Positionierung und USP
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- Daniela Heidrich
- vor 7 Jahren
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1 Positionierung und USP
2 Rainer H. G. Großklaus Positionierung und USP Wie Sie eine Alleinstellung für Ihre Produkte finden und umsetzen 2., überarbeitete Auflage
3 Rainer H. G. Großklaus Bülzig, Deutschland ISBN DOI / ISBN (ebook) Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. Springer Gabler Springer Fachmedien Wiesbaden 2006, 2015 Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlags. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbeitungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Lektorat: Manuela Eckstein Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier. Springer Gabler ist eine Marke von Springer DE. Springer DE ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media
4 Positionierung ist kreative Ökonomie Ein Geleitwort Der Anruf kam kurz vor Mitternacht. Normalerweise erwarte ich zu diesem Zeitpunkt keine Konversation mehr. Der Rotwein war ausgetrunken. Selbst mein Hund Bobby wollte nicht mehr gestört werden, sondern kuschelte sich nur noch tiefer in seine Liegedecke. Ich nahm den Hörer auf: Midnight Fundraising. Doch bevor ich wütend wurde, erinnerte man mich, dass ich für New Orleans Jazz-Musiker schon einmal gestiftet hatte. Diese würden immer noch und gerade jetzt meine Hilfe brauchen. Der Anschluss war hergestellt. Ich war wach, ich war aufmerksam ich hatte viel Zeit. Nichts störte. Volle Konzentration. Man legte in das Telefongespräch im Hintergrund ganz sanft den St. James Infirmary Blues. Nur Bluesgitarre und Bass. Ein Trauerblues... Fundraising ist ein weltweit großer Markt. Er unterliegt den Gesetzen aller Märkte, wie diejenigen in dem Markt der Schokolade oder der Bohrer, der Brühwürfel oder der Kaffeemaschinen. Oder wie in Ihrem Markt. Die Angebote sind oft austauschbar, wobei Austauschbarkeit leider zur Umsatzrendite gen Null tendiert. Ökonomie basiert schon lange nicht mehr auf dem Angebot des vordergründigen Bedarfs Ökonomie heißt besser, anders, schneller. Ökonomie heißt vor allen Dingen kreativer. Ökonomie bedeutet schon lange nicht mehr ausschließlich Nutzen rechnen, Vorteile zeigen oder die Mathematik der linearen Kausalität abzuarbeiten. Spätestens im 21. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung ist das Kreative in der Ökonomie als ein wesentlicher Erfolgsschlüssel angekommen. Diese Kreativität muss gelenkt sein. Der Schlüssel dazu muss auf einem Amboss gezielt und gekonnt geschmiedet werden. Und: Dieser spezielle Erfolgsschlüssel trägt den Namen Positionierung. Wie man diesen Schlüssel ausarbeitet, wie man ihn einsetzt und im richtigen Schloss dreht, wie man mit ihm verschlossene Türen der Kunden aufsperrt, das zeigt der Autor in diesem Werk. Dabei gefällt er sich nicht eitel als Kenner der definitorischen Feinheit, sondern zeigt sich als Meister der praktischen Umsetzung und der empirischen Erfahrung. Großklaus hat die kreative Ökonomie der Positionierung im Tagesgeschäft erfahren und gibt dieses Wissen unverbraucht weiter. Dabei zähmt er die vielen Interpretationen, Definitionen, Erfahrungen und Missverständnisse der Positionierung und führt diesen Er- V
5 VI Positionierung ist kreative Ökonomie Ein Geleitwort folgsschlüssel in das kommunikative, werbliche Marketing ein. Hier, besonders hier muss man sagen, kann sich sein Denken und sein Ansatz der Positionierung ganz entfalten und seine Erfolge ausspielen. Großklaus Ansagen sind klar. Seine publizistische Aufgabe sieht er nicht im akademischen what und why, sondern im how to do: Checkpunkte sowie Checklisten helfen in der praktischen Umsetzung und der Entwicklung des großen, kreativen ökonomischen Schlüssels eines jeden Marktes der Positionierung. Midnight Fundraising ist so ein Beispiel der kreativen Ökonomie durch brillante Positionierung. Diese Institution