Supermärkte gehen gegen Falschparker vor

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1 NACH DEM WECHSEL: SPD und LINKE ringen um den Chefposten im Rathaus. S. 2 NACH DEM WINTER: In Rummelsburg wird das erste Öko-Klo Berlins aufgestellt. S. 8 Lichtenberger Bezirks-Journal Kostenlose und regionale Monatszeitung für Lichtenberg und Hohenschönhausen mit Lokalnachrichten von Malchow bis Karlshorst für Menschen Auch im Netz, tagesaktuell: Jhg. Ausgabe 12 Dez. 2014/ Jan Supermärkte gehen gegen Falschparker vor Wer sein Auto ohne Parkscheibe an Discountern abstellt, riskiert bis zu 60 Euro teure Knöllchen. Parkplätze werden immer knapper, vor allem in Wohngebieten. Auf den Parkplätzen von Supermärkten sieht das anders aus, dort ist meist noch viel Platz fürs Auto. Doch die Betreiber der Discounter finden diese Kreativität der Autofahrer gar nicht witzig. Sie gehen zunehmend gegen Falschparker auf ihren Stellflächen in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf vor. Wer die Höchstparkzeit von einer Stunde überschreitet, riskiert ein Knöllchen. Das Gleiche greift auch, wenn man seine Parkuhr nicht hinter die Windschutzscheibe legt. Nach Recherchen des Bezirks-Journals kostet das Parken ohne Parkscheibe oder das Überschreiten der Parkzeit mindestens 30 Euro. Wer diese Vertragsstrafe nicht umgehend zahlt, muss mit Post eines Inkassounternehmens rechnen. Das verlangt gut das Doppelte der eigentlichen Summe. Für die Supermärkte hat dieses Vorgehen weniger damit zu tun, neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Möglichkeit, während des Einkaufes kostenlos zu parken werde immer wieder von Fahrzeugführern genutzt, die nicht Kunden unseres Marktes sind, erklärt Aldi- Geschäftsführer Hans-Peter Larberg auf Nachfrage. Zumindest in den Filialen an der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg sowie an der Jan-Petersen-Straße in Marzahn werden die Parkflächen nun von einem privaten Unternehmen überwacht. Angestellte kontrollieren mehrmals täglich, wer sich an die Regeln hält und wer nicht. (gäd.) Lesen Sie unseren Report auf Seite 3 Lichtenberger Wirtschaft hilft Über eine Spende in Höhe von Euro darf sich Petra Kaufmann vom Kinderhaus Berlin Mark Brandenburg in der Neustrelitzer Straße freuen. Den Scheck übergaben Karsten Dietrich (links) und Thomas Kleindienst (rechts) vom Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Wirtschaftsverbandes. Gleichzeitig war es auch einer der letzten Auftritte von Bezirksbürgermeister Andreas Geisel, der in den Senat wechselt. Mehr dazu in der Beilage Standort Ost im Innenteil Ihres Bezirks-Journals. MARCEL GÄDING WER NISSAN WILL, KOMMT ZU ORANKE. EXKLUSIV NISSAN SEIT 24 JAHREN Die Werkstatt, der Sie vertrauen können! n Reparaturen aller Art n Karosserie / Lack n Unfallinstandsetzung n Smart-Repair Wir scheuen keinen Preisvergleich!! NUR BIS ZUM ! WINTERCHECK MIT 24 PRÜFPUNKTEN! nur 19,90 Auto-Treff Oranke GmbH Gärtnerstr. 17 Berlin-Hohenschönhausen Tel.: 030/ Ganzjahresreifen mit Leichtmetall 17 Zoll Reifendruckkontrollsystem Licht- und Regensensor Klimaautomatik Einparkhilfe Navigationssystem Freisprechanlage ESP mit Grip-Control elektr. anklappbare Außenspiegel serienmäßige zwei-farblackierung 4x elektrische Fensterheber u.v.m. Gesamtverbrauch (l/100 km): innerorts 6,6 außerorts 4,7, kombiniert 5,4; Co2-Emissionen kombiniert: 125g/km (Werte nach EU-Normmessverfahren). *Inklusive 695 Überführungskosten. Abb. zeigt Sonderausstattung Besuchen Sie uns im Autohaus. Wir beraten Sie gerne! Öffnungszeiten: Mo. - Fr Uhr Sa Uhr RENAULT DACIA Vertragspartner Olbrich & Söhne Autokreisel familiär. fair 60 JAHRE ERFAHRUNG KOMPETENZ ZUVERLÄSSIGKEIT DER RENAULT CAPTUR HELLY HANSEN RAUS INS LEBEN. REIN INS ABENTEUER. RENAULT CAPTUR HELLY HANSEN JETZT BEI UNS PROBEFAHREN TCe 120 EDC (88 kw / 6-Gang-Automatik) NUR , * Autokreisel Olbrich & Söhne OHG Rhinstraße 52 a Berlin Tel.:

2 2 Bezirks-Thema Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 Zwei Rote, ein Rathaus Sowohl die SPD als auch DIE LINKE beanspruchen das Amt des Bezirksbürgermeisters. von Steffi Bey Dr. Andreas Prüfer (links) und Birgit Monteiro (SPD) ringen um das Rathaus an der Möllendorffstraße. FOTOMONTAGE: BEZIRKS-JOURNAL Nach dem Wechsel des bisherigen Bezirksbürgermeisters Andreas Geisel (SPD) in den Senat ist unklar, wer Lichtenberg für die nächsten 22 Monate regiert. Die Kandidaten für den freigewordenen Rathaussessel stehen aber fest: Der SPD-Kreisvorstand nominierte jetzt Birgit Monteiro und die Linken schicken Andreas Prüfer ins Rennen. Geisel löst den langjährigen Senator Michael Müller ab, der Nachfolger des zurückgetretenen Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit (SPD), wird. Mit dem Bekanntwerden des Weggangs von Lichtenbergs Rathauschef Geisel wird im Bezirk über die Nachfolge spekuliert. Geisel hatte 2011 durch eine Zählgemeinschaft aus SPD, CDU und Bündnis 90/Grüne (zusammen 28 Stimmen) den Machtwechsel erwirkt. Er löste die bisherige Bezirksbürgermeisterin der Partei Die Linke, Christina Emmrich, ab. Die Sozialdemokraten denken jetzt natürlich nicht daran, das Zepter aus der Hand zu geben und streben eine Fortführung der Zählgemeinschaft an. Wir haben in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Politik gemacht und viel Positives für Lichtenberg erreicht, betont SPD-Kreisvorsitzender Ole Kreins gegenüber dem Lichtenberger Bezirks- Journal. Diese Entwicklung soll unbedingt fortgeführt werden. Zu den Erfolgen gehören unter anderem das initiierte Bündnis für Wohnen sowie etliche Maßnahmen, die zum Rückgang der Arbeitslosigkeit führten. Kreins ist davon überzeugt, dass Birgit Monteiro die geeignete Geisel- Nachfolgerin ist: Sie ist eine fleißige, in Lichtenberg bekannte Politikerin, die es versteht, Menschen einzubinden und zu begeistern, erklärt er. Die 45-Jährige möchte die neue Herausforderung gerne annehmen und vor allem auch neue Ideen für die Lösung der Schwerpunktaufgaben einbringen. Damit meine ich unter anderem, verstärkter auf die Belange von älteren und behinderten Menschen einzugehen, erklärt Birgit Monteiro, die in den zurückliegenden Jahren im Berliner Abgeordnetenhaus als behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion agierte. Außerdem will sie dafür eintreten, dass sich mehr jüngere Menschen an den Bürgerhaushaltsverfahren beteiligen. Am 20. Dezember stimmt die SPD- Kreisdelegiertenversammlung offiziell über die Kandidatin ab. Die Lichtenberger Linken schicken mit Andreas Prüfer einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen und machen damit als stärkste Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch. Mit Andreas Prüfer schlagen wir einen langjährigen, sehr kompetenten Politiker vor und wollen zu einem Neustart im Interesse Lichtenbergs einladen, betont Michael Grunst, Fraktionsvorsitzender der Linken. Man habe dazu bereits allen demokratischen Parteien im Bezirk Gesprächsangebote gemacht. Prüfer will als Bürgermeister dringende Probleme lösen: Der unsinnige Personalabbau in der Verwaltung muss gestoppt werden, erklärt er. Auch das Bündnis für Wohnen soll weitergeführt werden, allerdings bestehe großer Handlungsbedarf bei den Bestands- und Neuvertragsmieten. Welcher der beiden Kandidaten schließlich in der Januar BVV als Sieger hervorgeht, hängt maßgeblich von der Weiterführung der Zählgemeinschaft ab. CDU-Fraktionsvorsitzender Gregor Hoffmann sagt ganz klar: Wir wollen daran festhalten, denn wir sind mit der bisher geleisteten Arbeit für unseren Kinder- und Familienfreundlichen Bezirk zufrieden. Bartosz Lotarewicz, Fraktionsvorsitzender der Grünen, verweist auf eine neue Situation im Bezirk Lichtenberg: Selbstverständlich reden wir mit SPD und CDU, gehen aber auch auf das Gesprächsangebot der Linken ein, sagt Lotarewicz. Rathaus-Chef geht, familienfreundliche Kommune bleibt Lichtenberg entwickelt sich zum kinder- und familienfreundlichen Bezirk. Eine Zwischenbilanz. von Anne Langert Es war ein langer Weg, den der Bezirk im Jahr 2001 mit dem Imagewechsel auf sich genommen hat. Ein Weg mit vielen Aufgaben und Hürden für ein gemeinsames Ziel: Das Bild der Nazihochburg sollte endlich aus den Köpfen Außenstehender schwinden, an dieser Stelle eine Kommune mit familienfreundlichen Schwerpunkten treten. Genügend Kita- und Schul-Plätze, sozialer Wohnraum sowie gepflegte Parkund Spielanlagen sollten fortan mit Lichtenberg assoziiert werden. Heute, 13 Jahre später, ist Lichtenberg ein Vorzeigebezirk. Mehr noch, er boomt. Jährlich ziehen bis Menschen in den Bezirk, überwiegend Familien. Aktuell leben hier Menschen. Laut Prognose können wir davon ausgehen, dass bis zum Jahr 2030 diese Zahl auf ansteigen wird, sagt der frühere Bezirksbürgermeister, Andreas Geisel (SPD). Die lang durchdachte Idee ging auf, die der Sozialdemokrat von Anfang an begleitete. Zunächst als Bezirksstadtrat, später als Bezirksbürgermeister. Auf den Lorbeeren ausruhen, reiche ihm aber nicht. Im Gegenteil. Er zieht Bilanz, geht noch einmal ehrlich in Kritik. Wo stehen wir und was ist noch zu tun, um das derzeitige Image weiterhin auszubauen und zu stärken? Diese Frage lässt Geisel derzeit durch einen bundesweiten TÜV zur Familiengerechten Kommune prüfen. Mit diesem Qualitätscheck wird ein kritischer Blick auf den Bezirk und die Familienpolitik gewagt. Es geht nicht darum, am Ende der Zertifizierung eine tolle Urkunde zu haben, sondern um zu schauen, wo wir noch besser werden können, erklärt er. Bis Ende Dezember können sich die Bürger mit Kritik ans Rathaus wenden. 600 Akteure aus dem Bezirk wurden für diesen Aufruf angeschrieben. Über 200 Einsendungen gab es bereits. Altersgerechter Wohnraum, günstige Mieten, Verbesserung der Spielplätze sowie Familienräume in öffentlichen Gebäuden waren immer wiederkehrende Kritikpunkte in den Zuschriften. Was Andreas Geisel einmal in die Hand genommen hat, soll auch zukünftig Bestand haben. Selbst wenn er bei der Die Zahl der Lichtenberger wird im Jahr 2030 auf ansteigen. Auswertung der Kritikpunkte im Januar 2015 nicht mehr im Rathaus sitzen wird. Die Bezirksverwaltung halte am Audit fest. Ein innerbezirkliches Steuerungsteam wird auch weiterhin den Prozess koordinieren. Bis 2018 sollen viele Anregungen umgesetzt werden. Der Begriff der Familienfreundlichkeit scheint dabei wie ein Mammutprojekt, mit einem allumfassenden Rundblick und vielen Schrauben, an denen gedreht wird. Sicher sei, dass sich bis 2018 nicht alles umsetzen lässt. Das Audit ist lediglich ein Instrument von vielen, weiß Geisel. Um dem wachsenden Zuzug gerecht zu werden, müssen jährlich zusätzlich weitere Kitaplätze geschaffen und mindestens sieben neue Schulen hier errichtet werden. Weiterhin spiele das altersgerechte Wohnen eine Rolle. Zeigen die innerbezirklichen Prognosen doch, dass sich die Zahl der über 70-Jährigen bis 2030 verdreifachen wird. Familiengerecht hört ja nicht bei Mutter, Vater, Kind auf, Andreas Geisel (SPD), früherer Bezirksbürgermeister von Lichtenberg sagt Geisel alle Generationen, also auch ältere Menschen, gehören für uns zur Familie. Eine Menge sei in diesem Rahmen bereits geschehen, resümiert Andreas Geisel: Das Bündnis für Wohnen habe den Wohnungsbau beschleunigt, den Menschen im Bezirk stabile und bezahlbare Mieten gesichert. Die Stadtteilzentren wurden bezuschusst, um Senioren kostenfreie Kulturangebote zu gewähren. Lichtenberger Kitas wiederum wurden vom Bezirk für das Angebot der unentgeltlich musikalischen Früherziehung gefördert, um sozial benachteiligten Kindern Chancengleichheit zu gewähren. Die Liste war lang. Und wird durch das Audit noch länger. Immer mit einbezogen die Anwohner, die dazu aufgerufen sind, den Bezirk aktiv mit zu gestalten. Für diesen Rundumblick und seinen Weg, Lösungen voranzutreiben, wurde Geisel dieser Tage vielfach gelobt. Der Imagewandel Lichtenbergs sei ein Paradebeispiel, heißt es. Mit Geisels Wechsel vom Rathaus in den Senat kam die Frage auf, ob sich nicht ganz Berlin als familiengerechte Kommune etablieren ließe. Dies allerdings sei ein langer Prozess. Lichtenbergs Konzept hat es im letzten Jahrzehnt verdeutlicht.

