Leitfaden für die häusliche Betreuung sowie die Betreuung durch Tageseltern

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1 Kider im Jahr vor dem Schuleitritt Leitfade für die häusliche Betreuug sowie die Betreuug durch Tageselter

2 Kider im Jahr vor dem Schuleitritt Leitfade für die häusliche Betreuug sowie die Betreuug durch Tageselter

3 I m p r e S S u m Herausgeber: Budesmiisterium für Wirtschaft, Familie ud Juged, Stuberig 1, 1010 Wie Autor: Charlotte Bühler Istitut, Favoritestraße 4 6/1/1, 1040 Wie Lektorat: 1010 Wie Fotos: istockphoto (Seite 8, 9, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 30, 33, 36, 38) Layout: Mag. a Gisela Scheubmayr/subgrafik, Wie Druck: Niederösterreichische Pressehaus, St. Pölte Wie I Impressum

4 Vorwort Liebe elter ud Tageselter! Ziel der Eiführug des verpflichtede Kidergartejahres ist es, Kider uabhägig vo ihrer soziale Herkuft bestmögliche Chace für ihre Bildugsweg zu biete ud die Basis für erfolgreiches lebes - begleitedes Lere aufzubereite. Gerade die erste Lebesjahre habe eie große Bedeutug für die Lerprozesse vo Kider. Da die Kidergartepflicht auch durch die Betreuug bei Tageselter oder uter bestimmte Voraus setzuge durch häusliche Betreuug i der Familie erfüllt werde ka, wurde der vorliegede Leitfade für die häusliche Betreuug sowie die Betreuug durch Tageselter etwickelt. Sie erhalte mit diesem Leitfade eie praxisahe Aleitug für kidgerechte Bildugsarbeit. Er diet als Grudlage für die pädagogische Arbeit mit de Kider ud gibt Areguge, wie Kider i ihrer idividuelle Etwicklug optimal uterstützt ud auf die Herausforderuge des Schulbesuchs vorbereitet werde köe. Er ist keiesfalls ei Leistugskatalog, der Stadards festlegt, die vo de Kider erreicht werde müsse. Vielmehr soll der Leitfade Sie bei Ihrer wertvolle Erziehugsarbeit bestmöglich uterstütze. Für Ihre Arbeit mit de Kider wüsche wir Ihe viel Freude ud viel Erfolg! Dr. reihold mitterleher Budesmiister für Wirtschaft, Familie ud Juged Christie marek Staatssekretäri im Budesmiisterium für Wirtschaft, Familie ud Juged Vorwort I 3

5 Ihaltsverzeichis eileitug pädagogische Orietierug Das Bild vom Kid ud das Rolleverstädis der (Tages-)Elter Prizipie für Bildugsprozesse Bildug ud Kompeteze Bildug Kompeteze Bildugsbereiche Emotioe ud soziale Beziehuge Ethik ud Gesellschaft Sprache ud Kommuikatio Bewegug ud Gesudheit Ästhetik ud Gestaltug Natur ud Techik Trasitioe Trasitiosprozesse beim Schuleitritt ud Rolle der (Tages-)Elter Kompeteze zur Bewältigug vo Trasitioe Bildugsparterschafte beim Übergag zur Volksschule pädagogische Qualität Literatur Ihaltsverzeichis I 5

6 eileitug Ausgehed vo eiem gazheitliche Bildugsverstädis kommt de erste Lebesjahre große Bedeutug für die Lerprozesse vo Mädche ud Bube zu. Die Wichtigkeit früher Bildug als Grudlage für die weitere Bildugslaufbah wird durch die Eiführug des verpflichtede letzte Kidergartejahres ab Herbst 2010 uterstriche. Im Rahme eier Vereibarug gemäß Art. 15a B-VG wurde festgelegt, dass die Kidergartepflicht auch durch die Betreuug i der Familie bzw. durch eie Tagesmutter/eie Tagesvater erfüllt werde ka, we folgede Bildugsaufgabe berücksichtigt werde: 8 altersgemäße Erziehug ud Bildug der Kider ach erprobte Methode der Kleikidpädagogik, um ihre emotioale, soziale, geistige ud körperliche Etwicklug zu uterstütze 8 umfassede Persölichkeitsbildug durch Achtug ud Stärkug der gesamte Persölichkeit jedes Kides, isbesodere seier Rechte, Würde, Freude ud Neugier 8 Berücksichtigug frühkidlicher Lerforme i eier für das Kid gazheitliche ud spielerische Form uter Vermeidug vo starre Zeitstrukture ud schulartige Uterrichtseiheite 8 Beachtug des Leitfades für Kider im Jahr vor dem Schuleitritt 1 (Tages-)Elter uterliege somit eiem gesetzlich verpflichtede Auftrag, auch füf- ud sechsjährige Kider, die keie elemetare Bildugseirichtug besuche, best mögliche Chace für ihre weitere Bildugslaufbah ud das lebeslage Lere zu biete. Der Leitfade für die häusliche Betreuug sowie die Betreuug durch Tageselter ist die Grudlage für die pädagogische Arbeit mit Kider im Jahr vor dem Schuleitritt. Er beschreibt die spezifische Bildugs - asprüche ud Lerbedürfisse füf- ud sechs jähriger Kider. Ihaltlich sowie i seiem Aufbau orietiert sich der Leitfade sowohl am Budesläderübergreifede BildugsRahmePla für elemetare Bildugsei rich tuge i Österreich 2 als auch am Modul für das letzte Jahr i elemetare Bildugs eirichtuge 3. Diese Grudlage gelte für alle Kider, die eie Kidergarte besuche, ud stelle auch für (Tages-)Elter eie empfehleswerte Vertiefug dar. Der vorliegede Leitfade soll beispielhaft Areguge gebe, welche Kompeteze der Kider uterstützt werde solle. Er ist keiesfalls ei vorgegebeer Leistugskatalog oder ei verpflichteder Lehrpla, der vo jedem Kid mit derselbe Geschwidigkeit zu durchlaufe ist. Vielmehr besteht der Aspruch, jedes eizele Kid als eigee Persölichkeit i seier Gazheit azuehme ud seie selbststädige Bildugs prozesse zu uterstütze. Durch die beispielhaft ageführte Bildugsimpulse bietet der Leitfade Grudlage zur Gestaltug vo Bildugsareguge, die sich am idividuelle Etwicklugsstad jedes Kides orietiere, um seie Iteresse ud Begabu ge zu förder bzw. Beachteiliguge auszu gleiche. 6 I Eileitug