hat die in diesem Werk beschriebene Art der Positionierungsarbeit bereits großartig aufgenommen und umgesetzt. Midnight Fundraising telefoniert durch die ganze Welt ab eine Stunde vor Mitternacht Ortszeit mit Spendern, bei denen sie den kommunikativen Anschluss durch vorherige Spenden herstellen können. Der Anruf kam tatsächlich aus Schottland und kurz vor Mitternacht: Midnight Fundraising. Ich war wach, ich war aufmerksam ich hatte Zeit. Nichts störte. Volle Konzentration. Man legte in das Telefongespräch im Hintergrund ganz sanft den St. James Infirmary Blues. Nur Bluesgitarre und Bass. Meine Kreditkarte bat förmlich darum, um einige Dollars erleichtert zu werden. Ich ging zufrieden ins Bett. Der Anrufer allerdings rief den nächsten potenziellen Mehrfachspender an. Es ging um eine Spende für ausgesetzte Kinder in Brasilien. Man legte in das Telefongespräch im Hintergrund zunächst leises Babygeschnatter, dann einen sanften Lullaby-Song. Die Kreditkarte des Angerufenen bat um Mitternacht förmlich darum, um einige Dollars erleichtert zu werden: das Ergebnis der weltweit einzigartigen Mitternachtspositionierung. Was für ein Erfolg einer großklausartigen Arbeitsweise. Sie kann auch Ihr Erfolg werden... (Malte W. Wilkes). Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Unternehmensberatung Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR in Hamburg, Redner, Moderator, Diskutant, zigfacher Buchautor und Pionierexperte in Customer Centricity sowie Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.
6 Danksagung Für das Entstehen dieses Buches waren Beratungskunden die Impulsgeber. Daher danke ich meinen Kunden, die es ermöglicht haben, dass dieses praxisorientierte Marketingbuch mit all dem Wissen und den Erfahrungen entstanden ist. Ihrem Vertrauen in meine Arbeit ist es zu verdanken, dass Sie, lieber Marketingfreund, in dieser Form an den Erfahrungen teilhaben können. In besonderem Maße danke ich meiner Frau Adelheid. Sie ist selbst Geschäftsfrau und hat viele Tage und Stunden geopfert, um sich gemeinsam mit mir mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Sie hat mir auch den Rücken zur Korrektur freigehalten und zur Verständlichkeit des Textes und der Abbildungen wesentlich beigetragen. Frau Manuela Eckstein danke ich für ihre Geduld und ihr Verständnis sowie für ihre Unterstützung bei der Fertigstellung dieses Buches. VII
7 Einleitung Die Märkte sind heute gesättigt und überbesetzt. Sie wachsen nicht mehr in dem Maße wie vor Jahren, wenn sie überhaupt noch wachsen. Jeder Wettbewerber verteidigt seine Marktposition mit Zähnen, Krallen und letztmöglichem Einsatz an Geld. Wer kennt nicht das Schlagwort Verdrängungswettbewerb? Die Konsumenten sind kritischer geworden. Sie glauben nicht mehr alles, was ihnen über ein neues Produkt erzählt wird. Nur zu oft mussten sie erleben, dass neue Produkte nichts Neues boten. Wen wundert s nicht kopierbare Produktneuheiten gibt es kaum noch. Dank gleichartigem Technologie- und Fertigungs-Know-how können die größeren und meist auch kapitalkräftigeren Hersteller fast jedes Produkt ihrer Konkurrenten in relativ kurzer Zeit identisch reproduzieren. So erreichen neue Produkte nur noch in Ausnahmefällen eine wirkliche, kontinuierliche Markterweiterung. Oft erzielen sie ihren Zuwachs lediglich auf Kosten bereits vorhandener Produkte. Es kommt zu einer Substitution, zu einer Umschichtung der Nachfrage, zu einer Nachfrageverlagerung. Erfolgt diese Verlagerung im eigenen Sortiment, so gibt es dafür den schönen Marketingausdruck Kannibalismus. Bietet das neue Produkt nicht mehr als das bisherige Marktangebot, so gibt es dafür auch ein Schlagwort: me too. Das Problem liegt in der Austauschbarkeit der Produkte. Auch die Werbung, mit stereotypen Bildmotiven und weitgehend gleichen Werbebotschaften, die sich wenig von denen der Konkurrenz unterscheiden, differenziert nicht. Hat ein Me-too-Produkt zugleich auch eine