Echtzeitprogrammierung und Echtzeitverhalten von Keil RTX. Frank Erdrich Semester AI 7

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Echtzeitprogrammierung und Echtzeitverhalten von Keil RTX. Frank Erdrich Semester AI 7"

Transkript

1 Echtzeitprogrammierung und Echtzeitverhalten von Frank Erdrich Semester AI 7

2 Inhalt Einleitung Echtzeit und Echtzeitsysteme Echtzeitprogrammierung Real-Time Operating System Keil RTOS RTX Zusammenfassung 2

3 Einleitung Requirements Space einer Echtzeitanwendung (Quelle: Measuring the Performance of Real-Time Systems) 3

4 Echtzeit und Echtzeitsysteme Echtzeit: Unter Echtzeit versteht man den Betrieb eines Rechensystems, bei dem Programme zur Verarbeitung anfallender Daten ständig betriebsbereit sind, derart, dass die Verarbeitungsergebnisse innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne verfügbar sind. Die Daten können je nach Anwendungsfall nach einer zeitlich zufälligen Verteilung oder zu vorherbestimmten Zeitpunkten anfallen. nach DIN Echtzeitsystem: Ein Echtzeitsystem ist ein System, bei dem der Zeitpunkt, zu dem Ausgaben erzeugt werden, bedeutend ist. Das liegt für gewöhnlich daran, dass die Eingabe mit einigen Änderungen der physikalischen Welt korrespondiert und die Ausgabe sich auf diese Änderungen beziehen muss. Die Verzögerung zwischen der Zeit der Eingabe und der Zeit der Ausgabe muss ausreichend klein für eine akzeptable Rechtzeitigkeit sein. Oxford Dictionary of Computing 4

5 Echtzeit und Echtzeitsysteme Anforderungen an Echtzeitsysteme: Rechtzeitigkeit Reaktion auf Events innerhalb definierter Zeitschranken Trotzdem logisch korrekte Ergebnisse Gleichzeitigkeit Gleichzeitige Behandlung mehrerer Events Verfügbarkeit Keine Unterbrechung des Ablaufs durch Reorganisation von Speicher oder anderen Ressourcen 5

6 Anforderungen: Rechtzeitigkeit Festlegung verschiedener Zeitschranken Genauer Zeitpunkt Spätester Zeitpunkt Frühester Zeitpunkt Zeitintervall 6

7 Anforderungen: Rechtzeitigkeit Weiche Echtzeit(systeme) Verletzung von Deadlines tolerierbar Keine Gefährdung der Umgebung Beispiel: Audiowiedergabe Aussetzer beim abspielen 7

8 Anforderungen: Rechtzeitigkeit Harte Echtzeit(systeme) Verletzung von Deadlines nicht tolerierbar Katastrophale Folgen bei Nichtbeachtung Beispiel: Airbag 8

9 Echtzeit realisieren Real-Time Service timeline (Quelle: Real-Time Embedded Systems and Components) 9

10 Echtzeit realisieren Unterbrechungsgesteuerte Programmierung Kritische Programmteile in ISR (Interrupt Service Routine) Lange Berechnungen in der Main-Schleife Main Loop Vorteile: Relativ einfach Programmierbar Kein unnötiger Overhead Ressourcenschonend Nachteile Schwer nachvollziehbarer Programmablauf ISR ISR ISR 10

11 Echtzeit realisieren Programmierung mit RTOS Unterprogramme laufen als Tasks Scheduler steuert Ausführung der Tasks Vorteile Faire Verteilung der CPU-Zeit Gleichzeitigkeit der Tasks Nachteile Overhead durch Kontext-Switch Vergrößerung des Programms durch RTOS Erhöhter RAM-Bedarf ISR ISR Programm Segment Programm Segment Programm Segment 11

12 Echtzeitprogrammierung System muss definiertes Echtzeitverhalten zeigen 2 Programmieransätze Synchrone Programmierung Asynchrone Programmierung 12

13 Synchrone Programmierung Auch zeitgesteuerte Programmierung genannt Festlegung des zeitlichen Verhaltens schon vor der Ausführung Periodische Unterbrechung der Teilprogramme Nur periodische Ereignisse, die gepuffert werden sollten Task 1 Task 2 Task 3 Task 1 Task 2 Task 3 Zeit 13

14 Synchrone Programmierung Vorteile Festes, vorhersagbares Zeitverhalten Einfache Analyse und Test des Systems Rechtzeitigkeit und Gleichzeitigkeit sehr gut planbar Für sicherheitsrelevante Systeme geeignet Nachteile Geringe Flexibilität gegenüber Änderungen Reaktion auf aperiodische Ereignisse nicht vorgesehen 14

15 Asynchrone Programmierung Auch ereignisgesteuerte Programmierung genannt Unterbrechung durch periodische und aperiodische Ereignisse, sofortige Reaktion darauf möglich Anfällig auf viele gleichzeitige Events Programmablauf schwer nachvollziehbar Scheduler notwendig Task 3 Task 3 Task 1 Task 2 Task 2 Task 1 Zeit 15

16 Asynchrone Programmierung Vorteile Flexibler Programmablauf, Programmstruktur Reaktion auf periodische und aperiodische Ereignisse Nachteile Rechtzeitigkeit nicht in jedem Fall im Voraus garantierbar Prioritätsabhängige Zeitschwankungen Analyse und Test schwieriger als bei synchroner Programmierung 16

17 Real-Time Operating System RTOS: Real-time in operating systems: the ability of the operating system to provide a required level of service in a bounded response time Nach Posix b Erfüllung der Anforderungen: Gleichzeitigkeit Rechtzeitigkeit Verfügbarkeit Realisierung durch Scheduler 17

18 RTOS - Scheduler Kooperatives Scheduling Task muss CPU freiwillig abgeben Keine Synchronisierung notwendig Keine Unterbrechung eines Tasks möglich Keine Prioritäten möglich Task 3 Freiwille Abgabe der CPU Task 2 Task 1 Task 1 Zeit 18

19 RTOS - Scheduler Präemptives Round Robin Zeitschlitzverfahren Höher priorisierte Tasks verdrängen niederpriorisierte Tasks Synchronisierung notwendig: Deadlockvermeidung Zugriff auf gemeinsame Speicherbereiche T3:P3 T3:P3 T2:P2 T2:P2 T1:P1 T1:P1 T T E T T T Zeit 19

20 Keil RTOS RTX RTX Real-Time executive Teil der Real-Time Library RL-ARM Für ARM7, ARM9 und Cortex-M3 Controller RTX Kernel Mutex Memory Pool Mailbox Delay & Interval Event & Semaphore Scheduler Quelle: 20

