Dr. Remco van der Velden, Bürgermeister der Stadt Geseke und Vorsitzender des BREKO-Beirats, Bundesverband Breitbandkommunikation e.v.

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1 Gesamtmoderation 09:30 Uhr Empfang 10:00 Uhr Begrüßung AGENDA Dr. Remco van der Velden, Bürgermeister der Stadt Geseke und Vorsitzender des BREKO-Beirats, Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. 10:15 Uhr Was dürfen Kommunen beim Breitbandausbau? Rechtlicher Rahmen Prof. Dr. iur. Bernd Holznagel, Staats- und Verwaltungsrecht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster 10:45 Uhr Entwicklung der Bandbreitenbedarfe und Breitbandtechnologien Prof. Dr.-Ing. Stephan Breide, Fachbereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, FH Südwestfalen 11:15 Uhr Investorenmodelle Wer baut die Netze? Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer, Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld 11:45 Uhr Regionale Netzbetreiber: Starke Partner von Städten und Kommunen Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer, Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. (BREKO) 12:15 Uhr Mittagspause Best Practice I. Privatwirtschaftliche Investitionen 13:30 Uhr VDSL-Ausbau durch Ausgleich der Wirtschaftlichkeitslücke Erfahrungen aus Lotte Rainer Lammers, Bürgermeister der Gemeinde Lotte 13:45 Uhr Durch aktive Vorvermarktung zu einem eigenwirtschaftlich getragenen Ausbau am Beispiel der Stadt Velen Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeister der Stadt Velen Best Practice II. PPP-Modelle 14:00 Uhr Schnelle Netze durch eine kommunale Infrastrukturgesellschaft die Glasfasernetz Olfen GmbH. Wilhelm Sendermann, Beigeordneter der Stadt Olfen 14:15 Uhr Infrastrukturgenossenschaft Ralf Schütte, Geschäftsführer, HeLi NET 14:30 Uhr Kaffeepause Best Practice III. Kommunale Investition 15:00 Uhr Stadtwerkelösung Arnd Janus, Geschäftsführer, KomMITT-Ratingen GmbH 15:15 Uhr Zweckverbandslösung Dirk Sasson, Leiter BREKO-Arbeitskreis Glasfaser und Prokurist / Bereichsleiter Telekommunikation / Informationstechnik, SWN Stadtwerke Neumünster GmbH 15:30 Uhr Förder- und Finanzierungsinstrumente für Breitbandprojekte Ralf Ishorst, Direktor NRW.BANK / Beratung & Infrastrukturfinanzierung 15:45 Uhr Marktplatz mit Providern und Planern 17:00 Uhr Ende der Veranstaltung Teilnahmegebühr: 75,- Euro (inklusive MwSt.) Anschrift St. Barbara Haus: Kapellenweg 75, Dülmen

2 REFERENTEN Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer, Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. (BREKO) Dr. Stephan Albers ist seit 2009 Geschäftsführer des Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. (BREKO) und seit der Gründung der BREKO Einkaufsgemeinschaft eg im Jahre 2010 Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. Der gelernte Bankkaufmann promovierte nach seinem Jurastudium im Bereich des Schiedsverfahrensrecht der Zivilprozessordnung an der Universität Münster und war danach als niedergelassener Anwalt, Schwerpunkt Gesellschaftsrecht, tätig. Ab 1997 war er bei der Arcor AG & Co. KG in der Rechtsabteilung tätig, baute die politische Kommunikation auf, eröffnete das Hauptstadtbüro und war zuletzt für den Bereich Unternehmenskommunikation und Politik verantwortlich. Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer, Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH Dr. Grüner befasst sich in unterschiedlichen Positionen seit Jahren mit Fragen der Regionalentwicklung und des Infrastrukturausbaus. Berufliche Stationen waren die PLANCO Consulting GmbH in Essen, die Niederrheinische IHK in Duisburg sowie die Gesellschaft für Wirtschafsförderung im Kreis Warendorf. Seit 2009 ist er Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH. Dort ist einer seiner Tätigkeitsschwerpunkte der Breitbandausbau im ländlichen Raum, insbesondere die Entwicklung geeigneter Geschäftsmodelle für einen Ausbau der Netze. Prof. Dr. iur. Bernd Holznagel, Staats- und Verwaltungsrecht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL. M., Dipl.-Soz. ist Universitätsprofessor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktor der öffentlich-rechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Universität Münster. Seine Forschungstätigkeit liegt schwerpunktmäßig im Bereich der Netzregulierung sowie im Telekommunikations- und Medienrecht. Prof. Holznagel ist Mitglied der Vereinigung Deutscher Staatsrechtslehrer, Mitglied des Wissenschaftlichen Arbeitskreises für Regulierungsfragen der Bundesnetzagentur, des Studienkreises für Presserecht und Pressefreiheit, des Deutschen Juristentages sowie des Münchener Kreises. Er ist zudem Mitherausgeber der Zeitschrift Multimedia und Recht und des Handbuchs Multimedia und Recht. Mehrere Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn u.a. an die China Academy of Information and Communication Technology in Peking, die Akademische Rechtsuniversität in Moskau sowie die University of Virginia, School of Law in Charlottesville. Professor Holznagel publiziert seit Jahren u.a. im Bereich der Telekommunikations- und Netzregulierung sowie zu Themen wie Datenschutz und -sicherheit.

