Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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1 2014 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke TearFund

2 Impressum und Kontakte Projektauskunft der Evangelischen Werke (PEW) Michael Rüedi, Brot für alle Bürenstr.12, Postfach Bern 23 Tel , Fax Brot für alle Michael Rüedi Beratung und Fundraising Kirchgemeinden Tel mission 21 Seraina Vetterli Tel HEKS Sara Baumann Tel Regula Demuth Tel ReferentInnenvermittlung Brot für alle Gerne vermitteln wir Ihnen Fachleute aus Nord und Süd, die zu entwicklungspolitischen Fragen und Projekten mit Schwerpunkt Ernährungssicherung und ethischem Wirtschaften referieren. Siegfried Arends Fachperson Bildung und Theologie Tel ReferentInnenvermittlung mission 21 Vermittlung von ökumenischen Mitarbeitenden in den Projekten, Programmverantwortlichen in Basel und Gästen aus Übersee als Referentinnen und Referenten für Ihren Anlass. Christa Nadler Tel ReferentInnenvermittlung HEKS Vermittlung von Programmbeauftragten als Referentinnen und Referenten über HEKS-Projekte für Ihren Gemeindeanlass. Sara Baumann Tel , Regula Demuth Tel Audiovisuelle Medien Filme und Videos für den Unterricht und die Erwachsenenbildung, Fachstelle «Filme für eine Welt» Daniel Gassmann und Dorothee Lanz Monbijoustrasse 31 Postfach Bern Tel HEKS-Fotodienst Fotos und Kleinausstellungen über einzelne HEKS-Projekte für Ihren Gemeindeanlass. Ruedi Lüscher Postfach Zürich Tel Redaktion Pascale Schnyder, Brot für alle Layout grafik.trieb, 2560 Biel Druck Rub Media AG, 3084 Wabern *Folgende Werke sind zertifiziert: Brot für alle, HEKS, Horyzon, cfd, TearFund Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

3 Wo finde ich Was? Gut zu wissen 5 Ein Auftrag drei Werke 5 Tägliches Brot für alle Entwicklungsprojekte von elf Partnerwerken 5 Ein Projekt oder ein Werk unterstützen? 6 Ökumenische Kampagne Ökumenische Zusammenarbeit 7 Projekte geordnet nach Werk Brot für alle 8-9 mission HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz DM-échange et mission International Federation of the Blue Cross 37 Christlicher Friedensdienst (CFD) Connexio Heilsarmee Horyzon Mission Evangélique Braille (MEB) 44 Service de Missions et d Entraide (SME) TearFund 45 Projekte geordnet nach Land Algerien 38 Argentinien 14, 37, 39 Äthiopien 19 Bangladesch 20, 43 Benin 8, 35, 44 Bolivien 16, 39 Brasilien 21, 34, 41 Chile 11, 40 China / Hongkong 9, 15 Costa Rica 14 Ecuador 8, 14, 41 Ghana 11 Guatemala 22 Haiti 23, 41 Honduras 8, 23 Indien 11, 25 Indonesien 12 Japan 15 Kambodscha 26, 40 Kamerun 12, 35, 44 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

4 Kolumbien 27, 43 Kongo (Demokratische Republik und Republik Kongo) 9, 13, 28, 37, 40, 42, 44 Kuba 36 Laos 44 Madagaskar 36 Malaysia 12, 14 Marokko 38 Mauritius 36 Mexiko 36 Myanmar 42 Niger 29 Nigeria 15 Pakistan 42 Palästina/Israel 15, 29, 38 Peru 16, 45 Philippinen 30 Ruanda 35 Schweiz 8, 9, 15, 27, 44, 46, 47 Senegal 31 Sierra Leone 8 Simbabwe 32, 40 Südsudan 16, 33, 45 Südafrika 17 Südkorea 15 Tansania 17, 34 Tschad 37 Auf Gebiete und Kontinente bezogene Projekte Afrika 8, 9, 10, 34, 35, 43, 44 Lateinamerika kontinental 9, 14 Ostasien 15 weltweit 8, 9, 37, 47 Thematische Projekte Bildung 33 Dialogplattform 46 Entwicklungspolitik 8, 9, 46 Ethisch wirtschaften 9 Frauenförderung / Gender und Entwicklung 18, 47 Kooperationsgemeinschaft 47 PEP! (Professionals Exposure Program) 18 Recht auf Nahrung 8 Weltweite Ökumene 47 4 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

5 Gut zu wissen Ein Auftrag drei Werke Als die Schweizerischen Reformierten ihre Entwicklungs-, Hilfs- und Missionswerke gründeten, setzten sie eine neue Dimension der Diakonie um: Sie nahmen eine notwendige und Not wendende Haltung der Verbundenheit und Solidarität mit den benachteiligten Menschen weltweit ein. Sie setzten sich gegen Unrecht ein und «bekämpften jede leibliche und geistliche Not und ihre Ursachen», wie es beispielsweise die Berner Kirchenverfassung ausdrückt. Verschiedenste Aktionen, Suppentage, Basare, Kollekten und Vergabungen schaffen bis heute die Basis dafür, dass die vielen Projekte in der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit realisiert werden können. Dafür sei jeder und jedem Einzelnen ganz herzlich gedankt, «vergelts Gott»! HEKS Brot für alle, HEKS und mission 21 sind die drei landeskirchlichen Werke, die im Auftrag des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK je ihre Aufgabe als Teil eines Ganzen wahrnehmen (Abbildung 1). Jedes der Werke hat seine spezifische Sammlungszeit. Helfen Sie uns, die Kräfte zu bündeln und unterstützen Sie während dieser Zeiten das entsprechende Werk. Im Interesse aller Werke bitten wir Sie, bei Ihrer Sammlung die ZEWO-Richtlinien zu beachten. Diese schreiben vor, dass die Gelder demjenigen Werk zufliessen, in dessen Namen gesammelt wird. Beispiel: Gelder, die im Rahmen der ökumenischen Kampagne von Brot für alle gesammelt werden, müssen an Brot für alle überwiesen werden. Das Werk leitet die Gelder dann gemäss seinem Auftrag weiter. Tägliches Brot für alle Entwicklungsprojekte von elf Partnerwerken Das Missionswerk - Weltweite Gemeinschaft von Kirchen und christlichen Organisationen - Unterstützung der Arbeit und Projekte von rund 70 Partnerkirchen und organisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika - Weltweite Kirche Sammelschwerpunkt: Oktober/November, Missionssonntag (1. Advent) Diakonie weltweit Die Entwicklungsorganisation - Entwicklungspolitische Bildung und Partnerschaften - Ökumenische Informations- und Sammelkampagne - Unterstützung von Entwicklungsprogrammen von 11 evangelischen Partnerwerken Aktion und Sammlung in der Passions-/Fastenzeit Das Hilfswerk - Kirchliche Zusammenarbeit in Osteuropa - Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa - Soziale Integration und Anwaltschaft für sozial Benachteiligte in der Schweiz Flüchtlingssammlung im Juni, Sammlung im Dezember Abbildung 1 by Ev. ref. Landeskirche Zürich Alle in diesem Heft aufgeführten Programme und Projekte werden nach gemeinsam erarbeiteten Qualitätsstandards geprüft. Verschiedene Arbeitsgruppen mit externen und internen Fachleuten beurteilen die gesamte Programm- und Projekttätigkeit und wachen über die Einhaltung der gemeinsamen Grundsätze. Sie prüfen, ob die Standards für Planung, Abwicklung, Begleitung und Evaluation eingehalten werden. Im Auftrag des Kirchenbundes ebnet Brot für alle den elf Partnerwerken durch Sensibilisierung, Entwicklungspolitik, Qualitätssicherung und Mittelbeschaffung den Weg. Die finanziellen Mittel werden nach einem vom SEK vorgegebenen Schlüssel von Brot für alle an die Partnerwerke weitergeleitet. Dabei erfolgt eine Einstufung in sogenannte Kreise (Abbildung 2). Die Einnahmen von Brot für alle werden gemäss diesem Schlüssel verteilt. Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