Me-too-Positionierung, ist der Flop bereits vorprogrammiert. Ein Me-too-Produkt kann an sich im Markt erfolgreich sein, mit einer Me-too-Positionierung ist man es eher nicht. Die Strategie me-too ist sehr oft in der Phase der Angst, in der Phase des Black-outs, Trumpf. Sie erscheint den Unternehmen als rettender Anker des Mithaltens um jeden Preis. Beispiele hierfür gibt es genug. Hersteller meist ohne kreatives Potenzial produzieren auf Teufel komm raus Massenprodukte für alle und niemanden, für anonyme Märkte, vom Baby bis zum Opa, vom genussorientierten Qualitätskäufer bis zum Preiswert-Käufer und dem kulinarischen Wildschwein. Alles nach dem Motto: Möglichst breit abdecken, irgendjemand wird schon kaufen. Der Markt ist voll von solchen Produkten und Produktversprechen. Das Nachsehen hat letztlich der Konsument, der nicht mehr unterscheiden kann, was gut oder schlecht für ihn ist. Kaufentscheidungen fallen dementsprechend immer mehr dem Parameter Preis zum Opfer. Die Folge ist ein zunehmender, knallharter und ruinöser IX
8 X Einleitung Preiswettbewerb, der die Anbieter oftmals zwingt, zu Grenzkosten anzubieten. Hiervon profitieren natürlich die Konsumenten, jedoch nur solange, wie sich die Hersteller diese ruinöse Preisstrategie noch leisten können. Trotz alledem sind eine zunehmende Kaufzurückhaltung der Konsumenten sowie eine steigende Preissensibilität vorherrschend. Sie führen zu einer gänzlich neuen Kaufkultur der Konsumenten. Das unter anderem auch daraus resultierende verlangsamte Wirtschaftswachstum ist in allen Branchen sichtbar und zwingt Unternehmen, ihre Ressourcen überlegt einzusetzen. Sichtbar ist auch, dass die Werbewirkung in TV, Hörfunk und Print sinkt. Die Folge ist, dass die Unternehmen ihre Werbeinvestitionen erhöhen in der Hoffnung, ihre Werbebotschaft doch noch erfolgreich an die Zielgruppe zu bringen. Die Schere zwischen Aufwendungen und Wirkung, zwischen Effektivität und Effizienz klafft weiter auseinander als je zuvor. Die Folge ist, dass dies letztendlich zu einer spürbaren Verschiebung der Mediainstrumente und zur Suche nach neuen, Erfolg versprechenden Strategien führt. Die Alternative zu me-too sind: Produkte mit USP. Produkte, die haben, was andere nicht haben, eine glaubhafte, nachvollziehbare und einzigartig-differenzierende Alleinstellung. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Er heißt Positionierung. Positionierung kann, zum Teil über die Werbung, die entscheidenden strategischen Wettbewerbsvorteile schaffen wenn sie mit einer glaubwürdigen, aufmerksamkeitsstarken und unverwechselbaren Werbebotschaft die beabsichtigte Zielgruppe anspricht und somit der vermittelte Produktnutzen zum Kauf motiviert. Wichtig dabei ist nicht nur der rationale Nutzen, sondern in zunehmendem Maße der emotionale, erlebnisorientierte Nutzen ein Produktnutzen, der eine starke, attraktive Gefühlsausrichtung und einen hohen Aktivierungsgrad besitzt. Das bedeutet, dass ähnliche Produktangebote durch einen attraktiven, glaubhaften Nutzen, der nicht nur rational arbeitet, sondern emotional mit starken Gefühls- und Erlebniswelten aufgeladen ist, erfolgreich differenziert werden und so im Bewusstsein der Konsumenten Unterscheidungen und Präferenzen hervorrufen und zum Kauf bewegen können. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich solche Produkte mit einem echten Seelenleben erfolgreicher durchsetzen als Produkte ohne dieses Seelenleben. Es ist die Einzigartigkeit der Kommunikation, des Werbeauftritts und -versprechens. Produkten mit einem echten Seelenleben gelingt es, in das Bewusstsein der Konsumenten einzudringen und sich festzusetzen. Aufgrund ihrer physischen Produkteigenschaften hätten sie das mit den eben aufgeführten Mitteln nie geschafft. Beispiele hierfür gibt es viele. Hier seien stellvertretend für viele andere Unternehmen und Marken folgende genannt: Marlboro BMW McDonald s Toyota Duplo/Ferrero Media Markt.