3 REFERENTEN Arnd Janus, Geschäftsführer, KomMITT-Ratingen GmbH Arnd Janus ist seit 2011 Geschäftsführer der KomMITT-Ratingen GmbH einem 100%igen Tochterun-ternehmen der Stadtwerke Ratingen. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der TU Dort-mund war er einige Jahre als Projektmanager für Großprojekte bei Alcatel in Stuttgart tätig. Weite-re Stationen waren Technischer Leiter der TeleBeL GmbH in Wuppertal und Betriebsleiter der Infi-gate GmbH in Essen. Bei der TeleBeL führte er bereits im April 2000 ADSL Dienste ein. Nach einem kurzen Ausflug in die Broadcast & Event Branche als CEO der Medianumerics Ltd., war er zuletzt als Key Account Manager bei Axians in Köln im Bereich Carrier & Service Provider tätig. Rainer Lammers, Bürgermeister Gemeinde Lotte Rainer Lammers ist seit Oktober 2004 hauptamtlicher Bürgermeister der GemeindeLotte. Zuvor war er 20 Jahre Mitglied des Rates, davon 10 Jahre 1. Stellvertretender ehrenamtlicher Bürgermeister. Die Gemeinde Lotte mit Einwohnern liegt an der Landesgrenze zur niedersächsischen Großstadt Osnabrück. Bevor der Breitbandausbau in den Jahren mit Unterstützung der WESt vollzogen wurde gehörte sie zu den unterversorgten Kommunen in NRW. Dirk Sasson, Leiter BREKO-Arbeitskreis Glasfaser und Prokurist / Bereichsleiter Telekommunikation / Informationstechnik, SWN Stadtwerke Neumünster GmbH Nach Lehre und Studium der Elektrotechnik und eines Aufbaustudiums Energieversorgungsmanagement hat Dirk Sasson eine Weiterbildung zum Sicherheitsingenieur absolviert. Nach seiner Tätigkeit beim Chemiekonzern Henkel in Düsseldorf und Frankreich war er für den Aluminiumkonzern Hydro weltweit in der Technologieberatung tätig, zuletzt als Leiter des technischen Dienstes beim Hamburger Aluminiumwerk. Seit 2005 ist er bei den Stadtwerken Neumünster, zunächst als Bereichsleiter Technischer Service. Anfang 2009 übernahm er zusätzlich die Projektleitung für den Ausbau des Breitbandnetzes in FTTH Technik. Seit dem leitet er den neuen Bereich Telekommunikation / Informationstechnik der Stadtwerke Neumünster GmbH. Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeister der Stadt Velen Dr. Christian Schulze Pellengahr ist seit 2009 Bürgermeister der Stadt Velen ( Einwohner) im Kreis Borken. Er studierte nach Abitur und Wehrdienst (Oberstleutnant d.r.) Rechts- Geschichts- und Agrarwissenschaften in Bonn, Wien, Göttingen und Münster und wurde 2008 mit einer staatskirchenrechtlichen Arbeit in Potsdam zum Doktor beider Rechte promoviert. Berufliche Stationen führten ihn zunächst nach Erfurt und Münster, ehe er 2008 als Erster Beigeordneter nach Velen wechselte. Dort hat er den flächendeckenden Ausbau eines FFTH-Glasfasernetzes durch einen privaten Investor in den Jahren 2013/14 aktiv mit gestaltet.

