Fachgerecht dichten und dämmen
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- Angelika Otto
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1 Fachgerecht dichten und dämmen Detailsammlung zur Planung und Ausführung einer energieeffizienten, luftdichten Gebäudehülle Knauf Insulation 2008
2 Inhalt Seite 1 Behaglichkeit und Komfort Wie viel Wärme braucht der Mensch? Gut gedämmt Sommerlicher Wärmeschutz 8 2 Luftdichtheit ein Muss Luftdichtheit beginnt bei der Planung Schallschutz Brandschutz Diagnosetechniken zur Luftdichtheit Wärmebrücken vermeiden Wärmebrücken in der DIN Luftdichtheit in den Verordnungen und Normen 33 Energieeinsparverordnung 34 DIN DIN EN Die Energieeinsparverordnung (EnEV) Die EnEV im Bestand Transparenz durch den Energieausweis Die wesentlichen Änderungen der EnEV Detailsammlung 46 Eingesetzte Produkte Knauf Insulation Abseitenwand Abseitenraum unzugänglich, Dampfbremsbahn bis zur Abseitenwand geführt Abseitenraum zugänglich (als Abstellraum nutzbar), Dampfbremsbahn an Fußpfette/Fußpunkt geführt 52 2
3 Inhalt Inhalt Seite 5.2 Fußpunkt Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Ringbalken Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Kniestock Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Aufsparrendämmung Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Aufsparrendämmung mit Aufschiebling Anschlüsse der Dampfbremsbahn beim Sparrendach Mittelpfette, Kehlbalkendecke Anschlüsse der Dampfbremsbahn an die Mittelpfette Anschlüsse der Dampfbremsbahn an die Mittelpfette bei aufliegender Kehlbalkendecke Anschlüsse der Dampfbremsbahn an die Kehlbalkendecke; eingehängte und angebolzte Kehlbalkenlage First First ohne Firstlasche, Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Zwischensparrendämmung First mit Firstlasche, Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Zwischensparrendämmung Ortgang Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Ortgang; Zwischensparrendämmung Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Ortgang; Aufsparrendämmung Fensteranschlüsse Anschlüsse der Dampfbremsbahn an das Dachflächenfenster; Zwischensparrendämmung Anschlüsse der Dampfbremsbahn an das Dachflächenfenster; Aufsparrendämmung Durchdringungen Durchdringungen der Dampfbremsbahn im Bereich von Be- und Entlüftungseinrichtungen Durchdringungen der Dampfbremsbahn im Bereich von Schornsteinen; Zwischensparrendämmung Durchdringungen der Dampfbremsbahn im Bereich von Schornsteinen; Aufsparrendämmung Anschluss Wände an Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahnen an Innenwänden Anschlüsse der Dampfbremsbahnen an Haustrennwänden 90 3
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5 Vorwort Vorwort Die äußere Hülle eines Gebäudes hat eine Vielzahl bauphysikalischer Funktionen zu erfüllen. Neben dem Wärme- und Feuchteschutz bestehen oft auch schall- und brandschutztechnische Anforderungen. Zur Sicherstellung dieser Funktionen ist insbesondere im Dachgeschoss die sorgfältige Ausführung nach den anerkannten Regeln der Bautechnik unerlässlich. Bei Leckagen in der Luftdichtheitsschicht bleiben all diese Funktionen auf der Strecke die Leistungsfähigkeit des Außenbauteils wird stark eingeschränkt, Bauschäden durch Feuchte und anschließender Schädlingsbefall sind häufig die Folge. Die Montage von Dampfbremsbahnen und Abdichtungsmaterialien sind sicherlich kein Hexenwerk. Dennoch stellen Sachverständige gerade in diesem Bereich immer wieder gravierende Baumängel und -schäden fest. Fehlende Planung, ungünstige Materialkombinationen und kritische Anschlusslösungen führen nicht selten zu Bauschäden mit teils erheblichen wirtschaftlichen Folgen. Die Energieeinsparverordnung 2007 fordert in 6: Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Eine allgemein gültige Festlegung für die Zeitdauer der Dauerhaftigkeit lässt sich nicht in deutschen Bauvorschriften finden. Das in Deutschland inzwischen eingeführte europäische Regelwerk formuliert diesbezüglich jedoch strenge Anforderungen an die jeweiligen Bauteile: Gemäß den Leitlinien für Europäische Technische Zulassungen (z.b. ETAG 007: Leitlinie für Bau sätze für den Holzrahmenbau ) haben Hersteller für ihre Konstruktionen einschließlich der Abdichtungen eine Dauerhaftigkeit von 50 Jahren nachzuweisen. Wird diese standardisierte Lebensdauer nicht