6 Kreis 1 Organisationen mit SEK-Mandat resp. -Vertrag Kreis 3 gemeinsame ökumenische Aufgaben und Programme im Rahmen der Arbeit von Brot für alle Kreis 2 protestantische resp. ökumenische Hilfsund Missionswerke Kreis I (74%) HEKS, mission 21, DM échange et mission Brot für alle Kreis III (11.5%) BK, cfd, cxo, HA, HOR, MEB, SME, TearFund Kreis II (14.5%) Abbildung 2 Die Einnahmen von Brot für alle werden gemäss diesem Schlüssel verteilt. Ein Projekt oder ein Werk unterstützen? Wenn Sie mit Ihrer Überweisung ein bestimmtes Projekt unterstützen wollen, dann nennen Sie die entsprechende Projektnummer auf dem Einzahlungsschein. Brot für alle leitet den Betrag zu 100 Prozent an dieses Projekt weiter. Fliessen einem Projekt mehr Mittel zu als vorgesehen, überträgt die Trägerorganisation den Überschuss auf das Landesprogramm und/oder auf das Folgejahr oder einen entsprechenden Kontinentalfonds. Erreicht ein Projekt nicht das Finanzierungssoll, wird dieses Defizit soweit möglich über nicht zweckgebundene Beiträge ausgeglichen. Aus diesem Grund sind die Werke auch auf nicht gebundene Beiträge angewiesen. Danke, dass Sie entsprechende Beiträge aus den Kirchensteuern budgetieren. Um eine ausgeglichene Finanzierung zu gewährleisten, sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns mitteilen, für welches Projekt Sie beabsichtigen zu sammeln und mit welchem Betrag Sie ungefähr rechnen. Die Projektauskunft der Evangelischen Werke beantwortet Ihre Fragen rund um die Projektarbeit, die Adresse finden Sie im Impressum oder auf HEKS 6 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

7 Ökumenische Kampagne 2014 Die Saat von heute ist das Brot von morgen Erstmals in der Geschichte der Menschheit droht die Gefahr, dass eine nachwachsende Generation um ihre Lebensgrundlagen wie Land, Wasser und Luft betrogen wird. Das Miteinander in einem von Gott gegebenen Welt-Haushalt ist damit bedroht. Deshalb stellen Brot für alle und Fastenopfer die Gerechtigkeit zwischen den Generationen ins Zentrum der diesjährigen Kampagne und fordern zum Handeln auf. Denn die Art und Weise, wie wir leben und konsumieren, beeinflusst die Lebenswelten der Generationen nach uns. Die Jeans soll als generationenübergreifendes Symbol aufzeigen, wie bedenklich wir mit den Ressourcen Mensch und Umwelt umgehen: Ihre Herstellung ist in vielen Fällen verbunden mit massivem Wasserverbrauch, vergifteten Böden und prekären Arbeitsbedingungen. Dieser Ausbeutung wollen wir entgegenwirken. Deshalb zeigen wir auf, wie Konsumentinnen und Konsumenten überlegter und fairer einkaufen können. Und wir unterstützen Menschen im Süden mit unserer Projektarbeit dabei, durch eine angepasste und biologische Landwirtschaft ihre Ernährung zu sichern und den Boden als Lebensgrundlage zu erhalten. Informationen zur Kampagne finden Sie auf: Bob Timonera Ökumenische Zusammenarbeit Sammeln für das gleiche Projekt: Brot für alle (über HEKS) und Fastenopfer engagieren sich gemeinsam für die Friedensarbeit in Kolumbien. Projektfinanzierung und -abrechnung erfolgen getrennt. Sammeln für parallele Projekte: Es gibt Projekte, bei denen Brot für alle und Fastenopfer im gleichen Land tätig sind und ähnliche Zielsetzungen verfolgen. Projektfinanzierung und -abrechnung werden auch hier separat geführt. In folgenden Ländern bestehen Parallelprojekte: DR Kongo, Senegal, Brasilien, Guatemala, Indien und Philippinen Sammeln für Projekte im gleichen Land: Sie können sich auch entscheiden, für verschiedene Projekte im gleichen Land zu sammeln. In verschiedenen Ländern sind sowohl Brot für alle über seine Partnerwerke wie auch Fastenopfer tätig. In folgenden Ländern sind beide Organisationen tätig: DR Kongo, Madagaskar, Senegal, Südafrika, Brasilien, Guatemala, Haiti, Kolumbien, Indien, Laos und Philippinen Die Aufteilung Ihrer Spende kann hälftig oder anteilsmässig je nach Sammelergebnis oder Grösse der beteiligten Konfessionen erfolgen. Eine detaillierte Liste gemeinsam und parallel finanzierter Projekte erhalten Sie vom Projektdienst Brot für alle (Kontakt im Impressum). Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

8 Brot für alle Bürenstrasse 12 Postfach 1015, 3000 Bern 23 Tel Brot für alle Brot für alle ist die Entwicklungsorganisation der Evangelischen Kirchen der Schweiz. Wir bewegen Menschen zu einer Lebensweise, welche Ausbeutung und Ungerechtigkeit von der Wurzel her bekämpft. In den Ländern des Südens unterstützen wir rund 350 Partnerprojekte, die nachhaltig Hilfe zur Selbsthilfe leisten. In der Schweiz sind wir die entwicklungspolitische Stimme für ethisches Wirtschaften und das Recht auf Nahrung. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Projekten erhalten Sie auf Recht auf Nahrung Brot für alle Programm Mehr als 800 Millionen Menschen weltweit leiden heute an Hunger. Zusätzlich verschärft wird diese Situation durch die Auswirkungen des Klimawandels, die zunehmende Ungerechtigkeit und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen weltweit. Brot für alle setzt diesem Zustand etwas entgegen: Wir fördern weltweite Rahmenbedingungen, in denen Menschen ihr Recht auf Nahrung wahrnehmen und selbstbestimmt ihre Ernährung sichern können, ohne dass dies auf Kosten der Umwelt geschieht. Genügsame Lebensweisen fördern Im Norden sensibilisiert Brot für alle die Öffentlichkeit und insbesondere Kirchgemeinden dafür, dass unser Lebens- und Konsumstil Auswirkungen hat auf die Menschen im Süden und zeigt Wege hin zu einer nachhaltigen und genügsamen Lebensweise auf. Brot für alle wehrt sich gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln durch Banken und andere Finanzakteure sowie gegen die Landnahme durch internationale Konzerne und Investoren. Mit seinen nationalen und internationalen Partnern fördert Brot für alle die Schaffung von Gesetzen, welche die Ausbeutung von Mensch und Umwelt verhindern. Die kleinbäuerliche ökologische Landwirtschaft stärken Im Süden unterstützt Brot für alle seine Partnerorganisationen darin, ihr Recht auf Nahrung einzufordern und sich gegen die rasant zunehmende Landnahme zu wehren. Die Partner werden ermutigt und dabei unterstützt, ihre Landwirtschaft den lokalen Gegebenheiten anzupassen und auf Biolandbau umzustellen. Dies aus der Überzeugung, dass die kleinbäuerliche ökologische Landwirtschaft die Grundlage ist für eine langfristige Ernährungssicherung weltweit. Zudem unterstützt Brot für alle Kleinbauern und bäuerinnen dabei, ihre Anliegen, wie etwa der Zugang zu Land, gegenüber Regierungen und Konzernen durchzusetzen. In der Schweiz und weltweit fördert Brot für alle den Paradigmenwechsel von einer ressourcenintensiven Agroindustrie hin zu einer biologischen, kleinräumigen Landwirtschaft. Anpassungen an den Klimawandel fördern Im Rahmen der Klimaarbeit führt Brot für alle Trainings und Projektanalysen durch und berät seine Partner darin, wie sie sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels und gegen Katastrophenrisiken wappnen können. Brot für alle baut ein Netzwerk von regionalen Trainerinnen und Trainern auf, damit die Ausbildung der Partnerorganisationen sowie die Nachbetreuung und Beratung der Klimaaktivitäten langfristig gesichert ist. Die Zusammenarbeit, der Erfahrungsaustausch und das gegenseitige Lernen erfolgt dabei mit allen evangelischen Partnerwerken aus der Schweiz sowie mit Fastenopfer und Brot für die Welt. Bob Timonera Gesamtbudget Projekte und Partnerschaften Fr Ernährungssicherung Ecuador Förderung und Stärkung der Land-Rechte von Bäuerinnen und Bauern, FIAN weltweit Förderung der Biodiversität und Informationen zu Land Grabbing, GRAIN Honduras Ökologische Landwirtschaft und Zugang zu Land, Anafae Benin Kampagne gegen Land Grabbing, Synergie Paysanne Afrika Plattform «Land- und Water Grabbing» der moderne Landraub Sierra Leone Vom Land Grabbing betroffene Gemeinschaften stärken, SiLNoRF Schweiz Entwicklungspolitische Arbeit und Kampagnen im Bereich Recht auf Nahrung Gerechtigkeit im Klimawandel weltweit Gemeinsam den Klimawandel angehen (Klimatrainings) weltweit Beratungs-Netzwerk regionale Trainerinnen und Trainer weltweit Spezialfonds «Klima und Entwicklung» 8 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

