Neue W3B-Studie: Das Mitmach-Internet etabliert sich

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1 72134 Ausgabe Januar 2008 Markt & Medien Informationen für Kunden, Agenturen und Entscheider Neues für die Autofahrer Das kommt auf Autofahrer 2008 zu: TÜV-Gebühren und Bußgelder steigen. Wer keine Umweltplakette hat, darf künftig in vielen Städten nicht mehr fahren. Laut dem neuen Versicherungsvertragsrecht darf die Versicherung bei der Kasko im Schadensfall nur noch gemäß dem tatsächlichen Verschulden kürzen. Grenzkontrollen nach Polen, Ungarn, Malta, Slowenien, in die Slowakei und in die baltischen Staaten fallen ab Dezember 2007 weg. Kindersitze dürfen ab April ohne die Prüfnorm ECE 44 / 03 oder 44 / 04 nicht mehr verwendet werden. Digitale Haltbarkeitskontrolle Ein neuer Plastikchip, der an der Universität Münster entwickelt wurde, hat die Funktion eines elektronischen Mindesthaltbarkeitsdatums. Der sogenannte Poly Taksys kann in jede Produktverpackung integriert werden und misst die Zeit, die nach Verpacken des Lebensmittels verstrichen ist. Dabei berücksichtigt er die Temperatur. Über eine Balkenanzeige wird der Verbraucher über die Haltbarkeit informiert. Ist die Mindesthaltbarkeit überschritten, wird zusätzlich ein Warnhinweis eingeschaltet. u Keine Bücher für Kinder Da wundert das schlechte Abschneiden bei der PISA-Studie nicht mehr: Nur bei rund 18 Prozent aller Kinder in Deutschland liegen ein oder mehrere Bücher unter dem Weihnachtsbaum. Nur jedes vierte Kind über zwölf Jahren bekommt von den Eltern ein Buch geschenkt. Bei den Drei- bis Fünfjährigen erhält nur jedes Zehnte Lesestoff. Dies hat eine von mytoys.de in Auftrag gegebene Umfrage von Gewis ergeben. u inhalt Titelthema 01 Interview mit Fittkau & Maaß 02 Ergebnisse der W3B-Umfrage ÖKO-TEST intern 03 So haben wir getestet Special: Geld & Versicherung 04 Alles zu Versicherungen Marktdaten 08 Kosmetik & Wellness 09 Gesundheit & Fitness 10 Kinder & Familie 11 Bauen & Wohnen Vorschau / Termine 12 Heftvorschau im Detail 13 Termine 2008 News und Trends 14 Neues aus dem Markt 17 Firmenporträt Revue 18 Tipps / Rätsel / Rezept Online 19 Ergebnisse der W3B-Umfrage Impressum 19 Ansprechpartner interview Neue W3B-Studie: Das Mitmach-Internet etabliert sich Die Internet-Benutzer-Studie W3B analysiert seit 1995 jährlich die Profile, Verhaltensweisen und Meinung der Internetnutzer in Deutschland. Veröffentlicht wird sie von der Marktforschungsfirma Fittkau & Maaß. Geschäftsführer Holger Maaß erzählt, welche Trends sich im Web durchgesetzt haben und wie man Kunden auf die Firmen-Homepage lockt. : Was hat sich bei der Internetnutzung im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr verändert? Maaß: Das Internet ist nach wie vor in erster Linie ein Kommunikationsmedium und in zweiter Linie eine Informationsplattform. Auffallende, große Veränderungen im User-Verhalten gibt es seit mehreren Jahren nicht mehr. Die Veränderungen finden nur mehr graduell statt. Kleine Trends verfestigen sich. Die Nutzer fassen Vertrauen zu bestimmten Technologien oder Angeboten. Wenn ein Kunde zum Beispiel online etwas kauft, weil er es dort 20 Prozent billiger bekommt, und das läuft reibungslos, dann wird er öfters im Web kaufen. : Welche Webtechnologie ist derzeit im Trend? Maaß: Viele Unternehmen setzen gerade auf das bewegte Bild. Das ist natürlich toll, denn so kann man Gefühle und Emotionen in sehr kurzer Zeit vermitteln. Ein 30 Sekunden langes Video übermittelt mehr Informationen, als ein noch so blumig formulierter Text. : Welche Möglichkeiten werden von den Firmen unterschätzt? Maaß: Vor allem vertrauensbildende Maßnahmen. Häufig herrscht bei den Unternehmen die Meinung, dass sie nur ein Internetangebot online stellen müssen und die Nutzer kommen dann von selbst. Es ist aber wichtig, dass ein Portal mit einem seriösen Unterfangen betrieben wird. Es sollte beispielsweise eine Person geben, die für die Richtigkeit der Informationen steht. Ein E-Commerce-Unternehmen muss zurückgeschickte Ware seriös bearbeiten und das sollte es auch dem User signalisieren. Von außen ist dieser Service auf den ersten Blick nicht unbedingt erkennbar, aber der Kunde registriert das im weiteren Verlauf der Geschäftsbeziehung. Vor allem Firmen, die ältere Menschen als Onlinezielgruppe erschließen wollen, müssen diese Regeln beachten die Generation über 50 ist nun mal bezüglich des Webs sehr skeptisch. : Was kommt online bei den Usern gut an? Maaß: Am wichtigsten ist, dass das Angebot glaubwürdig, seriös und nutzbringend ist, für das, was ein Unternehmen macht. Die Internetseiten müssen ihren Zweck erfüllen. Das ist manchmal nicht so einfach. : Was kann hier schief gehen? Maaß: Wenn es auf einer Seite einen Link gibt, dann sollte dieser nicht ins Leere laufen. Die Seite muss übersichtlich sein, damit der Anwender schnell das findet, was er sucht. Firmen sollten nicht unüberlegt auf die neuesten Trends aufspringen. Denn viele Technologien werden von den Medien hochgepusht. Im Endeffekt halten sie aber nicht, was sie versprechen. Enttäuschte Nutzer kommen nicht mehr wieder und sie erzählen auch anderen von ihren Erfahrungen. : Welche Technologie kommt dann bei den Usern an? Maaß: Mich hat bei der Auswertung der neuen W3B-Studie überrascht, wie stark Wikis genutzt werden. Generell sorgt ja in den Medien jede Nachricht, die mit Web 2.0 beginnt, für Aufmerksamkeit. Das war das Gleiche bei den Blogs. Wenn man aber die Bekanntheit von Blogs und Wikis vergleicht, dann führen die Wikis. Die Mitmachlexika und weitere Wissensdatenbanken haben den Bekanntheitsgrad von Suchmaschinen. Holger Maaß ist Geschäftsführer beim Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß. : Sind Web-2.0-Technologien das Erfolgsrezept für Internetseiten? Maaß: Ein Erfolgsrezept per se gibt es nicht. Eine Firma muss herausfinden, ob es die Nutzerschaft hat, die bereit ist, sich zu engagieren. Und natürlich müssen die Produkte dazu passen. Bei Firmen, die Konsumentenprodukte wie etwa Waschmittel oder Seifen verkaufen, werden die User sicherlich nicht über diese Produkte auf den Seiten diskutieren. Sie fühlen sich dann auf Verbraucherseiten wie u oekotest.de besser aufgehoben, weil dort neutral über die Produkte berichtet wird. Als kommerzieller Anbieter muss man herausfinden, wo die Kommunikation mit Nutzern sinnvoll ist. : Was wird die Zukunft im Portalbereich bringen? Maaß: Momentan geht die Entwicklung in mehrere Richtungen. Prinzipiell kann man aber beobachten, dass die Unternehmen den Nutzern mehr zutrauen, Meinungen zulassen und ihnen mehr Freiheiten geben. Die Webangebote haben mehr Schnittstellen, damit man sich austauschen kann. Diesen Trend kann man mit Sicherheit nicht mehr zurückdrehen. Die größte Herausforderung für Video- und Foto-Communities wird vor allem sein, dass den Nutzern die Informationen so zur Verfügung gestellt werden, dass sie diese zum richtigen Zeitpunkt auch finden können. Damit der Datenberg durchsuchbar gemacht werden kann, werden in den nächsten zwei, drei Jahren neue Bewertungs- und Filtersysteme entwickelt werden. ÖKO-TEST Verlag GmbH Kasseler Str. 1a Frankfurt / Main Postvertriebsstück, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt editorial Mögen alle Sorgen nicht länger währen als die zu Neujahr gefassten guten Vorsätze. (Unbekannter Autor) In diesen Tagen werden Sie vielleicht auf dieses heikle Thema angesprochen: Den Weihnachtsmann soll es nicht geben. Wegen des Gewichts des Schlittens (mehrere Hunderttausend Tonnen), der zu geringen Anzahl der Rentiere sowie der doch recht hohen Geschwindigkeit (über Kilometer pro Sekunde), mit der die Geschenke ausgeliefert werden. Bleiben Sie gelassen und antworten mit einem Wort: Heisenberg. Denn die Heisenbergsche Unschärferelation erklärt tatsächlich, warum es den Weihnachtsmann doch geben kann. Das dürfte für die meisten Kritiker dann reichen. Im Namen aller ÖKO-TESTer wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und Freunden eine frohe Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Patrick Junker, Verlagsgeschäftsführer termine im januar Internationale Fachmesse für Werbeartikel, Düsseldorf u Heimtextil, Frankfurt Internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien u Opti, München, Internationale Fachmesse für Augenoptik u Domotex, Hannover Weltmesse für Teppiche und Bodenbeläge u World of Events, Wiesbaden Internationale Fachmesse u Internationale Grüne Woche, Berlin u Boot, Düsseldorf u Wellness Plus, Berlin u ISM, Köln Internationale Süßwarenmesse u

2 W3B-Umfrage Januar 2008 Im Zeitraum 1. Oktober bis 5. November 2007 wurde durch Fittkau & Maaß Consulting die WWW-Benutzer-Analyse W3B durchgeführt. Mit über Teilnehmern ist dies eine der größten Onlinestudien, an der auch ÖKO-TEST-Online mit einer Individualauswertung teilgenommen hat. Dabei wurden zufällig Besucher von Internetseiten ausgewählt, die dann einen standardisierten, dynamischen Onlinefragebogen ausfüllen konnten. Auszugsweise stellen wir Ihnen hier die Ergebnisse vor. Wie bewerten Sie hinsichtlich der folgenden Eigenschaften? Informationswert Aktualität Nutzwert Übersichtlichkeit, Benutzerführung Verständlichkeit Gestaltung, Design Geschwindigkeit des Seitenaufbaus Erreichbarkeit der Website 1,7 1,8 1,8 ÖKO-TEST-User schätzen besonders die Geschwindigkeit sowie den Informationsund Nutzwert der Internetseiten. (1 = trifft voll und ganz zu; 5 = trifft gar nicht zu) 1,7 1,7 1,8 1,9 1,9 2,0 2,0 2,1 2,0 2,2 2,3 2,2 2,4 Die Website gefällt mir sehr gut 27,5 % 19,8 % 1 trifft voll und ganz zu 41,1 % 42,4 % 21,2 % 20,1 % 3,5 % 2,6 % 1,4 % 0,7 % 5,3 % trifft gar nicht zu Über 60 Prozent der Befragten finden die Internetseiten von ÖKO-TEST-Online insgesamt ansprechend. 14,4 % weiß nicht Die Website ist modern, innovativ Ich finde die Website sympathisch 34 % 35,5 % 35,5 % 29,7 % 27,5 % 30,3 % 24,1 % 23,6 % 23,6 % 20,1 % 17,9 % 18,1 % 16,8 % 10,8 % 8,4 % 9,2 % 2,4 % 2,1 % 7,5 % 6,9 % 4,2 % 2,7 % 1,8 % 7,2 % 1 trifft voll und ganz zu trifft gar nicht zu weiß nicht 1 trifft voll und ganz zu trifft gar nicht zu weiß nicht Die Mehrheit der User möchte schnell und gezielt Informationen erhalten, was den Einsatz innovativer Techniken, wie z. B. Flash, verbietet. Nicht nur Informations- und Nutzwert sind für das Onlineangebot wichtig, auch die Sympathie für eine Website beeinflusst das Surfverhalten der User nachhaltig. Wie sind Sie heute zur Website gekommen? Weshalb besuchen Sie heute Habe die Adresse (URL) in mein Internet-Browserprogramm eingetippt 19,9 % 36,2 % Aus Neugier, zur Unterhaltung 26,0 % 16,3 % Über ein Lesezeichen, Bookmark 7,6 % 16,4 % Möchte etwas kaufen / buchen / bestellen / abschließen 15,3 % 27,0 % Durch Suchmaschine, Navigationshilfe, Webkatalog oder Portal 11,5 % 44,2 % Suche nach Informationen über Produkte / Service 30,9 % 77,2 % Über einen redaktionellen / textlichen Hinweis / Link auf einer Website 2,5 % 5,2 % Suche nach Informationen über aktuelle Angebote 10,3 % 21,1 % Durch einen -Newsletter 14,8 % 10,9 % Suche nach Gewinnspielen 6,1 % 7,7 % Ein Großteil der Internetgemeinde sucht im World Wide Web nach Produktinformationen somit kommt niemand an ÖKO-TEST-Online vorbei. Schon seit Jahren zählen die ÖKO-TEST-Testberichte und -Testergebnisse zu den Hauptmotiven, zu besuchen. Wie häufig besuchen Sie 16,1 % 2,0 % (fast) täglich 14,4 % 2,4 % mehrmals pro Woche 16,2 % 6,5 % mindestens 1x pro Woche 21,7 % 24,7 % mindestens 1x im Monat 20,5 % 36,5 % seltener 11,1 % 27,9 % heute zum ersten Mal Wie alt sind Sie? bis 19 Jahre 20 bis 24 Jahre 25 bis 29 Jahre 30 bis 34 Jahre 35 bis 39 Jahre 40 bis 44 Jahre 45 bis 49 Jahre 50 bis 54 Jahre 55 Jahre und älter 2,1 % 5,9 % 6,7 % 9,5 % 12,9 % 14,3 % 11,3 % 16,0 % 12,2 % 16,6 % 13,3 % 13,2 % 10,9 % 10,4 % 8,5 % 8,6 % 15,5 % 12,0 % Die abwechslungsreichen Themenbereiche sprechen immer wieder neue User an. Kampagnen auf erreichen somit viele verschiedene Verbraucher. ÖKO-TEST-Online erreicht überdurchschnittlich viele kaufkräftige Konsumenten in der Zielgruppe der Jährigen. Nutzer Internet-Gesamtnutzerschaft Basis: Internet-Gesamtnutzerschaft; Quelle: 25. WWW-Benutzer-Analyse; Erhebung Oktober / November 2007

