WEISSER RING. AuÅenstelle KÄln - Rechtsrheinisch. Jahresbericht 2013

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1 WEISSER RING AuÅenstelle KÄln - Rechtsrheinisch Jahresbericht 2013 Impressum: WEISSER RING, GemeinnÄtziger Verein zur UnterstÄtzung von KriminalitÅtsopfern und zur VerhÄtung von Straftaten e.v. BundesgeschÅftstelle: Postfach , Mainz, Tel.: / 83030, Fax: / AuÇenstelle KÉln-Rechtsrheinisch, Postfach , KÉln, Tel.: /183656, mail: Verantwortlich fär den Inhalt: Erhard Weber, Leiter der AuÇenstelle KÉln - Rechtsrheinisch

2 Der WEISSE RING ist ein gemeinnçtziger Verein zur UnterstÇtzung von KriminalitÉtsopfern und zur VerhÇtung von Straftaten. Er wurde 1976 gegrçndet und unterhélt als einzige Opferschutzorganisation ein bundesweit fléchendeckendes Hilfsnetz. Der WEISSE RING hilft Opfern von KriminalitÉt und Gewalt schnell, umfassend und unbçrokratisch durch: Menschlichen Beistand und persänliche Betreuung nach der Straftat Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht Hilfestellung im Umgang mit weiteren BehÄrden Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen UnterstÇtzung bei materiellen Notlagen im Zusammenhang mit der Straftat, u.a. durch: Beratungsschecks fçr eine frei wéhlbare anwaltliche sowie eine psychotraumatologische Erstberatung Ñbernahme von Anwaltskosten, insbesondere - zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren - zur Durchsetzung von AnsprÇchen nach dem OpferentschÉdigungsgesetz Finanzielle UnterstÇtzung zur ÑberbrÇckung tatbedingter Notlagen StÉndiges Opfer-Telefon

3 Im Jahr 2013 wurden durch den WEISSEN RING, AuÅenstelle KÄln-Rechtsrheinisch 233 OpferfÉlle bearbeitet. Die Opfer waren 36 Kinder 22 Jugendliche 45 erwachsene MÉnner 130 erwachsene Frauen Kinder Jugendliche erwachsene MÅnner erwachsene Frauen In 18 FÉllen konnte keine Hilfe geleistet werden: - Ein Betroffener brach von sich aus die Verbindung zur AuÅenstelle noch vor einer Hilfeleistung ab oder erschien nicht zum vereinbarten Treffen. - In 17 FÉllen musste eine Absage erteilt werden, da eine Hilfe nach den Satzungen des WEISSEN RING nicht mäglich war.

4 Den OpferfÉllen lagen nachfolgende Straftaten zugrunde Straftaten gegen das Leben ÑÑ 211, 212, 217 StGB 10 FÅlle Sexualstraftaten ÑÑ 176, 177, 178 StGB 73 FÅlle Raubdelikte ÑÑ 249, 250, 252 StGB 24 FÅlle DiebstÉhle ÑÑ 242, 243, 244 StGB 32 FÅlle Betrug ÑÑ 263, 263a, 264 StGB 3 FÅlle KÄrperverletzungsdelikte ÑÑ 223, 223a, 224 StGB 44 FÅlle HÉusliche Gewalt ÑÑ 239, 240, 241 StGB 19 FÅlle Stalking / Bedrohung ÑÑ 238, 241 StGB 8 FÅlle Erpressung / Menschenhandel ÑÑ 253, 255, 181 StGB 2 FÅlle Kein Fall fçr den WR 17 FÅlle HÉusliche Gewalt; 19 KÄrperverletzungsdelikte; 44 Erpressung / Menschenhandel; 2 Stalking / Bedrohung; 8 Straftaten gegen das Leben; 10 Sexualstraftaten; 73 Betrug; 3 Raubdelikte; 24 DiebstÉhle; 32 Kein Fall fçr den WR; 17

5 Immaterielle Hilfeleistungen KÄln - Rechtsrheinisch In 72 FÅllen wurden gemeinsam mit den Opfern durch die Mitarbeiter des WEISSEN RING AntrÅge nach dem OpferentschÅdigungsgesetz (OEG) an das Versorgungsamt im Landschaftsverband Rheinland gestellt. 41 Opfern wurde aufgrund ihrer Traumatisierung eine Therapie in einer KÉlner Traumaambulanz vermittelt. 4 Opfer wurden beim Umgang mit anderen BehÉrden unterstätzt. In 8 FÅllen wurden die Betroffenen zur Polizei zwecks Anzeigenerstattung begleitet. Bei 1 GeschÅdigten erfolgte der Hinweis auf die Hilfsangebote anderer Organisationen In 2 OpferfÅllen wurden entsprechende AntrÅge der zuståndigen Berufsgenossenschaft zugeleitet, da die Straftaten im Zusammenhang mit der BerufsausÄbung oder auf dem Weg zur Arbeitsstelle veräbt wurden. Ebenso wurden 2 Opfer zu ihren Gerichtsterminen begleitet und in 3 FÅllen wurden AntrÅge an die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen gefertigt, da die Betroffenen als Nothelfer verletzt wurden. Allen Opfern wurde im persénlichen GesprÅch menschlicher Beistand zuteil. Dadurch wurde ihnen das GefÄhl gegeben, als Opfer einer Gewalt- oder Straftat nicht vergessen zu sein. So kann die immaterielle Hilfe als wichtiges Element der Opferarbeit, den Betroffenen wieder Mut und neue Hoffnung geben. Immaterielle Hilfen Antragstellung nach OEG 72 Therapieplatzvermittlungen 41 Hilfe im Umgang mit BehÉrden Begleitung zu Gerichtsterminen Begleitung zur Polizei AntrÅge an Unfallkasse NRW Hinweis auf andere Organisationen FÅlle f. d. Berufsgenossenschaft