3 Dezember 2014/ Januar 2015 Bezirks-Journal Lichtenberg Teurer Einkauf Bezirks-Leben 3 Discounter wehren sich mit ungewöhnlichen Maßnahmen gegen Falschparker. Es hagelt Tickets. von Marcel Gäding W olfgang Braumann staunte nicht schlecht, als er vor Kurzem im Discounter einkaufen wollte. Wie sonst auch stellte er sein Auto vor dem Supermarkt an der Volkradstraße ab. Als er zurückkam, flatterte hinterm Scheibenwischer ein Knöllchen. Dass mir so etwas auch auf einem privaten Supermarktparkplatz passieren kann, erstaunt und verärgert mich. 30 Euro soll er an eine Firma namens Park & Control zahlen, weil er sich nicht an die Allgemeinen Einstellbedingungen gehalten hat. Die sehen vor, dass Braumann wie jeder andere Kunde auch eine Parkscheibe ins Auto legt. Braumanns Erlebnis ist kein Einzelfall. Derzeit sehen sich die Betreiber etlicher Supermärkte in Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf einer ganzen Flut von Kundenbeschwerden ausgesetzt. Viele Kunden übersehen schlichtweg die Hinweisschilder an den Einfahrten zu den Supermarktparkplätzen. Dort steht wie bei Wolfgang Braumanns Erlebnis unter anderem: Privatgelände. Bitte AGB beachten. Mit Parkscheibe max. 60 Minuten. Bei einem Parkverstoß (Ziff. 5 AGB) fällt ein Bußgeld (Vertragsstrafe) an. Wolfgang Braumann sieht hierin die reinste Abzocke. Damit verdienen sich die Supermärkte eine goldene Nase, ärgert sich der Karlshorster. Seine Wut wird noch dadurch verstärkt, dass er schon eine Woche nach dem vermeintlichen Parkverstoß ein Schreiben vom Inkassobüro bekam. Jetzt sollte er schon 52,63 Euro zahlen, was Braumann schließlich auch tat. Nicht jeder Supermarktbetreiber greift zu solchen drastischen Mitteln. In Braumanns Fall gehört der Parkplatz zu einem Einzelhandelsstandort, der sowohl von REWE, als auch von Penny, Fressnapf und kleineren Händlern genutzt wird. Im Auftrag des Eigentümers übernimmt Park & Control die Überwachung der Parkplätze und das aus gutem Grund. Denn häufig werden die für Supermarktkunden vorgesehenen Parkplätze von Anwohnern blockiert, die vorm eigenen Haus oder in der Nachbarschaft keine Stellfläche finden. Park & Control spricht von sogenannten unberechtigten Fremd- und Dauerparkern. Das auf die Bewirtschaftung Nicht zu übersehen: Hinweisschild. GÄD privater Parkplätze spezialisierte Unternehmen macht hierzu auf seiner Internetseite unmissverständlich deutlich: Sie haben auf einem Privatgrundstück geparkt und damit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zugestimmt, die gut sichtbar in den Parkräumen bzw. auf den Parkplätzen angebracht sind. In diesen AGB sind die evtl. anfallenden Vertragsstrafen aufgeführt. Dieses Verfahren ist rechtlich geprüft. Nicht nur die Strafzettel gleichen jenen des Ordnungsamtes, auch das Erscheinungsbild der privaten Parksheriffs ähnelt dem der hoheitlichen Ordnungshüter. Selbst die Dienstfahrzeuge mit ihrem blauen Seitenstreifen wirken von Weitem wie Autos von Politessen. Ungewöhnlich offen geht Aldi Nord mit dem Thema um und teilt auf Nachfrage mit, dass man die im Eigentum befindlichen Parkplätze Kunden generell kostenlos zur Verfügung stelle. Leider wird dieses Angebot immer wieder von Fahrzeugführern ausgenutzt, die nicht Kunden unseres Marktes sind, sagt Aldi-Geschäftsführer Hans-Peter Larberg. Die Beweggründe sind vielfältig und erstrecken sich von Parkplatznot in der Stadt bis hin zur Vermeidung von Gebühren aufgrund der Parkraumbewirtschaftung. Um dem entgegenzutreten, habe Aldi an einigen Standorten Parkplätze an Park & Control untervermietet. Dieser Bewirtschaftungsvertrag sieht vor, dass nach wie vor unsere Kunden für einen Zeitraum von einer Stunde kostenfrei parken können, erklärt Larberg. Dazu ist jedoch wie auch im öffentlichen Straßenverkehr üblich eine Parkscheibe einzulegen. Neben dem Aldi-Markt an der Lichtenberger Josef-Orlopp-Straße greift diese Regelung auch auf den Aldi-Parkplatz an der Marzahner Jan-Petersen-Straße. In der Lichtenberger Filiale wurde ein ganzer Schilderwald mit den Hinweisen installiert. Zu Weihnachten noch schnell sparen. Sichern Sie sich jetzt die 3er Kombi von Tele Columbus mit Internet und Telefon-Flatrate inklusive HDTV! Besuchen Sie uns im Tele Columbus Shop jetzt 5 x in Berlin: Friedrichshain, Marzahn, Hellersdorf, Köpenick und neu im Prenzlauer Berg. Adressen und Öffnungszeiten finden Sie unter (kostenfrei) * Voraussetzung: technische Verfügbarkeit. 24 Monate Mindestvertragslaufzeit, danach Verlängerung um jeweils 12 Monate. 6 Wochen Kündigungsfrist zum Vertragsjahresende. Zzgl. einmaliger Einrichtungspreis 39,90, ggf. zzgl. Miet-Hardware ab 4,99 /Monat, ggf. Versandkosten für Hardware maximal 9,90 pro Versand. Ggf. zzgl. KabelTV zum monatlichen Vorzugspreis von 10, sofern bei Buchung kein Kabelanschlussvertrag mit einem Unternehmen der Tele Columbus AG zur Wohneinheit vorliegt. Der Empfang der HD-Programme ist nur in Verbindung mit HDTV-fähiger Hardware (Receiver und/oder Fernsehgerät) möglich. SmartCard wird von Tele Columbus bereitgestellt. Zusammenstellung der Programme kann sich im Vertragszeitraum ändern. Telefon-Flatrate: Call-by-Call und Pre-Selection nicht möglich; beinhaltet Gespräche ins deutsche Festnetz. Gespräche in Mobilfunknetze, zu Sonderrufnummern und ins Ausland werden gemäß aktueller Preisliste berechnet. Beim Wechsel und Mitnahme der Telefonnummern ist ein Portierungsauftrag erforderlich. Vertragslaufzeiten beim derzeitigen Telefonanbieter sind zu beachten. Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 HD: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 19,99 oder Tablet-PC inklusive und während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 29,99 (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 Versandkosten). Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis jeweils 34,99. Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 Extra HD: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 29,99 oder Tablet-PC inklusive und während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 39,99 (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 Versandkosten). Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis jeweils 49,99. Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 Sky: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 39,99 oder Tablet-PC inklusive und während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 49,99 (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 Versandkosten). Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis jeweils 59,99. Vertragspartner für den Bezug der Sky Pakete wird die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG. Preise Stand Änderungen vorbehalten. Die vollständige Preisliste und die aktuellen AGB finden Sie unter Das Angebot ist gültig bis Tele Columbus AG, Goslarer Ufer 39,10589 Berlin. Stand: 11/14 Anzeige

4 Ihre Anzeige fehlt? Unser Team berät Sie gern! Tel. (030) Wir wünschen unseren Lesern und Anzeigenkunden frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! GESCHENKTIPP Verlag und Redaktion des Bezirks-Journals Ostpreußen-DVDs: Reise in die Vergangenheit Kommendes Jahr jährt sich die Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen aus Ostpreußen zum 70- mal. Viele Vertriebene fanden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen der Oder und dem Rhein eine neue Heimat. Doch die Sehnsucht nach einer unbeschwerten Zeit in Ostpreußen blieb in vielen Familien erhalten. Zuschauer auf eine wirklich schöne Reise in die Vergangenheit mitnimmt: in ein Land mit weiten Feldern, tiefen Wäldern und bunten Bauerngärten entlang der Ostseeküste. Zahlreiche Aufnahmen stammen aus den Archiven von Amateurfilmern. Der erzählerische Bogen spannt sich von der Kultur über die Wirtschaft bis hin zum Alltag der Menschen. Der be.bra-verlag hat jetzt eine beeindruckende DVD-Box in den Handel gebracht. Die fünf DVDs enthalten Filmmaterial mit einer Gesamtlänge von 313 Minuten. Gezeigt werden teilweise völlig unbekannte Originalaufnahmen aus Friedens- und Kriegstagen. Zusammengestellt wurden die filmischen Erinnerungen vom Publizisten Herrmann Pölking, der die Hermann Pölking: Ostpreußen - Panorama einer Provinz, ISBN , Preis: 39,95 Euro Wartenberger Straße Berlin Infos & Karten: MO_AZ_BER-GSB-2014_100x55_RZ.indd :57:4

5 ADVENTS- UND WEIHNACHTSMUSIK IM OSTEN Sonnabend, 13. Dezember, 16 Uhr: Der Morgenstern ist aufgedrungen - Kammerchor Jeunesse Berlin mit Werken von Gregorio Allegri ( ), Johann Sebastian Bach ( ), Hugo Distler ( ) und Max Reger ( ). Ort: Alte Pfarrkirche Lichtenberg, Loeperplatz (Möllendorffstraße), Berlin. Eintritt: frei Sonnabend, 13. Dezember, 17 Uhr: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium. Ort: Erlöserkirche Lichtenberg, Nöldnerstr. 43, Berlin. Eintritt: 5 bis 17 Euro. Sonntag, 14. Dezember, 16 Uhr: Serenaden in der Dorfkirche Hönow, Evangelische Kirche Hönow, Dorfstraße 32, Hönow. Eintritt: 12 bis 15 Euro. Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr: Musik von Händel und Bach. Ort: Katholische Kirche Von der Verklärung des Herrn Marzahn, Neufahrwasserweg 8, Berlin. Eintritt: frei Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr: Adventskonzert, Ort: Gnadenkirche Biesdorf, Alt Biesdorf 59, Berlin. Eintritt: frei Mittwoch, 17. Dezember, 18 Uhr: Orgelmusik. Ort: Gnadenkirche Biesdorf, Alt Biesdorf 59, Berlin. Eintritt: frei Sonnabend, 20. Dezember, 17 Uhr: Adventsmusik. Ort: Evangelische Pfarrkirche Weißensee, Berliner Allee 184, Berlin. Eintritt: frei Sonnabend, 20. Dezember, Uhr: Fatto per la notte di natale, weihnachtliches Kammerkonzert mit dem Bach-Collegium Pankow unter Leitung von Christiane Bach. Ort: Alte Pfarrkirche Zu den Vier Evangelisten Pankow, Breite Straße, Berlin. Eintritt frei, Kollekte erbeten. Sonntag, 21. Dezember, Uhr: Adventskonzert. Ort: Evangelische Kirche Hönow, Dorfstraße 32, Hönow. Eintritt: frei Sonntag, 21. Dezember, 17 Uhr: Jauchzet, frohlocket. Ort: Krankenhauskirche im Wuhlgarten, Brebacher Weg 15, Berlin. Eintritt: 2 bis 15 Euro. Heiligabend, 24. Dezember, 18 Uhr: Musikalische Christvesper. Ort: Kirche zu Wartenberg, Falkenberger Chaussee 93, Berlin. Eintritt: frei Heiligabend, 24. Dezember, Uhr: Es ist ein Ros entsprungen.... Ort: Heinrich-Grüber-Zentrum der evangelischen Kirchengemeinde Hohenschönhausen Nord, Am Berl 17, Berlin. Eintritt: frei Heiligabend, 24. Dezember, 22 Uhr: Orgelmusik zur Christnacht. Ort: Kirche Zur frohen Botschaft Karlshorst, Weseler Straße 6, Berlin. Eintritt: frei Heiligabend, 24. Dezember, 23 Uhr: Musik und Meditation. Ort: Alte Pfarrkirche Lichtenberg, Loeperplatz (Möllendorffstraße), Berlin. Eintritt: frei Donnerstag, 25. Dezember, 18 Uhr, und Freitag, 26. Dezember, 18 Uhr: 30 Minuten weihnachtliche Orgelmusik. Ort: Kirche Zur frohen Botschaft Karlshorst, Weseler Straße 6, Berlin. Eintritt: frei Weitere Informationen unter Orthopädie- und Rehatechnik, Sanitätshaus Geschenktipp 1: Eiskrallen zur Sicherheit Schadock schnürt Weihnachtsschnäppchen. Schadock Geschenktipp 3: Bequeme Sport-Bandagen Sie suchen schöne Geschenke zu Weihnachten für Ihre Liebsten? Dann sind Sie in unserer Filiale genau richtig. Bei uns finden Sie alles, was ihnen den Winter angenehmer macht. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen! Hier finden Sie uns: ots Schadock GmbH Berlin-Biesdorf Elsterwerdaer Platz Berlin Tel.: (030) Öffnungszeiten: Mo Di Mi Do Geschenktipp 2: Entspannt liegen auf Tempur Geschenktipp 4: individuelle Gutscheine Fr Sa Erzgebirgs-Stimmung im Allee-Center HOHENSCHÖNHAUSEN. Ein Hauch von erzgebirgischer Weihnachtsatmosphäre umgibt die Besucher des Allee- Centers an der Landsberger Allee 277: Zwischen den Geschäften wurde eine Erzgebirgs-Miniaturschau aufgebaut. Unter anderem sind dort Modelle des Chemnitzer Weihnachtsmarkts, des Seiffener Weihnachtsdorfes sowie des Schlosses Lichtenwalde zu sehen. An allen Tagen sind zudem Chöre und Grundschulklassen zu Gast, die das bunte Programm im Center gestalten. Am Adventssonntag, 21. Dezember, ist zudem von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Weihnachtszauber im Linden-Center HOHENSCHÖNHAUSEN. Das Lincen-Center am Prerower Platz lädt zum Weihnachtsmarkt ein. Bis Heiligabend öffnet unter anderem immer montags, dienstags und mittwochs von 15 bis 17 Uhr eine Bastelstraße, wo Kinder kleine Geschenke wie Baumschmuck, Weihnachtssterne oder Weihnachtskarten selbst gestalten können. Außerdem dürfen die Kleinen in der Weihnachtsbäckerei Plätzchen backen (Anmeldungen unter Tel ). Abgerundet wird das Ganze von einem bunten Weihnachtsprogramm. Am 21. Dezember ist zusätzlich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. für die ganze Familie: ABACUS TIERPARK HOTEL Silvester im ABACUS! Unsere große Silvester-Feier all inclusive am ! Feiern Sie mit uns ins neue Jahr: großes Buffet, Musik und Getränke. Stargast: Petra Zieger! Karten: 125 Euro p.p. Bitte reservieren Sie rechtzeitig: Tel. (030) Einschulung Geburtstag Jubiläen Firmenfeste Schulabschluss Familienbrunch Dinnerbuffet Genießen Sie Ihre Zeit und entspannen Sie sich! ABACUS Tierpark Hotel Franz-Mett-Str Berlin Tel Internet: Fax

