IM FOkUS. Special. ETF-Boom: Auch für Privatanleger? Mit freundlicher Unterstützung von:

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1 IM FOkUS Special ETF-Boom: Auch für Privatanleger? Mit freundlicher Unterstützung von:

2 Erhöhen Sie Ihre Chancen auf Erträge. Mit renditeorientierten UBS ETFs. Viele Anleger fragen sich, wo im aktuellen Zinsumfeld noch Renditechancen zu finden sind. Renditeorientierte ETFs von UBS stützen sich auf Unternehmen, die auf Aktien und Anleihen hohe Barausschüttungen leisten. Sie sind ideal für Investoren, die ihre Anlagerendite nicht allein von Kursgewinnen abhängig machen wollen. Informieren Sie sich jetzt auf Diese Unterlagen dienen ausschließlich zu Ihrer Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf von bestimmten Produkten noch eine Erbringung von Anlageberatung dar. Die Gültigkeit der Informationen und Empfehlungen ist auf den Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlagen beschränkt und kann sich je nach Marktentwicklung jederzeit und ohne vorherige Ankündigung ändern. Wir empfehlen Ihnen, vor einer Investition Ihren Anlage-, Steuer- oder Rechtsberater zu konsultieren. Zu beachten ist ferner, dass das hier vorgestellte Produkt unter Umständen im Hinblick auf die individuellen Anlageziele sowie die Portfolio- und Risikostruktur des jeweiligen Anlegers nicht angemessen ist. Die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen und Meinungen stammen aus Quellen, die wir als zuverlässig ansehen. Eine Gewähr für deren Richtigkeit können wir allerdings nicht übernehmen. Bitte berücksichtigen Sie, dass die UBS Deutschland AG oder eine andere Konzerngesellschaft der UBS AG (oder Mitarbeitende derselben) jederzeit Finanzinstrumente, die in diesen Unterlagen erwähnt sind, einschließlich Derivaten auf solche Finanzinstrumente, kaufen oder verkaufen können. Außerdem können sie als Auftraggeber bzw. Mandatsträger auftreten oder für den Emittenten bzw. mit ihm verbundene Unternehmen Beratungs- oder andere Dienstleistungen erbringen. Beachten Sie bitte, dass sich diese Unterlagen nicht an Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs sowie nicht an Personen, die ihren Wohnsitz in einer der beiden vorgenannten Rechtsordnungen haben, richten. Für das jeweilige Produkt rechtlich maßgeblich ist ausschließlich der jeweilige Verkaufs-/Wertpapierprospekt, der bei Interesse bei der UBS Deutschland AG, Postfach , Frankfurt/Main, angefordert werden kann. Diese Unterlagen dürfen ohne vorherige schriftliche Einwilligung der UBS Deutschland AG weder geändert noch vervielfältigt noch reproduziert werden. UBS Alle Rechte vorbehalten. E3

3 IM FOkUS Inhaltsverzeichnis Zur Sache: ETFs die effizienten Indexfonds 4 Fakten: Neue Marktgegebenheiten erfordern neue Anlageansätze 6 Wenn die Schwelle zu hoch ist 8 Gesprächsrunde: ETF-Boom: Auch für Privatanleger? 10 Fakten: ETFs als effiziente Portfoliobausteine zur Währungssicherung 24 ETFs Lösungen für die aktuellen Anforderungen der Finanzbranche 26 Individuelle Value-Investments: Schwerpunkte mit Lyxor ETFs setzen 28 Schlusspunkt: Mit Musterportfolios näher am Kunden 30 Impressum 31 ETF IM FOKUS, Ausgabe

4 ZUR SACHE ETFs die effizienten Indexfonds Anna, 17, hat etwas Geld gespart, was sie flexibel anlegen möchte. Über Risikogesichtspunkte macht sie sich keine großen Gedanken. In der Schule wurde das Thema Geldanlage allenfalls gestreift, ein paar Freunde geben ihr hin und wieder einen Rat. Sie möchte ein bisschen Sicherheit, natürlich eine Rendite, und bei Bedarf das Geld sofort wiederhaben. Sie weiß noch nicht genau, wann sie sich eine teure Weiterbildung zeitlich erlauben kann. Dann bräuchte sie das Geld aber sofort. Mit ihrem Pad verwaltet sie ihr Geld und sämtliche Transaktionen. Ihre Bank-App fragte Anna schon vor längerem über den Note-Screen, ob sie ihr Geld auf dem Girokonto nicht am Finanzmarkt investieren möchte. Daher ist bereits alles gut vorbereitet. Die App schlägt für ihren Bedarf eine Allokation aus fünf weltweit anlegenden, breit diversifizierten Indexfonds vor. Zur Sicherheit empfiehlt die App, auch