7 Die ageführte Kompeteze stelle eie Orietierugsrahme dar, sie erhebe icht de Aspruch auf Vollstädigkeit ud sid keiesfalls als Stadards zu verstehe, die erreicht werde müsse, um i der Schule erfolgreich zu sei. Das freie ud vom Kid selbst bestimmte Spiel ist auch für Kider im Jahr vor dem Schuleitritt die effektivste Form des Leres ud somit eie wichtige Grudlage für de geligede Übergag zur Volksschule sowie für die weitere Bildugslaufbah der Kider. Hiweis: Im vorliegede Leitfade wird fast durchgägig der Begriff (Tages-)Elter verwedet, der sowohl Elter als auch Tagesmütter/Tagesväter umfasst. A weige Stelle des Leitfades beziehe sich die Ausführuge ausschließlich etweder auf Elter oder auf Tageselter. Diese Stelle sid a der Verwedug der Begriffe Elter bzw. Tageselter erkebar. 1 Vereibarug gemäß Art. 15a B-VG über die Eiführug der halbtägig kostelose ud verpflichtede frühe Förderug i istitutioelle Kiderbetreuugseirichtuge, BGBl. I Nr. 99/2009 (Artikel 2) Charlotte Bühler Istitut im Auftrag der Ämter der Ladesregieruge der österreichische Budesläder, Magistrat der Stadt Wie & Budesmiisterium für Uterricht, Kust ud Kultur (2009) 2 Charlotte Bühler Istitut im Auftrag des Budesmiisteriums für Wirtschaft, Familie ud Juged (2010) 3 vgl. gesetzliche Grudlage der eizele Budesläder Eileitug I 7

8 1. pädagogische Orietierug 1.1 Das Bild vom Kid ud das rolleverstädis der (Tages-)elter Kider sid vo Geburt a selbststädige, wissesdurstige Persölichkeite, die ihre Umwelt mit alle Sie erforsche. Neugier, Eifallsreichtum ud Spielfreude sid wichtige Atriebskräfte ihrer Etwicklug. Jedes Kid ist dabei eizigartig i seie Iteresse, Begabuge ud Bedürfisse. Es hat das Recht, sich i seiem eigee Tempo zu etwickel ud zu bilde. Kider lere durch de städige Austausch mit ihrer Umwelt. Dazu zähle vor allem adere Kider ud erwachsee Bezugspersoe. Aber auch räumliche Gegebeheite, Spiel- ud Lermaterialie sowie soziale, gesellschaftliche ud kulturelle Erfahruge, die Kider i ihrer Familie oder bei Tageselter mache, beeiflusse ihre Etwicklugs- ud Bildugsprozesse. 8 I Pädagogische Orietierug

9 (Tages-)elter respektiere jedes Kid i seier eizigartigkeit. Sie stehe als liebevolle ud verlässliche Bezugspersoe zur Verfügug, brige Kider Wert schätzug etgege ud begleite sie i ihrer etwicklug. Dazu ist ei umfeld ötig, das viele möglichkeite bietet, eue ud iteressate erfahruge zu mache ud selbststädig zu lere. Bei der idividuelle Förderug der Kider berücksichtige Tageselter allgemei aerkate, wisseschaftlich begrüdete erketisse der pädagogik. 4 Durch regelmäßige Weiterbildug setze sie sich mit de eigee erziehugshaltuge ud de daraus resultierede erwartuge a die Kider auseiader ud vertiefe ihr pädagogisches Wisse. Tageselter köe die Kider durch die Zusammearbeit mit dere elter i ihrer gesamte persölichkeit immer besser verstehe ud etspreched förder. 1.2 prizipie für Bildugsprozesse Prizipie sid als Grudsätze zu verstehe, die user pädagogisches Hadel ud de Umgag miteiader i alle Situatioe bestimme. Im budesläderübergreifede BildugsRahmePla werde zwölf Prizipie für Bildugsprozesse formuliert 5, die aus dem obe beschriebee Bild vom Kid abgeleitet sid. Diese Prizipie durchziehe alle Spiel- ud Lersituatioe ud trage dazu bei, dass Kider i ihrer gazheit - liche Etwicklug bestmöglich uterstützt werde. Im Folgede werde die Prizipie für Bildugsprozesse ahad eies Beispiels aus dem Alltag vo Kider ud (Tages-)Elter dem gemeisame Zubereite vo Mahlzeite praxisahe vorgestellt: p r i z i p i e Gazheitlichkeit ud Lere mit alle Sie: Kider lere mit alle Sie ud mit ihrer gesamte Persölichkeit. Körper ud Psyche des Kides sollte bei alle Lerprozesse mitbedacht werde. Idividualisierug: Jedes Kid ist eizigartig i seie persöliche Iteresse, Begabuge ud Bedürf isse. (Tages-)Elter beachte die Idividualität jedes Kides bei der Gestaltug vo Alltags-, Spiel- ud Lersituatioe. B e i s p i e l e für die Umsetzug Der Umgag mit Lebesmittel bietet die Mög - lichkeit für vielfältige Sieser fahruge, wie z.b. Schmecke, Rie che, Taste, Schaue. Die Freude am gemeisame Tu ud das Erlebe vo Gemeischaft förder die Selbst städig keit ud das Wohlbefide der Kider. Durch Befrage ud Beobachte ka z.b. herausgefude werde: Was schmeckt de Kider? Wie gut ist ihre Feimotorik et wickelt (scheide, Gemüse putze, Tisch decke, ei - gieße)? Pädagogische Orietierug I 9