9 Ethisch Wirtschaften Brot für alle-programm Brot für alle vertritt die Haltung, dass die Wirtschaft im Dienst der Menschen stehen muss nicht umgekehrt. Deshalb fordert Brot für alle von Regierungen und Unternehmen, dass sie sich für eine Wirtschaft einsetzen, welche die Menschenrechte und die Umwelt respektiert. Das Gute fördern, das Schlechte unterbinden Brot für alle sensibilisiert die Menschen im Norden für die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen unsere Konsumgüter beispielsweise Handys, Computer und Kleider hergestellt werden. Und Brot für alle stärkt als Mitglied von Organisationen wie Max Havelaar, der Fair Wear Foundation und dem Good Electronics Network Wirtschaftsformen, die faire Handelsbeziehungen und Arbeitsbedingungen fördern. Politisch engagiert sich Brot für alle dafür, dass bindende Richtlinien für Unternehmen geschaffen werden: Diese sollen dazu verpflichtet werden, die Verantwortung für die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten entlang der ganzen Produktionskette zu übernehmen. Unternehmen unter die Lupe nehmen Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen beobachtet Brot für alle die Tätigkeiten von einzelnen Schweizer Unternehmen im Weltsüden und fordert Verbesserungen ein. Brot für alle stärkt seine Partner darin, die Missbräuche der Unternehmen zu dokumentieren, die Anliegen der Bevölkerung gegenüber der Regierung und den Unternehmen zu formulieren und die Grundrechte einzufordern. So etwa in der Demokratischen Republik Kongo und auf den Philippinen, wo der Schweizer Rohstoffkonzern GlencoreXtrata tätig ist. Finanzflüsse ins Lot bringen Schulden und Korruption stellen für viele Länder schwerwiegende Entwicklungshindernisse dar. Zusammen mit dem Lateinamerikanischen Kirchenrat CLAI und dem Afrikanischen Netzwerk für Verschuldung und Entwicklung AFRO- DAD in Simbabwe arbeitet Brot für alle an einem umfassenden Entschuldungsprogramm für Länder des Südens. Durch das Aufdecken von illegitimen Schulden können Länder ihre Schulden abbauen und ihre Entwicklung so aus eigenen Mitteln finanzieren. Daneben leistet Brot für alle in der Schweiz und im Süden Sensibilisierungsarbeit und stärkt die Korruptionsbekämpfung sämtlicher Partnerorganisationen. BFA Gesamtbudget Projekte und Partnerschaften Fr Faire Wirtschaftsbeziehungen weltweit Faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, Fair Wear Foundation China Faire Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie, SACOM weltweit Good Electronics Network Südliches Afrika Bench Marks Foundation DR Kongo Menschenrechte im Bergbau (ökumenisch) weltweit Faire Bedingungen in Herstellung und Handel mit Teppichen, STEP Schweiz Entwicklungspolitische Arbeit und Kampagnen im Bereich ethisch wirtschaften Faire Finanzbeziehungen und Korruptionsbekämpfung Lateinamerika Entschuldung in Lateinamerika, CLAI Afrika Anti-Korruptionsprogramm, FECCIWA weltweit Capacity Building zu Anti-Korruption und Entschuldung Afrika Bekämpfung der Verschuldung und Förderung Fairer Insolvenzverfahren, AFRODAD Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

10 mission 21 Missionsstr. 21 Postfach, 4003 Basel Tel mission 21 mission 21 ist eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen und Missionswerken sowie in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen Organisationen. Mit ihren Partnern engagiert sie sich in rund 90 Projekten auf vier Kontinenten in den Bereichen Armutsbekämpfung, nachhaltige Entwicklung, Friedensarbeit, Gesundheitsförderung und Bildungsarbeit. Afrika mission 21 Kontinentalprogramm Allafrikanische Kirchenkonferenz Die AACC feierte 2013 im Rahmen ihrer Vollversammlung ihr 50-jähriges Jubiläum. Dieses stand unter dem Motto «Gott des Lebens, führe Afrika zu Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde». Für diese Belange wird sich die AACC mit ihren Mitgliedskirchen in den nächsten Jahren engagieren. Friedliches Miteinander von Christen und Muslimen fördern Das Programm für christlich-muslimische Beziehungen PROCMURA setzt sich zurzeit stark für den religiösen Frieden in Nigeria ein. Das Engagement im Südsudan ist eine überzeugende Erfolgsgeschichte und wird fortgeführt. Neue Herausforderungen warten in Kamerun und Tansania. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Afrika Kontinental Allafrikanische Kirchenkonferenz Afrika Kontinental Frieden und Freiheit für Christen und Muslime in Afrika Afrika mission 21 Regionalprogramm HIV/AIDS: Gesundheit schützen, Menschenwürde bewahren mission 21 unterstützt in Afrika HIV/Aids- Projekte ihrer Partnerkirchen in der DR Kongo, Tansania, Kamerun, Nigeria sowie im Südsudan. Ein afrikanischer Berater begleitet die Projektpartner vor Ort, bietet Weiterbildungen an und stellt eine länderübergreifende Vernetzung her. Schwerpunkt der aktuellen Arbeit sind Präventions- und Aufklärungsprogramme, um weitere Ansteckungen zu verhindern und gegen die Stigmatisierung Infizierter vorzugehen. Auch die konkrete Unterstützung von Menschen mit HIV und Aids sowie ihrer Angehörigen ist ein wichtiger Arbeitsbereich: sei dies im Rahmen von Selbsthilfegruppen, von Mikrokrediten oder durch vielfältige Angebote für die grosse Zahl von Waisenkindern. mission 21 Gesamtbudget des Projekts Fr , Brot für alle-beitrag Fr Afrika Regional HIV/Aids: Gesundheit schützen, Menschenwürde bewahren 10 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