21 RTX - Kurzdaten Unbegrenzte* Anzahl Tasks max. 250 aktiv Unbegrenzte* Anzahl Mutexes, Semaphores, Mailboxes Unbegrenzte* Anzahl UserTimer Max. 16 Events pro Task Speicherbelegung Kernel: ca. 4,5 kb Programm-, 350 Byte Datenspeicher Task: TaskStack + 52 Byte Konfiguration über RTX_Config.c (max. Anzahl Tasks, OS Tick, Scheduling ) * Begrenzt durch max. Datenspeicher 21

22 RTX - Scheduling Kooperatives Scheduling Abgeben der CPU mit os_dly_wait() oder os_task_pass() Präemptives Scheduling Round Robin mit Prioritäten Taskwechsel, wenn höher priorisierter Task aktiv wird 22

23 RTX - Echtzeitprogrammierung Keine direkte Unterstützung für synchrone Echtzeitprogrammierung Asynchrone Echtzeitprogrammierung durch Scheduling mit Round Robin Multitasking Asynchrone Events von anderen Tasks oder extern Synchronisation mit Semaphoren und Mutexen Prioritäten für Echtzeittasks 23

24 RTX - Echtzeitverhalten Gründe für ein aktiv werden höher priorisierter Tasks Ablaufen eines Delays Event an den Task Mutex wird freigegeben, auf den der Task wartet Nachricht über Mailbox an den Task Freiwerden einer Mailbox, an die ein Task eine Nachricht senden möchte Verringerung der Priorität der aktuellen Task 24

25 RTX - Echtzeitverhalten Abhängig von der Echtzeitanwendung Verschiedene Controller und Taktfrequenz beeinflussen das Echtzeitverhalten Wichtige Kenngrößen sind Interrupt Latenzzeit und Task Switch Time Task Switch Time Interrupt Latenz Task 1 Scheduler Task 2 Task 1 Zeit 25

26 RTX Echtzeit Kenngrößen Vergleich der Task Switch Time und Interrupt Latenz zwischen, Segger embos und CMX-Systems CMX RTX (ARM7 µcontroller, Angabe in Taktzyklen) RTOS Task Switch Time Interrupt Latenz RTX embos 283 n.d. CMX-RTX Maximale Task Switch Time weniger al 6 72 MHz 26

27 Zusammenfassung Echtzeittauglichkeit von Projekt zu Projekt zu überprüfen Aktuelle Technik mit kleinem Memory Footprint Unterstützung aller wichtigen Betriebssystemelemente Nicht für andere Controller verfügbar 27

Embedded OS für ARM Cortex Microcontroller

Embedded OS für ARM Cortex Microcontroller Embedded OS für ARM Cortex Microcontroller RTOS Design, Timinganalyse und Test mit Core Simulation und Hardware Debugger Entscheidende Fragen für oder gegen RTOS Lohnt sich der Einsatz eines RTOS auch

Mehr

Performance Messungen von FreeRTOS und

Performance Messungen von FreeRTOS und Performance Messungen von FreeRTOS und µc/os-iii auf ARM-Architekturen Tim Wacher (wht4@bfh.ch) Master of Science in Engineering MRU Production Technology 16. August 2011/ CH-3400 Burgdorf Outline 1 Ziel

Mehr

RTOS Einführung. Version: Datum: Autor: Werner Dichler

RTOS Einführung. Version: Datum: Autor: Werner Dichler RTOS Einführung Version: 0.0.1 Datum: 20.07.2013 Autor: Werner Dichler Inhalt Inhalt... 2 RTOS... 3 Definition... 3 Anforderungen... 3 Aufgaben... 3 Eigenschaften... 4 Einteilung der Betriebssysteme...

Mehr

Übung I Echtzeitbetriebssysteme

Übung I Echtzeitbetriebssysteme Übung I Echtzeitbetriebssysteme a) Von welchen drei Faktoren hängt bei der Echtzeitverarbeitung das korrekte Ergebnis ab? b) Wann ist ein System echtzeitfähig? c) Was versteht man unter Harter und Weicher

Mehr

Aufbau eines Echtzeit-Betriebssystems für Embedded Systems

Aufbau eines Echtzeit-Betriebssystems für Embedded Systems Aufbau eines Echtzeit-Betriebssystems für Embedded Systems I. Begriffsdefinition II. Anforderungen III. Struktur und Komponenten Dr.-Ing. Ludwig Eckert, Seite 1 I. Begriffsdefinition: Embedded System Bsp.:

Mehr

Seminar: Mobile Geräte QNX Einführung

Seminar: Mobile Geräte QNX Einführung Seminar: Mobile Geräte QNX Einführung Vortragender: Alex Maurer 2010/2011 Philipps Universität Marburg Echtzeitbetriebssystem QNX QNX ist ein RTOS (Real Time OS) vorhersagbares Zeitverhalten niedrige Latenz

Mehr

2 Echtzeitbetriebssysteme

2 Echtzeitbetriebssysteme 35 2 Echtzeitbetriebssysteme In den letzten Jahren hat sich die Automobilindustrie zu einem der wesentlichen Anwender von Echtzeitbetriebssystemen für eingebettete Systeme entwickelt. Relativ zeitig erkannten

Mehr

HW/SW CODESIGN. Echtzeitverhalten. Mehmet Ozgan 0526530. 17. November 2015

HW/SW CODESIGN. Echtzeitverhalten. Mehmet Ozgan 0526530. 17. November 2015 HW/SW CODESIGN Echtzeitverhalten 17. November 2015 Mehmet Ozgan 0526530 ÜBERBLICK 1. Echtzeitsysteme 2. Hardware im Zeitbereich 3. Software im Zeitbereich 2 ECHTZEITSYSTEME REAL-TIME SYSTEM Ein Echtzeitsystem

Mehr

Echtzeitanforderung und Linux

Echtzeitanforderung und Linux Echtzeitanforderung und Linux Slide 1 - http://www.pengutronix.de - 21.01.2007 Definition Harte Echtzeit I Was zeichnet ein Echtzeitsystem aus? Zeitverhalten ist Teil der System-Spezifikation! Bei Embedded-Systemen

Mehr

RealTime Linux. Paul Seidel Seminar Prozessteuerung und Robotik WS 08/09 Lehrstuhl BS und Middleware Prof. Polze Hasso-Plattner-Institut Potsdam

RealTime Linux. Paul Seidel Seminar Prozessteuerung und Robotik WS 08/09 Lehrstuhl BS und Middleware Prof. Polze Hasso-Plattner-Institut Potsdam RealTime Linux Paul Seidel Seminar Prozessteuerung und Robotik WS 08/09 Lehrstuhl BS und Middleware Prof. Polze Hasso-Plattner-Institut Potsdam Übersicht 2 Standard-Kernel Dual-Kernel RTAI/LXRT In-Kernel

