Grundlagen. Software-Grundkenntnisse: Windows installieren, pflegen, schützen Daten sinnvoll ordnen Fehler vermeiden. 2. Auflage August 2013

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1 Software- Grundlagen Software-Grundkenntnisse: Windows installieren, pflegen, schützen Daten sinnvoll ordnen Fehler vermeiden 2. Auflage August 2013 Klaus Eifert 1

2 I m p r e s s u m Über dieses Buch In der Einleitung werden Konzepte und Grundbegriffe von Hard- und Software erläutert. Dann wird an Beispielen gezeigt, was Software ist und mit welchen Mitteln sie entsteht. Es folgen eine Übersicht über die Festplatte und ihre Einteilung, die Vorteile der Partitionierung und Empfehlungen. Ausführlich werden Dateisysteme erklärt, welche es gibt und wie sie funktionieren. Die Defragmentierung und das sichere Löschen von Daten werden erläutert. Weiter geht es mit Betriebssystemen, ihren Eigenschaften und Unterschieden, Treibern, Diensten und Updates. Von Windows XP bis Windows 8 werden Unterschiede und vor allem Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Das Installieren und Entfernen von Programmen wird betrachtet, vor allem, was daran so schwierig ist. Was tun, wenn Windows nicht mehr funktioniert oder mit Trojanern infiziert ist? Die beste Lösung könnte eine Neuinstallation sein. Deshalb endet das Buch mit einer Anleitung, wie man Windows installiert und optimiert und anschließend die Anwendungen und installiert und einrichtet. Der Autor Autor: Klaus Eifert, geb in Sachsen; Studium; Abschluss als Dipl.-Ing. für Elektronik, Spezialrichtung Entwurf und Konstruktion von Computersystemen Arbeit im Forschungsinstitut der Metallurgie. Entwicklung und Einsatz von Großrechnern und spezialisierten PC, Robotertechnik und lokalen Rechnernetzen eigene Firma Schulung und Beratung sowie Arbeit als Dozent in der Lehrlingsausbildung und Lehrerweiterbildung und im Computerservice. Seit 2005 als Autor tätig. Impressum 2012 Klaus Eifert Die Verwendung von Warenbezeichnungen oder Handelsnamen berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese frei benutzt werden können. Es kann sich um eingetragene Warenzeichen oder sonstige geschützte Kennzeichen handeln, auch wenn sie nicht als solche markiert sind. Haftungsausschluss: Obwohl alle Informationen nach bestem Wissen verfasst wurden, muss der Autor jede Verantwortung für mögliche Schäden ablehnen, die bei Befolgung der Anleitungen eintreten könnten. Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. Gedruckt auf Xerox DC-242. ISBN

3 Inhaltsverzeichnis I n h a l t s v e r z e I c h n I s Inhaltsverzeichnis Einleitung Grundlagenwissen ist wichtig Was hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert? Wie können Sie Grundlagenwissen erwerben? Hardware Arten von Computern Prozessor Hauptplatine Festplatte Arbeitsspeicher (RAM) Optische Massenspeicher Unterbrechungen Eingabegeräte BIOS und Startvorgang BIOS-Setup-Programm Welche BIOS-Einstellungen sollten Sie kennen? UEFI-BIOS Software Fachbegriffe Dateien und Ordner Desktop Auslagerungsdatei Symbolleisten und Taskleiste Anwendungsprogramme Lizenzen Weitere Fachbegriffe Links und Verknüpfungen Programmiersprachen Was bedeutet Programmieren? Aufgabenstellung exakt formulieren Algorithmus erstellen Übersetzen in eine Programmiersprache Bit und Byte Darstellung von Buchstaben und Zahlen Maschinensprache Assemblersprachen die zweite Generation Programm DEBUG Vollwertige Assemblersprachen Wer braucht heute noch Assemblersprachen? Hochsprachen Programmiersprachen der dritten Generation Interpreter und Compiler Programmiersprachen der vierten Generation Programmiersprachen der fünften Generation

4 I n h a l t s v e r z e I c h n I s 3. Einrichten der Festplatte Partitionen der Festplatte Beispiel einer Partitionstabelle Primäre Partition Erweiterte Partition und logische Laufwerke Was bringt die Unterteilung der Festplatte? Mehr Geschwindigkeit Mehr Sicherheit Mehr Übersicht Weniger Aufwand bei der Datensicherung Einteilung der Festplatte Wie ändert man die Einteilung der Festplatte? Wie groß sollte die Systempartition sein? Wie viel Platz wird für Daten gebraucht? Dateien und Dateisysteme Dateien Dateinamen Dateitypen Formatieren der Partitionen Dateisystem Woraus besteht das Dateisystem? Wie arbeitet ein Dateisystem? Sektoren und Verwaltungseinheiten Dateibelegungstabelle Wo ist noch Platz frei? Welche Dateisysteme gibt es? FAT NTFS und Journal NTFS und Benutzerrechte NTFS und Datenschutz NTFS und Verschlüsselung Weitere Dateisysteme Ist FAT32 oder NTFS besser? Wie formatiert man eine Partition? Partition oder Festplatte zuverlässig löschen Betriebssystem Begriffe Benutzeroberfläche: grafisch oder befehlszeilenorientiert Betriebsart: Singletasking oder Multitasking Multithreading Multiprocessing Aktuelle Betriebssysteme Windows XP Windows Vista Windows Windows

5 I n h a l t s v e r z e I c h n I s Linux Apple Macintosh Marktanteile bei Desktop-Computern Marktanteile bei Smartphone-Betriebssystemen Treiber Wozu braucht man Treiber? Wer entwickelt die Treiber? Warum und wie schnell veralten die Treiber? Was sind zertifizierte Treiber? Geräte Manager Woher bekomme ich die Treiber? Wie werden Treiber installiert? Dienste Welche Dienste laufen auf meinem PC? Kann ich die Dienste konfigurieren? Lohnt es sich, Dienste zu deaktivieren? Updates Warum sind Updates notwendig? Beispiele Wie werden die Updates installiert? Das automatische Windows-Update programmieren Fehlermeldungen Ist es riskant, Updates zu installieren? Updates entfernen Updates aus unsicheren Quellen Systemregistrierung Aufbau der Registry Schlüssel der Registry Sichern der Registry Änderungen an der Registry Aufräumen und Reparieren der Registry Anwendungsprogramme installieren Arten von Anwendungen Anwendungsprogramme Hilfsprogramme Programmbibliotheken Was passiert bei einer Programminstallation? Was bedeutet Windows lernt neue Dateitypen kennen? Weitere Arten von Textdateiformaten Was sollte ich bei einer Installation beachten? Programme entfernen Was ist daran schwierig? Uninstaller Neustart ist ratsam nach einer Installation oder Deinstallation Vorsichtsmaßnahmen Muss Windows neu installiert werden?

