabinschky (Major Babies) Die ehemalige Frontfrau der Global Kryner, Sabine Stieger hat sich nach Ausflügen ins Englische wieder dem Austropop zugewandt und das kann die Sängerin wirklich gut. Ummantelt von akustisch reduzierter Instrumentierung man hört die Einflüsse von Chanson, Pop, Folk und Satire, begibt sie sich mit dem Album zu einer musikalischen Wiederentdeckung der eigenen Sprache und der eigenen Mentalität. Ist das ihrem derzeitigen Wohnort Hamburg geschuldet? Sie besingt Alltagssituationen genauso souverän wie große Themen wie Freiheit und Unabhängigkeit. Erinnert im besten Sinne an eine andere heimische Größe, nämlich Maria Bill. Matador : Graz Live (Listen Closely) Es gibt auch gute Nachrichten aus der Ukraine und zwar betrifft sie diese österreichisch-ukrainische Jazzband. Unter Federführung des Pianisten David Six musiziert dieses Quintett feinsten Jazz, der komplex, modern und gleichzeitig höchst gefühlvolle musikalische Perlen serviert. Die Liveaufnahme kommt aus der Grazer Jazzwerkstatt, die konzentrierte Spannung des Publikums ist direkt nachzuhören. Wenn die Sängerin Mira Lu Kovacs hinters Mikro tritt, möchte man gleich zu weinen beginnen, soviel Melancholie legt sie in ihren Gesang. Große Klasse! Johann Sebastian Bass: Sugar Suite (Hoanzl) Ein sehr bemerkenswertes Trio mischte die Ausscheidung für den österreichischen Beitrag des Song Contest auf. Johann Sebastian Bass wissen, wie man im Popzirkus überlebt: erinnerungswürdigen Namen, auffallende Optik in diesem Fall mit Rokoko-Perücken, viel Puder und zwei Pudeln, perfekten Videos und einer Musik, die sich Anleihen aus Pop, New Waffe, Elektronik und Dance zusammensetzt. Die Band hat sogar einen eigenen Namen für ihre Musik kreiiert, nämlich Elektrokoko. Wiener Blond: Der letzte Kaiser (gtg) Hinter dem nostalgischen Titel des ersten Studioalbums von Wiener Blond steckt ein selbstbewusstes Statement aktueller Wiener Popmusik: Verena Doublier und Sebastian Radon verbindet die wahnsinnige Leidenschaft oder der leidenschaftliche Wahnsinn, Text- und Musikkreationen zu schmieden, die wie Halogenscheinwerfer die tiefschwarzen Abgründe der Wiener Seele beleuchten. Da wird zu knackigen Beatbox-Kapriolen über das studentische Kopfchaos geraunzt oder die absolut pragmatische Gleichgültigkeit der Wiener in immer wiederkehrenden Gitarren-Loops besungen. Mit Empfehlungsliedern fürs Schwarzfahren oder rasanten Studien über die Generation Hotel-Döblinger-Mama (FM4) beweist dieses Duo, dass es die hohe Kunst des musikalisch-satirischen Augenzwinkerns perfekt beherrscht. Hotel Morphila Orchester: Face to Face (gtg) Ein Charismatiker wie der Künstler Peter Weibel kann auch im gesetzteren Alter eine wilde Mischung an Songs aufnehmen und wo auch immer er auftritt, folgt ihm die Masse. Ok, nicht die große, aber zumindest die kunstaffine. Seine Band, das Hotel Morphila Orchester folgte den mit steigender Frequenz geäußerten Wünschen eines Phantompublikums nach neuen Songs im Morphila Sound. Denn wie schreibt Weibel so treffend: Jede gute Band schuldet ihrem Publikum nach Jahren der Absenz, der Ablehnung und des Vergessens ein Comeback bzw. nach vergeblich versuchten Solokarrieren eine Reunion. Herausgekommen ist ein Album, voll mit originellen Titeln, viel satirischen Texten, begleitet