breiter auf Rohstoffe und Gold auszuweichen, selbst wenn die Anlageklassen in der Vergangenheit nicht gut gelaufen sind. Sie klickt zusätzlich noch einen angebotenen Schalter, mit dem man als Anleger Investitionen in Agrarspekulation, Waffenproduktion und übermäßig verschuldete Unternehmen ausschließen kann. Sie hat vor einiger Zeit per In-App-Kauf ein Beratungsabo erworben, womit sie jederzeit persönlich jemanden bei der Bank erreichen kann. Anna ruft also direkt aus der App dazu kurz den Berater per Skype an und stellt einige Fragen zu den zusätzlichen Anlageklassen. Das Protokoll und das Telefongespräch sind per Cloudeintrag direkt danach in der App abrufbar. Umsonst gibt es nichts, aber die Transaktion wird nur zehn Euro kosten. Die laufenden Kosten sind auch über die Bank-App einsehbar, sie bestehen nur aus den Kosten der gekauften Produkte. Anna findet das absolut selbstverständlich. Zum Abschluss muss sie eine einfach formulierte Anlagebeschreibung bestätigen, dann gibt sie die Transaktion frei und ihr Geld wird investiert: Anna sieht die Fonds direkt in ihr Depot wandern, die Beträge auf ihren Konten werden sofort angepasst. Den Statusreport zur Wertentwicklung bekommt sie jede Woche, der Verkauf ist nur einen Touch entfernt. Wertzuwachs und ihre Wertverluste postet sie ab und zu aus der App heraus in ihrem Lieblings-Socialnetwork und diskutiert das dann mit Freunden und Verwandten. Wie die Tochter, so der Vater So kam auch ihr Vater neulich darauf, der gerne Annas Posts liest. Er hat jetzt nach langen Jahren der Frustration mit seiner Lebensversicherung, seiner Riester-Rente und seinen Beteiligungsfonds mit einem Teil zu Indexfonds gewechselt. Allerdings ist ihm die Betreuung durch einen Berater lieber. Eine gute Auswahl von unabhängigen Beratern findet er über die Website des

5 ZUR SACHE führenden Verbraucherportals für Finanzanlagen. Dort können Kunden die Berater nach verschiedenen Kriterien bewerten, und Interessenten ein Probegespräch per Videotelefonat vereinbaren. Die Honorare unterscheiden sich nicht wesentlich, die Berufsvereinigung der Honorarberater hatte dies verbindlich geregelt in Anlehnung an die Praxis bei Architekten, Ingenieuren und Anwälten. So kam auch Annas Vater zu einem Portfolio mit Indexfonds in einem Aktiendepot, dessen Zusammensetzung er mit seinem Berater regelmäßig überprüft. Future Talking? Der Name Anna war der Renner bei den 1997 geborenen Mädchen. Damals war die Welt noch in Ordnung: Es gab nicht mehr als Investmentfonds, die vom freundlichen Bankberater mit einem satten Ausgabeaufschlag verkauft wurden. Begriffe wie die TER waren noch nicht erfunden. Es gab noch Marken wie DWS, Adig und Dit. Performance konnten allenfalls ein paar Spezialisten vergleichen, das World Wide Web war noch zu jung für weitergehende Information. Handys waren noch ein teurer Luxus. Gerade mal drei Jahre später, im April 2000, dem Höhepunkt der Technologie-Exzesse, wurden fast unbemerkt die ersten ETFs in Europa gelistet, auf Xetra bei der Deutschen Börse. Es gab eine Welle der Entrüstung in der Fondsindustrie und größte Befürchtungen um das Wohlergehen der eigenen Vertriebskanäle. Doch der provisionsgestützte Bankenvertrieb überstand auch die Finanzkrisen der Jahre 2000/2001 und wieder 2007/2008. Heute kämpfen wir mit einer nie dagewesenen Flut an Fonds und ergehen uns in fruchtlosen Diskussionen, etwa über das misslungene Gesetz zur Honoraranlageberatung. ETFs gibt es heute mehr als es 1997 Publikumsfonds gab. Und dennoch werden ETFs auf dem europäischen Kontinent weiterhin zögerlich angenommen, machen nicht mehr aus als vier Prozent des verwalteten Volumens in Publikumsfonds. Dank einiger Plattformen und Verbünde ist der Weg zum ETF Investment so einfach geworden wie nie zuvor: Für Sparpläne und Fondsdepots gibt es eine große Auswahl. Allein, es fehlt der Vertrieb, oder auch das Verständnis beim Endverbraucher. In Großbritannien sind Provisionen im Finanzvertrieb seit 2013 von der Aufsicht verboten worden. Seither steigt das Volumen in Indexfonds und ETFs bei den Briten stark an. Und