Anhang. 9/2 Abkürzungen, Erläuterungen. 9/18 Siemens Industry Training 9/19 Kursübersicht

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1 Siemens AG 2014 /2 Abkürzungen, Erläuterungen /18 Siemens Industry Training /1 Kursübersicht /20 Normen und Approbationen /20 CE-Kennzeichen /21 Qualitätsmanagement Zertifikate /22 Ansprechpartner bei Industry Automation and Drive Technologies /23 Siemens Solution Partner Automation /24 Siemens Automation Cooperates with Education /24 Know-how aus der Praxis /26 Online-Dienste /26 Informationen und Bestellmöglichkeiten im Internet und auf DVD /27 Informations- und Downloadcenter Social Media, Mobile Media /28 Industry Services /28 Ihre Maschinen und Anlagen können mehr mit Industry Services /2 Industry Services über den gesamten Lebenszyklus /33 Sicherheit elektronischer Geräte /34 Softwarelizenzen /36 Verkaufs- und Lieferbedingungen Exportvorschriften Siemens IK PI 2015

2 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung 1 10 Gigabit Ethernet Standard für die Datenübertragung von 10 Gbit/s auf Glasfaserund Kupferkabel 1000BaseT Gigabit Ethernet; Standard für die Datenübertragung von 1000 Mbit/s auf Kupferleitungen 100BaseFX Fast Ethernet Standard für Datenübertragung auf Glas-Lichtwellenleiter 100BaseT Fast Ethernet Standard 10Base2 Standard für die Übertragung von 10 Mbit/s-Ethernet auf dünnen Koaxialkabeln; Segmentlänge 185 m 10Base5 Standard für die Übertragung von 10 Mbit/s-Ethernet auf Koaxialkabeln (Yellow Cable); Segmentlänge 500 m 10BaseFL Standard für die Übertragung von 10 Mbit/s-Ethernet auf Glasfaserkabeln (Fiber Link) 10BaseT Standard für die Übertragung von 10 Mbit/s-Ethernet auf Twisted Pair-Kabeln 3 2G Zweite Generation des Mobilfunkstandards (s. auch GSM/GPRS) als digitaler Nachfolger der analogen Mobilfunksysteme. 2.5G Erweiterung der zweiten Generation des Mobilfunkstandards für höhere Bitraten (s. auch EGPRS) 3G Dritte Generation des Mobilfunkstandards (s. auch UMTS) mit deutlich höheren Datenübertragungsraten und weltweiter Verfügbarkeit 4G Vierte Generation des Mobilfunkstandards (s. auch LTE) als Nachfolger von 3G/UMTS mit höherer Übertragungsrate. A Access Point Über Access Point können Wireless LANs an drahtgebundene Ethernet-Netze angebunden werden. Ferner kann mit dem Gerät die Reichweite einzelner Wireless LAN Komponenten erweitert werden. ACL Access Control List Liste mit MAC Adressen, die zum Zugriff auf das Funknetz berechtigt sind Ad-hoc-Netz Funknetz zwischen zwei WLAN Clients bzw. Endgeräten (z.b. Laptops) (Point-to-point) AES Advanced Encryption Standard Starker Veschlüsselungsmechanismus in Funknetzen zum Schutz vor Abhören und fremdem Zugriff Aktor Stellglied ALI Application Layer Interface Schnittstelle zur Anwendungsschicht; sie bildet die Schnittstelle eines Anwendungsprozesses auf die standardisierte Schnittstelle der Anwendungsschicht ab und umgekehrt. Antennen Diversity Verfahren, bei dem ein Funkempfänger mit zwei Antennen ausgerüstet wird und aus zwei empfangenen Signalen das bessere auswählen kann Antennengewinn Durch geeignete Bauform erzielte Verbesserung (passiv!) der Antenne im Vergleich zu einem isotropen Strahler AP Automation Protocol Automatisierungsprotokoll Schichten 5 bis 7 des ISO-Referenzmodells ASIC Application Specific Integrated Circuit Anwendungsspezifisches IC AS-Interface Aktor-Sensor-Interface Leitung für den direkten Anschluss einfacher binärer Sensoren und Aktoren (Übertragung geringer Informationsmengen) ATEX Zulassung für explosionsgeschütze Bereiche ATM Asynchronus Transfer Mode Technik, bei der der Datenverkehr in kleinere Pakete mit fester Länge und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird AUI Attachment Unit Interface Schnittstelle gemäß IEEE /2 Siemens IK PI 2015

3 Begriff Bedeutung Erläuterung Abkürzungen, Erläuterungen A Autocrossover Funktion, die die automatische Kreuzung zwischen den Sende- und Empfangsleitungen an Twisted Pair-Schnittstellen ermöglicht. Autonegotiation Konfigurationsprotokoll im Ethernet. Geräte am Netz vereinbaren vor der eigentlichen Datenübertragung einen Übertragungsmodus, den jedes beteiligte Gerät beherrscht (1.000 MBit/s, 100 Mbit/s oder 10 Mbit/s, Full Duplex oder Half Duplex). Autosensing Fähigkeit eines Gerätes, automatisch die Datenrate (10 Mbit/s oder 100 Mbit/s oder MBit/s) zu erkennen und mit dieser zu senden und zu empfangen. AWG American Wire Gauge US-Standard. Auch bekannt als Brown and Sharp (B&S) Wire Gauge. Er gibt den Durchmesser von Kupferleitungen an. B BERO BFOC Broadcast Berührungsloser Endschalter Näherungsschalter mit rückgekoppeltem Oszillator Bayonett Fiber Optic Connector Rundruf in einem Computernetzwerk B+B Bedienen und Beobachten standardisierter Steckverbinder für Glas-Lichtwellenleiter mit Bajonett-Verriegelung; man verwendet dafür auch den Ausdruck "ST" (siehe ST-Steckverbinder) Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden Burst Kurzzeitig erhöhte Netzlast aufgrund von Datenschauer bzw. Meldeschwall C CBA Component Based Automation Unterstützt die Modularisierung im Maschinen- und Anlagenbau durch das anlagenweite, grafische Zusammenführen von verteilten Anwendungen. Component based Automation basiert auf dem PROFINET-Standard der PNO. CD Compact Disc CSD Circuit Switched Data Datenübertragung über eine GSM-Wählverbindung CHAP Challenge Handshake Authentication Protocol Authentifizierungsprotokoll Channel Bonding Mit Hilfe der sogenannten Kanalbündelung (Channel Bonding) werden zwei Kanäle gleichzeitig genutzt. In Verbindung mit der MIMO- Technologie nach IEEE n können Brutto-Datenraten von bis zu 450 Mbit/s erreicht werden. CLI Command Line Interface Alfanumerische Kommandoschnittstelle für Parametrierung und Diagnose über serielle Schnittstelle oder TELNET CLIP Client/Server- Kommunikation Calling Line Identification Presentation Prinzip der Verbindungsaufnahme Übermittlung der Rufnummer des Anrufers (CLIP) ist ein Leistungsmerkmal für ankommende Anrufe und kann nur für diese aktiviert oder deaktiviert werden. Der Netzteilnehmer, der eine Verbindung aufnimmt, wird als Client bezeichnet. Ein Server dagegen ist der Teilnehmer, zu dem eine Verbindung aufgebaut wird. CM Communications Metallic UL-Zulassung für Kupferleitungen für den Einsatz in Gebäuden nach Section (d) des NEC. Flammen breiten sich nicht vom Kabel nach oben der Kabelwanne aus beim Vertical Tray Flame Test in UL 1685, "Vertical-Tray Fire-Propagation and Smoke Release Test for Electrical and Optical-Fiber Cables". Communication Module Baugruppe für Kommunikationsaufgaben, die in einem Automatisierungssystem als Schnittstellenerweiterung der CPU verwendet wird CMG UL-Zulassung einer Kupferleitung zur Verlegung in Leitungsbündeln (General Purpose) CMIP Common Management Information Protocol Siemens IK PI 2015 /3

4 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung C CMIS Common Management Information Service CMP Plenum Cable (Kupfer) UL-Zulassung einer Kupferleitung zur Verlegung in abgehängten Decken und Unterböden, ohne zusätzlichen Schutz CMR Riser Cable (Kupfer) UL-Zulassung einer Kupferleitung zur Verlegung zwischen zwei Stockwerken eines Gebäudes CMX Kabel für den Einsatz in Gebäuden in einem Kabelkanal bzw. in einem nicht brennbaren Schlauch. Die ungeschütztenleitungen oder Kabel dürfen 3 Meter nicht überschreiten. CMX Typkabel darf das Prädikat "Outdoor" tragen. Dieses Kabel erfüllt die Bedingungen der VW-1 Flame Test Requirements (Flammentestvorschriften) wie sie in UL 1581 festgelegt sind. CoL Certificate of License Lizenzurkunde, die einem Softwareprodukt beiliegt und den rechtmäßigen Besitz einer Softwarelizenz dokumentiert. COM/DCOM Component Object Model / Distributed Component Object Model COM ist ein grundlegendes Objektmodell. Es erlaubt, dass ein Objekt seine Funktionalität anderen Komponenten zur Verfügung stellt. DCOM ist eine Erweiterung von COM zur Kommunikation über ein Netzwerk. CP Communication Processor Anschaltungsbaugruppe für Kommunikationsaufgaben CPU Central Processing Unit Zentralbaugruppe, z.b. für SIMATIC S5/S7 CSD Circuit Switched Data Modembetrieb CSMA/CD Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection Kollisionszugriffsverfahren für Bussysteme Industrial Ethernet nach IEEE D DA Destination Address dbi Einheit für den Antennengewinn im Vergleich zu einem isotropen Rundstrahler DCP Discovery and Configuration Protocol Definiert die Vergabe der IP-Parameter mit herstellerspezifischen Projektier-/Programmiertools oder im anlagenweiten Engineering, z.b. im PROFINET-Verschaltungseditor DDE Dynamic Data Exchange Windows-Schnittstelle DDL Direct Data Link DDLM Direct Data Link Mapper Deterministik Vorhersagbarer Datenverkehr und definierte Antwortzeiten DHCP Dynamic Host Configuration Protocol De-facto-Standard zur Vergabe von dynamischen IP-Adressen Diversity Funkempfänger mit zwei Antennen zur Auswahl des besten Signales DLL Dynamic Link Library Sammlung von Funktionen, die mehreren Programmen zur Verfügung stehen, aber nur einmal in den Speicher geladen werden (Windows/Windows NT Feature). DLPI Data Link Protocol Interface DNP3 Distributed Network Protocol Kommunikationsstandard für die Fernwirktechnik; es wird als allgemeines Übertragungsprotokoll zwischen Leitstation und Unterstation eingesetzt Domain-Services Anwendungsdienstgruppe, die Dienste für Down-/Upload von logisch zusammenhängenden Speicherbereichen enthält. DP Dezentrale Peripherie Ein- oder Ausgabebaugruppen, die dezentral von der CPU (Zentraleinheit der Steuerung) eingesetzt werden. Die Verbindung zwischen dem Automatisierungsgerät und der Dezentralen Peripherie kann über das Bussystem PROFIBUS DP erfolgen. DPRAM Dual Port Random Access Memory /4 Siemens IK PI 2015

