Liebe Leserinnen und Leser

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1 Nr. 7 /Dezember 2001 Liebe Leserinnen und Leser Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, an dieser Stelle die wichtigsten Veränderungen in unserer Gruppe seit Erscheinen des letzten Panoramas zusammen zu fassen. Können Sie sich vorstellen, wie unbedeutend mir diese Themen nun vorkommen, im Vergleich zu den Katastrophen, die uns in der gleichen Zeitspanne überwältigt haben? Die unfassbaren Bilder des 11. September sind unauslöschlich in unser Gedächtnis eingebrannt. Die Folgen der Terroranschläge gegen die USA, gegen die westliche Welt, gegen die Menschheit sind noch nicht absehbar. Klar geworden ist uns lediglich, dass dieser unter dem Vorwand religiöser Ziele geführte Krieg Tausende unschuldiger Menschen das Leben gekostet hat und noch kosten wird. Dies hat tief in uns innen eine Angst, aber auch eine Wut ausgelöst, welche unser Weltbild drastisch verschoben hat. Doch auch die kleine Schweiz hatte fast gleichzeitig eine Schockwelle zu überstehen, wie sie in der Geschichte wohl einzigartig ist. Ich möchte auf die einzelnen tragischen Vorkommnisse nicht näher eingehen, erlaube mir aber anzuregen, dass wir uns in der Schweiz einmal den Spiegel vorhalten sollten. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns eingestehen, dass der Sonderfall Schweiz endgültig der Vergangenheit angehört. Dieser Mythos ist mit dem Zerfall der Swissair, den unnötigen Opfern in Zug und den tragischen Unfällen am Gotthard und in Kloten endgültig begraben worden. Sie stellen sich nun berechtigt die Frage, was dies für unsere Firma unmittelbar zu bedeuten hat. Ob Massnahmen getroffen werden mussten, um die Ziele, die wir uns gesteckt hatten, nicht zu gefährden. Ich darf Sie beruhigen, wir sind auf gutem Kurs, die Resultate vom letzten Jahr zu bestätigen. Zudem haben wir unser ehrgeiziges Ziel, der erste Spediteur, der in der Schweiz nach ISO 9001/2000 zertifiziert wird, mit Bravour erreicht. Und die Gruppe wächst: Neben Shanghai und Tianjin operieren wir nun auch in Peking und in Ningbo und sind für den WTO-Beitritt Chinas bestens vorbereitet. Wir konnten in San Francisco und in Santiago-de-Chile je einen Delegierten engagieren für die Verstärkung der Pazifikverkehre. Spedag Südafrika hat ein grosses Minenprojekt in Namibia gesichert und hat sich nun auch als Projektspediteur im südlichen Teil Afrikas einen guten Namen geschaffen. Die Spedag Ostafrika eröffnete in Tanzania wie auch in Antwerpen ein neues Büro und wird designierter Logistikpartner des grössten Staudammprojektes in Uganda. In der Schweiz wurden wir kürzlich in einem Fachartikel der Basler Zeitung als absoluter Marktleader im Bereich Textiltransport tituliert. Hervorzuheben sind auch die Entwicklungen unserer IT-Kollegen: In Asien wurde ein sehr umfassendes Tracking & Tracing Produkt lanciert mit den dazugehörigen Features wie elektronischen Buchungssystemen und Einsichtnahme in Dokumente und Rechnungsstellung. In Basel haben wir einen globalen Internetauftritt realisiert, der den allerneusten Errungenschaften der Informations- Technologie gerecht wird. Das Design ist übrigens auch Vorbild des neuen Layouts dieses Panorama, welches wir mit dem Begriff Info-Journal zusätzlich globalisiert haben. Ganz stolz sind wir auch auf unser Sponsoring des Schweizer Bobverbandes. Als Logistikpartner werden wir die Schlitten per Luftfracht und Truck diesen Winter zwei Mal nach Nordamerika und zurück transportieren und damit optimale Voraussetzungen schaffen, dass die Schweizer Teams im Februar an Olympia mit Goldmedaillen nach Hause kommen. Geschwindigkeit gepaart mit absoluter Präzision, basierend auf einem optimalen Teamgeist, dies sind die Voraussetzungen für Erfolge im Bobsport. Und in der Speditionsbranche. In diesem Sinne: Let s go for gold... Für die kommenden Festtage wünsche ich Ihnen geruhsame Stunden, für das neue Jahr Gesundheit und Erfolg und hoffen wir gemeinsam auf Frieden auf unserer schönen Erde. Ihr Daniel Richner Aus dem Inhalt... Top Event mit Ralph Krueger...1/2 Manege frei - Feier zum Generationenwechsel... 3 Unser neuer Internetauftritt... 5 Swiss platform screen doors for Hong Kong nd Global Meeting Singapore... 8 A trip to River Kwai... 9 Smoky Joe s Café Gratulationen / congratulations... 14