Mehr

Windows CE. Process Control and Robotics. Fabian Garagnon

Windows CE. Process Control and Robotics. Fabian Garagnon Windows CE Process Control and Robotics Fabian Garagnon 14.01.2009 Agenda 3 Geschichte & Timeline Echtzeit & Multithreading Architektur Memory Management & Context Switch Entwicklung unter CE Interrupts

Mehr

Real Time Operating Systems (RTOS) = Echtzeit-Betriebssysteme. Eine Einführung. Klaus Kusche, Okt. 2011

Real Time Operating Systems (RTOS) = Echtzeit-Betriebssysteme. Eine Einführung. Klaus Kusche, Okt. 2011 Real Time Operating Systems (RTOS) = Echtzeit-Betriebssysteme Eine Einführung Klaus Kusche, Okt. 2011 Ziele des Vortrags Überblick über das Thema Praktisches Verständnis von Anforderungen Problembereichen

Mehr

OSEK / OSEKtime Ausgewählte Kapitel eingebetteter Systeme

OSEK / OSEKtime Ausgewählte Kapitel eingebetteter Systeme OSEK / OSEKtime Ausgewählte Kapitel eingebetteter Systeme Wilhelm Haas Wilhelm.Haas@informatik.stud.uni-erlangen.de Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Institut für Informatik Lehrstuhl 4

Mehr

Grundlagen Rechnerarchitektur und Betriebssysteme

Grundlagen Rechnerarchitektur und Betriebssysteme Grundlagen Rechnerarchitektur und Betriebssysteme Johannes Formann Definition Computer: Eine Funktionseinheit zur Verarbeitung von Daten, wobei als Verarbeitung die Durchführung mathematischer, umformender,

Mehr

RTEMS- Echtzeitbetriebssystem

RTEMS- Echtzeitbetriebssystem RTEMS- Echtzeitbetriebssystem Name: Hussein Hammoud Matrikel- Nr.: 230768 Studiengang: Technische Informatik Fach: Projekt Eingebettete Kommunikation Technische Universität Berlin Sommersemester 2006 RTEMS-

Mehr

POSIX Echtzeit: Kernel 2.6 und Preempt-RT

POSIX Echtzeit: Kernel 2.6 und Preempt-RT POSIX Echtzeit: Kernel 2.6 und Preempt-RT Slide 1 - http://www.pengutronix.de - 21.01.2007 Echtzeit-Systemplanung Wenn das zeitliche Verhalten spezifiziert ist, kann auch spezifiziert werden, welche Applikationsteile

Mehr

Jens Peter Lindemann Lehrstuhl Neurobiologie. 13. Januar 2009

Jens Peter Lindemann Lehrstuhl Neurobiologie. 13. Januar 2009 Real-Time Linux Jens Peter Lindemann Lehrstuhl Neurobiologie 13. Januar 2009 Was ist ein RTOS? Linux-basierte RT-Lösungen RT-Erweiterungen des Mainline-Kernels What's good for RT is good for the Kernel

Mehr

Sowohl RTX64 als auch RTX bieten harten Echtzeitdeterminismus und symmetrische Multiprocessing- Fähigkeiten (SMP).

Sowohl RTX64 als auch RTX bieten harten Echtzeitdeterminismus und symmetrische Multiprocessing- Fähigkeiten (SMP). Produktbeschreibung Februar 2014 RTX RTOS-Plattform Mit der RTX-Echtzeitsoftware von IntervalZero wird aus Microsoft Windows ein Echtzeitbetriebssystem (RTOS). RTX64 von IntervalZero unterstützt 64-Bit-Betriebssysteme

Mehr

Linux und Echtzeit Jan Altenberg Linutronix GmbH Jan Altenberg Linutronix GmbH

Linux und Echtzeit Jan Altenberg Linutronix GmbH Jan Altenberg Linutronix GmbH Linux und Echtzeit Jan Altenberg Linutronix GmbH Jan Altenberg Linutronix GmbH 1 Überblick 1. Definition von Echtzeit 2. Linux und Echtzeit 3. Ergebnisse: Was kann mit den einzelnen Ansätzen erreicht werden?

Mehr

Einführung in die Echtzeitbetriebssysteme

Einführung in die Echtzeitbetriebssysteme Einführung in die Echtzeitbetriebssysteme Hauptseminararbeit in dem Studiengang B.Sc. Informatik von Maximilian von Piechowski Technische Hochschule Mittelhessen Inhaltsverzeichnis 1 Was versteht man unter

Mehr

A U S A R B E I T U N G

A U S A R B E I T U N G Echtzeitsysteme Zuordnung von Echtzeitsystemen nach den Zeitschranken A U S A R B E I T U N G Studiengang Informationstechnik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe von Ruwen Möhrle März

Mehr

Scheduler. Optimierung des Schedulings. Gliederung. Allgemeine Ziele. Synchronisationsprotokolle

Scheduler. Optimierung des Schedulings. Gliederung. Allgemeine Ziele. Synchronisationsprotokolle Aufgabe: Zuteilung der auf die CPU Automatisches Entwurfs- und Entwicklungssystem für harte Echtzeitsysteme Zuteilungsstrategien: Satz Jan Blumenthal 20.02.2003 Zyklisch 4 Gliederung Optimierung des Schedulings

Mehr

Echtzeitscheduling (1)

Echtzeitscheduling (1) Echtzeitscheduling (1) Scheduling in Betriebssystemen Ressourcenausteilung (CPU, Speicher, Kommunikation) Faire Ressourcenvergabe, insbesondere CPU Hohe Interaktivität / kurze Reaktionszeit für interaktive

Mehr

msw / Kern 02-2006 MiniOS 1/14 Betriebssysteme Einige Begriffe und Grundlagen Anhang zu "MiniOS, ein Minibetriebssystem für Mikrocontroller"

msw / Kern 02-2006 MiniOS 1/14 Betriebssysteme Einige Begriffe und Grundlagen Anhang zu MiniOS, ein Minibetriebssystem für Mikrocontroller msw / Kern 02-2006 MiniOS 1/14 Betriebssysteme Einige Begriffe und Grundlagen Anhang zu "MiniOS, ein Minibetriebssystem für Mikrocontroller" Version vom 17. Februar 2006, Hj. Kern, Winterthur Inhalt Betriebssysteme

Mehr

Vorbereitung zur Prüfung Echtzeitbetriebssysteme

Vorbereitung zur Prüfung Echtzeitbetriebssysteme Vorbereitung zur Prüfung Echtzeitbetriebssysteme Zugelassene Hilfsmittel: Taschenrechner Bitte verwenden Sie keinen roten Farbstift! 1. Echtzeitbetriebssysteme - Allgemein (15 Punkte) 1.1. Warum setzen

Mehr

1.5 Betriebssysteme für RT- Anwendungen: Echtzeitbetriebssysteme

1.5 Betriebssysteme für RT- Anwendungen: Echtzeitbetriebssysteme 1.5 Betriebssysteme für RT- Anwendungen: Echtzeitbetriebssysteme Warum ein Betriebssystem verwenden? Nutzung eines Betriebssystem hat großen Einfluß auf die Softwarezuverlässigkeit, Produktivität Pflege

Mehr

Datentechnik. => Das Rechenergebnis ist nur dann sinnvoll, wenn es rechtzeitig vorliegt. Die Zeit muß daher beim Programmdesign berücksichtigt werden.