5 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung D DSSS Direct Sequence Spread Spectrum Spreizbandübertragungsverfahren (IEEE b) DV Datenverarbeitung Früher auch als elektronische Datenverarbeitung (EDV) bezeichnet DVD Digital Versatile Disc digitales optisches Speichermedium E E/A Ein-/Ausgabe EEMS Erweiterte elektromechanische Schnittstelle EG Erweiterungsgerät EGPRS Enhanced GPRS Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens (2.5G) Eigensicher Ex-Schutzmaßnahme nach DIN EIRP EMV Equivalent isotropic radiated power Elektromagnetische Verträglichkeit Die Sendeleistung die man einem isotropen Strahler zuführen müsste, damit dieser effektiv die gleiche Leistung abstrahlt, wie eine andere Antenne in einer bestimmten Richtung. Ein isotroper Strahler ist eine theoretische Antenne, die in alle Richtungen gleichmäßig (isotrop) abstrahlt und als unendlich klein angenommen wird. ER Erweiterungsrack Erweiterungskomponente für die SIMATIC ERP Enterprise Resource Planning Bezeichnung für Systeme und Softwarelösungen, die den Geschäftsprozess koordinieren und planen helfen, z.b. SAP R3, Peoplesoft, BAAN. ERTEC Enhanced Real-Time Ethernet Controller ESD Electro static discharge Spannungsfestigkeit Ex Eigensicher Schutzmaßnahme nach DIN EN Der Industrial Ethernet ASIC ist ein hochperformanter Ethernet- Controller, optimiert für PROFINET mit integrierter Switch-Funktionalität und Prozessor Entsprechend gekennzeichnete Baugruppen dürfen auch innerhalb explosionsgefährdeter Bereiche eingesetzt werden. (Vorschriften beachten!) F FB Funktionsbaustein FC FastConnect Schnellmontagesystem für Ethernet- und PROFIBUS-Kabel und Stecker FC Function Call Funktionsablauf FDDI Fiber Distributed Data Interface Von ANSI standardisiertes Hochgeschwindigkeitsnetz für die Datenübertragung bis zu 100 km mit einer Bitrate von 100 Mbit/s. Als Übertragungsmedium dienen gegenläufige Glasfaser-Doppelleitungen. FDL Fieldbus Data Link Schicht 2 bei PROFIBUS; sie besteht aus Fieldbus Link Control (FLC) und Medium Access Control (MAC). FDX Full Duplex Fähigkeit eines Gerätes gleichzeitig Daten zu senden und zu empfangen. Bei Full Duplex ist die Kollisionserkennung deaktiviert. Ein Full Duplex-fähiges Gerät kann Datenpakete zwischenspeichern. FE Fast Ethernet Telegramme mit 100 Mbit/s werden im Vergleich zu Ethernet mit 10 Mbit/s wesentlich schneller transportiert und belegen den Bus dadurch nur für sehr kurze Zeit. Fernwirken (Telecontrol) ist die Anbindung räumlich weit verteilter Prozessstationen an ein oder mehrere zentrale Leitsysteme. Für die Kommunikation zur Überwachung und Steuerung werden dabei verschiedene öffentliche oder private Netze genutzt. Der ereignisgesteuerte oder zyklische Austausch der Prozessdaten erfolgt über spezielle Fernwirkprotokolle und ermöglicht dem Bedienpersonal die effektive Führung des Gesamtprozesses. Siemens IK PI 2015 /5

6 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung F Ferndiagnose und Fernwartung (Teleservice) Teleservice ist der Datenaustausch mit räumlich entfernten technischen Anlagen (Maschinen, Anlagen, Computern etc.) zum Zweck der Fehlererkennung, Diagnose, Wartung, Reparatur oder Optimierung. FHSS Frequency Hopping Spread Spectrum Frequenzsprung-Spreizbandübertragungsverfahren, das z.b. bei Bluetooth verwendet wird. Filtering Ein Switch filtert Datenverkehr anhand der Quell- und Zieladressen in einem Datenpaket. Ein ankommendes Datenpaket wird vom Switch nur an den Port weitergeleitet, an dem das Endgerät mit der entsprechenden Zieladresse angeschlossen ist. FIFO-Prinzip First in first out Die Übertragung bei Fernwirktechnik erfolgt unabhängig von der jeweiligen Priorität FIM Field Interface Module Firewall Software- oder Hardware-Komponente, die den Datenzugriff auf einen PC bzw. zwischen miteinander verbundenen Netzwerken entsprechend gegebener Sicherheitsbeschränkungen ermöglichen oder ausschließen. FM US-Zertifikat zur Installation von Geräten an gefährlichen Orten (Factory Mutual Research) FMS Fieldbus Message Specification Obere Teilschicht von Schicht 7 bei PROFIBUS; sie umfasst die Funktionen Protokollmaschine, Generierung der PDUs sowie Codierung/Decodierung und Interpretation der Protokolldateneinheit. FO Fiber Optic Lichtwellenleiter Forced Roaming automatisches Roaming bei Unterbrechung der Kabelverbindung des Access Points FRNC Flame Retardent Non Corrosive Schwerentflammbares, halogenfreies Mantelmaterial einer Leitung FTS Fahrerloses Transportsystem Bewegte, führerlose Maschinenteile Full Duplex Fähigkeit eines Gerätes gleichzeitig Daten zu senden und zu empfangen. Bei Full Duplex ist die Kollisionserkennung deaktiviert. Funktionserde Funktion für interne Erdschlussüberwachung und dient zum Schutz vor gefährlichen Berührungsspannungen G Gateway Intelligente Verbindung zwischen einem lokalen Netz und externen Netzwerken mit völlig anderer Struktur GHz Gigahertz Einheit zur Angabe von Frequenzen, z.b. 2,4 GHz Gigabit Ethernet Gegenüber Fast Ethernet ist Gigabit Ethernet mit 1 Gbit/s um den Faktor 10 schneller, die Busbelegung verkürzt sich auf 1/10 der Zeit. GMRP GARP (Generic Attribute Registration Protocol) Multicast Registration Protocol Mit GMRP können Switches die Weiterleitung von Multicast-Nachrichten steuern. Ein Host meldet sich für eine Multicast-Adresse an oder ab. Dementsprechend leitet der verwaltende Switch entsprechende Multicasts an ihn weiter oder nicht. Dadurch wird die Ausbreitung von Multicasts eingedämmt und die Netzlast reduziert. GP General Purpose Speziell für den amerikanischen und kanadischen Markt ist eine UL-Listung (Sicherheitsstandard) für Netzwerkleitungen erforderlich. Die Anforderungen für die entsprechenden Zulassungen richten sich nach dem Verlegeort der Leitung im Gebäude. Dies betrifft alle Leitungen, die von einer Maschine zu einem abgesetzten Schaltschrank verlegt werden müssen und dabei auf am Gebäude befestigten Kabelpritschen geführt werden. GPRS General Packet Radio Service Paket vermittelnder mobiler Kommunikationsdienste auf Basis von GSM-Kanälen. GPRS ermöglicht schnelle Kommunikation mit hohen Datenraten und ist vor allem für mobilen Internetzugriff interessant. /6 Siemens IK PI 2015

7 Begriff Bedeutung Erläuterung Abkürzungen, Erläuterungen G GPS Global Positioning System Satellitengestütztes System zur Bestimmung der Position eines GPS-Empfängers. Durch drei der insgesamt 24 Satelliten kann ein GPS-Empfänger weltweit eindeutig lokalisiert werden. GPS-Empfänger sind typischerweise in Navigationssysteme eingebunden. GSD General Station Description Eine GSD enthält eine XML-basierte Beschreibung der Eigenschaften von IO-Devices wie Kommunikationsparameter sowie Anzahl, Art, Konfigurationsdaten, Parameter und Diagnoseinformationen von Modulen GSM Global System for Mobile Communication Weltweiter Standard für Mobil-Kommunikation GVRP Generic VLAN Registration Protocol H HARDNET Software auf Basis von Kommunikationsbaugruppen mit eigenem Mikroprozessor HART Highway Addressable Remote Transducer Protokoll für busadressierte Feldgeräte; es ist kein Feldbus, sondern eine Variante der digitalen Feldkommunikation, die viele Funktionalitäten von Feldbussen beinhaltet HCS Marke von Spectran Specialty Optics HDX Half Duplex Ein Gerät kann zu einem Zeitpunkt entweder Daten empfangen oder senden. H-Kommunikation Hochverfügbare Kommunikation Hochverfügbare redundante Kommunikation mit SIMATIC S7-H- Systemen HMI Human Machine Interface Bedien- und Beobachtungs-Produkte/-Systeme bei Siemens HRP High Speed Redundanz Protokoll Für den Einsatz in hoch verfügbaren Anlagennetzen ist eine schnelle Redundanz im Ring mit High Speed Redundancy realisierbar. Die Rekonfigurationszeit bei 50 Switches im Ring dauert max. 300 ms. HTB Hantierungsbaustein HTB sind Standard-Funktionsbausteine, die den Datenaustausch mit Baugruppen ermöglichen, die über eine Kacheladressierung verfügen. HTML Hypertext Markup Language Beschreibungssprache für WWW-(World Wide Web) Seiten HTTP Hypertext Transfer Protocol Übertragungsprotokoll für Web-Seiten im Internet Hub Aktive Netzwerkkomponente mit Repeaterfunktionalität, Synonym für Sternkoppler I ICMP Internet Control Message Protocol Weiteres Protokoll auf der Internetschicht, neben dem Internetprotokoll (IP); es dient zum Austausch von Fehler- und Informationsmeldungen bei IP-, TCP- und UDP-Protokollen. ICMP-Pakete werden immer als IP-Datagramm verschickt. Es dient dazu, Hosts günstigere Routen zu einem Ziel bekanntzugeben, über Routing-Probleme zu informieren oder Verbindungen wegen Problemen im Datennetz abzubrechen. Auf ICMP basieren die Kommandos ping und traceroute. Die Meldungen des ICMP sind in zwei Klassen eingeteilt: die Fehlermeldungen und die Informationsmeldungen. IE Industrial Ethernet Zellennetz nach dem internationalen Standard IEEE (Ethernet), ausgelegt für den industriellen Bereich IEC IEEE IEEE 802 International Electrotechnical Commission Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Behörde zur Standardisierung in der Elektrotechnik LAN/WAN Standards Committee Siemens IK PI 2015 /7

