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- Hanna Pfaff
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1 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Stefan Helber Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2016/2017 Hinweise: Die Klausur besteht aus 10 Seiten (inkl. Deckblatt). Bitte überprüfen Sie, ob Ihr Exemplar vollständig ist und lassen Sie sich ggf. ein vollständiges geben. Die Klausur besteht aus insgesamt sechs Aufgaben, die alle zu bearbeiten sind. Bei einer Klausurdauer von 60 Minuten sind maximal 60 Punkte erreichbar. Der Lösungsweg muss erkennbar sein! Wenn Sie zur Beantwortung einer Frage eine Formel verwenden, so geben Sie diese zunächst in allgemeiner Form an! Runden Sie Ihre Ergebnisse und Zwischenergebnisse auf zwei Nachkommastellen! Als Hilfsmittel ist ein nicht-programmierbarer Taschenrechner zugelassen. Zur Beantwortung der Fragen finden Sie genügend Platz in der Klausur. Bitte reißen Sie die Klausur nicht auseinander und verwenden Sie kein eigenes Papier. Tragen Sie bitte zuerst Ihre persönlichen Daten ein. Bitte kreuzen Sie im Feld Note Ja an, wenn sie einen benoteten Leistungsnachweis benötigen. Persönliche Daten: Nachname Vorname Matrikelnr. Studienfach Semester Note Ja Nein Bewertung: Aufgabe Summe Mögliche Punkte Erreichte Punkte 1
2 1. Grundbegriffe (10 Punkte) (a) Kennzeichnen Sie die Rechnungszwecke der Kosten- und Leistungsrechnung (4 Punkte). (b) Kennzeichnen und erläutern Sie stichpunktartig die drei Teilbereiche der Kostenrechnung (6 Punkte). 2
3 2. Kalkulatorische Abschreibungen (8 Punkte) Eine Maschine mit einem Anschaffungswert von besitzt am Ende der erwarteten Nutzungsdauer von 10 Jahren einen voraussichtlichen Restwert von Die Maschine soll geometrisch-degressiv abgeschrieben werden. (a) Mit welchem Prozentsatz wird die Maschine geometrisch-degressiv abgeschrieben? Geben sie bei der Berechnung auch die allgemeine Formel an (2 Punkte). (b) Führen Sie geometrisch-degressive Abschreibung für die ersten drei Jahre durch und tragen Sie die jeweiligen Abschreibungs- und Buchwerte in die unten stehende Tabelle ein. Verwenden Sie dabei nicht den in (b) errechneten, sondern einen Prozentsatz von 20% (6 Punkte). Jahr Buchwert zu Beginn des Jahres Geometrisch-degressiver Abschreibungsbetrag Buchwert am Ende des Jahres
4 3. Materialkosten (7 Punkte) Folgende Bewegungen in der Materialrechnung für einen Rohstoff wurden in einem Unternehmen in der Abrechnungsperiode Mai erfasst: Datum Vorgang Menge [kg] Preis [ /kg] Abgang Zugang , Abgang Abgang Zugang , Abgang 150 Zu Beginn der Abrechnungsperiode befanden sich 500 kg im Lager, bewertet zu 32,- /kg. a) Bewerten Sie die Materialabgänge sowie den Endbestand nach der FIFO-Methode (5 Punkte). b) Falls der Preis des Rohstoffs in der nächsten Periode steigen wird, und Sie die Bestände möglichst hoch bewerten wollen, würden Sie hierzu das LIFO oder das FIFO Verfahren wählen? Begründen Sie Ihre Antwort (2 Punkte)! 4
5 4. Programmplanung bei einer Mehrproduktrestriktion (9 Punkte) Ein Unternehmen stellt 3 Produktarten (A, B und C) her. Die Erlös-, Kosten- und Absatzinformationen für die Produkte zeigt die nachfolgende Tabelle: A B C Stückerlöse [ /Stk.] Stückkosten [ /Stk.] Erwartete Nachfragemenge [Stk.] In den Stückkosten sind nur die variablen Kosten enthalten. Die Produktion erfolgt auf einer kapazitätsbeschränkten Maschine. Die maximale Kapazität der Maschine beträgt im Planungszeitraum Stunden. Die zur Herstellung eines Produktes notwendigen Bearbeitungszeiten sind in der unten stehenden Tabelle aufgeführt: A B C Bearbeitungszeiten [h/stk.] (a) Bestimmen Sie für die drei Produkte die relativen Deckungsbeiträge und geben Sie die Berechnungsformel sowohl für den Deckungsbeitrag als auch für den relativen Deckungsbeitrag an (4 Punkte). 5
6 (b) Bestimmen Sie das optimale Produktionsprogramm und berechnen Sie anschließend den Gesamtdeckungsbeitrag (5 Punkte). 6
7 5. Zuschlagskalkulation (12 Punkte) Für eine Zuschlagskalkulation wird Ihnen die nachfolgende Tabelle bereitgestellt. Darin sind die geplanten Einzel- und Gemeinkosten der Kostenstellen Einkauf, Vormontage, Endmontage, Verwaltung und Vertrieb aufgeführt: Einkauf Vormontage Endmontage Verwaltung Vertrieb Einzelkosten Gemeinkosten Bezugsgröße Herstellkosten Planbezugsmenge Materialeinzelkostestundegewicht Fertigungs- Fertigungs h kg (a) Ermitteln Sie die Planzuschlagssätze (6 Punkte). Herstellkosten 7
8 (b) Für einen Auftrag bestehend aus Stück sind die folgenden Informationen gegeben: - Materialkosten [ /Stk.] Fertigungslöhne Vormontage [ /Stk.] Fertigungsstunden Vormontage [h/stk.] 3 - Fertigungsgewicht Endmontage [kg/stk.] 62,5 - Fertigungslöhne Endmontage [ /Stk.] 300 Kalkulieren Sie die geplanten Herstell- und Selbstkosten je Stück für diesen Auftrag auf Basis der in Aufgabenteil (a) ermittelten Zuschlagssätze (6 Punkte). 8
9 6. Erfolgsrechnung (14 Punkte) Ein Betrieb stellt ein Produkt her. Sie sollen, basierend auf den nachfolgenden Daten, eine Erfolgsrechnung für dieses Produkt erstellen. Produkt Herstellkosten [ /Monat] Verwaltungs- und Vertriebskosten [ /Stück] 20 Fertigungsmenge [Stück/Monat] Absatzmenge [Stück/Monat] 500 Stückerlös [ /Stück] 230 (a) Ermitteln Sie die Herstell- und Selbstkosten je Stück (2 Punkte). (b) Bestimmen Sie den Periodenerfolg für einen Monat nach dem Umsatzkostenverfahren. Stellen Sie das Ergebnis in Kontenform dar (4 Punkte). 9
10 (c) Bestimmen Sie den Periodenerfolg für einen Monat nach dem Gesamtkostenverfahren. Stellen Sie das Ergebnis in Kontenform dar (6 Punkte). (d) Ergibt sich generell beim Gesamtkostenverfahren ein anderes Ergebnis (Gewinn bzw. Verlust) als beim Umsatzkostenverfahren? Begründen Sie Ihre Antwort (2 Punkte). 10
Erreichte Punkte
Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Svenja Lagershausen Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-
Aufgabe Summe
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Aufgabe Summe
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Erreichte Punkte
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8 9 9 7 5 8 8 6 60 Erreichte Punkte
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