in zehn Jahren, wenn Anna 27 ist? Da reift die Generation der Digital Natives heran. Finanzanlagen werden zure selbstverständlichen Dienstleistung: transparent, vergleichbar, leicht verständlich. E Warum passt das Beispiel zu unserem Roundtable? Es zeigt, wie eng das Vertriebsmodell und das Produkt ETFs miteinander verwoben sind. Und wie Regulator und künftige Nachfrage das Bild dramatisch wandeln werden. Im Roundtable sprechen wir über die Tools, die es heute gibt, ob sie usreichen, ob sie professionell und zu welchen Kosten zu haben sind. Die ETF- Anbieter ächzen unter den nur geringen Unterschieden zu ihren Wettbewerbern. Ein absurder Preiskampf hat die Gebühren bei den Kernprodukten unter das Niveau der großen US-Vorbilder getrieben. Gleichzeitig hat ist man dabei, mit hohem finanziellem Aufwand neue Vertriebswege zu erschließen, um ETFs als Anlagealternative auch für Normalanleger zu positionieren, und subventioniert ETF-Indexfonds. Der noch kleine Markt und die niedrigen Kosten der Produkte blockieren heute noch klassisches Brandmarketing für ETFs, könnten aber schon bald Chance und Gefahr zugleich für Banken und Berater in Kontinentaleuropa werden. Und wir reden über die Zukunft. Jan Altmann ETF IM FOKUS, Ausgabe

6 Fakten Neue Marktgegebenheiten erfordern neue Anlageansätze Peter Scharl, CFA, Deputy Head of ETF Sales Germany ishares Günstige Bausteine für Kerninvestments oder dynamische Musterportfolios ETFs bieten viele Möglichkeiten und ihre Verbreitung wächst daher weiter rasant. Das Marktumfeld und damit die Anforderungen an die Vermögensverwaltung haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Klassische Portfolien, über einige Aktien und Anleihen diversifiziert, bieten heute nicht mehr die Anlageeigenschaften und Ergebnisse, die Anleger erwarten. Niedrige Zinsen drücken die Erträge, während die stärkere Gewichtung risikoreicherer Anlageklassen im Portfolio Volatilität und Anlagerisiken erhöhen. Wachstum und attraktive Erträge bei beherrschbaren Risiken lassen sich in einem solchen Marktumfeld vor allem über Diversifikation sicherstellen: Ertrag- und risikoreichere Anlageklassen ergänzen die klassischen Aktien- und Anleihepositionen und stellen das Portfolio breiter auf. Beherrschbar sind diese Positionen in alternativen Anlageklassen vor allem dann, wenn sie über eine Vielzahl von Einzeltiteln erfolgen. Dann lassen sich die Volatilität und im Anleihebereich die Kreditrisiken erheblich senken. Mit ETFs das Portfolio diversifizieren Hierzu finden Investoren in ETFs geeignete Instrumente. Geringe Kosten und der einfache, effiziente Handel sprechen für die Produkte. Da sie mehr und mehr unterschiedliche Anlageklassen abdecken und sich ihre Liquidität stetig verbessert, werden die Indexfonds immer attraktiver für Anleger. Allein ishares hat gut 50 ETFs, die ein Vermögen von mehr als einer Milliarde US- Dollar verwalten und damit extrem liquide sind. Die Folge: Das Wachstum der Produkte hält unvermindert an und erfasst neue Investorengruppen. Mittlerweile geht das Wachstum auch in Europa zunehmend auf die Nutzung durch Finanzberater oder von Vermögensverwaltungen der Privatbanken zurück. Denn ETFs unterstützen sowohl Anlageziele als auch deren verschiedene Geschäftsmodelle effektiv, wie das Beispiel USA bereits seit Jahren zeigt. Mit neuen Angeboten verbessert ishares nun die Möglichkeiten weiter, ETFs in der Vermögensverwaltung einzusetzen. Kerninvestments noch günstiger umsetzen Ein Beispiel hierfür ist die ishares Core Series. Mit ihr können die Portfoliomanager die Kerninvestments ihrer Kundenportfolios kostengünstig umsetzen. Zehn der beliebtesten Aktien- und Anleihe-ETFs, wie beispielsweise der ishares Core EURO STOXX 50 UCITS ETF oder der ishares Core Euro Government Bond UCITS ETF, gehören zu diesem Angebot. Die Total Expense Ratio (TER) der Produkte liegt zwischen 0,07 und 0,25 Prozent und beträgt durchschnittlich nur 0,17 Prozent. Portfoliomanager können damit zu sehr günstigen Kosten breit diversifizierte Kerninvestments für ihre Kunden aufbauen sowie taktische Positionen ergänzen. Mit diesen ETFs lässt sich zum Beispiel ein Portfolio für risikoaverse Anleger zusammenstellen, das rund ein Fünftel in weltweite Aktien, rund ein Viertel in europäische Unternehmensanleihen und den Rest in europäische Staatsanleihen investiert. So entsteht ein breit über Einzeltitel diversifiziertes Investment für konservative Anleger: Allein der ishares Core Euro Corporate Bond UCITS ETF für Unternehmensanleihen mit Investment 6 ETF IM FOKUS, Ausgabe

