Kommentartext Medien sinnvoll nutzen

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1 Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 1. Kapitel: Wir alle nutzen Medien Das ist ein Computer. Und da ist einer. Auch das hier ist ein Computer. Wir alle kennen Computer und haben vielleicht auch schon mal einen bedient. Man kann an einem Rechner zum Beispiel spielen. Schau dich mal um: Fernseher, Handy, Computer all das sind elektronische oder digitale Medien. Mit all diesen Medien können wir sinnvolle Dinge tun oder wir können damit weniger sinnvolle Dinge tun. Den richtigen Umgang mit Medien müssen wir erlernen und es gilt, sich an Regeln zu halten. Es ist gut, für die Nutzung von Fernseher, Spielen, Handy und Computer klare Regeln in der Familie aufzustellen. Beispielsweise, wie lange und was du im Fernsehen anschauen darfst. Oder, wann du das Handy benutzen darfst. Oder, wie lange und vor allem was du am Computer tun darfst. Nicht alle Sendungen im Fernsehen sind für Kinder geeignet und Kinder dürfen nicht jedes Spiel spielen. Gewalttätige Filme oder Spiele zu nutzen oder anzusehen, ist für Jugendliche und Kinder sogar verboten. Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 1

2 2. Kapitel: Sichere Seiten im Web Mit einem Computer kannst du aber viel mehr machen, als nur Spiele zu spielen. Hier zeigt Mama mir das Internet. Andere sagen auch einfach Web dazu. WWW steht für World Wide Web das ist Englisch und bedeutet weltweites Netz. Hier gibt es viele Millionen Internetseiten aus der ganzen Welt und bei den meisten weißt du nicht, wer sie gemacht hat. Viele sind in anderen Sprachen, die du vielleicht nicht verstehst. Andere sind für Experten oder Fans gemacht. Manche sind seit Jahren nicht aktualisiert worden oder doppelt vorhanden. Andere total langweilig. Es ist auch für Erwachsene schwierig, sich im Web zurechtzufinden. Nicht alles, was im Internet steht, ist wahr. Du darfst nicht alles glauben. Auch Bilder können täuschen oder gefälscht sein. Das ist der Eiffelturm in Paris in Frankreich. Und das ist Marie. Marie war aber noch nie in Paris. Sie wurde am Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm in das Bild eingefügt. Du siehst sie zwar hier vor dem Eiffelturm, du kannst dir aber nicht sicher sein, dass sie tatsächlich dort war. Das Gleiche gilt für Filme, Texte und alles andere im Netz. Es ist schwierig zu unterscheiden, was eine sinnvolle Seite ist und auf welcher versucht wird, dir etwas vorzumachen. Es gibt aber auch sichere Seiten und Suchmaschinen im Netz. Hier zeigt mir Mama gerade eine Suchmaschine. Diese hier heißt Blinde Kuh und ist speziell für Kinder gemacht. Kindersuchmaschinen bieten dir verschiedene Seiten zu einem Thema an, die alle extra für uns Kinder gemacht sind. Beispielsweise zu Katzen. Da wird das Surfen, also das Stöbern im Web, kinderleicht! Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 2