6 I n h a l t s v e r z e I c h n I s Eine Schätzung: Wie aufwändig ist eine Neuinstallation? Wie riskant ist eine Neuinstallation? Aktivierung Wiederholung der Windows-Aktivierung Portable Software Was sollte man möglichst nicht installieren? Browser-Toolbars Mehrere Installationen auf einem PC Das alte und zusätzlich ein neues Windows, beide auf C: Das alte Windows XP auf Laufwerk C:, Windows 7 nach D: Windows Ein virtuelles Betriebssystem der PC im PC Sehr kurze Einführung: Netzwerk Wartung und Fehlersuche Wartung Kontrollieren Temporäre Dateien löschen Wartung für Spieler und Power-User Einstellungen optimieren Überflüssige Treiber entfernen Energiesparmodus Datensicherung Aktuelle Dateien sichern Images erstellen Langzeitlagerung Fehlersuche Blue Screen Erweiterte Startoptionen und abgesicherter Modus Es gelingt mir nicht, den abgesicherten Modus zu starten Ereignisanzeige Wie bekomme ich Hilfe? Softwarefehler Schwierige Software Warum ist das Erstellen von Software so schwierig? Software ist unglaublich umfangreich Warum ist Software fehlerhaft? Wie viele Fehler können in Software enthalten sein? Kein Scherz Warum sind diese Fehler so schwer zu beheben? Ein Teil der Fehler kann nicht genau lokalisiert werden Änderungen sind riskant Fehler können aus Zeitmangel nicht behoben werden Warum funktioniert Software trotz aller Fehler? Was kann man selbst gegen die Fehler tun? Fehlerarme Software Anleitung zur Neuinstallation

7 I n h a l t s v e r z e I c h n I s Das Betriebssystem installieren Vorbereitungen Recovery-CD Roh-Installation von Windows 7 und Vista Weitere Partitionen Treiber Updates Informationen zu Webbrowsern Windows verbessern und optimieren Windows-Explorer optimieren Wo befinden sich Ihre Daten? Eigene Dateien verlagern Zusätzliche Benutzerkonten einrichten Zugriffsrechte für einzelne Ordner modifizieren Messenger deaktivieren Doppelklick-Empfindlichkeit Programme im Startmenü sortieren Internet Explorer konfigurieren Taskleiste optimieren (nur für Windows XP) Sinnlose Änderungen Readyboost Schriften Überflüssige Windows-Komponenten Registry aufräumen Auslagerungsdatei optimieren Speicher-Tuning Dateikomprimierung Anwendungen installieren Generelle Anmerkungen Adobe Reader und Adobe Flash Player MS Silverlight Java-Laufzeitumgebung (JRE) Office-Pakete Brauche ich ein Office-Paket? Microsoft Office MS Works OpenOffice LibreOffice OpenOffice for Kids Krieg der Dateiformate Was sollte man als Anwender tun? installieren und konfigurieren Grundlagen Client auf dem Server des Providers Eigener Mail-Client Die -Adresse

8 I n h a l t s v e r z e I c h n I s Protokolle Übersicht Postversand mit SMTP Postempfang mit POP3 oder IMAP IMAP-Konto auf mehreren PCs gemeinsam nutzen Bei wem können Sie ein Postfach mieten? Ihr Internet-Provider Fre -Anbieter Webspace-Anbieter Zugangsdaten Postfach einrichten Postfach bei GMX einrichten Postfach bei WEB.DE einrichten Postfach bei T-Online einrichten Virenschutz Eigenen -Client benutzen Outlook und Outlook Express Thunderbird Windows Mail Anhang Warum arbeiten Computer im Binärsystem? Was ist das eigentlich ein Zahlensystem? Römisches Zahlensystem Das Sexagesimalsystem Dezimalsystem Oktalsystem Binärsystem Hexadezimalsystem Versuche mit Windows 8 Consumer Preview Starten Startmenü Charm Bar Kommandozeilenbefehle Fachwortverzeichnis Rezension des ekz - Informationsdienstes

9 E i n l E i t u n g 1. Einleitung 1.1. GrundlaGEnwissEn ist wichtig wenn man das erste Mal eine computer-fachzeitschrift aufschlägt oder eine hotline anruft, wird man mit schwer verständlichen Fachausdrücken überschwemmt. solange sie die Fachausdrücke nicht kennen und einige wichtige Grundfunktionen von windows nicht verstehen, wird keine hilfe effektiv sein können. windows ist das Produkt einer us-amerikanischen Firma, das software-original liegt in englischer sprache vor. selbst für einen englisch sprechenden computerlaien ist es beim lesen einer Programmmitteilung nicht immer einfach zu verstehen, was der Programmierer gemeint hat. durch die Übersetzung ins deutsche gehen weitere nuancen verloren. dadurch treffen sie während einer installation und bei anderen Gelegenheiten in dialogfenstern oft auf unverständliche Formulierungen. wenn Probleme auftreten, geben die Fehlermeldungen häufig keinen verständlichen hinweis auf die Fehlerursache und sind keine wirkliche hilfe bei der Fehlerbeseitigung. Mit mehr wissen über Fachbegriffe und Konzeptionen werden sie vormals mysteriöse Bildschirmmeldungen etwas besser verstehen und richtig reagieren können. software-hersteller bringen alle ein bis zwei Jahre eine neue Programmversion auf den Markt. damit die leute das Geld für die neue Version locker machen, wird mit ach so tollen neuerungen geprahlt. Viele, wenn nicht die meisten neuerungen werden nur von wenigen Menschen oder Firmen gebraucht. Eine weitverbreitete schätzung lautet: 80 % der Benutzer werden 80 % der Menüpunkte niemals benutzen! Microsoft lässt sogar die selten benutzten Menüpunkte und symbole automatisch verschwinden ( desktopbereinigung ). der Bedienkomfort und das aussehen werden mit jeder neuen Version verbessert. der höhere Komfort erfordert mehr rechenleistung, deshalb wird jede neuere Programmversion deutlich langsamer als die Vorgängerversion arbeiten. sie bezahlen für höheren Komfort mit Geschwindigkeitsverlust, wenn sie ihren Pc nicht aufrüsten. die hersteller werben damit, dass zahlreiche Mängel der Vorgängerversion behoben worden sind. das ist wahr. Einige der Fehler sind beseitigt, andere sind durch neue ersetzt worden. die Erfahrung und die statistiken sagen: die anzahl der softwarefehler in einem Programm wächst schneller als der umfang des Programms. Es scheint, dass neue Programmversionen in immer kürzeren abständen aufeinander folgen, getreu dem Motto: was lange hält, bringt kein Geld! (dieses Zitat ist vom chef einer Kfz-werkstatt.) daher sollte man beim Erscheinen einer neuen Programmversion stets gut überlegen, ob man sie wirklich braucht und ob man die damit verbundenen nachteile in Kauf nehmen möchte. Etwas neues vor allem deshalb zu kaufen, weil es gerade modern ist das kann teuer werden (das gilt nicht nur in der computerbranche) was hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert? Bei jeder neuen Version eines Betriebssystems achten die Entwickler darauf, dass trotz aller Verbesserungen auch sämtliche alten Befehle weiterhin funktionieren. dadurch können sie ihre älteren, lieb gewonnenen Programme weiter benutzen, wenn sie zu einem moderneren Betriebssystem wechseln. dieses freundliche Prinzip nennt man abwärts-kompatibilität. die meisten Befehle und Methoden, die in den 80er-Jahren entwickelt worden sind, können dadurch auch heute noch verwendet werden wurde das Betriebssystem cp/m entwickelt und 1979 zu Ms-dOs Version 1.0 (disk-operationssystem) weiter entwickelt. alle paar Jahre gab es eine weiterentwickelte Version von Ms-dOs, die letzte Version hatte die 6.22 als nummer. dos bildete die Basis für windows. windows 3.1, 95, 98 und windows ME waren eigentlich ein grafischer Zusatz zu dos. Für diejenigen, die dos nicht kennen: dieses Betriebssystem kann mit einer Maus nichts anfangen. alle Befehle muss man auf der tastatur eintippen. Beispielsweise sucht der folgende Befehl alle auf der Festplatte c: befindlichen word-dateien heraus (sowohl *.doc als auch *.docx) und kopiert sie auf einen usb-stick (dabei wird angenommen, dass windows dem stick den laufwerksbuchstaben e: zugewiesen hat): xcopy c:\*.doc* e:\*.doc* /s /y 9