7 Fakten Geringe Kosten und einfacher, effizienter Handel sprechen für die Produkte. Peter Scharl, ishares Aladdin. Es handelt es sich um das bewährte Risikomanagement-System von Blackrock. Mit den Musterportfolios können Portfoliomanager von der Expertise des weltweit größten Vermögensverwalters profitieren. Für unterschiedliche Intermediäre ETFs und die verschiedenen Investmentlösungen von ishares unterstützen jedoch nicht allein die Anlageziele der Kunden effektiv. Vielmehr sind sie kompatibel zu den unterschiedlichen Geschäftsmodellen der Vermögensverwalter und Anlageberater. ETFs zu nutzen, das lohnt sich nicht allein für Grade, die in Euro notiert, setzt sich aus rund Wertpapieren zusammen. Zudem ist die Kostenbelastung mit rund 0,2 Prozent Gesamtkostenquote jährlich extrem gering. In den Fonds der ishares Core Series finden die Portfoliomanager damit eine Antwort auf den wachsenden Kundenwunsch, Investmentlösungen aufgrund schwindender Renditen möglichst kostengünstig zu gestalten. Dynamische Musterportfolios Neben einer günstigen Umsetzung von Kerninvestments bietet ishares auch dynamische Musterportfolios, an denen Finanzberater sich bei Umsetzung ihrer Anlagestrategien eine honorarbasierte Beratung oder institutionelle Investoren. orientieren können. Mehrere strategische, ertragsorientierte oder Beispielsweise können die Produkte auch provisionsorientierten Multi-Asset-Modelle unterstützen individuelle Anforderungen Anlageberatern helfen, ihr Geschäftsmodell zu erweitern und an das Wachstums- und Ertragsniveau. Die Musterportfolios ihre Stärken auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen sie ihren sind dabei nicht statisch, sondern werden in einem definierten Kunden den größten Mehrwert bieten. Hinzu kommt: Die Produkte lassen sich einfach für verschiedene Anwendungsbereiche Turnus überprüft und angepasst. Ein Team aus weltweiten Investmentspezialisten von Blackrock stellt die Lösungen zusammen und entwickelt sie weiter. Dabei verfolgt es einen empiriten, Stiftungen oder auch in einer Versicherungshülle. Die vielfäl- nutzen sei es in Dachfonds, in Vermögensverwaltungsmandaschen Investmentansatz, der unter anderem Fundamentaldaten tigen Vorteile und vor allem ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten der Anlageklassen und makroökonomische Modelle zur Zins- werden das Wachstum von ETFs weiter unterstützen. In ishares und Inflationsentwicklung sowie zum Wirtschaftswachstum berücksichtigt. Das Risikomanagement erfolgt darüber hinaus über partner für die unterschiedlichsten finden Vermögensverwalter für ihre Mandanten einen Ansprech- ETF-Lösungen. ETF IM FOKUS, Ausgabe

8 Fakten Wenn die Schwelle zu hoch ist Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer Comstage ETFs Finanzvermittler haben im Alltag immer noch zu wenige Anreize, ihren Kunden ETF schmackhaft zu machen. Das ist jedoch ein reines Vergütungsproblem. Inhaltlich können Vermittler bei ihren Kunden zum Beispiel durch Emerging Markets besonders gut punkten. Vermögensverwalter und Finanzvermittler stehen vor der ständigen Herausforderung, Investoren einen Mehrwert über ein eng begrenztes Basisinvestment hinaus anbieten zu müssen. Eine Möglichkeit ist, das Anlageuniversum eines Kunden gezielt zu erweitern. Dabei kann ein Investment in Schwellenländer hilfreich sein. Aber welche Gründe sprechen allgemein für Emerging Markets? Sind Schwellenländer eine Asset-Klasse? Denke ich an Asset-Klassen, denke ich an Aktien und Renten. So könnte eine Grundaussage zu Vermögensanlagen in Anlehnung an ein bekanntes Zitat lauten. Natürlich fehlen in dieser Auflistung Immobilien. Und