Datentechnik. => Das Rechenergebnis ist nur dann sinnvoll, wenn es rechtzeitig vorliegt. Die Zeit muß daher beim Programmdesign berücksichtigt werden. 5. Steuerung technischer Prozesse 5.1 Echtzeit (real time) Im Gegensatz zu Aufgabenstellungen aus der Büroumgebung, wo der Anwender mehr oder weniger geduldig wartet, bis der Computer ein Ergebnis liefert

Mehr

ARM Cortex-M Prozessoren. Referat von Peter Voser Embedded Development GmbH

ARM Cortex-M Prozessoren. Referat von Peter Voser Embedded Development GmbH ARM Cortex-M Prozessoren Referat von Peter Voser Embedded Development GmbH SoC (System-on-Chip) www.embedded-development.ch 2 Instruction Sets ARM, Thumb, Thumb-2 32-bit ARM - verbesserte Rechenleistung

Mehr

Embedded- und RT-Betriebssysteme. Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004

Embedded- und RT-Betriebssysteme. Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004 Embedded- und RT-Betriebssysteme Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004 Überblick Fünfeinhalb Vorlesungen: Embedded- und RT-Betriebssysteme (heute) Beispiel: Windows CE (22.1.04) Beispiel: Windows

Mehr

Slothful Linux: An Efficient Hybrid Real-Time System by Hardware-Based Task Dispatching. Rainer Müller

Slothful Linux: An Efficient Hybrid Real-Time System by Hardware-Based Task Dispatching. Rainer Müller Slothful Linux: An Efficient Hybrid Real-Time System by Hardware-Based Task Dispatching Rainer Müller 21. November 2013 Spezialisierung von Betriebssystemen Vielzweckbetriebssysteme (General Purpose OS,

Mehr

OSEK-OS. Oliver Botschkowski. oliver.botschkowski@udo.edu. PG AutoLab Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007. AutoLab

OSEK-OS. Oliver Botschkowski. oliver.botschkowski@udo.edu. PG AutoLab Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007. AutoLab OSEK-OS Oliver Botschkowski oliver.botschkowski@udo.edu PG Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007 1 Überblick Einleitung Motivation Ziele Vorteile Einführung in OSEK-OS Architektur Task Management Interrupt

Mehr

VxWorks - Aufbau und Programmierung

VxWorks - Aufbau und Programmierung VxWorks - Aufbau und Programmierung Dominik Meyer AG Echtzeitsysteme / Eingebettete Systeme Institut für Informatik Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Zusammenfassung

Mehr

Übungen zur Vorlesung

Übungen zur Vorlesung Prof. Dr.-Ing. R. Seck V-Prozeßdatentechnik-Übungen- Se -23.06.2005 - Version 2.0 - Seite 1 Übungen zur Vorlesung Allgemeine Fragen 1. Nennen und erläutern Sie kurz zwei wesentliche Merkmale eines Automaten.

Mehr

Übersicht der 10 relevanten Realtime Betriebssysteme. Urs Böhm/31.August 2010

Übersicht der 10 relevanten Realtime Betriebssysteme. Urs Böhm/31.August 2010 Übersicht der 10 relevanten Realtime Betriebssysteme Urs Böhm/31.August 2010 Übersicht Wann ist ein Betriebssystem Echtzeitfähig -und wann nicht? Warum gibt es so viele RTOS? Verschiedene Einsatzgebiete

Mehr

Echtzeit mit Linux. Erweiterungen und deren Anwendung. Martin Krohn. 2. Februar 2006

Echtzeit mit Linux. Erweiterungen und deren Anwendung. Martin Krohn. 2. Februar 2006 Erweiterungen und deren Anwendung 2. Februar 2006 1 Einleitung Anwendungsgebiete 2 Linux als Echtzeitbetriebssystem Eignung von Linux 3 Erweiterungen für Linux RT-Linux RTAI- Real-Time Application Interface

Mehr

Systeme 1. Kapitel 5. Scheduling

Systeme 1. Kapitel 5. Scheduling Systeme 1 Kapitel 5 Scheduling Scheduling Verteilung und Zuweisung von begrenzten Ressourcen an konkurrierende Prozesse Beispiel: -> Zeitablaufsteuerung Zwei Prozesse zur gleichen Zeit rechenbereit auf

Mehr

Schedulingalgorithmen Rechenzeitverteilung auf Betriebssystemebene. Andi Drebes Fachbereich Informatik Universität Hamburg

Schedulingalgorithmen Rechenzeitverteilung auf Betriebssystemebene. Andi Drebes Fachbereich Informatik Universität Hamburg Schedulingalgorithmen Rechenzeitverteilung auf Betriebssystemebene Andi Drebes Fachbereich Informatik Universität Hamburg Gliederung Notwendigkeit des Schedulings Einführung: Begriff des Multitaskings

Mehr

Zeit- und ereignisgesteuerte Echtzeitsysteme

Zeit- und ereignisgesteuerte Echtzeitsysteme Zeit- und ereignisgesteuerte Echtzeitsysteme Stephan Braun Stephan.Braun.Hagen@t-online.de PG Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007 1 Überblick Echtzeitsystemmodell Einführung Ereignis- und zeitgesteuerte

Mehr

Ein Scheduler für alle Fälle Robert Kaiser, SYSGO AG

Ein Scheduler für alle Fälle Robert Kaiser, SYSGO AG Ein Scheduler für alle Fälle Robert Kaiser, SYSGO AG Am Pfaffenstein 14 D-55270 Klein-Winternheim Tel. +49 (0) 6136 9948-0 Fax. +49 (0) 6136 9948-10 PikeOS: multiple VM Umgebung VM #0 VM #1 VM #2... PikeOS