11 CHile mission 21 Landesprogramm Soziale Ungleichheit Rein statistisch gesehen ist Chile relativ wohlhabend. Das Wirtschaftswachstum ist schon seit Jahren überdurchschnittlich und das Pro-Kopf-Einkommen ist das höchste in Lateinamerika. Doch was die meisten Statistiken nicht zum Ausdruck bringen: Ein grosser Teil der Bevölkerung lebt in prekären Verhältnissen. Zu den besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen gehören die Frauen und die indigene Bevölkerung. Einsatz für ein Leben in Würde Die Partnerorganisationen von mission 21 haben sich zum Ziel gesetzt, diesen benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu einem würdigeren Leben zu verhelfen: Frauen in den Armenvierteln von Concepción lernen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, indem sie besser auf ihre Gesundheit achten und Heilmittel auf pflanzlicher Basis herstellen. Andere Partnerorganisationen befähigen politisch interessierte Frauen und Männer darin, sich an politischen Entscheidungsprozessen beteiligen zu können. Auch die theologische Aus- und Weiterbildung trägt dazu bei, sich in der Gesellschaft für ein Leben in Würde einzusetzen. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Santiago, Concepción Ausgebildet für die Arbeit in Basisgemeinschaften Santiago Ökumenisches Zentrum für soziale Gerechtigkeit Santiago Bildungszentrum zur Stärkung der Zivilgesellschaft Concepción Starke Frauen und heilende Kräuter Santiago Genderbewusstsein durch Bildung Santiago Gewalt überwinden durch Sensibilisierung Ghana mission 21 Landesprogramm Gesundheit für alle in Nordghana Die Presbyterianische Kirche von Ghana (PCG) ist Trägerin von vier Krankenhäusern, mehreren regionalen Kliniken und mobilen Basisgesundheitsdiensten, die eng mit den staatlichen Gesundheitsdiensten zusammenarbeiten. Insgesamt deckt die PCG etwa neun Prozent der medizinischen Versorgung im Land ab und ist somit drittgrösste Anbieterin von medizinischen Dienstleistungen in Ghana. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Agogo, Bawku, Bolgatanga Ländliche Gesundheitsversorgung Indien mission 21 Landesprogramm Bildung: Ausweg aus der Not Indien war eines der ersten Einsatzgebiete der Basler Mission. Obwohl Indien heute eine aufstrebende Wirtschaftsmacht ist, liegt die Analphabetenrate bei dreissig Prozent. Besonders betroffen sind Mädchen und junge Frauen. Die Kirche von Südindien setzt sich für bessere Bildungschancen von Mädchen und praxisnahes Lernen der benachteiligten Bevölkerung ein. mission 21 Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Südindien Schutz und Förderung indischer Mädchen Südindien Praxisnahes Lernen Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

12 Indonesien mission 21 Landesprogramm Bessere Lebensgrundlagen durch Frauenförderung Die indonesischen Partnerkirchen von mission 21 betreiben eine ganzheitliche Frauenförderung, um die gesellschaftliche Stellung von Frauen zu verbessern. Die Partnerkirchen fördern das traditionelle Handwerk, insbesondere Flechten und Nähen. Der Aufbau von Vertriebsorganisationen ermöglicht es den Produzentinnen, Handelskontakte zu knüpfen und ihre Produkte abzusetzen, wodurch sie ein Einkommen erwirtschaften. Die Familien auf dem Land versorgen sich überwiegend selber und benötigen dieses Einkommen, um die teuren Schulgebühren für die Kinder und medizinische Behandlungen zu bezahlen. Rund 200 Produzentinnen profitieren derzeit von einer professionellen Beratung, welche die Vernetzung der einzelnen Gruppen oder den Aufbau eigener Ateliers begleitet. Die von der Basler Mission gegründeten Fachschulen in Kalimantan sind in lokale Hände übergegangen. Stipendien von mission 21 verhelfen zahlreichen jungen Menschen zu einer Berufsausbildung ihrer Wahl. Interreligiöse Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit Die politische und wirtschaftliche Krise nach dem Sturz des Suharto-Regimes 1998 löste in der jungen Demokratie zahlreiche Konflikte aus. Frieden auf der Grundlage einer gerechten Gesellschaft ist heute die Sehnsucht der meisten Indonesierinnen und Indonesier. mission 21 unterstützt deshalb Initiativen ihrer Partnerorganisationen, die das Verständnis für Demokratie und die interreligiöse Zusammenarbeit in der zersplitterten Gesellschaft fördern. In ländlichen Gebieten bedroht das kapitalistische Wirtschaftssystem die Subsistenzwirtschaft der Bauernfamilien. In den Städten ist die Armut ein Nährboden für islamistische Militanz. mission 21 fördert den Indonesischen Kirchenbund PGI in seiner Vernetzungsarbeit von regionalen Initiativen durch Schulungen, Aktionen und Veranstaltungen sowie Kampagnen für religiöse Toleranz und wirtschaftliche Gerechtigkeit. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Indonesien/Malaysia Fachkräfte ausbilden Kompetenzen stärken Indonesien/Malaysia Stärkung von Basisgemeinschaften Indonesien/Malaysia,Borneo Einkommen für Produzentinnen von Handwerksprodukten landesweit Interreligiöse Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit Indonesien/Malaysia Solidarität gegen Gewalt an Frauen und Kindern landesweit Berufsausbildung für Jugendliche Indonesien/Malaysia Aufklärung und Schulung im Kampf gegen HIV/Aids Papua Gefährdete Menschenrechte in Papua Tomohon Traditionelle Naturheilmittel Tomohon Trainingszentrum für Basisgesundheit Kamerun mission 21 Landesprogramm Anker in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels Eine anhaltende Wirtschaftskrise, gepaart mit grassierender Korruption, steigenden Lebenshaltungskosten und hoher Arbeitslosigkeit, stellen traditionelle Werte und Sozialsysteme in Frage und bedrohen den gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt in vielen Ländern West- und Zentralafrikas. Die Folgen sind soziale Spannungen und eine zunehmend spürbare Orientierungslosigkeit in Bezug auf gesellschaftliche Werte und Normen. Vorbild sein im Dienst der Allgemeinheit Vor diesem Hintergrund leistet die Presbyterianische Kirche in Kamerun (PCC) einen wichtigen Beitrag zu einer qualifizierten Wertediskussion in der Gesellschaft und geht dabei mit gutem Beispiel voran: So hat sich die im Jahr 2010 neu eingesetzte Kirchenleitung bei der Restrukturierung der Kirche stark mit den Themen Macht, Transparenz und Verantwortlichkeit auseinandergesetzt. Ziel ist eine Gesamterneuerung hin zu klaren Strukturen, Abläufen und Kontrollen durch gezielte Aus- und Weiterbildung sowie Sensibilisierung des leitenden Personals. Dadurch wird die Kirche in ihrem Dienst für die Gesellschaft leistungsfähiger und kann im Kampf gegen die vorherrschende Korruption gegenüber Staat und Gesellschaft deutlicher Vorbild sein. Gleichzeitig bietet die Kirche den Menschen in Kamerun auch ganz konkrete Hilfe und Unterstützung. So führt sie verschiedene Schulen und Bildungsprogramme, Spitäler, Programme zur Förderung von Frauen sowie Projekte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und von HIV/Aids. mission Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