erbracht, so ist dies zu begründen und es ist explizit in den Zulassungen darauf hinzuweisen. Im Bereich der noch nicht geregelten Bauteile interpretieren Sachverständige in gleicher Weise: Davon ausgehend, dass eine Dacheindeckung oder Fassadenkonstruktion im Leichtbau frühestens nach 40 bis 50 Jahren ausgetauscht wird, ergibt sich daraus, dass die weiteren Komponenten der Gebäudehülle mindestens eine vergleichbare Alterungsbeständigkeit aufweisen müssen. Die Erfüllung dieser Verpflichtung setzt auf der Seite der Planenden und Ausführenden gute Konstruktionskenntnisse und eine sorgfältige Produktauswahl voraus: Nur aufeinander abgestimmte Komponenten mit geprüfter Materialverträglichkeit können sicherstellen, dass die geschuldete Dauer haftigkeit der Gebäudeabdichtung auch tatsächlich erreicht wird. Welche Baustoffe sind für die Ausführung einer alterungsbeständigen Luftdichtheitsschicht erforderlich? Wie sehen zuverlässige Anschlussdetails aus? Die Ihnen vorliegende Broschüre möchte Tipps für die Planung und Ausführung geben. In der Detailsammlung sind zahlreiche Anschlusslösungen aus anerkannter Literatur sowie aus Fachregeln und Normen zusammengetragen worden. Die Darstellung alternativer Anschlusslösungen und Produkte innerhalb der Themenfelder erlaubt es Ihnen, die von Ihnen favorisierten Bautechniken und Beplankungsarten beizubehalten. Bei Fragen zu technischen Details oder zu den Knauf Insulation Systemen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ihr Knauf Insulation Team 5
6 1 Behaglichkeit und Komfort noch behaglich Raumumschließungstemperatur [ C] 30 unbehaglich warm 28 noch behaglich behaglich unbehaglich warm Gemessene Temperatur: 22 C Empfundene Temperatur: 20 C 14 unbehaglich kalt behaglich Lufttemperatur [ C] Kalte Fläche Warme Fläche ich warm Gemessene Temperatur: 22 C Gemessene Temperatur: 18 C Empfundene Temperatur: 20 C Empfundene Temperatur: 20 C unbehaglich kalt Kalte Fläche Warme Fläche Lufttemperatur [ C] Gemessene Temperatur: 18 C Empfundene Temperatur: 20 C Behaglichkeitsfelder erhöhte Behaglichkeit durch bessere Dämmung. Gemessene Temperatur: 22 C Empfundene Temperatur: 20 C Kalte Fläche Warme Fläche Gemessene Temperatur: 18 C Empfundene Temperatur: 20 C Angenehm kühl im Sommer und mollig warm im Winter so lauten vereinfacht die Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen. Für ein behagliches, gesundes Wohnklima sind zwei Aspekte entscheidend: eine gute Wärmedämmung in Verbindung mit einer luftdichten Gebäudehülle. 1.1 Wie viel Wärme braucht der Mensch? Wärme kann subjektiv gefühlt oder mit einem Thermometer gemessen werden. Allerdings entspricht die messbare Temperatur nicht dem subjektiven Wärmeempfinden. Bei unzureichender Wärmedämmung der Gebäudehülle, z.b. der Dachflächen, Außenwände und Fenster, ist eine höhere Lufttemperatur erforderlich, um die gleiche Behaglichkeit zu spüren wie in einem nach der Energiesparverordnung (EnEV) gebauten Niedrigenergiehaus. Der Grund dafür sind die vergleichsweise niedrigen Oberflächentemperaturen der unzureichend gedämmten Außenwände und Fenster. Im Winter liegen die Bauteiloberflächen-Temperaturen oft bei nur 15 C und weniger. Der Mensch steht mit diesen ihn umgebenden Flächen im ständigen Strahlungsaustausch. Wärme wandert immer vom Warmen zum Kalten. Je größer also das Gefälle zwischen Körper- und Oberflächentemperatur der Außenwände ist, umso mehr Eigenwärme gibt der Bewohner ab. Selbst wenn die Raumtemperatur bereits über 20 C liegt, entsteht ein Unbehaglichkeitsgefühl, das fälschlicherweise als Zug empfunden wird. 6
7 Behaglichkeit und Komfort Um diesen Zugerscheinungen entgegenzuwirken, drehen die Bewohner die Heizung weiter auf. Das kostet unnötig viel Energie. Besonders gut sichtbar wird dieser Wärmefluss im Winter, wenn durch schlecht gedämmte Dächer Wärme nach außen dringt und den Schnee auf dem Dach schmelzen lässt. Dieser Wärmetransport oder Wärmeaustausch lässt sich nicht stoppen. Aber er lässt sich durch entsprechende Wärmedämmung der Gebäudehülle erheblich reduzieren. 1.2 Gut gedämmt Für die persönlich empfundene Behaglichkeit sind neben der Lufttemperatur des Raumes auch die Temperaturen aller raumumschließenden Flächen von Bedeutung. Wenn Luft- und Bauteiloberflächen-Temperatur Raumluft 20 C 14,4 C 18,2 C 18,6 C 18,9 C 19,0 C Behaglich Unbehaglich Dämmstoffdicke 6 cm 9 cm 12 cm 15 cm um maximal 2 C voneinander abweichen, wird dies als angenehm und Außenluft -10 C warm empfunden. Die Differenz der raumseitigen Oberflächentemperatur zwischen Außenund Innenwänden sollte höchstens 5 C betragen. Durch eine optimale Wärmedämmung der Außenbauteile steigt im Winter die raumseitige Oberflächentemperatur der Wände und im Sommer fällt sie. Das führt das ganze Jahr über zu mehr Behaglichkeit und Wohnkomfort. Mit zunehmender Dämmstoffdicke steigt die Oberflächentemperatur und damit die Behaglichkeit im Raum. 7