es sind in den letzten Jahren weitere Asset-Klassen hinzugekommen: Währungen, Hedgefonds, High Yield Anleihen, um nur einige zu nennen. Aber was ist mit den Schwellenländern? Stellen diese Staaten denn überhaupt so etwas wie eine eigene Asset-Klasse dar? Asset Allokation bezeichnet die Aufteilung einer Investitionssumme auf Vermögensgegenstände, die für die Anlagezielsetzung relevant sind. Die Verteilung muss dabei einerseits der Risikotragfähigkeit, den Ertragserwartungen und dem Anlagehorizont des Investors entsprechen. Andererseits muss die Verteilung aber auch internen und externen, meist rechtlichen Beschränkungen genügen. Da diese Anforderungen in der Regel von mehr als einem Wertpapier erfüllt werden, und sich diese in Gruppen zusammenfassen, sprich: clustern lassen, hat sich der Begriff Asset-Klasse etabliert. Damit geht auch einher, dass es viele unterschiedliche Asset-Klassen geben kann, die sich idealerweise in ihren Risikoertragsprofilen ergänzen. Insofern können neben den zuvor genannten Asset-Klassen auch selbst vermeintlich exotische Anlageformen wie Wein und Kunst eigenständige Asset-Klassen sein. Waren es in den achtziger Jahren vor allem die Tigerstaaten Südostasiens, die die Vorstellung von jungen, dynamischen und schnell aufsteigenden Staaten prägten, hat sich der Fokus Korrelationen zwischen bekannten Indizes über einen Zeitraum von 12 Monaten in Euro DAX MDAX EURO STOXX 50 STOXX 600 S&P 500 MSCI WORLD MSCI EM DAX 1 MDAX 0,861 1 EURO STOXX 50 0,937 0,827 1 STOXX 600 0,925 0,871 0,951 1 S&P 500 0,552 0,461 0,625 0,614 1 MSCI WORLD 0,725 0,658 0,782 0,818 0,924 1 MSCI EM 0,504 0,540 0,520 0,590 0,368 0,568 1 Quellen: Bloomberg; Comstage; Stand: September 2014 Zusammensetzung des MSCI Emerging Markets Index nach Ländern Land Gewichtung im Index Land Gewichtung im Index China (140 Aktien) 18,34 % Polen (23 Aktien) 1,66 % Südkorea (103 Aktien) 15,26 % Chile (20 Aktien) 1,52 % Taiwan (101 Aktien) 12,15 % Kolumbien (13 Aktien) 1,03 % Brasilien (74 Aktien) 10,88 % Philippinen (20 Aktien) 0,98 % Südafrika (50 Aktien) 7,50 % Griechenland (10 Aktien) 0,78 % Indien (69 Aktien) 6,84 % VAE (9 Aktien) 0,48 % Russland (22 Aktien) 5,40 % Peru (2 Aktien) 0,43 % Mexico (30 Aktien) 5,12 % Kartar (10 Aktien) 0,41 % Malaysia (43 Aktien) 3,91 % Tschechien (3 Aktien) 0,24 % Indonesien (30 Aktien) 2,46 % Ungarn (3 Aktien) 0,22 % Thailand (29 Aktien) 2,19 % Ägypten (4 Aktien) 0,20 % Türkei (25 Aktien) 1,70 % Quellen: MSCI; Comstage; Stand: September ETF IM FOKUS, Ausgabe

9 Fakten seit dem Beginn dieses Jahrtausends auf eine merklich größere Anzahl von Schwellenländern ausgeweitet. Deutlich wird das am MSCI Emerging Markets Index, der mit derzeit 835 Einzelaktien aus 23 Ländern die Entwicklung von rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung aufstrebender Länder abbildet. Wesentlich dabei ist jedoch: Diese 85 Prozent beziehen sich auf den Aktienstreubesitz, denn nur so ist für den Anleger auch Investierbarkeit gegeben. Die Bedeutung von Schwellenländern Die Asset-Klasse Emerging Markets Die Schwelle für ein Investment in Entwicklungsländer ist nach wie vor sehr hoch. Thomas Meyer zu Drewer, Comstage ETFs räumlichen Entfernungen, beschleunigt Entwicklung und Wachstum, erschließt Binnenmärkte und kommt einer allgemeinen Steigerung der Lebensqualität zugute. Schwellenländer ja, aber wie? Soweit zur Theorie. Denn in der Praxis halten viele Investoren oft Abstand von allem, was jenseits des eigenen Horizonts liegt. Dieses als Home Bias bezeichnete Phänomen ist weltweit zu beobachten. Die Schwelle für ein Investment in Entwicklungsländer ist also nach wie vor sehr hoch, trotz immer wieder bewiesener Überlegen- erfüllt die Erwartungen, wenn sie diversifizierend ist, also das heit breiter Diversifikation. Was tun? Gerade in rentenlastigen Risiko bei gegebenen Renditeerwartungen reduziert. Oder die Portfolios, wie sie in Deutschland meist vorzufinden sind, kann Rendite bei gegebenem Risiko steigert. In dieser Beziehung haben Schwellenländer in den letzten Jahren deutlich zum Anlaversifikationseffekten zu