2 Top Event des Schweizer Kaders 1 Team Motivation am Samstag, 10. März 2001 Team Motivation ist in unserer Unternehmensgruppe, ganz besonders seit dem Generationenwechsel im April dieses Jahres, zum zentralen Thema geworden. Wie soll nun aber Teamgeist gefördert, glaubhaft vermittelt und erst noch in die Praxis umgesetzt werden? Am Anfang stand ein Gedanke, aber sehr bald wurde mehr daraus und letztlich wurde er Tatsache. Daniel Richner sagte: Ralph muss her! Aber wer ist Ralph? Ralph Krueger. Als Coach der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist er nicht nur eine der beliebtesten Persönlichkeiten im Schweizer Sport, sondern auch ein gefragter Referent und Motivator in der Geschäftswelt. Wer also wäre prädestinierter, zu diesem Thema glaubhaft aus der Praxis zu referieren und seine Erfahrungen überzeugend rüberzubringen, als der Motivator himself? Nicht zuletzt auch dank seinen Künsten und der Umsetzung von Teamgeist hat er es geschafft, die Schweizer Eishockey- Nationalmannschaft von einer anfänglich durchschnittlichen Mannschaft in die engere Weltspitze zu führen. Es ist der Geschäftsleitung unseres Unternehmens gelungen, diese Persönlichkeit trotz Terminengpässen für unseren Top Event als Referenten zu gewinnen. Ralph Krueger sollte uns in die Kunst der Team Motivation einweihen. Dieses Thema und der Teamgeist sollten im Zentrum stehen und uns den ganzen Tag begleiten. Aber alles der Reihe nach. Am besagten Samstagmorgen besammelte sich das Kader im Coop-Bildungszentrum in Muttenz. Daniel Richner begrüsste alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Plenumssaal, erörterte Sinn und Zweck der Tagung und erklärte den Tagesablauf, ohne zuviel zu verraten. Es sollte nämlich noch faustdick kommen... Zuerst wurden Arbeitsgruppen gebildet, welche sich während rund 1 Stunde über die Thematik E-Commerce in unserer Branche unterhalten und Vor- und Nachteile aufzeigen sollten. Soweit die offizielle Aufgabe an die Teams. Das Resultat sollte anschliessend durch den Sprecher jeder Gruppe im Plenumsaal vor versammelter Mannschaft vorgetragen werden. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach Erarbeitung der interessanten Thematik wurde dem Sprecher jeder Gruppe kurzfristig mitgeteilt, dass zumindest für den Moment das Thema der Gruppenarbeit zweitrangig und nicht von Interesse sei. Vielmehr wollte man hören, ob und wie man sich innerhalb der Gruppe organisiert habe und wie lange es dauerte, bis allenfalls ein geregelter und effizienter Arbeitsablauf zustande kam. Das schnelle Umschalten von einem Referat zum anderen, unvorbereiteten Vortrag, wurde zum Teil mit Verblüffung zur Kenntnis genommen, war aber in jedem Fall interessant zu verfolgen. Letztlich haben aber alle Gruppensprecherinnen und sprecher die Situation bestens gemeistert. Bravo! Nachdem alle Vorträge beendet waren, näherten wir uns langsam dem Höhepunkt der Tagung. Daniel Richner kündigte unseren Gastredner an und präsentierte dann eben den besagten Ralph. Hier allerdings im Detail auf seinen Vortrag einzugehen, würde den Rahmen sprengen und mehr als nur ein Panorama füllen, wahrscheinlich fast ein ganzes Buch. A propos Buch. Ralph Krueger s Werk TEAMLIFE vom WerdVerlag trägt den Titel Über Niederlagen zum Erfolg und ist im Oktober dieses Jahres im Handel erschienen. Zurück zu seinem Vortrag. Nur soviel sei hier erwähnt. Ralph Krueger referierte auf eindrückliche Art und Weise über den Teamgeist, die Motivation und den Glauben an sich selbst und in seine eigenen Fähigkeiten. Sagte aber auch im gleichen Zug, dass das Ego zurückgestellt und das eigene Können in den Dienst der Mannschaft gestellt werden müsse.

