CCNA 4 Einführung in das Netzwerkmanagement. Wolfgang Riggert,, FH Flensburg

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1 CCNA 4 Einführung in das Netzwerkmanagement Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von Rick Graziani, Cabrillo College

2 Vorbemerkung Die englische Originalversion finden Sie unter : Der username ist cisco und das Password perlman Viele der Informationen ergänzen das Online-Curriculum Die Zusatzinformation ist zur Verdeutlichung und weiteren Erklärung der Themen eingefügt. Die Originalversion ist um eigene Folien erweitert, um das Verständnis zu fördern

3 Lernziele Anforderungen an ein Netzwerkmanagement SNMP Überblick

4 Client/Server-Umgebung

5 Server Farm

6 Client/Server Interaktion 1. Anfrage/Auftrag 2. Bearbeitung Client 3. Antwort/Ergebnis Server mit HTTP-Service FTP-Service

7 Netzwerkbetriebssysteme

8 Windows OS

9 UNIX Types Popular versions of Linux include the following: Red Hat Linux OpenLinux Corel Linux Slackware Debian GNU/Linux SuSE Linux

10 Betriebssystemanforderungen Sicherheit Verschlüsselung, Authentifikation Stabilität Redundanz, ausgeglichene Belastung der Ressourcen Geschwindigkeit geringer Verwaltungsoverhead Skalierbarkeit Möglichkeit des Wachstums an Nutzern und Ressourcen Verwaltung einfache Administration

11 Serveranwendungen als Betriebssystemerweiterung WWW-Dienste HTTP Filetransfer FTP Domain Name Service DNS POP3, IMAP, SMTP Dynamische IP-Adresszuweisung DHCP Druckdienste LPD Ressourcenteilung - NFS

12 TCP/IP basierte Dienste Dienst WWW Filetransfer Ressourcenteilung Mail Remote Verwaltung Automatische IP- Adresszuweisung Netzwerkmanagement Protokoll HTTP FTP NFS SMTP, IMAP, POP3 Telnet DHCP SNMP

13 Entwicklung des Netzwerkmanagements

14 Netzwerkmanagementanforderungen Leichte Nutzbarkeit Überwachung der Netzaktivitäten Verbesserte automatische Konfiguration der Komponenten Gewährleistung der Sicherheit Kontrolle der Antwortzeiten Möglichkeit der Nutzerverwaltung Umleitung des Netzverkehrs

15 Was ist Netzwerkmanagement? Netzwerkmanagement umfasst die Verwendung, Integration und Koordination von Hard- und Software sowie Elemente zum Überwachen, Testen, Konfigurieren, Analysieren und Bewerten des Netzwerkes und seiner Elemente, um die Operationalität und die Dienstgüte zu angemessenen Kosten sicherzustellen.

16 Funktionsbereiche Das OSI-Modell kategorisiert fünf Funktionsbereiche des Netzwerkmanagements : Fehler Konfiguration Performance Accounting Sicherheit

17 Funktionen des Netzwerkmanagements Konfigurations- Management Inventarisierung Veränderungen Performance- Management Analyse und Tuning Statistische Auswertungen Fehler- Management Schwellwerte Problembestimmung und -diagnose Accounting und Sicherheit Kostenverrechnung Ressourcennutzung Paßwortverwaltung

18 SNMP und CMIP Standard

19 Komponenten des Modells Das Modell unterscheidet Manager und Agents

20 Architekturmodelle Die Verteilung und Anordnung der Managementkomponenten im Netz kennt drei Ausprägungen: zentralisiert hierarchisch verteilt

21 Zentralisierte Architektur

22 Hierarchische Architektur

23 Verteilte Architektur

24 SNMP-Infrastruktur Agent Daten Managementstation Netzwerkmanagementprotokoll managed Device Agent Daten managed Device Agent Daten managed Device managed Devices enthalten managed Objekte, deren Daten in Management Information Base (MIB) gesammelt werden

25 Management Information Base Die Informationen der einzelnen Merkmale werden in einer Management Information Base gesammelt Es gibt allgemein standardisierte MIBs, die eine für eine Komponente/Protokolle vorgegebene und definierte zahl von Merkmalen enthält Die herstellerspezifischen Eigenschaften der Devices werden in gesonderten MIBs abgelegt Die MIB ist als hierarchischer Baum organisiert

26 Management Information Base

27 MIB-Aufbau

28 MIB-Namensvergabe ISO ISO-ident. Org. US DoD Internet udpindatagrams UDP MIB2 Management Beispiel unter :

29 SNMP-Struktur

30 Kommunikationsverlauf SNMP- Managementstation Request Response Request/Response Modus AgentDaten Managed Device

31 SNMP-Nachrichten

32 SNMP-Paketaufbau

33 SNMP-Merkmale

34 SNMP Konfiguration

35 RMON-Überblick 1 Was? Warum? Wie? RMON= Remote MONitoring Verteiltes, kostengünstiges Instrument der Netzüberwachung Sammeln von Statistiken durch die Analyse jeden Paketes auf einem LAN-Segment oder Switch-Port

36 RMON-Überblick 2 Wie? Wer? Nutzt SNMP als Transportprotokoll Internetstandard definiert durch IETF (Internet Engineering Task Force) Was? RMON MIB ist in funktionalen Gruppen organisiert : Ethernet RMON hat 9 Gruppen definiert in RFC 1757 Token Ring RMON fügt eine 10-te Gruppe hinzu - RFC 1513

37 RMON Standards und Gruppen Root ISO Organizations 10 9 Token Ring Events DOD 8 Packet Capture MIB I and II Internet Private Management RMON Filters Traffic Matrix Host TopN MIB I MIB II Statistics History 4 Alarms Hosts

38 RMON-Gruppen 1 Statistic Gruppe sammelt Nutzungs- und Fehlerstatistiken für das überwachte Subnetz bzw. Segment History Gruppe speichert periodisch Stichproben der Statistik-Gruppe zur späteren Analyse

39 RMON-Gruppen 2 Hosts Gruppe erzeugt eine Statistik für jeden Knoten des Segmentes Hosts Top N Gruppe liefert einen Report über die Top-N- Netzknoten bezüglich einer statistischen Metrik Traffic Matrix Gruppe zeigt ein Nutzungsprofil der Knoten untereinander

40 RMON-Gruppen 3 Filter Gruppe filtert Pakete aus dem Datenstrom, die bestimmten Kriterien genügen Packet Capture Gruppe verwaltet Puffer für die Pakete der Filter-Gruppe Alarms Gruppe setzt Schwellwerte für kritische RMON Variable Events Gruppe erzeugt Traps und Log-Ereignisse

41 Syslog Möglichkeit

42 Fehlerursachen Quelle : G. Glaser

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