profitieren. Eine Möglichkeit der Um- ein in sich breites Emerging Markets Investment helfen, von Digeerfolg beitragen können. Mehrere fundamentale Faktoren, die setzung ist der Comstage ETF auf den MSCI Emerging Markets trotz aller derzeit vorgebrachten Bedenken für Schwellenländer (WKN: ETF127). sprechen, haben weiterhin Bedeutung: junge, wachsende und Fazit: Schwellenländer werden nach Einschätzung vieler Beobachter in Zukunft eine zunehmende Rolle am Anlagemarkt zunehmend gut ausgebildete Bevölkerungen; steigende Einkommen; größer werdende, sich stabilisierende Mittelschichten und spielen. Der Treiber wird neben der günstigen demographischen damit zunehmender Konsum (auch Consumer Revolution Struktur der zunehmende Wunsch nach Konsumgütern sein, die genannt). Hinzu kommt die Investition in die Infrastruktur und Consumer Revolution. Dadurch ergeben sich interessante Diversifikationseffekte auch in deren Ausbau. Dies erleichtert die Überwindung der teils großen Rentenportfolios. ETF IM FOKUS, Ausgabe

10 GESPRÄCHSRUNDE ETF-Boom: Auch für Privatanleger? Börsengehandelte Indexfonds (ETF) sind eine rasante Wachstumsstory. Kein Wunder: Volatile Märkte förderten die Nachfrage nach flexiblen Produkten, die einen schnellen Ein- und Ausstieg garantierten, und dies bei überschaubaren Kosten angesichts sinkender Renditen bei Festverzinslichen. Passive Investments machen heute schon 15 Prozent des weltweit verwalteten Vermögens aus und sind damit der am schnellsten wachsende Bereich innerhalb der Asset-Management-Industrie. In Europa ist dabei ishares, die ETF-Plattform von Blackrock, mit fast der Hälfte des Umsatzes führend. Doch fast 90 Prozent der Käufer sind Institutionelle. Privatkunden bleibt meist nur die Börse Chance für freie Vermittler, die jedoch mehr Unterstützung im B2B-Geschäft benötigen. Im Bild zu sehen von links nach rechts: Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer Comstage ETFs Thomas Wiedenmann, Wealth Sales Deutschland, ishares / Blackrock Asset Managament Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung, European Bank for Financial Services GmbH (ebase) Heike Fürpaß-Peter, Head of Public Distribution, Lyxor ETFs Deutschland & Österreich Gordon Rose, bis Anfang November Analyst des Fondsanalysehauses Morningstar Deutschland Jan Altmann, Inhaber 4asset-management Unternehmensberatung, Moderator der Gesprächsrunde 10 ETF IM FOKUS, Ausgabe

11 > IM FOKUS: Wir reden heute über ETFs und ihre Bedeutung als Anlagelösung. Wir reden jetzt nicht über das institutionelle Geschäft oder Börsenhandel mit ETFs, früher immer heiß diskutiert. Die Frage ist: Wie quantifiziert man die Nutzung von ETFs als Anlagelösung? Wer sind die Nutzergruppen? Wiedenmann: Wir gehen mittlerweile von einem ausgewogenen Verhältnis aus: 50 Prozent sind im institutionellen Bereich anzusiedeln und 50 Prozent im Wealth- Bereich. Geyer: Unsere Beobachtung ist eine andere. ETFs werden eher gekauft als verkauft. Deshalb stammen bei uns ungefähr 80 Prozent des ETF-Geldes aus dem klassischen Retail-Bereich, wir sind ja eine reine B2B-Adresse. Da kommt der überwiegende Teil von den Discountern, die preissensible Kunden ansprechen, die selbst aktiv kaufen. 20 Prozent entfallen bei uns inzwischen auf die betriebliche Altersversorgung (bav), insbesondere Pensionszusagen und Rückdeckung über ETFs. Der Bereich Vermögensverwaltung mit ETFs ist noch relativ jung. IM FOKUS: Wenn Sie sagen, ETFs werden eher gekauft als jetzt aktiv verkauft wer tummelt sich denn bei den 80 Prozent? Es kann ja keiner direkt ein Depot bei ebase eröffnen, sondern muss über einen Mittler oder eine Bank gehen. Geyer: Wir bekommen Kunden ausschließlich über Vermittler. Da kenne ich kaum noch klassische Strukturen von Vermittlern, die im alten Provisionsdenken verankert sind. Die Selbstentscheider fragen nach und suchen sich eben eine entsprechend günstige Stelle, zum Beispiel Discounter. Discounter versprechen ja auch bei den klassischen Produkten, keine Ausgabeabschläge zu nehmen. Kunden haben nicht nur aktiv gemanagte Fonds im Depot, sondern auch