3 Damit käme die Leistung über den Teamgeist noch besser zum Tragen und mit der daraus resultierenden Effizienzsteigerung müsse sich dann fast automatisch der Erfolg einstellen. Offensichtlich ein einfaches Patentrezept. Aber er muss es ja wissen, denn Leistungen und Resultate der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft beweisen es. Übrigens hat auch seine frühere Mannschaft in Oesterreich, der EHC VEU Feldkirch gezeigt, dass mit einer positiven Einstellung und einem gut funktionierenden Teamgeist aus den Leuten um uns herum das Beste herausgeholt werden kann. Ganz am Rand erwähnt hat er das Team Feldkirch aus den tiefsten Niederungen über mehrfache nationale Meisterehren in der höchsten Spielklasse bis hin zum Europameistertitel geführt. Europameister im Eishockey ist gleichzusetzen mit dem Champions- League Gewinner im Fussball. Deutlicher kann man wohl den Stellenwert, die Leistung und Erfolgsgeschichte dieser Mannschaft nicht ausdrükken und dokumentieren. Man hätte noch stundenlang zuhören und diskutieren können, aber weitere Verpflichtungen von Herrn Krueger beendeten diese Session. Nach den obligaten Phototerminen war ein kleiner Lunch an der Reihe und am Nachmittag war aktiver Sport angesagt. Wir hatten ja schliesslich auch noch unsere Verpflichtungen. Und wie hiess es doch in der Einladung zum Top- Event? Mitzubringen sind entweder Joggingschuhe, Tennisschuhe, Fussballschuhe, Golfausrüstung usw. Tatsache war - und offensichtlich wurde dies von langer Hand vorbereitet: Wir spielen Eishockey! Die Eishalle Margrethenpark wurde exklusiv und eigens zu diesem Zweck für uns den ganzen Nachmittag reserviert. Das Mannschaftsdress des EHC Basel passte auch, wir machten äusserlich sogar gute Figur! Ganz nebenbei dauerte alleine das Ankleiden weit über eine Stunde. Was aber danach folgte, war weniger für Hockeyästheten gedacht. Glücklicherweise und Gottseidank ist bei dieser Sportart auch ein Stock mit im Spiel, den wir in erster Linie zum besseren Stehvermögen benutzen konnten. Man bilde ein Dreieck... Aber auch die obligaten Mätschli kamen nicht zu kurz. Wirklich unglaublich, zu was man fähig ist, wenn man selbst versucht, an seine eigenen Leistungsgrenzen zu gehen und im Team etwas zu erreichen. Ralph Krueger lässt grüssen! Ganz nebenbei wachte ein Schiedsrichter für die Einhaltung der nötigen Fairness und der Spielregeln. Auch die Scorerpunkte, es gab sie wirklich, wurden von der Spielleitung an der Tribüne notiert. Denn schliesslich waren Pokale angefertigt worden. Je einer für den besten Check, die beste Schwalbe und den Top Scorer! Nichts wurde vom Organisationskommittee dem Zufall überlassen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an die Damen unseres Geschäftsleitungs-Sekretariats. Einige wenige Kollegen unter uns haben wahrscheinlich den Braten gerochen und sich frühzeitig zum Curling eingeschrieben. Dort stand neben Technik und Taktik vor allem Plausch im Vordergrund. Spass hat es aber allen Beteiligten gemacht. Im Anschluss an das Duschen waren ein kleiner Umtrunk, die Preisverleihung und ein bisschen gemütliches Zusammensein an der Reihe, bis sich am frühen Abend die Mannschaftsteile in alle Winde zerstreuten. Ein Tag, der uns allen in bester Erinnerung bleiben wird. Wenn nun jeder für sich noch etwas von der Krueger schen Philosophie mitnimmt und diese täglich, im privaten wie im geschäftlichen Bereich anwendet, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Das Erinnerungsgeschenk, ein von Ralph Krueger handsignierter Puck, soll uns immer daran erinnern. Claudio Speccher In March the Swiss management came together in a one-day seminar to improve team-spirit and motivation. The main speaker was the head-coach of the Swiss ice-hockey team, Ralph Krueger. He is well-known for being a great communicator and has proven that his way of team building is very successful, having coached the Swiss team to many world-class performances. 2