von einem New Wave Sound, wie man ihn schon lange nicht mehr gehört hat. Hansi Lang: Spiel Leben (gtg) So wie man sich Falco nicht als alten Mann vorstellen kann, genauso wenig ist es mit Hansi Lang, der nächstes Jahr 60 geworden wäre, möglich. Für die älteren Popfreunde gehören Lieder wie Ich spiele Leben, Monte Video oder Keine Angst zur Musiksozialisation. Der Wiener Sänger, der lange auch in den USA lebte, war zeitlebens ein wenig gefürchtet aber heimlich verehrt, ob seines Image als cooler Hund. Für die jüngeren sind diese Aufnahmen, nämlich ein Livemitschnitt aus dem Rockhaus von 1997 sowie eine DVD aus dem Metropol 1981 perfektes Lehrmaterial, wie unangepasst Austropop klingen kann. Sehr verdiente Wiederaufnahme. 18

19 musicbiz Sterzinger experience: ashanti blue (gtg) Das Album beginnt mit einem Monolog, geht über in ein Afrofunkstück, dazwischen wieder ein verjazztes Wienerlied und endet mit einem Chanson. Der Akkordeonist und kreative Kopf der neuerdings angewachsenen Band Sterzinger Experience, Namensgeber Stefan Sterzinger, schöpft aus dem Vollen. Man weiß gar nicht, worauf man sich zuerst konzentrieren soll, auf die Musik oder die Texte. Verschnaufpausen gibt es auf Ashanti Blue nämlich keine, dafür gibt es zu viel zu erzählen: zu viele Geschichten und Mythen, zu viele Zitate und Taschenspielertricks. Anarchisch, pulsierend und in alle erdenklichen Richtungen offen kommt dieses Album daher. Unbedingte Empfehlung! Paddy Murphy: Coffin Ship (Bellaphon) Dieses, der irischen Folklore verschriebene österreichische Musikerkollektiv beweist, dass man auch auf dem Kontinent absolut authentische, mitreißende irische Lieder schreiben kann, die noch dazu ordentlich rocken. Der Sänger kann so schnell singen, wie Dr. Cox aus der TV-Serie Scrubs in seinem Ärger sprechen kann. Da versteht man zwar nichts mehr, lässt sich aber von ihrem Sog mitreißen. Wonderful! Lia Pale: my poet s love (Universal) Schon zum zweiten Mal arbeitet die attraktive Oberösterreicherin Lia Pale mit Mathias Ruegg, ehemaliger Chef des Vienna Art Orchestra zusammen, diesmal haben sie sich der Gedichte der Klassiker Rainer Maria Rilke und Heinrich Heine angenommen. Mit atmosphärischer Leichtigkeit, konzentrierter Qualität, charmanter Erotik und vor allem unverwechselbarer Stimme bringt die Sängerin diese romantischen Gedichte mit ruhigen Jazztunes in Einklang. Was sperrig in der Theorie klingt, entpuppt sich als überaus freundliches Jazzalbum, eingespielt von wahren Könnern ihrer Instrumente. Passt in den Musikverein genauso wie in den Jazzkeller. Wolfgang Muthspiel: Vienna World (Material Records) Da schluckt der gelernte österreichische Jazzfan erstmals, wenn er das neue Wolfgang Muthspiel Album abspielt. Ein folkiges Duett eröffnet diese musikalische Weltreise, die den Gitarristen und nun auch Sänger auf 5 Stationen ua. Rio und New York führt, mit denen er zwischen avanciertem Pop, Rock bis zum Jazz alle möglichen Stile ausprobiert. Nicht einfach, aber wer Überraschungen liebt, wird höchst angetan sein. Sweet & Lovely: Heros (listen closely) Dieses Trio macht es etwas einfacher, denn ihre Musik ist geradliniger, schöner Jazz. Saxofon, Bass, Schlagzeug reichen aus, um wunderbare Tunes entstehen zu lassen, die voll sind mit instrumentalen Kunstfertigkeiten, Improvisationsfreude