13 Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Kamerun engl. Teil Vorbild sein im Dienst der Allgemeinheit Kamerun engl. Teil Frauen in Kamerun: Gemeinsam zum Erfolg Kamerun engl. Teil Arbeit mit Jugendlichen Arbeit mit Zukunft Kumba Universitäre Bildung für die Gesellschaft von morgen Kamerun engl. Teil Verantwortung gestalten gemeinsam neue Wege gehen Bamenda HIV/Aids-Arbeit: Unterstützung von Witwen und Waisen Südwest-Provinz, Manyemen Spital Manyemen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum Bamenda, Bali, Bamessing, Kunsthandwerk: Zukunft mit Perspektive Bafut DR Kongo mission 21 Landesprogramm Neue Hoffnung In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba unterzeichneten am 24. Februar 2013 elf afrikanische Staaten ein Abkommen für Frieden, Sicherheit und Zusammenarbeit für die DR Kongo. Darin vereinbarten sie unter anderem, sich nicht mehr ohne Absprache in die Konflikte der Nachbarstaaten einzumischen. Im Juni 2013 hat zudem eine neue, vom UNO-Sicherheitsrat mandatierte militärische Interventionstruppe im Osten der DR Kongo den Dienst aufgenommen. Die rund in Goma stationierten Soldaten haben ein wesentlich stärkeres Mandat als die bereits im Land stationierten Blauhelm-Soldaten. Der UNO-Sicherheitsrat stattete die neue Truppe mit einem eindeutigen Kampfauftrag aus: Die Soldaten sollen unter anderem militärisch offensiv gegen Rebellen vorgehen. Ländliche Gesundheitsversorgung sicherstellen In einem rund Quadratkilometer umfassenden Gebiet stellt der Service de Santé Communautaire (SSC) die medizinische Grundversorgung sicher. Er besteht aus einem Distriktspital in Wamba-Luadi, drei sogenannten Hôpitaux Secondaires, zwölf Gesundheitszentren sowie zwei Gesundheitsposten. Von den medizinischen Dienstleistungen profitieren alle Generationen. Der Schwerpunkt liegt insbesondere bei Gesundheitsprogrammen für Mutter und Kind, bei der Bekämpfung von Malaria und von Infektionskrankheiten. Die Provinz Kwango ist verkehrstechnisch sehr schlecht erschlossen. Die medizinische Grundversorgung stellt daher eine grosse logistische Herausforderung dar. mission 21 Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Kinshasa Université Protestante: Eine gestärkte Zivilgesellschaft ist möglich Kinshasa, Lubumbashi Capacity Building durch Stipendien Kwangoregion, Kinshasa HIV/Aids: Aufklärung und Bewusstseinsbildung Kinshasa Junge Erwachsene mit neuen Perspektiven Kinshasa Professionelle Projektbegleitung lokal verankert Kwangoregion Entwicklung durch Gemeinschaft Kwangoregion, Kinshasa Verbesserung der Bildung und sozialen Stellung von Frauen Kwangoregion Handwerksschule Wamba-Luadi Kwangoregion Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt Kwangoregion, Kinshasa Pädagogische und materielle Unterstützung von Schulen Kwangoregion Gesundheit: Grundversorgung für die Bevölkerung Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

14 Lateinamerika Kontinental mission 21 Kontinentalprogramm Ein Kontinent vor grossen Herausforderungen In den letzten Jahren ist es in Lateinamerika zwar zu positiven Veränderungen gekommen, doch die sozialen Unterschiede sind frappant und in vielen Ländern bleiben die Rechte der indigenen Völker eingeschränkt. Kontinentale Netzwerke mission 21 unterstützt im Kontinentalprogramm vier theologische Partnerorganisationen, die eine wichtige Rolle in den gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungsprozessen spielen. Dank der ökumenischen Offenheit und Vernetzung jeder einzelnen Partnerorganisation können die aktuellen Herausforderungen gemeinsam angegangen werden. So bietet der Lateinamerikanische Kirchenrat CLAI (Consejo Latinoamericano de Iglesias) den Mitgliedskirchen eine Plattform, um gemäss dem Motto der Generalversammlung 2013 eine «Ökumene von konkreten Gesten» zu verwirklichen. Auch die theologischen Bildungsstätten in Costa Rica und Argentinien befähigen Frauen und Männer aus dem ganzen Kontinent, sich kritisch und verantwortungsbewusst mit Glaubensthemen auseinanderzusetzen und so die Basis für das Engagement für eine gerechtere Welt zu schaffen. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Ecuador/Quito Netzwerkarbeit für den Aufbau einer solidarischen Gesellschaft Costa Rica/San José Forschung im Dienst von Basisgruppen Costa Rica/San José Solidarisches Handeln durch kontinental vernetzte Ausbildung Argentinien/Buenos Aires Engagiert in Basisgemeinschaften durch Ausbildung Malaysia mission 21 Landesprogramm Ganzheitliche Frauenförderung Der Gliedstaat Sabah im Norden Borneos ist der ärmste Teilstaat Malaysias. Es fehlt an Infrastruktur und wegen Arbeitsmigration sind viele Frauen mit ihren Kindern allein. Die Partnerkirchen BCCM (Basel Christian Church of Malaysia) und PCS (Protestant mission 21 Church in Sabah) stärken die soziale und wirtschaftliche Stellung der Frauen: Sie ermöglichen über 100 Frauen alternative Einkommensquellen dank der Herstellung und dem Verkauf von geflochtenem Kunsthandwerk, Näharbeiten und Backwaren. Zusammen mit einer etablierten Nichtregierungsorganisation führen sie in den ländlichen Gemeinden systematische Weiterbildungen für Pfarrpersonen und diakonische Mitarbeitende durch, damit diese mithelfen, der weit verbreiteten häuslichen Gewalt Einhalt zu gebieten. Dabei wird gezielt auch mit den Männern gearbeitet. Recht auf Bildung auch für Immigrantenkinder In Malaysia kann bereits eine fehlende Geburtsurkunde oder die nicht vorhandene Heiratsurkunde der Eltern den Schulbesuch verunmöglichen. Zehntausende Kinder, deren Eltern von den Philippinen oder aus Indonesien für schlecht bezahlte Arbeit nach Malaysia kommen, wachsen daher ohne Schulbildung auf. Diesen Kindern eine Chance zu geben, ist das Ziel der drei Grundschulen, welche die BCCM-BM gegründet hat. Sie ermöglichen über 400 Kindern den Besuch der Primarschule von der ersten bis zur sechsten Klasse. Da der Abschluss in Indonesien und den Philippinen anerkannt ist, können die Kinder in ihren Heimatländern weiterführende Schulen besuchen. Gesamtbudget der Projekte, Fr , Brot für alle-beitrag Fr Sabah Schülerheim-Patenschaften Tinangol Frauenförderung und traditionelles Handwerk Kota Kinabalu, Sabah Führungskräfte für eine weltoffene Gesellschaft Sabah Wege zur Selbsthilfe 14 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