3 Januar 2008 ÖKO-TEST intern Testverfahren Tee Schwarz, Rot, Gold Die Deutsche Industrie-Norm schreibt es vor: Das Aufgussgefäß muss aus Porzellan oder Steingut sein, zwei Milligramm Tee kommen rein, aufgegossen wird mit 150 Milliliter frischem, sprudelnd kochendem Wasser, fünf Minuten ziehen lassen. Das ist für den Genuss eigentlich zu lang, erklärt Teeverkoster Rainer Schmidt. Aber so lösen sich mehr Gerbstoffe, und man erfährt mehr über den wahren Charakter des Tees: Farbe, Geschmack, die Reaktion auf verschiedene Wasserhärten. Schmidt verkostet seit rund 40 Jahren Tee, manchmal bis zu 400 Sorten am Tag. Beim Tee kommt es auf die Erfahrung an, sagt er. Allein die Ausbildung zum Tea-Taster dauert sieben Jahre. Schmidt war früher angestellter Verkoster, machte dann seinen eigenen Großhandel auf und handelt heute mit Spezialitäten, leitet Verkostungen und schreibt Teebücher. Nach dem Ziehen begutachtet der Verkoster die aufgebrühten Blätter nach Farbe, Größe und Duft. Hinzu kommen die Tassenfarbe, die Farbe des fertigen Getränks, und der Geschmack. Der Profi schlürft lautstark aus einem Löffel, spült den Tee im Mund hin und her und spuckt ihn wieder aus. Jetzt hat der Verkoster ein komplettes Bild: Kommt der Tee wirklich aus dem angegebenen Gebiet, ist er tatsächlich so zerkleinert, wie es auf der Packung steht und vor allem: Wie schmeckt er? Die Worte zur Beschreibung von Geschmack und Qualität sind nicht verbindlich festgelegt, aber innerhalb der Teeverkoster-Gemeinde gebräuchlich: Frisch oder alt, malzig oder blumig, leicht oder herb. Die Qualität wird aufgeteilt in einfach, medium und Qualitätstee (low, medium, high). Einfacher Tee ist in Deutschland selten, Qualitätstee häufiger. Kaschmirtextilien Das macht uns zu Schafen Korkparkett Barfuß und auf leisen Sohlen Ob die Textilien aus reinem Kaschmir bestehen oder nicht, hat das weltweit für diese Untersuchung anerkannte Deutsche Wollforschungsinstitut an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen mit einem speziellen Mikroskop, einem sogenannten Rasterelektronenmikroskop, geprüft. Dr. Kim-Hô Phan, Leiter der REM-Faseranalyse am Deutschen Wollforschungsinstitut Zuerst mussten die schönen Kaschmirteile komplett zerschnitten werden. Die Experten entnahmen mit einer Schere aus jedem Produkt jeweils drei Stoffproben, die noch weiter zerkleinert wurden. Dazu setzten sie ein Präzisionsschneidegerät, ein sogenanntes Mikrotom, ein. Mit diesem lassen sich die Garne in etwa 0,4 Millimeter lange Faserschnipsel zerteilen. Dann wurden alle Faserschnipsel in einem kleinen Behälter gesammelt, Lösemittel zugegeben, gut durchgerührt und anschließend auf eine Glasplatte ausgeschüttet. Das Lösemittel verdunstete und auf dem Glas blieben die fein verteilten Fasern zurück. Über diese wurden Streifen aus Klebeband geklebt. Darauf setzten die Fachleute nun mehrere Alu-Objektträger, die mitsamt der Klebebänder und Faserschnipsel von der Glasplatte gelöst wurden. Die so fixierten Fasern wurden nun mit einer superfeinen Goldschicht überzogen. Das Deutsche Teppich-Forschungsinstitut (TFI), das unseren Praxistest durchführte, ist auf die Prüfung von verschiedenen Bodenbelägen spezialisiert. Die Fachleute legten die Norm EN Presskorkplatten zugrunde, in der die Parameter für die technologischen Prüfungen und die Normen, nach deren Bedingungen Um den Resteindruck zu ermitteln, wird der gewünschte Druck mit einem Hebelsystem aufgebracht und zwar 100 Kilogramm auf zwei Quadratzentimeter. Zweieinhalb Stunden nach der Belastung wird geprüft, wie sehr sich die Dicke an dieser Stelle verändert hat. die Tests durchgeführt werden, definiert sind. Für die Verlegepraxis ist es wichtig, dass die Platten möglichst gleich groß, rechtwinklig und gerade sind. Im Gebrauch sollten sie auch bei klimatischen Belastungen eben liegen bleiben. Starke Eindruckstellen durch schwere Möbel wären ein großes Manko. Nun wurden die Faserproben mit dem Mikroskop extrem vergrößert. Die Experten bewegten die Objektträger, einem genauen System folgend, durch das Mikroskop. Dabei zählten sie die Fasern und bestimmten auch, ob es sich um Kaschmir-, Schaf- oder Yakhaare handelte. Die Schuppenkantenhöhe ist wichtig, denn in diesem Merkmal unterscheiden sich Schaf- und Kaschmirfasern. Ist die Schuppenkantenhöhe größer als 0,55 Mikrometer, handelt es sich um gewöhnliche Schafwolle, ist sie kleiner als 0,55 Mikrometer, so ist es eine Edelfaser. Von welchem Tier nun die Edelfaser stammt, lässt sich am Faserdurchmesser, am Aufbau der Faseroberfläche, der Anzahl der Schuppen pro 100 Mikrometer Faserlänge sowie dem Schuppenmuster erkennen. Wie viel billige Schafwolle steckt in dem Kaschmirteil? Fanden die Fachleute in den ersten drei Objektträgern jeweils nur 150 Fasern der Kaschmirziege, dann gingen sie davon aus, dass das Textil aus reinem Kaschmir hergestellt ist. Fanden sie jedoch noch andere Fasertypen in einem Anteil von mehr als drei Prozent, handelte es sich um eine Fasermischung. Weil feine Haare, wie Kaschmir weniger wiegen als grobe Fasern wie Schafwolle, sind die Faseranteile nach den gesetzlichen Vorschriften in Gewichtsprozent auf dem Etikett anzugeben. Daher wurde für Fasermischungen noch ermittelt, wie hoch der prozentuale Gewichtsanteil der Kaschmir- und Schafwolle im Produkt ist. Die Korkplatte hat sich an der Ecke um fast einen Zentimeter gehoben. Um das Liegeverhalten zu prüfen, werden die Fliesen sechs Stunden lang auf 80 Grad Celsius erhitzt und nach dem Abkühlen mit exakten Instrumenten vermessen. Meist tritt eine Kombination aus Schüsselung und Schrumpfung auf. An einem Stahllineal wird geprüft, inwieweit die Korkplatte rechtwinklig und gerade ist. Mit unterschiedlich starken Metallstäben kann das Maß exakt bestimmt werden.

4 Special: Geld & Versicherungen Januar 2008 Mit einem Versicherungsvergleich per Mausklick lässt sich sparen. Bild: irisblende.de Versicherungen richtiger Schutz ist selten Nur jeder Zehnte hat den Versicherungsschutz, den er braucht. Die meisten zahlen zu viel und haben trotzdem wichtige Risiken gar nicht versichert. Versicherungen sind wie Maßanzüge: Nur individuell angepasst sitzen sie perfekt. Trotzdem muss das passende Versicherungsgewand nicht teuer sein. Jeder deutsche Haushalt gab 2005 im Schnitt Euro für Versicherungen aus, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Allerdings sind rund 50 Prozent der Deutschen falsch versichert, schätzt Edda Müller, Exvorstand vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Ein Drittel hat keine Haftpflichtversicherung, nur zehn Prozent sind gegen Berufsunfähigkeit versichert. Beide Versicherungen gelten allgemein als unverzichtbar. Brisantes zuerst Den Versicherungsschutz sollte man nach dem Risiko aufbauen. Das heißt, erst einmal müssen die größten Gefahren abgesichert werden. Dazu zählen Tod, Invalidität und Haftpflicht. Kleinere Risiken abzusichern ist hingegen kein unbedingtes Muss. So kann man getrost auf eine Reisegepäckversicherung verzichten, denn der Verlust eines Koffers lässt sich leicht ersetzen. Manche Versicherungen, wie eine Glas- oder Insassenunfallversicherung sind sogar überflüssig. Entscheidend für den Versicherungsschutz bleibt aber der persönliche Bedarf. So ist eine Seniorenunfallversicherung für Pensionäre, die ausreichende Rücklagen auf der hohen Kante haben, eigentlich vollkommen unnötig. Dennoch kann sie sinnvoll sein, wenn der Versicherte sich so sicherer fühlt oder seine Rücklagen lieber vererben möchte. Gesetzliche Krankenversicherung Automatisch per Gesetz sind Arbeitnehmer in einer Krankenkasse versichert. Familienangehörige ohne eigenes Einkommen können beitragsfrei mitversichert werden. Die Beiträ- ge zwischen den Kassen schwanken stark. So lag der Beitragssatz bei der AOK Berlin im September 2007 bei 15,8 Prozent, bei der bundesweit geöffneten BIG Direkt bei 12,5 Prozent. Immer wichtiger wird aber die Qualität der Leistung. Wenn man die Kassen insgesamt betrachtet, ist der Freiraum bestimmt längst deutlich größer als die fünf Prozent, die das Sozialrecht uns bisher zugestanden hat, sagt Rainer Eikel, Sprecher des AOK-Bundesverbands. Grund: Die Kassen können nun besondere Tarife mit Selbstbeteiligung und Bonus sowie besondere Behandlungsmodelle anbieten oder ihren Service ausweiten. Tipp 1: Jeder kann zu einer günstigeren Kasse wechseln. Vor allem Rentner mit geringen Einkommen sollten sich einen solchen Schritt überlegen. Tipp 2: Wer spezielle Gesundheitsprobleme hat, sollte nach einer Kasse suchen, die entsprechende Programme anbietet. Private Krankenversicherung Wer als Arbeitnehmer drei Jahre über der Pflichtgrenze (2007: 3.937,50 Euro pro Monat) verdient, Beamter oder Selbstständiger ist, kann sich bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) absichern. Hier richten sich die Prämien nach dem individuellen Risiko und dem Eintrittsalter. Daher ist die PKV für junge und gesunde Menschen meist deutlich günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Doch ein Umstieg sollte gut überlegt sein. Eine Rückkehr in die Kasse ist nur dann möglich, wenn das Einkommen deutlich sinkt, ab einem Alter von 55 Jahren ist auch dieser Ausstieg versperrt. Zudem geht man eine lebenslange Ehe mit einem Unternehmen ein, denn alle mit dem monatlichen Beitrag gezahlten Altersreserven können nicht zu einer anderen Gesellschaft mitgenommen werden. Tipp 1: Für Familien ist die PKV teuer, da jeder einen eigenen Beitrag zahlen muss. Tipp 2: Medizinischen Vorsorgebedarf detailliert festlegen. Mit diesem Vorsorgeprofil und dem individuellen Gesundheitszustand bei verschiedenen Unternehmen Probeangebote einholen und die Leistungen vergleichen. Tipp 3: Wer bereits privat krankenversichert ist, sollte das Unternehmen nicht mehr wechseln auch wenn Vertreter besonders günstige Angebote unterbreiten. Der Kunde verliert seine Altersreserven. Besser: Wechseln Sie in einen Paralleltarif. Das Recht dazu ist gesetzlich verankert. Krankentagegeldversicherung Besonders wichtig ist eine Krankentagegeldversicherung für Arbeitnehmer mit höherem Einkommen, da das Krankengeld der Krankenkasse deutlich niedriger ist als das bisherige Nettoeinkommen. Selbstständige oder Freiberufler sind auf das private Tagegeld angewiesen, wenn keine oder nur geringe Geldreserven vorhanden sind. Sterbegeldversicherung Seitdem die Krankenkassen das Sterbegeld als Leistung gestrichen haben, Hilfe bei Powerverlust: Privatrente von der Berufsunfähigkeitsversicherung. verkaufen die Assekuranzen diese Leistung als Kapitallebensversicherung. Das Produkt ist stark umstritten, da es oft sehr teuer ist. Verbraucherschützer empfehlen, das Geld zu sparen. Das wird aber nicht immer der Bedarfslage der Älteren gerecht. Manche wollen sofort für ihre Bestattung vorsorgen. Tipp: Für gesunde Ältere kann eine Risikolebensversicherung eine Alternative sein, da sie günstiger ist. BU-Versicherung Die Absicherung über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Arbeitnehmer und Selbstständige unverzichtbar. Nur mit einer BU-Rente kann der Lebensstandard aufrechterhalten werden, wenn der Beruf infolge eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr ausgeübt werden kann. Der staatliche Invaliditätsschutz fällt längst ganz mager aus. Für Hausmänner und -frauen empfiehlt sich eine Basisabsicherung, damit bei Ausfall eine Haushaltshilfe bezahlt werden kann. Berufseinsteiger benötigen unbedingt eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Sie bekommen nämlich keine gesetzlichen Leistungen, wenn sie nicht mehr arbeiten können. Grund: Die Erwerbsminderungsrente zahlt der Staat erst nach fünf Jahren versicherungspflichtiger Beschäftigung. Tipp 1: BU-Schutz nicht mit einer teuren Kapitallebensversicherung koppeln. Tipp 2: Wer noch nicht berufstätig ist, muss aufpassen, dass er nicht mit der leistungsschwachen Erwerbsunfähigkeitsversicherung abgespeist wird. Tipp 3: Berufsunfähigkeitspolicen sind für nicht erwerbstätige Kunden in der Regel auf Euro Monatsleistung begrenzt. Eine Erhöhung der Rente sollte bei Berufseintritt ohne Gesundheitsprüfung möglich sein. Unfallversicherung Eine Unfallversicherung mit hoher Versicherungssumme bei Invalidität ist vor allem für Kinder, Hausmänner und -frauen sinnvoll. Sie haben ein besonders hohes Unfallrisiko. Gut: Progressionstarife, bei denen die Auszahlung mit der Schwere der Verletzung sprunghaft ansteigt. Die Unfallversicherung ist nach der BU- Police immer nur die zweite Wahl: Etwa dann, wenn der BU-Schutz zu teuer ist oder aufgrund von Vorerkrankungen gar nicht gewährt wird. Auch Senioren erhalten Unfallschutz. Beim Hauptverdiener sollte man die Invaliditätssumme nach Alter und Einkommen bestimmen. Als Faustregel gilt: 30 Jahre = das sechsfache Bruttojahreseinkommen; 40 Jahre = das fünffache Bruttojahreseinkommen; 50 Jahre = das vierfache Bruttojahreseinkommen. Tipp 1: Personen, die keinen Schutz gegen Berufsunfähigkeit erhalten können, sollten eine Unfallversicherung mit entsprechend höherer Versicherungssumme vereinbaren. Alternativ kann auch eine Schwere- Krankheiten-Police (Dread-Disease) abgeschlossen werden. Tipp 2: Die Todesfallsumme sollte klein ausfallen. Wer Hinterbliebene zu versorgen hat, sollte eine Risikolebensversicherung abschließen.