6 6 Bezirks-Leben Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 Die einfachste Sprache der Welt An der Einbecker Straße wird Esperanto gepflegt. Dort treffen sich regelmäßig 70 gleichgesinnte Berliner. Sie zählt zu den umstrittenen Sprachen: Esperanto. Vielleicht liegt es daran, dass sie mit ihrem Gründungsjahr um 1887 noch recht jung ist oder als sogenannte Plansprache künstlich angelegt wurde oder es nie den eigentlich erhofften Durchbruch gab. Und doch findet sie ihre Anhängerschaft, wie im Esperanto-Haus an der Einbecker Straße. Hier in der Bibliothek oder in den Schulungsräumen wird sie in regelmäßigen Treffen unter insgesamt 70 Berlinern gepflegt. Mit ihren gerade mal 16 Grammatik regeln gehört sie zur einfachsten Sprache der Welt, sagt Louis von Wunsch-Rolshoven. Als Pressebeauftragter des deutschen Esperantobundes sei dies für den Mathematiker ein entscheidender Grund, die Sprache zu hüten, ja weiter zu tragen, an Interessierte oder nächste Generationen, wie seine Tochter. In kürzester Zeit kann man sie lernen. Ich kommuniziere dadurch mit Menschen auf der ganzen Welt. Weltweit sprechen schätzungsweise Anhänger in über 120 Ländern Esperanto. Kommt dies doch dem Ursprungsgedanken entgegen. Als der Arzt Ludwig Zamenhof die Sprache mit überwiegend romanischen, germanischen und slawischen Einschlägen Bezirks-Journal Frei Haus - im Abo! Das Bezirks-Journal ist Berlins neue Monatszeitung mit interessanten Geschichten aus Lichtenberg, Hohenschönhausen und aus Marzahn und Hellersdorf. Sie finden unsere Zeitung kostenlos an mehr als 250 Stellen zum Mitnehmen. Wenn Sie keine Ausgabe verpassen wollen, lassen Sie sich Ihr persönliches Exemplar jeden Monat ins Haus liefern. Mit dem neuen Bezirks-Journal-Abo! Ja, ich bestelle rechtsverbindlich das Bezirks-Journal für mindestens 12 Monate. Das Abo endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Preis/ Region beträgt für 12 Monate 30 Euro, das sind 2,50 Euro inkl. Versand durch die Deutsche Post AG pro Ausgabe. Region: O Lichtenberg/ Hohenschönhausen O Marzahn/Hellersdorf Name, Vorname* Postleitzahl, Ort* Telefax besondere Hinweise Bezirks-Journal Berlins beste Seiten. Straße, Hausnummer* Telefonnummer* Unterschrift Bitte senden Sie den ausgefüllten Coupon an: Bezirks-Journal Josef-Orlopp-Straße Berlin Telefax (030) Acht von : Esperanto wird nicht nur in Lichtenberg gepflegt, sondern auch in mehr als 120 Ländern gesprochen. entwickelte, sollte sie seinerzeit in polnischen Gefilden der Völkerverständigung dienen. Gab es doch in seiner Heimatsstadt Bialystok und dem Umland verschiedene Nationen: Juden, Litauer, Weißrussen, Polen. Eine einheitliche Sprache sollte zur besseren Verständigung beitragen. Nicht als Mutter-, wohl aber als Zweitsprache, die internationale Anerkennung finden soll. Recht schnell fand sie über die heute polnischen Grenzen hinaus ihre Anhängerschaft. Dass nur kurze Zeit später Englisch zur länderübergreifenden Kommunikation beitragen sollte und sich durchgesetzt habe, tue dem ganzen keinen Abbruch. Die chinesische Regierung lässt die täglichen Nachrichten in Esperanto übersetzen, es gibt internationale Zeitungen in Esperanto, Radiosender und viele Universitäten im europäischen Raum bieten Sprachkurse. Rolshoven geht davon aus, dass Esperanto zukünftig an noch mehr Relevanz gewinnen wird. Mittlerweile gibt es ja eine Esperanto-Version von Wikipedia. Auch Firefox, Linux-Desktops und OpenOffice lassen sich auf Esperanto installieren, die Suchmaschine Google oder Blogdienstleister leisten wiederum ihren Beitrag. English ist die Universalsprache geworden, von der einst Gründer Zamenhof hoffte, es werde seine Plansprache. Gerade mal 0,003 Prozent der Weltbevölkerung verfügen über Esperanto- Kenntnisse. Demgegenüber stehen über 1,5 Milliarden Menschen, die Englisch sprechen, wenngleich diese Sprache weit schwieriger zu erlernen sei. Für die Sprachwissenschaftlerin und überzeugte Esperanto-Anhängerin Sabine Fiedler habe dies auch mit politischer Machtverteilung zu tun. Esperanto hatte nie ESPERANTO-HAUS wirklich eine Lobby, wie die Forscherin jüngst den Medien gegenüber äußerte. Tatsächlich hoffte Fiedler noch mal auf eine stärkere Anerkennung, als die europäische Integration mit ihren vielen Sprachfamilien voran schritt. Hier stand man vor neuen Herausforderungen, auch im Hinblick der Übersetzer. Da konnte selbst Englisch nur bedingt Abhilfe verschaffen. Doch Esperanto bleibt wohl auch hier nur ein schöner Gedanke. Im Zeitalter der Technik arbeiten Wissenschaftler an Übersetzungssoftware mit phonetischer Spracherkennung. Ein großer Aufwand, wie Vertreter der Europäischen Organisation für Translationswissenschaft wissen. Immerhin müssten diese Programme mehrere Sprachen bedienen, Ironie, Emotionen und Dialekte erkennen, um diese in einer anderen Sprache wieder zu geben. Noch sei sowas nur im kleinen und holprigen Rahmen möglich. Wissenschaftler aber prophezeien heute schon, dass dies spätestens in ein bis zwei Jahrzehnten gängige Realität sein könne. Rolshoven kann da nur schmunzeln. Esperanto kann man mit seinem kleinen und pragmatischen Vokabular und Regeln in nur wenigen Tagen lernen. Für ihn wäre dies eine Antwort auf die gegenwärtige Frage nach Softwarelösungen. Zudem würde es Zeit und vor allem Geld sparen. Indessen bereitet sich der Wahlberliner auf seine Donnerstagsgruppe vor. Um Uhr wird wieder unterrichtet und gesprochen, ein paar Gäste aus dem Ausland kommen, ein paar Neulinge hätten ebenfalls Interesse bekundet. Trotz Englischkenntnisse und Technik, sagt Rolshoven. Am Ende macht Esperanto einfach nur Spaß.

7 MÖBUS-GRUPPE Škoda-Haus erstrahlt in neuem Glanz möbus-gruppe präsentiert neuen Škoda-Standort am 10. Januar seinen Kundinnen und Kunden Aufmerksamen Autofahrern ist es nicht entgangen: Die Bauzäune sind verschwunden, an der Fassade prangt weithin sichtbar das neue Škoda-Logo. Seit dem 1. Dezember ist das neue Škoda-Haus der möbus-gruppe an der Hansastraße in Betrieb. In einer Rekordbauzeit von nur zwei Monaten wurde das Gebäude komplett entkernt und erweitert. Im Ausstellungsraum ist jetzt Platz für bis zu 13 Neufahrzeuge. Alles neu: Škoda präsentiert sich seit dem 1. Dezember im neuen Showroom. Nach dem Um- und Neubau der Volkswagen- und Audi-Häuser der möbus-gruppe ist das neue Škoda-Haus das dritte Flaggschiff des inhabergeführten Unternehmens und zugleich unter den Škoda-Standorten in der Bundesrepublik einer der modernsten Showrooms. Viel Licht und eine moderne Anmutung bestimmen das Innere des Autohauses. Das Interieur ist ganz auf das neue Design der Volkswagen-Tochter abgestimmt und passt zur gerade überarbeiteten Modellpalette von Škoda. Denn auch die bewährten Modelle Yeti, Superb, Octavia, Rapid und Roomster sind in den vergangenen Monaten erneuert worden. Zuletzt wurde der neue Fabia präsentiert und erfüllt die modernen Ansprüche seiner Fans vollends. Abgerundet wird die Palette der Neufahrzeuge vom Stadtflitzer citigo. Im neuen Škoda-Haus der möbus-gruppe steht deutlich mehr Platz zur Verfügung. Der wird auch benötigt, denn für die kommenden Jahre will der tschechische Abbleger von Volkswagen eine Reihe neuer, interessanter Modelle zum Škoda-typischen attraktiven Preis-/ Leistungsverhältnis auf den Markt bringen. Das futuristische, zeitlos wirkende Gebäude bietet aber nicht nur Fläche für Neufahrzeuge. Ab Januar konzentriert die möbus-gruppe dort Vertrieb, Service und Teiledienst an einem Ort. Neu wird auch die Dialogannahme für direkte Fahrzeugbesichtigung mit dem Kunden sein. Das macht Reparaturen und Serviceleistungen noch transparenter. Die Škoda-Fachleute der möbus-gruppe arbeiten zudem künftig unter einem Dach und nicht mehr über mehrere Häuser verteilt. ANZEIGE Feierlich eröffnet wird der neue Škoda -Standort am 10. Januar von 9 bis 13 Uhr im Rahmen des Neujahrsempfangs, inkl. Showprogramm mit Double Show, Neujahrsgeschenk, Zumba Fitness zum Mitmachen, Kinderspielecke, Wein- und Sektverkostung, Leckereien vom Grill uvm. LOYALITÄTSPRÄMIE FÜR HYUNDAI-KUNDEN Wir möchten, dass Sie bei uns bleiben, sagt Steffen Möbus, der Geschäftsführer der möbus-gruppe. Hintergrund ist die Trennung von der Marke Hyundai. Jedem Hyundai-Kunden wird daher der Wechsel auf ein Fahrzeug aus der Palette der Volkswagen- und Audi-Gruppe schmackhaft gemacht. Bis Ende Juli 2015 erhalten Sie exklusiv je nach Modell eine Loyalitätsprämie in Höhe von bis zu Euro. Die Auswahl an Fahrzeugen ist bei der möbus-gruppe groß und umfasst bei den Marken Volkswagen, Audi und Škoda an die 200 Modelle vom kleinen Stadtflitzer über den geräumigen Kombi bis hin zum sportlichen SUV oder Transporter. Alle Infos:

8 8 Bezirks-Leben Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 Wie beim Katzenklo Öffentliche Toiletten sind in Lichtenberg rar. Ein Berliner Start-up kommt dem Bezirk da gerade recht. Es wird an der Rummelsburger Bucht eine Öko-Toilette aufstellen, das ohne Wasser und Strom auskommt. von Marcel Gäding Die Agentur für Arbeit meldet weniger Erwerbslose. Viel Holz, kein Wasser: die Öko-Klos. Die Rummelsburger Bucht gehört zu den schönen Flecken des Bezirks: Im Sommer spiegelt sich die Sonne auf dem Wasser, während der laue Wind durch die Segel der Boote weht. Selbst im Winter lohnt sich ein Spaziergang am Ufer. Wer jedoch mal ein dringendes Bedürfnis verspürt und eine Toilette aufsuchen will, der muss entweder ins Gebüsch oder lange laufen, bis er eine öffentliche Toilette findet. Seit Monaten beschäftigen sich auch die Bezirksverordneten von Lichtenberg mit dem Thema, wollen sogar Supermärkte verpflichten, Kundentoiletten zu unterhalten. Doch so einfach geht das nicht. Und auch der Bau neuer Klos auf öffentlichem Straßenland hat seine Tücken, vor allem wegen der teuren Wasser- und Stromanschlüsse. Es war ein schöner Zufall, dass man in der Stadtentwicklungsverwaltung auf die Idee kam, im Internet nach einer kostengünstigen Alternative zu suchen. Dort stießen die Verwaltungsangestellten auf das Start-up der drei Berliner Thomas Jakel, Kevin Kuhn und Sven Riesbeck. Sie sind Erfinder von Ecotoiletten, die weder einen Wasseranschluss noch Strom benötigen. Ist man mit dem Geschäft fertig, gibt man Sägespäne ins Klobecken. Die binden die Feuchtigkeit und können später mit dem gesamten Inhalt umweltschonend kompostiert werden. Das Prinzip ähnelt dem von Katzenklos, für das inzwischen auch Einstreu aus Holzspänen zu kaufen gibt und die erfreulicherweise auch üble Gerüche binden. Thomas Jakel sagt, unser System ist dezentral und kommt ohne Wasser aus. Ähnliche sogenannte Trockentoiletten Zahl der Arbeitslosen geht zurück Die gute wirtschafliche Lage schlägt sich auf die Arbeitslosenzahlen nieder. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ging die Arbeitslosenquote im November im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent zurück, wie die Agentur für Arbeit Berlin Mitte mitteilte. In Lichtenberg beträgt die Quote inzwischen 9,2 Prozent 1,1 Prozent weniger als im November Die Arbeitslosenquote in Marzahn- Hellersdorf sowie in Lichtenberg erreicht neue, erfreuliche Werte. Im Bezirk Lichtenberg verringerte sich die Zahl der arbeitssuchenden Menschen um 357 auf Personen. Das waren Arbeitslose weniger als vor einem Jahr, heißt es hierzu in der am Donnerstag MARCEL GÄDING veröffentlichten Statistik. Im November fanden Menschen in Lichtenberg eine neue Arbeit. Und die Aussichten auf einen neuen Job sind gut: Im November meldeten die Unternehmen im Bezirk 583 neue Arbeitsplätze das sind 200 mehr als vor einem Jahr. Einstellig ist auch die Arbeitslosenquote in Marzahn-Hellersdorf: Dort betrug sie im November 9,4 Prozent, neun Prozent weniger als im November Die Zahl der arbeitslosen Marzahn-Hellersdorf sank um 612 auf Personen, Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Im November wurden zudem 406 neue Arbeitsplätze seitens der Unternehmen in Marzahn und Hellersdorf gemeldet. (gäd.) ECO-TOILETTEN gibt es in Schweden und in Finnland, wo die Leitungen wegen der eisigen Temperaturen schnell einfrieren. Auf die Idee, solche Toiletten auch in Deutschland zu vertreiben, kamen die Firmengründer bei einer Fahrradtour nach Indien. Wir waren Ende 2011 dort und wollten vor Ort ein soziales Projekt starten, sagt Thomas Jakel. Den Bewohnern eines Dorfes fehlte es an Sanitäreinrichtungen, sodass Jakel und seine Mitstreiter halfen, dort 25 Trockentoiletten zu bauen. Mit dem EcoToiletten-Projekt holten Jakel, Kuhn und Riesbeck das Konzept auch in unsere Breitengrade. Hier kommen die Toiletten zurzeit vor allem bei Festivals zum Einsatz. Die Öko-Klos sind in erster Linie nachhaltig. Alles, was ins Klobecken kommt, kann später als sogenannter Bodenverbesserer also Dünger verwendet werden. Hierzu kooperieren wir mit einer Kompostieranlage in Brandenburg, sagt Thomas Jakel. Langfristig verfolgen seine Kollegen und er das Ziel, aus der Biomasse Biogas zu erzeugen, mit dem wiederum Strom und Wärme erzeugt werden können. Trotz fehlender Wasseranschlüsse ist die Hygiene gewährleistet. Jedes Öko-Klo verfügt über Desinfektionsspray. Derzeit kostet eine EcoToilette rund Euro. Geplant ist, sie auf Dauer für 500 bis 700 Euro anzubieten. Uns ist es wichtig, nachhaltige, fair bezahlte Jobs zu schaffen, sagt Thomas Jakel. Dass jetzt auch die öffentliche Hand auf EcoToiletten setzt, hat Thomas Jakel und seine Kollegen anfangs überrascht, aber gefreut. Mit dem Bezirk Lichtenberg ist man sich einig, zunächst an der Rummelsburger Bucht am Schiffsanleger eine solche Toilette aufzustellen. Geplant ist das im Frühjahr Solidarität mit Flüchtlingen Ein parteiübergreifendes Bündnis wehrt sich gegen Fremdenhass. Containerdorf umstritten. von Marcel Gäding Die geplante Unterbringung von aus Kriegs- und Krisengebieten geflüchteten Menschen mobilisiert die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Gegen das Vorhaben sprechen sich selbst ernannte Bürgerbewegungen auf Montagsdemos aus. Derweil formiert sich ein breites, parteiübergreifendes Bündnis gegen Fremdenhass in beiden Bezirken. Die Botschaft der Flüchtlingsgegner ist unmissverständlich: Gegen Asylmissbrauch den Mund aufmachen oder Wir sind das Volk lauten die Parolen, mit denen eine Bürgerbewegung Marzahn mobil macht gegen die geplanten Flüchtlingsunterkünfte in Marzahn-Hellersdorf. Im Internet sind die Kommentare der Flüchtlingsgegnergeprägt von Fremdenhass. Bezirks- und Landespolitiker werden in teilweise herabwürdigender Weise verunglimpft. In Lichtenberg haben sich DIE LIN- KE, die SPD, die Grünen, die CDU und die Piraten mit den Flüchtlingen solidarisiert. Die BVV heißt alle in Lichtenberg ankommenden und lebenden Flüchtlinge willkommen, heißt es hierzu in einer gemeinsamen Erklärung. Die Nöte und Sorgen der Anwohnerschaft seien jedoch rechtzeitig im Sinne einer Willkommenskultur aufzunehmen und nicht zu instrumentalisieren. Wir verurteilen Hetze und Vereinnahmungsversuche von Rassisten und Rechtsextremisten im Umfeld von Flüchtlingseinrichtungen. Kritisch sieht die BVV Lichtenberg die Pläne des Senats, in Falkenberg ein großes Containerdorf für die Flüchtlinge einzurichten. Dort sollen rund 400 Menschen untergebracht werden. Dies sei integrationspolitisch ein falsches Zeichen: Es geht um menschenwürdige und angemessene Versorgung sowie die Integration geflüchteter und asylsuchender Menschen und nicht um ihre Ausgrenzung. Das Bezirksamt Lichtenberg soll daher die Unterbringung von Flüchtlingen in leer stehende Wohnungen forcieren. Außerdem ist die zuständige Senatsverwaltung gefordert, eine langfristige und umfassende Konzeption für die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen vorzulegen.