10 E i n l E i t u n g dieser und andere Befehle funktionieren seit 25 Jahren mit jeder dos- und windows-version bis einschließlich windows 8 und werden höchstwahrscheinlich auch mit windows 9 und 10 funktionieren. 2. windows 2000 und die nachfolger basieren nicht mehr auf dos, aber als Ersatz gibt es jetzt das Fenster Eingabeaufforderung. dadurch können die alten dos-befehle weiterhin benutzt werden. Probieren sie es ruhig mal aus! Öffnen sie in der Programmgruppe Zubehör die Eingabeaufforderung, tippen sie den obigen xcopy-befehl ein und drücken sie Enter. Einfacher kann eine datensicherung nicht sein! die Bedeutung dieser Befehle nimmt nicht ab, mit jeder neuen windows-version kommen weitere Befehle hinzu. sie heißen nun nicht mehr dos-befehle, sondern Kommandozeilenbefehle. Manche dieser Befehle sind viel effektiver als das Klicken mit der Maus, und manche der klassischen Befehle sind die letzte rettung, wenn windows nicht mehr funktioniert. darüber hinaus kann man mit sogenannten stapeldateien (das sind dateien, die eine Folge solcher Befehle enthalten) zahlreiche routineabläufe automatisieren. das Betriebssystem windows 2003 server und dessen nachfolger beispielsweise lassen sich vollständig mit Kommandozeilenbefehlen installieren, konfigurieren und bedienen, ohne ein einziges Mal die Maus anzufassen. Es gibt noch viel mehr Beispiele, was sich trotz ständig wechselnder farbenprächtiger Bedienoberflächen nicht verändert. das bedeutet, dass ein solides Grundlagenwissen kaum veraltet. Es ist interessant, hilf reich und gewiss keine Zeitvergeudung, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen. 10

11 E i n l E i t u n g wie können sie Grundlagenwissen erwerben? die computer-fachzeitschriften sind dabei keine große hilfe. nur wer sich intensiv für computer interessiert, gibt regelmäßig Geld für eine Fachzeitschrift aus. und für genau diesen leserkreis und dessen Fach-Grundwissen werden die Zeitschriften verfasst. wer den Pc einfach nur als werkzeug für die arbeit oder für das hobby, zum surfen, Kommunizieren und lernen sieht, ist mit der teminologie der meisten computerzeitschriften überfordert. Grund lagenwissen wird darin leider nur selten und unsystematisch angeboten, meist wird ein thema nur in wenigen sätzen angerissen, damit es leicht verdaulich bleibt. computerkurse an der Volkshochschule sind auch nicht immer erfolgreich. die teilnehmer haben extrem unterschiedliche Vorkenntnisse und auch verschiedene Erwartungen: die Einen wollen nur lernen, wohin sie klicken müssen, um eine zu schreiben, und andere wollen auch hinter die Kulissen schauen. im Ergebnis kommen einige teilnehmer einigermaßen mit, andere sind unterfordert und gelangweilt oder überfordert. Eigentlich wäre Einzelunterricht am besten, doch wer will das bezahlen? dieses Buch ist ihr Einzelunterricht. lesen sie es in ihrem individuellen tempo. Englische Fachwörter werden erklärt und durch deutsche Fachwörter ersetzt, wo es möglich ist. Ein kleines Fachlexikon ist enthalten. Ein ausführliches inhaltsverzeichnis, Verzeichnisse der abbildungen und tabellen sowie ein index sollen ihnen bei der Orientierung helfen. ich hoffe, sie finden das Buch unterhaltsam und vor allem verständlich. drei Beispiele, wie Grundwissen ihnen weiterhelfen kann: Klicken sie hier, um die Festplatte zu komprimieren und speicherplatz zu sparen, lesen sie. sparen ist doch gut, oder? doch wenn sie erfolgreich Platz auf der Festplatte gespart haben (war die eigentlich schon so voll, dass sparen sinnvoll ist?), wird der Pc merklich langsamer. Viele weitere Fallstricke warten auf sie. Jede Medizin für ihren Pc hat nebenwirkungen, manche davon können sehr unangenehm sein. Ein Bekannter empfiehlt ihnen ein ach so tolles Programm, das bei ihm die registry aufgeräumt und zwanzig überflüssige Einträge gelöscht hat. aber waren die wirklich überflüssig? was ist eigentlich diese rätselhafte registry? Bringt es einen messbaren nutzen, ein paar dutzend von den hunderttausenden registry-einträgen zu löschen? Bestimmt nicht. Ganz sicher aber ist: Je mehr Programme sie ihrem windows aufbürden, desto langsamer wird der Pc. ihr chef/freund/geschäftspartner hat sich das Microsoft Office 2010 gekauft und schickt ihnen texte im.docx Format, die ihr Pc nicht öffnen kann. Müssen nun auch sie das neue Office kaufen? nun, Microsoft würde ihr Geld gern nehmen. doch es gibt zwei lösungen. Zum Einen kann man den kostenlosen Konverter von Microsoft herunterladen. der Konverter wird natürlich nicht mit den automatischen updates verteilt, man muss sich selbst darum kümmern, ihn von der Microsoft-website herunterzuladen. andererseits könnte der Besitzer des neuen Office-Paketes seine texte in einer Kodierung schicken, die jeder Pc versteht (wenn er wüsste, wie das gemacht wird). und außerdem: Brauchen sie eigentlich das teure Office-Paket? der Kampfbericht vom Krieg der dateiformate im Kapitel anwendungen installieren will ihnen die hintergründe erklären. in den anleitungen und Beispielen dieses Buches wird hauptsächlich auf windows 7 eingegangen und auf den sehr ähnlichen Vorgänger windows Vista. Erste hinweise zu windows 8 in der Version vom november 2013 sind enthalten. im Buch wird auch windows XP berücksichtigt und auf die unterschiede zu windows 7 und Vista eingegangen. Obwohl XP schon elf Jahre alt ist, war es im März 2013 noch auf 38 % der deutschen Pcs installiert, windows 7 war auf 45 % der deutschen Pcs vertreten. windows 8 liegt bei 3,3 %. der support für XP endet im april das bedeutet: Microsoft stellt keine neuen updates mehr bereit, die alten updates bleiben aber verfügbar. windows XP funktioniert weiter, doch zukünftige anwendungsprogramme werden sich immer häufiger nicht auf XP installieren lassen. neue drucker und andere Peripherie wird ohne treiber für XP geliefert. wenn auf ihrem Pc immer noch windows XP läuft, gibt es keinen technischen Grund, sofort auf windows 7 oder 8 umzusteigen. lohnt sich der umstieg? abgesehen vom finanziellen aspekt: die Bedienung von windows 7 ist deutlich anders als bei XP, sie werden umlernen müssen. windows 8 ist von Microsoft für den Einsatz auf smartphones und tablet-pcs mit berührungsempfindlichen displays ( touchscreen ) konzipiert worden. der Bildschirm ist mit Kacheln gefüllt, mit denen sich apps (applikationen, deutsch: anwendungen) starten lassen. Ein startmenü gibt es nicht mehr. die Veränderungen von windows 7 zu windows 8 sind viel größer als die von XP zu 11