5 Januar 2008 Special: Geld & Versicherungen Mit Zusatzpolicen haben Sie gut lachen: Die Versicherung übernimmt dann teure Zahnbehandlungen. Crash mit Einkaufswagen: ein Fall für die Haftpflichtversicherung. Die Risiken sind vielfältig, ob Autounfall oder Mängel an Neubauten Versicherungen bieten finanziellen Schutz. Tipp 3: Unfallversicherung nicht durch Tagegelder oder Sparanteile Police mit Beitragsrückgewähr teuer machen. Pflegeversicherung Jeder Krankenversicherte muss in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen. Jeder kann darüber hinaus aber zusätzlich eine private Pflegezusatzversicherung abschließen. Das Pflegerisiko sollte aber erst versichert werden, wenn wichtige Gefahren wie Berufsunfähigkeit und Tod abgesichert sind. Tipp: Privates Pflegetagegeld ist flexibler als eine reine Kostenversicherung. Krankenzusatzversicherung Die Lücken der gesetzlichen Krankenversicherung können privat abgesichert werden. Das minimiert das Kostenrisiko und erhöht den Komfort bei Krankheit. Wer Privatpatient im Krankenhaus ist, wird oft in der Ruhe eines Einzelzimmers schneller genesen. Überflüssig ist diese Absicherung für Kinder, die noch weitgehend vollen gesetzlichen Kostenersatz erhalten. Tipp: Vergleichen Sie die Angebote. Es gibt große Leistungsunterschiede. Auslandsreisekrankenversicherung Der wichtigste Schutz bei Reisen ist eine Auslandskrankenversicherung. Sie schließt für gesetzlich krankenversicherte Urlauber eine existenzgefährdende Lücke, weil deutsche Krankenkassen Behandlungen im Ausland nicht zahlen. Allein für EU-Staaten oder Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, gilt die European Health Insurance Card (EHIC), die den früheren Auslandskrankenschein ersetzt. Doch die Karte akzeptiert selbst im Nachbarland Österreich Vorsicht: Die gesetzliche Kasse zahlt keine Rückholung aus dem Ausland. nicht jeder Arzt, warnt Pitzl. Unter Umständen muss in einer Notsituation die Behandlung aus eigener Tasche gezahlt werden. Tipp: Mit diesem Schutz sichern Sie sich die medizinisch notwendige Rückholung aus dem Ausland notfalls sogar per Ambulanzflugzeug. Hausratversicherung Die Notwendigkeit, den Hausrat gegen Gefahren wie Sturm, Hagel, Einbrecher oder Vandalismus abzusichern, steigt mit dem Wert. Für die Studentenbude oder den ersten Singlehaushalt ist die Police weniger wichtig. Tipp 1: Vereinbaren Sie einen Unterversicherungsverzicht. Tipp 2: Da der Versicherte im Schadensfall beweispflichtig ist, sollten Belege, Fotos oder ein Videofilm über wertvolle Gegenstände getrennt vom Hausrat an einem sicheren Ort außerhalb der Wohnung aufbewahrt werden. Gebäudeversicherungen Schon die Bank verlangt in der Regel den Schutz gegen Feuer. Hausbesitzer sollten eine sogenannte verbundene Wohngebäudeversicherung abschließen, die auch Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden umfasst. Für Bauherren muss die Gebäudeversicherung sogar schon mit dem Baubeginn starten. Sie umfasst dann eine Feuerversicherung für den Rohbau. Ab Bezugstermin gilt dann der umfassendere Versicherungsschutz der Wohngebäudeversicherung. Der Häuslebauer benötigt zudem eine Bauleistungsversicherung, die Schäden abdeckt, die am Roh- und Neubau durch höhere Gewalt eintreten, etwa wenn der Rohbau wegen Regen absäuft. Ganz wichtig: Die Bauherrenhaftpflichtversicherung, denn der Bauherr muss für alle vom Bau und Baugrundstück ausgehenden Schäden aufkommen, beispielsweise wenn jemand in eine unbeleuchtete Baugrube stürzt. Beim Hauskauf wird die Wohngebäudeversicherung, die der Vorbesitzer abgeschlossen hat, automatisch übernommen. Doch man braucht sie nicht zu behalten. Innerhalb eines Monats nach Grundbucheintragung kann die alte Police gekündigt werden. Wichtig ist es, den Fragebogen des Versicherers genau auszufüllen, um einen realistischen Wert der Immobilie zu ermitteln. Das schützt vor Unterversicherung. Außerdem braucht ein Hausbesitzer, der einen Öltank hat, eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung. Tipp 1: Kündigen Sie die alte Police immer zum Ablauf, um die gezahlte Prämie voll auszunutzen. Tipp 2: 90 Prozent aller Gebäudebesitzer können ihre Immobilie gegen Überschwemmung mit einer zusätzlichen Elementarschadenversicherung schützen. Kfz-Kaskoversicherung Noch immer sichern deutsche Autofahrer lieber ihr Auto gegen Sachschäden ab, als den Verlust der Arbeitskraft mit einer BU-Police. Eine Kaskoversicherung sollte aber niemals an erster Stelle der Vorsorgeliste stehen. Als Faustformel gilt: In den ersten vier Lebensjahren des Fahrzeuges ist Vollkaskoschutz sinnvoll, danach nur noch Teilkasko. Wer einen hohen Schadenfreiheitsrabatt hat, kann die Police auch länger laufen lassen. Das lohnt vor allem dann, wenn es sich um ein teures Auto handelt. Tipp 1: Eine höhere Selbstbeteiligung senkt die Prämien ebenso wie die sparsame Nutzung des Fahrzeuges, die mit einem Wenigfahrerrabatt belohnt wird. Tipp 2: Für das sparsame eigene Auto und den Besitz einer Jahresfahrkarte für Bus und Bahn gibt es bei einigen Versicherern einen Prämiennachlass. Damit der Traumurlaub finanziell nicht ins Wasser fällt: Stornokosten absichern. Fahrerversicherung Während alle anderen Insassen durch die eigene Haftpflicht abgesichert sind, tritt diese Versicherung ein, wenn ein Autofahrer durch sein eigenes Verschulden bei einem Unfall verletzt wurde. Sie zahlt so, als ob der Fahrer durch einen fremden Dritten geschädigt worden wäre. Ersetzt wird beispielsweise der Verdienstausfall, und es gibt ein Schmerzensgeld. Tipp 1: Wichtig ist, dass besonders schwere, also grob fahrlässige Fahrfehler mitversichert sind. Tipp 2: Eine Alternative wäre eine Unfallversicherung. Sie kommt aber nur für schwere, lebenslange Invaliditätsschäden auf. Reiserücktrittskostenversicherung Gerade für teure Reisen kann eine Rücktrittskostenversicherung sinnvoll sein. Grund: Die Reiseveranstalter kassieren bei Nichtantritt eine Stornogebühr, die bis zu 95 Prozent der Reisekosten betragen kann. Auch ein Reiseabbruch ist heute bei guten Anbietern mitversichert. Tipp: Wer aber allein aus Angst vor einer Naturkatastrophe oder einem Terroranschlag seine Reise nicht antreten will, erhält keine Leistung aus der Rücktrittspolice. Private Haftpflichtversicherung Unverständlich: Rund 25 Millionen Menschen in Deutschland haben keine private Haftpflichtversicherung. Dabei ist der Schutz gegen Schadenersatzansprüche anderer unverzichtbar, denn hohe Schäden können in den Ruin führen. Dafür reicht es schon, wenn man als Fahrradfahrer unsanft mit einem Fußgänger kollidiert und dieser einen lebenslangen Gesundheitsschaden davonträgt. Kinder sind während der Ausbildung und dem Studium bis zum ersten Gehalt bei den Eltern mitversichert. Tipp 1: Der Versicherungsschutz sollte mindestens fünf Millionen Euro betragen. Tipp 2: Überprüfen Sie bestehende Haftpflichtpolicen. Oft können die Summen ohne Beitragserhöhung angepasst werden. Risikolebensversicherung Preiswert ist der Todesfallschutz per Risikolebensversicherung. Unverzichtbar ist diese Versicherung für junge Familien und für Familien, die nur einen Hauptverdiener haben. So können die Hinterbliebenen im schlimmsten Fall die Versorgungslücken schließen und ihren Lebensstandard aufrechterhalten. Tipp 1: Versichern Sie eine ausreichende Summe. Faustformel der Verbraucherzentralen: Monatsbedarf mal 240. Beispiel: Euro Monatsbedarf mal 240 = Euro. Tipp 2: Eine doppelte Leistung bei Unfalltod ist unsinnig. Es gibt nämlich keinen Grund, warum mehr Geld benötigt würde, wenn der Ernährer statt durch eine Krankheit durch einen Unfall zu Tode kommt. Kapitallebensversicherung Die Kapitallebensversicherung kombiniert Risikoschutz und Sparen. Erlebt der Kunde das Ende des Vertrags, werden die vereinbarte Summe und zusätzliche Zins- und Risikoüberschüsse ausgezahlt. Verbraucherschützer raten von dieser Form der Altersvorsorge ab. Risikoschutz und Sparen sollten sauber getrennt werden. Tipp: Die Erträge aus Kapitallebensversicherungen, die vor dem 60. Le- Minimalschutz zur Existenzsicherung Singles, (Ehe-)Paare: Krankenschutz, Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeitsversicherung, private Altersvorsorge Familie mit Kindern: Krankenschutz, Berufsunfähigkeitsversicherung, Privathaftpflicht, Kinderunfallpolice, Unfallversicherung, Risikolebensversicherung, private Altersvorsorge Alleinerziehende: Krankenschutz, Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung, Privathaftpflicht, Kinderunfallpolice, Unfallversicherung, private Altersvorsorge Rentner: Krankenschutz, Privathaftpflicht

6 Special: Geld & Versicherungen Januar 2008 bensjahr ausgezahlt werden, müssen zu 100 Prozent, danach zu 50 Prozent versteuert werden. Rürup-Rente Jeder kann nun zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rente bis zu Euro als Sonderausgabenabzug von der Steuer abziehen, wenn er in einen Rürup-Vertrag einzahlt. Für Ehepaare gilt sogar die doppelte Summe werden schon 62 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgabenabzug anerkannt. Pro Jahr steigt die Förderung um zwei Prozentpunkte wird die volle Steuerfreiheit erreicht. Tipp 1: Mit Einmalzahlungen in einen Rürup-Vertrag können vor allem Selbstständige ihre Steuerlast schmälern und gleichzeitig die Altersvorsorge ausbauen. Tipp 2: Mit der Rürup-Rente können kurz vor Rentenbeginn noch steuergünstig Versorgungslücken gefüllt werden. Private Rentenversicherung Wer auf Nummer sicher gehen will, kann seine Altersvorsorge per Rentenversicherung ausbauen. Versichert ist das Risiko, besonders alt zu werden. Grund: Erspartes Kapital kann im hohen Alter aufgebraucht sein, während Assekuranzen die Rente bis zum Lebensende zahlen. Besonders empfehlenswert ist die Rentenversicherung für gesunde Alte. Die Besteuerung der privaten Rente ist durch eine Gesetzesänderung deutlich geringer geworden. Neben laufenden Einzahlungen gibt es auch die Möglichkeit, per Einmaleinzahlung einen sofort beginnenden Rentenvertrag abzuschließen. Fondsgebundene Rentenversicherungen legen den Sparanteil des Beitrags in einem Investmentfonds an. Dadurch haben die Kunden eine Chance auf eine höhere Rendite. Gleichzeitig steigt aber auch das Risiko, denn der Fonds kann Verluste machen. Außerdem fallen bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung oft hohe Abschluss- und Verwaltungskosten an. Tipp 1: Sichern Sie sich ein zusätzliches Kapitalwahlrecht. Dann kann das Gesparte, wenn auch versteuert, auf einen Schlag ausgezahlt werden. Tipp 2: Fondsgebundene Rentenversicherungen können ebenso mit einer Garantie gekauft werden. Das erhöht die Sicherheit, senkt aber die Renditechancen. Riester-Rente Das Produkt boomt derzeit. Allein im ersten Halbjahr 2007 wurden über Neuverträge abgeschlossen. Damit haben bereits 7,3 Millionen Bürger einen Riester-Vertrag. Die Auszahlung der Riester-Rente darf erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres als lebenslange Rentenzahlung erfolgen. Bis zu 30 Prozent des Ersparten dürfen auch auf einmal ausgezahlt werden. Ein Teil des Geldes kann zeitweilig auch zur Immobilienfinanzierung genutzt werden. Zur Auszahlung müssen zumindest die eingezahlten Beiträge bereitstehen. Seit 2005 gibt es einen Dauerzulagenantrag. Ansprüche aus den Verträgen sind bei Arbeitslosigkeit vor einer vorzeitigen Verwertung geschützt, so weit sie gefördert aufgebaut wurden ( Hartz- IV-fest ). Riester-Renten müssen bei Bezug versteuert werden. Seit 2006 müssen die Tarife geschlechtsneutral kalkuliert werden (Unisextarife). Möglich, dass Riester-Renten künftig noch interessanter werden, denn die Europäische Kommission will eine Reform erzwingen. Dann können Sparer möglicherweise ihre Immobilie mit Riester-Geld im Ausland finanzieren und dort im Ruhestand leben und die volle Riester-Rente kassieren. Dies ist bisher nicht so. Geplant ist eine erweiterte Immobilienfinanzierung. Tipp 1: Die Riester-Rente lohnt für alle, die förderfähig sind. Familien mit Kindern profitieren von den Zulagen, Singles und Gutverdiener von Steuervorteilen. Tipp 2: Kostengünstig sind Riester- Banksparpläne, ertragsstark sind Riester-Fonds. Rechtsschutz Streiten zum Nulltarif kann lebenswichtig sein. Dies gilt vor allem, wenn es um Schadenersatz nach einem Verkehrsunfall oder ärztliche Kunstfehler geht. Hier ist der Gegner nämlich ein mächtiger Haftpflichtversicherer, der lange Prozesse führen kann. Mit einer Rechtsschutzversicherung im Rücken streiten Sie auf gleicher Augenhöhe. Tipp 1: Rechtsschutz ist eine Luxusabsicherung und sollte erst abgeschlossen werden, wenn Tod, Berufsunfähigkeit und die private Haftpflicht unter Dach und Fach sind. Tipp 2: Günstiger wird der Schutz mit einer Selbstbeteiligung, die bei jedem Streit nur einmal fällig wird. Betriebliche Altersvorsorge Jeder Arbeitnehmer kann von seinem Chef verlangen, dass der für ihn Teile des Gehalts in ein Altersvorsorgeprodukt investiert. Ist in der Firma noch nichts organisiert, kann der Arbeitnehmer von seinem Chef den Abschluss einer Direktversicherung fordern. Und er kann verlangen, dass künftig bis zu vier Prozent seines Gehalts für seine betriebliche Altersversorgung genutzt werden. Höchstgrenze ist dabei die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung. Dazu ein Beispiel: Die Beitragsbemessungsgrenze liegt derzeit bei Euro monatlich. Im Jahr macht das Euro. Vier Prozent davon sind Euro. Die kann der Arbeitnehmer steuerfrei für die Altersvorsorge sparen. Hinzu kommen weitere Euro, die steuerfrei in die Betriebsrente fließen, sofern Arbeitnehmer keinen pauschalversteuerten Altvertrag fortführen. Der Arbeitnehmer finanziert somit seine betriebliche Altersversorgung selbst. Im Fachjargon heißt das Entgeltumwandlung. Im Alter werden viele Versicherungen entbehrlich. Krankenschutz und Haftpflicht bleiben nötig. Bei der betrieblichen Altersvorsorge gilt: Die Beiträge sind steuerfrei. Dafür muss aber später die Rente versteuert werden. Doch als Ruheständler hat man in der Regel einen günstigeren Steuersatz als während der aktiven Berufszeit. Derzeit kann man pro Monat bis zu 360 Euro steuerfrei sparen. Ein Großteil davon (210 Euro pro Monat) ist zudem von den Sozialabgaben befreit. Die staatliche Förderung kann der Sparer letztlich nur dann in Anspruch nehmen, wenn die Altersleistung grundsätzlich als lebenslange Rente angelegt wird. Trotzdem kann schon bei Vertragsschluss eine Kapitaloption vereinbart werden. Dies gilt, wenn die betriebliche Rente über eine Pensionskasse oder Direktversicherung abgeschlossen wird. Bei Pensionsfonds können bis zu 30 Prozent auf einmal ausgezahlt werden. Für Beiträge in einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung kann auch die Riester-Förderung in Anspruch genommen werden. Tipp: Die Betriebsrente kann man beim Jobwechsel mitnehmen. Das macht gerade junge Mitarbeiter mobiler. Tierkrankenversicherung Wenn ein Tier krank wird, kann es für den Halter teuer werden. Knochenbrüche schlagen schnell mit über Euro Behandlungskosten zu Buche. Wichtiger ist dennoch die Tierhalterhaftpflicht. Tipp: Wer keine Tierkrankenversicherung hat, sollte regelmäßig etwas als Vorsorge für sein Tier zurücklegen. Tierhalterhaftpflicht Eine Haftpflichtversicherung mit mindestens fünf Millionen Euro Deckungssumme ist für jeden Besitzer von Hunden und größeren Tieren ein Muss. Denn die Halter müssen für die Untaten ihrer Tiere finanziell Kleinrisiken wie die zertretene Brille oder das gestohlene Fahrrad kann man selbst zahlen. geradestehen. Dennoch haben nur etwa zwei Millionen Privatleute eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen. Die meisten der fünf Millionen Hunde in Deutschland laufen demnach ohne Versicherungsschutz durch die Gegend. Tipp 1: Viele Anbieter versichern Kampfhunde nur auf Anfrage. Sie sollten ausdrücklich in den Vertrag aufgenommen werden. Das gilt auch für exotische Tiere wie Schlangen oder giftige Spinnen. Tipp 2: Für Kleintiere wie Katzen, Hamster und Kanarienvögel reicht eine private Haftpflichtpolice. Reisegepäckversicherung Eine Reisegepäckversicherung, die bei Diebstahl, Raub oder Transportschäden aufkommt, ist überflüssig. Der Verlust der Reiseutensilien bedeutet keinen existenziellen Schaden und ist daher verschmerzbar. Zudem ist sie unter Experten umstritten, weil es im Fall eines Diebstahls immer wieder Streit darüber gibt, ob das Gepäck ausreichend beaufsichtigt wurde. Immerhin will die Europäische Reiseversicherung beim Leistungsausschluss grobe Fahrlässigkeit großzügig sein. Tipp: Wer ab und zu einen Blick auf Koffer und Tasche wirft, kann dabei auch Zeitung lesen, so der Vorstandsvorsitzende der Europäischen Reiseversicherung Wolfgang Diels. Glasversicherung Das Risiko von Glasbruch ist bei stabilen modernen Fen gering. Eine Glasversicherung lohnt sich daher selten. Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr Bei dieser mit einem Sparvorgang verbundenen Unfallversicherung gibt es meist eine sehr geringe Rendite. Wer sparen möchte, sollte dies Für Hunde und Pferde ist eine besondere Haftpflicht notwendig. getrennt von seiner Unfallversicherung machen. Haus-Pannen-Schutzbrief Versichert sind bestimmte Notfälle, Schlüsseldienst, Rohrreinigungs-, Sanitär- und Elektro-Service, Aufstellung von Notheizungen, Schädlingsbekämpfung, Wespennestentfernung, Tierunterbringung und Kinderbetreuung sowie die Einrichtung eines Dokumentendepots. Die Zahlungen für die Notfälle sind limitiert. Einzig der verbundene Handwerkerservice könnte für Hausbesitzer interessant sein. Doch den bieten viele Wohngebäudeversicherer kostenlos. Fahrradversicherung Ob der Abschluss einer Fahrradversicherung wirklich notwendig ist, sollte man genau abwägen. Der mögliche Schaden ist eher gering, die Beiträge sind dafür aber verhältnismäßig hoch, so der Bund der Versicherten (BdV). Tipp: Per Hausrat lässt sich Fahrrad gegen Einbruchdiebstahl schützen. Handyversicherung Diese Sachversicherung zahlt meist nur, wenn das Handy durch einen Bedienungsfehler oder Sturz kaputt geht. Das Risiko ist aber klein. Nur besonders teure Verträge leisten zusätzlich bei Diebstahl. Zudem: Die durch den Dieb eventuell verursachten Telefonkosten werden in der Regel nicht übernommen. Und wer sein Handy liegen lässt oder es vergisst, erhält keinen Ersatz. Brillen-Sach-Versicherung Brillenversicherung, direkt beim Optiker abgeschlossen, ist nur auf den ersten Blick sinnvoll. Wer die Bedingungen genauer unter die Lupe nimmt, stellt eine hohe Selbstbeteiligung von bis zu 50 Prozent fest. Verschleiß und grob fahrlässige Schäden sind nicht versichert. Tipp: Wer Sehhilfen über eine private Krankenzusatzversicherung absichert, fährt meist besser. Quelle: ÖT Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 6 / 2007 INFO Im ÖKO-TEST Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen haben wir die Testergebnisse von Hausratversicherungen zusammengestellt. Gerne senden wir Ihnen diesen Test kostenlos als PDF per Mail zu. Ihre Ansprechpartner in unserer Anzeigenabteilung finden Sie auf Seite 19.