10 Differezierug: Durch Spiel- ud Leragebote mit uterschiedliche Schwerpukte ud Aforderuge wird auf die idividuelle Begabuge, Fähigkeite, Fertigkeite ud Iteresse jedes Kides eigegage. empowermet heißt Ermächtigug ud bedeutet, die Stärke der Kider i de Vordergrud zu stelle. Dadurch wird de Kider verdeutlicht, was sie scho gelert habe, ud ihr Selbstbewusstsei wird gestärkt. Ausgehed vo ihre idividuelle Fähigkeite ud Fertigkeite über ehme Kider uterschiedliche Auf gabe, die ihr Wisse ud Köe erweiter. Sie helfe z.b. beim Vor- ud Zu - bereite der Lebesmittel, Abwiege, Serviere des Esses etc. (Tages-)Elter ermögliche Kider Erfolgserlebisse ud zeige Aerke ug für gelugee Tätigkeite. Kider werde Aufgabe über - trage, die sie besoders gut löse köe, z.b. de Tisch dekoriere, Tischkärtche gestalte, Obst scheide. Lebesweltorietierug: Kider im Jahr vor dem Schuleitritt verfüge über idividuell uter schiedliche Lebes- ud Lererfahruge, die sie z.b. i ihrer Familie oder auf Reise mache. Bildugs prozesse, die a diese Erfahruge aküpfe, erzeuge bei de Kider ei verwedet wird. Gefühl der Vertrautheit ud motiviere sie dazu, sich weiter mit de Ihalte auseiader zu - setze. Beim Koche köe Erfahruge vo Urlaubsreise oder Verwadtebe suche berücksichtigt werde, idem Kider Vor schläge für spezielle Gerichte mache oder Tischschmuck, de sie z.b. bei de Großelter kee gelert habe, Iklusio: Das Prizip der Iklusio bedeutet, dass jeder Mesch i eier Gesellschaft über bestimmte Bedürfisse verfügt ud ei Recht auf dere Aer keug hat. 6 Sachrichtigkeit: Bei der Wissesver mittlug ist es wichtig, auf rich tige Ihalte ud Begriffe zu achte. 7 Da durch wird die kogitive ud sprach liche Etwicklug der Kider gefördert. Das ihaltliche Niveau orie tiert sich am Etwicklugs stad des Kides. Bei der Auswahl ud Zubereitug vo Speise werde Vorliebe der Kider eibezoge. Gegebeefalls werde religiöse Erährugs - vorschrifte berücksichtigt. Beim Koche werde Zutate ud Geräte korrekt bezeichet; Rezepte werde besproche ud umgesetzt; die Kider erhalte Ifor - matioe, woher die Lebes mittel komme; Gewichts maße werde eigeführt. Diversität bezieht sich auf die Verschie deheit der Mesche, z.b. bezüglich Geschlecht, Hautfarbe oder sozialer Herkuft. Vielfalt stellt eie Chace für zahlreiche Lererfahruge dar. Dieses Prizip ist besoders wichtig für die kritische Auseiadersetzug mit Vor urteile. Bei gemeisame Feste ka Vielfalt gut zum Ausdruck komme ud als bereicherd erlebt werde, z.b. setze Kider ihre idividuelle Stärke ei ud trage damit zum Gelige des Festes bei (Sige, Tischsprüche). Mittels Bilderbücher lere Kider Essgewoh heite i adere Läder oder Kulture kee. Geschlechtssesibilität: Ziel eier ge - schlechts sesible Pädagogik ist es, Mädche ud Bube uabhägig vo ihrem Geschlecht dari zu uterstütze, uterschiedliche Aspekte ihrer Persölichkeit zu etfalte. Kider beteilige sich uabhägig vo ihrem Geschlecht am gesamte Ablauf eier gemei - same Mahlzeit: Sie helfe z.b. beim Eikaufe ud Koche, decke de Tisch, räume ab ud beteilige sich am Abwasche. 10 I Pädagogische Orietierug