12 E i n l E i t u n g windows 7. ist es sinnvoll, sich erst an windows 7 zu gewöhnen, um anschließend auf windows 8 umzulernen? ich versuche in diesem Buch herauszuarbeiten, was sich von Version zu Version ändert und was nicht. nach dieser Einleitung folgt ein Kapitel über Programme, Programmierer, Programmiersprachen und was daran so schwierig ist, ein Programm zu schreiben. Keine angst ich will ihnen nicht das Programmieren beibringen! doch ich bitte sie, das Kapitel zu lesen oder zumindest zu überfliegen. auch in den nächsten Kapiteln über Festplatten und dateien gibt es einige schwierig zu verstehende abschnitte. im Kapitel softwarefehler können sie lernen, dass nicht immer sie schuld sind, wenn etwas nicht funktioniert. windows ist kein perfektes Programm, doch für normalnutzer ist etwas Besseres schwer zu finden. wenn trotz wartung und Fehlersuche (8. Kapitel) und antivirenprogramm windows nicht mehr funktioniert, finden sie in den letzten drei Kapiteln eine kommentierte anleitung, wie man windows, anwendungen und E- Mail-Programm neu installiert. Beginnen wir zunächst mit Grundbegriffen von hard- und software. 12

13 E i n l E i t u n g 1.2. hardware die Geräte, die sie anfassen und anschließen können und auf die sie Garantie haben, werden als Hardware bezeichnet. was sich nicht anfassen lässt, ist die Software, sind die Programme des computers. das Betriebssystem windows und dessen Bildschirmschoner, der internet-explorer, word und das -Programm gehören zur software, leider gehören auch Viren und trojaner dazu arten von computern Supercomputer werden für wetterprognosen, Klimamodelle, Erdbebenvorhersagen, Pharmazie, crashtests und andere Forschungen gebraucht. der gegenwärtig größte supercomputer hat acht-kern-cpus, ist in 672 schränken untergebracht, benötigt 10 Megawatt strom (etwa der Bedarf von haushalten) und kostet eine halbe Milliarde Euro. Mainframes werden in den rechenzentren von universitäten, Konzernen und Verwaltungen eingesetzt. sie kosten zwischen 0,5 und 50 Millionen Euro. EdV-anlagen der Mittleren Datentechnik werden von mittelständischen unternehmen und großen Konstruktionsbüros gebraucht. der bedeutendste hersteller ist ibm mit dem system as/400, das je nach ausstattung bis Euro kostet. Workstations werden für wissenschaftlich-technische Berechnungen verwendet. leistung und Zuverlässigkeit liegen weit über einem Pc bei einem Preis ab Euro. der PC (Personal Computer) basiert auf dem Konzept des ibm-pc aus dem Jahr nach diesem Grundbauplan entwickelte computer werden als ibm-kompatibel bezeichnet. Bei den Pcs unterscheidet man desktop-pcs, notebook-pcs und Pc-server. als Desktop-PC wird das Gerät bezeichnet, das meist auf oder unter dem desktop (deutsch: schreibtisch) steht. Notebooks sind etwas kleiner und leistungsschwächer. Mit einem desktop oder notebook arbeitet zu jedem Zeitpunkt nur ein Benutzer. PC- Server sind besonders leistungsfähige Pcs, welche leistungen (z. B. das Bereithalten von gemeinsam benutzten daten) für viele nutzer gleichzeitig erbringen. die Firma intel betreibt etwa server, Google etwa eine Million. Es gibt auch desktop-computer, die in der leistung den desktop-pcs entsprechen, aber nicht dem ibm-bauplan folgen. sie werden deshalb nicht als Pc bezeichnet. am bekanntesten sind die Apple Macintosh computer. sie haben nicht windows, sondern Mac Os X als Betriebssystem. das ipad von apple ist die kleine mobile ausführung eines apple Macintosh. alle bisher genannten computer sind universalcomputer: sie sind für wissenschaftliche Berechnungen, Büroarbeit, spiele und viele andere Zwecke einsetzbar. Zu den spezialisierten computern gehören die spielkonsolen XBox von Microsoft, Wii von nintendo und die PlayStation von sony sowie smartphones und handys. dazu kommen viele Milliarden Embedded Computer ( eingebettete computer ), die in waschmaschinen, Fernsehern, MP3-Playern, autos, werkzeugmaschinen und anderen Geräten stecken Prozessor die central Processing unit (cpu), deutsch: Zentrale Verarbeitungseinheit, kurz: Prozessor, ist die oberste steuerung für den Pc. die cpu führt Berechnungen aus und steuert alle Komponenten des Pcs. Keine Mausbewegung, keine tastenbetätigung, kein Byte, das aus dem internet eintrifft nichts darf der cpu entgehen. leistung und Qualität der cpu sind daher entscheidend für die zuverlässige Funktion des ganzen computersystems. alle Vorgänge in einem Prozessor laufen getaktet, also synchron ab. die taktfrequenz gibt an, wie oft die taktsignale erfolgen. der erste ibm-pc mit dem Prozessor i8088 aus dem Jahr 1980 hatte eine taktfrequenz von knapp 5 Mhz (Mhz = Megahertz = Millionen takte pro sekunde). Jeder takt dauert also 200 ns (nanosekunden). Jede Baugruppe des i8088 war so entworfen, dass sie niemals länger als 200 ns für einen einfachen 13