7 Januar 2008 Special: Geld & Versicherungen Die wichtigste Neuerung der Gesundheitsreform: Seit April 2007 gibt es erstmals eine umfassende Versicherungspflicht. Wer keine Krankenversicherung hat, muss von der Krankenkasse wieder aufgenommen werden, bei der er zuletzt versichert war. Die gesetzlichen Kassen berechnen dafür einen Beitrag, wie bei freiwillig Versicherten. Alle Einkünfte zählen mit, nicht nur Arbeitslohn, sondern beispielsweise auch Zins- und Mieteinnahmen. Wer dagegen zuvor privat versichert war, muss in die private Krankenversicherung (PKV) zurück. Offiziell gilt die Versicherungspflicht hier erst ab Dann müssen die privaten Kassen neue Basistarife anbieten, die einen der GKV entsprechenden Versicherungsumfang bieten und auch im Beitrag nicht teurer sind. Ehemals privat Versicherte haben aber bereits seit 1. Juli dieses Jahres Anspruch darauf, bei einer privaten Krankenkasse übergangsweise in einen Standardtarif ohne Risikoprüfung aufgenommen zu werden. Ab 2009 werden diese Verträge dann automatisch auf den neuen Basistarif umgestellt. Den Versicherer können PKV- Rückkehrer frei wählen. Wie später im Basistarif müssen die privaten Kassen Rückkehrer zudem ohne Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse aufnehmen, auch wenn sie schon alt oder schwer krank sind. Das wollen die privaten Kassen nach Angaben des PKV-Verbands aber vor 2009 lediglich bei Rückkehrern machen, die ihre Versicherung bis 31. Dezember 2007 wieder aufnehmen. Zudem bestehen einzelne Versicherer auf Einhaltung einer Wartezeit von drei bzw. acht Monaten. Erst danach werden auch die Kosten für bereits laufende Behandlungen erstattet. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt findet diese Einschränkungen zwar beschämend und will die Versicherer verpflichten, auch die Kosten für Vorerkrankungen zu übernehmen. Doch der Gesetzestext ist diesbezüglich schwammig formuliert, sodass ein Ende des Streits zwischen den PKV und dem Ministerium noch offen ist. Der Standardtarif war einst speziell für Senioren entwickelt worden, Gesetzliche Krankenkasse oder privat? Die im Frühjahr beschlossene Gesundheitsreform macht das Gesundheitssystem komplizierter: Gesetzlich Versicherte bekommen mehr Leistungen, haben aber auch mehr Tarife zur Auswahl. Der Wechsel zur privaten Krankenkasse wurde deutlich erschwert. Dafür steht künftig niemand mehr ohne Versicherungsschutz dar. denen die Versicherung im Alter zu teuer wurde. Er bietet die gleichen Leistungen, wie sie die GKV gewährt, und darf auch nicht teurer sein als der GKV-Höchstbeitrag (derzeit rund 505,88 Euro im Monat). Bedürftige zahlen nur die Hälfte. Ist das immer noch zu viel, können Sie beim Sozialamt 125 Euro Zuschuss beantragen. Am 1. Januar 2009 werden die Verträge dann automatisch auf den neuen Basistarif umgestellt. Weil die Höchstbeträge gedeckelt sind und der Verzicht auf Risikozuschläge gesetzlich vorgeschrieben ist, kann die Branche die Basistarife nicht auskömmlich kalkulieren. Das wird sich unterm Strich wohl in steigenden Preisen für alle Versicherten niederschlagen, fürchtet daher Charlotte Henkel, Rechtsanwältin und Patientenberaterin bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Der PKV-Verband rechnet mit Beitragssteigerungen von rund zehn Prozent. Wer daher über den Wechsel von der gesetzlichen in die Privatversicherung nachdenkt, sollte noch sorgfältiger als bislang prüfen, ob sich das langfristig lohnt. Denn nach wie vor gilt: Die Entscheidung für die PKV ist meist eine für das ganze Leben. Korrigieren lässt sie sich nur mit finanziellen Nachteilen. Zwar können Kunden demnächst theoretisch den privaten Krankenversicherer wechseln und dabei auch Teile ihrer bis dahin gebildeten Altersrückstellungen mitnehmen. In der Praxis bleibt der Anbieterwechsel aber überwiegend uninteressant. Neukunden in der PKV steht dafür nur der abgespeckte Basistarif offen bzw. nur in diesem Tarif haben sie die Möglichkeit, einen Teil ihrer Altersrückstellungen mitzunehmen. Wer heute schon privat versichert ist, kann dagegen lediglich im ersten Halbjahr 2009 frei zwischen den Basistarifen aller Versicherer wählen. Danach ist nur noch ein Wechsel in den Basistarif des eigenen Versicherers erlaubt und auch das nur, wenn der Versicherte älter als 55 oder bedürftig ist. Trotzdem kann die PKV für junge, gesunde Gutverdiener auch weiterhin interessant sein vorausgesetzt, sie nehmen die Einkommenshürde. Denn der Gesetzgeber hat den Wechsel zur PKV deutlich erschwert. Private Kassen dürfen seit Februar nur noch Kunden aufnehmen, die in den vergangenen drei Jahren oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (derzeit Euro brutto im Monat) verdient haben. Außerdem muss absehbar sein, dass sie auch im vierten Jahr die Einkommensgrenzen überschreiten. Eine einzige Phase mit geringem Verdienst, kann den Anspruch auf Umstieg verwirken. Dann beginnt die Drei- Jahres-Frist erneut. Um diese Hürde abzumildern, bieten einige Versicherer neuerdings Optionstarife an. Mit denen können sich Wechselwillige die heutigen Preise und Leistungen ihres PKV-Tarifs für die Zukunft sichern, auch wenn sie während der Wartezeit krank werden und einen Risikozuschlag bezahlen müssten. Ob sich das lohnt, muss jeder für sich prüfen. Fest steht: Im Vergleich zur gesetzlichen Kasse können sich privat Krankenversicherte die Versicherungsleistungen ganz auf den eigenen Bedarf maßschneidern. Dadurch erhalten sie oft Leistungen, die bei den gesetzlichen Kassen außen vor bleiben und das zu einem Preis, der bei jungen und gesunden Versicherten deutlich unter den GKV-Sätzen liegt. Mit steigendem Alter erhöhen sich jedoch die Beiträge. Im Schnitt verdoppeln sich die Kosten alle zwölf Jahre fast zweimal schneller als im gesetzlichen System, warnt Patientenberaterin Henkel. Besonders betroffen sind derzeit Männer. Denn das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das die Branche 2008 umsetzen muss, zwingt sie, die Gesundheitskosten für Schwangerschaft und Niederkunft mitzutragen, die bei der PKV bislang allein in den Frauentarifen einkalkuliert sind. Für junge Frauen ist das von Vorteil, weil die PKV für sie dadurch preiswerter wird. Für Männer wird es dagegen teurer, in einigen Vollversicherungstarifen um bis zu fünf Prozent. Berufstätige mit unsicherer finanzieller Zukunft und alle, die eine Familie gründen wollen, bleiben daher besser in der gesetzlichen Kasse. Denn während in der GKV Ehepartner und Kinder ohne eigenes Einkommen kostenlos mitversichert sind, werden in der PKV Beiträge für jedes Familienmitglied fällig. Zudem lässt sich auch der GKV-Schutz mittlerweile maßschneidern. Die gesetzlichen Kassen bieten seit April dieses Jahres neben einheitlichen Pflichtleistungen höchst unterschiedliche Extras an. Das können besondere Formen der ärztlichen Versorgung sein, wie alternative Heilmethoden. Aber auch Yogakurse, Ernährungsberatung oder Zuschüsse zum Gesundheitsurlaub gehören bei manchen GKV neuerdings zum Repertoire. Andere bieten neue Wahltarife mit Selbstbehalten oder locken mit einer Beitragsrückerstattung, wenn der Versicherte mit Ausnahme von Vorsorgeuntersuchungen keine ärztlichen Leistungen und Medikamente in Anspruch nimmt. Anlass dafür ist der Gesundheitsfonds, der 2009 eingeführt wird. Dieser wird dann bei den Kassenmitgliedern einen bundeseinheitlichen Beitragssatz erheben und das Geld an die einzelnen Kassen verteilen. Kommt eine Kasse damit nicht aus, darf sie bei ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag einsammeln, maximal ein Prozent vom Einkommen jedes Mitglieds bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Greift die Kasse ihren Mitgliedern derart in die Tasche, haben die Versicherten jedoch ein außerordentliches Kündigungsrecht und das sollten sie auch nutzen. Denn während sich der Arbeitgeber am Einheitsbeitrag zur Hälfte beteiligt, tragen die Versicherten den Zusatzbeitrag allein. Schon jetzt kann allerdings jeder wechseln, der zuvor 18 Monate GKV- Mitglied gewesen ist. Die Chance sollten GKV-Versicherte auch nutzen, denn nie zuvor hatten sie eine derart breite Auswahl. Richtig spannend wird es noch einmal ab November Dann dürfen die gesetzlichen Krankenkassen zum letzten Mal selbst entscheiden, wie hoch der Beitrag im neuen Jahr sein soll. Derzeit können GKV-Versicherte bei einem Wechsel von einer Kasse mit hohem Beitragssatz, wie der AOK Berlin mit 15,8 Prozent, in eine Kasse mit niedrigem Beitrag, wie zum Beispiel der IKK-Direkt mit 12,0 Prozent, immerhin fast vier Prozentpunkte Beitrag sparen. Ab 2008 kann das Sparpotenzial sogar noch etwas höher liegen. Denn Branchenkenner fürchten, dass bislang finanzschwache Kassen ihre Beiträge im Vorfeld des Gesundheitsfonds noch einmal kräftig erhöhen. Quelle: ÖT Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 6 / 2007

8 Marktdaten Januar 2008 Kosmetik & Mode Themen rund um Kosmetik stoßen erwartungsgemäß bei der Leserschaft von ÖKO-TEST auf ein besonders hohes Interesse. Somit verwundert es nicht, dass auch laut AWA die Kernzielgruppe für dieses Segment mit den ÖKO-TEST-Medien besonders wirtschaftlich erreicht wird. Pflegende und dekorative Kosmetik, modisches Bewusstsein, Wellness, Fitness und der perfekte Look treffen genau die Interessen unserer LeserInnen. Ein gepflegtes Äußeres ist wichtig, um sich wohlzufühlen. Es soll aber auch dem eigenen Anspruch, sich selbst etwas Gutes zu tun, genügen. Und: ÖKO-TEST-Leser sind laut AWA in ihrer Freizeit besonders aktiv und gehen daher sehr bewusst mit ihrem Körper um: Sie ernähren sich gesund und wollen nur hochwertige Produkte für die Körperpflege. In ihrem Umfeld ist es selbstverständlich, auf sein Äußeres zu achten. Auswertungen TdWI 06 / 07 Kategorie Basis- Zielgruppe TNP Reichweite ZG- ZG Rang % Mio. Rang Index Rang Anteil % Kosmetik Produktinteresse: Interessiert an Naturkosmetik (Punkt: von 6) 51,06 1 6,2 0, ,4 Kosmetik Monatliche Ausgaben für pflegende Kosmetik (Hautpflegeprodukte): 15 und mehr 35,05 1 4,4 0, ,5 Kosmetik Monatliche Ausgaben für dekorative Kosmetik (Schönheitsprodukte): 15 und mehr 55,66 4 4,4 0, ,3 Kosmetik Art des verwendeten Antitranspirants / Deodorants: Deoroller, -stick 33,31 2 4,0 0, ,5 Kosmetik Verwendungshäufigkeit von Lippenpflegeprodukten /-schutzstiften: regelmäßig 69,56 2 4,8 0, ,8 Kosmetik Ich achte bei Körperpflegemitteln auf den ph-wert. 37,22 2 4,5 0, ,3 Kosmetik Persönlicher Hauttyp: sehr empfindliche Haut 85,74 2 3,9 0, ,0 Kosmetik Verwendungshäufigkeit von Zahnspülungen: regelmäßig oder häufig 50,85 1 4,0 0, ,4 Kosmetik Aussagen zu Körperpflege und Kosmetik: Trifft zu: Bei Kosmetik gönne ich mir gern etwas teurere Produkte 51,38 2 4,0 0, ,3 (Punkt: von 6) Kosmetik Verwendungshäufigkeit von Anti-Aging / Hautstraffende Cremes / Lotions für das Gesicht (z.b. Anti-Falten-Produkte, Q10): täglich oder mehrmals wöchentlich 147,23 8 4,5 0, ,6 Mit ÖKO-TEST erreichen Sie die Kernzielgruppe pflegende Kosmetik besonders wirtschaftlich. ÖKO-TEST-LeserInnen kaufen regelmäßig Fußpflegeprodukte. freundin FÜR SIE FIT FOR FUN Cosmopolitan PRINZ NEON 39,81 79,56 81,43 82,34 85,12 87,35 115,80 186,34 209,63 265,45 276, FÜR SIE freundin FIT FOR FUN Cosmopolitan NEON PRINZ 39,57 90,92 109,31 110,15 115,23 117,68 129,43 137,76 140,87 259,46 261, in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Kernzielgruppe (5 bis 8 Bedingungen): pflegende Kosmetik für Frauen. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; In den letzten 7 Tagen persönlich verwendete Artikel, Produkte für die Fußpflege: z. B. Fußbalsam, Fußbadzusatz. ÖKO-TEST-LeserInnen interessieren sich besonders für Haut- und Körperpflege. FIT FOR FUN freundin FÜR SIE Cosmopolitan PRINZ NEON 10,46 19,50 24,65 27,28 27,30 28,88 29,64 32,73 36,61 52,87 55, Mit ÖKO-TEST erreichen Sie die Kernzielgruppe Kosmetik und Frauen, die im Einklang mit der Natur und Umwelt leben möchten. FIT FOR FUN FÜR SIE freundin Cosmopolitan PRINZ NEON 95,68 285,68 305,98 325,91 328,89 393,45 422,48 701,89 704,89 757,38 812, in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Hautpflege, Körperpflege: interessiert mich ganz besonders / auch noch. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Leute, die ganz bewusst gesund und im Einklang mit der Natur und Umwelt leben + Kernzielgruppe dekorative Kosmetik oder pflegende Kosmetik für Frauen. Angebot zu diesem Thema + Sie buchen eine 1/1-Seite 4 c in folgenden Heften: + 3 x 1/1-Seite zu = % Rabatt (4.320 ) = Kombirabatte gelten für alle Anzeigenformate (außer im ÖKO- TEST Marktplatz). ÖKO-TEST-LeserInnen sind ganz besonders modebewusst. FIT FOR FUN freundin FÜR SIE Cosmopolitan PRINZ NEON in 14,40 26,37 28,36 31,96 33,29 36,13 38,20 39,23 40,00 61,84 65,47 AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Interesse an Themen insgesamt: (ganz besonders / auch noch) Mode, Modetrends

9 Januar 2008 Marktdaten Gesundheit & Fitness Der allgemeine Trend, sich gesund zu ernähren, ist in der ÖKO-TEST- Leserschaft schon immer vorhanden gewesen. Aufgrund der gehobenen sozialen Stellung, dem Bildungsstand und dem hohen Haushaltseinkommen wurde der Ernährung immer ein wichtiger Stellenwert zugeordnet: Man ist bereit für Qualität mehr auszugeben. In den letzten Jahren haben, verstärkt durch den Wellness- und Fitnesstrend, auch weitere Zielgruppen zu ÖKO-TEST als Leser gefunden. Diese wollen gezielt informiert werden, welche Produkte für die sportliche Fitness am besten und welche Produkte zum Wohlfühlen geeignet sind. Diese Leser fungieren als Meinungsbildner und beraten andere Verbraucher in ihrem Umfeld. ÖKO-TEST berichtet seit Jahren über diesen Bereich, erst jetzt wird es zu einem allgemeinen Thema in der Bevölkerung. Auswertungen TdWI 06 / 07 Kategorie Basis- Zielgruppe TNP Reichweite ZG- ZG Rang % Mio. Rang Index Rang Anteil % Gesundheit Mindestens einmal monatlich Genuss von Reformkost. 72,19 1 6,9 0, ,5 Gesundheit Wellnessangebote häufig / regelmäßig wahrgenommen: Wohlfühlprogramm für zu Hause (z.b. Aromabäder) 78,46 2 4,4 0, ,7 Gesundheit Sehr häufige / häufige / gelegentliche Einnahme rezeptfreier Mittel bei Beschwerden / zur Vorbeugung: Mittel gegen 38,19 2 4,0 0, ,9 Halsschmerzen Gesundheit Sehr häufige / häufige / gelegentliche Einnahme von abwehrstärkenden Mitteln, Immunstimulanzien zur Vorbeugung. 75,40 2 4,7 0, ,0 Gesundheit Produktinteresse: Interessiert an Wellnessprodukten (z.b. Duftöle, Wellnessgetränke) (Punkt: 5+6 von 6) 56,12 3 4,2 0, ,2 Gesundheit Interessiert an Informationen zu Allergien 41,73 1 4,7 0, ,3 Gesundheit Interessiert an Informationen zu chronischen Atemwegserkrankungen 75,11 1 5,5 0, ,1 (Asthma, chronische obstruktive Lungenerkrankungen) Gesundheit Ich informiere mich häufig aus Medien über Gesundheitsfragen. 45,50 3 4,3 0, ,0 Gesundheit Ich versuche durch vorbeugende Präparate meine Gesundheit möglichst zu erhalten. 46,39 1 4,6 0, ,7 ÖKO-TEST-LeserInnen halten Gesundheit und Wellness für besonders wichtig und geben dafür einiges Geld aus. Mit ÖKO-TEST sprechen Sie die Kernzielgruppe für rezeptfreie Medikamente und Heilmittel an. Apotheken Umschau A+B FIT FOR FUN Eltern Eltern family VITAL Stern GESUND LEBEN 18,43 28,74 42,64 42,65 56,27 57,22 61,81 65,56 66,78 70,35 73, Apotheken Umschau A+B FIT FOR FUN Eltern Eltern family Stern GESUND LEBEN VITAL 30,86 52,02 73,69 82,40 100,36 100,83 109,14 111,18 118,35 118,55 130, in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Luxuspotenzial: Bereiche, die so wichtig sind, dass man bereit ist, dafür einiges Geld auszugeben: Gesundheit, Wellness. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; rezeptfreie Medikamente: Kernzielgruppe Heilmittel ÖKO-TEST-LeserInnen gelten als Experten für Naturheilmittel und Homöopathie. Apotheken Umschau A+B Eltern family Eltern FIT FOR FUN VITAL Stern GESUND LEBEN 29,50 63,59 101,16 117,66 121,47 130,09 130,40 139,07 148,01 171,95 173, Mit ÖKO-TEST erreichen Sie Kunden, denen körperliche Fitness sehr wichtig ist, besonders ökonomisch. FIT FOR FUN Apotheken Umschau A+B Eltern VITAL Eltern family Stern GESUND LEBEN 25,27 38,37 38,51 43,78 55,56 59,39 76,98 83,44 87,89 92,78 113, in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Informationsinteresse: Naturheilmittel, homöopathische Medikamente interessiert und gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Leute, denen körperliche Fitness sehr wichtig ist. Angebot zu diesem Thema + Sie buchen eine 1/1-Seite 4 c in folgenden Heften: + 3 x 1/1-Seite zu = % Rabatt (4.320 ) = Kombirabatte gelten für alle Anzeigenformate (außer im ÖKO- TEST Marktplatz). ÖKO-TEST-LeserInnen gelten als Experten in medizinischen Fragen und geben selbst öfter Ratschläge. Apotheken Umschau A+B Eltern family Eltern FIT FOR FUN Stern GESUND LEBEN VITAL in 29,68 46,75 81,14 90,18 100,01 102,87 106,21 106,86 113,08 116,25 120, AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Informationsinteresse: An medizinischen Fragen interessiert und gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte.