Mehr

Echtzeitsysteme: Grundlagen. Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004

Echtzeitsysteme: Grundlagen. Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004 Echtzeitsysteme: Grundlagen Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004 ? Was ist Echtzeit? 03-1 Eigenschaften mobiler und eingebetteter Systeme c J.Richling Was ist Echtzeit? Es gibt eine Reihe verwirrender

Mehr

Fünf Praxis-Tipps für erfolgreiches Multitasking in Ihrer Applikation. ECC 2013, willi.fluehmann@noser.com

Fünf Praxis-Tipps für erfolgreiches Multitasking in Ihrer Applikation. ECC 2013, willi.fluehmann@noser.com Fünf Praxis-Tipps für erfolgreiches Multitasking in Ihrer Applikation ECC 2013, Zur meiner Person Elektroingenieur mit 11 Jahren Erfahrung in Embedded-Software-Entwicklung Als «Senior Software Engineer»

Mehr

Scheduling in Echtzeitbetriebssystemen. Prof. Dr. Margarita Esponda Freie Universität Berlin

Scheduling in Echtzeitbetriebssystemen. Prof. Dr. Margarita Esponda Freie Universität Berlin Scheduling in Echtzeitbetriebssystemen Prof. Dr. Margarita Esponda Freie Universität Berlin Echtzeitsysteme Korrekte Ergebnisse zum richtigen Zeitpunkt Hart Echtzeitsysteme Eine verspätete Antwort ist

Mehr

LINUX und Echtzeit. Eine Übersicht prinzipieller Lösungsansätze. Your partner for industrial, embedded Linux

LINUX und Echtzeit. Eine Übersicht prinzipieller Lösungsansätze. Your partner for industrial, embedded Linux LINUX und Echtzeit Eine Übersicht prinzipieller Lösungsansätze Controlling a laser with Linux is crazy, but everyone in this room is crazy in his own way. So if you want to use Linux to control an industrial

Mehr

Prozesse und Prozessmanagement des BS. 1 Unterschied Prozess, Threads. 1.1 Prozess. 1.2 Threads

Prozesse und Prozessmanagement des BS. 1 Unterschied Prozess, Threads. 1.1 Prozess. 1.2 Threads Prozesse und Prozessmanagement des BS 1 Unterschied Prozess, Threads 1.1 Prozess Bei jedem Programm muss gespeichert werden, welche Betriebsmittel (Speicherplatz, CPU- Zeit, CPU-Inhalt,...) es benötigt.

Mehr

Neues vom STRIP Forth-Prozessor

Neues vom STRIP Forth-Prozessor Neues vom STRIP Forth-Prozessor Tagung der Forth-Gesellschaft April 2011 in Goslar Willi Stricker 1 STRIP Forth-System Praxisdemonstration Aufbau Hardware Aufbau Software 2 STRIP-Kernel Clocks So,S1 Clock

Mehr

Embedded-Linux-Seminare. Linux als Betriebssystem

Embedded-Linux-Seminare. Linux als Betriebssystem Embedded-Linux-Seminare Linux als Betriebssystem http://www.embedded-linux-seminare.de Diplom-Physiker Peter Börner Spandauer Weg 4 37085 Göttingen Tel.: 0551-7703465 Mail: info@embedded-linux-seminare.de

Mehr

Sensorsimulation in Hardware in the Loop-Anwendungen

Sensorsimulation in Hardware in the Loop-Anwendungen Sensorsimulation in Hardware in the Loop-Anwendungen Kristian Trenkel, Florian Spiteller Echtzeit 2014 20.11.2014 Gliederung I. Einführung II. Problemstellung III. Anforderungen an eine Sensorsimulation

Mehr

Embedded OS-9 auf RISC-Prozessoren von Motorola

Embedded OS-9 auf RISC-Prozessoren von Motorola Firmenporträt BALS Werner BALS Hardware & Software Wielinger Str. 20 D-82340 Feldafing Tel.:+49 8157 900491 Fax:+49 8157 900492 email: wernerb@cube.net OS-9-Systemlösungen für embedded-applikationen OS-9-Systemportierungen

Mehr

Echtzeit - Linux. Dipl.-Inform. Stefan Riesner. G. Schrott WS03/04 Echtzeitsysteme Kap. 9a 1

Echtzeit - Linux. Dipl.-Inform. Stefan Riesner. G. Schrott WS03/04 Echtzeitsysteme Kap. 9a 1 Echtzeit - Linux Dipl.-Inform. Stefan Riesner G. Schrott WS03/04 Echtzeitsysteme Kap. 9a 1 Standard-Linux vs. Echtzeit Linux Kernel verwendet grobgranulare Synchronisation Keine Unterbrechung von Standard

Mehr

Domänenanalyse Threadverwaltung/Scheduling

Domänenanalyse Threadverwaltung/Scheduling Domänenanalyse Threadverwaltung/Scheduling Johannes Handl, Marc Rößler, Christian Strengert 15. Mai 2003 Domänenanalyse Threadverwaltung/Scheduling [1] Domänendefinition Die Erzeugung, Verwaltung, Umschaltung/Wechsel,

Mehr

Für die Software-Entwicklung von

Für die Software-Entwicklung von Betriebssysteme Embedded Design Für die Software-Entwicklung von Embedded- und Echtzeit-Systemen stehen unterschiedliche Arten von Task-Schedulern zur Auswahl. Sie reichen von einfacher, periodischer Ausführung

Mehr

OSEK / OSEKtime - ein Vergleich

OSEK / OSEKtime - ein Vergleich OSEK / OSEKtime - ein Vergleich Hauptseminar WS 07/08 André Puschmann andre.puschmann@stud.tu-ilmenau.de Technische Universität Ilmenau Fakultät für Informatik und Automatisierung Fachgebiet Rechnerarchitektur

Mehr

Überblick. Echtzeitsysteme. DIN Ereignis- oder zeitgesteuerte Programmverarbeitung

Überblick. Echtzeitsysteme. DIN Ereignis- oder zeitgesteuerte Programmverarbeitung Überblick Einleitung Einleitung Echtzeitbetrieb Fallbeispiel Wärmetauscher Zusammenfassung Bibliographie 18. Oktober 2010 c wosch c wosch 2-1 DN 44300 Ereignis- oder zeitgesteuerte Programmverarbeitung

Mehr

Seminar. PG AutoLab. Verteilte Echtzeitsysteme. Sabrina Hecke. PG 522 Fachbereich Informatik Technische Universität Dortmund Lehrstuhl XII

Seminar. PG AutoLab. Verteilte Echtzeitsysteme. Sabrina Hecke. PG 522 Fachbereich Informatik Technische Universität Dortmund Lehrstuhl XII PG AutoLab Seminar Verteilte Echtzeitsysteme Sabrina Hecke PG 522 Fachbereich Informatik Technische Universität Dortmund Lehrstuhl XII 21. bis 23. Oktober 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Was sind Echtzeitsysteme?