9 STANDORT OST Dezember 2014/ Januar 2015 Bezirks-Journal Lichtenberg Seitenkopf 9 MAGAZIN FÜR ARBEIT, WIRTSCHAFT, WOHNEN & KULTUR IN DER METROPOLENREGION BERLIN-EASTSIDE NACHRICHTEN Daniel Kufeld ist Reha-Berater. Er zeigt, wie man per Knopfdruck das Kochen erleichtern kann. SENIOREN: HIGHTECH BIS INS HOHE ALTER Ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung können auch daheim problemlos den Alltag meistern. Das beweist der Gesundheitsdienstleister OTB aus Marzahn mit seinem Projekt Ermündigung. Das Leben im Alter oder mit einer Behinderung kann beschwerlich sein, vor allem in der eigenen Wohnung. Wenn das eigenständige Leben im geliebten Zuhause kaum noch gewährleistet werden kann, steht schnell der Umzug in eine Pflegeeinrichtung zur Diskussion. Der Marzahner Gesundheitsdienstleister OTB beweist seit Kurzem, dass man auch bis ins hohe Alter oder mit schweren körperlichen Einschränkungen zu Hause wohnen kann. An der Meeraner Straße eröffnete das Unternehmen eine Musterwohnung, in der Bad, Küche, Schlafzimmer und Wohnbereich mit sogenannten Assistenzsystemen ausgestattet sind. Es geht um nichts anderes als um den Beweis, dass man mit Hilfe kleiner technischer Hilfe lange ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Pflegeeinrichtungen führen kann. Passend ist daher auch der Titel des Projekts: Ermündigung. Gut 140 Quadratmeter groß ist die Musterwohnung, die in einem eher unscheinbaren Bürokomplex entstanden ist. Wer das erste Mal durch die modernen, wohnlichen Räume geht, bekommt sofort ein behagliches Gefühl. Erst auf den zweiten Blick offenbaren sich Schalter, Fernbedienungen und technische Raffinessen. Die Musterwohnung enthält ein geräumiges Wohnzimmer, eine große Küche, ein Bad, ein Gäste-WC und ein Schlafzimmer. Manche kleinen Helferlein sieht man erst beim zweiten Hinschauen, wie die automatisch absenkbare Gardinenstange, die LED- Leuchtleisten am Boden oder das Ehebett, das sich nicht nur in der Höhe verstellen Tiago da Silva ist Chef von OTB. Sein Team verkauft auch Hightech-Rollstühle. Fotos: M. Gäding lässt. Per Knopfdruck dreht sich das Bett auch und hilft Frau oder Mann beim Aufstehen. Vieles ist mit einer Fernbedienung ausgestattet. Darüber hinaus sind Computer zu sehen, die sich mit Augenschlag steuern lassen. Fenster verraten, wann sie zum letzten Mal geöffnet wurden. Und Sensoren registrieren, wann der Bewohner sich im Schlafzimmer aufhält. Stürzt ein Senior aus seinem Bett, wird eine Notfall-SMS ausgelöst. In unserer Musterwohnung präsentieren wir 180 Features, die das Leben erleichtern, sagt OTB-Rehaberater Daniel Kufeld. Das reicht vom rutschfesten Boden im Bad und geht hin bis zur ausfahrbaren Kleiderstange. Viele Systeme sind auch für Menschen mit Demenz gedacht: Sie überwachen jede Bewegung, jede Aktion. Vergisst der Senior, das Wasser abzustellen oder stürzt er aus dem Bett, wird ein Alarm ausgelöst und schnelle Hilfe organisiert. Gut zwölf Monate haben OTB-Geschäftsführer Tiago da Silva und sein Team gebraucht, um die Musterwohnung einzurichten. Das Unternehmen musste sich bislang damit begnügen, Assistenzsysteme vor Ort beim Kunden vorzuführen oder in Katalogen zu präsentieren. Hier in der Musterwohnung jedoch ist alles im Praxiseinsatz und kann, wenn gewünscht, umgehend bestellt und geliefert werden. Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ist angetan von der Musterwohnung und hofft, dass sie vielen Menschen bei der Suche nach der passenden Wohnlösung hilft. Er sagt, dass derzeit in der Hauptstadt pflegebedürftige Menschen leben. Die Hälfte lässt sich von Angehörigen pflegen. Erschreckend: 95 Prozent aller Wohnungen sind nicht alters- oder behindertengerecht ausgestattet. Tiago da Silva möchte das ändern und wirbt auch selbst gern für die neue OTB- Musterwohnung. Vor Ort lässt er sich nicht lange bitten und nimmt in einem Spezialrollstuhl Platz. Das gut Euro teure Gefährt eignet sich für Menschen, die entweder querschnittsgelähmt sind oder aber wegen einer schweren Erkrankungen Hände und Beine nicht mehr bewegen können. Mit dem Kinn könnte da Silva jetzt den Fernseher steuern oder das Licht einschalten. Bluetooth- und Infrarotschnittstellen ermöglichen auch stark in ihrer Bewegung eingeschränkten Menschen, sich in den eigenen vier Wänden ohne fremde Hilfe zu bewegen. Natürlich hat der Rollstuhl von Hersteller ottobock seinen Preis. Aber eine Intensivpflege durch eine Fachkraft ist um ein Vielfaches teurer, sagt da Silva. Wir wollen beweisen, dass man sein Leben auch mit Hindernissen selbstbestimmt gestalten kann. Gut 50 Partner darunter alle namhaften Hersteller der Orthopädie- und Sanitätsfachbranche haben sich an der Einrichtung der Musterwohnung beteiligt. Sie ist dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Individuelle Termine können per unter vereinbart werden. Marcel Gäding APOTHEKEN-KALENDER FÜR DEN GUTEN ZWECK LICHTENBERG. Die Lichtenberger Apotheken verkaufen auch in diesem Jahr einen Jahreskalender für den guten Zweck. Aus dem Erlös sollen die Mittel kommen, mit denen eine Kinderplansche im Ortsteil Fennpfuhl saniert werden kann. In der Vergangenheit sind aus den Einnahmen des Kalenderverkaufs Holzliegen mit Wasser-Blick gekauft, eine Sumpf-Eiche gepflanzt und auch Bänke zwischen Polikum und Storkower Bogen grundsaniert oder neu aufgestellt worden. Die Apothekerinnen und Apotheker gestalten den Kiez aktiv mit, während uns die Kalender im kommenden Jahr begleiten, sagt Lichtenbergs Gesundheitsstadträtin Dr. Sandra Obermeyer (parteilos, für DIE LINKE). Noch bis Mitte Januar kann der Jahreskalender 2015 für eine Spende von 50 Cent in folgenden Apotheken erworben werden in der Rosen-Apotheke, Pegasus-Apotheke, Möllendorff-Apotheke, Koala-Apotheke, Castello-Apotheke, Bären-Apotheke im Storkower Bogen, Apotheke am Fennpfuhl und Apotheke am Anton-Saefkow-Platz. (bzj.) AKTION: NEUE BÄUME FÜR DEN BEZIRK MARZAHN-HELLERSDORF. Marzahn- Hellersdorf gehört neben Charlottenburg- Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf zu jenen Bezirken, die von der Kampagne Mehr Stadtbäume für Berlin profitieren sollen. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Geplant ist, in den drei Bezirken im Frühjahr kommenden Jahres an die 600 neue Bäume zu pflanzen. Dafür werden nun Privatpersonen und Unternehmen gesucht, die sich mit 500 Euro an der Aktion beteiligen. Auf Wunsch wird am Standort des Baumes auch ein Baumschild mit dem Spendernamen angebracht. Bis 2017 sollen im Rahmen der Kampagne berlinweit neue Bäume gepflanzt werden. Potenzielle Spender können sich unter ihren Wunschstandort aussuchen. Infos gibt es auch am Telefon unter (030) (bzj.) JETZT BEWERBEN: HOWOGE BILDET AUS HOHENSCHÖNHAUSEN/ LICHTENBERG. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft bildet im kommenden Jahr zehn junge Menschen in den Berufen Immobilienkaufleute, Kaufleute für Büromanagement und Informatikkaufleute aus. Außerdem bestehe die Möglichkeit, ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Immobilienwirtschaft zu absolvieren, wie das Unternehmen mitteilte. Am 15. Februar 2015 enden die Bewerbungsfristen für die drei Ausbildungsgänge. Einstellungsvoraussetzungen können unter Tel. (030) erfragt werden. Onlinebewerbungen sind unter möglich. (bzj.)

10 2 STANDORT OST IMMER AN DER WAND LANG Die Tapete bekommt Konkurrenz. Wandtattoos machen aus einer schnöden Rauhfasertapete richtige Hingucker. Wandzauber aus Lichtenberg gehört zu den Abietern der ersten Stunde. Wem der Sinn nach Veränderung steht, muss zum Pinsel greifen oder gleich neu tapezieren. Mit hochwertigen Wandtattoos kann das nicht passieren. Die auf Qualitätsfolie gedruckten Motive lassen sich mit etwas Vorsicht wieder entfernen, sagt Carolin Schultz von wandzauber. com. Anzeige Die junge Berlinerin betreibt seit sieben Jahren ihr kleines Ein-Frau-Unternehmen. Wandzauber wurde gegründet zu einer Zeit, als Wandtattoos noch kein Thema waren. Auf die Geschäftsidee kam sie im Zuge ihrer ersten Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin. Damals bezog die in Schwerin geborene Studentin ihre erste eigene Wohnung in Hamburg. Statt die Domicil-Seniorenpflegeheim Gotlindestraße GmbH Für unsere neue Einrichtung, die im April 2014 eröffnet hat, bieten wir attraktive Arbeitsplätze als Examinierte Pflegefachkräfte (m/w) Wir bieten: Ein freundliches Arbeitsklima mit Respekt und Höflichkeit Einarbeitung und Unterstützung durch einen Praxisanleiter Modern ausgestattete Arbeitsplätze Ausreichend Personal zur Bewältigung des Pflegealltages Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten Sie arbeiten gerne im Team, sind belastbar und bereit, sich mit Engagement für das Wohlbefinden unserer Bewohner einzusetzen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Domicil-Seniorenpflegeheims in der Gotlindestraße wünschen besinnliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr. Domicil-Seniorenpflegeheim Gotlindestraße GmbH Gotlindestraße Berlin-Lichtenberg Tel.: 030 / Abgefahren: Der Ghettoblaster überm Sofa ist gefragt. Foto: aleksey kashin/ Fotolia & wandzauber weißen Wände zu streichen überlegte sie, wie sie florale Muster auf das eintönige Weiß bringen kann. Also lief sie zu einer Druckerei, die ihr anbot, die Motive auf eine Folie zu bringen. Erst hatte ich vor, mit Hilfe von Farbe und Schablone etwas an die Wände zu sprühen, sagt Carolin Schultz. Doch so richtig gerade werden die Linien dabei meist nie. Die Folie hingegen wurde einfach auf die Wand geklebt. Inspiriert davon ließ Carolin Schultz ihre ersten eigenen Erfahrungen in ihre Abschlussarbeit einfließen. Denn als angehende Kommunikationsdesignerin sollte sie unter Beweis stellen, dass sie in der Lage ist, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Also machte sie sich Gedanken über einen eigenen Onlineshop, über Wandtattoos als Einnahmequelle und über potenzielle Kunden. Ihre besten Freundinnen mussten für Fotoshootings in Möbelhäusern herhalten. Nachbarn und Bekannte beteiligten sich an einer Umfrage mit dem Ziel herauszufinden, ob an Wandtattoos überhaupt Bedarf besteht. Und tatsächlich die Idee kam bei den Leuten an. Weil es damals noch niemand kannte, war die Neugier vor allem bei den weiblichen Kunden groß. Gute Voraussetzungen, um mit Wandtattoos Geld zu verdienen. Ärgerlich findet sie, dass sie sich ihre Idee nicht schützen ließ. Inzwischen gibt es unzählige Internetshops und Produzenten in Fernost, die Allerweltsmotive auf Folien bringen. Die Abschlussarbeit wurde mit einer 1,25 bewertet. Nachdem die heute 29-Jährige ihre Ausbildung in der Tasche hatte, zog es sie erst einmal in die weite Welt. Als schließlich Möbelhäuser bei ihr anfragten und andere Existenzgründer mit ähnlichen Projekten auf den Markt kamen, ließ sie ihre Geschäftsidee wieder aufleben. Ohne groß Werbung zu machen, etablierte sie ein kleines Unternehmen, das seit Anfang des Jahres seinen Sitz im Berliner Bezirk Lichtenberg hat. Mit eigener Technik kann sie inzwischen die Folien selbst bedrucken. Mehr als 60 Farben stehen zur Verfügung. Und im Prinzip kann sie alles auf die Folien bringen, was vom Dateiformat her umzusetzen ist. Inzwischen studiert Schultz Erziehungswissenschaften und finanziert ihr Studium durch Wandzauber. Im Gegensatz zu ihren großen Konkurrenten setzt sie nicht auf Massenprodukte, sondern auf Individual-Anfertigungen in klaren, geometrischen Formen. Ich mag edle, schlichte Designs, sagt Carolin Schultz. Nur wer ganz nah an die beklebte Wand geht, sieht die Folie. Daher entsteht schnell der Effekt, als sei das Motiv auf die Tapete gemalt. Schultz favorisiert Auftragsarbeiten oder bietet Motive an, die ihr selber gut gefallen. Ich versetze mich da auch gerne in die Lage meiner Kunden, sagt sie. Wichtig sei ihr, Produkte anzubieten, die es woanders nicht zukaufen gibt. Waren ganz am Anfang noch Schnörkel und Blümchen angesagt, sind es jetzt eher die abstrakten Motive, mit denen Carolin Schultz Umsatz generiert. Der neueste Schrei sind an die Wand gebrachte Barcodes, die mit einer entsprechenden App auf dem Handy auch entschlüsselt werden können. Für Kinderzimmer kommen Märchenmotive gut an. Auch Retromotive finden ihre Abnehmer und das vor allem in Süddeutschland. Ich habe aber auch schon in die Schweiz und nach Italien geliefert, sagt Carolin Schultz. Gut laufen auch Wandtattoos mit Bezug auf das hippe Berlin darunter ein Ghettoblaster. Immerhin muss sie im Gegensatz zu ihren Kommilitonen nicht kellnern, Zeitungen austragen oder im Kaufhaus jobben. Mit ihrem Wandzauber-Shop verdient sie so viel, dass sie davon ihren Lebensunterhalt bestreiten kann. Montags bis mittwochs sitzt sie in den Hörsälen der Freien Universität, donnerstags und freitags in ihrer kleinen Werkstatt. Wenn sie das Studium beendet hat, möchte sie möglichst in beiden Bereichen arbeiten: als Erzieherin und als Geschäftsfrau. Dass sich Beides gut miteinander kombinieren lässt, hat sie mehrfach unter Beweis gestellt. Für eine Schule in Berlin-Reinickendorf fertigte sie einen Baum auf Folie an. Der ziert die Wand im Schülertreff und wird von den Jungen und Mädchen je nach Jahreszeit mit bunten Blättern oder Watte beklebt. In den Sommerferien hatte Carolin Schultz zudem Besuch von zwei zehnjährigen Mädchen. Mit denen veranstaltete sie einen Wandtattoo-Workshop. Herausgekommen sind lustige Eulen. Marcel Gäding Infos:

11 STANDORT OST 3 DURCHSTARTEN IN MARZAHN Kostengünstige Büros und Werkstätten, erfahrene Mentoren, Austauschprogramme mit den USA sowie ein breites Netzwerk das alles bietet das neue CleanTech Innovation Center in der Wolfener Straße. Der erste Mieter im neuen Zentrum ist der Jungunternehmer Marcus Vietzke. Wir finden hier ideale Bedingungen und sind zudem verkehrsgünstig zu erreichen, lobt der Chef der Firma indielux das Konzept. Mit seinem kleinen Team nutzt der 35-jährige Ingenieur für regenerative Energiesysteme zunächst die flexiblen Büroräume und Werkstätten. Die Geschäftsidee des jungen Neuköllners klingt vielversprechend: Vietzke entwickelt und baut Solarpanele für Balkonbrüstungen. Etwa 1,60 Meter mal 1 Meter groß sind die Module, mit denen auch Mehrfamilienhausbewohner selbst Energie erzeugen können und damit etwa zehn Prozent ihres eigenen Strombedarfs decken. Was die jungen Leute besonders motiviert: Von der Gründeretage aus blicken Anzeigen sie direkt auf ihre künftigen Kunden. Denn viele Hochhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe. Voraussichtlich 800 Euro wird jeweils so ein System kosten, kündigt der Geschäftsführer an. Erst kürzlich hat indielux die ersten drei Solarpanele an einem Spandauer Mietshaus als Pilotprojekt installiert. Das ausgeklügelte Haltesystem, das Marcus Vietzke bereits zum Patent anmeldete, ist universell einsetzbar und leicht anzubringen. Nach dem Motto auspacken und an der Balkonbrüstung befestigen, erklärt der Firmenchef. Beim zehnten Wirtschaftspartnertag Berlin eastside stellte er seinen Prototypen vor. Sebastian Blecke, Geschäftsführer des GSG Gewerbehofes, in dem sich die Gründeretage befindet, ist optimistisch, dass bald die nächsten Unternehmen sesshaft Marcus Vietzke. Foto: Steffi Bey werden. Wir haben schon viele Gespräche mit Interessenten geführt, betont er. Und die seien in jedem Fall von dem angebotenen Gesamtpaket begeistert. Dazu gehört unter anderem die günstige Miete, die in den ersten sechs Monaten bei 99 Euro liegt. Dafür gibt es einen Arbeitsplatz sowie die kostenlose Nutzung der Werkstatt sicheres und schnelles Internet sowie Telefon inklusive. Wer professionellen Rat benötigt, bekommt den ebenfalls an Ort und Stelle: Entweder von Mitarbeitern der bezirklichen Wirtschaftsförderung oder der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin-Partner, die ebenso im Innovation Center ihren Sitz haben. Außerdem wirkt nur eine Etage tiefer jetzt auch Marzahn-Hellersdorfs Wirtschaftsund Stadtentwicklungsstadtrat Christian Gräff (CDU) mit seinen Kollegen. So nah sind sich Verwaltung und Wirtschaft in Berlin bislang noch nie gekommen, freut sich der Politiker. Rund eine halbe Million Euro ließ sich die GSG das moderne Center kosten. Für 30 Jungunternehmen, die aus dem Bereich der sogenannten sauberen Technologien kommen, stehen zunächst 450 Quadratmeter zur Verfügung. Neben hellen Büroräumen sind das Werkstätten und Lounges, Besprechungs- und Erholungsräume sowie eine Küche und Sanitäreinrichtungen. Außerdem verfügen wir direkt im GSG Gewerbehof über ein großes Potenzial an Erweiterungsflächen, sagt Sebastian Blecke. Deshalb habe dieser Marzahner Standort einen wichtigen Vorteil, erklärt Wirtschaftsstadtrat Gräff: Junge Unternehmen können bei uns wachsen. In unmittelbarer Nähe öffnet zudem 2015 der große CleanTech Business Park. Finanziell unterstützt wurde das neu eröffnete Center unter anderem mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Rund Euro kommen außerdem vom Land Berlin. Das Gründerzentrum ist ein Private-Public-Partnership-Projekt. Junge Start-up-Unternehmen profitieren auch von intensiven Austauschprogrammen mit den USA, darunter mit der renommierten New York University. STEFFI BEY Informationen unter Ihre Anzeige Fehlt? Unser Team berät Sie gern! Tel. (030)

12 Im Gespräch: Dr. Rüdiger Schwarz mit MdB Dr. Martin Pätzold (links), das Team von lichtenbergmarzahnplus.de mit dem Bezirks-Journal (Mitte). Fotos: Marcel Gäding/ Lutz Neumann 4 STANDORT OST Euro von Unternehmern für den Kita-Sport. Auf dem Foto: Uwe Heß, Karen Friedel (MWHK, rechts) und Rainer Lindholz von der WG Friedenshort sowie Stadträtin Juliane Witt und Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (2./3. v.l.). DIE WIRTSCHAFT ERHEBT DAS GLAS Sowohl der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen- Lichtenberg als auch der Wirtschaftskreis Marzahn- Hellersdorf hatten Grund zum Feiern: Ein Verband wurde 20 Jahre alt, der andere lud das 20. Mal zum Unternehmerball. Abgeordnetenhausmitglied Karin Halsch, Degewo-Aufsichtsratsvorsitzender Volker Halsch und Matthias Stawinoga, Präsident des SC Berlin, mit Gattin beim WKHL (v.l.n.r.) Mit einem großen Ball feierten die Mitglieder des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg e.v. (WKHL) im ABACUS-Tierparkhotel das 20-jährige Bestehen ihres Vereins. Und auch der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK) lud seine Mitglieder an diesen Ort zwei Wochen später zum Jubiläumsball. Gut 100 Gäste kamen der Einladung zum WKHL-Ball im ABACUS Tierpark Hotel nach, darunter die Bezirksstadträte Kerstin Beurich (SPD), Dr. Andreas Prüfer (DIE LINKE) und Wilfried Nünthel (CDU). An den Tischen nahmen außerdem Abgeordnetenhausmitglied Karin Halsch (SPD) Bundestagsabgeordneter Dr. Martin Pätzold (CDU) und CDU-Fraktionsvorsitzender Gregor Hoffmann Platz. Zudem erinnerten sich die Gründungsmitglieder des WKHL, Hans-Joachim Blauert, Dr. Rüdiger Schwarz und Matthias Stawinoga an die Zeit von WKHL-Vorsitzender Thomas Kleindienst gab vor der Eröffnung des Gala-Büffets auch die Losung für die kommenden 20 Jahre aus. Unser Ziel ist es, Lichtenberg nach außen hin stark, umfassend und erfolgreich zu vertreten. Die Marzahn-Hellersdorfer Unternehmer zählten an die 150 Gäste, darunter waren Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD), Jugendstadträtin Juliane Witt (DIE LINKE) und ABACUS-Inhaber Dieter Löffler. Uwe Heß, Chef des MHWK, sagte: Dass wir heute gemeinsam mit Berlins besten Aussichten auf unseren über 35 Jahre alten Bezirk Blicken können, ist ganz sicher auch ein Verdienst der im MHWK gut vernetzten Unternehmerschaft der Region. Beide Unternehmen bewiesen an den Abenden auch erneut ihr soziales Engagement für ihre Bezirke. Der scheidende Lichtenberger Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) übergab Euro an das Kinderhaus Berlin Mark Brandenburg in Alt-Hohenschönhausen. Von Anfang an sammeln die im Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg vertretenen Unternehmen Geld für soziale Zwecke. Geisel lobte dieses Engagement der Wirtschaft. Denn einerseits erfreue sich Lichtenberg einer sinkenden Quote bei den Arbeitslosenzahlen sowie bei der Zahl der jungen Arbeitslosen. Andererseits stiegen die Ausgaben für sogenannte Hilfen zur Erziehung also staatliche Unterstützung für in Not geratene Familien. Das zeigt, dass die Schere weiter auseinander geht, sagte Geisel. Die Unternehmer des MHWK wiederum übergaben Euro an die Initiatoren des Projekts Kita-Sport für Alle. Über das Projekt werden Kooperationen zwischen den Kitas und den Sportvereinen im Bezirk nachhaltig gefördert. Sportangebote sollen kostenlos sein, um keine sozial benachteiligten Kinder auszugrenzen, hieß es. Infos:

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14 10 Leser-Forum/ Meinung Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 Alle Garagen mit Licht und Strom! Besser Parken GmbH & Co. KG, Grafenberger Allee , Düsseldorf *Vorlage dieser Anzeige bei Mietvertragsabschluss erforderlich Ihre Anzeige fehlt? RaumwundeR 100 schlüsselfertiges Massivhaus ab , Euro Unser Team berät Sie gern! Tel. (030) Wir bauen Ihr: LESERBRIEFE Die Stasi hat keine Busparkplätze gebaut Stasi-Knast: Reisebusse sorgen für Verkehrschaos von Marcel Gäding, Bezirks-Journal, Ausgabe 11/2014: Zunächst einmal ist festzustellen: Dass sich so viele Menschen für das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin- Lichtenberg interessieren, ist ein Gewinn, kein Ärgernis! Die Diktatur in der DDR darf nicht in Vergessenheit geraten. Und der Bezirk profitiert von den vielen Besuchern. Die Stasi hat zwar Dutzende Gefängniszellen gebaut, aber keine Busparkplätze. Denn sie hatte nicht vor, ihr Geheimgefängnis der Öffentlichkeit zu zeigen. Deswegen müssen die Busse, wie bei anderen Berliner Sehenswürdigkeiten auch, am Straßenrand parken. Bislang hat sich kein Anwohner darüber beschwert nur der von Ihnen zitierte Herr Levin, der übrigens kein Anwohner ist, sondern vor einigen Jahren ein gegenüberliegendes ehemaliges Stasi-Gebäude gekauft hat und sich seitdem an den Besuchern stört. Doch wenn man sich ein Haus neben einem Flughafen kauft, kann man sich anschließend schlecht über Fluglärm beschweren. Die Gedenkstätte und der Bezirk tun alles in ihren Kräften Stehende, den Besucherstrom in geordneten Bahnen zu halten: Schon vor Jahren wurden am Straßenrand spezielle Busparkplätze ausgewiesen. In den Seitenstraßen herrscht Parkverbot für Busse, damit die Anwohner nicht von ihnen belästigt werden. Erst unlängst wurden Schilder aufgestellt, dass das Laufenlassen von Motoren als Ordnungswidrigkeit bestraft wird. Die Gedenkstätte weist schon seit Jahren ihre Besuchergruppen schriftlich daraufhin. In der Gedenkstätte ist nicht bekannt, dass Herr Levin jemals um einen Gesprächstermin beim Direktor gebeten hätte. Nur einmal stürmte er unangekündigt in dessen Vorzimmer und bezeichnete ihn als Faschisten. Seinen fragwürdigen Umgang mit der Geschichte illustriert auch, dass er direkt gegenüber der Gedenkstätte ein Schild aufstellen ließ, auf dem er sich als deren Opfer darstellt und den Gedenkort für die Opfer der SED-Diktatur als eine zweite DDR bezeichnet. Herr Levin sollte wissen, dass man in der DDR ins Gefängnis kam, wenn man frei seine Meinung sagte. Im Gegensatz dazu kann er heute sagen, was er denkt. Er verwechselt allerdings die Meinungsfreiheit mit Diffamierung und Beleidigung. Die Gedenkstätte und der Bezirk stehen auch weiterhin für konstruktive Gespräche über Verbesserungen der Verkehrssituation zur Verfügung. Ob ein separater Busparkplatz in der Nähe hilfreich ist, muss geprüft werden und ist vor allem eine Kostenfrage. An der Tatsache, dass so viele Menschen Gottseidank! das ehemalige Stasi-Gefängnis besuchen wollen und dies mit einem gewissen Verkehrsaufkommen verbunden ist, würde er allerdings nichts ändern. André Kockisch Stiftung Gedenkstätte Berlin- Hohenschönhausen Wohnglück genießen! In einem Raumwunder 100 von Town & Country Haus. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin! Ihr HS-SOLID Team in und um Berlin. Das Raumwunder 100 macht seinem Namen alle Ehre. Auf zwei Ebenen bietet es Schlaf-, Kinder- und Gästezimmer, eine großzügige Küche und ein geräumiges Wohnzimmer mit Blick in den Garten. Die lichtdurchfluteten Räume sorgen dabei für ein angenehmes Ambiente. Hier findet Ihre ganze Familie Raum zur freien Entfaltung. Kontakt Telefon: 030/ Grundriss Netto-Grundfläche: 113,00 m² Wohnfläche (nach WoFlV): 99,86 m² Anzeige Mit dem Bus zum Polenmarkt MARZAHN/ LICHTENBERG. Zwischen Berlin und Hohenwutzen gibt es eine neue Buslinie: Dreimal am Tag verkehren die Shuttle zwischen den Straßenbahnstationen Allee der Kosmonauten/ Rhinstraße und dem Polenmarkt Hohenwutzen. Dort erwartet die Berliner ein Einkaufsparadies. An mehr als 700 Marktständen kann nach Herzenlust geshoppt werden und das zu ungewöhnlich günstigen Preisen. Der Polenmarkt Hohenwutzen wartet mit einer großen Vielfalt an Verkaufsständen auf. Das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse über Kleidung bis hin zu regionalen Wurstwaren und Käsespezialitäten. Besonders günstig sind Zigaretten, die im Gegensatz zu Deutschland nur die Hälfte kosten. Jeder Fahrgast darf bis zu vier Stangen zollfrei nach Deutschland einführen. Zwischendurch können sich die Kunden in einem der Restaurants bei deftiger Hausmannskost stärken oder einen der Frisöre besuchen. Hin- und Rückfahrt können flexibel gewählt werden. Der erste Bus startet ab Mehr als 700 Marktstände prägen des Bild des Polenmarkts Hohenwutzen. An kalten Tagen locken die beheizten Hallen zum Einkaufsbummel. Berlin um 9 Uhr, der letzte Bus tritt seine Heimfahrt um Uhr in Hohenwutzen an. Der Fahrpreis beträgt 8 Euro pro Person für die Hin- und Rückfahrt, darin enthalten ist ein Verzehrbon in Höhe von 2 Euro für eines der Restaurants. Leser des Bezirks-Journals zahlen im Rahmen einer besonderen Aktion nur 6 Euro! Den Coupon finden Sie auf der Titelseite. Infos:

15 Eine Kur, ein Vitalurlaub oder ein Regenerationsaufenthalt können helfen, allgemeine Disharmonien von Körper und Seele auszuschalten. Der Spezialist für Gesundheitsreisen stellt einige Reiseorte mit speziellen Anwendungen und verlässlichen Kurprogrammen vor. Im Vordergrund steht stets die Behandlung mit den ortsgebundenen, natürlichen Heilmitteln der jeweiligen Region. Bei EuroMed findet der Interessierte Regionen mit reichen Vorkommen an basischen Mineralwässern, Radon- Thermalwässern, Heilschlämmen, Heilkreide und vielem mehr. In Kombination mit den unterschiedlichen Klimata der Kurorte und der zusätzlichen Anwendung moderner bzw. alternativer Heilmethoden erfahren Gesundheitsreisende Erholung und Regeneration. Bad Brambach / Sachsen: Im waldreichen Süden von Sachsen gelegen erlangte das Sächsische Staatsbad bereits Anfang des 20. Jahrhunderts Berühmtheit durch die stärkste Radonquelle der Welt. Radon steht im Volksmund für Lebenskraft Wohltaten für den Körper EuroMed stellt Regenerations-, Aktiv- und Stoffwechselprogramme vor und Verjüngung und wird vorrangig in den balneologischen Therapien bei allgemeinen Erkrankungen an Stütz- und Bewegungsapparat angewandt. Das 4-Sterne Gesundheitsresort Santé Royale bietet neben einem Aktivprogramm und einer Radonkur die Regenerationskur nach Dr. Pape an. Die auf den Hormonspiegel und den Biorhythmus abgestimmte Insulin-Trennkost führt in Kombination mit reichlicher Bewegung erfolgreich zur langfristigen Gewichtsreduktion. Der Gast des stilvollen Gesundheitsresorts erlernt die Ernährungsumstellung nach den Regeln von Dr. Detlef Pape und die Wirkweise der Trennkost im Körper. Das Resort bietet jeglichen Komfort und punktet bei den EuroMed-Kunden durch die zusätzlich inkludierten Verwöhnanwendungen wie Massagen und Fangopackungen. Bad Alexandersbad / Bayern: Das reizvolle kleine Mineral- und Moorheilbad im Fichtelgebirge weckt Reiselust bei Sport- und Kulturbegeisterten. Das föhnfreie Mittelgebirgsklima und die wunderschöne Landschaft laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Besuche des Markgrafen-Schlosses, des ältesten Freilichttheater Deutschlands und des einmaligen Felsenlabyrinthes dürfen bei einem Aufenthalt nicht fehlen. Das traditionelle Kurhotel Alexandersbad ist spezialisiert auf Ernährungsprogramme wie etwa die Basische Woche und das Heilfastenpaket nach Dr. Buchinger. Beim Heilfasten nach Buchinger verzichtet der Gast auf jegliche feste Nahrung. Die Fastenernährung in einem Zeitraum von etwa sieben Tagen sieht die Einnahme von speziellen Kräutertees, dünner salzarmer Gemüsebrühe und verdünnter Gemüse- oder Obstsäfte vor. Der Gast findet während seines Fastenaufenthaltes das Angebot an Säften, Tees und Brühe 6-7 Mal pro Tag vor. Fastentee und Mineralwasser stehen auf den geräumigen Zimmern ganztägig bereit. Mit Meersalz- und Algenbädern, Bürsten- und Bindegewebsmassagen, Entgiftungspackungen, Lymphdrainagen und Heusackbehandlungen wird die Fastenwoche abgerundet. In der Basischen Woche genießt der Gast in Vollpension ausschließlich basische Kost und Getränke. Das Erlernen einer basischen Ernährung und der entsprechend basischen Lebensmittel ist Voraussetzung für die Umstellung auf eine bewusste Ernährung. Entspannung und Wohlbefinden werden zudem durch Massagen, Bäder und Packungen erzeugt. Auf den EuroMed-Reisen trifft der Gast auf betreuende Ärzte und qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Programme beinhalten jeweils Unterkunft, Verpflegung und alle genannten Anwendungen. Die Anreisen und weitere Serviceleistungen können Leser des Bezirks-Journal zu Vorteilspreisen beim Reiseveranstalter EuroMed Gesundheitsreisen ebenfalls buchen. Unter (030) erhalten Interessierte weitergehende Informationen zu Hotels, Preisen und möglichen Krankenkassenzuschüssen. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter Nennung des Kennworts Bezirks-Journal. Fit & gesund in den Frühling! Schlankheitswoche an der polnischen Ostsee Kolberg / Hotel Pro-Vita / Ü/DZ Obst-Gemüse-Diät mit geringem Eiweißzusatz Diätische Konsultation 2 Blutuntersuchungen 4 x Nordic Walking, täglich Morgengymnastik Nutzung von Schwimmbad, Sauna & Fitnessraum 1 Woche ab 354 p.p. Heilfastenwoche in Bad Alexandersbad Hotel Alexandersbad / Ü/DZ 7 x Gemüsebrühe, 6 x Gemüsesäfte Mineralwasser und Fastentee im Zimmer 3 Meersalz- oder Algenbäder 3 Bürsten-, Bindegewebsmassagen Meer- salz-, Algenpackungen 2 Lymphdrainagen u.v.m. 1 Woche ab 630 p.p. Shiatsu Wellness & Relax in Tschechien Marienbad / Hotel Pacifik / Ü/HP/DZ 18 Anwendungen (Mineralbäder, Moorpackungen, klass. Teilmassagen, trockene Kohlendioxidbäder, Paraffinpackungen, Shiatsu-Massagen) Nutzung von Hallenbad, Sauna, Kneippbecken u.v.m. 1 Woche ab 686 p.p. Kur & Vital & Wellness HVEZDA, NOVE LAZNE, MARIA SPA, CENTRALNI LAZNE, PACIFIK, VLTAVA, BUTTERFLY, SVOBODA Klassische Komplexe Heilkur (ab 7 Ü) Ü/HP (VP gegen Zuschlag) Begrüßungsgetränk Ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung Abschlussbericht Kontrolluntersuchung nach Bedarf Labordiagnostik Pro Woche 24 ärztlich verordnete Kuranwendungen Entspannungskur Ü/HP (VP gegen Zuschlag) Begrüßungsgetränk Ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung Abschlussbericht Pro Woche 10 ärztlich verordnete Kuranwendungen Moorzauber Ü/HP (VP gegen Zuschlag) Begrüßungsgetränk Ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung Abschlussbericht, medizinische Trinkkur Pro Woche 12 Kuranwendungen (je 2 Moorpackungen, Mineralbad mit Moorextrakt, klass. Teilmassage, je 1 Mineralbad mit Trockenwickel, Unterwassermassage, 3 trockene Kohlensäurebäder, 1 x Aqua- Gymnastik) Seife aus Moorextrakt (Geschenk) Rheuma-Gelenk Natur-Heilkur Ü/HP (VP gegen Zuschlag) Begrüßungsgetränk Ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung mit Abschlußbericht Pro Woche 18 Anwendungen (je 3 x Mineralbad mit natürlichem CO², Elektrotherapie, Heilgymnastik, CO²-Infektionen, je 2 x klassische Teilmassagen, Paraffinpackungen oder Lavatherm, Moorpackung oder Hydrotherapie Shiatsu Wellness & Relax Ü/HP (VP gegen Zuschlag) Begrüßungsgetränk Ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung Abschlussbericht Pro Woche 18 Kuranwendungen (je 3 Mineralbäder mit natürlichem CO², Moorpackung, klassische Teilmassage, trockenes Kohlendioxidbad, Paraffinpackung, 2 x Heilgymnastik, 1 Shiatsu-Massage) Royal Medical Wellness Ü/HP (VP gegen Zuschlag) Begrüßungsgetränk Ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung Medizinische Trinkkur Tipp Kinderkur Pro Woche 12 Kuranwendungen (je 2 Mineralbäder mit natürlichem CO², trockenes Kohlendioxidbad, klassische Teilmassage, je 1 Maria Kohlendioxid-Becken mit Oxygentherapie, Ganzkörpermassage, Mineralbad in der Königskabine, je 3 x Moorpackung oder Sauerstofftherapie Kurprogramme für Kinder Leistungen & Preise auf Anfrage In den Hotels der Gesellschaft Marienbad Kur & Spa Hotels sind auch die Kleinsten herzlich willkommen. Kurzaufenthalte Preise und Leistungen auf Anfrage buchbar: Mini Kur (MK) 3 6 Ü/HP Mini Relax (MR) / Relax Wochenende (RE) 2 Ü/HP Royal Spa (RS) / Kaiser Tage (ZF) / Vitalität & Wohlbefinden (V1) 3 Ü/HP Maria Spa Traum (MP) / Dolce Vita (DV) 2 Ü/HP Wohlfühltage für Körper & Seele (WK) / Marienbad Season Package (PM) 2 Ü/HP MARIENBAD TSCHECHIEN Für alle Programme gilt: Marienbad Kur & Spa Card HVEZDA Nutzung vom Aqua-Zentrum mit Hallenbad, Wasserattraktionen, Whirlpool, Sauna, Dampfbad, Tepidarium mit Tee-Ecke PACIFIK Nutzung vom Hallenbad mit Wasserattraktionen, Whirlpool, Sauna, Kneippbecken, Erlebnisdusche, Fitnessraum NOVE LAZNE / MARIA SPA / CENTRALNI LAZNE Römisches Bad Nutzung von Schwimmbecken, Whirlpool, Sauna, Dampfbad, Kneippbecken, Fitnessraum; für Gäste des Maria Spa Nutzung des Aqua-Zentrums im Hvezda BUTTERFLY 25Jahre EuroMed Nutzung von Hallenbad, Sauna und Whirlpool VLTAVA Gesund reisen 2015 TSCHECHIEN POLEN SLOWAKEI DEUTSCHLAND ESTLAND LETTLAND UNGARN LITAUEN RUMÄNIEN ÖSTERREICH SLOWENIEN ITALIEN ISRAEL KREUZFAHRTEN Nutzung von Hallenbad, Fitnessraum und Whirlpool Behandlungstage Mo Sa EuroMed-plus Leistungen Zusätzlich buchbar: EuroMed-Bus ab S. 282 Bahn S. 290 Koffertransfer S. 290 EuroMed 45 Jetzt neuen Katalog bestellen! Bester Service Beste Beratung Beste Anreise Jubiläums-Schnupperreisen Frühbucher-Gutscheine EuroMed Empfehlen & Sparen Schlank im Schlaf in Bad Brambach Hotel Santé Royale / Regenerationskur nach Dr. Pape 7 Ü/DZ/VP Ärztl. Eingangsuntersuchung 3 Ernährungs- und Trainingsberatungen Physiotherapeutische Anwendungen Massagen Fangotherapie 7 x Fitnesstraining u.v.m. 1 Woche ab 699 p.p. Fastenwoche nach F.X. Mayr in Tschechien Karlsbad / Hotel Dvorak / Ü/DZ/Fastenernährung Aufstellung eines Diätund Kurplanes (z.b. Teefastenkur) Pilates, Nordic Walking Karlsbader Trinkkur Nutzung von Sauna, Hallenbad, Dampfbad und Fitnesszentrum u.v.m. 1 Woche ab 819 p.p. Gesunder-Schlaf in Südtirol (Italien) Welschnofen / Hotel Engel / Ü/DZ/ 3/4 Gourmet-Pension leckere und leicht verdauliche Kost bester Schlafkomfort Verleih von Wellness-Schlafkissen Honig-Zirbenbad Teilmassage mit Johanniskraut physio-mentale Behandlung u.v.m. 1 Woche ab 978 p.p. Reisevermittler: Bezirksjournal / Reiseveranstalter (i.s.d.g.): EuroMed Beratungs- u. Handels GmbH Franz-Jacob-Str Berlin

16 12 Bezirks-Geschichte Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 Herrschaftssitz, Staatsgefängnis und Museum Friedrichsfelde wird kommendes Jahr 750 Jahre alt. Ein neues Buch widmet dem Lichtenberger Ortsteil ein liebevolles Porträt. Dreh- und Angelpunkt bleibt bis heute das Schloss. von Marcel Gäding An seine erste Begegnung mit Schloss Friedrichsfelde kann sich Klaus-Dieter Stefan noch gut erinnern: Es war in den 1980er-Jahren, als es den damals noch jungen Familienvater das erste Mal in den Tierpark Berlin verschlug und er dieses frühklassizistische Kleinod entdeckte. Und hätte es seinerzeit nicht den in der ganzen DDR bekannten Tierpark-Direktor Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe gegeben, so würden heute vom Schloss nur noch alte Fotos oder Zeichnungen existieren. Doch Dathe bewahrte das Baudenkmal vor dem Abriss und ließ es mit Unterstützung des kürzlich verstorbenen DDR-Denkmalpflegers Ernst Wipprecht sanieren. Dathe und Wipprecht sind für Klaus- Dieter Stefan und seine Co-Autoren von besonderer Bedeutung. Ihnen ist das Buch Friedrichsfelde Der Ort. Das Schloss. Die Geschichte. gewidmet, das Mitte Dezember in den Buchhandel kommt. Natürlich ist das einstige Prunkschloss mit vielen Namen der Zeitgeschichte verbunden. Doch mit Dathe Anzeige Klaus-Dieter Stefan ist Herausgeber des Buches. PRIVAT und Wipprecht fanden sich zwei wahre Retter, die dem Schloss das Schicksal vieler anderer historischer Bauten ersparten: den Abriss. Seine wunderschöne Aura und seine Atmosphäre machen das Schloss zu einem kulturellen Juwel, schwärmt Stefan. Und so bildet das bekannte Gebäude auch den Mittelpunkt dieser einzigartigen Ortschronik. Die einzelnen Kapitel reichen von der Geschichte des Dorfes bis in die Gegenwart, von Glanz und Gloria auf Schloss Friedrichsfelde und dem Verfall des Dorfes. Heute erinnern neben dem Schloss noch der alte Dorfanger und einige wenige Bauernhäuser an die Geschichte des einstigen Berliner Vororts. Mehr als 250 Seiten umfasst das Buch, für das der Journalist Klaus-Dieter Stefan mehr als ein Jahr lang recherchiert hat. Gemeinsam mit Mitgliedern der Fördergemeinschaft von Zoo und Tierpark begab sich Stefan auf die Spurensuche und auf Reise. Natürlich wusste er als Herausgeber des kleinen, feinen Kiezmagazins bereits viel über Friedrichsfelde. Er hätte es auch dabei belassen können, die bekannten Fakten aneinander zu reihen. Doch Stefan mag es, Geschichte mit Geschichten zu verbinden und so ist es ihm aus Herausgeber und den Autoren gelungen, den nüchternen historischen Fakten Anekdoten beizumischen. Auch Thomas Ziolko, Olaf Lange, Ernst Wipprecht und Rüdiger von Treskow lieferten Texte und Bilder. Letzterer berichtet als Historiker von fast 130 Jahren Schlossgeschichte, als die Familie von Treskow von 1816 bis 1945 im Schloss die Geschicke bestimmte. Viele Bilder und Dokumente werden selbst im bezirklichen Heimatmuseum das Interesse wecken. Sie wurden bislang noch nie veröffentlicht. Klaus-Dieter Stefan hat sie bei alten Friedrichsfeldern aufgetan. Stefan durfte in Privatarchiven stöbern und mit Menschen ins Gespräch kommen, die noch gut wissen, wo sich in Friedrichsfelde Bäcker, Schlächter, Kinos, Kneipen und Tanzsäle befanden. Diese Privatarchive wie auch das Tierparkarchiv waren eine Fundgrube, sagt der Autor. Unter den Dokumenten sind viele Schwarz-Weiß-Fotografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch außerhalb von Friedrichsfelde machte gab es Entdeckungen. So fand Klaus- Dieter Stefan in der Petruskirche von Petershagen (Märkisch-Oderland) jenen mittelalterlichen Kanzelaltar, von dem aus der Pfarrer Samuel Donner am 25. Januar 1699 die Gemeinde wissen ließ, dass der einstige Ort Rosenfelde nunmehr den Namen Friedrichsfelde tragen würde. Und in der Alten Nationalgalerie entdeckte Stefan eher zufällig ein Bild des Künstlers Anton Graff mit dem Titel Familienporträt von 1785, ein Auftragswerk des damaligen Friedrichsfelder Schlossherren Peter von Biron, Herzog von Kurland. Jenes Werk hing einst in dessen Gemäldegalerie im Schloss Friedrichsfelde und kam später über Umwege in den Besitz eines Schweizer Museums. Denn nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges räumten die Russen das Gebäude aus. Bis auf ein Rokoko-Schränkchen und einen Kronleuchter stammt auf Schloss Friedrichsfelde heute nichts mehr aus der Inneneinrichtung der einstigen Zeit. Uns war es wichtig, nicht nur ein Buch zur Geschichte zu veröffentlichen, sagt Klaus-Dieter Stefan, sondern auch herauszustellen, welche Bedeutung das Schloss hatte. Dazu gehört, dass das Schloss für kurze Zeit Staatsgefängnis war. Der bei der Völkerschlacht unterlegene sächsische König Friedrich August I. musste 1814/15 fast ein Jahr lang seine Haft auf dem Schloss verbüßen. Er unterhielt dort sogar einen Hofstaat, weiß Klaus-Dieter Stefan. Weil das alles auch ins Geld ging, musste sich der Sachsenkönig Geld beim Berliner Bankhaus Gebrüder Benecke leihen. Nachdem das Schloss 1981 rekonstruiert wurde, diente es viele Jahre dem Stadtmuseum als Museum und Konzert-Ort. Seit einigen Jahren wird es vom Tierpark genutzt. Dessen Fördergemeinschaft veranstaltet dort Konzerte, Lesungen oder Empfänge. Am 18. Dezember um 20 Uhr gibt es eine Lesung mit Signierstunde mit dem Herausgeber des Buches, Klaus-Dieter Stefan, in der Buchhandlung am Tierpark, Erich-Kurz-Straße 9, Berlin. Außerdem werden thematische Vorträge, Führungen und eine Ausstellung zur Geschichte des Schlosses das Jubiläumsjahr bestimmen. Verlosung: Das Bezirks-Journal vergibt drei Freiexemplare. Senden Sie uns bis zum 31. Dezember 2014 eine Postkarte mit dem Stichwort Friedrichsfelde an: Bezirks-Journal, Josef-Orlopp-Straße 54, Berlin, oder eine an HAUS MIT GESCHICHTE Das Dorf Friedrichsfelde wurde 1265 als Rosenfelde erstmals urkundlich erwähnt. Damals befand sich das Dorf weit vor den Toren Berlins wurde es nach dem Großen Kurfürsten Friedrich III. in Friedrichsfelde umbenannt. Nach 1945 entstanden um den alten Dorfkern Wohnblöcke in industrieller Plattenbauweise. Schloss Friedrichsfelde wurde 1685 vom Niederländer Benjamin Raule erbaut. Im Schloss wurde auch Prinz Louis Ferdinand geboren. Der Alte Fritz, Friedrich der Große, war mehrfach zu Gast.