4 Manege frei - Feier zum Generationenwechsel am 27. April 2001 Als einen der Höhepunkte zum Generationenwechsel möchten wir unseren Abend unter dem Zirkuszelt, nochmals explizit erwähnen. Sie werden sich mit Recht gefragt haben: warum haben wir eine Manege gewählt, um diesen grossen Schritt in unserer Firmengeschichte zu feiern? Ist unsere Branche zu einem Zirkus geworden? Zugegeben, die Show wird auch in unserem Business immer bedeutender. Aber das war nicht der Grund. Vielmehr haben uns Parallelen unserer Firma zu den erfolgreichen Zirkusunternehmen der Schweiz beeindruckt. Familientradition, ständig neue Ideen und die Zusammenarbeit von Menschen - zum Teil verschiedenster Herkunft - dies sind die typischen Erfolgsfaktoren in der Welt des Zirkus. Sind dies nicht auch die Werte, die wir in unserer Firma seit bald 50 Jahren ins Zentrum unseres Tuns stellen. Sei s drum; es war auf jeden Fall ein unvergesslicher Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Our company gathering in honour of the generation change on 27 th April 2001 As one of the highlights in connection with the generation change we would like to explicitly mention again our evening in the circus. No doubt you will have asked yourself: why did we choose a circus to celebrate this great step in our company s history? Is our line of business like a circus performance? Admittedly, the show has become more prominently in our business. But that was not the decisive factor. We were, rather more, impressed by the parallels which our company displays with the successful Swiss circus. Family tradition, a consistent stream of new ideas, the working together of people many of whom have totally different origins - these are typical factors for success in the circus world. And aren t these just the values around which our own company has centred for nearly fifty years? Dear Readers It had been my intention to use this space to outline the most significant changes that have taken place in our group since the last issue of Panorama. Can you imagine how insignificant these topics have now become for me compared to the disasters that have overwhelmed us during the same period? The unimaginable pictures of September 11 th have been indelibly burned into our memories. The consequences of the terrorist attacks against the USA, the Western World and humanity cannot yet be predicted. The one thing that is clear, however, is that this war, which is being conducted under the pretence of religious motives, has caused thousands of innocent persons to lose their lives and will continue to do so. This has engendered fear but also rage deep within us, and it has drastically altered our view of the world. Yet virtually at the same time, little Switzerland had to withstand a shock wave of its own that is surely unique in our history. I would prefer not to elaborate on the individual tragic events, but I will take the liberty of suggesting that we in Switzerland need to look in the mirror. If we are honest, we will have to admit that the exceptional position Switzerland had now once and for all belongs to the past. The collapse of Swissair, the needless victims in Zug and the tragic accidents at the Gotthard and in Kloten have once and for all laid the myth to rest. 3 You would now be justified in asking what direct effect all of this will have on our company and whether we have had to take steps to avoid endangering the goals that we have set for ourselves.