Mehr

Operating System Kernels

Operating System Kernels Operating System Kernels von Patrick Bitterling 1 Themenübersicht -Eine Einleitung über Kernel -Begriffserklärung, Architekturen -Kernel Subsysteme -Prozess-Scheduling, Speichermanagement,... -Der Networking

Mehr

Task A Zündung. Task B Einspritzung. Task C Erfassung Pedalwert. J. Schäuffele, Th. Zurawka: Automotive Software Engineering, Vieweg, 2003

Task A Zündung. Task B Einspritzung. Task C Erfassung Pedalwert. J. Schäuffele, Th. Zurawka: Automotive Software Engineering, Vieweg, 2003 Task! evt. parallel zu bearbeitende Ausführungseinheit! Beispiel: Task A Zündung Task B Einspritzung Task C Erfassung Pedalwert Zeit t J. Schäuffele, Th. Zurawka:, Vieweg, 2003 Echtzeitbetriebssysteme

Mehr

Embedded Software Engeneering mit dem Raspberry Pi

Embedded Software Engeneering mit dem Raspberry Pi Embedded Software Engeneering mit dem Raspberry Pi Übersicht Rasperry Pi Betriebssystem Hardware ARM Μ-Controller vs. Μ-Prozessor vs. SoC Embedded Software Engineering vs. Software Engineering Fazit Raspberry

Mehr

Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004. Weiche Echtzeit

Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004. Weiche Echtzeit Dipl.-Inf. J. Richling Wintersemester 2003/2004 Weiche Echtzeit Wiederholung - Resultat/Wert-Funktion "harte" Echtzeit Wert Zeit Wert Zeit Wert Deadline Zeit "weiche" Echtzeit Wert Deadline Zeit Deadline

Mehr

Real-Time Operating Systems Ein Überblick

Real-Time Operating Systems Ein Überblick Real-Time Operating Systems Ein Überblick Stefan Tittel Universität Dortmund Proseminar: Werkzeuge und Techniken zur Spezifikation, Simulation und Implementierung von eingebetteten Systemen, 2004 1 Einführung

Mehr

,,Echtzeit ist ein Buzzword und sagt gerade bei Nichtrealtime-Betriebssystemen garnichts aus. (Thomas Ogrisegg in at.linux) Linux PREEMPT RT

,,Echtzeit ist ein Buzzword und sagt gerade bei Nichtrealtime-Betriebssystemen garnichts aus. (Thomas Ogrisegg in at.linux) Linux PREEMPT RT ,,Echtzeit ist ein Buzzword und sagt gerade bei Nichtrealtime-Betriebssystemen garnichts aus. (Thomas Ogrisegg in at.linux) Linux PREEMPT RT Linux Realtime Patchset Florian Westphal 15. November 2007 1024D/F260502D

Mehr

µc/os-ii FLASHPORTIERUNG FÜR SK167 Peter Balog Fachhochschule Technikum Wien ZUSAMMENFASSUNG:

µc/os-ii FLASHPORTIERUNG FÜR SK167 Peter Balog Fachhochschule Technikum Wien ZUSAMMENFASSUNG: TAGUNGSBAND -157- MIKROELEKTRONIK 2003 µc/os-ii FLASHPORTIERUNG FÜR SK167 Peter Balog Fachhochschule Technikum Wien ZUSAMMENFASSUNG: µc/os-ii (MicroC/OS-II) ist ein optimierter, stark skalierbarer Multitasking-

Mehr

J. Reinier van Kampenhout Robert Hilbrich Hans-Joachim Goltz. Workshop Echtzeit Fraunhofer FIRST

J. Reinier van Kampenhout Robert Hilbrich Hans-Joachim Goltz. Workshop Echtzeit Fraunhofer FIRST Modellbasierte Generierung von statischen Schedules für sicherheitskritische, eingebettete Systeme mit Multicore Prozessoren und harten Echtzeitanforderungen J. Reinier van Kampenhout Robert Hilbrich Hans-Joachim

Mehr

Konzepte und Methoden der Systemsoftware. Aufgabe 1: Polling vs Interrupts. SoSe bis P

Konzepte und Methoden der Systemsoftware. Aufgabe 1: Polling vs Interrupts. SoSe bis P SoSe 2014 Konzepte und Methoden der Systemsoftware Universität Paderborn Fachgebiet Rechnernetze Präsenzübung 3(Musterlösung) 2014-05-05 bis 2014-05-09 Aufgabe 1: Polling vs Interrupts (a) Erläutern Sie

Mehr

Unterschiede in den Konzepten von TinyOS und Embedded Linux

Unterschiede in den Konzepten von TinyOS und Embedded Linux Fakultät Informatik Institut für Angewandte Informatik, Professur Technische Informationssysteme Unterschiede in den Konzepten von TinyOS und Embedded Linux Dresden, 29.11.2010 Inhalt 1. Einführung 1.1

Mehr

Rechnernutzung in der Physik. Betriebssysteme

Rechnernutzung in der Physik. Betriebssysteme Rechnernutzung in der Physik Betriebssysteme 1 Betriebssysteme Anwendungsprogramme Betriebssystem Treiber BIOS Direkter Zugriff von Anwenderprogrammen auf Hardware nur in Ausnahmefällen sinnvoll / möglich:

Mehr

Sebastian Witte 06.03.2013

Sebastian Witte 06.03.2013 06.03.2013 Inhalt kleine, leistungsfähige Systeme verfügbar (Smartphones) Resourcenverschwendung übermäßige Resourcenreservierung kleinste Systeme noch zu schnell zu restriktives Scheduling Vermischung

Mehr

Zusammenfassung Modul 223

Zusammenfassung Modul 223 Zusammenfassung Modul 223 von Christian Roth Powered by Schuschu Bison Schweiz AG, Surentalstrasse 10, CH-6210 Sursee, www.bison-group.com Inhaltsverzeichnis 1 Entwurfmuster... 3 1.1 Singleton... 3 1.1.1

Mehr

Lösungsskizzen zur Abschlussklausur Betriebssysteme

Lösungsskizzen zur Abschlussklausur Betriebssysteme Lösungsskizzen zur Abschlussklausur Betriebssysteme 24. Januar 2013 Name: Vorname: Matrikelnummer: Studiengang: Hinweise: Tragen Sie zuerst auf allen Blättern (einschlieÿlich des Deckblattes) Ihren Namen,

