Functional Design Document Unified Data Centre

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1 Functional Design Document Unified Data Centre Anhang zur Produktspezifischen Leistungsbeschreibung "BT Managed Hosting" (Germany) BT RAHMENVERTRAG NR. 1. Begriffsbestimmungen AS 5400 Betriebssystempartition Fibre Channel IPSEC iscsi LUN NAT Raw Device Mapping RFC SAN SAS SATA Snapshot Stateful Inspection vcpu Das autonome System AS 5400 bezeichnet eine durch BT verwaltete Ansammlung von IPv4-Adressen, die zu den globalen Internet Austauschnoten (Peering Points) geroutet und dort an andere Internet Service Provider bekannt gemacht werden. Auf diese Weise sind die im AS 5400 enthaltenen IPv4-Adressen im Internet erreichbar. Eine Betriebssystempartition ist der zugewiesene Storage-Bereich, auf dem das Betriebssystem installiert wird. Fibre Channel ist ein serielles Standardprotokoll, das im Bereich von Storage Netzwerken für die Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen verwendet wird. Internet Protocol Security ist ein Sicherheitsprotokoll, das für die Kommunikation über IP-Netze eingesetzt wird. Internet Small Computer System Interface ist eine Technologie, welche die Nutzung des SCSI-Protokolls über Ethernet-Netzwerke ermöglicht. Logical Unit Number steht für eine virtuelle Festplatte, die auf einem Disk Array zur Verfügung gestellt wird. Ein Disk-Array ist ein Gerät, welches mehrere Festplatten beinhaltet und diese Servern zur Verfügung stellt. Network Address Translation wird eingesetzt, um öffentliche IP-Adressen in private IP- Adressen zu übersetzen. Durch die Verwendung privater IP-Adressen wird die interne Netzstruktur gegenüber fremden Netzen verborgen. Somit kann NAT zur Verbesserung der Netzwerksicherheit eingesetzt werden. Bei einem Raw Device Mapping greift ein Serversystem direkt auf die LUN eines Storage Systems zu. Request for Comments sind Dokumente der Internet Society (ISOC) zum Internet und beschreiben allgemein anerkannte technologische Standards. Storage Area Network, steht für ein Netz, das Server und Speichersystem miteinander verbindet. Serial Attached SCSI (Small Computer System Interface) steht für eine Schnittstelle zur Anbindung von Festplatten und Festplatten-Shelves an Server- und Storage- Systeme. Serial Advanced Technology Attachment steht für eine Schnittstelle zur Anbindung von Festplatten an Server- und Storage-Systeme. steht für ein Abbild eines Speicherbereiches zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dieser gespeicherte Zustand kann dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder hergestellt werden. steht für einen erweiterten zustandsorientierten Packet-Filter einer Firewall. Eine Firewall des Typs Stateful Inspection prüft, ob eine am Portfilter zugelassene Verbindung auch zum angezeigten Zweck aufgebaut wird. virtuelle CPU (Central Processing Unit) steht für die Unterteilung von physikalischen CPUs in kleinere CPU Einheiten BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 1 von 8

2 VLAN vram VRF RAID-DP Volume Virtual Local Area Network steht für eine logische Verknüpfung und Abgrenzung nach außen, und zwar von physikalischen oder logischen Netzwerkschnittstellen (sog. Ports) auf OSI-Ebene 2, nach IEEE 802.1Q Standard (vgl.: ieee.de). Virtual Random Access Memory, virtueller Arbeitsspeicher; steht für die Unterteilung von physikalischen Arbeitsspeichern in kleinere Arbeitsspeichereinheiten Virtual Routing and Forwarding steht für eine abgeschlossene und unabhängige Routing-Instanz für einen Kunden im BT MPLS Netzwerk. Redundant Array of Independent Disks Double Parity steht für ein Verfahren zur Vergrößerung der Ausfallsicherheit bei Festplattenspeichersystemen. Dabei werden einzelne Speicherplatten zu sogenannten Volumes verbunden, die neben den datentragenden Speicherplatten drei zusätzliche Speicherplatten gleicher Größe beinhalten. Zwei davon dienen der Ablage von Prüfsummen, aus denen bei Bedarf der Inhalt einzelner datenhaltender Speicherplatten rekonstruiert werden kann (double parity) sowie einer zu diesem Zweck vorgehaltenen leeren Reserveplatte (hot spare). 