5 I can reassure you that we are on track to reinforce last year s results. It was also a superb achievement to meet the ambitious target we set for ourselves of becoming the first transport firm in Switzerland to achieve ISO 9001/2000 certification.the group continues to grow: Beside Shanghai and Tianjin we now opened Peking and Ningbo and are well prepared for China s entry into the WTO. We were able to engage delegates in San Francisco and in Santiago-de- Chile to strengthen Pacific traffic. Spedag South Africa has acquired a large mining project in Namibia and has made a good name for itself as project transport firm in the southern part of Africa. Spedag East Africa opened new offices in Tanzania and Antwerp and will be the designated logistics partner on the largest dam project in Uganda. In Switzerland in an article in the Basler Zeitung, we were described as the absolute market leader in the textile transport sector. We should also emphasise developments at our IT team. A comprehensive tracking & tracing product was launched in Asia, which contains features such as electronic booking systems and access to view documents and invoices. We have deployed a global website in Basel which uses state-of-the art information technology. The design also served as the model for the new layout of this issue of Panorama, which we have also globalised by renaming it info journal. We are very proud to be a sponsor for the Swiss Bobsleigh Association. As the logistics partner, we will transport the sleighs by air and lorry twice this winter to North America and back to create the ideal conditions for the Swiss team to bring back gold medals from the Olympics in February. Success in bobsleigh sport depends on speed and precision based on optimal team spirit. The same is true in the transport industry. With this in mind, let s go for gold. I wish you hours of peaceful relaxation during the coming holidays, and health and success in the new year. We all hope that there will be peace on our beautiful planet. Daniel Richner Persönlich nachgefragt... Hansruedi Richner Verwaltungsratspräsident Seit wann sind Sie in der Spedition tätig? Seit dem 1. August 1949 Wie sind Sie in diese Branche gekommen? Durch einen Berufsberater. Er vermittelte mir - was damals nicht einfach war - eine Lehrstelle in einer Speditionsfirma. Welchen Beruf würden Sie gerne ausüben, wenn Sie nicht in der Spedition tätig wären? Inhaber einer Reisebürokette oder Hotelier. Was war Ihre bisher grösste berufliche Herausforderung und weshalb? Der Tod von Herrn Roger Metzger. Damals verlor ich meinen Freund und Partner. Würden Sie mit dem heutigen Kenntnisstand wieder die Speditionsbranche wählen? eher ja Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten? mit Golfspielen (schmunzelt und bemerkt: ich sage nicht alles... ) Wenn Sie auf Ihre bisherige berufliche Laufbahn zurückblicken, welchen wichtigen Ratschlag geben Sie dann unseren Lehrlingen? Tu mehr, als man von Dir verlangt, und Du wirst Erfolg haben! Wie erklären Sie sich die männliche Dominanz in den Kadern der Speditionswelt? In der hektischen Spedition fallen Ausdrücke, mit denen Männer umgehen können, Frauen haben da eher Mühe. Wer ins Kader kommen will, muss als Sachbearbeiter einsteigen. Vor 10, 15 Jahren gab es in der Spedition fast keine Frauen, das hat sich heute geändert. Wie motivieren Sie sich? Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter? Durch Leistungswille, Freude am Beruf und an der Dienstleistung motiviere ich mich. Durch meine Vorbildfunktion motiviere ich meine Mitarbeiter. Wen oder was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? meine Frau Besten Dank für das interessante Gespräch! Cornelia Hostettler In this Panorama we start a serie of identical interviews to further introduce some leading persons of our group. In this issue we begin with Mr. Hansruedi Richner and Mr. Joseph Lenherr (see page 11). A translation will follow in the next edition. Mit 10 identischen Fragen starten wir eine Serie von Interviews, um Ihnen Führungskräfte unserer Gruppe auch einmal auf andere Weise näher zu bringen. Ob bei allen Fragen immer 100%ig die Wahrheit gesagt wurde, soll auch Ihrer Phantasie überlassen bleiben. Viel Vergnügen! 4