17 Dezember 2014/ Januar 2015 Bezirks-Journal Lichtenberg MUSIK & KONZERT Eisler-Lieder: Musikalisch und literarisch wird es am 14. Dezember in der kunst- und literaturwerkstatt - studio im Hochhaus. Zu Gast sind die Sängerin Grit Diaz de Arce, der Pianist Jörg Mischke und die Schauspielerin Wera Herzberg. Sie tragen Lieder und Texte von Hanns Eisler und Karl Kraus vor. Beginn ist um 16 Uhr. Ort: Zingster Straße 25, Berlin. Eintritt: 6, erm. 3 Euro. Bezirks-Kulturkalender 13 WELTENBUMMLER Punk-Konzert: Am 18. Dezember findet um 19 Uhr im Professor-Fischer-Haus der Erlöser-Gemeinde ein Punkkonzert statt. Es ist Teil der Ausstellung widerständig und widerspenstig Jugendkultur in Lichtenberg von statt. Am historischen Ort werden Punk-Bands noch einmal die Atmosphäre von damals auferstehen lassen, darunter die Gruppe Zerfall. Ort: Nöldnerstraße 43, Berlin. Parfum-Lesung: Düfte und Musik bestimmen das Ambiente der Parfum-Lesung am 21. Dezember um 15 Uhr auf Schloss Friedrichsfelde. Der Schauspieler Stephan Dierichs und die Pianistin Sofja Gülbadamowa liefern sinnliche und verzaubernde Erzählungen Ort: Schloss Friedrichsfelde, Am Tierpark 125, Berlin. Eintritt: 19 Euro. Infos: bzw. Tel. (030) Konzert zur Silvesternacht: Lieder des German Marimba Duo erklingen am 31. Dezember ab 22 Uhr in der Kirche Zur Frohen Botschaft. Der Eintritt kostet 12, erm. 9 Euro. Ort: Weseler Straße 7, Berlin. KUNST & MALEREI Japanische Gartenkunst: Bis zum 1. Mai 2015 ist im Garten des Mies van der Rohe- Hauses ein von dem Künstlerpaar Fumiaki und Mami aruoka Nagashima gestaltetes Teehaus zu sehen. Es entstand im zeitgenössischem Design. Das Projekt nennt sich Invisible Tea House. Ort: Oberseestraße 60, Berlin. Öffnungszeiten: Di-So Uhr. Infos: Tel. (030) Keramische Arbeiten und Stoffdrucke: Einen Auszug aus ihrer Arbeit präsentiert die Künstlerin Andrea Herrmann noch bis zum 15. Januar in der Galerie 100. Die keramischen Arbeiten und Stoffdrucke sind Di-Fr von 10 bis 18 Uhr und am So von Uhr zu sehen. Ort: Konrad-Wolf-Straße 99, Berlin. Infos: Tel. (030) Skulpturen von Erik Neukirchner: Der Chemnitzer Bildhauer Erik Neukirchner stellt bis zum 11. Januar in der Galerie des Kulturhauses Karlshorst aus. Zu sehen sind figürlichen Plastiken. Die Werke sind montags bis sonnabends von 11 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Eintritt: frei. Ort: Treskowallee 112, Berlin. Infos: Tel. (030) Atelierszenen: Im Café des Museums Lichtenberg sind bis zum 18. Januar künstlerische Aktdarstellungen unter dem Titel Atelierszenen zu sehen. Die Bilder stammen von Künstlern, die sich einmal die Woche zum Aktzeichnen im Studio Bildende Kunst treffen. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11 bis 18 Uhr. Eintritt: frei. Ort: Türrschmidtstraße 24, Berlin. Infos: Tel. (030) Naturalistische Szenen und Objekte: Malerei von Peggy Evan in Öl-Acryl und Tuschmalerei ist bis zum 6. Januar in der Anton-Saefkow-Bibliothek zu sehen. Ort: Anton-Saefkow-Platz 14, Berlin. Infos: Tel. (030) Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-19 Uhr, Mi Uhr, Sa 9-15 Uhr. Samuel Melser und Cameron Tauschke sind Weltenbummler. Die beiden Künstler leben zwar in Berlin, studiert haben sie aber in London und Paris. Der Australier und der Neuseeländer zeigen bis zum 9. Januar 2015 in der Galerie im Ratskeller ihre Arbeiten. Name der Ausstellung: transaustral. Öffnungszeiten: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr (geschlossen zwischen und 4.1.). Eintritt frei. Ort: Möllendorffstraße 6, Berlin. Infos: Tel. (030) GERD ENGELSMANN 30 Jahre Neu-Hohenschönhausen : Hohenschönhausen wird 30. Der Fotograf Ulrich Haegert hat in viele schöne Ecken dieses Lichtenberger Stadtteils festgehalten. Die Bilder sind bis zum 3. Januar in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center zu sehen. Eintritt: frei. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-20 Uhr, Mi Uhr, Sa 9-16 Uhr. Ort: Prerower Platz 2, Berlin. Infos: Tel. (030) KINDER & JUGEND Die Schneekönigin: Das Theater an der Parkaue führt am Dienstag (16. Dezember, 14 Uhr) und am Sonnabend (20. Dezember, 16 Uhr) das Stück Die Schneekönigin auf. Im Rahmen dieses opulenten Bildertheaterstücks wird die Geschichte von Kay und Gerda erzählt. Kay trifft auf die Schneekönigin, aus deren Bann er von Gerda befreit werden wird. Eintritt: 12 Euro, erm. 9 Euro, Kinder 7 Euro. Ort: Parkaue 29, Berlin. Infos: www. parkaue.de bzw. Tel. (030) Pettersson krieg Weihnachtsbesuch: Das Theater das Lachens ist drei Tage lang Gast in Das Weite Theater. Auf dem Programm steht am 21. Dezember um 16 Uhr sowie am 22. und 23. Dezember jeweils um 10 Uhr das Stück Pettersson krieg Weihnachtsbesuch. Eintritt: 6,50 Euro Erwachsene, 4,50 Euro erm. Ort: Parkaue 23, Berlin. Infos: bzw. Tel. (030) GESCHICHTE Propagandafotografie: Der Propagandafotograf Benno Wundshammer ( ) arbeitete seit August 1939 für die Nationalsozialisten. Seine Bilder sind Teil der Ausstellung Propagandafotograf im Zweiten Weltkrieg: Benno Wundshammer, die bis zum 15. Februar 2015 im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst zu sehen sind. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Eintritt frei. Ort: Zwieseler Straße 4, Berlin. Infos: Schloss Friedrichsfelde Konzerte im königlichen Ambiente Madame Piaf - Enttarnung einer Diva Samstag, 10. Januar, Uhr Die Französin Marie Giroux tratscht munter und deckt die Schattenseiten der kleinen großen Sängerin Edith Piaf auf und interpretiert einmalig die Chansons der großen Diva. Begleitet wird sie von der Pianistin Jenny Schäuffelen und der Cellistin Frédérique Labbow. Eintritt: 22 Euro - inkl. Begrüßungssekt Der Gute Ton - (Über-)Lebenshilfen von Knigge & Co. Literarisch-musikalischer Abend Samstag, 17. Januar, Uhr Der sprichwörtlich»gute Ton«- was ist das eigentlich? Eine Antwort auf diese Frage hat seit Menschengedenken jede Generation für sich neu zu beantworten. Der Schauspieler und Sänger Christoph Sauer hat nachgeschlagen bei den Autoren alter und neuer Schule. Schon im Alten Rom gab der Dichter Ovid seinen Zeitgenossen Ratschläge für stilvolles Anbandeln. Und auch bei Freiherr Knigge kann man Interessantes erfahren. Zu einem Abend des guten Tons gehört natürlich auch Musik: Christoph Sauer und der Pianist Roland Kühne garnieren das Programm mit Liedern der»goldenen Zwanziger«- einer Zeit, in der der Gentleman Hochkonjunktur hatte. Eintritt: 19 Euro Kartenverkauf: Tel alle VVK Jahre Schloss Friedrichsfelde THEATER & BÜHNE Der kleine König Dezember: Das Weite Theater präsentiert am 20. Dezember um 20 Uhr das Stück Der kleine König Dezember frei nach Axel Haacke. In der Inszenierung verschmelzen Schauspiel, Puppenspiel und Klaviermusik. Eintritt: 6,50 Euro Erwachsene, 4,50 Euro erm. Ort: Parkaue 23, Berlin. Infos: bzw. Tel. (030) Bezirks-Journal Unabhängige Monatszeitung für die Berliner Bezirke. Das Bezirks-Journal erscheint einmal im Monat kostenlos und liegt derzeit an ca. 250 Orten in den Bezirken Lichtenberg sowie Marzahn-Hellersdorf zur Mitnahme aus. Herausgeber/ Chefredakteur: Marcel Gäding (V.i.S.d.P.) Verlag: Medienbüro Gäding Marcel Gäding Josef-Orlopp-Straße Berlin Telefon: Telefax: Internet: Facebook: Twitter: Redaktion & Internet: Marcel Gäding (Ltg.), Steffi Bey, Anne Langert, Benedikt Paetzholdt (freie Mitarbeiter) Anzeigen & Werbung: Falko Hoffmann, Lutz Neumann Tel Vertrieb & Verteilung: Detlef Matzki, Eckhard Kietzmann Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck Am Wasserwerk 11, Berlin Mitglied im Deutschen Journalistenverband e.v. Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.v. Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.v. Gesamtauflage: Exemplare Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 2/2014. Das nächste Bezirks-Journal erscheint am