8 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung I IEEE IEEE a IEEE b IEEE g IEEE i IEEE n IEEE IEEE 802.3af IEEE 802.3u IGMP Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Institute of Electrical and Electronics Engineers Internet Group Management Protocol Standard für Funknetze (ursprünglich im 2,4 GHz-Band mit Übertragungsraten bis 2 Mbit/s). Standard für Funknetze im 5 GHz-Band mit Übertragungsraten bis 54 Mbit/s. Standard für Funknetze im 2,4 GHz-Band mit Übertragungsraten bis 11 Mbit/s Standard für Funknetze im 2,4 GHz-Band mit Übertragungsraten bis 54 Mbit/s. Abwärtskompatibel zu IEEE b. Erweiterte Sicherheitsarchitektur für den Standard, gültig für IEEE a/b/g; beinhaltet TKIP und AES Der Standard IEEE n nutzt zur Datenübertragung die Technik MIMO (Multiple In, Multiple Out). Verbreiterung der Übertragungskanäle von 20 MHz auf 40 MHz und der Einsatz von drei Antennen erhöht die Bruttodatenrate auf 450 Mbit/s. Arbeitsgruppe Ethernet Standard, der die Übertragung von Energie und Daten über eine Leitung definiert (siehe Power-over-Ethernet) Arbeitsgruppe Fast Ethernet Protokoll zur Lastbegrenzung bei Einsatz von Multicast-basierten Protokollen, z.b. bei Video-Überwachung IM Interface Module Anschaltung INA Intel Network Architecture IO-Controller Steuerung bei PROFINET IO, in der das Automatisierungsprogramm abläuft IO-Device Dezentral zugeordnetes Feldgerät, das einem IO-Controller zugeordnet ist IO-Supervisor Programmiergerät/PC mit Inbetriebnahme- und Diagnosefunktionen bei PROFINET IO IP Internetwork Protocol Das IP-Protokoll ist für sich allein verbindungslos und unzulässig. Die wichtigste Angabe ist die eindeutige IP-Adresse. Die Datenblöcke werden unabhängig voneinander an den Zielrechner geschickt. Dabei wird von IP keine Vereinbarung mit dem Zielrechner getroffen. Es gibt keine Ende-zu-Ende-Fehlerkontrolle. Telegramme können in einer anderen Reihenfolge ankommen als sie abgeschickt wurden. Für die Zusammensetzung in der richtigen Reihenfolge ist TCP verantwortlich. IP Alive Überwachungsfunktion für IP-Verbindungen ipcf Industrial Point Co-ordindation Function Funktionserweiterung des Standards IEEE für Anwendungen mit Bedarf an Echtzeit und Deterministik (vorhersagbare Antwortzeiten). Dadurch wird schnelles Roaming (Rapid Roaming) bewegter Teilnehmer von einem Funkfeld zum nächsten ermöglicht und die drahtlose und sichere PROFINET IO-Kommunikation mit dem SIMATIC Mobile Panel 277F IWLAN unterstützt. ipcf-mc ipcf Management Channel Weiterentwicklung zu ipcf; dieser Modus ist einzusetzen, wenn sich IWLAN-Teilnehmer,die ebenfalls ipcf-mc unterstützen, auf beliebigen Strecken frei im Funkfeld bewegen (besonders bei Verwendung von omnidirektionalen Antennen) und dabei deterministisch Daten austauschen sollen. IPX Protokolle der ISO-Schichten 1 4 IP20 Geräteschutzklasse; Schutz gegen Berührung mit den Fingern und gegen Eindringen fester Fremdkörper mit Durchmessern größer als 12 mm; kein besonderer Wasserschutz /8 Siemens IK PI 2015

9 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung I IP30 Geräteschutzklasse; Schutz gegen Berührung mit Werkzeugen, Drähten usw. über 2,5 mm Durchmesser und gegen Eindringen fester Fremdkörper mit Durchmessern größer als 2,5 mm; kein besonderer Wasserschutz IP65 Geräteschutzklasse; vollständiger Berührungsschutz und gegen Eindringen von Staub; Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen iref Industrial Range Extension Function Mit dieser Funktion ist es möglich, mit einem einzelnen Access Point eine lägere Strecke bzw. einen größeren Bereich abzudecken, was die Anzahl der verwendeten Kanà le und Access Points verringert. IRT Isochronous Real-Time deterministische und taktsynchrone Echtzeitkommunikation bei PROFINET für die besonders anspruchsvollen Anforderungen von beispielsweise Motion Control-Anwendungen. Durch den Einsatz entsprechender Hardware sind Taktraten unter 1 ms erreichbar. ISA Industry Standard Architecture ISDN ISM-Band ISO Integrated Services Digital Network Industrial, Scientific and Medical-Band International Organization for Standardization Dienste integrierendes digitales Netz Frequenzband zur lizenzfreien Nutzung Internationale Organisation für Standardisierung ISP Internet Service Provider Anbieter für Internet-Services IT Informationstechnologie Erfassung und Aufbereitung, Übertragung und Verteilung, Nutzung und Verarbeitung von Informationen ITC Instrumentation Tray Cable Zulassung für IE FC TP Standard Cable ITP (Kategorie 5) Industrial Twisted Pair Besonders effizient geschirmtes Twisted-Pair-Kabel für den universellen Einsatz (Intern. Verkabelungsstandard ISO/IEC und EN 50173) IWLAN Industrial Wireless LAN Industrietaugliches WLAN nach dem Standard IEEE J JVM Java Virtual Machine Java ist eine plattformunabhängige C++-ähnliche, objektorientierte Programmiersprache. Der Java-Compiler erzeugt aber keinen nativen Maschinencode, sondern einen Bytecode, der interpretiert werden muss. Dies geschieht mit Hilfe der sogenannten Java Virtual Machine. K Kanalbündelung Mit Hilfe der sogenannten Kanalbündelung (Channel Bonding) werden zwei Kanäle gleichzeitig genutzt. In Verbindung mit der MIMO-Technologie nach IEEE n können Brutto-Datenraten von bis zu 450 Mbit/s erreicht werden. Kategorie-x- Komponenten Verkabelungskomponenten sind, abhängig von ihren Übertragungseigenschaften, in verschiedene Kategorien eingeteilt. Für die einzelnen Kategorien sind verschiedene physikalische Grenzwerte (z.b. maximale Signaldämpfung bei einer definierten Übertragungsfrequenz) festgelegt. Kategorie 3: Datenübertragung bis 16 MHz Kategorie 4: Datenübertragung bis 20 MHz Kategorie 5: Datenübertragung bis 100 MHz Kategorie 6: Datenübertragung bis 200 MHz (Normentwurf) KNX Konnex (EN 50 00, ANSI EIA 776) Universelles Bussystem für die gesamte Haus- und Gebäudesystemtechnik; KNX wurde durch die Konnex Association auf Basis des EIB (European Installation Bus) entwickelt Kollisionsdomäne Um die Funktion des Kollisionszugriffverfahrens CSMA/CD sicherzustellen, ist die Laufzeit eines Datenpakets von einem Teilnehmer zum anderen beschränkt. Über diese Laufzeit ergibt sich, abhängig von der Datenrate, eine räumlich begrenzte Ausdehnung des Netzes, die sogenannte Kollisionsdomäne. Beim 10 Mbit/s-Ethernet sind dies 4520 m und beim Fast Ethernet 412 m. Mehrere Kollisonsdomänen können über Bridges/Switches miteinander verbunden werden. Full Duplex ermöglicht Ausdehnungen über eine Kollisionsdomäne hinaus. Siemens IK PI 2015 /

10 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung L LAN Local Area Network Lokales Netzwerk Lastentkopplung Aufgrund des Filtering sorgt ein Switch dafür, dass lokaler Datenverkehr lokal bleibt. Lokale Netzlast eines Segmentes wird so vom Rest des Netzes entkoppelt. Layer 3 Routing Funktion für die Kommunikation zwischen verschiedenen IP-Subnetzen auf Layer 3-Basis. Man findet auch den Ausdruck IP-Routing dafür. LED Light Emitting Diode Leuchtdiode Link Aggregation Verfahren zur Bündelung mehrerer physikalischer Schnittstellen zu einem logischen Kanal. Es dient der Erhöhung des Datendurchsatzes zwischen zwei Ethernet-Switches. Implementierungen können auch Server und andere Systeme per Link Aggregation anbinden. Link Check zyklische Überwachung einer Funkstrecke Link Class In der Link Class wird die Qualität einer kompletten Verbindung (Link) von der aktiven Komponente zum Endgerät (Patchleitung, Patchfeld, Installationsleitung, Anschlussdose, Anschlussleitung) beschrieben. Dieser Link muss die in der Norm für strukturierte Verkabelung ISO/IEC 1180 spezifizierten Werte erfüllen. Im Gegensatz dazu steht die Spezifikation nach "Kategorien", wo nur Anforderungen an Produkte definiert sind, z.b. Kabel nach Kategorie 5. LLC Logical Link Control standardisiertes Netzwerkprotokoll LLDP Link Layer Discovery Protocol Verbindungsentdeckungsprotokoll zur Topologieunterstützung; herstellerneutrales Protokoll des Link Layers womit ein an einem Ethernet Link angeschlossenes Gerät seine Identität und Eigenschaften mitteilen kann. Diese Informationen werden in der Mangement Information base (MIB) abgelegt und mit dem Simple Network Management Protocol (SNMP) eingesammelt. LLI Lower Layer Interface Teil von Schicht 7 bei PROFIBUS, in dem Schicht-7-Dienste auf Schicht-2-Dienste abgebildet werden LWL Lichtwellenleiter Flexible optische Medien/Fasern aus Glas oder Kunststoff, in denen das Licht kontrolliert geleitet werden kann M MAC Media Access Control Buszugriffssteuerung MAN Metropolitan Area Network Datennetz mit der geographischen Ausdehnung einer Stadt MAP Manufacturing Automation Protocol Internationale Norm für Automatisierungsprotokolle Medienredundanz Redundanz in der Netzwerk-Infrastruktur (Kabel und aktive Komponenten wie OLM oder OSM) Mehrwegeausbreitung Reflektionen einer Funkwelle an unterschiedlichen Gegenständen des Raums. Dadurch kommt die Funkwelle mit unterschiedlicher Intensität und Laufzeit am Empfänger an MIB Management Information Base Datei zur Erstellung von Geräteprofilen; so können z.b. SNMP-fähige Geräte in die OPC-Projektierung durch Laden von MIBs nach dem SMI V1- und SMI V2-Standard ab STEP 7 V5.4 eingebunden werden MIMO Multiple Input, Multiple Output Mehrwegeausbreitung nach dem internationalen Standard IEEE n. Diese ermöglicht den Geräten die parallele Nutzung mehrerer Antennen für eine höhere Datenrate und gleichzeitig Reduzierung der Störanfälligkeit in Umgebungen mit vielen Reflektionen. MMS Manufacturing Message Specification Anwenderschnittstelle von MAP Monoprotokoll Es können Daten nur über ein Protokoll übertragen werden MPI Multi Point Interface Mehrpunktfähige Schnittstelle für SIMATIC S7 MRP Media Redundancy Protocol Das Medium Redundancy Protocol (MRP) basiert auf einer Ring- Topologie und garantiert Rekonfigurationszeiten von 200 ms /10 Siemens IK PI 2015