Mehr

Effiziente Ankopplung eines zeitgesteuerten Feldbusses an ein Echtzeitbetriebssystem

Effiziente Ankopplung eines zeitgesteuerten Feldbusses an ein Echtzeitbetriebssystem Effiziente Ankopplung eines zeitgesteuerten Feldbusses an ein Echtzeitbetriebssystem Björn Pietsch Universität Hannover Amos Albert Robert Bosch GmbH 1 Gliederung Zeitgesteuerte Bussysteme Bisherige Lösungen

Mehr

Echtzeit-Multitasking

Echtzeit-Multitasking Technische Informatik Klaus-Dieter Thies Echtzeit-Multitasking Memory Management und System Design im Protected Mode der x86/pentium-architektur. Shaker Verlag Aachen 2002 Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme

Mehr

Military Air Systems

Military Air Systems Trennung von Applikationen unterschiedlicher Kritikalität in der Luftfahrt durch Software en am Beispiel des Real-time Operating Systems PikeOS Dr. Bert Feldmann DGLR Workshop Garching, 09.10.2007 Seite

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 2.4 Thread-Systeme. 2.1 Was ist ein Prozess? 2.2 Scheduling. 2.3 Interprozesskommunikation

Inhaltsverzeichnis. 2.4 Thread-Systeme. 2.1 Was ist ein Prozess? 2.2 Scheduling. 2.3 Interprozesskommunikation Inhaltsverzeichnis Systemprogrammierung - Kapitel 2 Prozessverwaltung 1/21 2.1 Was ist ein Prozess? Definition Prozesszustände Prozesskontrollblöcke 2.4 Thread-Systeme Sinn und Zweck Thread-Arten Thread-Management

Mehr

Echtzeitverhalten. Einleitung. Was bedeutet Echtzeit? Beispiele. Andere Faktoren. Echtzeitsystem und Echtzeitkomponenten

Echtzeitverhalten. Einleitung. Was bedeutet Echtzeit? Beispiele. Andere Faktoren. Echtzeitsystem und Echtzeitkomponenten Echtzeitverhalten Einleitung Was bedeutet Echtzeit? Die Interaktion mit der Außenwelt stellt in einem System den Zeitbezug her. Normalerweise will man ein korrektes Ergebnis so schnell wie möglich bekommen.

Mehr

User Level Device Driver am Beispiel von TCP

User Level Device Driver am Beispiel von TCP September 17, 2004 Einleitung Motivation für Userlevel Device Driver Probleme von Userlevel Device Driver Motivation für Userlevel Device Driver Modularität, leichterer Austausch/Erneuerung von Komponenten.

Mehr

Forschungsseminar Web Engineering @ VSR Betreuer Michael Krug

Forschungsseminar Web Engineering @ VSR Betreuer Michael Krug Forschungsseminar Web Engineering @ VSR Betreuer Michael Krug Unter Echtzeit versteht man den Betrieb eines Rechensystems, bei dem Programme zur Verarbeitung anfallender Daten ständig betriebsbereit sind,

Mehr

Multitasking mit AVR RISC-Controllern Lösungsansätze und praktische Beispiele für Multitasking-Programme

Multitasking mit AVR RISC-Controllern Lösungsansätze und praktische Beispiele für Multitasking-Programme PC & ELEKTRONIK Prof. Dr. Ernst Forgber Multitasking mit AVR RISC-Controllern Lösungsansätze und praktische Beispiele für Multitasking-Programme Entwicklung eines echtzeitfähigen, prioritätsgesteuerten,

Mehr

Systemsoftware (SYS) Fakultät für Informatik WS 2008/2009 Christian Baun. Übungsklausur

Systemsoftware (SYS) Fakultät für Informatik WS 2008/2009 Christian Baun. Übungsklausur Hochschule Mannheim Systemsoftware (SYS) Fakultät für Informatik WS 2008/2009 Christian Baun Übungsklausur Aufgabe 1: Definieren Sie den Begriff der Systemsoftware. Nennen Sie die Aufgaben und Komponenten

Mehr

Der Scheduler von Windows Konzepte und Strategien

Der Scheduler von Windows Konzepte und Strategien Gliederung Der Scheduler von Windows Konzepte und Strategien Daniel Lohmann 1 Grundbegriffe 2 Eigenschaften des Schedulers Grundlegende Eigenschaften Prioritätenmodell Dynamische Prioritätenanpassungen

Mehr

Roboter- und Automatisierungstechnik

Roboter- und Automatisierungstechnik Roboter- und Automatisierungstechnik Teil 4: Grundlagen der Echtzeitprogrammierung Hochschule Bremerhaven SS 2007 Prof. Dr. Oliver Zielinski Inhalt 4.1 Problemstellung 4.2 Echtzeitprogrammierverfahren

Mehr

Musterlösung 3. Mikroprozessor & Eingebettete Systeme 1

Musterlösung 3. Mikroprozessor & Eingebettete Systeme 1 Musterlösung 3 Mikroprozessor & Eingebettete Systeme 1 WS214/215 Hinweis: Die folgenden Aufgaben erheben nicht den Anspruch, eine tief ergehende Kenntnis zu vermitteln; sie sollen lediglich den Einstieg

Mehr

Betriebssysteme II SS 2012. Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404. Stand: 23.

Betriebssysteme II SS 2012. Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404. Stand: 23. Betriebssysteme II SS 2012 Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 23. April 2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme Betriebssysteme II (1/13)

Mehr

Echtzeitbetriebssysteme

Echtzeitbetriebssysteme Echtzeitbetriebssysteme QNX 409 Geschichte: Einführung 1980 entwickeln Gordon Bell und Dan Dodge ein eigenes Echtzeitbetriebssystem mit Mikrokernel. QNX orientiert sich nicht an Desktopsystemen und breitet

Mehr

Betriebssysteme. Teil 13: Scheduling

Betriebssysteme. Teil 13: Scheduling Betriebssysteme Teil 13: Scheduling Betriebssysteme - WS 2015/16 - Teil 13/Scheduling 15.01.16 1 Literatur [13-1] Quade, Jürgen; Mächtel, Michael: Moderne Realzeitsysteme kompakt. dpunkt, 2012 [13-2] Quade,

Mehr

Meine SPS kann Linux, und nun?