ETFs. IM FOKUS: Auf ebase nehmen Sie kaum Honorarberater wahr. Wie ist das bei Lyxor? Sind Honorarberater ein Phantom? Fürpaß-Peter: Wir arbeiten sehr eng auch mit verschiedenen Honorarberatungen zusammen, die ETFs aufgenommen haben. Insgesamt ist es sicherlich noch ein junger Bereich, aber mit Potenzial. IM FOKUS: Wie nimmt Comstage das wahr? Meyer zu Drewer: Von Honorarberatung alleine kann man nicht leben. Das sagen mir fast alle Honorarberater. Es liegt daran, dass die meisten Kunden nicht bereit sind, für etwas zu zahlen, was in die Zukunft gerichtet ist. Geyer: Es gibt noch einen Aspekt. Wenn wir das Retail- und Wertpapiergeschäft betrachten, ist es doch so: In der Mitte haben wir die klassische Anlageberatung, links und rechts davon das beratungsfreie Geschäft sowie das Mandat. Die Vorgaben des Gesetzgebers führen dazu, dass die Mitte immer mehr austrocknet. Deshalb, so unsere These, werden sich die Dinge links und rechts mehr bewegen. Das beratungsfreie Geschäft ist aber nicht mehr mit dem vergleichbar, wie es vor einigen Jahren ablief. Wir haben das jetzt mit unserer Marke Cominvest umgesetzt und kennen das auch von Direktbanken. Da sind wir wieder bei dem Thema gekauft statt verkauft. Der Kauf wird erleichtert, wenn ich erfahre, was andere kaufen. Die Emittenten selbst können Ideen geben, wie ein Portfolio aussehen könnte beim jeweiligen Anlegerprofil. Das Portfolio muss aber so gebaut werden, dass der private Anleger anschließend allein zurecht kommt. IM FOKUS: Versuchen wir mal, die Nachfrage in Zahlen zu fassen. Es ist schwer zu quantifizieren, weil ETFs eben nicht wie aktive Fonds direkt nachvollziehbar sind in der Vertriebsschiene, sondern häufig über die Börse bezogen werden. Rose: Ja, es ist schwer zu quantifizieren, ich würde mich hier ungern festlegen. IM FOKUS: Die Anbieter müssen ja zumindest ihren Serviceaufwand planen. Wie wird das bei Lyxor ungefähr gerechnet? Fürpaß-Peter: Da es keine einheitliche Datenbank gibt, der man ETF-Bestände auf Länderbasis entnehmen kann, gibt es nur Schätzungen, mit denen auch wir bei Lyxor arbeiten. Geyer: Für uns ist es kein Problem, weil wir einen völlig anderen Weg gehen. Und ETF IM FOKUS, Ausgabe

12 GESPRÄCHSRUNDE Der Intermediär braucht schlüssige Leistungsmodule für ETFs, um seine Arbeit gegenüber dem Kunden rechtfertigen zu können. IM FOKUS: In Deutschland sind wir noch nicht so weit wie die Engländer. Wo sehen Sie denn das große Wachstum oder die große Nachfrage? Meyer zu Drewer: Aus Kundenanrufen schließe ich, dass viele zu ETFs gekommen sind aus Unzufriedenheit mit der langfristigen Performance aktiver Fonds. Es rufen die Leute an, die eher im ruhigeren Fahrwasser bleiben und nicht ständig hin und her allokieren wollen. Das ist die Hauptmotivation. Das Zweite: Viele Anleger sind auch unzufrieden damit, dass sie mit dem Berater etwas besprechen, was sich hinterher aber langfristig nicht im Portfolio wiederfindet. Rudolf Geyer, ebase unsere Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) jederzeit online Einsicht nehmen können, welcher Vertriebspartner der ebase welche Bestände hat. Das liegt an dem Abwicklungsweg, den wir gewählt haben. IM FOKUS: Dürfen Sie sagen, wie hoch die ETF-Bestände sind bei ebase? Geyer: Das ist relativ überschaubar: knapp 200 Millionen Euro. Meyer zu Drewer: Zurück zum Selbstentscheider, das war ja die Grundfrage. Und dessen Anlagevolumen liegt zwischen acht und 15 Milliarden Euro, je nach Abgrenzung oder Definition der Kundengruppe. Insgesamt schätzen wir den deutschen Markt für ETFs im Moment grob auf rund 80 Milliarden Euro. IM FOKUS: Nehmen wir mal 80 Milliarden ETF-Volumen von deutschen Anlegern an. Wenn wir die eingangs von ishares genannten 50 Prozent auf diese Schätzung von Comstage anwenden, dann machen die 40 Retail-Milliarden zwischen fünf und zehn Prozent der von Retail-Anlegern in Publikumsfonds investierten Assets aus. ETFs sind also kein Randphänomen, sondern ein Signal für Anlagelösungen. Wiedenmann: Das Sprachbild mit dem Signal gefällt mir, aber ich würde es jetzt nicht an den Zahlen festmachen. Lieber