11 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung M MRPD Media Redundancy for Planned Duplication Das MRPD-Protokoll ist eine Ergänzung zum MRP-Protokoll um das Doppelsenden der Telegramme in einer Ringstruktur. Multicast Multicast oder Gruppenruf bezeichnet in der Telekommunikation eine Nachrichtenübertragung von einem Punkt zu einer Gruppe (auch Mehrpunktverbindung genannt). Der Vorteil von Multicast besteht darin, dass gleichzeitig Nachrichten an mehrere Teilnehmer oder an eine geschlossene Teilnehmergruppe übertragen werden können, ohne dass sich beim Sender die Bandbreite mit der Zahl der Empfänger multipliziert. Multiplexfunktion Multiplexfunktion (mit OP-Kommunikation) bewirkt die Erhöhung der Anzahl anschließbarer OPs einer SIMATIC S7-300 Multiprotokoll Es können Daten über max. zwei Protokolle übertragen werden N NAT Network Address Translation Umsetzung privater IP-Adressen auf öffentliche Adressen NC Numerical Control Numerische Steuerung (Werkzeugmaschinen) NCM NDIS Network and Communication Management Network Driver Interface Specification Tool zur Projektierung von Kommunikationsverbindungen, u.a. Bestandteil von STEP 7 Schnittstelle von Microsoft und 3Com NEC National Electrical Code UL-Richtlinie zur Verlegung von Leitungen in Gebäuden NIC Network Interface Card Netzanschaltung N-Maß Geräte-Einbaumaß für Unterverteilungen der Elektro-Installation NTP Network Time Protocol Standardardisiertes Protokoll zur Synchronisierung von Uhren in Computersystemen über Kommunikationsnetze O OFDM Orthogonal Frequency Division Multiplex Modulationsverfahren bei IEEE a/g OFN Optical Fiber Non-cunductive UL-Zulassung für Lichtwellenleiter (LWL) für den Einsatz in Gebäuden nach Section (d) des NEC. Flammen breiten sich nicht vom Kabel nach oben der Kabelwanne aus beim Vertical Tray Flame Test in UL 1685, "Vertical-Tray Fire-Propagation and Smoke Release Test for Electrical and Optical-Fiber Cables". OFNG UL-Zulassung einer LWL zur Verlegung in Leitungsbündeln (General Purpose) OFNP Plenum Cable (LWL) UL-Zulassung einer LWL zur Verlegung in abgehängten Decken und Unterböden, ohne zusätzlichen Schutz OFNR Riser Cable (LWL) UL-Zulassung einer LWL zur Verlegung zwischen zwei Stockwerken eines Gebäudes OLE Object Linking and Embedding Zentrales Architekturprinzip bei Windows zum Erzeugen und Editieren von Dokumenten, die Objekte enthalten, die von verschiedenen Applikationen erzeugt werden OLM Optical Link Module Netzkomponente für PROFIBUS omnidirektional Antennen mit Strahlungsdiagrammen sowohl in 360-Grad-Richtung als auch in der Elevationsebene OP Operator Panel OPC Openness, Productivity & Collaboration Standardschnittstelle für Zugriff auf Prozessdaten OPC DA OPC Data Access Standard für den Ethernet-basierten Zugriff auf Daten von Messund Steuergeräten, das Auffinden von OPC-Servern und das einfache Browsen in den Namensräumen der OPC-Server auf Basis von Client/Server-Kommunikation Siemens IK PI 2015 /11

12 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung O OPC UA OPC Unified Architecture OPC UA ist die Weiterentwicklung der Standardschnittstelle OPC und stellt zusätzliche Funktionen wie z.b. Security und Redundanz bereit. OSPF Open Shortest Path First Dynamisches Routing P PA Process Automation Protokollprofil, basierend auf PROFIBUS DP mit eigensicherer Übertragungstechnik entsprechend IEC PAN Personal Area Network Vergleichbar einem Ad-hoc-Netzwerk, zur Vernetzung einzelner Kleingeräte in geringer räumlicher Entfernung. PAP Password Authentication Protocol Passwort-Authentifizierungsprotokoll PAT Port Address Translation Umsetzung privater Ports auf öffentliche Adressen PCF Polymere Cladded Fiber Plastikumhüllte Glasfaser PCI PCIe PCMCIA Peripheral Component Interconnect Express Peripheral Component Interconnect Express Personal Computer, Memory Card, International Association Rückwandbus am PC PCS 7 Prozessleitsystem von Siemens PDU Protocol Data Unit Protokolldateneinheit PG Programmiergerät PI Programminstanz Kommunikationsobjekt Rückwandbus im PC mit z.b. höherer Datenübertragungsrate als der Vorgänger PCI Standard für PC-Steckkarten (Kreditkartengröße). PCMCIA-Karten (Personal Computer Memory Card International Association) werden vor allem für Ein-/Ausgabe (z.b. Modem) bzw. Speichererweiterungen genutzt. PN PROFINET Von der PROFIBUS Nutzerorganisation definierter Industrial Ethernet Standard PNO PROFIBUS Nutzerorganisation e.v. Organisation für PROFIBUS-Anwender und -Anbieter PoE Power-over-Ethernet Übertragung von Energie und Daten über eine Leitung POF Polymere Optic Fiber Plastik-Lichtwellenleiter aus lichtleitendem Kunststoff Polling Adressierter Sendeaufruf in zentralorientierten Datennetzen mit Aufrufbetrieb. Der Poll ist der Befehl an eine bestimmte Station, Nachrichten zu senden. Somit steuern die Poll-Sequenzen den Datenfluss. POP Point of Presence Einwahlknoten eines Internet Service Providers PP Push Button Panel PPM Parts per Million PPTP Point-to-Point Tunnelling Protocol PROFIBUS Process Field Bus Internationale Feldbusnorm nach IEC 61158/61784 PROFIBUS DP PROFIBUS PA PROFIBUS für Dezentrale Peripherie PROFIBUS für Prozessautomatisierung Protokollprofil nach IEC 61158/61784 für die Prozess- oder Feldkommunikation für schnellen, zyklischen Datenaustausch mit Feldgeräten Protokollprofil, basierend auf PROFIBUS DP mit eigensicherer Übertragungstechnik entsprechend IEC PROFIdrive PROFIBUS Protokollprofil, basierend auf PROFIBUS DP, Profil Antriebstechnik (Version 3, Taktsynchronität) PROFIenergy Protokollprofil, das Funktionen und Mechanismen für PROFINET- Feldgeräte zur Verfügung stellt, die eine energieeffiziente Produktion unterstützen /12 Siemens IK PI 2015

13 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung P Profil Festlegung von Optionen und Parametern ergänzend zur Norm, z.b. PROFIBUS-Profile PROFINET Von der PROFIBUS Nutzerorganisation definierter Industrial Ethernet Standard PROFINET-Gerät mit Proxy-Funktionalität Ein PROFINET-Gerät, das die Rolle des Masters gegenüber PROFIBUS-Geräten übernimmt. Damit ist es möglich, PROFIBUS Slaves in die PROFINET-Kommunikation einzubinden. Wenn das Gerät einen lokalen (internen) PROFIBUS hat, so ist es DP-Master gegenüber den lokalen DP-Slaves. PROFIsafe Protokollprofil nach IEC 61508, das Standard- und sicherheitsgerichtete Kommunikation auf einem Bus zulässt. Kommunikation zwischen fehlersicheren Controllern und fehlersicherer Peripherie wird über PROFIsafe abgewickelt. Protokoll Verfahrensvorschrift für die Übermittlung in der Datenübertragung. Mit dieser Vorschrift werden sowohl die Formate der Nachrichten als auch der Datenfluss bei der Datenübertragung festgelegt Proxy Stellvertreterobjekt im Objektmodell, das die PROFINET-Sicht auf ein Feldgerät oder eine Feldgerätegruppe abbildet. Der Proxy ist am PROFINET der Stellvertreter für ein oder mehrere PROFIBUS-Geräte Prozess- oder Feldkommunikation Die Prozess- oder Feldkommunikation dient zum Anbinden von Aktoren/Sensoren an eine CPU. PST Primary Setup Tool Softwaretool zur Vergabe von IP-Adressen PUR Polyurethan R RADIUS Remote Authentication Dial-In User Service Zugangskontrolle über Server RAM Random Access Memory Speicher mit wahlfreiem Zugriff Rapid Spanning Tree Protocol Im IEEE-802.1w-Standard spezifiziertes Konfigurationsprotokoll RBC Remote Base Controller Das Rapid Spanning Tree Protocol ist die Weiterentwicklung des Spanning Tree Protocols (STP). Es dient zur Vermeidung redundanter Netzwerkpfade (Schleifen) im LAN, speziell beim Einsatz von Switches; die Rekonfigurationszeit liegt im Bereich von 2-3 Sekunden. RegTP Regulierungsbehörde für die Telekommunikation in Deutschland RIPv1/2 Routing Information Protocol RJ45 Symmetrischer Stecker für Datenleitungen Wird auch als Western-Stecker oder Western-Plug bezeichnet. Weitverbreiteter Steckverbinder in der Telefon- bzw. ISDN-Technik findet auch Anwendung bei LAN-Installationen im Bürobereich. RM Redundanzmanager Funktion zur Überwachung des Netzes; der RM erkennt den Ausfall einer Übertragungsstrecke im Ring oder eines Switches und aktiviert die Ersatzstrecke RMON Remote Monitoring Funktion zur Netzwerkverwaltung, z.b. Sammeln von Statistikinformationen Roaming Freie Bewegung von Wireless LAN Teilnehmern auch über die Grenzen der Funkzelle eines Access Points hinaus. Der Teilnehmer kann ohne merkliche Unterbrechung von einer Funkzelle in die nächste wechseln R-SMA Reverse SMA, Stecker für Antenne bei IWLAN RSTP Rapid Spanning Tree Protocol Das Rapid Spanning Tree Protocol ist die Weiterentwicklung des Spanning Tree Protocols (STP). Das Spanning Tree Protocol (STP) dient zur Vermeidung redundanter Netzwerkpfade (Schleifen) im LAN, speziell in geswitchten Umgebungen; die Rekonfigurationszeit liegt im Bereich von 2-3 Sekunden. RT Real-Time Echtzeit-Kommunikation bei PROFINET Siemens IK PI 2015 /13