9 Einleitung XI Diese Unternehmen vermitteln ein rationales und in noch größerem Maße ein einprägsames, akzeptiertes und komplexes Paket an emotionalen Wahrnehmungen, Gefühlen und Eindrücken. Für solche Eindrücke sind Konsumenten offener und empfänglicher als für rationale Argumente. Der Begriff Positionierung gehört heute wohl zur Pflichtvokabel jedes Marketingspezialisten, der um das dynamisch-progressive Auftreten einer Marke bemüht ist. Was sich hinter dem Wort Positionierung das jedem heute leicht über die Lippen kommt verbirgt, lässt wohl kaum etwas von den Problemen erahnen, die wirklich dahinter stehen. Obwohl es heute fast eine Binsenweisheit ist, dass die richtige Positionierung erst den Erfolg für ein Produkt, eine Dienstleistung ausmacht, so können doch nur wenige Marketingleute erklären, was eine richtige Positionierung bedeutet, und noch weniger wissen, wie sie gemacht wird. Licht in das Dunkel soll dieses Buch bringen. Es zeigt auf, wie Sie sich für Ihre Produkte selbst eine Positionierung und einen USP (Unique Selling Propositioning = einzigartiges Verkaufsversprechen) bzw. UAP (Unique Advertising Propositioning = einzigartiges Werbeversprechen) erarbeiten, um im Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu bestehen.
10 Inhaltsverzeichnis 1 Generelles zur Positionierung Die Ursprünge des Positionierungskonzepts Was unter Positionierung zu verstehen ist Was Positionierung konkret bedeutet Die Grundlagen der Positionierung verstehen Die zentrale Bedeutung der Positionierung heute Die Positionierung und der Konsument Das Zusammenspiel von Positionierung und Marketingstrategie Der Einfluss der Positionierung auf den Marketing-Mix Die Bedeutung der Positionierung in der Werbung Die wichtigsten Anforderungen an eine erfolgreiche Positionierung Die elementaren Fehler bei der Entwicklung einer Positionierung Die verschiedenen Positionierungsarten Die Marktführerposition Die Nachfolger- oder Herausfordererposition Die Me-too-Positionierung Die Preispositionierung Die Nischen-Positionierung Positionierungen sichtbar machen Die Wahrnehmungs-Positionierungsräume Die mehrdimensionalen Wahrnehmungs-Positionierungsräume Der Planungsablauf einer Positionierung Literatur Die Informationsphase Die Phase der Informationen Sammlung, Selektion, Analyse und Verdichtung von sekundären Daten, Fakten und Informationen Die Phase der juristischen Überprüfung des Wettbewerbs Literatur XIII
11 XIV Inhaltsverzeichnis 3 Die Phase der Konzeption und Planung Verbrauchersegmentierung im B2C-Bereich und Kundensegmentierung im B2B-Bereich Generelles zur Segmentierung Die Bedeutung der Segmentierung im B2B-Bereich heute Die Bedeutung der soziodemografischen und psychologischen Verbrauchersegmentierung im B2C-Bereich heute Lernen Sie Ihre Zielgruppen und Ihre Positionierungsmöglichkeiten kennen Ergebnisse der motivationspsychologischen Verbrauchersegmentierung Der Nutzen der motivationspsychologischen Verbrauchersegmentierung Die Möglichkeiten der psychologischen Verbrauchersegmentierung Das Näherungsverfahren mithilfe von Verlagsstudien Ein neuer Positionierungsansatz mithilfe der Neurobiologie und Neuropsychologie Das Marktforschungsbriefing Marketingziele und Marketingstrategie Marketingziele festlegen Marketingstrategie entwickeln Literatur Die Entwicklung von Positionierungsmöglichkeiten Die wichtigsten Positionierungselemente Techniken und Hilfsmittel für die Erarbeitung von Positionierungsansätzen Erarbeiten Sie hypothetische Positionierungsalternativen Quellen für erste Positionierungsansätze Lassen Sie Ihre Unternehmensbereiche berichten Die Grob-Vorauswahl der ersten hypothetischen Positionierungsansätze in Eigenregie Die Positionierungs-Testmöglichkeiten mit Marktforschungsinstituten Die Entwicklung eines relevanten emotionalen und rationalen Nutzenversprechens Die Grob-Vorauswahl von USP-Alternativen in Eigenregie Das multivariate Propositioning-Testverfahren mit einem Marktforschungsinstitut Die Vorgehensweise für die Beschreibung einer Positionierung.. 159