4 REFERENTEN Ralf Schütte, Geschäftsführer, HeLi NET Dipl. Kaufmann Ralf Schütte ist seit Dezember 2010 Geschäftsführer der HeLi NET Telekommunikation GmbH & Co. KG. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war er zunächst bis 1998 in der Wirtschaftsprüfung und - beratung beim RWGV e.v. dem regionalen Prüfungsverband für Genossenschaften tätig. Als stellvertretender Geschäftsführer kümmerte er sich darauf folgend um die Belange der Dach Sanitär Handel eg. Im Jahr 2000 übernahm er die Geschäftsführung der IC Informationstechnologie Centrale GmbH (Zedach- Gruppe) und engagierte sich für die Konsolidierung der IT-Strukturen innerhalb der bundesweiten genossenschaftlichen Zedach-Gruppe. Es folgten fünf Jahre der Selbständigkeit als Unternehmer bevor er Ende 2010 die Geschäftsführung bei HeLi NET übernommen hat. Ralf Schütte gehört seit 2014 dem Aufsichtsrat der BREKO Einkaufsgemeinschaft eg an. Wilhelm Sendermann, Beigeordneter der Stadt Olfen Wilhelm Sendermann hat langjährige Erfahrungen in der Kommunalverwaltung, Seit 2004 ist er als Beigeordneter bei der Stadt Olfen tätig. Dort werden immer wieder neue, innovative Ansätze gerade für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Stadt verfolgt. Im Rahmen der Regionale 2016 werden in Olfen Projekte zu wichtigen Zukunftsfragen des ländlichen Raumes realisiert. Wilhelm Sendermann ist auch Geschäftsführer der städtischen St. Vitus-Stift ggmbh, die ein Altenpflegeheim und weitere Angebote für ältere Menschen betreibt. Seit Oktober 2015 organisiert er als Kaufmännischer Geschäftsführer der GFN und der Olfenkom den Breitbandausbau in Olfen. Dr. Remco van der Velden, Bürgermeister der Stadt Geseke und Vorsitzender des BREKO-Beirats, Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. Dr. Remco van der Velden ist hauptamtlicher Bürgermeister der westfälischen Einwohnerstadt Geseke und Mitglied des Technischen Beirats des BREKO. Nach dem Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und einer Promotion über die spieltheoretische Analyse von Telekommunikationsmärkten agierte er mehrere Jahre als freiberuflicher Berater, bevor er im Jahr 2005 bei Telefónica Germany im Bereich Regulierung und Strategie tätig wurde. Bis zum Frühjahr 2014 leitete er den Arbeitskreis Regulierung und Strategie im BREKO und wurde im Februar 2015 vom Vorstand in den Technischen Beirat des Verbandes ernannt. Im April 2015 wurde er vom Gremium zum Vorsitzenden gewählt.

5 AKTEURE BREKO-Netzbetreiber: Starke Partner für Städte & Kommunen Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. (BREKO) Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.v. (BREKO) ist mit über 200 Mitgliedern, unter ihnen über 120 Regionalcarrier, Stadtwerke und Kabelnetzbetreiber, der größte und mitgliederstärkste Wettbewerberverband in Deutschland. Alle im BREKO organisierten Mitgliedsunternehmen eint der Wille, eine flächendeckende Breitband-Versorgung durch den Ausbau hochmoderner Glasfasernetze zu realisieren und das in Stadt und Land. Diese Ausrichtung zeigt sich konsequenterweise im zentralen Motto der BREKO Glasfaser-Offensive: Wir bauen die Netze! Bis 2018 wollen die alternativen Netzbetreiber bis zu 9,1 Mrd. Euro in Highspeed-Glasfaser-Netze (FTTC sowie FTTB/H) investieren und bis zu 11,2 Mio. Haushalte mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgen. Voraussetzung dafür sind die entsprechenden politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, für die sich der Verband in Deutschland auf Bundes- und Länderebene sowie auch direkt in Brüssel einsetzt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den kostenintensiven Breitbandausbau ist die von vielen BREKO- Netzbetreibern umgesetzte Multi-Access-Strategie. Dabei wird die schnelle Glasfaser unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort, des ermittelten Bedarfs und nicht zuletzt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten entweder in Zwischenschritten bis zum Kabelverzweiger oder Schaltverteiler oder aber gleich bis zum Grundstück, ins Haus oder die Wohnung (FTTC/B/H) verlegt. Beim schrittweisen Glasfaserausbau können die alternativen Netzbetreiber zunächst per FTTC derzeit also per VDSL2 mit und ohne Vectoring Investitionsmittel erwirtschaften und im Anschluss auf FTTB/H migrieren. So werden die Glasfasernetze schrittweise mit immer höheren Bandbreiten und auf Basis wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle immer näher zu Privat- und Geschäftskunden gebaut. Wir realisieren Glasfasernetze (FTTC / FTTB / FTTH) regional und vor Ort Wir sind Kooperationspartner von Städten und Gemeinden Wir versorgen Gewerbegebiete mit symmetrischer Bandbreite und sichern den Standort Wir finden im Technologiemix individuelle Lösungen Weitere Information über uns finden Sie unter oder Sie kontaktieren uns per Telefon oder /