3 3. Kapitel: Fiese Tricks im Web Neben blinde-kuh.de gibt es aber auch noch andere gute Suchmaschinen für Kinder, fündig wirst du auch bei fragfinn.de oder Helles-Koepfchen.de. Geeignete Seiten im Web werden dir auch bei seitenstark.de angezeigt. Und wenn du neugierig bist und etwas dazulernen willst, kannst du das auf einem so genannten Lernportal wie mauswiesel.info tun. Frage deine Eltern, deinen Lehrer oder deine Lehrerin nach sicheren Seiten im Netz. Seiten, die für Kinder gemacht sind und Spaß machen! Denn: Im großen Internet gibt es nicht nur falsche, eklige oder verwirrende Seiten, sondern auch fiese Tricks. Du solltest also wissen, dass auch Gefahren im Internet lauern. Weißt du, was downloaden bedeutet? Das Wort downloaden ist englisch und heißt herunterladen, also etwas auf deinem Computer speichern. Spiele, Musik, Klingeltöne fürs Handy, Videos, Bilder du kannst viele Dinge im Internet herunterladen. Downloads können Geld kosten oder du kannst damit die sogenannten Urheberrechte von anderen verletzen. Schau her, ich erkläre es dir: Ein Urheber ist keiner, der eine Uhr hochstemmt, sondern einer, der beispielsweise ein Musikstück, ein Video oder ein Foto gemacht hat. Ihm gehören dann auch die Rechte am Foto. Nicht jeder darf es einfach so verwenden. Der Rechteinhaber muss gefragt werden. Meide Tauschbörsen beispielsweise für Musik, Filme oder Spiele im Internet. Du kannst nichts tauschen, wenn du nicht der Urheber bist. Um keinen Ärger zu bekommen, solltest du niemals etwas herunterladen oder kopieren, ohne vorher deine Eltern zu fragen. Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 3

4 4. Kapitel: Unsichere Seiten im Web Doch woran erkennst du unsichere Seiten im Internet? Du solltest vorsichtig sein. Wenn von dir verlangt wird, dass du deinen Namen, deine Adresse oder dein Geburtsdatum eintragen sollst. Auch wenn behauptet wird, dass du etwas umsonst erhältst, was sonst eher Geld kostet. Musik oder Filme aus dem Kino, beispielsweise. Schließe die Internetseite, wenn in der Adresszeile plötzlich eine ganz andere Adresse steht, als die, die du eingegeben hast. Wie hier, findest du auch häufig Werbung im Internet. Klicke diese nicht an, weil du nicht weißt, auf welche Seite du dann kommst. Am besten, du bleibst auf den sicheren Seiten, die nur für Kinder gemacht sind und dir alles bieten können, was im Internet Spaß macht und interessant ist. Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 4

5 5. Kapitel: Regeln für Chat und Viele Jugendliche und Erwachsene nutzen den Computer auch zur Kommunikation. Weißt du, was das ist Kommunikation? Miteinander kommunizieren bedeutet sich zu unterhalten, sich untereinander auszutauschen. Zu erfahren, was der andere denkt oder gerade tut. Über s kann man mit anderen Kontakt aufnehmen. Bei der elektronischen Post hast du eine eigene Adresse. Es gibt spezielle Anbieter, die ein -Konto für Kinder einrichten. Es schützt dich vor Spam-Mails, also vor unerwünschter Werbung. Falls es deine Eltern gut finden und es erlauben, solltet ihr bei einem solchen Anbieter eine - Adresse für Kinder anlegen. Teile Menschen, die du nicht gut kennst, deine -Adresse nicht mit. Gebe sie auch im Internet nicht an oder frage deine Eltern vorher. Du hast sicher schon mal von sozialen Netzwerken wie schülervz oder Facebook gehört. Jugendliche und Erwachsene nutzen diese oft zur Kommunikation mit anderen. schülervz dürfen Kinder erst ab 10 Jahren und facebook ab 13 Jahren nutzen. Du darfst dir also noch kein Profil anlegen. In diesen sozialen Netzwerken kann man beispielsweise mit anderen chatten. Chatten ist eine Art digitaler Unterhaltung am Computer. Du schreibst etwas, der andere antwortet darauf und so weiter. Auf manchen Internetseiten kannst du auch chatten. Frage immer deine Eltern, ob du es darfst oder sollst und chatte niemals mit Fremden. Du weißt nicht, wer sie sind und was sie vorhaben. Du würdest auch nie mit einem Fremden mitgehen, unterhalte dich also auch nicht mit Fremden im Chat! Wenn du in deiner Familie Regeln für den Umgang mit dem Computer aufstellst und dich auch daran hältst, gibt es keinen Ärger und du kannst den Computer und das Web sinnvoll nutzen. Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 5

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