10 10 Marktdaten Januar 2008 Kinder & Familie Die Zielgruppe Familie erreichen Sie durch ÖKO-TEST höchst wirtschaftlich. Familien mit Kleinkindern oder mit Kindern bis zu 14 Jahren sind besonders qualitätsbewusst und wollen für ihre Kinder nur das Beste. Ob es um Ernährung und Gesundheit oder um die Ausbildung/Bildung ihrer Kinder geht, ÖKO-TEST-Eltern möchten das Optimum an Unterstützung geben. Hochwertige Produkte und Nutzung neuester Technologien in der Ausbildung sind hier selbstverständlich. Besonders engagiert sind die ÖKO-TEST-Leser, wenn es um ihre Aktivitäten geht. In ihrer Freizeit möchten sie Sinnvolles erleben und gestalten diese Zeit besonders bewusst. Sie treiben Sport, lesen überdurchschnittlich viel, sind an Kunst & Kultur und ihrer Weiterbildung sehr interessiert. ÖKO-TEST-Leser sind auf dem Gebiet der Freizeitgestaltung Experten. Auswertungen TdWI 06 / 07 Kategorie Basis- Zielgruppe TNP Reichweite ZG- ZG Rang % Mio. Rang Index Rang Anteil % Kinder Kleinkinder bis 4 Jahre im Haushalt 56,05 3 4,1 0, ,2 Kinder Kaufhäufigkeit von Babykost / Kleinkindernahrung für den Haushalt: mehrmals / etwa einmal in der Woche 201,68 6 4,6 0, ,4 Kinder Hauptsächlich gekaufte Babykost / Kleinkindernahrung: Fertigkost in Gläschen 268, ,8 0, ,5 Kinder Hauptsächlich oder auch noch gekaufte Babykost / Kleinkindernahrung: Fertigkost in Gläschen 138,78 3 4,7 0, ,9 Kinder Interessiert (Punkt von 6): Babynahrung, Babywindeln etc. 129,47 4 4,7 0, ,3 Kinder Kauf von Papier-/Zellstoffwindeln für den Haushalt: auf Vorrat für mehr als eine Woche 157,85 3 7,0 0, ,3 Kinder Achte zuerst auf die Marke beim Kauf von Papier-/ Zellstoffwindeln 122,38 3 5,7 0, ,6 Kinder Hauptsächlich oder auch noch gekaufte Babykost / Kleinkindernahrung Milchpulver 216,47 3 5,6 0, ,2 Kinder Hauptsächlich oder auch noch gekaufte Babykost / Kleinkindernahrung Instant-Breipulver 235,52 4 4,8 0, ,9 Computer WWW Privat online gekaufte Produkte: Spielzeug, Spielwaren 94,55 1 6,2 0, ,2 Mit ÖKO-TEST erreichen Sie Familien mit Vorschulkindern und höchstem gesellschaftlichen Status besonders effizient. Baby und Familie Eltern Eltern family Familie&Co KiNDER FÜR SIE 48,07 62,22 76,07 92,95 107,67 134,17 153,08 154,51 163,33 252,12 254, Mit ÖKO-TEST sprechen Sie Familien mit Kindern unter 3 Jahren besonders wirtschaftlich an. Baby und Familie Eltern Eltern family Familie&Co KiNDER FÜR SIE 44,13 53,89 68,42 91,73 117,80 152,65 197,63 208,28 208,45 300,69 313, in AWA 2007; Gesamt; Lebensphasen: Junge Familie, Verheiratete oder Unverheiratete, die mit einem Partner zusammenleben; eigene Kinder unter 6 Jahre im Haushalt und wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht (Stufe 1 3: Punktwerte). in AWA 2007; Eigene Kinder im Haushalt bis unter 3 Jahre. Mit ÖKO-TEST erreichen Sie die Zielgruppe der Babykostkäufer besonders ökonomisch. Baby und Familie Eltern Eltern family Familie&Co KiNDER FÜR SIE 86,37 132,76 144,24 202,99 248,67 344,31 503,11 550,25 567,21 574,41 648, ÖKO-TEST-LeserInnen im Alter von 25 bis 49 Jahren mit Kindern bis 14 Jahren gehören zur höchsten gesellschaftlichen Schicht. Baby und Familie Eltern Eltern family Familie&Co KiNDER FÜR SIE 24,20 55,90 56,20 61,02 64,11 74,48 76,84 81,40 113,37 114,71 116, in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Persönlicher Kauf in den letzten 14 Tagen: Babykost. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Eigene Kinder im Haushalt bis 14 Jahre, wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht (Stufe 1 3: Punktwerte). Angebot zu diesem Thema + Sie buchen eine 1/1-Seite 4 c in folgenden Heften: + 3 x 1/1-Seite zu = % Rabatt (4.320 ) = Kombirabatte gelten für alle Anzeigenformate (außer im ÖKO- TEST Marktplatz). ÖKO-TEST-LeserInnen mit Vorschulkindern gehören zur wirtschaftlich leistungsfähigsten und gebildetsten Schicht (Stufe 1 4). Baby und Familie Eltern Eltern family Familie&Co in KiNDER FÜR SIE 35,41 40,29 52,12 64,80 71,71 97,90 121,52 122,52 125,70 187,93 197,05 AWA 2007; Gesamt; Lebensphasen: Junge Familie, Verheiratete oder Unverheiratete, die mit einem Partner zusammenleben; eigene Kinder unter 6 Jahre im Haushalt und wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht (Stufe 1 4: Punktwerte)

11 Januar 2008 Marktdaten 11 Bauen, Wohnen & Renovieren Diese Themenfelder sind, neben dem monatlichen Produkttest, seit über 15 Jahren fester Bestandteil der redaktionellen Berichterstattung. Die Verbraucher informieren sich zu dem Themenumfeld nicht nur Monat für Monat im, sondern nutzen hierzu auch die themenaffinen Publikationen von ÖKO-TEST. Dazu gehören die Ratgeber, die Kompakts, das Jahrbuch und das Themenjahrbuch Bauen, Wohnen & Renovieren. Gerade durch den Trend Homing werden verstärkt Informationen zu diesem Thema von Verbrauchern nachgefragt. Besonders die gehobenen, kaufkräftigen Zielgruppen von ÖKO-TEST investieren in qualitativ hochwertige Produkte. Hier ist auch das Potenzial sich Luxus zu leisten vorhanden (siehe AWA 2006). ÖKO- TEST-Leser sind hier bereit, für die eigenen vier Wände einiges Geld mehr auszugeben. Auswertungen TdWI 06 / 07 Kategorie Basis- ZG Zielgruppe TNP Reichweite ZG- Rang % Mio. Rang Index Rang Wohnen Produktinteresse: Interessiert an Bauen, Renovieren (Punkt: von 6) 53,51 1 4,3 0, ,8 Wohnen Produktinteresse: Interessiert an Heimtextilien, Dekoration, Wohnaccessoires (Punkt: von 6) 52,26 9 3,8 0, ,1 Wohnen Wohnbereiche: Anschaffungen in den nächsten 2 Jahren geplant: Wohnzimmer / Wohnbereich 58,46 1 4,4 0, ,7 Wohnen Wohnbereiche: Anschaffungen in den nächsten 2 Jahren geplant: Kinder- / Jugendzimmer 59,78 4 3,8 0, ,4 Wohnen Wohnbereiche: Anschaffungen in den nächsten 2 Jahren geplant: Arbeitszimmer Home-Office 156,56 1 5,3 0, ,4 Wohnen Wohnbereiche: Anschaffungen in den nächsten 2 Jahren geplant: Jalousien, Jalousetten, Rollos, Markisen 85,21 1 4,2 0, ,0 Wohnen Im Haushalt für die nächsten 2 Jahre geplante Renovierungs- / Umbauarbeiten: sanitäre Installationen, Armaturen einbauen/erneuern Wohnen Im Haushalt für die nächsten 2 Jahre geplante Renovierungs- / Umbauarbeiten: Kacheln, Wand-/Bodenfliesen verlegen Anteil % 154,48 1 4,8 0, ,4 135,45 2 3,9 0, ,0 Wohnen Im Haushalt für die nächsten 2 Jahre geplante Renovierungs- / Umbauarbeiten: Holz oder Laminatböden verlegen 76,74 4 4,0 0, ,9 ÖKO-TEST-LeserInnen sind Experten und Meinungsbildner für das Thema Bauen, Wohnen und Renovieren. Mit ÖKO-TEST erreichen Sie Haushalte, die eine neue Heizungsanlage kaufen werden, besonders ökonomisch. Mein schöner Garten SCHÖNER WOHNEN SELBER MACHEN WOHNIDEE Das Haus ZUHAUSE WOHNEN Living at Home 42,02 65,42 70,30 73,61 77,69 96,31 97,52 122,66 139,57 148,99 170, Mein schöner Garten SCHÖNER WOHNEN SELBER MACHEN WOHNIDEE Das Haus ZUHAUSE WOHNEN Living at Home 252,85 346,28 395,85 483,59 502,73 601,49 641,06 898,81 947, , , in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Informationsinteresse: Bauen, Modernisieren, Renovieren interessiert und gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Renovierungs-, Modernisierungspläne in den nächsten ein bis zwei Jahren: Heizungsanlage. ÖKO-TEST-LeserInnen weisen ein deutliches Luxuspotenzial auf, wenn es um Neuanschaffungen im Bereich Einrichtung geht. SCHÖNER WOHNEN Mein schöner Garten WOHNIDEE Living at Home ZUHAUSE WOHNEN SELBER MACHEN Das Haus 17,65 27,82 32,54 33,03 44,23 44,55 55,58 59,18 66,26 81,33 90, ÖKO-TEST-LeserInnen haben ein deutliches Luxuspotenzial, wenn es um Ausgaben für das eigene Haus oder die Wohnung geht. SCHÖNER WOHNEN Mein schöner Garten WOHNIDEE Living at Home SELBER MACHEN ZUHAUSE WOHNEN Das Haus 15,49 24,00 26,20 28,64 38,63 39,69 49,23 54,68 57,11 58,23 65, in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Luxuspotenziale: Bereiche, die so wichtig sind, dass man bereit ist, dafür einiges Geld auszugeben: meine Einrichtung. in AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Luxuspotenziale: Bereiche, die so wichtig sind, dass man bereit ist, dafür einiges Geld auszugeben: mein Haus / meine Wohnung. Angebot zu diesem Thema + Sie buchen eine 1/1-Seite 4 c in folgenden Heften: + 3 x 1/1-Seite zu = % Rabatt (4.320 ) = Kombirabatte gelten für alle Anzeigenformate (außer im ÖKO- TEST Marktplatz). ÖKO-TEST-LeserInnen wollen sich in absehbarer Zeit eine neue Küche anschaffen. SCHÖNER WOHNEN Mein schöner Garten WOHNIDEE SELBER MACHEN Living at Home ZUHAUSE WOHNEN in Das Haus 56,86 108,01 124,27 128,92 155,04 162,19 182,68 198,19 208,55 232,41 331,27 AWA 2007; Zielgruppe Jahre; Renovierungs-, Modernisierungspläne in den nächsten ein bis zwei Jahren: Küche

12 12 Heftvorschau im Detail Januar 2008 Kompakt Wenn Eltern älter werden Ratgeber Kosmetik & Wellness für 2008 Die Themen im Überblick: Naturtextilien Textillabel Umstrittene Kosmetiklabel Tierversuche Tierversuchslabel Was leisten Naturkosmetika? Naturkosmetikmarken Naturkosmetiklabel Älter werden Die Tests: Naturkosmetik Kosmetikfirmen DU: EVT: Die Tests: Unfallversicherung für Senioren Pflegezusatzversicherungen DU: EVT: Kompakt Diäten März 2008 Die Themen im Überblick: Diäten Nägelkauen Faszination Dinos Reise: Insidertipps Häuser Biogas aus der Leitung Denkmalschutz in Mannheim Sonnenkollektoren Die Tests: Orangensaft Tiefkühlkartoffelprodukte Schüßler-Salze Matschhosen Fieberthermometer Spiele-Software Schuppenshampoos Körperlotionen Der beste Baumarkt Nebenkosten 100 Städte Nebenkostenabrechnungen Die Tests: Fettarmer Joghurt Internetdiäten Diätratgeber Schlankheitsmittel DU: EVT: DU: EVT: Wir bitten um Verständnis, wenn sich aus aktuellem Anlass Themen ändern.

13 Januar 2008 Rabatte und Termine 13 Rabatte für Line Extension Werben Sie in vier themenaffinen Ausgaben und bezahlen Sie nur drei! Themenkombinationen 2008 Rabatte ab 4 Ausgaben 25 % 3 Ausgaben 20 % 2 Ausgaben 10 % Alle Ratgeber, Kompakts und Jahrbücher sind miteinander kombinierbar Kombirabatte gelten für alle Anzeigenformate (außer im ÖKO-TEST Marktplatz) Zusätzlich zu dem Kombirabatt sind keine weiteren Mengen- / Malrabatte möglich Umschlagseitenzuschlag: 10 % Buchungsbeispiel Sie buchen eine 1/2-Seite 4 c in folgenden Heften: + 4 x 1/2-Seite zu = % Rabatt (3.600 ) = ESSEN Erstverkaufstag Kompakt Diäten Ratgeber Essen, Trinken & Genießen Das große Jahrbuch für Kompakt E-Nummern Kompakt Kinderernährung Jahrbuch Essen, Trinken & Genieß Kompakt Vitamine KOSMETIK Erstverkaufstag Ratgeber Kosmetik & Wellness Kompakt Kosmetik, Mode, Wellness Kompakt Kosmetik, Mode, Wellness Das große Jahrbuch für Jahrbuch Kosmetik Gesundheit Erstverkaufstag Jahrbuch Gesundheit & Fitness Kompakt Angst Kompakt Augen Das große Jahrbuch für Ratgeber Gesundheit & Fitness BAUEN Erstverkaufstag Jahrbuch Bauen, Wohnen & Renov Kompakt Häuser Sonderheft / Ratgeber Umwelt Ratgeber Bauen, Wohnen & Renovieren Kompakt Haustiere Das große Jahrbuch für Kompakt Bauen FINANZEN Erstverkaufstag Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen Das große Jahrbuch für KINDER Erstverkaufstag Jahrbuch Kleinkinder Kompakt Wenn Eltern älter werden Kompakt Kinderkrankheiten Ratgeber Kleinkinder Kompakt Schwanger werden Das große Jahrbuch für Kompakt Kinderernährung Jahrbuch Kleinkinder Termine für 2008 Themenfelder: GESUNDHEIT, FITNESS ESSEN, TRINKEN KOSMETIK, MODE, WELLNESS BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN KINDER, FAMILIE GELD, RECHT FREIZEIT, TECHNIK ÖKO-TEST Ratgeber ÖKO-TEST Kompakt ÖKO-TEST Jahrbuch Monat EVT AZ DU EVT AZ DU EVT AZ DU EVT AZ DU Januar 01 / 2008 Wenn eltern Älter werden Themenjahrbücher 2008 kleinkinder gesundheit & fitness Februar 02 / 2008 diäten bauen, wohnen & renovieren März 03 / 2008 KOSMETIK & WELLNESS kinderkrankheiten April 04 / 2008 ESSEN, TRINKEN & GENIEssEN angst Mai 05 / 2008 häuser Juni 06 / 2008 kleinkinder KOSMETIK, Mode, WELLNESS Juli 07 / 2008 augen August 08 / 2008 schwanger werden September 09 / 2008 BAUEN, WOHNEN & RENOVIEREN KOSMETIK, mode, WELLNESS 2 Sonderheft / ratgeber umwelt Oktober 10 / 2008 Rente, Geld, Versicherungen haustiere Jahrbuch November 11 / 2008 GESUNDHEIT & FITNESS KINDERernährung Kompakt zusatzstoffe Dezember 12 / 2008 BAUEN Themenjahrbücher 2009 kosmetik essen, trinken & geniessen Januar / 2009 Kleinkinder vitamine