6 Landkreistag NRW AKTEURE Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen ist die Vereinigung der 30 Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der StädteRegion Aachen. Mitglieder sind die 30 nordrheinwestfälischen Kreise, die StädteRegion Aachen und die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe sowie der Regionalverband Ruhr. Der Landkreistag ist seinerseits Mitglied des Deutschen Landkreistages (DLT) in Berlin. Kreisrelevante Themen auf Europaebene werden über einen Ansprechpartner direkt in Brüssel bearbeitet. Der Landkreistag ist keine Behörde, sondern ein eingetragener Verein, der eben diese Kreise und Verbände als Mitglieder hat. Einen Sonderstatus hat der Landkreistag, nämlich das Recht, vom Gesetzgeber zu Gesetzen oder Verordnungen, welche die Kreise berühren, angehört zu werden und Stellungnahmen für die Gesamtheit der Kreise abzugeben. Dieses Recht ergibt sich aus der Landesverfassung. Im Bereich Breitband hat der Landkreistag NRW in der Vergangenheit schon zu verschiedenen Gelegenheiten die Interessen der Kreise und des kreisangehörigen Raum in Nordrhein-Westfalen gegenüber Landtag, Landesregierung und anderen verbandlichen Akteuren vertreten. Gleiches gilt für die Vertretung der nordrhein-westfälischen Kreise in unserem Bundesverband dem Deutschen Landkreistag sowie die Spiegelung nordrhein-westfälischer Themen auf die Bundesebene und in die Bundespolitik. So hat sich der Landkreistag NRW auf allen politischen Ebenen nicht zuletzt über das Europabüro in Brüssel für die Fördermöglichkeit der Breitbandversorgung unterversorgter Räume im Rahmen der europäischen Strukturförderung eingesetzt, ist über die Bundesebene immer wieder in Stellungnahmen gegenüber der Regulierungsbehörde involviert und hat sich zuletzt in Nordrhein-Westfalen mit der Förderrichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume befasst. Zudem initiiert der Landkreistag NRW regelmäßig Diskussionsveranstaltungen und Praktikeraustausche zum Thema der Breitbandversorgung ländlicher Räume. Darüber hinaus ist das Thema der Förderung des Breitbandausbaus immer wieder auf der Tagesordnung in den politischen Gremien des Landkreistages, um so dem Thema einen hohen Stellenwert in Arbeit des Verbandes einzuräumen Weitere Information über uns finden Sie unter oder Sie kontaktieren uns per Telefon oder /

7 Städte- und Gemeindebund NRW AKTEURE Der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen (StGB NRW) ist ein Zusammenschluss von 359 der 396 Kommunen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Mitglieder des Städteund Gemeindebund sind ausschließlich kreisangehörige Städte und Gemeinden. In den kreisangehörigen Städten und Gemeinden in NRW leben gut 9 Millionen Menschen - mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Landes. Die Mitgliedschaft im StGB NRW ist freiwillig. Der Städte- und Gemeindebund NRW misst dem Breitbandausbau im ländlichen Raum hohe Bedeutung bei. So hat der Ausschuss für Strukturpolitik und Verkehr in seiner Sitzung am 4. März 2015 in Düsseldorf seine wiederholt vorgetragene Position unterstrichen, dass hochleistungsfähige Telekommunikationsnetze einen nicht mehr wegzudenkenden Standortfaktor darstellen. Sie sind insbesondere unabdingbar, um im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen zu können und die digitale Teilhabe der Bürgerschaft sicherzustellen. Die enormen kommunalen Anstrengungen müssen landesseitig auch mit finanziellen Maßnahmen flankiert werden, um dem strukturpolitischen Ansatz einer Flächendeckung Rechnung zu tragen. Die zunehmende Bedeutung frei zugänglicher WLAN-Netze im öffentlichen Raum erfordert zwingend und kurzfristig die Schaffung einer klaren Rechtslage, um drohende Haftungsrisiken auszuschließen und den Schutz der Nutzer zu gewährleisten.

8 Wirtschaftsförderungen aus dem Münsterland Kreis Borken, Kreis Coesfeld, Kreis Steinfurt und Kreis Warendorf AKTEURE Schnelles Internet ist ein wichtiger Bestandteil einer zukunftssicheren Infrastruktur und somit bereits heute ein bedeutender Standortfaktor für Unternehmen. Die Wirtschaftsförderungen der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf setzen sich daher seit mehreren Jahren intensiv für einen flächendeckenden Breitbandausbau im ländlich geprägten Münsterland ein. Als zentrale Kontakt- und Koordinierungsstellen zwischen Verwaltung und Wirtschaft unterstützen und beraten die Wirtschaftsförderungen Kommunen und private Investoren bei der Planung und Realisierung von regionalen Ausbauprojekten. Zugleich stehen sie interessierten Unternehmen als Ansprechpartner für alle rechtlichen, technischen, wirtschaftlichen Fragestellungen rund um das Thema Breitbandausbau zur Verfügung. Um den Ausbau eines möglichst flächendeckenden Glasfasernetzes im Münsterland zu forcieren, haben die Wirtschaftsförderungen in enger Abstimmung regionale Ausbaukonzepte erarbeitet, die Investoren detaillierte Auskünfte und Informationen über die wirtschaftliche Realisierbarkeit von Glasfasernetzen im Münsterland bereitstellen.

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