Meine SPS kann Linux, und nun? http://www.arvero.de Meine SPS kann Linux, und nun? Ein Linux-basierter Software-Stack für industrielle Eingebettete Systeme Autor: Christoph Stoidner Zur Person / Firma Christoph Stoidner Diplom. Informatiker

Mehr

Virtualisierung im Echtzeitbereich. Andreas Hollmann FH Landshut EADS Military Air Systems

Virtualisierung im Echtzeitbereich. Andreas Hollmann FH Landshut EADS Military Air Systems Virtualisierung im Echtzeitbereich Andreas Hollmann FH Landshut EADS Military Air Systems 2 Überblick Hintergrund und Motivation Vorstellung von Lösungsansätzen Auswahl und Evaluierung Einschränkungen

Mehr

Embedded Linux. Arthur Baran

Embedded Linux. Arthur Baran Arthur Baran Inhalt Embedded System Aufbau von Embedded Linux Systemen Echtzeit Einige Beispiele Arthur Baran 2 Was ist Embedded System? klein verborgen im Gerät soll eine bestimmte Aufgabe erledigen Arthur

Mehr

Game Engine Architecture and Development. Platform Unabhängiger Code Multi Threading in Game Engines Profiling

Game Engine Architecture and Development. Platform Unabhängiger Code Multi Threading in Game Engines Profiling Game Engine Architecture and Development Platform Unabhängiger Code Multi Threading in Game Engines Profiling Folien Die Folien werden auf acagamics.de hochgeladen Das Passwort ist 60fps (ohne ) Rückblick:

Mehr

Paging. Einfaches Paging. Paging mit virtuellem Speicher

Paging. Einfaches Paging. Paging mit virtuellem Speicher Paging Einfaches Paging Paging mit virtuellem Speicher Einfaches Paging Wie bisher (im Gegensatz zu virtuellem Speicherkonzept): Prozesse sind entweder ganz im Speicher oder komplett ausgelagert. Im Gegensatz

Mehr

Threads and Scheduling

Threads and Scheduling Vorlesung Betriebssysteme WS 2010, fbi.h-da.de Threads and Scheduling Jürgen Saala 1. Threads 2. Scheduling 2 1. Threads 3 Prozesse mit je 1 Adressraum 1 Ausführungsfaden d.h. Unabhängiger Adressraum mit

Mehr

Übungen zur Vorlesung

Übungen zur Vorlesung Prof. Dr.-Ing. R. Seck V-Echtzeit(-betriebs-)systeme-Übungen- Se -28.06.10 - Version 0.9 - Seite 1 Übungen zur Vorlesung Allgemeine Fragen 1. Nennen und erläutern Sie kurz den Unterschied zwischen einem

Mehr

Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 2. Organisatorisches. Frage 2.1.a. Theorieblätter Abgabe. Antwort. Probleme mit OS/161?

Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 2. Organisatorisches. Frage 2.1.a. Theorieblätter Abgabe. Antwort. Probleme mit OS/161? Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 2 Philipp Kirchhofer philipp.kirchhofer@student.kit.edu http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~uxbtt/ Lehrstuhl Systemarchitektur Universität Karlsruhe (TH) 1

Mehr

OSEKtime - Time-Triggered OSEK/OS

OSEKtime - Time-Triggered OSEK/OS OSEKtime - Time-Triggered OSEK/OS Gregor Kaleta gregor.kaleta@udo.edu PG Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007 1 Überblick Einleitung OSEKtime Task-Zustandsmodell, Scheduling-Verfahren Interrupt-Verarbeitung

Mehr

Test (Lösungen) Betriebssysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme

Test (Lösungen) Betriebssysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme Seite 1 Test (Lösungen) Betriebssysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme 1 11.07.2007 Hinweise: Bevor Sie mit der Bearbeitung der Aufgaben beginnen, müssen Sie auf allen Blättern Ihren Namen und Ihre

Mehr

Sichere Kleinstsysteme mit Speicherschutz (nach IEC 61508)

Sichere Kleinstsysteme mit Speicherschutz (nach IEC 61508) Sichere Kleinstsysteme mit Speicherschutz (nach IEC 61508) Claus Stellwag Juli 2005 Agenda Entwicklung eines sicheren Echtzeitbetriebssystems (RTOS) Ziele Sicherheit Hardware Umsetzung & Erfahrungen Zusammenfassung

Mehr

Vorlesung Echtzeitsysteme

Vorlesung Echtzeitsysteme 1 / 35 Vorlesung Echtzeitsysteme Thema 1: Einführung Robert Baumgartl 17. März 2015 Organisatorisches 2 / 35 wahlobligatorisches Modul im Hauptstudium 2/0/2, d. h., 90 Vorlesung und 90 Praktikum pro Woche

Mehr

Foliensatz. Theorie und Einsatz von Verbindungseinrichtungen in parallelen Rechnersystemen

Foliensatz. Theorie und Einsatz von Verbindungseinrichtungen in parallelen Rechnersystemen Foliensatz Center for Information Services and High Performance Computing (ZIH) Theorie und Einsatz von Verbindungseinrichtungen in parallelen Rechnersystemen Hochgeschwindigkeitskommunikationen 13. Juli

Mehr

Systemstruktur und Echtzeitverhalten - Analyse und Vergleich von Windows CE 5.00 und von Erik Merkel

Systemstruktur und Echtzeitverhalten - Analyse und Vergleich von Windows CE 5.00 und von Erik Merkel Systemstruktur und Echtzeitverhalten - Analyse und Vergleich von Windows CE 5.00 und 6.00 von Erik Merkel Gliederung 1. Motivation 2. Allgemeines zu Windows CE 3. Systemstruktur 4. Unterschiede zwischen

Mehr

Ausarbeitung im Rahmen der PG Autolab zum Thema: OSEK 1 -OS. geschrieben von Oliver Botschkowski

Ausarbeitung im Rahmen der PG Autolab zum Thema: OSEK 1 -OS. geschrieben von Oliver Botschkowski Ausarbeitung im Rahmen der PG Autolab zum Thema: OSEK 1 -OS geschrieben von Oliver Botschkowski 1 Offene Systeme und deren Schnittstelle für die Elektronik im Kraftfahrzeug 1 Oliver Botschkowski - OSEK-OS

Mehr

SKRIPT REALZEITSYSTEME INHALTE

SKRIPT REALZEITSYSTEME INHALTE Seite 1 SKRIPT REALZEITSYSTEME INHALTE GRUNDZÜGE EINES MULTITASKING-ECHTZEITSYSTEMS PEARL - PROCESS AND EXPERIMENT AUTOMATION REAL-TIME LANGUAGE POSIX.4 LE/O - LYNXOS EMULATED OSEK Inhaltsverzeichnis Seite

Mehr

Technische Informatik 1

Technische Informatik 1 Technische Informatik 1 7 Prozesse und Threads Lothar Thiele Computer Engineering and Networks Laboratory Betriebssystem 7 2 7 3 Betriebssystem Anwendung Anwendung Anwendung Systemaufruf (syscall) Betriebssystem

Mehr