14 EinlEitung Befehl braucht. anders ausgedrückt: Ein Prozessortakt ist die Zeit für die ausführung eines einfachen Befehls, zum Beispiel einer addition. die meisten heutigen Pcs haben taktfrequenzen von 2000 bis 3500 Megahertz hauptplatine Elektronische Bauelemente werden auf Leiterplatten montiert. Eine leiterplatte besteht aus einer trägerplatte aus isoliermaterial. auf der Oberfläche der Platte sind leiterzüge aus Kupfer angeordnet. Zur besseren leitfähigkeit wird das Kupfer meist versilbert oder vergoldet. wenn die trägerplatte auf beiden seiten leiterzüge hat, wird die leiterplatte zweilagig genannt. Für komplexe schaltungen werden mehrere unterschiedliche leiterplatten aufeinandergeklebt. leiterplatten, ob ein- oder mehrlagig, sind etwa ein bis zwei Millimeter dick. die Platte wird gebohrt, und die Bohrlöcher werden innen verzinnt, abb. 1.1: cpu von unten um die leiterebenen miteinander zu verbinden. Zum abschluss werden widerstände, Kondensatoren und weitere elektronische Bauelemente in die Bohrungen gesteckt und verlötet. damit ist eine Platine (englisch: board) entstanden so nennt man eine leiterplatte mit aufgelöteten elektronischen Bauteilen. die größte Platine im computer (etwa cm) nennt man Hauptplatine. Englisch wird sie als Mainboard oder Motherboard ( Mutterplatine ) bezeichnet. die hauptplatine ist träger für zahlreiche steckplätze, schaltkreisfassungen, die cpu, externe und interne anschlüsse und elektronische Baugruppen. Meist ist sie acht- bis zehnlagig, um die vielen leiterzüge auf möglichst kleiner Fläche unterbringen zu können Festplatte Für die dauerhafte aufbewahrung von daten und Programmen ist die Festplatte zuständig. sie kann viele hundert Gigabyte dauerhaft speichern. damit sie sich das vorstellen können: Ein text von 100 GByte ohne illustrationen, gedruckt auf din a4, würde 25 Millionen seiten füllen. Beidseitig gedruckt ergäbe das einen stapel von 1200 Meter höhe. dieses Buch braucht einen speicherplatz von 0,05 GByte. Eine Festplatte besteht meist aus ein bis zwei scheiben, die auf einer gemeinsamen achse, der Spindel, angeordnet sind. die scheiben mit abb. 1.2: teil einer hauptplatine spindel bilden den Plattenstapel. die scheiben sind mit einem magnetisierbaren Material beschichtet und rotieren mit mehr als 5000 umdrehungen pro Minute. Über jeder Oberfläche schwebt ein aerodynamisch geformter schreib-/lesekopf im tiefflug. die spule darin kann die Partikel der Oberfläche magnetisieren bzw. die aufgezeichnete Magnetisierung messen. die daten sind in Spuren (Kreisen) angeordnet, mehr als eine Million spuren passen auf jede Oberfläche. innerhalb jeder spur sind die daten zu Blöcken von je 512 Byte gruppiert, den Sektoren. die Köpfe können in durchschnittlich zehn Millisekunden auf jede gewünschte spur positioniert werden. Ein Vergleich: in diesen 10 ms legt ein auto mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h eine Entfernung von 0,25 Millimetern zurück. doch für die CPU (Central Processor Unit) ist das viel zu langsam. in eben diesen 10 ms könnte eine drei-gigahertz-cpu Befehle ausführen, wenn sie nicht so schrecklich lange auf die angeforderten daten warten müsste. Festplatten gibt es hauptsächlich in zwei Größen. die sogenannten 3,5-Zoll-Platten sind etwa cm groß, rotieren meist mit 7200 umdrehungen pro Minute und brauchen ungefähr 10 watt Energie. die 2,5 -Festplatten, die hauptsächlich in notebooks zum Einsatz kommen, sind etwa cm klein, drehen sich mit 4200 u/min und kommen mit 3 bis 4 watt aus. auf die kleinere Oberfläche der scheiben passen weniger daten, und sie sind deutlich langsamer als die 3,5 -Festplatten. andererseits sind sie weniger empfindlich gegenüber Erschütterungen. 14

15 E i n l E i t u n g Zunehmend kommen neuartige SSD-Festplatten zum Einsatz. sie arbeiten mit der gleichen technologie wie usb-speichersticks und enthalten keine beweglichen teile. dadurch sind sie etwa doppelt so schnell wie magnetische Festplatten. ssd sind robust und stromsparend, aber noch teuer und mit geringer speicherkapazität arbeitsspeicher (ram) weil die Festplatten so langsam sind, braucht der Pc einen schnelleren elektronischen speicher, den Arbeitsspeicher, mit einer Zugriffszeit unter 10 ns (Nanosekunden), also etwa eine Million mal schneller als die Festplatte. damit die cpu flott arbeiten kann, werden nach dem Einschalten des Pcs das Betriebssystem, weitere Programme und die benötigten daten von der Festplatte vorsorglich in den arbeitsspeicher kopiert, geladen. dieser Vorgang, das Hochfahren, wird im Englischen als Booten bezeichnet, ausgesprochen buuten. abb. 1.3: Moderne Festplatte 3,5 von unten Optische Massenspeicher cd, dvd und Blu-ray sind optische technologien, die sich im wesentlichen nur im abstand von Bit zu Bit und damit in der Kapazität unterscheiden. auf eine cd passen 0,64 GigaByte, auf besondere rohlinge auch 0,7 oder 0,8 GB. auf eine dvd passen 4,7 GB. das reicht für abb. 1.4: Moderne Festplatte 3,5 von oben ungefähr vier stunden Video, Fotos oder dokumente. wenn Ober- und unterseite benutzt werden, verdoppelt sich die Kapazität auf 9,4 GB. werden auf einer oder beiden seiten zwei schichten übereinander angeordnet (dual layer), steigt die Kapazität auf 8,5 GB oder 17 GB. die gegenwärtig höchste Kapazität haben Blu-ray-disks mit 25 GB. Mit mehreren übereinander liegenden schichten (dual-, triple- oder Quad-layer) kann die Kapazität 100 GB erreichen. Bei industriell hergestellten scheiben werden kleine Vertiefungen (Pits) in eine reflektierende Oberfläche gepresst. Zum lesen wird die Oberfläche mit einem laser abgetastet. die glatte Oberfläche reflektiert das licht, die Vertiefungen zerstreuen den laserstrahl. Beschreibbare rohlinge enthalten einen organischen Farbstoff, der sich beim punktweisen Erhitzen mit dem laserstrahl (beim Brennen ) dunkel färbt. allerdings verändert sich der Farbstoff allmählich im sonnenlicht und sogar bei Zimmerbeleuchtung. sogar wenn man die selbstgebrannten scheiben dunkel aufbewahrt, gehen nach zwei bis fünf Jahren die ersten dateien verloren. Man ist deshalb gezwungen, von wichtigen daten alle paar Jahre neue Kopien anzufertigen unterbrechungen Es gibt unvorhersagbare Ereignisse, die der Prozessor nicht verpassen darf: ein tastendruck auf der tastatur, eine Bewegung der Maus, das Eintreffen eines datenpakets aus dem internet und anderes. Es gibt zwei Möglichkeiten für die cpu, solche Ereignisse nicht zu verpassen: Polling und interrupt. 1. Polling nennt man es, wenn die cpu in regelmäßigen, kurzen abständen bei jedem Gerät nachschaut, ob ein Ereignis eingetreten ist, das eine reaktion nötig macht. 2. Interrupts (unterbrechungsmeldungen) zu verwenden ist meist die bessere alternative. die cpu beauftragt die Komponenten des Pc, sich zu melden, wenn etwas passiert. im täglichen leben sind die türklingel, das telefon, das Pfeifen des wasserkessels, das von der decke tropfende wasser aus der defekten waschmaschine des nachbarn und das schreien des eigenen Babys solche interruptquellen. Bei einem interrupt lässt man in der regel alles stehen und liegen, entscheidet über die Priorität der unterbrechung und läuft los. auf manche interrupts kann man nicht verzichten. stellen sie sich vor, sie erwarten Besuch, und ihre Klingel ist defekt. Polling bedeutet, jede Minute einmal zur wohnungstür zu laufen, um nachzusehen, ob der Besuch viel- 15