und perfektem Zusammenspiel. Ihr Jazz kann sowohl richtig grooven als ganz zarte Lyrik hervorzaubern. Die Verwegenen: Bedenklich (Hoanzl) Ja auch auf einem österreichischen Album findet sich der Hinweis für Eltern, dass die Texte sogenannte explicit lyrics beinhalten. Bei der Band mit dem sinngebenden Namen die Verwegenen ist dies der Fall, wenn Sänger Maks sich seinen Frust über Spießer, Konsumwahn und profitgier von der Seele singt, denn das Motto lautet: schmutzig und direkt ist manchmal besser, als geleckt und steril. Transportiert werden die Texte mit hartem Rock oder Funk-Rock von einer überaus kompakten Band. Hans Theessink & Terry Evans: True & Blue (Sony) Erscheint zwar erst am 17.4., aber schon jetzt kann man prophezeien, dass es ein Sensationsalbum wird. Nicht, dass wir ungehört etwas vorweg nehmen wollen, aber bei diesem kann man das schrieiben, da es sich um eine Liveaufnahme vom Wiener Metropol handelt. Eine Sternstunde, wenn die beiden Blueskapazunder aufeinandertreffen, das ist Musik pur, die auch nach dem x-ten Mal noch immer wohlige Schauer erzeugt. Live kann man sich ab Frühling von diesem außergewöhnlichen Duo überzeugen, da eine Riesentour geplant ist. Alle Termine auf theessink.com Bolschoi Beat : Kosmonauten der Liebe (Beatland) Die Band Bolschoi Beat rund um Mastermind Georg Siegl war in den 80er-Jahren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort: in Wien Neubau Siebenstern. Der NDW-Sound trieb Bolschoi-Beat an, Themen kreisten rund um Perestrojka, Glasnost, Raketen zwischen Ost und West. Dann entschied sich das ursprüngliche Trio anderen Berufen nachzugehen, Familien zu gründen. Doch die Musik ruhte nie und nach 25 Jahren kehrt Bolschoi Beat unverkennbar und doch in neuem Sound gehüllt zurück - die Originalbesetzung verstärkt nun Peter Vieweger mit seinen Elektro-Beats, Loops und modernen Arrangements. Bolschoi Beat reloaded im dritten Jahrtausend eben! 19

20 filmbiz WKÖ: Branchenallianz gegen Steuerangriff auf Kulturland Österreich l-r: Franz Lechner, Christian Dörfler, Heimo Medwed, Gerald Pichowetz Scharfe Kritik an einer immer wieder ins Spiel gebrachten Mehrwertsteuererhöhung üben auch Vertreter des Fachverbandes der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Eine steuerliche Mehrbelastung sei ein Angriff auf das Kulturland Österreich und stelle die betroffenen Branchen vor gewaltige Herausforderungen- bis hin zur Existenzbedrohung, zeigten sich Fachverbandsobmann Heimo Medwed, Kino-Sprecher Christian Dörfler, Theater- Sprecher Gerald Pichowetz und der Sprecher der Kartenbüros, Franz Lechner, einig. Medwed: Schausteller-Branche ist bereits jetzt am Limit Medwed, der auch Sprecher der Schausteller ist, hält die aktuelle Diskussion über erhöhte Mehrwertsteuersätze für einen Schildbürgerstreich und Anschlag auf das österreichische Kulturgut der Jahrmärkte, Volksfeste und Kirtage, das von Schaustellern, Zirkussen oder Vergnügungsbetrieben seit dem Mittelalter gepflegt wird. Es ist eine Grundsatzentscheidung der Koalition, ob man in Zukunft in diesem Land den Anspruch hat, Tradition und Kultur zu erhalten, oder ob die politisch Verantwortlichen es in Kauf nehmen, dass Gewerbetreibende in den Ruin getrieben werden und ganze Berufsgruppen von der Bildfläche verschwinden. Ganz