15 Nigeria mission 21 Landesprogramm Frieden in Gerechtigkeit Der Terror der islamistischen Gruppierung Boko Haram sowie wiederholte Zusammenstösse zwischen Christen und Muslimen prägen das Leben in Nordostnigeria. Dort hat auch die Kirche der Geschwister in Nigeria (EYN), Partnerkirche von mission 21, ihren Sitz. Als traditionelle Friedenskirche setzt sie sich für ein Zusammenleben von Christen und Muslimen in Frieden und Gerechtigkeit ein. Dazu führt sie verschiedene Bildungsangebote durch, engagiert sich gegen HIV/Aids und leistet mit ihrem integrierten ländlichen Entwicklungsprogramm konkrete Hilfe und Beratung zur Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung, Gesundheit und zum Schutz der Umwelt Nordnigerias. Diese Dienste der Kirche kommen unterschiedslos allen bedürftigen Menschen zugute und sind ein wichtiger Beitrag zur Vertrauensbildung und zur präventiven Friedensarbeit. Darauf aufbauend betreibt die EYN gemeinsam mit muslimischen Gemeinschaften ein interreligiöses Friedensprogramm zur Gewaltprävention, Lobby-, Trauma- und Versöhnungsarbeit. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Nordnigeria Bildung vermitteln, neue Perspektiven schaffen Mubi Nigeria im Umbruch: Mitbauen an der Gesellschaft von morgen Nordnigeria Nigeria: Werte wachsen von unten Nordnigeria Gräben überwinden gemeinsam am Frieden bauen landesweit Menschen im Dienst an der Gesellschaft Nordnigeria Dorfentwicklung den eigenen Kräften vertrauen Ostasien mission 21 Ostasienprogramm Projekte in China, Hongkong, Japan und Südkorea In diesen Ländern des ostasiatischen Raums ist mission 21 aktiv. Zwei Projektbeispiele: Soziale Gerechtigkeit für Migrantinnen in Hongkong Als reiche Metropole zieht Hongkong viele Migrantinnen an, die ihre Familien zu Hause durch ihre Arbeit unterstützen. Im Jahr 2012 stammten von den über ausländischen Hausangestellten 48 Prozent aus Indonesien. Oft sind sie schlechten Arbeitsbedingungen und Missbrauch ausgesetzt. Eine von mission 21 unterstützte Beratungs-, Weiterbildungs- und Zufluchtsstelle, in der auch Indonesierinnen mitarbeiten, stärkt die Rechte der Frauen und bietet im Notfall Unterschlupf. Rund 100 Frauen haben im Jahr 2012 im Notaufnahmezentrum eine vorübergehende Unterkunft erhalten. Von 2009 bis 2012 haben Teilnehmerinnen das vielfältige Kursangebot genutzt. Am beliebtesten waren die Computerkurse, welche die Frauen mit einem Zertifikat von Microsoft abschliessen können. Auch die Sprachkurse Englisch und Kantonesisch waren sehr gut besucht. Sie helfen den Migrantinnen, sich in Hongkong zu verständigen und bei ihren Arbeitgebern für ihre Rechte einzustehen. Einsatz Tobias Brandner Als einzige ausländische Lehrperson unterrichtet der Schweizer Theologe Tobias Brandner an der Divinity School of Chung Chi College der chinesischen Universität Hongkongs. Diese theologische Hochschule ist die liberalste in ganz Südostasien. Die Studierenden aus China, Myanmar, Indonesien und anderen südostasiatischen Ländern entwickeln sich zu wichtigen Botschaftern und Botschafterinnen für demokratische und offene Gesellschaften. Darüber hinaus bietet Tobias Brandner interessierten Studierenden einen Einblick in die praktische Seelsorgearbeit, indem er sie mit der Gefängnisseelsorge vertraut macht. Dadurch schärft er ihr Bewusstsein, dass sich die Kirche gegenüber den Menschen am Rande nicht verschliessen, sondern sie ins Zentrum ihrer Arbeit stellen sollte. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr China Kaderentwicklung für ein China im Wandel Hongkong Soziale Gerechtigkeit für Migrantinnen und Industriearbeiter Hongkong Universitäre Ausbildung für ein China im Wandel Japan/Kyoto Eintauchen in den interreligiösen Dialog Japan/Schweiz Austausch mit dem Sozialhilfswerk KISWEC Südkorea/Seoul Stärkung der Umweltbewegung in Südkorea Palästina mission 21 Projekt «Sternberg» Arbeit mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen Das Rehabilitationszentrum «Sternberg» in der Nähe von Ramallah fördert Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Physio- und Kunsttherapeutinnen und -therapeuten unterstützen die Kinder und Jugendlichen durch Hausbesuche und tragen damit zu ihrer sozialen Integration in die Gesellschaft bei. Für die Jugendlichen besteht die Möglichkeit, eine Berufslehre in der Landwirtschaft, in Handarbeit oder Hauswirtschaft im Zentrum zu absolvieren. Gesamtbudget des Projekts Fr , Brot für alle-beitrag Fr Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

16 Peru & Bolivien mission 21 Landesprogramm Geographische und thematische Fokussierung mission 21 hat die beiden bisherigen Landesprogramme Peru und Bolivien in einem einzigen Kooperationsprogramm Peru und Bolivien vereint und damit einen weiteren Schritt hin zur geographischen und thematischen Fokussierung vollzogen. Das neue Kooperationsprogramm Peru und Bolivien wird sich nach einer zweijährigen Ausstiegsphase aus Lima und Huancayo ab 2016 geographisch ausschliesslich auf die Regionen Puno / Cusco (Peru) und La Paz (Bolivien) konzentrieren. Kontext Obwohl die zwei Regionen in verschiedenen Ländern liegen, ist der Kontext auf Grund der geographischen Nähe und des gemeinsamen soziokulturellen Hintergrundes (Quechua und Aymara) sehr ähnlich: Zwar findet in Peru ein Demokratisierungs- und Dezentralisierungsprozess statt und die bolivianische Regierung bemüht sich, die indigene Bevölkerung innerhalb der bolivianischen Gesellschaft gleichzustellen und zu integrieren. Dennoch lebt die Mehrheit der Bevölkerung der beiden Regionen weiterhin in Armut und beteiligt sich kaum am politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen. Bildung und Ernährungssicherung Die Partnerorganisationen von mission 21 konzentrieren sich auf zwei thematische Kernbereiche: Bildung und Sicherung der Lebensgrundlagen. Im Bildungsbereich geht es primär darum, die Zielbevölkerung zu befähigen, sich an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu beteiligen und Konfliktsituationen gewaltfrei zu bewältigen. Dies geschieht durch Bildungsprogramme für Erwachsene und Jugendliche, die Alphabetisierung von Bäuerinnen und Bauern sowie durch theologische Ausbildung. Im Rahmen der Ernährungssicherung lernen Kleinbauernfamilien, auf die lokale und regionale Agrar- und Wirtschaftspolitik Einfluss zu nehmen, die Produktivität und das Familieneinkommen zu steigern sowie mit den natürlichen Ressourcen nachhaltig umzugehen. mission 21 Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Bolivien/La Paz Gelebte Vielfalt durch interkulturellen Dialog Bolivien/Combaya, Mocomoco Ein Leben in Würde für Kleinbauernfamilien Bolivien/Sorata Ausgewogene Ernährung und Steigerung des Familieneinkommens Bolivien/Ayata Gärtnern und Weben für ein besseres Leben Peru/Lima Bildung für eine Kultur der Offenheit und Solidarität Peru/Lima Stärkung der sozialdiakonischen Arbeit Peru/Puno!Ella puede! Frauen zum Leiten befähigen Peru/Puno Gemeinsam die Gesellschaft verändern Peru/Puno Interreligiöser Dialog im südandinen Raum Peru/Puno Konflikte bewältigen, Gewalt überwinden Peru/Huancayo Ernährungssicherung im Cunas-Tal Peru/Puno Alphabetisierungsprogramm Peru/Lima Audiovisuelle Medien für Jugendgruppen Peru/Puno, Cusco Menschenrechte und Bergbau Südsudan mission 21 Landesprogramm Konzentration auf den Südsudan Die Partnerorganisationen von mission 21 sind historisch bedingt im Südsudan lokalisiert. mission 21 konzentriert die Aktivitäten daher auf dieses neue Land, hält aber den Kontakt mit den Kirchen im Sudan aufrecht. Im Südsudan sind nach zwei Jahren Eigenstaatlichkeit erste Erfolge zu verzeichnen, aber die Situation bleibt schwierig, besonders wegen der anhaltenden ethnischen Konflikte. Positiv zu werten ist die stärkere Einbeziehung der Kirchen in den internen Friedens- und Versöhnungsprozess und den Aufbau des Landes. 16 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