6 5 Unser neuer Internet-Auftritt Seit Ende Oktober dieses Jahres ist unser Internetauftritt online. Wir möchten Ihnen unsere Homepage etwas näher bringen und Ihnen einige Hintergrundinformationen dazu bekanntgeben. Das Motto lautet Logistics connecting continents. Bitte steigen Sie ein in unsere elektronische Welt und besuchen Sie uns unter Strategie Unsere Homepage ist ein globaler Auftritt, welcher schrittweise alle Internetaktivitäten der gesamten Firmengruppe übernehmen wird. Wir haben uns auf fünf Startmenübereiche (Interactive/Products & Services/Group/Locations und News) festgelegt und sind überzeugt, dass diese Entscheidung dem Anwender einen übersichtlichen und effizienten Einstieg in unsere Homepage erlaubt. Die lokalen Anforderungen erfüllen wir durch entsprechende Gruppierungen und Unterteilungen in den einzelnen Bereichen wie z.b. Switzerland, Asia/Pacific, Africa oder Americas. Andere, noch vorhandene lokale Domains, werden sukzessive in eingebunden. Der voll dynamische Auftritt basiert auf einer webbezogenen SQL-Datenbank. Das moderne Content Management System unterstützt die dezentralen Mutationsstellen. Bei der Umsetzung und Realisierung stand uns die Firma Netloop AG (www.netloop.ch) als Partner tatkräftig zur Seite. Nachträglich nochmals besten Dank. Struktur und Aufbau 1) Sitefunktionen für die allgemeinbezogenen Basisanwendungen. 2) Weltbild mit allen Kontinenten aus einer anderen Sicht (Nordpol). Vielleicht sind auch wir ein bisschen anders?!? 3) Wechselnde und wiederkehrende Bildanzeige aus den fünf Introbildmotiven (Accross the ocean, Overland, Through the skies, On iron tracks und At the speed of light). 4) Ein- und zweispaltige Internetseiten je nach Themenauswahl. Bei zweispaltigen Sites werden rechts die zugeteilten News, Highlights und Portraits in einem Kurzanriss angezeigt. 5) Gesamtauftritt unter dem gemeinsamen Logo der M+R SPEDAG GRUPPE. 6) Menügesteuerte Sitefunktionen für die auftrittsbezogenen Eigenanwendungen. Interactive = e-business und e-logistics Products & Services = Speditionsdienstleistungen Group = Profiles Locations = Standorte und Adressen News = Wissenswerte Informationen 7) Die Mehrsprachigkeit ist zur Zeit in der Umsetzung und wird zu Beginn des Jahres 2002 realisiert. Back office Heute wird von jedem Internetauftritt eine grösstmögliche Flexibilität verlangt. Alle Firmen wünschen sich nur noch voll dynamische Seiten mit geringem Pflegeaufwand. Ohne effiziente Werkzeuge, sogenannte Content Management Systems (CMS), ist dies gar nicht mehr machbar. Teilweise sind die Beschaffungskosten für solche CMS relativ hoch und die unterstützten Fähigkeiten überdimensioniert. Die Suche nach einem geeigneten CMS, welches den benötigten Anforderungen genügt, kann einerseits mühsam sein und andererseits auch manchmal Kopfzerbrechen verursachen. Gemäss unserem Anforderungsprofil bestimmten wir aus dem bestehenden Angebot die allgemeinen CMS-Funktionen und definierten die eigenen und wünschenswerten CMS-Funktionen hinzu. So ergab sich für uns der goldene Mix und die geforderten Möglichkeiten konnten abgedeckt werden. Durch die Implementierung eines leistungsfähigen HTML-Editors können auch Mitarbeiter ohne HTML-Kenntnisse Texte formatieren sowie Bilder und Links einfügen. Mittels einer Benutzerverwaltung, mit zugeteilten Rechten, werden die Zugriffe auf die SQL- Datenbank korrekt zugewiesen. Die Pflege und den Unterhalt des CMS sowie des Internetauftrittes will unsere EDV zukünftig in eigener Regie übernehmen und nur noch wo nötig auf die Unterstützung der Spezialisten zurückzugreifen. Dazu sind interne Schulungen durch unseren Partner Netloop eingeplant. Sollten Sie noch Fragen zu unserem neuen Internetauftritt haben kontaktieren Sie uns unter Our new website Our website went online at the end of October this year. We would like to explain our home page to you and give you some background information. The motto is Logistics connecting continents. We ask you to climb onboard our electronic world and visit us at Our webmaster would be pleased to hear from you and would welcome any suggestions and tips you might have.