16 E i n l E i t u n g leicht schon vor der tür steht. Offensichtlich ist die Verwendung von interrupts eleganter als Polling, aber sie sind auch erheblich schwieriger zu programmieren, weil es passieren kann, dass mehrere oder alle überwachten Ereignisse gleichzeitig eintreten. Jeder interrupt unterbricht das gerade laufende Programm und veranlasst die ausführung eines speziellen Programms, seiner Interruptbehandlungsprozedur. das unterbrochene Programm wird nach der abarbeitung des interrupts fortgesetzt. Ein interrupt abb. 1.5: ram-modul eines notebooks mit höherer Priorität unterbricht die Behandlung von interrupts niedrigerer Priorität. interrupts eignen sich besonders, um Geräte wie tastaturen, Mäuse, Modems etc. zu bedienen, die nur relativ selten etwas zu melden haben. selbst bei schnellem schreiben kann die cpu hunderte Millionen von Befehlen zwischen zwei tastenbetätigungen ausführen. tastatur und Maus haben höchste Priorität. Eine kluge Entscheidung der Konstrukteure denn wie würden wohl die meisten Menschen reagieren, wenn der computer nicht auf jeden tastendruck reagiert? Möglicherweise mit der axt oder mit dem Öffnen des Fensters... auch die Festplatte sendet eine unterbrechung, wenn der Kopf die angeforderten daten erreicht hat. doch dieser interrupt hat eine geringere Priorität. wenn die cpu es hin und wieder nicht schafft, rechtzeitig auf die Meldung der Festplatte zu reagieren, ist noch nichts verloren nach einer weiteren umdrehung der Festplatte (diese dauert 8 Millisekunden oder nur 25 Millionen cpu-takte) kommen die daten ja erneut am lesekopf vorbeigerast Eingabegeräte windows wird vorrangig mit der Maus bedient. um entspannt und ohne sehnenscheidenentzündung zu arbeiten, sollten sie die Maus mit daumen und ringfinger an den seiten festhalten. der handballen liegt auf dem tisch. Mit dem Zeigefinger können sie die tasten drücken. wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, wird die linke Maustaste benutzt. Ein kurzes drücken und loslassen nennt man einen Klick. Zwei kurze Klicks innerhalb einer knappen halben sekunde nennt man einen Doppelklick. wichtig: während des/der Klicks darf der Mauszeiger nicht wackeln (deshalb soll ja der handballen auf dem tisch liegen). wenn sie mit dem doppelklick (noch) Probleme haben, gibt es eine zweite Möglichkeit: Markieren sie das gewünschte symbol mit einem einfachen Klick. statt des zweiten Klicks drücken sie die Enter-taste. hinweis: in der systemsteuerung können sie die Maus konfigurieren, z. B. die doppelklickgeschwindigkeit verringern oder für linkshänder die tasten tauschen. die rechte Maustaste öffnet ein Kontextmenü. darin sind spezielle Menüpunkte enthalten, die dem Programm in der jeweiligen situation (im Kontext) sinnvoll erscheinen BiOs und startvorgang BIOS ist die abkürzung von Basic Input Output System, deutsch: Basis Ein-/ausgabe-system. Es handelt sich um das erste Programm, mit dem die cpu nach dem Einschalten die arbeit beginnt. Gewissermaßen wird der Pc mit dem BiOs-Programm zum leben erweckt. das BiOs-Programm ist im Pc (in einem speicherchip auf der hauptplatine) dauerhaft gespeichert und geht auch bei stromausfall nicht verloren. das BiOs-Programm beginnt nach dem Einschalten mit dem Power On Self Test (abgekürzt POst, deutsch: selbsttest nach dem Einschalten). dabei werden die grundlegenden Funktionen des Pc überprüft (z. B. der arbeitsspeicher). wenn Fehler auftreten, werden sie auf dem Bildschirm angezeigt. wenn die Bildschirmausgabe nicht möglich ist, werden Fehler durch eine unterschiedliche anzahl von Pieptönen signalisiert. anschließend ermittelt das BiOs, welche Komponenten und Geräte vorhanden sind. Mit einem Verfahren Plug and Play (deutsch etwa reinstecken und loslegen ), abgekürzt PnP, bekommt jede Komponente einen interrupt und andere ressourcen zugewiesen. 16