12 Inhaltsverzeichnis XV 4.4 Die Produktnamensentwicklung Die Möglichkeiten der Produktnamensfindung und -entwicklung Die Auswahl von Produktnamen Die juristische Überprüfung und Anmeldung von Produktnamen Die Entwicklung der Copystrategie Die Werbeziele Die Zielgruppenbeschreibung Die Hauptmitbewerber Die Positionierungsbeschreibung Das rationale und/oder emotionale Nutzenversprechen (USP/UAP) Die Begründung des Nutzenversprechens (Reason Why) Die Art und Weise der Werbung (Tonality, Stil, Ton, Auftritt) Die Restriktionen Die erwarteten Reaktionen Das Werbebriefing Literatur Die Umsetzungs-, Test- und Durchsetzungsphase Die Umsetzung Die grobe Vorauswahl von Umsetzungsalternativen Der Pre-Test Die Arbeiten nach dem Pre-Test Die Agentursuche Die Zusammenarbeit mit Agenturen Literatur Die Markt- und Kontrollphase Der Post-Test und die Kontrolle der Markt- und Produktentwicklung Die Soll-Ist-Analyse und der Maßnahmenkatalog Literatur Das Praxisbeispiel: Positionierung und Kommunikationspraxis für Fruchtund Gemüsesäfte der Saft GmbH (B2C) und Positionierungsbeispiel für Gabelstapler (B2B) Informationsphase Der Markt der Fruchtsäfte, Fruchtnektare und Fruchtsaftgetränke Das Teilsegment Gemüsesäfte Die motivationspsychologische Segmentierungsstudie Marketingleitziele und -leitstrategie von Gesund & Genuss Marketingziele Marketingstrategie Positionierungsstrategie
13 XVI Inhaltsverzeichnis USP Copystrategie Die Anzeigenkampagne (Botschaft und Gestaltung) Marketing- und Kommunikationserfolg Kurzbeispiel im Gabelstapler-Bereich (B2B): Positionierung, USP und Kommunikationsplattform der Firma Steinheber Literatur Informationsquellen und Adressen Arbeitshilfen online Weiterführende Literatur
14 Der Autor Rainer H.G. Großklaus wurde 1943 im Berliner Arbeiterbezirk Wedding geboren. Zu einer Zeit, in der kaum jemand Geld hatte, musste er selbst kreativ werden. Er sammelte Altpapier und Kupfer oder trug frühmorgens Zeitungen aus. Vom damit verdienten Geld steckte er das Meiste in gebrauchte Musikinstrumente. Mit eigener Band übte er Schlager in Kellerräumen, bis er für gutes Geld auch vor Publikum spielen konnte. Aus der Band schied er aus, als sein Fußballtalent bei Hertha BSC entdeckt wurde. In der Zwischenzeit hatte Rainer H.G. Großklaus geheiratet und wurde stolzer Papa einer Tochter. Damit begann ein neuer Lebensabschnitt: Er studierte Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing auf Anraten eines lang befreundeten und heute sehr erfolgreichen Marketingkollegen. Die Marketingpraxis lernte er als Produktmanager in bekannten international tätigen Unternehmen wie Granini, Nestle Rowntree Mackintosh und einigen anderen bekannten Markenartiklern. Bei zwei bekannten Werbeagenturen lernte er als Supervisor viel über Werbung und kam so später in eine verantwortliche Marketingposition machte er sich in Großhansdorf bei Ahrensburg/Hamburg selbständig, beriet viele namenhafte Unternehmen, unter anderem Bahlsen, Brandt-Zwieback, Kärcher, Stollwerck, Suchard, Katjes, Lindavia-Fruchtsäfte, Mercedes LKW-Motoren in Berlin und eine Reihe anderer bekannter B2B-Unternehmen in Deutschland. Sein Credo: Marketingleute müssen unruhige Geister sein neugierig, ideenreich und mutig, unkonventionell und vorbehaltlos, sollten sich jugendliche Frische und Aktivität bewahren, aber ebenso viel Disziplin und Durchhaltevermögen besitzen. Sein umfangreicher Wissens- und Erfahrungsschatz ist Grundlage für viele seiner Veröffentlichungen. Auch für dieses Buch: Es soll praxisorientiert führen, motivieren, zugleich auch nachdenklich machen, anweisen durch praxiserprobte Checklisten und Grafiken und dabei leicht verständlich und anwendbar für Praktiker und Neugierige. Auch als Seminarleiter hat er sich zu aktuellen Marketing- und Kommunikationsthemen international einen Namen gemacht. XVII
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