11 partizipatio bedeutet Beteiligug bzw. Mit etscheidug ud ist eie wichtige Voraussetzug Der Speisepla für eie Woche wird gemeisam mit de Kider erstellt. Bei de Mahlzeite dafür, dass Kider lere, Veratwortug für sich etscheide Kider selbst, was ud wie viel sie ud adere zu überehme ud Demokratie - esse möchte. bewusst sei zu etwickel. Trasparez: Dieses Prizip hat zum Ziel, die Gestaltug des Alltags sowie der Ler- ud Spielsituatioe für Kider durchschau bar ud damit achvollzieh bar zu mache. (Tages-)Elter begrüde ihre Etschei duge, damit die Kider sie achvoll ziehe köe: Warum gibt es z.b. icht jede Tag Süßes, warum werde saisoale ud regioale Lebesmittel verwedet, auch we die Kider vielleicht lieber etwas aderes esse möchte? Bildugsparterschaft beschreibt die Kooperatio zwische alle, die am Bildugsgeschehe beteiligt sid, wie z.b. Tageselter, Familie der Kider, gegebeefalls Fachkräfte wie Logopädi/Logopäde. Dieses Prizip stellt de gege - seitige Respekt ud die gemeisame Veratwortug für die Kider i de Vordergrud. Bildugsparterie ud -parter tausche sich regelmäßig über die Etwicklug ud die Fortschritte sowie über spezielle Bedürfisse des Kides aus, z.b. i der Feimotorik oder i der Sprachet wicklug. 4 Charlotte Bühler Istitut im Auftrag der Ämter der Ladesregieruge der österreichische Budesläder, Magistrat der Stadt Wie & Budesmiisterium für Uterricht, Kust ud Kultur (2009, S. 3ff.) 5 Vollmer (2008) 6 Niederle (2005) 7 Charlotte Bühler Istitut im Auftrag der Ämter der Ladesregieruge der österreichische Budesläder, Magistrat der Stadt Wie & Budesmiisterium für Uterricht, Kust ud Kultur (2009, S. 5) Pädagogische Orietierug I 11

12 2. Bildug ud Kompeteze 2.1 Bildug Der Leitfade für (Tages-)Elter orietiert sich am Budesläderübergreifede Bildugs- RahmePla für elemetare Bildugseirichtuge i Österreich, i dem Bildug folgedermaße defiiert ist: Bildug wird als lebeslager prozess der aktive Auseiadersetzug des mesche mit sich selbst ud mit der Welt verstade. 8 Jeder Mesch lert vo Geburt a, idem er sich aktiv ud selbststädig mit sich selbst, mit adere Mesche ud mit seier digliche, soziale ud kulturelle Umwelt auseiadersetzt. Bildug befähigt dazu, selbstbestimmt zu hadel, Veratwortug für sich selbst ud adere zu überehme ud a gesellschaftliche Prozesse mitzuwirke. 9 Um zu lere ud damit ihre Kompeteze weiterzuetwickel, brauche Kider Sicherheit ud Geborgeheit sowie viele Möglichkeite, Erfahruge mit adere Mesche mit Kider ud erwachsee Bezugspersoe zu mache. Die Grudlage jedes Bildugsgeschehes ist die atürliche Neugier der Kider ud ihr Drag zum Erforsche ud Lere. Vor allem im Spiel habe Kider die Möglichkeit, ihre Umwelt mit alle Sie zu begreife, ihre Umgebug mitzugestalte ud immer wieder Neues zu lere. Dabei werde besoders ihre Dekfähigkeit, ihre Sprachetwicklug ud ihre soziale Kompeteze gestärkt. 10 (Tages-)Elter uterstütze kidliche Bildugsprozesse, idem sie für eie Atmosphäre des Vertraues sorge ud Kider vor allem Selbstbestimmug ud Selbststädigkeit ermögliche. Kider brauche Zeit, eigee kreative Idee zu etwickel ud Herausforderuge selbst zu bewältige. Ihre Spiel- ud Lerprozesse werde durch qualitätsvolle Materialie ageregt ud uterstützt. Ausreiched Möglichkeite zum ugestörte ud selbstbestimmte Spiele stärke das Selbstwertgefühl ud trage dazu bei, dass Kider ger ud selbstbewusst soziale Beziehuge küpfe ud dadurch ihre Gesamtpersölichkeit weiteretwickel. 2.2 Kompeteze uter Kompetez wird ei Netzwerk vo Ketisse, Fähigkeite ud Fertigkeite, Strategie ud routie verstade, das jeder mesch zusätzlich zur Lermotivatio beötigt, um i uterschiedliche Situatioe hadlugsfähig zu sei. 11 Das heißt, dass vielfältige, gut etwickelte Kompeteze die Hadlugsfähigkeit der Kider stärke. Kompetete Kider köe ihre idividuelle Fähigkeite ud Fertigkeite sowie ihre Ketisse flexibel i uterschiedliche Situatioe awede. Aktives ud selbst gesteuertes Spiele ud Lere der Kider bildet die Grudlage für de Kompetezerwerb. Auch im Jahr vor dem Schuleitritt differeziere Kider ihre Kompeteze, die sie i de erste Lebesjahre erworbe habe, weiter aus. Dazu zähle Selbstkom pe tez, Sozialkompetez ud Sachkompetez 12 sowie lermethodische Kompetez I Bildug ud Kompeteze