2. Funktionalität des Dienstleistungselements Das Unified Data Centre (UDC) beinhaltet die verteilte Netzwerk-, Firewall-, Server-, und Storage- Infrastruktur in einem BT Data Centre. Dabei reserviert BT den Kunden Hardware- und Netzwerk - Ressourcen und weist ihm diese fest zu. Auf einer redundanten, zentralen Infrastruktur werden die Core Services Internet Access, MPLS Access, Firewall, Server und Storage abgebildet und über ein Layer 2 Netzwerk an Access-Komponenten und Server verbunden. 3. Standarddienstleistung Das Dienstleistungselement Unified Data Centre (UDC) beinhaltet die BT Data Centre-Infrastruktur. Mit den UDC Access Optionen stellt BT eine Verbindung zwischen UDC-Komponenten oder eine Anbindung von externen Geräten an die UDC-Infrastruktur bereit. BT erzielt die Schaffung von Redundanzen durch Konfiguration von VLANs über zwei unabhängige Infrastrukturkomponenten sowie über Zugangsports zu jedem der Redundanzpfade. Die Dienstleistung von BT umfasst folgende Leistungsbestandteile: (a) Bereitstellung und Konfiguration von logischen Verbindungen (VLANs) auf der UDC- Infrastruktur. (b) Monitoring und Wartung der UDC-Infrastruktur zur Sicherstellung der vereinbarten Service Level. (c) Adressierung aller Server und Netzwerkkomponenten mit privaten IPv4-Adressen nach RFC Die genaue Auswahl der genutzten Adressbereiche stimmt BT mit dem Kunden ab. (d) Unterbringung in einem gesicherten, hochverfügbaren BT Data Centre. 4. Dienstleistungsoptionen Soweit im Bestellschein vereinbart, erbringt BT folgende optionale Dienstleistungsbestandteile. Gegebenenfalls anfallende zusätzliche Entgelte sind im Bestellschein oder im FDD Allgemeine Projektbeschreibung festgelegt. 4.1 Option 1 - Physikalischer UDC Port BT konfiguriert einen physikalischen Ethernet-Port (10/100/1000 Mbit/s) zum Anschluss eines externen Gerätes an die UDC-Infrastruktur. BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 2 von 8

3 4.2 Option 2 - Physikalischer UDC Port für eine iscsi-anbindung BT konfiguriert einen physikalischen Gigabit Ethernet-Port zum Anschluss eines dedizierten iscsi Netzwerkports eines Servers an die UDC Infrastruktur. 4.3 Option 3 Internet-Anbindung Die von BT dem Kunden zur Verfügung gestellte Internet-Bandbreite beträgt im Minimum 1 Mbit/s und im Maximum Mbit/s. Die Bandbreite kann jeweils in 1 Mbit/s-Schritten konfiguriert werden. Die Internet-Konnektivität ist kapazitätsbasiert und benutzt feste Bandbreiten, wie z.b. 2 Mbit/s, 4 Mbit/s etc., wobei feste monatliche Entgelte für die jeweilig beauftragte Bandbreite anfallen. Je nach der im FDD Allgemeine Projektbeschreibung vereinbarten Anzahl von durch BT bereitgestellten Servern und Netzwerkgeräten weist BT dem Kunden ein im Internet geroutetes (PA) IP-Adressnetz mit maximal 32 öffentlichen IP-Adressen aus dem AS 5400 zu. Eine Vergrößerung des IP-Netzes sowie die Zuweisung von mehr als 32 öffentlichen IP-Adressen durch BT bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und erfolgen gegen gesondertes Entgelt. 4.4 Option 4 - Auslastungsüberwachung und Dokumentation (Reporting) für die Internetanbindung BT überwacht die Internetanbindung auf ihre Auslastung hin und stellt dem Kunden entsprechende Auswertungen bereit. 