14 14 News & Trends Januar 2008 Heißes aus dem Untergrund Die erste industriell genutzte Geothermieanlage in Deutschland wird Strom für Haushalte produzieren. In Landau wurde Ende November das erste industriell genutzte Geothermiekraftwerk Deutschlands in Betrieb genommen. Die Anlage wird aus der Erdwärme sowohl Strom als auch Wärme produzieren. Geplant ist eine Strommenge zu erzeugen, die dem Jahresbedarf von Haushalten entspricht. Mit der überschüssigen Wärme werden zunächst 300 Haushalte versorgt. Später will man die Kapazitäten erweitern und Haushalten Wärme zuleiten. Außerdem soll schon demnächst eine weitere Anlage in Unterhaching Strom produzieren. Das Kraftwerk liefert derzeit bereits Wärme für große Gebiete der Gemeinde Unterhaching. Um den Markt für Geothermie noch weiter anzukurbeln, plant die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für die Tiefengeothermie zu ändern. So soll das Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) überarbeitet sowie An- reizprogramme geschaffen werden. Derzeit sind, so das Bundesministerium für Umwelt, 150 Geothermiewerke für die Strom- und Wärmeerzeugung in Planung. Dafür werden Investitionen von voraussichtlich vier Milliarden Euro getätigt. Während die Stromgewinnung per Erdwärme in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, ist man in Italien, den USA, den Philippinen, Indonesien und Mexiko schon weiter. Diese Länder gehören zu den größten Geothermik-Stromproduzenten. Anders ist die Situation bei der Wärmegewinnung. Hierzulande werden jährlich rund Gigawattstunden Wärme vor allem aus den geothermischen Anlagen privater Haushalte erzeugt. Rund Systeme sind derzeit installiert. Das Marktvolumen für Wärmepumpen in Deutschland hat sich im letzten Jahr verdoppelt. u Glücksgefühle für ein gesundes Herz Passionierte Jogger kennen den so genannten Runner s High: Wenn man Kilometer für Kilometer läuft, bekommt man ganz plötzlich ein Hochgefühl. Verantwortlich dafür sind durch Sport ausgeschüttete Endorphine. Forscher der Universität Iowa haben nun festgestellt, dass diese Glückshormone zugleich auch vor Herzinfarkt schützen. Die Folgerung der Wissenschaftler lautet: Sport ist so gesund, weil nicht nur das Herz- Kreislauf-System stimuliert wird, sondern auch weil dadurch Botenstoffe entstehen. Zu diesem Ergebnis kam das Forschungsteam mithilfe eines Tierversuchs an Ratten. Tiere, die ständig in Bewegung gehalten wurden, hatten nach einem künstlich herbeigeführten Sogar Arnold Schwarzenegger hat in dem neuen Öko-Wagen von Volkswagen schon Platz genommen allerdings nur auf einer Automesse in Los Angeles, wo der space up! blue erstmals vorgestellt wurde. Das Besondere an diesem Van: Er pustet keine Emissionen in die Luft und fährt mit einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle sowie einem Verbund aus zwölf Lithium-Ionen-Batterien. Getankt wird er über die Steckdose oder über eine Brennstoffzelle. Darüber hinaus hat er noch ein Solarpanel auf dem Dach. Wenn das Auto alle Energiequellen ausschöpft, schafft es immerhin eine Strecke von 350 Kilometer. Auch wenn im space up! blue innen modernste Technologie steckt, zeigt Bewegung macht glücklich und senkt das Risiko für Arteriosklerose, Osteoporose, Schlaganfälle und Depressionen. Herzinfarkt weniger Schäden am Herzen wie Ratten, die sich kaum bewegten. Wenn die Wissenschaftler jedoch bei den spotlich aktiven Tieren die Rezeptoren blockierten, an die die Endorphine andocken, wurde ihr Herz weitaus mehr geschädigt. Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass die Zellen der aktiven Tiere die Gene verändern, die an Entzündungsprozessen und am Zellsterben beteiligt sind. u Hightechhippie auf Rädern Hightech im 50er-Jahre-Design: Das Design des space up! blue orientiert sich an dem legendären VW Samba Bus. der Van sich gleichzeitig nostalgisch: Sein Äußeres orientiert sich an den abgerundeten Stilelementen der 50er- Jahre. Vorbild ist der legendäre Samba Bus damals das Symbol für Freiheit. Leider kann Volkswagen derzeit von dem Öko-Auto nur eine Konzeptstudie zeigen. u Braune Gewässer sind gutes Zeichen Die Flüsse und Seen in Finnland, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Kanada und den USA werden immer brauner und das ist eine gute Nachricht. Wie Forscher he- Braune Gewässer sind in nordeuropäischen und nordamerikanischen Quellgebieten ein Zeichen dafür, dass sich die Böden von der Übersäuerung erholen. rausgefunden haben, hat der Säuregehalt in den Böden abgenommen. Der Grund: In diesen Ländern ging in den vergangenen 40 Jahren weniger saurer Regen nieder. Weil weniger Säure im Boden ist, lösen sich wieder mehr organische Kohlenstoffe in den Gewässern, so die Wissenschaftler. Dadurch werden wiederum die Flüsse und Seen braun. Zuletzt hatten sie in der vorindustriellen Zeit diese Färbung. Vogelbestände nehmen drastischer ab als gedacht Wie eine Lerche zwitschernd das Frühjahr ankündigt, werden künftige Generationen nicht mehr erleben, wenn die Politik nicht bald reagiert. Denn einer Untersuchung des Bundesamts für Naturschutz zufolge sind immer mehr Vogelarten auf dem 36 Prozent unserer Vogelarten sind bedroht. Der Grund: Feuchtwiesen werden weniger, Brachland wird in Äcker umgewandelt. Rückzug. Sogar Spatzen werden selten. Von den 64 untersuchten häufigen Brutvogelarten sind 23 Arten in ihren Beständen rückläufig das entspricht 36 Prozent der Tiere. Besonders betroffen sind Vögel, die auf Äckern und Wiesen am Boden brüten. Feldlerche, Brachvogel und Kiebitz leiden darunter, dass die Landwirtschaft sehr intensiv betrieben wird, dass naturnahe Feuchtwiesen ausgetrocknet werden und Brachflächen in Äcker umgewandelt werden. Auch der Klimawandel setzt den Tieren zu, wie die Studie zeigt. Da die Winter in Mitteleuropa milder werden, überwintern und rasten immer mehr Enten in unseren Regionen. Vögel, die im Winter bis nach Afrika fliegen, leiden unter den dramatischen Veränderungen der Landschaften: Dürren, Überweidung, Entwaldung und die Ausdehnung von Wüstengebieten führen dazu, dass hierzulande brütende Arten wie Baumpieper, Waldlaubsänger und Trauerschnäpper seltener werden. Doch die Situation ist noch nicht ausweglos: Spezielle Schutzmaßnahmen für bedrohte Vogelarten zeigen Wirkung. So geht es den Kranichen, Wiesenweihen und den Schwarzstörchen heute wieder besser, als noch vor einigen Jahren. u Geschiedene sind Klimakiller Einer amerikanischen Studie zufolge verbrauchen Scheidungshaushalte rund 46 Prozent mehr Strom als Haushalte, in denen Paare leben. Der Wasserverbrauch ist sogar um 56 Prozent höher. Den Forschern zufolge haben Geschiedene im Jahr 2005 in 38 Millionen zusätzlichen Zimmern gelebt. Diese mussten beleuchtet und beheizt werden. Dabei haben die Neusingles rund 73 Milliarden Kilowattstunden Strom und 2,4 Billionen Liter Wasser benötigt, was sich durch Zusammenleben hätte sparen lassen. Was dagegen hilft: neu verlieben und sofort zusammenziehen. Die Bösen sind gefunden: Eine amerikanischen Studie weist darauf hin, dass Singlehaushalte mehr Energie und Wasser verbrauchen als Familien. Moos misst Umweltverschmutzung Seit Autos mit bleifreiem Benzin fahren, hat die Schadstoffbelastung zumindest in Bayern abgenommen. Das zeigt der Moos-Atlas. Bild: sxc / mooncross Die Luft in Bayern ist so sauber wie schon seit Langem nicht mehr. Ablesen kann man das am Moos. Denn das Landesamt für Umwelt betreibt seit 1998 ein Moss-Messnetz. Weil Moose keine Wurzeln haben und Schadstoffe ungefiltert aus der Luft aufnehmen, reagieren sie viel schneller und empfindlicher auf Umweltveränderungen als Samenpflanzen. Für die Moos-Messung wer- den dem sogenannten Schlafmoos, das an den Stämmen von Laubbäumen wächst, alle zwei Jahre jeweils im September und Oktober an 300 Standorten Proben entnommen. Den aktuellen Moos-Beobachtungen zufolge sind weniger Cadmium und Kupfer in der Luft. Auch die Bleibelastung ist seit Einführung bleifreier Kraftstoffe um etwa 85 Prozent gesunken. Durch die Sanierung von Industriebetrieben und Braunkohlekraftwerken ist ebenso die Arsenbelastung stark zurückgegangen. u

15 Januar 2008 News & Trends 15 Neue Zahlen zur Internetnutzung Das World Wide Web nimmt bei immer mehr Menschen einen wichtigen Bestandteil des alltäglichen Lebens ein. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts haben im ersten Quartal 2007 genau 68 Prozent der Überzehnjährigen im Web gesurft. Im Vorjahresquartal lag dieser Anteil noch um drei Prozent niedriger. Bei den Analysen zeigte sich, dass 74 Prozent der Befragten einen Computer nutzen. Das wiederum bedeutet, dass fast alle PC-Besitzer auch online gehen. Die meisten Internetnutzer, Computer- und Internetnutzung von Personen im 1. Quartal 2007 * Nutzung von also 61 Prozent, sind dabei täglich oder fast jeden Tag im Cyberspace. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 56 Prozent. Besonders gut kommt das WWW bei Personen an, die jünger als 54 Jahre sind. Die Zehn- bis 24-Jährigen nutzen zu 94 Prozent das Medium. 64 Prozent von ihnen waren dabei jeden oder fast jeden Tag online. Ähnlich ist die Situation bei Personen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren. 84 Prozent dieser Altergruppe tummelt sich im weltweiten Netz. 63 Prozent Personen, die Internet / Computer im ersten Quartal 2007 nutzten 1 insgesamt Davon nach Altersgruppen Jahre Jahre über 54 Jahre Davon nach Geschlecht männlich weiblich Computer 74 % 97 % 89 % 41 % 79 % 69 % Internet 68 % 94 % 84 % 33 % 73 % 63 % Internetnutzung Jeden Tag oder fast jeden Tag 61 % 64 % 63 % 53 % 67 % 55 % Mindestens einmal in der Woche 26 % 25 % 25 % 31 % 23 % 29 % Mindestens einmal im Monat oder seltener 13 % 11 % 12 % 16 % 10 % 15 % * Ergebnisse der Erhebung über die private Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien Erfasst werden Personen ab zehn Jahre Quelle: Statistisches Bundesamt Wer der Umwelt schadet, haftet Seit dem 14. November 2007 gilt das Umweltschadensgesetz (USchadG). Es regelt, dass Unternehmen für die Umweltschäden, die sie nach dem 30. April 2007 verursacht haben, die Haftung übernehmen müssen. Wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Psychonomics nun gezeigt hat, sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen über diese neuen Vorgaben jedoch schlecht informiert: 57 Prozent der Verantwortlichen haben von dem Gesetz noch nicht einmal gehört. Elf Prozent haben sich auf die Haftungsrisiken nur unzureichend vorbereitet. Immerhin zwölf Prozent haben sich oberflächlich mit möglichen Konsequenzen auseinandergesetzt. Und lediglich drei Prozent haben sich bereits intensiv mit dem Inhalt des Umweltschadensgesetzes beschäftigt. Dabei sind die Risiken erheblich. Denn Firmen, egal welcher Größe, werden zur Kasse gebeten, wenn sie durch ihre Tätigkeit die Artenvielfalt, natürliche Lebensräume, Gewässer oder den Boden schädigen. Ein formlos eingereichter Antrag etwa durch eine Umweltschutzorganisation, durch einen Nachbarn oder Spaziergänger reicht, damit die zuständige Behörde dieser Anzeige nachgeht. von ihnen schauen täglich oder fast täglich rein. Ältere Menschen haben dagegen noch oft nicht den Zugang zu dem neuen Medium gefunden. Nur 33 Prozent dieser Generation surft digital. Wer jedoch entdeckt hat, welche Möglichkeiten sich hier erschließen, geht immer wieder mit Begeisterung online. 53 Prozent der digital versierten Best Ager sind jeden Tag oder fast jeden Tag auf der Datenautobahn. Den statistischen Untersuchungen zufolge sind immer noch mehr Männer als Frauen im Web. Während 73 Prozent der Männer zu den Surfern zählen, liegt der internetaffine Frauenanteil bei 63 Prozent. Der Grund dafür ist allerdings, dass bei den älteren Generationen ab 55 Jahren Frauen online deutlich zurückhaltender sind. Nur 25 Prozent gehen ins Web, während die Männer einen Prozentsatz von 42 vorweisen können. Bei jüngeren Menschen im Alter zwischen zehn und 24 Jahren gibt es keinen Unterschied (männlich 93 Prozent, weiblich 94 Prozent). Ähnlich ist die Situation bei der Altersgruppe zwischen 25 und 54 (männlich: 86 Prozent, weiblich: 82 Prozent). Unternehmen müssen künftig die Verantwortung dafür übernehmen, wenn sie die Umwelt verschmutzen. Dabei ist es nicht mit einem Bußgeld oder einer Schadensersatzzahlung getan. Die Studie zeigt jedoch, dass die meisten die Tragweite der Haftungsrisiken unterschätzen. 42 Prozent gehen davon aus, dass das Unternehmen gegebenenfalls Schadensersatz oder eine Geldstrafe zahlen muss. Laut Gesetz sind sie jedoch verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen was meist erheblich teurer kommt als ein Bußgeld. Das wissen allerdings nur 15 Prozent. Besser informiert über das Umweltschadensgesetz zeigen sich allerdings die größeren Unternehmen. Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern ist es immerhin zu 34 Prozent bekannt, dass sie für Umweltschäden haften. Der Bund öffnet sein Pharma-Archiv Amtliche Informationen über Arzneimittel sind seit Kurzem für jedermann zugänglich. Unter u www. pharmnet-bund.de kann man nach wichtigen Angaben zu Medikamenten im Arzneimittel-Informationssystem der deutschen Zulassungsbehörden kostenfrei recherchieren. Dort stehen Daten zur Darreichungsform, zum Zulassungsinhaber und der Zulassungsnummer, oftmals auch Gebrauchsinformationen (Packungsbeilagen) sowie Fachinformationen zur Verfügung. Teilweise sind in der Datenbank auch öffentliche Beurteilungsberichte mit weiteren Informationen erhältlich. Darüber hinausgehende Angaben, wie Daten zu Parallelimporten sowie Änderungsanzeigen, können in den vollständigen Dokumenten kostenpflichtig erworben werden. Das Portal ist ein Gemeinschaftsobjekt der deutschen Ab dem Januar 2008 muss bei allen Obst und Gemüsearten angegeben werden, aus welchem Ursprungsland diese stammen. Bislang galt diese Kennzeichnungspflicht nur für Informationen über Arzneimittel kann man kostenlos im Online-Pharma-Archiv abrufen. Neue Kennzeichnungspflicht Giftspinnen im Wohnzimmer Für all diejenigen, die Angst vor Spinnen haben, hat die Globalisierung nichts Gutes gebracht. Denn laut einer Studie des Zoologischen Instituts der Universität Bern werden durch den zunehmenden internationalen Handel immer mehr fremde Spinnenarten nach Europa eingeschleppt. Den Wissenschaftlern zufolge haben sich in Europa in den vergangenen 150 Jahren unbeabsichtigt 87 fremde Spinnenarten angesiedelt. Im Schnitt kommt alle zwei Jahre eine neue dazu. Künftig rechnen die Forscher sogar damit, dass sich dieser Zyklus auf ein Jahr verkürzt. Der Grund ist der immer intensiver werdende globale Handel. Meist kommen die Tiere versteckt in einem Frachtcontainer nach Europa. Die meisten von ihnen sind asiatischer Herkunft. Die Wissenschaftler begründen dies damit, dass sich die Spinnen aus diesen Gebieten leichter Zulassungsbehörden und verschiedener Institute. Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. u Ein Vermerk, aus welchem Ursprungsland Obst und Gemüse stammt, ist jetzt ohne Ausnahme Pflicht. die Obst- und Gemüsearten, auf welche die EG-Vermarktungsnormen anwendbar waren. Doch mit einer Änderung im europäischen Recht fasst die Kennzeichnungspflicht nun weiter. Neben dem Obst und Gemüse müssen auch alle Begleitpapiere und die Lieferscheine den Vermerk zum Ursprungsland enthalten. Bundes- und Länderbehörden werden bei der Einfuhr der Waren kontrollieren, ob die Vorschriften eingehalten werden. u bei uns einleben können, weil das asiatische Klima dem unseren relativ ähnlich ist. Zum anderen herrscht auch ein sehr intensiver Handel zwischen den beiden Kontinenten. Die südamerikanischen Spinnen haben dagegen größere Schwierigkeiten. Deshalb stammen auch nur drei der 87 eingeschleppten Arten von dort. Aus Australien konnten sich nur vier Spinnenarten hier behaupten. Doch mit der Klimaveränderung werden auch für diese Gattungen die Lebensbedingungen leichter. Bei den importierten Spinnen handelt es sich meist um die großen Tiere, weil diese den Transport eher überleben können. Drei Viertel von ihnen siedeln sich dann in städtischen Gebieten und in Gebäuden an. Das ist besonders unangenehm, weil zunehmend mehr eingeschleppte Spinnenarten giftig sind. u Immer mehr giftige Spinnen kommen per Container aus Asien nach Deutschland.