13 K o m p e t e z e B e i s p i e l e wie (Tages-)elter die Kompetez etwicklug der Kider uter stütze köe: Selbstkompetez oder persoale Kompetez umfasst u.a. Selbststädig keit, ei positives Selbstbild sowie die Bereitschaft ud Fähigkeit, Verat wor tug zu überehme. Persoale Kompe tez stärkt Kider im Umgag mit herausforderde Situatioe ud ist eie wichtige Voraussetzug für eie positive Lebesgestaltug. Psychi sche Widerstadsfähigkeit (Resiliez) uter stützt Kider bei der Bewältigug euer Aufgabe, wie z.b. des bevorstehede Schuleitritts Sozialkompetez oder sozial-kommuikative Kompetez uterstützt Mesche dabei, sich i uterschied liche soziale Situatioe bzw. Gruppe agemesse zu verhalte. Dazu zählt z.b. die Fähigkeit, sich i verschiedee Gruppe etwa i der Familie oder i der Kidergruppe, bei de Tageselter oder i der Schule eizu brige. Weitere Aspekte der Sozialkom petez beziehe sich darauf, mit adere zu kommuiziere ud zusam mezuarbeite, mit Regel umzugehe, sich i die Perspektive aderer zu versetze sowie eigee Iteresse agemesse zu vertrete. Eie gut etwickelte Sozial kompetez ist u.a. eie wichtige Voraussetzug für die positive Bewältigug des Schuleitritts ud für de weitere Bildugsverlauf. Kider mit ihrer gesamte Persölichkeit wertschätze ud aehme; Selbstwert ud Selbstbewusstsei der Kider durch Lob ud Aerkeug sowie kostruk tive Rückmelduge stärke; Kider im Alltag Aufgabe übertrage, die sie eigestädig erfülle köe, wie z.b. Tiere fütter, Veratwortug für ihre Spielsache überehme Möglichkeite für Kider schaffe, sich regelmäßig mit Gleichaltrige zu treffe, Freudschafte zu schließe ud zu pflege; selbstbestimmtes Rollespiel durch iteressate Requisite ud Materialie arege; Bilderbücher vor lese ud mit de Kider darüber disku tiere; Gesellschaftsspiele ud kooperative Spiele abiete Sachkompetez führt zu Urteils- ud Hadlugsfähigkeit i uter schiedliche Sachbereiche. Dazu zähle z.b. der geschickte Umgag mit Materialie ud Werkzeuge oder die Ketis sachlich richtiger Begriffe. Sachwisse ist ei wichtiger Aspekt dieser Kompetez. Im Jahr vor dem Schul eitritt verfüge Kider meist über eie gut etwickelte Sachkompetez, wie z.b. alltags praktische Fähigkeite, umfagreiches Sach wisse zu bestimmte Theme oder grudlegede mathematische Kompeteze, etwa Erfasse vo Mege. Dies trägt wesetlich zur Stärkug ihres Selbst wertgefühls bei ud steigert ihre Zuver sicht, Probleme ud Herausforderuge löse zu köe. vielfältige Materialie ud Werkzeuge zur Ver - fügug stelle; zur Erweiterug des kidliche Wortschatzes auf sachrichtige Bezeichuge für Werk zeuge ud Tätigkeite achte; vielfältige Möglichkeite zum Erprobe ud Übe uterschiedlicher Tätigkeite schaffe, z.b. eifache hauswirt schaftliche ud hadwerkliche Tätig - keite, Werke ud Gestalte, Umgag mit Medie ud eifache techische Geräte; Erfahruge mit Schrift ud Zahle ermögliche; Experimete durch führe, z.b. mit Eis ud Wasser; Möglichkeite zum Zähle, Messe, Wiege ud Vergleiche utze Bildug ud Kompeteze I 13

14 Lermethodische Kompetez basiert auf der Etwicklug eies Bewusstseis darüber, dass ma lert, was ma lert ud wie ma lert. 14 Dazu zählt das Wisse, dass jeder Mesch währed seies gesamte Lebes lert ud dass es verschiedee Mittel ud Wege des Leres gibt. Zur lermethodische Kompetez gehört auch, sich selbst Ziele zu setze, i Gruppe miteiader ud voeiader zu lere oder aus Fehler zu lere. Wichtig ist auch, sich Iformatioe aus verschiedee Quelle beschaffe zu köe. Mit etwa füf Jahre sid Kider häufig bereits i der Lage, mit Uter stützug Erwachseer ge, Medie utze über ihr eigees Lere achzudeke. Ler - methodische Kompetez ist eie wichtige Grudlage für alle weitere Bildugsprozesse im Lebe eies Mesche ud verdiet deshalb im Jahr vor dem Schuleitritt besodere Aufmerksamkeit. Veräderuge der Kider im Laufe ihrer Etwicklug bespreche, z.b. ahad vo Fotos oder Erzähluge; mit de Kider darüber achdeke, welches Wisse ud Köe sie bisher erworbe habe; sich ahad gaz kokreter Situatioe über eigee Lererfahruge ud die der Kider austausche; Misslugees als Lerchace sehe, z.b. magelde Statik eies Bauwerks für eue Erketisse beim Baue utze; uterschiedliche Wege der Iformatiosbeschaffug vermittel, z.b. Frage stelle, geaues Beobachte, i Sachbücher achschla- metakompetez als übergeordete Kompetez ist die Voraussetzug dafür, eigee Fähigkeite ud Fertigkeite sowie eigees Wisse realistisch eizuschätze ud situatiosbezoge eizusetze. Dadurch köe Kider z.b. erkee, ob sie eie Situatio allei oder ur mit Uterstützug meister köe oder ob sie och dazulere werde müsse. Metakompetez uterstützt Kider u.a. dabei, Heraus forderuge, wie z.b. de Übergag i die Schule, erfolgreich zu bewältige. (Tages-)Elter köe de Erwerb vo Metakompetez arege, idem sie mit Kider gemeisam ahad gaz kokreter Situatioe über ihr aktuelles Wisse ud Köe achdeke ud spreche. 8 Klafki (1996, S. 15), Bäck, Bayer-Chisté & Hajsza (2003) 9 Hartma (1997) 10 Charlotte Bühler Istitut im Auftrag der Ämter der Ladesregieruge der österreichische Budesläder, Magistrat der Stadt Wie & Budesmiisterium für Uterricht, Kust ud Kultur (2009, S. 6) 11 Roth (1968) 12 Gisbert (2004) 13 Gisbert (2002, S. 12) 14 Charlotte Bühler Istitut im Auftrag der Ämter der Ladesregieruge der österreichische Budesläder, Magistrat der Stadt Wie & Budesmiisterium für Uterricht, Kust ud Kultur (2009, S. 10) 14 I Bildug ud Kompeteze