4.5 Option 5 MPLS-Anbindung Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption bietet BT eine redundante MPLS-Anbindung an. Die von BT dem Kunden zur Verfügung gestellte MPLS-Bandbreite beträgt im Minimum 1 Mbit/s und im Maximum 50 Mbit/s. Die Bandbreite kann jeweils in 1 Mbit/s-Schritten konfiguriert und für jedes VRF dediziert bestellt werden. Für die Bandbreite werden feste monatliche Entgelte berechnet. Voraussetzung für die Erbringung dieser Dienstleistungsoption durch BT ist, dass der Kunde BT zusätzlich mit der Erbringung von BT MPLS beauftragt. BT konfiguriert je ein VLAN je VRF des Kunden. Die MPLS-spezifischen Leistungsmerkmale (Round Trip Delay, Class of Service etc.) gelten jeweils bis zum Übergabepunkt zwischen BT MPLS Backbone und der UDC-Infrastruktur. 4.6 Option 6 Punkt-zu-Punkt VPN Im Rahmen der Punkt-zu-Punkt-VPN-Option richtet BT IPSec-Verbindungen zu anderen Netzwerkgeräten oder Firewalls ein. Die Einrichtung erfordert eine genaue Abstimmung mit den Administratoren des Kunden. Bei Störungen, die beim Aufbau oder im Verlauf einer Verbindung zu Komponenten Dritter oder bei der Kommunikation über Verbindungsnetze Dritter (Internet) auftreten, bemüht sich BT nach besten Kräften um die Entstörung. Diese Leistung wird dem Kunden zusätzlich nach Aufwand berechnet. 4.7 Option 7 Managed Virtual Firewall Im Rahmen dieser Option konfiguriert BT eine virtuelle Firewall zwischen zwei VLANs. Die virtuelle Firewall unterstützt die Stateful Inspection-Technologie sowie Network Address Translation (NAT)- Funktionen. Mittels der virtuellen Firewall kann die Kommunikation zwischen UDC-Komponenten, die an unterschiedlichen VLANs angeschlossen sind oder zwischen UDC-Komponenten und IP-Adressen im Internet oder im MPLS-Netz auf Basis einzelner Regeldefinitionen zugelassen werden. BT behält sich vor, zum Schutze der BT Infrastruktur und zum Schutze von Kundensystemen keinen Zugang zu einzelnen sicherheitsgefährdenden Protokollen zu gewähren. Diese optionale Dienstleistung von BT umfasst folgende Leistungsbestandteile: (a) Bereitstellung und Installation der virtuellen Firewall. BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 3 von 8

4 (b) Konfiguration der Firewall gemäß einer mit dem Kunden abgestimmten Firewall-Regelwerks. (c) Beratungsleistungen, die die einmalige Definition oder den Review und die Aufbereitung der Firewall-Regeln für den Kunden beinhalten. (d) Aufbewahrung der von der Firewall automatisch generierten Log-Dateien für 90 Tage. Im Rahmen der hier beschriebenen Dienstleistungsoption erfolgt keine Auswertung der Firewall Log- Dateien durch BT. Für diese Dienstleistungsoption werden je nach Bandbreite feste monatliche Entgelte berechnet. Der von BT dem Kunden zur Verfügung gestellte Firewall-Durchsatz beträgt im Minimum 10 Mbit/s und im Maximum Mbit/s. Der Firewall-Durchsatz kann in 10 Mbit/s-Schritten konfiguriert und bestellt werden. 4.8 Option 8 Dedizierter Managed Switch Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption bietet BT dedizierte Switches an. Diese optionale Dienstleistung von BT umfasst folgende Leistungsbestandteile: (a) Beschaffung und dedizierte Bereitstellung der Switch-Hardware (b) Physikalischer Einbau und Verkabelung der Switch-Hardware (c) Wartung der Switch-Hardware zur Sicherstellung des vereinbarten Service Level (d) Einrichtung des Switch-Systems und Bereitstellung der erforderlichen VLANs (e) Monitoring der Switch-Hardware 4.9 Option 9 Managed Server Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption Managed Server stellt BT eine definierte Anzahl an Serverblades bereit. Es umfasst auch die Wartung der Server Hardware zur Sicherstellung des vereinbarten Service Levels sowie die redundante Anbindung der Serverblades zum Fibre Channel Switch. Der Kunde muss die Implementierung und den Betrieb des Betriebssystems der Dienstleistungsoption Managed Server bei BT und über das FDD Managed Operating System separat beauftragen Option 10 Managed Virtual Server Mit diesem Dienstleistungselement erbringt BT die Bereitstellung von virtuellen Servern basierend auf einer Server-Virtualisierungs-Infrastruktur. Die Konfiguration der einzelnen