7 Strategy Our homepage provides a global presence, which will gradually absorb all the Internet activity of the entire group of companies. We have decided to use five start menu categories (Interactive / Products & Services / Group / Locations and News), and we are convinced that this solution will provide the user with a clear and efficient path into our homepage. We cater to local requirements by providing appropriate groupings and subdivisions for the various regions, such as Switzerland, Asia/Pacific, Africa or the Americas. Other existing local domains will gradually be integrated into The fully dynamic website is built on a Web-based SQL database. A modern Content Management System supports decentralised mutation points. Netloop AG (www.netloop.ch) acted as our partner, providing active support during implementation and deployment. We would like to thank them once again. Organisation and Structure 1) Site functions for basic applications that are general in nature. 2) World map with all continents viewed from a different angle (North Pole). Perhaps we are a bit different??? 3) Changing and recurring image display taken from the introduction image themes (Across the ocean, Overland, Through the skies, On iron tracks and At the speed of light). 4) One and two column Internet pages, depending on the topic selected. On twocolumn pages, the allocated News, Highlights and Portraits are displayed in a brief intro at the right. 5) Complete presentation uses the common M+R SPEDAG GROUP logo. 6) Menu-driven site functions for dedicated applications related to the Web presence. Interactive = e-business and e-logistics Products & Services = transport services Group = profiles Locations = locations and addresses News = useful information 7) Multi-language capability is currently under development and will be deployed at the beginning of Back office Today, a maximum of flexibility is expected of every Website. All companies want to have only fully dynamic pages with low maintenance requirements. This cannot be achieved without efficient tools, so-called Content Management Systems (CMS). To some extent, the purchase cost of such CMS systems is relatively high and too many features are supported. The search for a suitable CMS, which meets the actual requirements can be arduous and it can also often cause headaches. In line with our requirements profile, we defined the general CMS functions we needed from existing products, and add a definition of our own desirable CMS functions. The result for us was an ideal mix, which was able to address the required capabilities. Implementation of a powerful HTML editor enables employees who have no knowledge of HTML to format text and images and insert links. User administration and access right allocation properly controls access to the SQL database. Our IT department will take over maintenance and upkeep of the web site on its own in the future, and will rely on specialist support only when necessary. To achieve this, we have planned internal training to be conducted by our partner Netloop. If you have any questions about our new presence on the Internet, please contact us at M+R Spedag Group IT Department Ivano Ceresa M+R Spedag Gruppe ist Sponsor der Schweizerischen Bob-Teams Für die Weltcup-Saison 2001/02 wurde unsere Firmengruppe zum offiziellen Logistikpartner der Schweizerischen Bobteams ernannt. An den Weltcuprennen in Nordamerika haben 3 Teams mit insgesamt 6 Bobs teilgenommen. Dazwischen fanden in Salt Lake City Trainingsläufe für die kommende Winter-Olympiade statt ( Februar 2002). Die Spedag Zürich hat sämtliche Transportleistungen von und nach Nordamerika organisiert, d.h. per Luftfracht von Zürich nach Calgary, dann per LKW nach Park City (Salt Lake City) und anschliessend nach Lake Placid, NY. Nach den letzten Rennen wurden die Bobs von New York City zurück in die Schweiz geflogen. Mehr Informationen über die Schweizer Bobteams und die kommende Winterolympiade finden Sie unter: (offizielle Website des Schweizerischen Bob-Verbandes) (offizielle Website der Winter- Olympiade 2002 in Salt Lake City) 6