17 «Keine Entwicklung ohne Frieden» So hat es der Präsident der Presbyterianischen Kirche des Südsudan (PCOSS) während seines Besuchs in der Schweiz immer wieder formuliert. Ein Schwerpunkt von mission 21 im Südsudan ist daher weiterhin die Unterstützung der Partnerorganisationen in ihrer Friedens- und Versöhnungsarbeit: Der Sudan Council of Churches (SCC) bildet Friedensfachkräfte aus, das Programm für christlich-muslimische Beziehungen in Afrika (PROCMURA) sichert das friedliche Miteinander zwischen Mitgliedern der beiden Religionsgemeinschaften und die PCOSS engagiert sich für die Beilegung der grossen ethnischen Konflikte und lokalen Rebellionen. Den zweiten Schwerpunkt bildet die Mitarbeit beim Aufbau des Landes. Im Zentrum steht dabei die Bildungsarbeit. Bei einer Analphabetenquote von 73 Prozent ist auch die Erwachsenenalphabetisierung eine dringende Aufgabe. Von der Bildungsarbeit profitieren zurzeit circa Schülerinnen und Schüler. Mit einer wachsenden Zahl an Strassenkindern sieht sich das Strassenkinderheim in Renk konfrontiert, das im letzten Jahr seine Kapazität auf 60 Plätze erhöht hat. Um lokale Ernährungssicherung und Hebammenausbildung kümmert sich weiterhin die Presbyterian Relief and Development Agency (PRDA). Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr landesweit Im Einsatz für den Aufbau eines neuen Landes landesweit Friedens- und Versöhnungsarbeit landesweit Starke Frauen für Kirche und Gesellschaft Juba Frauen- und Jugendarbeit landesweit Jugendarbeit und Strassenkinderheim landesweit Bildung für die Zukunft Malakal Befähigung zum Engagement für eine gerechtere Welt Pochalla Ernährung und Entwicklung auf dem Land Leer Leben für Mütter und Kinder landesweit HIV/Aids: Aufklärung und Hilfe im Südsudan landesweit Gesellschaft und Gemeinschaft gestalten landesweit Kompetenz und Engagement für den Südsudan Südafrika mission 21 Landesprogramm Heim für behinderte Kinder und Jugendliche Die Moravian Church in Südafrika fördert in Elim (Kapprovinz) fünfzig Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung. Gesamtbudget des Projekts Fr , Brot für alle-beitrag Fr Tansania mission 21 Landesprogramm Kirche für die Armen Im unwegsamen Hochland im Südwesten Tansanias engagieren sich die Südprovinz und die Südwestprovinz der Herrnhuter Brüdergemeine für Menschen am Rande der tansanischen Gesellschaft. An abgelegenen Orten, an denen die staatliche Fürsorge nicht greift, unterhalten die Kirchen Projekte zur Bekämpfung der Armut. Sie betreiben Berufsbildungszentren, Sekundarschulen oder theologische Ausbildungsstätten. Bildung verstehen sie dabei als Schlüssel zu einer besseren Zukunft. mission 21 unterstützt beide Kirchen, damit Frauen und Waisenkinder Bildungschancen erhalten und ihnen Wege aus der Armut ermöglicht werden. mission 21 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

18 Ein wichtiges Thema für die gesamte tansanische Gesellschaft ist HIV/Aids. In manchen Orten in der Region Mbeya trägt jede/r fünfte EinwohnerIn das HI-Virus in sich. Die Herrnhuter Brüdergemeine in Tansania leistet Prävention, behandelt Kranke in ihren Spitälern und Gesundheitszentren und wirkt der Stigmatisierung der infizierten Personen entgegen. Sie ist eine Kirche, die nicht nur predigt, sondern auch gemeinnützig handelt. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Mbeya, Rungwe Qualifizierte Fachkräfte verändern die Gesellschaft Mbeya, Rungwe Kompetenzen stärken die Gesellschaft entwickeln Südwest-Tansania Eintreten für das Leben HIV/Aids Programm Tansania Südwest-Tansania Gemeinsam die Gesellschaft gestalten Südliches Hochland, Rungwe Frauen auf dem Weg in die Zukunft Lutengano, Utengule Lernen für die Gesellschaft von morgen Südwest-Tansania Nachhaltige Forstwirtschaft Mbeya, Kyela Bildung für die Zukunft Mbozi, Isoko Medizinischer Dienst Mbeya, Rungwe Arbeit mit Waisenkindern Frauenförderung mission 21 Frauenförderungsfonds Frauennetzwerke weltweit stärken In den ländlichen Gebieten des Südens sind mehrheitlich Frauen für die Ernährung der Familie zuständig. Sie versorgen die Bevölkerung mit den Erzeugnissen ihrer Feld- und Gartenarbeit und oft auch mit Wasser. Mit dem Frauenförderungsfonds unterstützt mission 21 Frauennetzwerke ihrer Partnerkirchen, damit deren Erfahrungen verstärkt in die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit einfliessen. Die Netzwerke bieten Raum zur Reflexion von Geschlechterrollen und fairer Arbeitsverteilung und fördern den Zugang zu Ressourcen sowie eine ausgeglichene Teilhabe von Männern und Frauen an gesellschaftlichen Entwicklungen. Der Fonds fördert Initiativen von Frauen und stärkt die Frauen in den Bereichen Bildung, Einkommens- und Friedensförderung, Gesundheit sowie kontextuelle Theologie. Gesamtbudget des Fonds: Fr , Brot für alle-beitrag Fr PEP! mission 21 Professionals Exposure Program (PEP!) Kurzeinsätze im Süden PEP! ist ein Bildungsangebot von mission 21, das aus drei Teilen besteht: Vorbereitungskurs, sechs bis zwölf Monate Einsatz in einem Projekt, Rückkehrkurs und interkultureller Workshop. Die Aufgabe der Teilnehmenden im Projekteinsatz steht in Zusammenhang mit ihrem Beruf oder ihrer Ausbildung. Sie vertiefen dabei ihr Fachwissen und erwerben interkulturelle Kompetenz. Die Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika erhalten durch die PEP!-Einsätze acht bis zwölf qualifizierte und hoch motivierte Fachkräfte pro Jahr. Gesamtbudget Fr , Brot für alle-beitrag Fr Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