6 Materielle Hilfeleistungen bei tatbedingten Notlagen: 50 Beratungsschecks fär eine anwaltliche Erstberatung 7.500,00 24 geldliche Soforthilfen 3.350,00 7 geldliche Opferhilfen 4.032,40 Gesamtbetrag der materiellen Hilfen ,40 Materielle Hilfen Beratungsschecks fär eine anwaltliche Erstberatung Soforthilfen in bar (gesamt) bis 250 pro Fall Opferhilfen in bar (gesamt)

7 Hier vier Beispiele der HilfsmÄglichkeiten des WEISSEN RING: Sandra H., 30 Jahre alt, lebte fast 3 Jahre mit ihrem LebensgefÅhrten und ihrer 4jÅhrigen Tochter in einer Wohnung in KÉln-Merheim. Beide gemeinsam haben einen 8 Monate alten Sohn Bereits in der Vergangenheit neigte der Partner zu gewalttåtigen àbergriffen. Auf Grund seiner Drogen-, Tabletten- und AlkoholabhÅngigkeit steigerten sich die àbergriffe bis hin zu schweren KÉrperverletzungen. Dies brachte Frau H. wiederholt zur Anzeige, woraufhin die Polizei den Lebenspartner der Wohnung verwies. Der eingeschaltete Rechtsanwalt beantragte eine Einstweilige VerfÄgung beim AG KÉln und stellte den Antrag auf alleinige Nutzung der Wohnung durch Frau H. und ihre Kinder. Trotz dieser MaÇnahmen bedrångte der Mann das Opfer weiterhin mit ståndigen Nachstellungen, SMS mit Todesdrohungen und gemeinen SachbeschÅdigungen. So trat er u.a. zweimal die WohnungstÄr ein, stahl aus der Wohnung wichtige Papiere des Opfers und beschådigte den Kinderwagen. Aufgrund dieser ståndigen àbergriffe und der permanenten Angst vor erneuten EinbrÄchen in die Wohnung, wandte sich Frau H. an den WEISSEN RING. Der Mitarbeiter fertigte gemeinsam mit Frau H. einen Antrag nach dem OpferentschÅdigungsgesetz. Das Jugendamt wurde eingeschaltet und wird sich bei Gericht um das alleinige Sorgerecht der Frau H. fär ihren 8monatigen Sohn bemähen. Zur Sicherung der Wohnung gegen weitere EinbrÄche wurde ein neues Zylinderschloss eingesetzt und ein Querriegel an der WohnungstÄr angebracht. Da Frau H. nicht Äber die erforderlichen finanziellen Mittel verfägte, Äbernahm der WEISSE RING die Kosten. Die 17jÅhrige SchÄlerin Nicole J. wohnt mit ihrer jängeren Schwester bei der alleinerziehenden Mutter. Vom leiblichen Vater hatte sich die Mutter schon vor einigen Jahren getrennt. Als jetzt die jängere Schwester den Wunsch ÅuÇerte, känftig beim Vater wohnen zu wollen, offenbarte sich Nicole ihrer Mutter. Sie erklårte, dass der Vater sie vom 10. bis 13. Lebensjahr bei den regelmåçigen Besuchen sexuell missbraucht habe. Die Mutter erstattete umgehend Anzeige und wandte sich anschlieçend an den WEISSEN RING. Gemeinsam mit der Mitarbeiterin des WEISSEN RING wurde ein Antrag nach dem OpferentschÅdigungsgesetz (OEG) gestellt. FÄr eine rechtliche Erstberatung durch eine RechtsanwÅltin Äbernahm der WR die Kosten. Eine psychologische Betreuung lehnte die 17jÅhrige zunåchst ab. Ein Platz in der Traumaambulanz kénnte jedoch zu jeder Zeit vermittelt werden.