14 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung S SA Source Address Teil des Kopfdatenbereiches (IP-Header); enthält die Quelladresse des IP-Pakets; 32 Bit breit SAP Service Access Point Dienstzugangspunkt: Schnittstelle, über die der Anwender auf Dienste darunterliegender Schicht zugreifen kann SC-Anschlusstechnik Standardisierte Steckverbindung für Glas-Lichtwellenleiter SC RJ-Anschlusstechnik Standardisierte Steckverbindung für Lichtwellenleiter, z.b. für POF- und PCF-LWL SCALANCE Scalable Performance Name der SIMATIC NET Produktgeneration für aktive Industrial Ethernet Netzinfrastruktur-Komponenten SDA-Dienst SDN Send Data with Acknowledge (freier Layer 2-Zugang) Send Data with No Acknowledge (freier Layer 2-Zugang) Senden quittierter Layer 2-Dienste Senden unquittierter Layer 2-Dienste (Broadcast, Multicast) SFB Systemfunktionsbaustein Ein Systemfunktionsbaustein SFB ist ein Funktionsbaustein, der in die S7-CPU integriert ist. Weil SFBs Teil des Betriebssystems sind, werden sie nicht als Teil des Programms geladen. SFBs sind Bausteine mit "Gedächtnis". Es müssen auch für SFBs Instanz-Datenbausteine erstellt und als Teil des Programms in die CPU geladen werden SFC System function calls Systemfunktionsaufrufe, die im Betriebssystem der CPU integriert sind, z.b. Zeitfunktionen oder Blocktransfer SFM SFP Systemfehlermelde-Konzept von SIMATIC Small Form-factor Pluggable (ugs. mini-gbic) kleine standardisierte Module für Netzwerkverbindungen. SFP sind modulare optische oder elektrische Transceiver, die als Verbindungsstecker in einem SFP-Steckplatz für extrem schnelles Ethernet konstruiert sind. Netzwerkgeräte können daher leicht auf andere Medien umgestellt und die Transceiver im Fehlerfall schnell ausgetauscht werden. Shared LAN Alle Komponenten in einem Shared LAN teilen (to share = teilen) sich die nominale Datenrate. Shared LANs sind mit Repeatern/Hubs aufgebaut. Signallaufzeit Zeit, die ein Datenpaket auf dem Weg durch das Netz benötigt SINEMA Server SIMATIC Network Manager Engineering Webbasierte Netzwerk-Überwachungs-Software Slot Time Zeit zwischen dem Aussenden eines Aufrufes und Eintreffen einer Antwort oder Quittung SM Signal Module Ein- und Ausgabebaugruppen für SIMATIC SMTP Simple Mail Transfer Protocol Übertragungsprotokoll für SNMP Simple Network Management Protocol Standardisiertes Protokoll zum Transport von Netzwerkmanagement Informationen SNTP Simple Network Time Protocol Standardardisiertes Protokoll zur Synchronisierung von Uhren in Computersystemen über Kommunikationsnetze Socket-Schnittstelle Standard-Kommunikation bei Industrial Ethernet Sie erlaubt die Datenkommunikation mit Rechnern über TCP/IP. Auf dieser in der PC- und UNIX-Welt weitverbreiteten Schnittstelle können Anwender eigene Protokolle frei programmieren. In der SIMATIC S7 werden die SEND/RECEIVE-Bausteine als Zugang zu TCP/IP verwendet. /14 Siemens IK PI 2015

15 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung S SOFTNET Software auf Basis einfacher Kommunikationsbaugruppen SP Service-Packs Kostenfreie Daten im Internet, die einfach heruntergeladen werden können. Spanning Tree Protocol Im IEEE-802.1d-Standard spezifiziertes Konfigurationsprotokoll von Bridges SPC Siemens PROFIBUS Controller SPS Speicherprogrammierbare Steuerung Das Spanning Tree Protocol wird zur Beseitigung von Schleifen in beliebig vermaschten Netzwerken eingesetzt. Die Rekonfigurationszeit liegt im Bereich von 30 s. Gerät für Steuerungs- und Regelungsaufgaben SSID Service Set Identifier Kennung eines Funknetzwerkes, das auf dem Standard IEEE basiert S/STP Screened Shielded Twisted Pair Bei diesem Kabelaufbau sind die einzelnen verdrillten Paare einer Twisted-Pair-Leitung mit einem Folienschirm umwickelt. Die beiden einzelnen geschirmten Leitungspaare sind von einem gemeinsamen Kupfergeflechtschirm umgeben. Stand-by-Funktion Funktion zur redundante Kopplung von Netzsegmenten, wie z.b. zur Kopplung von redundanten Ringstrukturen STP Spanning Tree Protocol (IEEE 802.1d Standard) Das Spanning Tree Protokoll wird zur Beseitigung von Schleifen in beliebig vermaschten Netzwerken eingesetzt. Die Rekonfigurationszeit liegt im Bereich von 30 s. ST-Steckverbinder Straight Tip-Stecker Standardisierter Steckverbinder für Glas-Lichtwellenleiter mit Bajonett-Verriegelung (ST = eingetragenes Warenzeichen der Fa. AT&T); siehe BFOC Switching Gleichzeitiger Aufbau mehrerer Verbindungen zwischen den Ports. Diese Verbindungen werden dynamisch und temporär je nach Datenverkehr aufgebaut. SWR Standing Wave Ratio Verhältnis zwischen der Energie, welche von der Antenne abgestrahlt wird zur Energie, welche die Antenne an das Funkmodul reflektiert S 0 -Schnittstelle Basisschnittstelle von ISDN zum Anschluss von Endgeräten S7-Routing PG/OP-Kommunikation über unterschiedliche Netze T TCP/IP Telecontrol (Fernwirken) Teleservice (Ferndiagnose und Fernwartung) Transport Control Protocol/ Internet Protocol De-facto Standard; Protokoll für weltweite Kommunikation mit Ethernet. Anbindung räumlich weit verteilter Prozessstationen an ein oder mehrere zentrale Leitsysteme. Für die Kommunikation zur Überwachung und Steuerung werden dabei verschiedene öffentliche oder private Netze genutzt. Der ereignisgesteuerte oder zyklische Austausch der Prozessdaten erfolgt über spezielle Fernwirkprotokolle und ermöglicht dem Bedienpersonal die effektive Führung des Gesamtprozesses. Teleservice ist der Datenaustausch mit räumlich entfernten technischen Anlagen (Maschinen, Anlagen, Computern etc.) zum Zweck der Fehlererkennung, Diagnose, Wartung, Reparatur oder Optimierung. TD Text Display TF Technologische Funktionen Anwendungsschicht 7 bei Industrial Ethernet (enthält Anwenderdienste) TFTP Trivial File Transfer Protocol Standard, um Daten zu übertragen Siemens IK PI 2015 /15

16 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung T Thin Client Das Prinzip des Thin Client/Server Computing basiert auf der grundlegenden physikalischen Trennung von Daten. TIA Totally Integrated Automation Vollständig integriertes und durchgängiges System für Automatisierung bei Siemens bezüglich durchgängiger Projektierung/Programmierung, Datenhaltung und Kommunikation. TKIP Temporal Key Integrity Protocol Verfahren zum zyklischen Wechsel der Schlüssel bei WLAN Token Bitmuster mit Steuerfunktion in Token-Ring- und Token-Bus-Netzen; ist häufig identisch mit Sendeberechtigung Token Passing Kollisionsfreies Zugriffsverfahren; die Sendeberechtigung (Token) zirkuliert zwischen den Teilnehmern, die dabei einen logischen Ring bilden Topologie Art der Leitungsführung zwischen den Teilnehmern Die wichtigsten Grundformen sind: Linie Baum Ring Stern Kombinationen aus allen Grundformen sind möglich. TP Touch Panel TPC Transmission power control Automatische Regelung der Sendeleistung im 5-GHz-Band Trap Beim Auftreten bestimmter Ereignisse wie z.b. Link-Up oder Link-Down können von Netzwerkkomponenten am Ethernet Alarmmeldungen mit entsprechenden Fehlertexten abgesetzt werden. In SNMP heißen diese Alarme "Traps". Triaxialkabel Die SIMATIC NET-Busleitung basiert auf der im 10Base5- Standard (IEEE 802.3) spezifizierten Koaxialleitung ist jedoch mit einem dichten Aluminium-Außenmantel für den industriellen Einsatz ertüchtigt. Twisted Pair Datenkabel mit verdrillten Leiterpaaren Der Drill in den Leiterpaaren sorgt für günstige Übertragungseigenschaften und verhindert elektromagnetische Störeinflüsse. Twisted Pair-Kabel sind in verschiedenen Qualitäten für verschiedene Übertragungsraten verfügbar U UDP User Datagram Protocol Verbindungslose Datenübertragung, d.h. ein Datagrammdienst, der eine gesicherte Übertragung nicht ermöglicht. Der Anwender hat für eine gesicherte Übertragung selbst zu sorgen. Die Übertragung von Daten erfolgt als Datenblock. Dadurch ist eine Übertragung von Daten ohne RFC 1006 möglich. UL Underwriters Laboratories Zertifikat für den US-Markt UMTS Universal Mobile Telecommunications System Standard zur mobilen Sprach-, Audio-, Bild-, Video- und Datenkommunikation der dritten Generation (3G) mit einer Übertragungsrate von mehreren Mbit/s USB Universal Serial Bus Standard zum Anschließen von Peripheriegeräten. USB (Universal Serial Bus) unterstützt relativ hohe Datenübertragungsraten und kann zum Anschließen mehrerer Geräte an einen einzigen Computer verwendet werden. V Variable Services Anwendungsdienstgruppe; sie stellt Dienste zur Bearbeitung von Variablen zur Verfügung /16 Siemens IK PI 2015

17 Abkürzungen, Erläuterungen Begriff Bedeutung Erläuterung V VLAN Virtual Local Area Network Virtuelles lokales Netzwerk innerhalb eines physikalischen Netzwerkes. Eine weit verbreitete technische Realisierung von VLANs ist teilweise im Standard IEEE 802.1Q definiert. VNS Virtual Network Services zentraler Sicherheitsmechanismus pro Benutzergruppe (Virtual Network Services VNS), der die Daten sicher vor unbefugtem Zugriff und Manipulation macht. VPN Virtual Private Network Technologie/Netzwerktyp für den sicheren Transport von vertraulichen Daten über potentiell unsichere IP-Netzwerke, z.b. Internet VRRP Virtual Router Redundancy Protocol Verfahren zur Steigerung der Verfügbarkeit wichtiger Gateways in lokalen Netzen durch redundante Router. W WAN Wide Area Network Netzwerk, das sich im Unterschied zu einem LAN oder MAN über Länder oder Kontinente erstrecken kann WDS Wireless Distribution System Kommunikation zwischen zwei WLAN Access Points WECA Wireless Ethernet Compatibility Alliance Vereinigung Wireless LAN Produkthersteller, die durch Test eine Kompatibilität ihrer Produkte gewährleisten. WEP Wired Equivalent Privacy Verschlüsselungsverfahren bei WLAN WinCC Offenes Prozessvisualisierungssystem zum Bedienen und Beobachten von SIMATIC HMI. Wi-Fi Siegel Wireless Fidelity Siegel der WECA, um kompatible und getestete Produkte zu kennzeichnen. WirelessHART Drahtlose HART-Kommunikation zu Feldgeräten der Prozessindustrie. Die HART Communication Foundation (HCF) spezifizierte WirelessHART und veröffentlichte es als Bestandteil des HART- Standards V7.1. Die Funkübertragung basiert auf dem drahtlosen Kommunikationsstandard IEEE Wireless LAN Drahtloses Netz Workflow Workflowsysteme dienen der Strukturierung und Steuerung von Arbeitsabläufen. WPA Wi-Fi Protecterd Access Verschlüsselungsmechanismus in Funknetzen zum Schutz vor Abhören und fremdem Zugriff WS Workstation WWW World Wide Web Multimedia-Dienst im Internet. Dezentrales Hypertext-Informationssystem auf Client/Server-Architektur über HTTP-Protokoll X XML Extensible Markup Language Definition einer strukturierten Datenbeschreibung XMP X/Open Management Protocol XTI UNIX Transport Layer Interface Ebene 4-Transportschicht, standardisiert unter UNIX X.25 Schnittstelle zwischen Endgerät und Datenübertragungseinrichtung für Endgeräte, die im Paketmodus in öffentlichen Datennetzen arbeiten und über festgeschaltete Leitungen herangeführt sind Z ZG Zentralgerät ZI Zyklisches Interface Siemens IK PI 2015 /17