15 3. Bildugsbereiche 3.1 emotioe ud soziale Beziehuge Kider sid vo Geburt a soziale Wese, dere Beziehuge vo Emotioe geprägt sid. 15 Erst allmählich lere sie, ihre Gefühle bewusst wahrzuehme ud i Worte zu fasse. Wichtig dafür ist eie vertrauesvolle Atmosphäre i der Familie oder der Tages - betreuug, i der sich Kider ageomme ud verstade fühle. Emotioe sid ei Ausdruck vo Lebedigkeit, helfe Kider, sich i ihrem eigee Erlebe zu orietiere ud stelle ei wichtiges Kommuikatiosmittel für de itesive Austausch mit der Umwelt dar. Gefühle sollte deshalb iemals ver borge werde. 16 Erwachsee Bezugspersoe begleite Kider bei der Bewäl tigug emotioal herausforderder Situatioe, idem sie für das gesamte Gefühls spektrum der Kider Verstädis zeige. Das bedeutet, auch egativ empfudee oder widersprüchliche Emotioe wie Zor, Wut oder Eifersucht zu akzeptiere ud die Kider dahigehed zu uterstütze, diese Gefühle age messe auszudrücke. Füf- ud sechsjährige Kider sid aufgrud ihrer kogitive ud sprachliche Et wicklug bereits dazu i der Lage, mit Hilfe Erwachseer über ihre eigee Gefühle achzudeke ud mit adere darüber zu spreche. Sie köe de Ausdruck ihrer Emotioe immer besser kotrolliere ud der aktuelle Situatio apasse. Emotioale Kompetez umfasst de bewusste Umgag mit de eigee Gefühle sowie die Fähigkeit, Gefühle aderer zu erkee ud zu verstehe. Vo Empathie spricht ma, we es geligt, sich i die Lage aderer zu versetze, mit ihe mitzufühle ud zu überlege, was adere fühle köte. 17 Emotioale Kompetez ist eie wichtige Voraussetzug dafür, positive soziale Beziehuge aufzubaue ud mitzugestalte sowie lösugsorietiert mit Koflikte umzugehe. Der Eitritt i die Schule wird dadurch erleichtert. Kider im Jahr vor dem Schuleitritt habe bereits vielfältige persöliche ud soziale Erfahruge gemacht, die dazu beitrage, ihr Bild vo sich selbst zu differeziere ud ihre Idetität zu festige. Sie wisse über eigee Stärke ud Schwäche immer besser Bescheid. Die erfolgreiche Bewältigug vo Lersituatioe erfüllt die Kider mit Stolz ud stärkt ihr Selbstwertgefühl ud Selbstvertraue. Dies sid wichtige Bestadteile der Idetität. Besoders itesive Gefühlserfahruge mache Kider i Freudschafte mit adere. 18 Freudschafte brige sowohl viele positive Erlebisse als auch Koflikte oder Meiugsverschiedeheite mit sich. Beide Erfahruge sid wichtige Lerfelder für die Etwicklug persoaler ud sozialer Kompetez. Füfud sechsjährige Kider sid häufig bereits i der Lage, kurzfristige Frustratioe zu ertrage ud gemeisam ach Bewältigugsstrategie für ihre Koflikte zu suche. Dadurch köe stabile ud tragfähige Beziehuge zwische Kider etstehe. Voraussetzug dafür ist die Etwicklug eier kostruktive Kofliktkultur i der Familie bzw. Tagesbetreuug. (Tages-)Elter uterstütze Kider bei der Bearbeitug vo Koflikte, idem sie die Kider arege, eigee Bewältigugs strategie zu fide. Dadurch stärke sie die Hadlugsfähigkeit der Kider sowie dere Veratwortugsbewusstsei. Bildugsbereiche: Emotioe ud soziale Beziehuge I 15

16 K o m p e t e z e füf- ud sechsjähriger Kider Aufbaued auf bisher erworbees Wisse ud Köe erweiter ud differeziere Kider im Jahr vor dem Schuleitritt ihre Kompeteze, wie z.b.: B e i s p i e l e (Tages-)elter uter stütze Kider beispielsweise durch folgede Impulse: eigee Gefühle ud Stimmuge bewusst wahrehme, situatios agemesse zeige ud/oder sprachlich ausdrücke, z.b. Ich bi zorig, weil du mir icht zuhörst., Ich freue mich so, weil wir heute i de Tiergarte gehe! formu liere, z.b. Wovor habe ich Agst? Was bereitet mir Freude? ; Kider persöliche Abgrezug ermög liche, z.b. sich zurückziehe ud allei sei dürfe Gefühle ud Reaktioe aderer wahrehme, iterpretiere ud agemesse darauf reagiere; die Greze aderer respektiere; die Sichtweise aderer achempfide (Empathie) Gefühle der Kider erst ehme ud beee; gemeisam mit de Kider überlege, wie sie mit ihre Gefühle kostruktiv umgehe köe; dabei helfe, Auslöser für Gefühle zu eigee Gefühle als (Tages-)Elter verbalisiere, damit die Kider sie achvollziehe köe; Gefühle, die durch Hadluge oder Äußeruge der Kider ausgelöst werde, rück melde, z.b. Es freut mich, we du dich bedakst, ich helfe dir gere, Es macht die adere Kider traurig, we du sie beschimpfst über idividuelle Stärke ud Schwäche Bescheid wisse ud sie als Teil der eigee Persölichkeit aehme sich uterschiedliche soziale Be ziehuge ud Aforderuge a passe ud etspreched ver halte, z.b. gelte bei de Großelter teilweise adere Umgagsforme als daheim, gege über vertraute Persoe köe Gefühle aders ausgedrückt werde gemeisam mit adere Kider über eie lägere Zeitraum zusam mearbeite, eie gemeisame Aufgabe bewältige Kofliktsituatioe gemeisam ach Bewäl - tigugsstrategie suche ud diese umsetze, z.b. sich beim Schaukel ab wechsel, Verei - baruge treffe, Regel fide ud diese eihalte Kider Rückmeldug über ihre Stär ke ud Begabuge gebe; bei der Überwidug vo Schwäche helfe, auch kleie Fortschritte betoe Möglichkeite schaffe, damit Kider verschiedee soziale Bezüge kee lere ud dabei eigee Erfahruge mache köe, z.b. beim Eikaufe selbst Bestelluge aufgebe, adere (Tages-)Familie besuche gegeseitige Hilfe uter de Kider förder ud betoe; Situatioe plae, die eie Zusammearbeit der Kider erforder, z.b. eie Obstsalat zubereite, über mehrere Tage a eiem Bild arbeite viele Möglichkeite zum Spiele mit adere Kider gebe; i Koflikt situatioe beim Fide eigeer Bewältigugs wege uterstütze; Bücher ud Ge schichte zu diesem Thema abie te; kritische Aus eiader setzug mit Gewalt ud Kriegs spielzeug arege 16 I Bildugsbereiche: Emotioe ud soziale Beziehuge