17 E i n l E i t u n g Bevor das BiOs seine arbeit beendet, sucht es auf den Massenspeichern (Festplatte, dvd oder usb-speicherstick) nach einem Betriebssystem. das gefundene Betriebssystem wird in den arbeitsspeicher geladen und das Betriebssystem gestartet BiOs-setup-Programm um die Parameter der Festplatten und andere Parameter in den cmos-ram einspeichern zu können, wird ein hilfsprogramm, das sogenannte BIOS-Setup-Programm, benötigt. dieses Programm brauchen sie, wenn sie lüfterdrehzahl und cpu-temperatur prüfen wollen, Einstellungen optimieren möchten oder eine andere Boot Sequence wünschen, um ein Betriebssystem von dvd starten zu können. ( Boot sequence ist die reihenfolge, in der die Massenspeicher durchsucht werden, ob ein Betriebssystem darauf vorhanden ist.) wenn man Veränderungen an den Einstellungen vornehmen will, muss man das BiOs-setup-Programm starten, indem man den startvorgang des Pc im richtigen Moment mit einer taste oder tastenkombination unterbricht. Meist wird die taste Delete (dt.: Entfernen) bzw. Entf oder F2 dafür verwendet. Beobachten sie den Pc beim Booten genau. wenn sie am unteren Bildschirmrand eine Meldung Press del for setup aufblitzen sehen, haben sie einige sekundenbruchteile Zeit, die Entf -taste zu drücken. wenn sie den Moment verpasst haben, müssen sie windows herunterfahren und es erneut versuchen. tipp: Fangen sie beim zweiten Versuch einige sekunden früher an, in schneller Folge die richtige taste zu drücken. wenn sie nicht wissen, welches die richtige taste ist, um ins BiOs zu kommen, drücken sie einfach die Entf - und F2 -taste in schnellem wechsel. Eine von beiden ist bestimmt die richtige. wenn sie im BiOs-setup angekommen sind, seien sie vorsichtig. das anschauen der Einstellungen ist völlig ungefährlich, aber falsche Einstellungen können den Pc ausbremsen oder lahmlegen. deshalb verfügt fast jedes BiOs über einen selbstschutz: wenn das Booten mehrmals nicht gelingt (weil sie den startvorgang absichtlich unterbrochen haben oder weil einer der eingestellten Parameter nicht funktioniert), werden sie beim start gefragt, ob sie die standardeinstellungen zurück haben möchten. Meist müssen sie dann F1 oder F2 drücken welche BiOs-Einstellungen sollten sie kennen? Es gibt große unterschiede, wie die BiOs-Menüs aufgebaut sind, dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten. nachstehend einige Beispiele. Ein abschnitt Boot sequence oder Boot device Priority ist immer vorhanden. in diesem Beispiel ist eingestellt, dass der Pc zuerst versuchen soll, von dvd zu booten. wenn keine bootfähige dvd eingelegt ist, wird von Festplatte gestartet. unter dem Menüpunkt health (Gesundheit) oder unter Power ist meist ein hardware-monitor zu finden. hier werden die temperaturen von cpu und Mainboard angezeigt (in celsius und Fahrenheit). im Beispiel sind beide temperaturen erfreulich niedrig. die drehzahl der lüfter wird in rpm (Revolutions Per Minute, deutsch umdrehungen pro Minute ) angegeben. n/a steht für not available, deutsch nicht verfügbar : Es ist kein Gehäuselüfter angeschlossen. alle spannungen des netzteils liegen leicht oberhalb der norm, das netzteil hat also noch reserven. im letzten Menüpunkt gibt es eine Einstellung load setup defaults (default = standard), um alle werte auf standard zu setzen. das hilft mitunter bei hardware-problemen. Manchmal gibt es zwei Einstellmöglichkeiten: optimale Einstellungen für den normalbetrieb und die gebremste Einstellung Fail-safe, mit der ein häufig abstürzender Pc vielleicht noch funktioniert. im Menü integrated Peripherals oder Onboard devices können Komponenten auf der hauptplatine deaktiviert werden. die seriellen anschlüsse (com1 und com2), den parallelen druckeranschluss lpt1 sowie Firewire (ieee 1394) brauchen sie bestimmt nicht. Falls sie eine hochwertige soundkarte gekauft haben, sollten sie den integrierten soundchip deaktivieren. s.m.a.r.t. Monitoring bzw. s.m.a.r.t. Protection sollte unbedingt aktiviert (enabled) sein. dann haben sie eine chance von etwa 60 %, eine warnung zu bekommen, kurz bevor ihre Festplatte stirbt und sie ihre daten verlieren. 17

18 E i n l E i t u n g Mit Exit & save changes speichert man die vorgenommenen Einstellungen, mit Exit & discard changes werden Änderungen verworfen. Bei manchem (vorwiegend älteren) BiOs werden sie aufgefordert, das speichern mit der taste y (yes) zu bestätigen. wenn das nicht klappt, nehmen sie die taste z, weil das BiOs eine amerikanische tastatur erwartet, auf der die tasten y und z im Vergleich zur deutschen tastatur vertauscht sind. am rechten oder am unteren Bildrand finden sie eine Erläuterung, mit welchen tasten sie die Einstellungen vornehmen können. Oft sind es die tasten Pgup und Pgdn (Page Up und Page Down = Bild auf- oder abwärts), die Funktionstasten F5 und F6 oder die tasten + und am rechten rand der tastatur. Versäumen sie nicht, im hauptmenü Main datum und uhrzeit zu überprüfen. Falsche Einstellungen können zu datenverlusten führen, weil das dateisystem vielleicht ihre neueste datei (die fälschlich mit einem datum aus dem letzten Jahrhundert gespeichert wurde) mit einer älteren datei überschreibt, die das korrekte, einige tage zurückliegende datum trägt. Ein falsches datum kann dazu führen, dass Online-Banking und nicht funktionieren, weil sicherheitszertifikate ungültig sind. datum und uhrzeit können sie wahlweise im BiOs einstellen oder indem sie in der taskleiste von windows doppelt auf die uhrzeit klicken. wenn der Pc ausgeschaltet ist, bekommt die computeruhr den strom aus einer kleinen Knopfzelle. Ein kleiner chip (der cmos-ram), in dem das BiOs die Einstellungen speichert (z. B. die Boot sequence ), wird ebenfalls von dieser Batterie versorgt. dieser speicher und die uhr sind in einer extrem stromsparenden technologie namens cmos hergestellt, so dass die Batterie viele Jahre durchhalten sollte. wenn der Pc über nacht datum und uhrzeit vergisst, muss meist nur die lithiumbatterie (Batterietyp 2032) ersetzt werden uefi-bios das BiOs von 1981 kannte weder Festplatten noch dvd. seit mehr als 30 Jahren wird am BiOs geflickschustert, um das BiOs an immer neue hardware und größere Festplatten und neue datenträger anzupassen. das Booten von dvd, usb-sticks und externen Festplatten wurde hinzugefügt. doch bei Festplatten über 2200 GigaByte ist nun endgültig schluss, sie funktionieren mit dem alten BiOs nicht mehr. seit sommer 2011 sind erste hauptplatinen mit dem neuen uefi-bios (Unified Extensible Firmware Interface) im handel. dieses neue BiOs hat eine übersichtliche grafische Oberfläche und kann mit der Maus bedient werden. weil cpu, ram und Festplatte gleichzeitig statt nacheinander initialisiert werden, verkürzt sich drastisch die Zeit zum Booten. Mit dem neuen BiOs sind Beschränkungen für Festplatten- und ram-größen in weite Ferne gerückt. 18