18 Siemens Industry Training Schneller mehr anwendbares Know-how: Praxistraining vom Hersteller Siemens Industry Training steht Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben umfassend zur Seite. Mit Training vom Marktführer in der Industrie gewinnen Sie an Sicherheit und Souveränität in Ihren Entscheidungen. Gerade wenn es um den optimalen Einsatz von Produkten und die effiziente Nutzung von Anlagen geht. Sie können Defizite bestehender Anlagen beseitigen und teure Fehlplanungen von vornherein ausschließen. Erstklassiges Know-how macht sich direkt bezahlt: in verkürzten Anlaufzeiten, qualitativ hochwertigen Endprodukten, schnellerer Fehlerbehebung und verringerten Ausfallzeiten. Also in Summe mehr Ertrag und weniger Kosten. Mit Siemens Industry Training mehr erreichen Kürzere Zeiten für Inbetriebnahme, Wartung und Service Optimierte Produktionsabläufe Sichere Projektierung und Inbetriebnahme Minimierung von Ausfallzeiten an der Anlage Flexibles Anpassen der Anlage an die Markterfordernisse Sicherstellen von Qualitätsstandards in der Fertigung Größere Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter Kürzere Einarbeitungszeiten bei Technologie- und Personalwechsel Kontakt Besuchen Sie uns im Internet unter: oder lassen Sie sich von uns persönlich beraten und fordern Sie unseren aktuellen Trainingskatalog an: Siemens Industry Training Kundenberatung Deutschland: Tel.: +4 (11) Fax: +4 (11) Das zeichnet das Siemens Industry Training aus Top-Trainer Unsere Trainer kommen direkt aus der Praxis und verfügen über umfangreiche didaktische Erfahrungen. Die Kursentwickler haben einen direkten Draht zur Produktentwicklung und geben ihr Wissen direkt an die Trainer weiter. Praxisnähe Die Praxisnähe der Trainer macht es möglich, Ihnen das theoretische Wissen wirklich plausibel zu machen. Zudem legen wir höchsten Wert auf praktische Übungen, die bis zur Hälfte der Kurszeit einnehmen. Im Arbeitsalltag können Sie das Gelernte also sofort umsetzen. Wir schulen Sie an modernsten, methodisch-didaktisch konzipierten Trainingsgeräten. So trainiert fühlen Sie sich absolut sicher. Lernvielfalt Mit insgesamt etwa 300 Präsenzkursen schulen wir das gesamte Spektrum der Siemens Industry Produktwelt und das Zusammenwirken der Produkte auf Anlagen. Training maßgeschneidert Der Weg ist nicht weit. Sie finden uns über 50 mal in Deutschland und weltweit in 62 Ländern. Sie möchten statt einem unserer 300 Kurse ein ganz individuelles Training? Unsere Lösung: Wir schneidern Ihnen das Programm persönlich auf Ihren Bedarf zu. Geschult wird in unseren Trainings-Centern oder bei Ihnen im Betrieb. Die richtige Mischung: Blended Learning Blended Learning ist die Kombination von verschiedenen Lernmedien und -sequenzen. So kann beispielsweise ein Präsenzkurs in einem Trainings-Center durch Selbstlernprogramme zur Vor- oder Nachbereitung optimal ergänzt werden. Zusatzeffekt: weniger Reisekosten und Ausfallzeiten. /18 Siemens IK PI 2015

19 Siemens Industry Training Kursübersicht Trainingsangebot zu SIMATIC NET Training zu Industrial Security in Ethernet Netzwerken Leistungsfähige Kommunikationsstrukturen sind heute eine Durch die zunehmende Verwendung von PROFINET/Ethernet- Voraussetzung, Automatisierungsvorhaben wirtschaftlich und Verbindungen bis in die Feldebene hinein gewinnen Sicherheitsfragen in der Industrie an Bedeutung. Um eine Anlage umfas- flexibel zu realisieren. Das SITRAIN Trainingsangebot zu SIMATIC NET gibt Ihnen den notwendigen Überblick und die send zu schützen, müssen unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden. Im entsprechenden SITRAIN Training lernen Sie Detailkompetenz in der industriellen Kommunikation. Neben der Planung und Projektierung mit SIMATIC NET werden auch der Gefährdungen und Schwachstellen zu erkennen und so Informations und Kommunikationssicherheit zu gewährleisten. Einsatz und die Programmierung der Produkte sowie die Inbetriebnahme und der Service geschult. Weitere Informationen zu Kursinhalten, Terminen und Preisen finden Sie im Internet unter der Adresse: Inbetriebsetzer, Projektierer Programmierer Projektleiter, Projektmitarbeiter Entscheider, Vertriebspersonal Servicepersonal Bediener, Anwender Instandhalter Titel Zielgruppe Dauer/ Medium Kurztitel SIMATIC NET Kommunikationssysteme Industrial Ethernet Industrial Ethernet Systemkurs 3 Tage IK-IESYS Security in Industrial Ethernet Netzwerken 1 Tag IK-IESECWS Industrial Ethernet bei Siemens WBT WT-IESI PROFINET PROFINET Systemkurs 3 Tage IK-PNSYS Certified PROFINET Network Installer 2 Tage IK-PNOCPNI Certified PROFINET Network Engineer 2 Tage IK-PNOCPNE PROFINET WBT WT-PROFIN Industrial Wireless Communication Industrial Wireless LAN Systemkurs 2 Tage IK-IWLANSYS OPC OPC-Schnittstelle verstehen - Systemkurs 4 Tage IK-OPCSYS PROFIBUS PROFIBUS Systemkurs 3 Tage IK-PBSYS PROFIBUS WBT WT-PROFI AS-Interface Aktuator-Sensor-Interface Systemkurs 3 Tage IK-ASISYS SINAUT ST7 Engineering SINAUT ST7 5 Tage IK-SINAUT Siemens IK PI 2015 /1

20 Normen und Approbationen CE-Kennzeichen Übersicht Soweit die in diesem Katalog beschriebenen elektronischen Produkte Anforderungen und Schutzzielen von EG-Richtlinien unterliegen, werden die entsprechenden EG-Konformitätserklärungen für die zuständigen Behörden zur Verfügung gehalten bei: SIMATIC: Siemens Aktiengesellschaft, Industry Sector IA AS EWA Postfach 163 D-220 Amberg SIMATIC NET: SIEMENS Aktiengesellschaft Industry Sector IA SC CI Postfach 4848 D-0327 Nürnberg SIMATIC HMI: SIEMENS Aktiengesellschaft Industry Sector IA AS SM ID Postfach 4848 D-0327 Nürnberg Die SIMATIC NET-Produkte sind ausgelegt für den Einsatz im Industriebereich: Störaussendung: EN : A1:2011 Störfestigkeit: EN : 2005 Ausgewählte Baugruppen erfüllen die schärfere Norm bezüglich Störaussendung und dürfen sowohl im Industrie- als auch im Wohnbereich eingesetzt werden: Störaussendung: EN : A1:2011 Störfestigkeit: EN : 2005 Einzelheiten über die Erfüllung bestimmter Europäischer Normen (EN) entnehmen Sie bitte den zum Produkt gehörenden technischen Unterlagen (Handbücher). Voraussetzung für die Erfüllung genannter Schutzziele ist die strikte Einhaltung der in den Handbüchern beschriebenen Aufbaurichtlinien während Installation und Betrieb der Produkte. Bei Installation und Betrieb der in diesem Katalog beschriebenen Produkte sind die in den Handbüchern beschriebenen Aufbaurichtlinien einzuhalten, die wichtige Hinweise zum Einbau in Schränken und zur Verwendung von geschirmten Leitungen enthalten. Hinweise für den Hersteller von Maschinen Das Automatisierungssystem SIMATIC ist keine Maschine im Sinne der EG-Richtlinie Maschinen. Für SIMATIC darf deshalb keine Konformitätserklärung bezüglich der EG- Maschinenrichtlinie 8/32/EWG bzw. 2006/42/EG (Neuausgabe, anzuwenden ab Ende 200) ausgestellt werden. Die EG-Maschinenrichtlinie regelt die Anforderungen an eine Maschine oder Teilmaschine. Unter einer Maschine wird hier eine Gesamtheit von verbundenen Teilen oder Vorrichtungen verstanden (siehe auch EN 22-1, Absatz 3.1). Die SIMATIC ist Teil der elektrischen Ausrüstung einer Maschine und muss deshalb vom Maschinenhersteller in die Bewertung der Gesamtmaschine einbezogen werden. Als elektrisches Betriebsmittel unterliegt die SIMATIC der Niederspannungsrichtlinie, die als "total safety directive" ebenso wie die Maschinenrichtlinie sämtliche Gefahren abdeckt. Für die elektrische Ausrüstung von Maschinen gilt die Norm EN (Sicherheit von Maschinen, allgemeine Anforderungen an die elektrische Ausrüstung von Maschinen). Die folgende Tabelle soll Ihnen bei der Ausstellung Ihrer Konformitätserklärung helfen und zeigt, welche Kriterien nach EN :2006/A1:200) für SIMATIC zutreffen. Weitere Informationen können Sie aus der beigefügten Konformitätserklärung nach der Niederspannungs- und EMV-Richtlinie (mit der Liste der eingehaltenen Normen) entnehmen. EN Thema/Kriterium Bemerkung Absatz 4 Allgemeine Anforderungen Anforderungen werden erfüllt, wenn die Geräte nach unseren Aufbaurichtlinien montiert/installiert werden. Beachten Sie hierzu auch die Ausführungen in den Handbüchern Absatz 11.2 Absatz 12.3 Digitale Eingabe-/ Ausgabeschnittstellen Programmierbare Ausrüstung Anforderungen werden erfüllt Anforderungen werden erfüllt, wenn die Geräte zum Schutz vor Speicheränderungen durch unbefugte Personen in abschließbaren Schränken installiert werden. Absatz 20.4 Spannungsprüfungen Anforderungen werden erfüllt /20 Siemens IK PI 2015