zu schweigen von der Wertschöpfung, die gerade in den ländlichen Regionen durch das drohende Aus solcher Traditionsfeste und Veranstaltungen verloren ginge, sprach sich Medwed massiv gegen jede weitere Belastung aus und warnte: Die Branche ist am Limit. Wir können eine steuerliche Mehrbelastung unmöglich abfedern, aber auch nicht an unsere Besucher weitergeben, denn Familien und Jugendliche können sich höhere Ausgaben schlichtweg nicht mehr leisten. Zudem sei eine etwaige Mehrwertsteuererhöhung eine Mogelpackung, so Medwed, da man den Menschen einerseits mehr Geld verspreche, es ihnen auf der anderen Seite wieder aus der Tasche ziehe. Dörfler: Soll Steuerreform mit Taschengeld von Jugendlichen gegenfinanziert werden? Auch Kinosprecher Christian Dörfler befürchtet große Wertschöpfungsverluste durch eine mögliche Steuererhöhung und lehnt diese entschieden ab. Der Großteil der Kinobesucher ist zwischen 14 und 25 Jahre alt, also Menschen mit keinem bis geringem Einkommen. Offenbar will die Regierung mit dem Taschengeld von Schülern und Studenten die Steuerreform gegenfinanzieren, kritisierte der Vertreter der 138 heimischen Kinos und ergänzt: Österreich ist bei der Umsetzung von EU-Richtlinien - unabhängig von so mancher Sinnhaftigkeit derselben - häufig Musterschüler. Warum man gerade bei Steuersätzen in Deckung geht, ist völlig unverständlich. Denn die Europäische Union empfehle für Kinotickets ganz klar einen ermäßigten Steuersatz, an den sich etwa Österreichs Nachbarländer Deutschland mit 7 Prozent und Italien mit 10 Prozent halten, so Dörfler, der auch von einem Angriff auf die Wettbewerbsfähigkeit sprach. Pichowetz befürchtet massiven Besucherrückgang im Falle einer Steuererhöhung Einen massiven Rückgang an Besuchern befürchtet Theatersprecher Gerald Pichowetz, denn es sei nachvollziehbar, dass die Menschen zuallererst bei Freizeitaktivitäten den Sparstift ansetzen: Wir leben vom Geld, das den Bürgern im Börserl bleibt. Freizeitaktivitäten zu besteuern trifft Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen, betonte Pichowetz. Lechner: Kultur wäre dann Luxusgut und für viele nicht mehr leistbar Für den Sprecher der Kartenbüros, Franz Lechner, ist nicht nachvollziehbar, wieso gerade in Österreich Kultur in Zukunft höher besteuert werden soll: Österreich ist weltbekannt für seine Kultur. Eine Steuererhöhung würde zwangsläufig zu massiven Einbrüchen beim Verkauf von Theater-, Opern-, und Konzerttickets führen und Kultur zu einem Luxusgut machen, das für die Allgemeinheit nicht mehr leistbar sein wird. Zudem würde es in Zukunft auch schwieriger werden, hochkarätige Künstler nach Österreich zu bringen, da dies bei einem Rückgang der Besucherzahlen einfach nicht mehr finanzierbar sein wird, so Lechner. Neben den Verlusten von Wertschöpfung in traditionellen Kulturbetrieben befürchten die Branchensprecher zudem negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, da es für viele Unternehmen - im Falle zusätzlicher Steuerbelastungen - unmöglich wäre, Mitarbeiter zu halten, geschweige denn Beschäftigung zu schaffen. Somit würde eine solche Steuerreform - entgegen den Ankündigungen der Politik - der österreichischen Bevölkerung im Endeffekt mehr kosten als bringen. 20

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