virtuellen Server basiert auf der Anzahl von vcpu, vram. Für diese Dienstleistungsoption berechnet BT je nach Volumen feste monatliche Entgelte. Das Volumen errechnet sich nach Anzahl von Einheiten von einer vcpus mit jeweils 2.0 GHz und von 4 GB vram. Der Kunde muss die Standard Netzwerkanbindung, Storage und Backup über die entsprechenden UDC Optionen separat bei BT beauftragen. Implementierung und Betrieb von Betriebssystemen sind nicht Bestandteil der oben beschriebenen Dienstleistung. Diese muss der Kunde über das Dienstleistungselement Managed Operating System, beschrieben im FDD Managed Operating System, separat beauftragen Option 11 - Server Anbindung zum Shared Storage Fibre Channel Switch Im Rahmen dieser Option stellt BT eine redundante Fibre-Channel Anbindung für einen Server an die UDC Fibre-Channel SAN-Infrastruktur zur Verfügung Option 12 Storage Volumen auf SAS-Festplattensystemen Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption stellt BT Storage-Kapazität auf SAS-Festplatten zur Verfügung. Das Netto-Volumen der Storage-Kapazität kann in 0,5 TB Schritten bestellt werden. BT stellt für BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 4 von 8

5 Snapshot-Reserven 10 % des Netto-Volumens zur Verfügung. BT stellt Storage-Kapazitäten auf RAID- DP Volumes zur Verfügung Option 13 Storage Volumen für Spiegelung auf SAS-Festplattensysteme Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption stellt BT Storagekapazität auf einem zweiten, gespiegelten Storagesystem in einem getrennten Brandabschnitt zur Verfügung Option 14 Backup-Volumen auf SATA-Festplattensysteme Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption stellt BT Backup-Volumen basierend auf Festplatten in einen anderen Brandabschnitt zur Verfügung. Der Kunde kann das Volumen in 1 TB Schritten bestellen. Es berechnet sich aus dem 2-fachen des unter Option 12 vereinbarten Volumens (dieses reicht aus bei einer durchschnittlichen täglichen Änderungsrate der Daten von 3 %). Sollte das Backup-Volumen das zweifach Volumen übersteigen, so ist der Kunde verpflichtet, das Backup-Volumen in 1 TB Schritten zu erhöhen. Hierzu werden die Parteien eine entsprechende Vertragsergänzung vereinbaren. Zur Durchführung von Daten(rück)-Sicherungen installiert BT auf den zu sichernden Serversystemen eine Datensicherungssoftware. Diese sorgt dafür, dass Datensicherungen nach unten genannten Schema durchgeführt werden: (a) wöchentliche Sicherung: (b) tägliche Sicherung: Aufbewahrung 14 Wochen Aufbewahrung 30 Tage Die Datensicherungen erfolgen auf SATA Festplattensystemen. Am Ende der genannten Aufbewahrungszeit werden die Backupdaten durch neue Datensicherungen überschrieben. Diese Option steht nur für Systeme zur Verfügung, für die auch das Dienstleistungselement Managed Operating System, beschrieben im FDD Managed Operating System, beauftragt wird Option 15 Datensicherung für Server-Dateisysteme Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption erbringt BT eine Datei-Datensicherung von allen oder bestimmten Dateipfaden auf dedizierten Servern. Der Kunde kann Restores mittels eines Change Requests auf Dateiebene beauftragen, Im Rahmen dieser Option nimmt BT eine Installation einer Backupsoftwarekomponente auf den betreffenden Servern des Storage Herstellers vor Das Restore eines kompletten Systems ist nur auf einer identischen Server Hardware möglich. Option 16 Datensicherung für Datenbanken Datenbanksoftware erfordert besondere Maßnahmen zur Erstellung von konsistenten Datensicherungen und ggf. zur Rücksicherung einzelner Inhalte. Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption erbringt BT eine Datensicherung von allen oder den im FDD Allgemeine Projektbeschreibung bestimmten Datenbanken des Kunden. Diese Option ist nur bei Systemen mit Storage Raw Device Mapping auswählbar. Im Rahmen dieser Option nimmt BT eine Installation einer Backupsoftwarekomponente auf den betreffenden Servern des Storage Herstellers vor Option 17 - Datensicherung für Exchange Mailbox Server Server mit der Software Microsoft Exchange erfordern besondere Maßnahmen zur Erstellung von konsistenten Datensicherungen und zur Rücksicherung einzelner Inhalte. Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption erbringt BT eine Datensicherung von Exchange Datenbanken. Diese Option ist nur bei Systemen mit Storage Raw Device Mapping auswählbar. Im Rahmen dieser Option nimmt BT eine Installation einer Backupsoftwarekomponente auf den betreffenden Servern des Storage Herstellers vor Option 18 - Datensicherung für vollständige virtuelle Server BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 5 von 8

6 Die zur Vitalisierung von Servern eingesetzte Software ermöglicht weitere Optionen zur Datensicherung und Datenrücksicherung. Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption erbringt BT eine Datensicherung von vollständigen Images von virtuellen Servern Option 19 - Backup-Volumen an einem anderen BT Standort Bei Vereinbarung dieser Dienstleistungsoption stellt BT Backup-Volumen basierend auf Bänder in einem zweiten physikalisch abgesetzten BT Datacenter. Der Datentransfer erfolgt über SAN Verbindungen zwischen den BT Datacentern. Der Kunde kann das Backupvolumen in 1 TB Schritten bestellen. Zur Durchführung von Daten(rück)-Sicherungen installiert BT auf den zu sichernden Serversystemen eine Datensicherungssoftware. Diese sorgt dafür, dass Datensicherungen nach unten genannten Schema durchgeführt werden: Monatliche Komplettsicherung: Aufbewahrung 12 Monate Die Datensicherungen erfolgen auf Bandsysteme; am Ende der genannten Aufbewahrungszeit werden die Backupdaten durch neue Datensicherungen überschrieben. 5. Erforderliche Dienstleistungselemente Für die Erbringung des Dienstleistungselements Unified Data Center durch BT ist es grundsätzlich nicht erforderlich, dass der Kunde BT zusätzlich mit der Erbringung weiterer BT Managed Hosting Dienstleistungselemente beauftragt, Die Beauftragung mit der Erbringung weiterer BT Managed Hosting Dienstleistungselemente kann allerdings bei der Wahl einzelner Dienstleistungsoptionen erforderlich sein, wie unter Ziffer 4 festgelegt. 6. Abnahmekriterien Der Kunde ist im Rahmen der erstmaligen Bereitstellung der Dienstleistung zur Abnahme verpflichtet, wenn zum Zeitpunkt des Abnahmeverlangens folgende Abnahmekriterien erfüllt sind: 6.1 Wenn die Option 1 - Physikalischer UDC Port oder Option 2 - Physikalischer UDC Port für eine iscsi Anbindung beauftragt ist: Die Netzwerklinks zum UDC sind aktiv und Netzwerkverkehr wird geroutet 6.2 Wenn die Option 3 Internet Anbindung beauftragt ist: Netzwerkverkehr vom und zum Internet ist möglich. 6.3 Wenn die Option 5 MPLS Anbindung beauftragt ist: Netzwerkverkehr vom und zum MPLS zu allen implementierten VRFs ist möglich 6.4 Wenn die Option 6 Punkt-zu-Punkt VPN beauftragt ist: Eine Kommunikation zwischen den VPN-Endgeräten gemäß der hinterlegten Policy ist möglich. 6.5 Wenn die Option 7 Managed Virtuelle Firewall beauftragt ist: (a) Zulässiger Datenverkehr über die Firewall wird erlaubt. (b) Unzulässiger Datenverkehr über die Firewall wird unterbunden und im Log dokumentiert. 6.6 Wenn die Option 9 Managed Server oder Option 10 Managed Virtual Server beauftragt ist: Remotezugriff auf den Server ist gewährleistet und die Netzwerkanbindungen sind verfügbar. 6.7 Wenn die Option 11 - Server Anbindung zum Shared Storage Fibre Channel Switch beauftragt ist: BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 6 von 8