8 7 Schweizer Plattform-Abschlusstüren für die U-Bahn in Hong Kong Gleich einem Paukenschlag erschienen im Januar 2000 die ersten Meldungen in der Presse die Kaba Gilgen AG in Schwarzenburg, spezialisiert auf Automatiktüren, hat einen Grossauftrag von 120 Mio. CHF aus Übersee erhalten. Kaba Gilgen wird im Auftrag der MTRC, der öffentlichen Verkehrsbetriebe in Hong Kong, über einen Zeitraum von 6 Jahren die U-Bahn in Hong Kong mit automatischen Bahnsteigtüren und Abschlüssen aufrüsten. Das Projekt umfasst ein Retrofit in 30 Stationen bei 74 Bahnsteigen von je ca. 180 Metern Länge. Die Gesamtlänge der Bahnsteigfronten beträgt aneinandergereiht ca km, es werden total Türen eingebaut. Täglich frequentieren rund 2.3 Millionen Menschen die U- Bahn. Eine grosse Herausforderung für die Kaba Gilgen AG, zumal der Betrieb in der gesamten Projektphase störungsfrei weiterlaufen muss Montagearbeiten sind daher nur in den verkehrsfreien Zeiten zwischen und Uhr möglich. Aber auch in der Schweiz musste einiges bewegt werden, um das Projekt zu bewältigen. Da der Firmensitz in Schwarzenburg zu klein war, hat man im 20 km entfernten Burgistein in einer angemieteten Liegenschaft die komplette Baugruppe, Endmontage, Verpackung und Lagerung unterbracht. Qualifiziertes Personal musste schnellstmöglich gefunden werden, um den Produktionsplan einzuhalten. Geradezu beispielhaft hat man sich von Beginn an mit der Transportlogistik auseinandergesetzt und diese in den Produktionsabläufen berücksichtigt ein Gebiet, auf dem wir gerne Hilfestellung geleistet haben. Mit diesem Auftrag hat die Kaba Gilgen AG den Durchbruch auf dem internationalen Parkett geschafft. Für die vielen KMU s in unserem Land sicher auch ein ermutigendes Zeichen, dass swiss made immer noch von Bedeutung ist und sich immer wieder auf dem Weltmarkt gegen die sogenannten Global Players durchzusetzen versteht. Wir sind sehr stolz, einer der Transportpartner der Kaba Gilgen AG zu sein und drücken dem Unternehmen für seine weiteren Projekte schon jetzt beide Daumen! Andreas Roesch, M+R Spedag, Muttenz Swiss platform screen doors for the Hong Kong underground The first news appeared in the press like a bolt out of the blue in January 2000, revealing that Kaba Gilgen AG Schwarzenburg (Switzerland), specialists in the manufacture of automatic doors, had been awarded a 120 million franc export order. Under the terms of the MTRC contract, awarded by Hong Kong s public transport authority, Kaba Gilgen is to supply the Hong Kong underground system - over a period of 6 years with automatic platform access doors and safety screens. The project involves the retrofitting of 30 stations with a total of 74 platforms, each measuring approx. 180 metres in length. The total length of the platform frontage is thus about 13.5 km, with a final number of 2,960 doors to be installed. The underground has around 2.3 million daily users, which supposes an important challenge for Kaba Gilgen AG, particularly since traffic should flow unhindered throughout the duration of the project. This means that all installation work has to take place in the traffic free hours between 2.00 and 5.00 am. But there are also certain parts of the project that require work from the Swiss end. As the Schwarzenburg plant proved to be too small, additional facilities have been leased 20 km away in Burgistein for housing the complete subassembly plant, final assembly plant, packing plant and warehouse. Qualified staff had to be found as quickly as possible in order to maintain the production schedule. An exemplary degree of effort has also been invested from the beginning in the related transport logistics and taken these into account in the production processes involved an area where we have been pleased to provide support. With the award of this contract, Kaba Gilgen AG has now broken into the international market showing many SMEs in our country that the Swiss made label still means something important, and is a mark of our ability to stand as equals with the socalled global players on the world market. We are justly proud of being one of Kaba Gilgen AG s transport partners and we wish the company every success for future projects!

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