17 eigee Wüsche ud Aliege auf schiebe, Impulse kotrolliere ud Ettäuschuge aushalte, z.b. bei der Rutsche astelle ud warte, eie Überraschug für jemad adere icht verrate zwische absichtliche ud zufällige Had - luge als Auslöser für Koflikte uterscheide Versöhugsstrategie awede Wüsche der Kider erst ehme; eie mög - liche Erfüllug i abseh barer Zeit zusage ud dies da auch eihalte bzw. begrüde, warum Wüsche icht erfüllt werde köe; Kider beim Warte auf ei bestimmtes Ereigis helfe, z.b. mit eiem Kaleder Möglichkeite aufzeige, wie eie Hadlug iterpretiert werde köte, z.b. ka es ei Missgeschick sei, de Bausteiturm eies adere Kides umzustoße, oder aber ei Ausdruck vo Wut oder Ablehug Kider arege, Rituale zur Ver söhug zu etwickel; auch als Erwachsee/r de erste Schritt zur Versöhug tu; Wiedergut machugs geste der Kider aehme ud ihe das Gefühl vermittel, icht achtraged zu sei Spiel- ud Lerumgebug (Tages-)Elter uterstütze füf- ud sechsjährige Kider durch eie etwicklugsförderde Spiel- ud Lerumgebug bei der Weiteretwicklug ihrer Kompeteze, z.b. durch: Rückzugsmöglichkeite, kuschelige Bereiche Bücher ud Bilder, die Gefühle oder Koflikte thematisiere Utesilie für de Ausdruck uterschiedlicher Gefühle im Rollespiel, z.b. Schmik stifte, Maske, Istrumete, Hadpuppe, lustige Verkleiduge Materialie zum kreative Gestalte, z.b. To, Figerfarbe kooperative Spiele ud Materialie, z.b. Schwugtuch 15 Bäck, Bayer-Chisté & Hajsza (2003) 16 Pfeffer (2005a, 2005b) 17 Bäck, Bayer-Chisté & Hajsza (2003, S. 107) 18 Charlotte Bühler Istitut im Auftrag der Ämter der Ladesregieruge der österreichische Budesläder, Magistrat der Stadt Wie & Budesmiisterium für Uterricht, Kust ud Kultur (2009, S. 12) Bildugsbereiche: Emotioe ud soziale Beziehuge I 17

18 3.2 ethik ud Gesellschaft ethik befasst sich mit Frage ach dem Wert ud der Würde des mesche sowie ach gerechtem ud ugerechtem Hadel. 19 Sie umfasst die Norme ud Werte, die ierhalb eier Gesellschaft gültig sid, ud betrifft de gesamte Bereich meschliche Hadels, wie z.b. de Umgag miteiader oder mit der Natur. Kider wachse vo Geburt a mit de Werthaltuge ud Regel ihrer Bezugsgruppe auf ud verierliche diese. Die pluralistische Gesellschaft, i der wir lebe, ist durch eie Vielfalt a Wertesysteme gekezeichet. Auch Kider begege möglicherweise uterschiedliche Hadlugsorme, etwa i der Tagesbetreuug oder durch Medieerfahruge. Für Tageselter ist es daher zuächst wichtig, dem familiäre Wertesystem der Kider Akzeptaz etgegezubrige. Da ist es Kider möglich, sich kritisch mit uterschiedliche Werte ud Norme auseiader zusetze. Vielfalt bzw. Diversität ist ei wichtiges Merkmal userer Gesellschaft ud wird z.b. i verschiedee Fähig - keite, Traditioe oder Kulture der Mesche sichtbar. Im Zusammelebe mit Kider sollte Vielfalt als Bereicherug ud Ler chace für alle agesehe werde. I eier Atmosphäre, die durch Offeheit ud Neugier gegeüber Neuem geprägt ist, köe sich Kider evetuell uterstützt durch passede Bücher oder Geschichte mit der Verschiede artigkeit vo Mesche auseiader setze. Auch der Austausch über uterschiedliche religiöse Traditioe z.b. ierhalb der Kidergruppe bei Tageselter oder im Bekatekreis der Kider ka die Etwicklug vo Respekt gegeüber der Vielfalt der Mesche förder. 20 Philosophische Gespräche mit Kider biete eie Möglichkeit, Sifrage ud moralische Fragestelluge aufzugreife. Mit zuehmedem Alter beschäftige sich Kider immer mehr mit Gerechtigkeit ud Moral ud lege Wert auf das Eihalte vo Regel. Sie verstehe, dass es für ei geligedes Miteiader wichtig ist, sich auf geltede Regel verlasse zu köe. Regel für das Zusammelebe i der Gruppe sollte so weit wie möglich gemei sam mit de Kider gefude ud formuliert sowie gegebeefalls auch verädert werde. Füfud Sechsjährige sid aufgrud ihrer soziale, kogitive ud sprachliche Kompeteze i der Lage, eigee Idee ud Vorschläge kostruktiv i de Prozess der Regelfidug bzw. -äderug eizubrige. Dazu brauche sie ei verstädisvolles Umfeld ud viele Möglichkeite zur Partizipatio, das heißt zur Beteiligug ud Mitgestaltug. Dabei werde Kider mit ihre Wüsche, Vor stel lu ge ud Meiuge erst geomme. Auf diese Weise lere sie, Verat wortug für sich ud adere zu überehme. Die Ketisse ud Fähigkeite, die Kider dabei erwerbe, bilde die Basis für das Lebe i eier demokratische Gesellschaft. 18 I Bildugsbereiche: Ethik ud Gesellschaft