16 16 News & Trends Januar 2008 Al Gore steigt bei Risikokapitalfirma ein interview Der fälschungssichere Reisepass ist ein Mythos Bild: mobilcom austria Der Klimaschutz gehört mittlerweile zum größten Anliegen des Friedensnobelpreisträgers und ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore. Jetzt hat seine Investmentfirma, die Generation Investment Management, mit der Risikokapitalfirma Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) eine Allianz geschmiedet. Gemeinsam will man in wirtschaftliche, technische und politische Projekte investieren, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die weltweite Klimakrise zu lösen. Al Gore wird gleichzeitig als Partner bei KPCB einsteigen. Sein Gehalt will er aber seiner Klimaschutzstiftung zukommen lassen. Fonds-Analphabeten Die meisten Deutschen holen sich bei ihrem Bankberater Tipps, wie sie ihr Geld anlegen können. Die wenigsten Deutschen kennen sich mit Fonds aus. Eine Studie des Forsa Instituts ermittelte, dass die meisten nicht wissen, was Aktien- und Rentenfonds sind. Noch mehr Unwissenheit herrscht bei spezielleren Fondsarten, wie beispielsweise Hedge- oder Geldmarktfonds. Der Grund dafür ist den Analysten zufolge, dass sich die meisten von ihrem Bankberater Anlagetipps geben lassen. Zudem legen 80 Prozent der Deutschen ihr Vermögen am liebsten auf das Sparbuch. Er sollte so sicher sein, wie noch keiner zuvor. Bei dem neuen Reisepass sind in einem Chip sowohl ein digitalisiertes Bild als auch ein digitaler Fingerabdruck gespeichert. Fälschern sollte so der Garaus gemacht werden. Doch dieses Versprechen kann der neue epass nicht einhalten. Die Sicherheitslücken sind gravierend. Nicht nur der Chip kann kopiert werden, auch datenschutzrechtliche Vorgaben werden in einigen Passämtern verletzt. Axel Ahnert und Elmar Grandy, geschäftsführende Gesellschafter des Systemhauses Team 4 Innovation, haben recherchiert, welche Gefahren der epass birgt und was Bürgern alles passieren kann. : Der neue Pass soll laut der Bundesregierung absolut fälschungssicher sein. Sie sind da anderer Meinung? Ahnert: Selbst die Bundesregierung scheint von der Sicherheit des Chips in Reisepässen nicht überzeugt zu sein. So enthalten Diplomatenpässe keine RFID-Chips. Und der Chef des Bundeskriminalamts Jörg Ziercke bewahrt seinen Reisepass in einer Aluschutzfolie auf, damit er nicht ausgelesen werden kann. Es wurde bereits gezeigt, dass der Chip des elektronischen Reisepasses kopierbar ist und kopierbar bedeutet auch fälschbar. Sehr viel wichtiger ist aber, dass die Daten, bis sie in den Chip des Reisepasses gelangen, nur ungenügend vor Fremdeinflüssen Lange wurde es von den Tierschützern gefordert, nun ist es durch: Ab Ende Dezember 2008 dürfen in der Europäischen Union Katzen- und Hundefelle weder in Verkehr gebracht noch importiert und exportiert werden. Das gilt auch für Produkte, die solche Felle enthalten. Auslöser für das Verbot war eine Reportage im und Fälschungsversuchen gesichert werden. So werden die Fingerabdrücke und Passbilder in den Behörden unverschlüsselt aufgenommen und die Daten lediglich für den Versand verschlüsselt. Hier sehen wir eine viel breitere Angriffsfläche, als am eigentlichen Chip. Diesen halten wir aus anderen Gründen für bedenklich. So können die auf diesem Chip enthaltenen Daten in jedem Land, in das man einreist, ausgelesen und dort zentral gespeichert werden. : Angeblich werden die Daten nur auf einem Chip im Passdeckel gespeichert, nicht aber zentral. Kann sich der Anwender auf diese Aussage verlassen? Grandy: Wenn man nicht zumindest mit dem Gedanken einer zentralen Datenspeicherung gespielt hätte oder mit der Einführung liebäugeln würde, würde man nicht die Daten zentral an die Bundesdruckerei senden, sondern sie direkt im Passamt auf den Chip schreiben lassen. Das ließe sich einfach realisieren und würde sofern dies auf einem Standalonegerät geschähe die Sicherheit massiv erhöhen. Dennoch werden diese Daten zentral gespeichert, wenn auch nicht in Deutschland, so spätestens bei der Einreise in die USA. : Was kann einem Passbesitzer passieren, wenn er Pech hat? Ahnert: Ein Krimineller kann sich einen legalen Pass organisieren, indem er sich in das System einhackt Importverbot für Hunde- / Katzenfelle Katzen und Hunde müssen oft qualvoll sterben, damit das Fell für einen Mantelbesatz genutzt werden kann. Fernsehen, in der gezeigt wurde, wie grausam in asiatischen Ländern Hunde und Katzen getötet werden, um ihr Fell verkaufen zu können. Teilweise wird den Haustieren aber auch bei lebendigem Leib das Fell abgezogen. Obwohl Tierschutzorganisationen das Importverbot begrüßen, kritisieren sie, dass die Quälerei wohl weitergehen wird. Vor allem, weil es sehr schwierig und aufwendig ist, ein Fell als Katzen- oder Hundefell zu identifizieren. und beispielsweise den Namen einer anderen Person einsetzt und den Ausweis mit seinen Fingerabdrücken erstellen lässt. Das ist ein klassischer Fall von Identitätsmissbrauch. Zum anderen kann auch bei einer Leseentfernung von 10 cm unbemerkt ein Bewegungsprofil erstellt werden, sofern man an genügend Stellen Lesegeräte platziert. Und wenn dann beispielsweise ein Anschlag passiert und man hält sich zufällig gerade in der Nähe auf, steht man schnell unter Terrorismusverdacht. : Hat der Bürger überhaupt eine Möglichkeit, sich vor Missbrauch zu schützen? Ahnert: Er kann, wie Herr Ziercke, seinen Pass auch in Aluminium hüllen. Die Daten sind dann nicht mehr von außen auslesbar. Das Problem dabei ist nur: Wenn jemand die Daten missbrauchen möchte, macht er das schon vorher bei der Datenaufnahme. Axel Ahnert (links) und Elmar Grandy sind geschäftsführende Gesellschafter des Systemhauses Team 4 Innovation Gute Zeiten für Downloads Noch nie wurden so viele Musiktitel, Hörbücher, Videos und Software heruntergeladen wie Insgesamt werden nach Berechnungen des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) mit legalen Downloads 168 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet : Welche Reisepasslösung hätten Sie für sinnvoll empfunden? Grandy: Die von uns favorisierte Lösung hätte keine Daten im Chip des Reisepasses. Der Chip würde lediglich die Reisepassnummer haben und individuell für jeden Reisepass in bestimmten Zeitabständen Nummern erzeugen, die von einem Zentralsystem verifiziert werden können. Die Fingerabdrücke hinterliegen im Zentralsystem lediglich zusammen mit der Reisepassnummer. Zur Authentifizierung wird nun mit einem internationalen Lesegerät, das pro Staat eigene Schlüsselfolgen verwendet und für jeden Vorgang neue Schlüsselpaare bekommt und erzeugt, der Reisepasschip ausgelesen und die Fingerabdrücke des Reisenden aufgenommen. Diese Fingerabdrücke werden bereits im Lesegerät verschlüsselt und an das Zentralsystem des jeweiligen Staates übersandt. Dort werden sie abgeglichen und es kommt lediglich ein O.K. oder ein Nicht O.K. als Rückmeldung zurück. Vorteil hierbei wäre, dass man keinem fremden Staat Zugriff auf die Fingerabdrücke liefern würde und das System sofern es konsequent nur auf die Authentifizierung hin ausgerichtet ist keine Möglichkeit gäbe, die Fingerabdrücke anderweitig zu nutzen. ein Drittel mehr als Auch die Zahl der abgesetzten Einheiten wird die bisherige Höchstmarke übertreffen. Insgesamt speicherten sich die Verbraucher 41 Millionen Downloads auf ihren Rechner. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 32 Prozent. Meist sind hierbei junge Männer aktiv. Doch auch die älteren Käufer interessieren sich zunehmend für die Möglichkeiten im Web. Die meisten zahlen übrigens per Lastschrift. An nächster Stelle folgen die Rechnung und die Kreditkarte. Rätsel von Seite 18 Lösung aus 12 / 2007: H I E E Spritpreis: Die Grenze liegt bei 1,50 Euro Als die Grünen vor knapp zehn Jahren in ihrem Wahlprogramm einen Benzinpreis von fünf Mark forderten, war der Aufschrei bei den deutschen Autofahrern groß. Weit ist man von diesem Wert allerdings nicht mehr entfernt. Die TNS Emnid hat in einer Studie für PricewaterhouseCoopers nun festgestellt, dass die magische Preisgrenze für Sprit bei 1,50 Euro liegt: Wenn der Liter Diesel-, Normalund Super-Kraftstoff so viel kostet, würden sich 60 Prozent der Deutschen beim Autofahren deutlich ein- schränken und auf andere Verkehrsmittel wie Bus und Bahn umsteigen. 68 Prozent der Befragten würden versuchen, noch spritsparender zu fahren. Die nächsthöhere Hemmschwelle liegt dann bei einem Literpreis von zwei Euro. Hier würden dann weitere 23 Prozent ihre Konsequenzen ziehen. 17 Prozent der befragten Autofahrer wollten oder könnten jedoch keinesfalls auf das Autofahren verzichten und gaben an, jeden Preis für Sprit zahlen zu wollen. Hier handelt es sich jedoch vor allem um Berufstätige, die aus ländlichen Regionen stammen oder deren Arbeitgeber die Spritkosten übernehmen. u Die meisten Deutschen sind nicht bereit, jeden Preis für Sprit zu zahlen. Wird Benzin oder Diesel teurer als 1,50 Euro, steigen die meisten nicht mehr so oft ins Auto.

17 Januar 2008 News & Trends 17 Der Durchschnittschef wird fünfzig Wie alt sind die Führungskräfte in Deutschland? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Databyte GmbH. Laut ihrer aktuellen Analyse sind die meisten Manager im Alter zwischen 40 und 49 Jahren und gehen somit noch lange nicht in den Ruhestand. Ein relativ geringer Teil, rund zehn Prozent, hat mit über 65 Jahren bereits das offizielle Rentenalter überschritten. Und immerhin knapp 1,4 Prozent behalten das Ruder in der Hand, obwohl sie schon über 80 Jahre zählen. Im Durchschnitt feiert der Altersstruktur Altersstruktur deutscher Führungsebene in wirtschaftsaktiven Unternehmen Anzahl Alter Manager ohne schlechtes Gewissen Als Barsch unter Haifischen überlebt sich s halt schlecht, so kommentierte ein Manager die Frage, ob sich seine moralisch-ethischen Wertvorstellungen im Laufe seines Berufslebens verschoben haben. Die Personalberatung Lachner Aden Beyer & Company wollte mit einer Umfrage unter Führungskräften herausfinden, ob Geld den Charakter verdirbt. Dabei zeichnete sich ab, dass nur zwölf Prozent das schlechte Gewissen plagt, weil ihr Handeln mit früheren Wertvorstellungen nicht vereinbar ist. Allerdings gaben auch 21 Prozent zu, dass sich ihre Maßstäbe im Laufe ihres Lebens deutlich verschoben haben. 51 Prozent meinten jedoch, dass sie sich diesbezüglich nur wenig verändert hätten. Dass andere Manager in ihrem beruflichen Umfeld moralisch nicht immer einwandfrei agierten, deutsche Chef im Januar 2008 seinen 50. Geburtstag. In ihrer Studie stellte Databyte auch fest, dass im von Industrieunternehmen geprägten Ruhrgebiet mit den Städten Hagen, Mönchengladbach und Wuppertal die durchschnittlich ältesten Chefs Deutschlands leben. Sie sind zwischen 51 und 52 Jahre alt. Dagegen hat der Nachwuchs vor allem in den ostdeutschen Städten Dresden und Leipzig gute Chancen. Und auch Frankfurt am Main bietet jungen Führungskräften Möglichkeiten. Das Durchschnittsalter liegt hier zwischen 48 und 49 Jahre. Die Analyse kommt auch zum Ergebnis, dass die Chefs in den neuen Bundesländern im Schnitt ein Jahr jünger sind als ihre westlichen Kollegen. u Quelle: databyte / Oktober 2007 Verbraucher unter der Lupe Die neue Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) ist wieder fertig. Die Markt-Media-Studie liefert Daten zur Mediennutzung sowie verschiedene Konsuminformationen. Erstmals bietet die Studie auch TV-Nutzungsdaten auf Basis des Werbemittelkontakts. Der TV-Werbemittelkontakt wird so definiert, dass ein Zuschauer in einem Zeitraum von einer halben Stunde sieben Sekunden pro Werbeblock fernsieht. Die VuMA hat festgestellt, dass die Konsumenten neue Verhaltensweisen angenommen haben: Schick sind derzeit beispielsweise Coffeeshops wie Starbucks. Dort schauen 23 Prozent der 14- bis 29-Jährigen min- Studie zur Moral Wie oft quält Sie ein schlechtes Gewissen, dass Ihr Handeln mit früheren Wertvorstellungen nicht mehr vereinbar ist? 45 % 40 % 35 % 30 % 25 % 20 % 15 % 10 % 5 % 0 % Laut der Verbrauchs- und Medienanalyse gehen viele junge Menschen regelmäßig ins Fitnessstudio. destens einmal monatlich vorbei. Die Verbraucher dieser Altersklasse trainieren aber auch gerne im Fitnesscenter. 28 Prozent machen dort mindestens einmal im Monat Sport. Die Studie hat auch Daten zum Kauf von rezeptfreien Medikamenten erhoben. Das Ergebnis: Diese werden zu 72 Prozent in Apotheken gekauft. Drogerien stehen an zweiter Stelle mit einem Anteil von sehr häufig häufig selten sehr selten nie Quelle: LAB Lachner Aden Beyer & Company Consultants in Executive Search 29 Prozent. In Supermärkten greifen nur elf Prozent darauf zu. Schlechte Karten hat der Onlineversand. Denn dort kaufen die Verbraucher nur zu zwei Prozent Medikamente. u können immerhin 47 Prozent beobachten. Am ruhigsten scheinen die Spitzenmanager von Großunternehmen im Familienbesitz schlafen zu können: Sie haben deutlich seltener als Spitzenmanager von Konzernen und Mittelständlern moralische Bedenken bezüglich ihrer Entscheidungen. Verwerfliche Praktiken im Job nutzen knapp 30 Prozent erst ab dem Zeitpunkt, in dem sie eine höhere Chefposition mit Personalverantwortung übernehmen. Aber auch wenn die Befragten erstmals eine verantwortliche Position übernehmen bzw. die Leitung eines Projekts bekommen, werfen sie ihre Wertvorstellungen über Bord. Das gaben immerhin über 20 Prozent zu. 17 Prozent der Befragten änderten ihre Ansichten sogar kurz nach dem Jobeinstieg. Die Gefahr beginnt, wenn ein Berufseinsteiger realisiert, mit welchen Mitteln heute Karrieren möglich sind und welche Formen des Umgangs mit anderen karriereförderlich bzw. -hinderlich sind, meinte ein Befragter. u firmenporträt Natürlich wohlfühlen durch ganzheitliche Kosmetik für ganzheitliches Denken Bereits seit 1862 befasst sich die Familie Rau mit der Feinseifenherstellung. Walter Rau gründete im Jahr 1928 die Firma Feinseifenwerk WALTER RAU. Er schuf bereits damals mit der SPEICK Seife etwas ganz Besonderes. Bei seinem unternehmerischen Wirken war von Anbeginn die Einbeziehung der anthroposophischen Erkenntnisse über das erweiterte Menschen- und Naturverständnis sowie die Verwendung qualitativ hochwertiger und natürlicher Rohstoffe ausschlaggebend für die Herstellung der Erzeugnisse. Heute ist das Unternehmen weltweit bekannt als Naturkosmetikhersteller. In der dritten Generation sehen wir uns als Familienunternehmen mit Tradition und Zeitgeist. Dem wachsenden Bedürfnis nach natürlicher Körper- und Gesichtspflege ein klares und überschaubares Sortiment in natürlicher und hochwertiger Qualität anzubieten, ist unsere Aufgabe. Unser Bestreben ist es, Veränderungen und Entwicklungen im Bereich der Körperpflegekultur entsprechend dem Stand der aktuellen Technik sowie den Anforderungen Onlinenetzwerke wie Xing boomen. Mitmachen kann dabei jeder. Die neu gegründete Cyre Club Community zeigt sich elitärer. Wer hier mitmachen will, muss ein Onlinebewerbungsprofil einreichen und dort seine Persönlichkeit sowie Interessen darstellen. Die Redaktion überprüft dann, ob der Bewerber in das Nutzerprofil passt. Und das sieht folgendermaßen aus: Die Mitglieder sollen einen persönlichen Werdegang vorweisen können egal ob wirtschaftlicher, politischer, künstlerischer oder akademischer Art, der sich durch Leistungsbereitschaft sowie ein breit gefächertes Bildungsniveau auszeichnet. Erwünscht sind hochrangige Ärzte, Führungspersonen aus der Wirtschaft, Professoren und Akademiker aus Natur- und Geistes- der Umwelt gerecht zu werden und dynamisch auf diese Ansprüche zu reagieren. Die Marke SPEICK ist von Anbeginn made in Germany. Rohstoffe und Verpackungen werden ebenfalls hauptsächlich im eigenen Land beschafft. SPEICK die Pflanze In den Österreichischen Alpen wächst hoch oben ab Höhenmetern das kleine unscheinbare Speick-Pflänzchen, das den klassischen Produkten seinen Namen schenkt. Das besondere Klima von kurzem warmen Sommer und langem kalten Winter verleiht dem Speick jedes Jahr aufs Neue seine grosse Kraft. Unternehmensdaten: Walter Rau GmbH & Co. KG Speickwerk Sigmaringer Str D Stuttgart Telefon: / Telefax: / u u Mitgliedschaft nur mit Bewerbung Mitte November 2007 wurde das Gesetz gegen Preismissbrauch im Bereich der Energieversorgung und des Lebensmittelhandels verabschiedet. Mit dieser Novelle will man den Kartellbehörden neue Möglichkeiten an die Hand geben, um sich gegen Unternehmen dieser Branchen durchzusetzen, die ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzen. Energieversorger dürfen damit nicht mehr Entgelte oder sonstige Geschäftsbedingungen fordern, die ungünstiger sind als die ihrer Mitbewerber. Und auch Handelsfirmen ist es nicht mehr erlaubt, Wer im Onlinenetzwerk Cyre Club mitmachen will, muss zu den sogenannten High Potentials gehören. wissenschaften, ebenso wie Musiker, Künstler und andere Kreative. Dass die Auswahl streng ist, darauf weist schon das Wort Cyre im Namen hin. Es ist die altenglische Bezeichnung für Auslese. Dafür ist die Mitgliedschaft aber dann kostenlos. u Gesetz gegen Preismissbrauch Lebensmittel unter ihrem Einstandspreis zu verkaufen auch gelegentlich nicht. Damit will man die kleineren und mittleren Einzelhändler vor Preisdumping der Handelsketten schützen.