21 Normen und Approbationen Qualitätsmanagement, Zertifikate Zertifikate, Zulassungen, Approbationen, Konformitätserklärungen Eine Übersicht zu Informationen der für SIMATIC NET-Produkte verfügbaren Zertifizierungen (CE, UL, CSA, FM und Schiffbau- Zulassungen) finden sich im Internet unter der Adresse Qualitätsmanagement Das Qualitätsmanagementsystem des Industry Sector, Divisionen Industry Automation und Drive Technologies, erfüllt die Forderung der internationalen Norm ISO 001. Die in diesem Katalog aufgeführten Produkte und Systeme werden unter Anwendung eines von DQS zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 001 vertrieben. Die Zertifikate sind in allen IQ Net-Ländern anerkannt. DQS-Zertifikat-Registrier-Nrn.: Siemens AG Industry Sector Industry Automation Industrial Automation Systems Zertifikat-Registrier-Nr.: QM08 Sensors and Communication Zertifikat-Registrier-Nr.: QM08 Control Components and Systems Engineering Zertifikat-Registrier-Nr.: QM08 Drive Technologies Motion Control Systems Zertifikat-Registrier-Nr.: QM08 Weitere Zertifikate finden Sie im Internet unter folgenden Adressen: SIMATIC Industrielle Schalttechnik Die Listen werden laufend aktualisiert und überarbeitet. Produkte, die derzeit noch nicht in der Übersicht enthalten sind, werden in Bezug auf ihre Daten laufend zusammengefasst und für die nächsten Ausgaben aufbereitet. Bei der Navigation finden Sie Zertifikate, Approbationen, Prüfbescheinigungen oder Kennlinien unter Produkt Support in der Beitragsliste. Siemens IK PI 2015 /21

22 Ansprechpartner bei Industry Übersicht Bei Siemens Industry verfolgen wir konsequent ein Ziel: Ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Dazu fühlen wir uns verpflichtet. Dank unseres Engagements setzen wir immer wieder neue Maßstäbe in der Automatisierungs- und Antriebstechnik. In allen Industrien weltweit. Für Sie vor Ort, weltweit: Partner für Beratung, Verkauf, Training, Service, Support, Ersatzteile... zum gesamten Angebot von Industry Automation und Drive Technologies. Ihren persönlichen Ansprechpartner finden Sie in unserer Ansprechpartner-Datenbank unter: Der Wahlvorgang startet mit der Auswahl einer Produktgruppe, eines Landes, einer Stadt, eines Service. /22 Siemens IK PI 2015

23 Ansprechpartner bei Industry Automation and Drives Technology Siemens Solution Partner Automation Drives Übersicht Siemens Solution Partner Automation Drives Solution Partner Finder Solution Partner: Garant für höchste Qualität Die Produkte und Systeme von Siemens Industry Automation and Drive Technologies bieten die ideale Plattform für alle Automatisierungsaufgaben. Unter dem Namen Siemens Solution Partner Automation Drives treten ausgewählte Systemintegratoren als weltweit einheitlich qualifizierte Lösungsanbieter für das Siemens Angebot auf dem Gebiet der Automatisierungs- und Antriebstechnik auf. Sie setzen dabei tagtäglich ihr ausgewiesenes Produkt- und System-Know-How sowie ihr exzellentes Branchenwissen zu Ihrem Vorteil ein für alle Anforderungen. Garant und Erkennungsmerkmal bewährter Qualität ist das Partner-Emblem. Grundlage hierfür sind definierte Qualitätsmerkmale, die unsere Solution Partner als verlässliche und kompetente Lösungsanbieter auszeichnen: Lösungsqualität Mit bewährtem Lösungs-Know-How in jedem Fall ein gutes Ergebnis. Expertenqualität Zertifizierte technische Kompetenz garantiert höchste Effizienz. Projektqualität Mit ausgewiesener Projekterfahrung direkt zum Ziel. Angebotsqualität Umfassendes Portfolio für State-of-the-Art-Lösungen aus einer Hand. Im Rahmen des Siemens Solution Partner Programms finden Sie mit Sicherheit den optimalen Partner für Ihre spezifischen Anforderungen. Hierzu steht Ihnen mit dem Solution Partner Finder im Internet eine umfassende Plattform zur Verfügung, in der sich alle Solution Partner mit ihrem Leistungsprofil präsentieren. Anhand von Referenzen können Sie sich zudem von der Kompetenz des jeweiligen Solution Partners überzeugen. Dazu stehen Ihnen verschiedene Suchkriterien zur Verfügung. Von hier ist es dann nur noch ein kleiner Schritt bis zur ersten Kontaktaufnahme. Finden Sie hier den richtigen Partner für Ihre spezielle Aufgabe und überzeugen Sie sich von der Lösungskompetenz: Weitere Informationen zum Siemens Solution Partner Programm finden Sie im Internet unter: Siemens IK PI 2015 /23

24 Siemens Automation Cooperates with Education Know-how aus der Praxis Umfassende Unterstützung für Lehrende in Bildungsstätten Die neuen TIA Portal Lehrunterlagen für SIMATIC S stehen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch und Portugiesisch zum Download bereit. Trainer Pakete für die praxisnahe Ausbildung Siemens Automation Cooperates with Education (SCE) bietet eine weltweite Systematik für den nachhaltigen Bildungssupport. SCE unterstützt Bildungsstätten im Bereich Industrieautomatisierung bei ihrem Lehrauftrag und bietet Mehrwert in Form von Partnerschaften, Fachwissen und Know-how. Als Technologieführer unterstützen wir Sie bei der Vermittlung von Wissen für die Industrie 4.0 mit unserem exzellenten Leistungsangebot. Unser Angebot Lehrunterlagen für Ihren Unterricht Trainer Pakete für die praxisnahe Ausbildung Kurse zur Vermittlung aktuellen Fachwissens Support für Ihre Projekte/Fachbücher Didaktische Komplettlösungen unserer Partner für Ihren Unterricht Persönlicher Kontaktpartner für Ihre individuelle Betreuung Lehrunterlagen für Ihren Unterricht Nutzen Sie unser tiefgreifendes industrielles Know-how für die praxisnahe, effiziente Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltung. Wir bieten Ihnen mehr als 100 kostenlose didaktisch aufbereitete Lehrunterlagen für die Erstausbildung zum Thema Automatisierungs- und Antriebstechnik perfekt abgestimmt auf Lehr- und Studienpläne und optimal verwendbar in Kombination mit unseren Trainer Paketen. In diesen sind alle Aspekte einer modernen Industrielösung berücksichtigt: Installation, Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme. Die kompletten Unterlagen, inklusive Projekten, lassen sich individuell an Ihre Anforderungen anpassen. Besondere Highlights: Mit den neuen SIMATIC PCS 7 Lehrunterlagen können Sie das PCS 7 Grundwissen an Hochschulen innerhalb von ca. 60 Stunden (= 1 Semester) mittels einer Anlagensimulation praxisnah vermitteln. Mit unseren SCE Trainer Paketen bieten wir Ihnen eine spezifische Zusammenstellung von originalen Industriekomponenten der Automatisierungs- und Antriebstechnik, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt und komfortabel in Ihrer Lehrveranstaltung einsetzbar sind. So profitieren Sie von innovativen und flexiblen Hardware- und Software-Paketen. Derzeit bieten wir Ihnen dazu mehr als 0 SCE Trainer Pakete inkl. Komplettzubehör an. Diese decken sowohl den Bereich Fertigungs- als auch die Prozessautomatisierung ab. Mit ihnen lassen sich kostengünstig die gesamten Lehrinhalte zur Industrieautomatisierung vermitteln. Trainer Pakete gibt es für: Einstieg in die Automatisierungstechnik mit Kleinsteuerung LOGO! und SIMATIC S SPS-Steuerungstechnik mit SIMATIC S7 Hardware und STEP 7 Software (S7-300, S und TIA Portal) Bedienen und Beobachten mit SIMATIC HMI Industrielle Vernetzung über Bussysteme mit SIMATIC NET (PROFINET, PROFIBUS, I/O-Link) Sensorik mit VISION, RFID und SIWAREX Prozessautomatisierung mit SIMATIC PCS 7 Multifunktionsmessgerät SENTRON PAC 4200 Motormanagement SIMOCODE Vernetzte Antriebstechnik mit SINAMICS/SIMOTION CNC-Programmierung mit SinuTrain Wichtiger Hinweis zur Bestellung: Berechtigt zum Erwerb von Trainer Paketen sind ausschließlich: Berufsschulen, gewerbliche Ausbildungsstätten, Technikerschulen, Fachschulen, Fachhochschulen, Universitäten, gemeinnützige Forschungsinstitutionen bzw. Einrichtungen zur innerbetrieblichen Erstausbildung. Für den Bezug der Trainer Pakete ist eine spezifische Endverbleibserklärung notwendig, die Sie von Ihrer regionalen Vertriebsniederlassung erhalten. /24 Siemens IK PI 2015

25 Umfassende Unterstützung für Lehrende in Bildungsstätten (Fortsetzung) Kurse zur Vermittlung aktuellen Fachwissens Siemens Automation Cooperates with Education Know-how aus der Praxis Wir unterstützen Sie bei ausgewählten Projekten mittels Beratung und Betreuung durch Ihren persönlichen SCE Ansprechpartner sowie mit unserem regionalen Customer Support. Als besonderen Service unterstützen wir Fachautorinnen und -autoren mit unserem Wissen sowie durch intensive technische Beratung und Betreuung. Zudem stellen wir eine Übersicht über spezielle Fachbücher im Umfeld der Industrieautomatisierung für Sie im Internet bereit. Didaktische Komplettlösungen für Ihren Unterricht Profitieren Sie von unserem exzellenten Wissen als Technologieführer. Wir bieten Ihnen weltweit fachspezifische Kurse rund um Automatisierungs- und Antriebstechnik an. Diese unterstützen Sie bei der praxisnahen Vermittlung von Produkt- und Systemwissen, sind lehrplankonform und von den Lernfeldern abgeleitet. Speziell für den Einsatz an Hochschulen bieten wir Ihnen kompakte Fachkurse an. Das Kursangebot umfasst eine Vielzahl von lehrplan-orientierten Ausbildungsmodulen, die auf dem Grundgedanken von Totally Integrated Automation (TIA) basieren. Im Fokus stehen die gleichen Themenbereiche wie bei den SCE Trainer Paketen. Jeder SPS- und Antriebskurs orientiert sich am neuesten Stand der Technik. Somit können Sie Ihre Absolventinnen und Absolventen auf ihr zukünftiges Berufsleben optimal vorbereiten. Aktuelle Kurse und Termine finden Sie im Internet: Die Automatisierungs- und Antriebstechnik ist geprägt von dem rasanten technischen Fortschritt. Dabei spielt auch das Thema Service und Support eine wesentliche Rolle. Bei unseren Lehrmittel-Partnern finden Sie ein breites Angebot von Lehr- und Übungsmodellen für den Einsatz in Ihrer Lehrveranstaltung oder Ihrem Labor. Diese Modelle wurden auf Basis unserer Trainer Pakete konstruiert und ersparen Ihnen damit den Selbstaufbau einzelner Komponenten für eine einfache und effektive Hilfe bei der Erfüllung Ihres Lehrauftrages. Kontaktpartner für Ihre individuelle Betreuung Ihren persönlichen SCE Kontaktpartner finden Sie in unserem Internet. Er betreut Sie in allen Fragen rund um das komplette SCE Angebot und informiert Sie frühzeitig und kompetent über Neuerungen. Bei größeren Herausforderungen profitieren Sie von unserem globalen Netzwerk von Kompetenzträgern. Sollte für Ihr Land kein direkter SCE Kontaktpartner aufgeführt sein, kontaktieren Sie bitte Ihre Siemens Niederlassung vor Ort. SCE Support Finder für Ihre Anfrage via Internet Sie sind Lehrender und benötigten Support rund um die Industrieautomatisierung? Senden Sie uns jetzt ihre Anfrage: Siemens IK PI 2015 /25