18 14 Bezirks-Sport Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 Rückkehr zum Profi-Fußball Björn Brunnemann, Kapitän des BFC Dynamo, zieht eine positive Zwischenbilanz nach einem halben Jahr Regionalliga, denkt aber bereits an höhere Ziele. von Benedikt Paetzholdt Björn Brunnemann wählt den Tisch in der Mitte des Vereinsheims für das Gespräch aus. Von allen Seiten wirkt hier die erfolgreiche Vergangenheit des BFC Dynamo in den Achtzigerjahren auf einen ein als die Mannschaft Titel um Titel im DDR-Fußball holte. Ähnliches wird sich nicht wiederholen lassen, dafür hat sich die Fußball-Welt zu sehr verändert. Aber doch wünscht sich der Kapitän, dass der Verein wieder zu mehr Ruhm kommt, als es derzeit in der Regionalliga der Fall ist. Es muss doch für jeden das Ziel sein, mal wieder vor einer richtig geilen Kulisse zu spielen, sagt Brunnemann. Wir wollen zurück in den Profi-Fußball und hier für Schlagzeilen sorgen. Was den Zuschauer-Zuspruch Anzeige angeht, ist nach der Aufstiegs-Euphorie im Sommer ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Die treuen Anhänger begleiten den Klub aus dem Sportforum natürlich auch an die neue Spielstätte im Friedrich-Ludwig- Jahn-Sportpark. Allerdings ist man längst noch nicht so beim breiten Publikum angekommen, wie man sich das erhofft hat. Das vermeintliche Spitzenspiel gegen Nordhausen wollten beispielsweise nur Zuschauer sehen. Das war schon enttäuschend, gesteht Brunnemann. Vielleicht müssen wir noch etwas mehr Werbung für uns machen. Dabei ist die Eigen-Reklame gar nicht schlecht, zumindest was die sportlichen Auftritte angeht. Nach anfänglichen Problemen, die sich vor allem mit dem Ankommen in der neuen Liga erklären lassen, hat sich der Klub in der ersten Tabellenhälfte etabliert. Man hat dann schon gemerkt, dass Magdeburg, Jena oder Zwickau anders trainieren als die Mannschaften in der Oberliga, sagt Brunnemann. Im Jahr zuvor sei es üblich gewesen, dass ein Großteil der Gegner zwischen der 60. und 70. Minute weggebrochen sei. Ohne Niederlage sicherte man sich deshalb Meisterschaft und Aufstieg. Dass die Mannschaft gegen die jetzt deutlich stärkeren Gegner mithalten kann, spricht für die intensive Vorbereitung. Wir trainieren hier fast unter Profibedingungen, sagt Brunnemann. Und der 34-jährige Mittelfeldspieler weiß genau, wovon er spricht. Für den FC St. Pauli, den 1. FC Union Berlin sowie den FC Energie Cottbus bringt er es auf 108 Einsätze in der 2. Bundesliga. Vor allem die Zeit von 2007 bis 2009, als er für die Kiezkicker aus St. Pauli auflief, prägte den gebürtigen Kyritzer. Das war schon ein ganz spezielles Feeling damals, erzählt er. Aus Nostalgiegründen trägt er heute noch ein braun-weißes Armband in den Vereinsfarben der Hamburger. Wer das miterlebt hat, kann den anderen Jungs schon einiges mitgeben, erzählt er. Die wollen doch auch mal durchs Bild im Fernsehen rennen. Für ihn geht es deshalb vor allem darum, seine Mitspieler mit den Erfahrungen für die nächste Entwicklungsstufe anzustacheln. Für die anvisierten Ziele braucht es schließlich die volle Überzeugung. Nach einem Jahr des Eingewöhnens Björn Brunnemann, Kapitän des BFC Dynamo. in der Regionalliga will sich nicht nur Brunnemann schon im kommenden Jahr in Richtung Dritte Liga orientieren, auch die Philosophie der Klubbosse will das so. Die Rückkehr in den Profifußball würde die Mannschaft dann auch gleich auf ein neues Level heben, was die deutschlandweite Anerkennung angeht. Brunnemann träumt schon mal von Duellen mit den ehemaligen großen BFC- Rivalen Dynamo Dresden oder Hansa Rostock. Das war richtig Kult, sagt er. Wobei derzeit auch niemand weiß, wie sich diese Teams weiterentwickeln. Dresden will schleunigst zurück in die 2. Bundesliga. Rostock muss aufpassen, dass es nicht in der Regionalliga landet und früher als angenommen Gegner der Berliner wird. Gewisse Reize bietet allerdings auch die Regionalliga. Hier tummeln sich nämlich allerhand Teams aus der Hauptstadt. Neben den zweiten Mannschaften von Union Berlin und Hertha BSC sind BENEDIKT PAETZHOLDT in der Spielklasse auch noch der Berliner AK und Viktoria 1889 zu finden. Es ist eine kleine Berliner Stadtmeisterschaft, sagt Brunnemann, da sind schon Emotionen. Grad gegen Union geht es ganz gut zur Sache. Diesen Wettkampf für sich zu entscheiden, ist in dieser Saison deshalb genauso angestrebt, wie den Berliner Fußball-Pokal zu gewinnen. Am 14. Dezember geht es hier zum Berlin- Ligisten Eintracht Mahlsdorf. Achtungszeichen zu setzen, wäre auch für den neuen Trainer Thomas Stratos wichtig. Nachdem sich Vorgänger Volkan Uluc mit den Klub-Bossen überworfen hatte, soll der ehemalige Bundesliga-Profi den Zwei-Jahres-Plan bis zum nächsten geplanten Aufstieg fortführen. Auch wenn die Spielphilosophie jetzt eine andere sei, so ist Brunnemann überzeugt, dass auch dieser Coach der richtige ist, um wieder zu mehr Ruhm zu kommen. So, wie es an den Wänden im Vereinsheim abgebildet ist. Tanzunterricht in königlicher Atmosphäre Tanzschule im Gesellschaftstanz im Schloss Friedrichsfelde Das speziell entwickelte Kursprogramm für Paare ist so abgestimmt, dass mit viel Spaß Grundschritte und leichte Figuren im Gesellschaftstanz vermittelt werden. Der Kurs wird durch den ADTV-Tanzlehrer Heiko Lekutat und den Studienrat Jürgen Lekutat angeboten. Gelernt werden im Grundkurs an 10 Terminen Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Discofox, ChaCha, Rumba und Jive. Die Kosten liegen pro Person bei 115 Euro für 10 Kurseinheiten á 75 Minuten. Montagskurs: ab 12. Januar 2015, Uhr Dienstagskurs: ab 13. Januar 2015, Uhr Anmeldung nur paarweise unter Tel oder Wir machen Werbung für Jeden! Internetseiten inkl. Text, Foto, CMS ab 499,00 EURO Flyer inkl. 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19 Dezember 2014/ Januar 2015 Bezirks-Journal Lichtenberg von Benedikt Paetzholdt Mit Händen und Beinen bearbeitet Max Baumert den schweren Sack, der träge von der Decke des Gyms in Prenzlauer Berg baumelt. Immer abwechselnd wird geboxt und getreten, bis der Schweiß auf die Matte auf dem Boden tropft. Es soll eine kleine Showeinlage sein, mit der Baumert zeigt, womit seine Gegner im Kampf so rechnen müssen. Kontrahenten haben nämlich mächtig einzustecken. In der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm ist der 22-Jährige der führende deutsche Sportler im K-1. Das ist ein Regelwerk, unter dem sich verschiedene Kampfsportarten wie Kick- und Thaiboxen miteinander messen. Du musst alles können, um hier erfolgreich zu sein, sagt Baumert. Hiebe und Tritte gezielt am Körper des Gegners unterzubringen, das alleine macht aber noch lange keinen erfolgreichen Kämpfer aus. Für seinen Trainer Andy Schadenberg, früher selbst ein erfolgreicher Kämpfer, sind andere Qualitäten entscheidender für die gute Entwicklung seines Schützlings. Talent bringt dir gar nichts. Wahre Champions trainieren und trainieren. Jeden Tag geht der Sportler aus Fennpfuhl joggen und stählt seinen Körper mit Kraftübungen. Die Leidenschaft für Kampfsport und das komplexe Training dafür gefiel Baumert bereits als Kind. Bereits mit zehn Jahren begann er mit Karate. Er erzählt: Bei diesem Sport geht es vor allem um Technik, du machst kaum Sparring. Er aber wollte kämpfen und wurde zunächst mal erfolgreicher Boxer hatte er hier seinen ersten Kampf und 2010 wurde er Berliner Amateur- Meister. In der Eliteschule des Sports im Sportforum drückte er nebenbei die Schulbank und machte das Fachabitur. Irgendwie erfüllte ihn aber auch diese Sportart nicht so richtig. Es zog ihn schon parallel zum Kickboxen. Für Trainer Schadenberg ist dieser Schritt nur zu verständlich. Hier hast du dreimal drei Minuten Dauerfeuer, hier ist nichts mit Rumstehen wie beim Boxen. Seinen ersten Kampf hatte Baumert Ein Jahr später heuerte er beim international renommierten Golden-Glory-Gym an. Als Profi verdient er hier seit drei Jahren sein Geld. Schon bald, wenn er im besten Kämpfer-Alter ist, möchte Baumert Spektakel für die Zuschauer Kickboxen: Max Baumert aus dem Fennpfuhl ist die große deutsche Hoffnung im K-1. Max Baumert will zur Weltspitze gehören. gerne zur absoluten Weltspitze gehören. Unterstützt wird er von Freundin Sophie, die ebenfalls Kickboxerin ist. Mittlerweile stehen zwischen sechs und zehn Kämpfen pro Jahr an. Diese sollen Baumert immer weiter nach oben bringen. Besonders reizvoll sind die Duelle in der sogenannten Glory World Series. Sie gilt weltweit als die bedeutendste BENEDIKT PAETZHOLDT Liga im Kickboxen. Hier zu gewinnen ist nicht nur wichtig, um in der Rangliste zu steigen und bessere Gegner zu bekommen. Hier winken auch die großen Preisgelder. Das gelobte Land sind dabei die Vereinigten Staaten. Die Kämpfe werden hier von einem großen Sender übertragen, die Zuschauerränge sind voll. Für kommenden Februar ist dort wieder Bezirks-Sport 15 Anzeige eine Veranstaltung mit Baumert geplant. Am 20. Dezember geht es in Hamburg zunächst aber um den WM-Titel der IPTA, einer kleineren Kampfsport-Vereinigung. Wettbewerbe in Deutschland sind deutlich unbedeutender. Baumert will diese Auftritte aber dazu nutzen, die Sportart noch populärer zu machen. Ich möchte den Zuschauern richtig Spektakel bieten, erzählt er. Das Interesse an der noch jungen Sportart hierzulande steigt eher langsam, Kämpfe werden ausgewählt übertragen. Kickboxer werden nur begrenzt wiedererkannt. Mit den USA, vielen asiatischen Ländern oder auch den Niederlanden ist das überhaupt nicht zu vergleichen. Und das, obwohl Kickboxen längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Viele Berufstätige betreiben diesen intensiven Sport als Ausgleich zum stressigen Alltag. In Schadenbergs überregional bekanntes Gym kommen Ärzte, Botschafter und Anwälte, um sich auszupowern. Er sagt: Wir haben hier nichts mit Rotlicht oder Rockern zu tun. Zwielichtige Gestalten hätten bei ihm überhaupt nichts zu suchen. Die machen nur unseren Sport kaputt. Das vermeintlich dubiose Milieu ist allerdings nicht der einzige allgemeine Vorbehalt gegenüber diesem Kampfsport. Nicht wenige halten das für brutal. Für viele mag das ja so aussehen, weiß Baumert. Das allerdings sei überhaupt nicht gerechtfertigt. Wegen des festgelegten Regelwerks kommt es kaum zu Verletzungen. Einmal habe er bislang eine Gehirnerschütterung erlitten. Kreuzbandrisse oder andere langwierige Verletzungen, wie sie bei Fußballern oder Handballern regelmäßig auftauchen, seien eher selten. Was nach seiner Meinung auch mit der Einstellung der Sportler zueinander zusammenhängt. Wir quatschen sehr gerne miteinander. Im Kampf gibt aber natürlich jeder alles. Mancher wird sich danach fühlen wie der Sack in Baumerts Gym. Richardsson wird Füchse-Trainer HOHENSCHÖNHAUSEN. Die Füchse Berlin bekommen zur Saison 2015/2016 einen neuen Trainer. Der Isländer Erlingur Richardsson übernimmt die Mannschaft zur neuen Saison, wenn Dagur Sigurdsson komplett als A-Nationaltrainer zum Deutschen Handballbund wechselt. In der laufenden Saison coach Richardsson den Club von Ex-Fuchs Conny Wilczynski und steht derzeit auf dem ersten Tabellenplatz der Handball Liga Austria. Wir haben uns Zeit gelassen und sehr sorgfältig geprüft, wer zu uns passt. Mit Erlingur Richardsson verbinden uns die meisten Gemeinsamkeiten, erklärt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning die Gespräche. Ich glaube, dass wir mit ihm den ein oder anderen Impuls setzen können, um auf der erfolgreichen Arbeit von Dagur Sigurdsson aufzubauen, sagt Hanning. Es ist wichtig, dass wir jetzt Klarheit in dieser Frage haben. Erlingur Richardsson passt in unser Konzept und soll uns dabei helfen, den erfolgreichen Weg, gerade mit unseren jungen Spielern, fortzusetzen, fügt Füchse-Präsident Frank Steffel an. (fb/bzj.) Inklusion auf dem Sportplatz LICHTENBERG. Der traditionsreiche Sportverein SV Lichtenberg 47 engagiert sich künftig an der Inklusion, also der Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung. Wie der Verein mitteilte, sei hierzu zwischen Präsidium und Geschäftsführung der Lichtenberger Werkstätten für Behinderte ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen worden. Dieser basiert auf eine Anfrage der Werkstätten aus dem Oktober und wurde jetzt im Rahmen des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung finalisiert. Resultat ist eine Kooperationsvereinbarung, die absteckt, wie in nächster Zeit miteinander Sport gemacht wird, wie die Ressourcen gemeinsam genutzt werden und wie dabei auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Von Stadionfest bis Fitness-Center ist alles dabei, teilte der Verein mit. Und Fußball wird natürlich auch miteinander gespielt. Die Partner wollen gemeinsame Anstrengungen unternehmen, Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Sport aktiv zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit hat das Ziel, die Potenzen der Partner zu nutzen, um das Sporttreiben aller Beteiligten zu ermöglichen und auszubauen, erklärt Lichtenberg 47. (bzj.)

20 16 Bezirks-Navigator Bezirks-Journal Lichtenberg Dezember 2014/ Januar 2015 NEUE SPORTHALLE POLITIK VOR ORT Marion Platta, MdA, DIE LINKE: Bürgersprechstunde am 17. Dezember von 17 bis 19 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte (LiBeZem), Rhinstraße 9, Berlin. Alles, was Lichtenberg in den kommenden vier Wochen bewegt. Kurz. Bündig. Kompakt. Senden Sie uns Ihre Infos! Sie haben einen Themenvorschlag für uns, kennen eine interessante Persönlichkeit oder wollen uns auf einen Geheimtipp aufmerksam machen? Unsere Redaktion freut sich auf Ihren Anruf: Tel. (030) Mobilitätskonzept: Onlinebeteiligung läuft LICHTENBERG. Der Bezirk Lichtenberg erarbeitet derzeit ein klimaverträgliches Mobilitätskonzept. Daran können sich auch Lichtenberger mit ihren Vorschlägen beteiligen, wie die Klimaschutzbeauftragte Kirsten Schindler mitteilte. Ziel sei es unter anderem, die verkehrsbedingten Emissionen durch Treibhausgase zu senken und die Attraktivität des Fuß- und Radverkehrs sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs zu steigern. Das Konzept soll im Sommer 2015 fertig sein. Hilfestellung bietet dabei auch der Fachbereich Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Erste Maßnahmen sollen von 2016 an in die Tat umgesetzt werden. Ideen und Vorschläge der Bürger werden online unter klimabeauftragte05.html gesammelt. So wird sie aussehen, die neue Sporthalle des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums am Römerweg. DIe Entwurfe für den Neubau stammen von dem Leipziger Büro schulz & schulz architekten. Es konnte sich unter 19 Mitbewerbern durchsetzen. Die neue Halle wird 4,5 Millionen Euro kosten. Sie entsteht an der Stelle der 2013 abgebrannten Sporthalle. SCHULZ & SCHULZ ARCHITEKTEN Lichtenberger spenden für Flüchtlinge SozDia-Stiftung überwältigt: Innerhalb von zehn Tagen folgten 250 Menschen der Aktion. Mit dieser Resonanz hat man bei der gemeinnützigen SozDia- Stiftung nicht gerechnet: Nur zehn Tage, nach dem ein Aufruf veröffentlicht wurde, spendeten mehr als 250 Lichtenberger Kleidung, darunter warme Sachen für den Winter Flüchtlinge. Gesammelt wird seit gut zwei Wochen in den Einrichtungen der Stiftung unter dem Motto Willkommen in Berlin. Darüber hinaus wird auf Weihnachtsmärkten in Lichtenberg und Treptow- Köpenick Selbstgemachtes aus den Soz- Dia-Jugendklubs verkauft. Auch dieser Erlös kommt einem Flüchtlingsheim in Lichtenberg zugute. Das Sortieren der Sachspenden übernehmen junge Mütter, die über die Spendenaktion in den SozDia-Kitas erfahren haben, teilte die Stiftung mit. Initiator der Spendenaktion ist Ulrich Haase, Leiter eines SozDia-Jugendklubs. Ich möchte ein Zeichen setzen, dass wir in Berlin gute Gastgeber sind, sagt Haase. Die Mehrheit der Bewohner des nutznießenden Flüchtlingsheims sei vor dem Krieg in Syrien geflohen. Ziel unserer Aktion ist es, diesen Menschen eine Freude zu machen und sie willkommen zu heißen. Am 17. Dezember sollen die Spenden ab Uhr in der Kita Sonnenschein an der Rudolf-Seiffert-Straße 26/28 überreicht werden. Dort ist gleichzeitig ein Fest geplant mit Aktionen für Kinder und Jugendliche, einer Graffitiwand, Stockbrot am Lagerfeuer sowie einem Cellokonzert. SozDia-Vorstand Michael Heinisch will zudem ein warmes Essen an die Flüchtlinge ausreichen. (bzj.) Karin Halsch, MdA, SPD: Bürgersprechstunde am 17. Dezember von 17 bis 18 Uhr, Bürgerbüro, Am Berl 13, Berlin. Birgit Monteiro, MdA, SPD: : Bürgersprechstunde am 17. Dezember von 18 bis 19 Uhr, Bürgerbüro Bürgerheimstraße 4, Berlin. Katrin Lompscher, MdA, DIE LINKE: Bürgersprechstunde am 8. Januar um 16 Uhr im IKB, Münsterlandstr. 33, Berlin. Ole Kreins, MdA, SPD: Bürgersprechstunde am 20. Januar, 16 bis 18 Uhr, Bürgerbüro, Heinrichstraße 1, Berlin. Dr. Gesine Lötzsch, MdB, DIE LINKE: Bürgersprechstunde am 22. Januar um 17 Uhr in der Zingster Straße 12, Berlin. Keine Gewähr für die Termine. Sollten Sie Termine anderer, demokratischer Parteien vermissen, haben diese entweder keine Sprechstunden oder keine Terminangaben geliefert. Anna-Seghers-Bibliothek verleiht Nintendo-Spiele HOHENSCHÖNHAUSEN. Die Anna- Seghers-Bibliothek im Linden-Center am Prerower Platz geht mit der Zeit und erweitert ihren Bestand um Nintendo 3DS-Spiele. Im Angebot seien zunächst 15 Titel in 33 Exemplaren, teilte die Bücherei mit. Damit reagiert die Bibliothek auf die Nachfrage der Nutzer nach Spielen für verschiedene Konsolen. Neben Nintendo-Spielen gibt es auch Spiele für Playstation und Wii- sowie WiiU- Konsolen. Jeder Nutzer kann bis zu fünf Spiele 14 Tage lang ausleihen. das nächste Bezirks-Journal erscheint am 8. Januar 2015 Gern beraten wir Sie über Möglichkeiten, effektiv zu werben. Rufen SIe uns an oder mailen Sie uns: Tel. (030)

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