18 18 Revue Januar 2008 Rezept des Monats Wraps à la Italia (für 4 Personen) Für die Wraps: 125 g Mehl, 1 Msp Backpulver, ¼ l Milch, 2 EL Rapskernöl, 2 große Eier, weißer Pfeffer, 1 Prise Salz, 4 EL Rapskernöl zum Braten, Für die Füllung: 2 kleine Zucchini, 100 g Champignons, ½ rote Paprikaschote, ½ gelbe Paprikaschote, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Rapskernöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin Gewinnspiel: Mitmachen lohnt sich! 1 2 1Mehl, Backpulver, Milch, Rapskernöl und Eier zu einem glatten Teig verrühren, leicht pfeffern und salzen und etwa 20 Minuten quellen lassen. Fotohinweis: Teutoburger Ölmühle / Wirths PR 2In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und putzen, die Zwiebeln schälen. Zucchini und Champignons in Scheiben, Paprika in Stücke, die Zwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauch abziehen und fein würfeln. 3Das Öl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen und aus dem Teig vier gleich große Pfannkuchen backen. 4In einer zweiten Pfanne weitere zwei Esslöffel Rapskernöl erhitzen, Knoblauch kurz andünsten, das Gemüse zugeben und weitere fünf Minuten dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Rosmarin herzhaft würzen. Die Pfannkuchen mit dem Gemüse füllen. Pro Person: 401 kcal (1678 kj), 11,9 g Eiweiß, 26,3 g Fett, 29,3 g Kohlenhydrate (2,4 BE) 4 3 Warenkunde Würzsossen Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Viele Hersteller produzieren nah an Originalrezepten, während andere voll auf Chemie setzen: mit künstlichen Verdickungs- und Säuerungsmitteln, Aromen, Konservierungs-, Farb- und Süßstoffen. Tomatenketchup Zusammensetzung: Tomaten, Essig, Zucker, Salz und Gewürze, manchmal noch Zwiebeln und Knoblauch. In der Industrie auch Geschmacksverstärker, Aromen, Süßstoffe, Verdickungs-, Säuerungs- und Bindemittel, seltener Konservierungsmittel; Farbstoffe verboten. Mindestens sieben Prozent Tomatentrockenmasse schreiben die Richtlinien des Deutschen Feinkostverbandes vor, so viel wie in frischen Tomaten. Hochwertige Produkte enthalten mehr. Einzelne Sorten wie Curry-, Schaschlik- oder Barbecue-Ketschup unterscheiden sich durch Gewürze und weitere Zutaten. Ernährung: Frei von Fett und Cholesterin. Enthält Ballaststoffe und ähnlich viel Zucker wie Speiseeis. Worcestersoße Zusammensetzung: Die original Worcestershire Soße (ausgesprochen: Wustershör Ssoos) ist markenrechtlich geschützt, von der Queen empfohlen und in der genauen Zusammensetzung geheim. Grundzutaten sind laut Etikett Essig, Melasse, Zucker, Salz, Sardellen, Tamarindenmus, Zwiebeln, Knoblauch und zugesetzte Aromen. Angeblich kommen Sherry, Anchovis, Chilis, Pfeffer, Ingwer, Gewürznelken und Senf hinzu. Es gibt zahlreiche Nachahmer, darunter auch solche mit Säuerungsmitteln und Farbstoffen. Ernährung: Appetitanregend. Tabasco Zusammensetzung: Der Name Tabasco ist markenrechtlich geschützt durch die McIlhenny Company. Das Original besteht aus roten Chilis, Branntweinessig und Salz. Der mildere, grüne Tabasco wird aus Jalapeño- Peperoni hergestellt. McIlhenny setzt nach eigenen Angaben keinerlei Lebensmittelfarbe, künstliche Stabilisatoren, Zusätze oder chemische Konservierungsmittel ein. Kein Wunder: In dieser Schärfe überlebt kein Keim. Ernährung: Tabasco enthält keine signifikanten Mengen an Kohlenhydraten, Eiweiß oder Fett. Er ist einfach nur scharf. Sojasoße Zusammensetzung: Sojabohnen, Salz und Wasser, zuweilen auch Weizen oder Reis. Hochwertige, traditionell hergestellte Soße fermentiert mehrere Jahre. Je länger die Soße nachreift, desto geschmacksintensiver, dunkler und wertvoller. In der Industrie wird entfettetes Sojamehl durch Säure zersetzt und das Ergebnis neutralisiert, Milchsäurebakterien und Hefen besorgen die Fermentation. Aus geschmacklichen Gründen wird oft traditionelle Soße hinzugemischt. Häufig kommen Zucker, Aromen, Säuerungsmittel, Farb- und Konservierungsstoffe hinzu. Hierzulande erhältliche Soße ist fast immer industriell hergestellt. Ernährung: Enthält kaum Fett, aber auch sonst nichts Nahrhaftes. Pesto alla Genovese Zusammensetzung: Basilikum, Olivenöl, Pinienkerne (manchmal auch Cashew), Käse (meist Parmesan und Pecorino), Salz und Knoblauch. In der Industrie häufig andere (billigere) Öle, außerdem Säuerungsmittel, Zucker und Aromen. Ernährung: Viel Fett, aber viele gesunde ungesättigte Fettsäuren. Mayonnaise Zusammensetzung: Eigelb, Öl, Essig und Gewürze. In der Industrie oft auch Wasser, Zucker, Senf, Zitronensaft und diverse Aromen, zuweilen Süßstoffe. Mayonnaise soll mindestens 80 Prozent Fett enthalten, davon 7,5 Prozent Eigelb, Delikatess-Mayonnaise braucht sogar 20 Prozent Eigelb oder einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Remoulade ist Mayonnaise mit Kräutern. Ernährung: 140 Milligramm Cholesterin pro 100 Gramm. Wo Eipulver das teurere und anspruchsvollere Frischei in der Produktion ersetzt, kann sich Oxycholesterin bilden, das einige Wissenschaftler für die Hauptursache der Arteriosklerose halten. Bislang fand ÖKO-TEST den Stoff aber nur in unbedenklichen Spuren. Das viele Fett sollte aus gesunden, ungesättigten Fettsäuren bestehen (siehe Etikett). Fettärmere Alternativen: Salatmayonnaise (mindestens 50 Prozent) und Salatcreme. Sie enthalten weniger Eigelb und Cholesterin, aber auch mehr Wasser, Verdickungsmittel und Konservierungsstoffe. Obendrein schmecken sie nicht so gut. Gewinnen Sie 3 x 3 x 3 Infos pur! Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir drei Pakete mit jeweils drei Exemplaren der drei Themenjahrbücher im Wert von rund 240 EUR. Ideal zum Verschenken! Einsendeschluss ist der , der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die richtigen vier Buchstaben im Dezember waren: H I E E. Die Gewinner wurden bereits benachrichtigt. Ihre Lösung können Sie auch per an senden. Bitte geben Sie immer Ihren Firmennamen an! Viel Glück! Was ist eigentlich Crowdsourcing? Outsourcing das Auslagern von Aufgaben an andere Unternehmen war ge. Heute ist Crowdsourcing. Crowd, das ist die Menschenmasse, Crowdsourcing das Deligieren von Arbeit an Kunden oder Nutzer. Das Onlinelexikon Wikipedia nutzt die Arbeit der Massen für ein kostenloses Angebot. Andere verdienen mit Crowdsourcing Geld. So deligiert Ikea Millionen von Arbeitsstunden an Selbstabholer und -aufbauer. Im Internetportal InnoCentive machen Unternehmen wie Procter & Gamble oder Colgate Palmolive Forschungsprobleme publik und bieten Prämien für die Lösungen. BUCHTIPP Autoren: Ralf Höcker und Carsten Brennecke Verlag: Ullstein Seiten: 267 Preis: 7,95 ISBN: Klagewahnsinn In der TV-Rechtsanwaltsserie Ally McBeal wurden vor Gericht die bizarrsten Fälle verhandelt. Die Realität an deutschen Gerichten zeigt, dass auch hierzulande die Juristerei abstrus sein kann: Darf man wegen eines in Koma gefallenen Wellensittich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten? Muss ein Sozialamt einem Mann das Fortpflanzungstraining bei einer Prostituierten finanzieren? Ist eine Versicherung verpflichtet, das Lösegeld für ein geklautes Auto zu zahlen? Zu welchen Urteilen die Gerichte hier gekommen sind, verrät das Lexikon der kuriosen Rechtsfälle. Und diese sind mindestens genauso lustig wie die von Ally.

19 Januar 2008 Online / Impressum 19 W3B-Umfrage (Fortsetzung Schulabschluss Zwei Drittel der oekotest.de-nutzer haben Abitur 2,5 % 0,9 % (Bisher) kein absolvierter Schulabschluss 12,9 % Hauptschul-/ Mittlere Reife / Realschulabschluss / Volksschulabschluss POS Ausgeübte Berufstätigkeit Die Mehrheit der oekotest.de-nutzer ist berufstätig Angestellte, Arbeiter Nutzer 6,2 % 36,7 % Beamte 4,9 % 6,7 % Selbstständige, Freiberufler 12,2 % 14,1 % Schüler, Azubis 6,9 % 2,8 % Studenten 6,6 % 8,3 % Pensionäre, Renter 6,6 % 5,1 % Andere 12,2 % 15,7 % 26,2 % Internet-Gesamtnutzerschaft 47,9 % Abitur / Matura / EOS 50,6 % 47,3 % 66,7 % von Seite 2) Persönliches Nettoeinkommen oekotest.de-nutzer verdienen überdurchschnittlich gut Bis 500 Euro 500 bis unter Euro bis unter Euro bis unter Euro Über Euro 9,0 % 6,5 % 5,1 % 9,0 % 9,2 % 9,9 % Berufsausbildungsabschluss Viele FH- und Uni-Absolventen bei 22,4 % 19,4 % 26,9 % 28,1 % keine Angaben 26,1 % 28,6 % Abgeschlossene Lehre / Ausbildung 42,8 % 33,7 % Berufsakademieabschluss 6,4 % 7,1 % Fachhochschulabschluss 15,2 % 17,2 % Universitätsabschluss 15,0 % 25,5 % Abgeschlossene Promotion 2,4 % 3,4 % Keiner 12,9 % 8,5 % Sonstiges 5,3 % 4,6 % Basis: Internet-Gesamtnutzerschaft; Quelle: 25. WWW-Benutzer-Analyse; Erhebung Oktober / November 2007 Im Überblick: Die ÖKO-TEST-Kurzfacts Auflagen verkaufte Auflage Q III / 2007 nach IVW Aboauflage Q III / 2007 nach IVW verbreitete Auflage Q III / 2007 nach IVW Reichweite nach AWA 2007 Reichweite nach MA PM II 2007 nach AWA 2007 nach MA PM II 2007 ÖKO-TEST Online PageImpressions November 2007 Visits November ,58 6, Quellen: IVW III / 2007, AWA 2007, MA PM II 2007, IVW-Online ÖKO-TEST Online + 18 % Oktober 2007 November 2007 Zum Vormonat stieg im November die Zahl der Besucher um 18 Prozent, die PageImpressions um 11 Prozent auf PIs. ANSPRECHPARTNER im VERLAG ( 0 69 / (Durchwahl) Ansprechpartner MARKENARTiKLER ONLINE Peter Stäsche Leitung (-156 Sabine Glathe Verkauf (-147 Gabriele Kaisinger Verkauf (-148 Prisca Feingold Verkauf (-143 Manuela Calvo Zeller ( 0 69 / Sylvia Felchner ( / Andrea Dyck ( / Jelena Garic ( / Saasan Seifi Verkauf (-214 Diana Edzave Verkauf (-154 Monika Schneiders Disposition (-140 Annette Kronsbein ( 0 69 / Egbert Hünewaldt ( / Bernd Reisch ( 0 69 / Tobias M. Zielke ( / impressum Verlagsangaben ÖKO-TEST Verlag GmbH Kasseler Str. 1a D Frankfurt am Main Tel / / Fax: -149 Geschäftsführer Jürgen Stellpflug Amtsgericht Frankfurt HRB Bankverbindung SEB AG, Frankfurt Konto BLZ Verantwortlich für den Inhalt Patrick Junker (ViSdP) ÖKO-TEST NewMedia GmbH Kobelweg 68 a, D Augsburg Anzeigenleiter Peter Stäsche, Tel / Anzeigenassistenz / Produktion Monika Schneiders, Tel / Anzeigenmarketing Finanzen, Ernährung, Freizeit, Technik Saasan Seifi, Tel / Bauen, Wohnen, Renovieren, Energie, Garten Sabine Glathe, Tel / Ernährung, Freizeit, Reisen Diana Edzave, Tel / Familie, Kinder, Kosmetik, Mode Gabriele Kaisinger, Tel / Gesundheit, Schlafen Prisca Feingold, Tel / Markenartikler Verlag Manuela Calvo Zeller, Tel / Annette Kronsbein, Tel / Online / Crossmedia ÖKO-TEST NewMedia GmbH Jelena Garic Kobelweg 68 a, D Augsburg Tel / Fax / Verlagsrepräsentanz Online ADselect GmbH Tobias M. Zielke Bliersheimer Str. 80, D Duisburg Tel / Fax / Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 24 Verlagsrepräsentanz Markenartikel HM Hünewaldt Media GmbH Egbert Hünewaldt Robert-Koch-Str. 116 I, D Ruppertshain Tel / Fax / Verlagsrepräsentanz Bereich Automobil Mediaservice Bernd Reisch Bernd Reisch Schlosserstraße 12, D Frankfurt am Main Tel / Fax 0 69 / Verlagsrepräsentanz Markenartikel Verlagsbüro Felchner Sylvia Felchner, Andrea Dyck Alte Steige 26, D Kaufbeuren Tel / Fax /

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