19 HEKS Seminarstr. 28 Postfach, 8042 Zürich Tel Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) HEKS ermöglicht Menschen den Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen wie Land, Wasser, Nahrung, Bildung und hilft Unterdrückten, ihre Rechte einzufordern. Rund 200 Projekte im In- und Ausland zielen auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde für alle Menschen, unabhängig davon, welcher Volksgruppe oder Religion sie angehören. Äthiopien HEKS Landesprogramm / Äthiopien zählt mehr als 85 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Der Bevölkerungsdruck ist gross, und längere Dürreperioden stellen Viehzüchter und Ackerbäuerinnen vor grosse Herausforderungen. Eine zentrale Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit ist es deshalb, die Ernährung und den Zugang zu sauberem Trinkwasser nachhaltig zu sichern. HEKS arbeitet mit engagierten lokalen Partnerorganisationen zusammen. Sie unterstützen die Initiativen der ländlichen Bevölkerung und Selbsthilfegruppen mit folgenden Aktivitäten: HEKS Ernährungssicherung und Einkommensförderung Nur eine Landwirtschaft, die neben der Selbstversorgung auch Produkte zur Vermarktung erzeugt, hilft den Bauernfamilien, ihre Ernährung und Lebensgrundlage langfristig zu sichern. Auf den lokalen Wochenmärkten können sowohl traditionelles Gemüse und Obst als auch neue Nischenprodukte wie zum Beispiel Äpfel gut verkauft werden. Die Partnerorganisationen vermitteln neues Wissen und begleiten Bauernfamilien dabei, innovative Ideen umzusetzen und neue Erzeugnisse auf den Markt zu bringen. Mit gemeinschaftlicher Organisation lassen sich bessere Preise erzielen. So erhalten z.b. Gruppen von Bäuerinnen Unterstützung beim Aufbau von Geschäftstätigkeiten für ein zusätzliches Einkommen. Zugang zu sauberem Trinkwasser Das Recht auf Nahrung bedingt den Zugang zu sauberem Trinkwasser. HEKS unterstützt sowohl bauliche Vorhaben (Brunnen, Zisternen, Wasserrückhaltebecken) als auch Erosionsschutzmassnahmen im Wassereinzugsgebiet (Wiederaufforstung, Terrassierung). In einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Forschungsinstitut EAWAG unterstützte HEKS die Entwicklung einfacher Filtermethoden, um die Qualität des Trinkwassers zu verbessern. Ökologische Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen Der Bevölkerungsdruck in Äthiopien hat zur Folge, dass sich immer mehr Menschen und Tiere den landwirtschaftlich nutzbaren Boden teilen müssen. Nur wo Boden und Wasser schonend genutzt werden, können Erosionsschäden vermieden werden. Eine Landwirtschaft, die den ökologischen Grundsätzen Rechnung trägt, kann selbst in ariden Zonen die Bodenfruchtbarkeit verbessern und die Erträge erhöhen. Kompostierung, Gründüngung und pflanzliche Befestigung von Terrassenrändern sind Massnahmen, die von Kleinbauernfamilien im Hochland Äthiopiens getestet und weitervermittelt werden. Damit Quellen auch in der trockenen Jahreszeit Wasser führen, muss das umliegende Land genügend Wasser speichern können. HEKS unterstützt deshalb die Aufforstung von Hangflächen und den Aushub von Wasserrückhaltebecken. Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Shashemene Ökologische Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen (HEKS ) Rift Valley Fluorfilter für sauberes Trinkwasser (HEKS ) Guduru Vielfältige Landwirtschaft und Wiederaufforstung (HEKS ) Shambo Einkommensförderung für Kleinbauernfamilien (HEKS ) national Wasserversorgung und Quellschutz für Dörfer im Hochland (HEKS ) national Erhaltung der Lebensgrundlage für Hirtenvölker (HEKS ) Walensu, Kerensa Sauberes Wasser für Schulkinder und Familien (HEKS ) Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke

20 Bangladesch HEKS Landesprogramm / Das HEKS-Landesprogramm in Bangladesch befasst sich mit der Entwicklung ländlicher Gemeinschaften. In den Projekten stehen jene Menschen im Zentrum, deren Existenzgrundlagen schwach oder unsicher sind. Sie gehören zu wirtschaftlichen, sozialen, religiösen oder ethnischen Minderheiten und werden dabei unterstützt, ihre Rechte einzufordern, damit auch für sie ein Leben in Würde möglich wird. Die ländliche Entwicklung geht mit einer Steigerung der Einkommen und einer Verbesserung der Lebensqualität einher. Dabei werden die grundlegenden Menschenrechte sowie staatliche Rechte bemüht, die auch für Minderheiten gelten und ihre soziale und politische Besserstellung in der Gesellschaft legitimieren. HEKS stärkt Basisorganisationen durch Begleitung, Beratung und Vermittlung von Know-how. Mithilfe von Kampagnen, Publikationen und Dokumentation können sie sich untereinander vernetzen und damit ihren Zugang zu natürlichen Ressourcen verbessern: Sie nutzen die Ausübung des Wahlrechts, die Beteiligung an lokalen Exekutiven sowie Vernetzung und Lobbyarbeit auf regionaler oder nationaler Ebene, um ihre Ansprüche geltend zu machen und ihre Rechte einzufordern. Unterstützung von Bergvölkern Die kirchliche HEKS-Partnerorganisation CCDB (Nahrung und Frieden für Bergvölker) arbeitet in den Bergen im Südwesten von Bangladesch mit Familien in 91 Dörfern. Den Bergvölkern droht Gefahr von verschiedenen Seiten: Bevölkerungsdruck durch NeusiedlerInnen aus dem Flachland, Rodungen der Wälder oder religiös und ethnisch motivierte Auseinandersetzungen mit der jeweils dominierenden Bevölkerungsgruppe. Oberste Priorität hat die Ernährungs- und Existenzsicherung. Ein würdiges Leben für Unterdrückte und Minderheiten Fünf HEKS-Partnerorganisationen - BDSC (Neue Starthilfen für Armuts-Prostituierte), GBK (Grundrechte und Menschenwürde für Dalits und Adivasi), ESDO (Schulbildung und würdige Arbeit für Dalits und Adivasi), ARCO (Bessere Lebensbedingungen für Latrinenreiniger) und SERP (Grundrechte und Ausbildung für Dalits und Adivasi) - arbeiten alle mit extrem ausgegrenzten Minderheiten. Die Dalits (kastenlose Hindus im muslimischen Staat) müssen, wenn sie denn überhaupt Arbeit finden, Latrinen reinigen oder andere unwürdige Arbeiten verrichten. Auch die Adivasi (Angehörige der Urbevölkerung und ebenfalls Hindus) werden zunehmend ihrer Lebensgrundlage beraubt. HEKS unterstützt sie dabei, den Staat wo immer möglich in die Pflicht zu nehmen und ihre Grundrechte einzufordern. Starthilfen und Bildungsangebote sollen eine Arbeit und ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen. Die Jugendlichen erhalten neue Perspektiven, die ihnen ermöglichen, Selbstbewusstsein zu entwickeln, sich ein würdiges Leben aufzubauen und so dem Schicksal ihrer Eltern zu entfliehen. HEKS Gesamtbudget der Projekte Fr , Brot für alle-beitrag Fr Chittagong Hill Tracts Nahrung und Frieden für Bergvölker (HEKS ) Kurigram Neue Starthilfen für Armuts-Prostituierte (HEKS ) Nordwest-Bangladesch Grundrechte und Menschenwürde für Dalits und Adivasi (HEKS ) Thakurgaon und Dinajpur Schulbildung und würdige Arbeit für Dalits und Adivasi (HEKS ) Nordwest-Bangladesch Bessere Lebensbedingungen für Latrinenreiniger (HEKS ) Nilphamari und Dinajpur Grundrechte und Ausbildung für Dalits und Adivasi (HEKS ) 20 Projekte der schweizerischen Evangelischen Werke 2014

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