8 Die stark gehbehinderte 79jÅhrige Wilhelmine K. begab sich mit ihrem Rollator zur Postbank, um dort 100,00 am Geldautomaten fär EinkÅufe abzuheben. Noch wåhrend des Abhebevorganges wurde sie von zwei MÅnnern bedrångt, die sehr nahe bei ihr standen und wiederholt zur Eile mahnten. Etwa 20 Minuten spåter wollte Frau K. in einem GeschÅft ihren Einkauf bezahlen. Dabei stellte sie fest, dass man ihr das Portemonnaie mit dem Geld und ihrer Bankkarte gestohlen hatte. Als sie dann in dem GeschÅft auch noch einen der beiden MÅnner wiedererkannte, bat sie darum, die Polizei zu verståndigen. Das wurde ihr allerdings verwehrt. Es dauerte, bis die alte Dame mit dem Rollator wieder die Postbank erreichte, um ihr Konto zu sperren. Die Mitarbeiterin der Postbank stellte fest, dass zwischenzeitlich das Konto der Rentnerin véllig abgeråumt worden war. Offensichtlich hatten die beiden drångelnden MÅnner beobachtet, welche PIN Frau K. eingeben hatte. Mehrere Schreiben des WEISSEN RING an die Postbank blieben unbeantwortet. Eine kulante Hilfe fär die alte Dame blieb aus. Gegen die Mitarbeiterin des GeschÅftes, die eine VerstÅndigung der Polizei verwehrt hatte, wurde Anzeige erstattet. Der WEISSEN RING unterstätzte die nunmehr mittellose Rentnerin finanziell. Der 20jÅhrige Darius V. kam als Tourist aus Ost-Europa nach KÉln und lernte hier einige Landleute kennen, die sich zu einer Diebesbande zusammengeschlossen hatten. Wiederholt versuchte man, ihn zum MittÅter zu machen, was er jedoch ablehnte. Als die Gruppe bemerkte, dass sie von der Polizei observiert wurde glaubte man, dass Darius V. mit der Polizei kooperiere. Um zu erfahren, ob und wenn ja, was dieser verraten haben kénnte, wurde der junge Mann brutal gefoltert. Man fesselte und knebelte ihn, schlug ihn mit FÅusten und KnÄppeln, trat ihn in die Genitalien und als immer noch kein GestÅndnis erfolgte, schnitt man ihm mit einem Bolzenschneider den kleinen Finger der rechten Hand ab. Als das Opfer fliehen konnte, wandte es sich an die Polizei. Die TÅter hatten ihm die gesamte Barschaft und seine restliche Habe entwendet. Es blieb nicht einmal das Geld fär die Fahrt nach Hause. Der WEISSE RING Äbernahm die Kosten fär die RÄckreise.

9 Öffentlichkeitsarbeit Im Verlauf des Jahres 2013 wurden im Rahmen der âffentlichkeitsarbeit 8 VortrÅge vor VerbÅnden, Frauen- und Seniorengruppen 3 VortrÅge an der FHS Éffentlicher Dienst 1 Vortrag vor einer Delegation des tärkischen Justizministeriums 2 VortrÅge vor AngehÉrigen von ErmittlungsbehÉrden gehalten. DarÄber hinaus wurden zu folgenden Gelegenheiten PrÅsensund InformationsstÅnde eingerichtet: - zum Tag des KriminalitÅtsopfers am 22. MÅrz in KÉln - zum Tag des KriminalitÅtsopfers am 22. MÅrz in Leverkusen - zum Tag der Begegnung des LVR im Rheinpark zu KÉln - zum KÉlner Ehrenamtstag im September zum Info-Tag fär Senioren im Bezirksrathaus Porz - zur Ausstellung welche Farbe hat der Missbrauch im WDR

10 Der WEISSE RING finanziert seine Arbeit durch Spenden testamentarische VerfÄgungen / VermÅchtnisse Zuweisungen von GeldbuÇen der Gerichte und den BeitrÅgen von fast Mitgliedern Die Mitgliedschaft ist die geeignete Form der UnterstÇtzung, denn nur eine kraftvolle Organisation schafft entsprechende HilfsmÄglichkeiten Helfen Sie uns helfen durch Ihre Mitgliedschaft: Mindestbeitrag 2,50 Euro monatlich Ehepaare 3,75 Euro monatlich Jugendmitgliedschaft 1,25 Euro monatlich 30 Euro jåhrlich 45 Euro jåhrlich 15 Euro jåhrlich oder durch Ihre Spende auf unser Kto-Nr.: Deutsche Bank Mainz BLZ: Kto-Nr.: Sparkasse Mainz BLZ:

11 Wir bedanken uns bei allen, die uns bei der täglichen Opferarbeit unterståtzen insbesondere bei dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), den Kliniken und Çmtern der Stadt KÉln, der Arbeitsgemeinschaft KÉln (ARGE), den Betreibern der KÉlner FrauenhÄuser, allen anderen Hilfsorganisationen im Netzwerk, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten und nicht zuletzt bei der Polizei.

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