26 Online-Dienste Informationen und Bestellmöglichkeiten im Internet und auf DVD Siemens Industry Automation und Drive Technologies im WWW Bei der Planung und Projektierung von Automatisierungsanlagen sind detaillierte Kenntnisse über das einsetzbare Produktspektrum und zur Verfügung stehende Serviceleistungen unerlässlich. Es liegt auf der Hand, dass diese Informationen immer möglichst aktuell sein müssen. Siemens Industry Automation und Drive Technologies hat deshalb ein umfangreiches Informationsangebot im World Wide Web aufgebaut, das alle erforderlichen Informationen problemlos und komfortabel zugänglich macht. Unter der Adresse finden Sie alles, was Sie über Produkte, Systeme und Serviceangebote wissen müssen. Produktauswahl mit dem interaktiven Katalog CA 01 von Industry Ausführliche Informationen zusammen mit komfortablen interaktiven Funktionen: Der interaktive Katalog CA 01 vermittelt mit über Produkten einen umfassenden Überblick über das Angebot von Siemens Industry Automation und Drive Technologies. Hier finden Sie alles, was Sie zum Lösen von Aufgaben der Automatisierungs-, Schalt-, Installations- und Antriebstechnik benötigen. Alle Informationen sind in eine Oberfläche eingebunden, die das Arbeiten leicht und intuitiv von der Hand gehen lässt. Bestellen können Sie nach erfolgter Auswahl auf Knopfdruck per Fax oder per Online-Anbindung. Informationen zum interaktiven Katalog CA 01 finden Sie im Internet unter oder auf DVD. Einfache Auswahl und Bestellung in der Industry Mall Die Industry Mall ist die elektronische Bestellplattform der Siemens AG im Internet. Hier haben Sie den Online-Zugriff auf ein umfangreiches Produktspektrum, welches informativ und übersichtlich vorgestellt wird. Der Datenaustausch über EDIFACT ermöglicht die gesamte Abwicklung von der Auswahl über die Bestellung bis hin zur Verfolgung des Auftrags (Tracking und Tracing). Verfügbarkeitsprüfung, kundenindividuelle Rabattierung und Angebotserstellung sind ebenfalls möglich. Weitere umfangreiche Funktionen stehen zu Ihrer Unterstützung bereit. So erleichtern leistungsfähige Suchfunktionen die Auswahl der gewünschten Produkte. Konfiguratoren ermöglichen Ihnen zudem, komplexe Produkt- und Systemkomponenten schnell und einfach zu konfigurieren. Auch CAx-Datenarten werden hier zur Verfügung gestellt. Die Industry Mall finden Sie im Internet unter: /26 Siemens IK PI 2015

27 Online-Dienste Informations- und Downloadcenter, Social Media, Mobile Media Kataloge herunterladen Im Informations- und Downloadcenter finden Sie neben vielen anderen nützlichen Unterlagen auch die Kataloge, die auf der inneren Umschlagseite hinten in diesem Katalog aufgeführt sind. Hier können Sie ohne sich anmelden zu müssen diese Kataloge im PDF-Format herunterladen, zunehmend aber auch als blätterbare E-Books. Die Filter-Zeile über dem ersten angezeigten Katalog ermöglicht Ihnen eine gezielte Suche. So finden Sie z. B. mit der Eingabe von MD 3 sowohl den Katalog MD 30.1 wie auch den MD 31.1, mit der Eingabe von ST 70 sowohl den Katalog ST 70 als auch die zugehörigen News oder ggf. Add-Ons. Besuchen Sie uns auf: Social Media Mobile Media Siemens bietet in den Social Media eine Vielzahl nützlicher Informationen, Demos zu Produkten und Dienstleistungen, die Möglichkeit Rückmeldungen zu geben, die Möglichkeit sich mit anderen Kunden sowie mit Siemens-Mitarbeitern auszutauschen und vieles mehr. Bleiben Sie am Ball und folgen Sie uns ins weltweit stetig wachsende Netz dieser Medien. Einen zentralen Einstiegspunkt von Siemens Industry finden Sie unter: Dezentrale Einstiege finden Sie aber auch auf unseren Produktseiten unter: bzw. Aktivitäten von Siemens allgemein zu den Social Media finden Sie unter: Entdecken Sie die Welt von Siemens. Wir bieten Ihnen auf allen Plattformen eine ständig wachsende Zahl von Apps für Ihr Smartphone oder Ihr Tablet. Die aktuellen Angebote von Siemens finden Sie im App Store (ios) oder bei Google Play (Android). Erkunden Sie z. B. mit der Siemens App die Geschichte, aktuelle Entwicklungen und die Zukunft von Siemens mit prägnanten Bildern, interessanten Berichten und den neuesten Pressemitteilungen. Siemens IK PI 2015 /27

28 Industry Services Ihre Maschinen und Anlagen können mehr mit Industry Services. Ob Fertigungs- oder Prozessindustrie angesichts des hohen Kostendrucks, steigender Energiepreise und immer strengerer Umweltauflagen werden Services für die Industrie zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor im Wettbewerb. Über den gesamten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen unterstützt Siemens seine Kunden weltweit mit produkt-, systemund applikationsnahen Services. Dabei profitieren die Kunden neben einem ganzheitlichen Service Portfolio auch vom umfangreichen Technologie- und Produktwissen und der Branchenkompetenz der Siemens Experten. Damit werden Ausfallzeiten reduziert und der Einsatz von Ressourcen optimiert. Das Ergebnis: höhere Produktivität, Flexibilität und Effizienz bei niedrigeren Gesamtkosten. Entdecken Sie alle Vorteile unseres Serviceportfolios: Planning Modernization Online Support Technical Support Spare Parts Repair Services Field Services Training Engineer & Build Operation G_DA65_DE_00270 Siemens unterstützt seine Kunden mit technologiebasierten Services über den gesamten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen. /28 Siemens IK PI 2015

29 Industry Services Online Support Der Online Support ist ein umfassendes Informationssystem für alle Fragen zu Produkten, Systemen und Lösungen, die Siemens im Laufe der Zeit für die Industrie entwickelt hat. Mit mehr als Dokumenten, Beispielen und Tools bietet es Anwendern der Automatisierungs- und Antriebstechnik die Möglichkeit sich schnell und aktuell zu informieren. Der Rund-um-die-Uhr- Service erlaubt den direkten, zentralen Zugriff sowohl auf fundierte Produktinformationen als auch auf zahlreiche Lösungsbeispiele zum Programmieren, Konfigurieren und Anwenden. Die Inhalte in 6 Sprachen sind mehr und mehr multimedial und jetzt auch über Mobile App verfügbar. Das Technical Forum des Online Support bietet Anwendern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Über Support Request lässt sich der Kontakt zu den Experten des Technical Support von Siemens herstellen. Aktuelle Inhalte, Software-Updates und Benachrichtigungen über Newsletter und Twitter damit sind Nutzer aus der Industrie immer auf dem neuesten Stand. Online Support App Industry Services über den gesamten Lebenszyklus Mit Hilfe der Online Support-App können Sie auf mehr als Dokumente zu allen Siemens Industrieprodukten zugreifen überall und jederzeit. Egal ob Sie Hilfe bei der Umsetzung Ihres Projektes oder bei der Fehlersuche benötigen, Ihre Anlage erweitern oder eine neue planen möchten. Sie haben Zugriff auf FAQs, Handbücher, Zertifikate, Kennlinien, Applikationsbeispiele, Produktmitteilungen (z. B. die Ankündigung neuer Produkte) und Informationen zu Nachfolgeprodukten, falls Produkte auslaufen. Per Scan-Funktion können Sie direkt den aufgedruckten Produkt-Code mit Hilfe der Kamera erfassen und sehen sofort alle technischen Informationen zu diesem Produkt auf einen Blick. Zusätzlich werden auch die grafischen CAx-Informationen (3D- Modell, Schaltbilder oder Eplan Makros) angezeigt. Diese Informationen können Sie per Mailfunktion an Ihren Arbeitsplatz versenden. Die Suche findet Produkte und Beiträge und unterstützt Sie mit einer personalisierten Vorschlagsliste. Unter mysupport finden Sie Ihre Lieblingsseiten Beiträge, die Sie häufig brauchen. Zusätzlich erhalten Sie ausgewählte Nachrichten über neue Funktionen, wichtige Artikel oder Veranstaltungen in der News section. Für Info zu unserer Online-Support-App den QR-Code scannen. Die App ist kostenlos im Apple App Store (ios) oder bei Google Play (Android) erhältlich. Technical Support System- und Fehlermeldungen schnell analysieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können: das sind entscheidende Faktoren, damit Anlagen sicher und effizient funktionieren. Unabhängig davon, ob es sich um ein einzelnes Produkt oder um komplette Automatisierungslösungen handelt: Fragen können jederzeit und in jeder Branche auftreten. Deswegen bietet der Technical Support von Siemens individuelle technische Unterstützung bei Anfragen zu Funktion, Handhabung, Anwendung und Störungsbehebung von Produkten und Systemen für die Industrie: permanent und weltweit, per Telefon, oder über Remote-Zugriff. Erfahrene Experten von Siemens beantworten eingehende Fragen umgehend. Je nach Bedarf halten sie zuvor Rücksprache mit Fachspezialisten aus den Bereichen Entwicklung, Vor-Ort-Service und Vertrieb. Der Technical Support steht auch für nicht mehr lieferbare und abgekündigte Produkte zur Verfügung. Mit Hilfe der Support-Request-Nummer kann jede Anfrage eindeutig identifiziert und gezielt nachverfolgt werden. Siemens IK PI 2015 /2

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