19 E i n l E i t u n g 1.3. software Fachbegriffe das Betriebssystem ist ein Programm, welches die ressourcen des computers verwaltet und die Zusammenarbeit aller Programme organisiert. Boot Device Priority 1st Boot Device 2nd Boot Device 3rd Boot Device CDROM: 3M-HL-DT-ST SATA:4M-ST A Disabled die cd, auf der die software oder die daten gespeichert sind, bezeichnet man als Datenträger. die cd (das Material) gehört zur hardware, die daten darauf gehören zur software. Hardware Monitor CPU Temperature MB Temperature 48 C/118 F 35 C/95 F CPU Fan Speed 2177RPM Chassis Fan Speed N/A Power Fan speed 456RPM VCORE Voltage 1.280V 3.3V Voltage 3.392V 5V Voltage 5.273V 12V Voltage V wenn sie eine cd oder einen anderen datenträger mit einem darauf befindlichen Programm in den Pc einlegen und das Programm zum Funktionieren bringen, haben sie das Programm installiert. Meist muss dazu ein SETUP-Programm (installationsprogramm) ausgeführt werden. Ein frisch installiertes Programm muss noch konfiguriert, d. h. an ihren computer und an ihre Bedürfnisse angepasst werden. dabei helfen ihnen Assistenten, die mit schrittweisen Erklärungen durch komplizierte abläufe und Einstellungen führen. der assistent merkt sich ihre Eingaben, so dass sie an jeder stelle im dialog zurückgehen und etwas anderes ausprobieren können. um ein installiertes Programm zu benutzen, müssen sie es ausführen, aufrufen oder starten. nach Gebrauch wird das Programm beendet, angehalten, oder es wird seine Ausführung beendet. wenn ein Programm scheinbar aufgehört hat, etwas zu tun, und weder auf tastatur noch Maus reagiert, ist das Programm in eine Schleife geraten, ist eingefroren oder hat sich aufgehängt. Vielleicht aber hat das Programm nur ein kleines Fenster Exit Options Exit & Save Changes geöffnet, das hinter anderen Fenstern versteckt ist, und wartet geduldig Exit & Discard Changes darauf, dass sie auf OK klicken. Load Optimum Setup Defaults Load Fail-Safe Defaults wenn ein Programm plötzlich sinnloses tut, mit einer Fehlermeldung anhält, den Pc ausschaltet oder windows grundlos neu startet, ist das Programm abgestürzt. Grund dafür ist meist ein Bug (gesprochen: Bagg), das ist das englische wort für einen Programmfehler. Ein von den Programmherstellern im internet veröffentlichtes reparaturprogramm wird als Bugfix bezeichnet. Eine Programmverbesserung, welche die sicherheit oder den Bedienkomfort erhöht, nennt man ein Update. Viele Programmhersteller bieten updates über das internet an. sie müssen nur zustimmen, und schon werden Bugfixes und sicherheitsupdates automatisch installiert. wenn ein Fehler so ernst ist, dass windows nicht weiter arbeiten kann, wird ein Blue Screen ( blauer Bildschirm ) angezeigt, eine Meldung mit weißem text auf blauem hintergrund. wenn ihnen so etwas passiert, notieren sie den Fehlercode! Ein Blue screen lässt sich nicht wegklicken. sie müssen den Pc ausschalten, neu starten und hoffen, dass sich der Fehler nicht wiederholt. nach schweren Fehlern startet windows in einer Minimalkonfiguration mit dem namen Abgesicherter Modus, andere Bezeichnungen sind Safe Mode und Protected Mode. in dieser Betriebsart werden nur die allernotwendigsten treiber und Komponenten geladen. wenn sich windows im normalbetrieb beim hochfahren aufhängt, kann man es vielleicht noch im abgesicherten Modus hochfahren und reparaturen vornehmen dateien und Ordner informationen im computer werden als Dateien gespeichert. Eine datei (engl. File ) hat einen namen, unter dem sie jederzeit auffindbar ist. Zusammen mit der datei werden einige ihrer Eigenschaften gespeichert: Größe, datum und uhrzeit der Erstellung und der letzten Änderung, Eigentümer der datei und anderes. sowohl Programme als auch daten werden als dateien gespeichert. 19

20 E i n l E i t u n g Ein neu installiertes windows 7 besteht aus mehr als dateien. um so viele dateien verwalten zu können, werden sie in Ordnern gruppiert (auch die ältere Bezeichnung Verzeichnis, engl. directory, wird noch verwendet). Ordner können außer dateien auch unterordner und unterunterordner enthalten usw. die struktur der ineinander verschachtelten Ordner bildet den Verzeichnisbaum (engl. tree ). der oberste Ordner ist der Arbeitsplatz, seine unterordner sind die Laufwerke. Jeder an den Pc angeschlossene datenträger (interne Festplatte, dvd-laufwerk, externe Festplatte, usb-speicherstick, diskettenlaufwerk u. a.) wird als Laufwerk bezeichnet. um es leichter verwalten zu können, bekommt jedes laufwerk einen Buchstaben zugewiesen. a: und B: sind für diskettenlaufwerke reserviert. danach werden die Festplatten mit Buchstaben versehen, die erste Festplatte bekommt c:, und dann folgen die restlichen datenträger. der Benutzer kann den laufwerken zur besseren Übersicht namen (engl. label ) geben, hier system und daten. wenn im dvd-laufwerk eine scheibe eingelegt ist, wird deren name angezeigt. das laufwerk c: enthält mindestens drei Ordner: einen für windows, einen bis drei für Programme und einen für die Benutzerunterordner, der je nach windows-version mit dokumente und Einstellungen oder users oder Benutzer bezeichnet wird. der weg, auf dem man sich bis zum gewünschten Ordner durchklicken kann, wird als Pfad bezeic hnet. die Pfadbezeichnung besteht aus einem Gerätenamen, gefolgt von Ordnernamen, die durch umgekehrte schrägstriche (Backslash) getrennt sind. Ein Beispiel: "C:\Dokumente und Einstellungen\Klaus\Desktop" ist der Pfad zum desktop des Benutzers Klaus desktop abb. 1.6: BiOs-Batterie in halterung wenn windows hochgefahren ist (wenn der Bootvorgang beendet ist), sehen sie den Desktop, das englische wort für schreibtisch. auf diesem symbolischen schreibtisch können sie werkzeuge, dokumente und Ordner für dokumente anordnen. Mit einem doppelklick können sie Programme starten und dokumente öffnen. die kleinen Bildchen, die sie anklicken müssen, um ein Programm zu starten oder eine datei zu öffnen, sind die Icons (gespochen: eikons ). Eine datei zu öffnen oder zu laden bedeutet, sie zum ansehen oder zum Bearbeiten (Verändern) von der langsamen Festplatte in den schnelleren arbeitsspeicher und auf den Bildschirm zu holen. während der Bearbeitung befindet sich die datei im RAM (arbeitsspeicher). der arbeitsspeicher ist ein flüchtiger Speicher, das bedeutet: wenn man den computer ausschaltet, ist der inhalt der arbeitsspeichers verloren. deshalb muss man nach einer Bearbeitung die neue Version der datei speichern, das bedeutet: auf einen nicht-flüchtigen speicher (meist die Festplatte) übertragen, wo die daten auch nach dem ausschalten erhalten bleiben auslagerungsdatei der arbeitsspeicher ist teuer und klein, bei vielen Pc meist zwei bis acht Gigabyte, einige hundert Mal weniger als die Festplatte. das reicht nicht aus, um das Betriebssystem komplett darin unterzubringen, und wenn noch anwendungsprogramme und daten dazukommen, reicht der arbeitsspeicher schon gar nicht. damit der Platz wenigstens für die gerade aktuellen daten und Programme ausreicht, muss das Betriebssystem ständig aufräumen. die in den nächsten Millisekunden vermutlich nicht mehr benötigten daten und Programmteile werden zeitweilig auf die Festplatte ausgelagert, in einen dafür reservierten Bereich namens Auslagerungsdatei, englisch swapfile. Von dort können sie bei Bedarf zurückgeholt werden symbolleisten und taskleiste Eine symbolleiste, auch werkzeugleiste oder englisch toolbar, ist eine meist waagerechte leiste mit kleinen anklickbaren symbolen. in vielen Programmen wird damit ein schnellzugriff auf häufig verwendete Funktionen ermöglicht. während die Menüs meist unveränderbar sind, kann der Benutzer die symbolleisten verändern, z. B. symbole hinzufügen oder entfernen und manchmal weitere symbolleisten erzeugen. die wohl bekannteste symbolleiste ist die Taskleiste von windows, die sich am unteren rand des Bildschirms befindet. am linken rand der taskleiste befindet sich der start-button, mit dem man alle Programme starten 20

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