würde ich hier über die Trends reden. IM FOKUS: Sehen andere das auch so? Wiedenmann: Unbedingt. Das beratungsfreie Geschäft, was ja nichts anderes ist als Selbstentscheidung in irgendeiner Form, wird wachsen! Fürpaß-Peter: Wir erhalten ähnlich wie Comstage oder andere Provider über unsere Hotline und Info- -Box immer mehr Fragen zu den Produkten. Man erkennt daraus das Interesse der Investoren. Die Gruppe der Selbstentscheider wächst ebenso signifikant wie der Anteil der ETFs bei diesen Anlegern. Meyer zu Drewer: In anderen Industrien heißt der Selbstentscheider übrigens Pionier wohlweislich. IM FOKUS: Wie nimmt Morningstar das wahr? Sie sind ja ein Analysehaus, das 12 ETF IM FOKUS, Ausgabe

13 > sich in Europa an institutionelle Anleger wendet. Wie viele Privatanleger fragen denn an? Rose: Es gibt etliche Anfragen. Ich kann auch zustimmen, dass das Interesse generell gewachsen ist, aber leider das Wissen noch nicht. IM FOKUS: Es gibt offenbar einen Trend zu Selbstentscheidern. Erleben wir einen Trendwechsel zur Nachfrageorientierung und damit hin zu einem Käufermarkt? Geyer: Die Leute haben sich erst einmal schlau gemacht und gehen dann möglicherweise mit der konkreten Idee zu ihrer Bank. Da beginnen die Probleme, weil die Bank derzeit in dieses Thema so nicht einsteigen will, ohne dass Ertragsmodelle oder Geschäftsmodelle gefunden werden, in die ETFs sich gut einbinden lassen. IM FOKUS: Eigentlich gibt es ja den Werkzeugkasten: über ETFs in Europa, an 20 Börsen gehandelt, alle liquiden Asset-Klassen, viele Strategien... Geyer: Nein, es gibt keine Werkzeuge. Das ist genau der Trugschluss. Wir kommen vom Produkt her und denken auch so. Wir müssen aber mehr über unseren Adressaten nachdenken. Die erste Welle war der klassische Selbstentscheider, der Pionier, der seit fünf Jahren bei einer Direktbank kauft. Jetzt kommt die nächste Welle, der eher preissensible Typ, der im Detail noch wenig Kenntnis hat. Es liegt jetzt an uns, inwieweit wir ihm eine Brücke bauen. Vom Produkt her kommt meines Erachtens ein Retail-Kunde nicht. Meyer zu Drewer: Dem widerspreche ich, weil mir sofort Sparpläne einfallen. Das ist nämlich eher nicht der Selbstentscheider, sondern der langfristig orientierte Vorsorger, sei es für das eigene Alter oder für Kinder und Enkel. Und von dort kommt viel Wachstum. Fast noch wichtiger: Interessierte Anleger geben ihre Erfahrungen und Erkenntnisse an potenzielle Investoren weiter. Geyer: Da gebe ich Ihnen Recht, das hat aber noch einen anderen Hintergrund: Über Sparpläne lässt sich auch eine Probefahrt darstellen. Viele Kunden, die durchaus mehr anlegen könnten, wählen diesen Weg, um Nähe und Vertrauen zu aufzubauen. Auch bei uns nehmen ETF- Sparpläne deutlich zu. Wiedenmann: Viele Anleger haben auch ein mulmiges Gefühl bei Aktien. 50 oder 150 Euro jeden Monat anzulegen, ist nicht so schlimm wie auf einen Schlag Euro. Da schläft man ruhiger. IM FOKUS: Ein ETF selbst ist noch keine Problemlösung. Es gibt unterschiedliche Hilfestellungen. Mit wie viel ETFs kann ich denn ein Portfolio abbilden? Rose: Absolutes Minimum sind zwei: einen für Anleihen und den anderen für Aktien. Bei Aktien kann man den Index MSCI World nehmen. Da hat man mit zwei ETFs ein schönes, relativ gut diversifiziertes Portfolio. IM FOKUS: Helfen Musterportfolios? Fürpaß-Peter: Lyxor bietet auch Musterportfolios an, die beispielsweise aus vier ETFs bestehen: zwei auf der Aktienseite, zwei auf der Anleihenseite. Aber im Grunde genommen stimme ich Gordon Rose zu, dass zwei das Minimum ist. Meyer zu Drewer: Für den langfristig orientierten deutschen Anleger, der in Euro denkt, reichen vier bis zehn ETFs. Wir haben festgestellt: Fehlt in der Mischung der DAX, fühlen sich die meisten Anleger sehr unglücklich. Rose: Das ist ein psychologischer Grund. Meyer zu Drewer: Aber für private Anleger enorm wichtig. IM FOKUS: Wie gibt man dem Anleger Hilfestellung, diese ETFs zu allokieren? Wiedenmann: Eine ETF-Anlage kann sehr einfach sein. Es gibt inzwischen sehr ETF IM FOKUS, Ausgabe

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