19 K o m p e t e z e füf- ud sechsjähriger Kider Aufbaued auf bisher erworbees Wisse ud Köe erweiter ud differeziere Kider im Jahr vor dem Schuleitritt ihre Kompeteze, wie z.b.: über Werte, Norme ud Regel ihrer Umwelt Bescheid wisse, sich eie eigee Meiug dazu bilde ud diese auch begrüde B e i s p i e l e (Tages-)elter uter stütze Kider beispielsweise durch folgede Impulse: Regel gegeüber de Kider begrüde; Kider die Möglichkeit biete, ihre eigee Meiuge ud Asichte zu Verhaltesregel zu formuliere, z.b. zu Ordugs- oder Höflichkeitsregel über die eigee Biografie ud die Lebes - geschichte aderer Mesche achdeke ud erkee, dass das Lebe der Mesche kulturelle Eiflüsse uterliegt, z.b. durch de Vergleich des eigee Lebes mit dem der Großelter oder mit dem vo Kider i adere Läder gemeisam Fotoalbe, Videos ud Erierugsstücke betrachte ud dazu erzähle; aus der Zeit be richte, als die Kider och icht gebore ware; ach Urlaubsreise die Lebesgestaltug aderer Mesche thematisiere; Frage der Kider über adere Kulture z.b. a Had vo Sach bücher beatworte ud ihre Beobachtuge durch sachrichtige Iformatioe ergäze Vorteile vo Verschiedeheit er kee ud ütze, z.b. vo adere Kider i fremde Sprache grüße oder zähle lere Begabuge ud Lerwege aderer Kider erkee ud beachte, z.b. auf jügere oder lagsamere Kider Rücksicht ehme demokratische Etscheiduge ver stehe ud akzeptiere, die eigee Meiug vertrete ud dadurch a Etscheidugsprozesse teilehme de Wert vo Solidarität erkee, sich eier Gruppe zugehörig fühle ud sich solidarisch zeige idividuelle Stärke ud Begabuge jedes Kides im Alltag beachte, wert schätze ud ütze, z.b. wer ket witzige Auszählreime, wer gestaltet kreative Glückwuschkarte für besodere Alässe? Begeguge mit adere Kider ältere, jügere, Kider mit beso dere Bedürfisse oder Begabu ge ermögliche ud Zeit ud Raum gebe, miteiader zu spiele ud eiader kee zu lere Kider i Etscheiduge, die sie selbst betreffe, mit eibeziehe, z.b. über ei Spiel oder ei Ausflugsziel abstimme; uterschiedliche Abstim mugsrituale eiführe, z.b. Had hebe, ei Symbol auf ei Plakat oder auf eie Liste klebe; Spielregel gemeisam mit de Kider fest lege oder vorgegebee Spielregel veräder; Kider beim Formuliere ihrer Meiug uterstütze Fairplay im Alltag eiübe, z.b. bei Bewegugsspiele auf gleiche Chace ud Bediguge für alle Beteiligte achte; Gemeischafts erlebe uterstütze, z.b. i der Geschwistergruppe, i der Tages betreuug, ud als Gruppe a Verastaltuge teilehme Bildugsbereiche: Ethik ud Gesellschaft I 19

20 Spiel- ud Lerumgebug (Tages-)Elter uterstütze füf- ud sechsjährige Kider durch eie etwicklugsförderde Spiel- ud Lerumgebug bei der Weiteretwicklug ihrer Kompeteze, z.b. durch: verschiedee Medie, die uterschiedliche Werthaltuge ud Norme thematisiere, zum Hiterfrage arege ud de Erfahrugshorizot erweiter, wie z.b. Bücher, DVD, CD, Bilder ud Spiele, die Mesche verschiedeer Kulture, verschiedee Alters ud Geschlechts, mit verschiedee Fähigkeite uabhägig vo Rolleklischees zeige Zubehör für das Rollespiel, z.b. Kleidugsstücke ud Alltagsgegestäde aus frühere Zeite, aus adere Läder ud Kulture, Materialie, die sowohl für Mädche als auch für Bube iteressat sid 19 ebd. 20 Rössl (2007) 20 I Bildugsbereiche: Ethik ud Gesellschaft

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