7 Zugriff von den entsprechenden Servern auf das Storage ist möglich. 6.8 Wenn die Option 12 Storage Volumen auf SAS Festplattensysteme oder Option 13 Storage Volumen für Spiegelung auf SAS Festplattensysteme beauftragt ist: LUNs oder Shares sind an den entsprechenden Server verfügbar. 6.9 Wenn die die Option 14 Backup-Volumen auf SATA Festplattensysteme alleine/und Option 19 Backup-Volumen an einem anderen BT Standort beauftragt ist: Erfolgreiche Sicherung und Wiederherstellung eines im Implementierungsworkshop definierten Testdatenbestands. Der Kunde bestätigt die Abnahme durch Unterzeichnung der Service Acceptance Form (SAF). 7. Standardänderungen Der Kunde kann im Rahmen des Dienstleistungselements UDC und der Bedingungen für das Change Management, wie in der Produktspezifischen Leistungsbeschreibung BT Managed Hosting definiert, folgende Standardänderungen bei BT beauftragen. Gegebenenfalls anfallende zusätzliche Entgelte sind in der Produktspezifischen Leistungsbeschreibung BT Managed Hosting festgelegt. 7.1 Wenn die Option 6 Punkt-zu-Punkt VPN beauftragt ist: Einrichten, Ändern und Löschen von Punkt-zu-Punkt-VPN-Verbindungen auf Basis vom Kunden bereitgestellter Konfigurationsparameter für die von BT betriebenen Geräte. 7.2 Wenn die Option 7 Managed Virtuelle Firewall beauftragt ist: Einrichten, Ändern und Löschen von NAT oder Firewall-Regeln 7.3 Wenn die Option 12 Storage Volumen auf SAS Festplattensysteme oder Option 13 Storage Volumen für Spiegelung auf SAS Festplattensysteme beauftragt ist: (a) Anlegen, Ändern, Löschen von LUN oder Shares im Rahmen des beauftragten Speicherkontingents (b) Verschieben bestehender logischer Speicherbereiche (LUN/Share) zu bestehendem Host (c) Erstellen, Löschen, Rollback, Bereitstellen von Snapshots 7.4 Wenn die die Option 14 Backup-Volumen auf SATA Festplattensysteme alleine/und Option 19 Backup-Volumen an einem anderen BT Standort beauftragt ist: (a) Anlegen, Ändern, Löschen der regelmäßigen Datensicherung eines zu sichernden Datenbestandes (b) Beauftragung einer Datenrücksicherung 8. Mitwirkungspflichten des Kunden Der Kunde hat folgende Mitwirkungspflichten, um BT in die Lage zu versetzen, die Dienstleistung vertragsgemäß zu erfüllen: (a) Für die Zuweisung von öffentlichen (PA) IPv4-Adressen ist das Ausfüllen eines RIPE Formulars durch den Kunden erforderlich. (b) Für die Adressierung von Servern und Netzkomponenten im Data Centre mittels privater (RFC 1918) IPv4 Adressen ist die Zuweisung geeigneter Subnetze oder die Genehmigung der durch BT gewählten Subnetze durch den Kunden erforderlich. 8.1 Wenn die Option 7 Managed Virtual Firewall beauftragt ist: BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 7 von 8

8 Bereitstellung einer implementierfähigen Firewall-Regelbasis oder Beauftragung eines Consulting Workshops zur Erstellung einer solchen 8.2 Wenn die Option 12 Storage Volumen auf SAS-Festplattensysteme oder Option 14 Storage- Volumen für Spiegelung auf SAS-Festplattensysteme beauftragt ist: Sofern sich auf physikalischen oder virtuellen Servern, vom Kunden betriebene Applikationen befinden, definiert der Kunde die erforderlichen Storage Ressourcen für alle entsprechenden Server. 8.3 Wenn die die Option 14 Backup-Volumen auf SATA-Festplattensysteme alleine oder in Kombination mit Option 19 Backup-Volumen an einem anderen BT Standort beauftragt ist: (a) Sofern Datenbanksoftware oder andere Applikationen nicht durch BT betrieben werden, obliegt es dem Kunden, zum Zeitpunkt der jeweiligen täglichen Datensicherung für einen konsistenten Datenbestand zu sorgen. (b) Die Beauftragung der Durchführung von Datensicherungen wie hier beschrieben entbindet den Kunden nicht von seinen gesetzlichen oder sonstigen Verpflichtungen, die sich aus dem HGB ergeben. Insbesondere stellt eine Datensicherung wie hier beschrieben keine Alternative zu einer Archivierung gemäß GDPdU dar. BT GERMANY FDD Unified Data Centre BT Managed Hosting (Germany) Juli 2012 Seite 8 von 8

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