8 [ C] K Kenngrößen des sommerlichen Wärmeschutzes: Phasenverschiebung ϕ und Temperaturamplitudendämpfung. Durch einen guten Wärmeschutz der Dachkonstruktion werden die hohen Außentemperaturen drastisch abgedämpft [h] [ C] [h] 1.3 Sommerlicher Wärmeschutz Was gut ist gegen Kälte, hilft bekanntlich auch gegen Hitze. Wie wichtig sommerlicher Wärmeschutz ist, wird besonders in Dachräumen spürbar. Bei unzureichender Dämmung heizen sich die Räume unter dem Dach bei starker Sonneneinstrahlung auf und es entstehen unzumutbar hohe Temperaturen. Zur Erreichung eines angenehmen Raumklimas auch an heißen Sommertagen ist eine ausreichend bemessene Wärmedämmung erforderlich. Die Außentemperaturen schwanken im 24-Stunden-Rhythmus; im Sommer wird die Wärme deshalb wellenartig in die kühleren Wohnräume übertragen. Während längerer Hitzeperioden bleibt oft die nächtliche Abkühlung aus; die Temperaturen senken sich nicht mehr auf das morgendliche Ausgangsniveau ab die Temperaturen schaukeln sich zu täglich höheren Spitzenwerten auf. Zeitlich um einige Stunden versetzt, folgt dann die Aufheizung der Wohnräume. 32 Außentemperaturen und empfundene Raumtemperaturen im ausgebauten Dachgeschoss in einer heißen Sommer woche. Die Raumtemperaturen beziehen sich auf ein Gebäude in Massivbau weise mit 160 mm Zwischensparrendämmung. Empfundene Raumtemperatur [ C] Stunden der Woche (7 Tage = 168 Stunden) Außenluft 160 mm MW ZwSp (U = 0,27) Massivbau Quelle: FMI; Fachverband Mineralwolleindustrie e.v. 8
9 Behaglichkeit und Komfort Beispiel Schichtenaufbau des Daches (von innen nach außen) Temperaturamplitudenverhältnis (TAV) Phasenverschiebung ϕ 1 Gipsplatte, 12,5 mm; 24 mm Luftschicht; 120 mm Mineralwolle, WLG Gipsplatte, 15 mm; 24 mm Luftschicht; 180 mm Mineralwolle, WLG 035; Holzschalung, 24 mm 3 Gipsplatte, 25 mm; mm Mineralwolle, WLG 035; Holzschalung, 24 mm 4 Heraklith BM Platte, 50 mm; Mineralwolle, WLG % 5,1 Stunden 20 % 7,0 Stunden 9 % 8,0 Stunden 4 % 8,7 Stunden Vier Beispiele für Phasenverschiebung und Temperaturamplitudendämpfung: Mit einer ausreichenden Dachdämmung in Verbindung mit einer vorzugsweise dicken Knauf Plattenbeplankung lässt sich ein optimaler sommerlicher Wärmeschutz erreichen. Bedenkt man, dass sich Dacheindeckungen im Sommer auf Temperaturen über 60 C aufheizen können, so wird die Bedeutung eines leistungsfähigen sommerlichen Wärmeschutzes deutlich. Für die Betrachtung des sommerlichen Wärmeschutzes sind zwei physikalische Größen bedeutend: Temperaturamplitudenverhältnis (TAV) und Phasenverschiebung ϕ (phi). Unter dem Temperaturamplitudenverhältnis (TAV) versteht man das Verhältnis der maximalen Temperaturschwankung an der inneren Bauteiloberfläche zur maximalen Temperaturschwankung auf der äußeren Oberfläche. Je besser der Dämmstandard ist, desto geringer ist der Zahlenwert der Temperatur amplitudendämpfung. Die Phasenverschiebung beschreibt die zeitliche Verzögerung, mit der die Temperatur im Innenraum der äußeren Temperaturentwicklung folgt. Für ein möglichst angenehmes Raumklima unterm Dach ist daher eine hohe Dämmschichtdicke und damit eine hohe Temperaturamplitudendämpfung dieses Bauteils erforderlich. Dem Dämmstoff kommt dabei die Aufgabe zu, auch bei hohen Außentemperaturen den Wärmestrom durch das Außenbauteil möglichst gering zu halten. Innen liegende wärmespeichernde Schichten, wie massive Bauteile oder schwere, raumseitige Beplankungen, reduzieren einerseits den solaren Wärmeeintrag durch das Außenbauteil, z.b. das Dach, andererseits nehmen sie Wärme aus dem Innenraum auf und mindern dadurch den Anstieg der Raumtemperatur. Eine ideale wärmespeichernde Schicht weist eine hohe Rohdichte, eine hohe spezifische Wärmespeicherkapazität sowie eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf. 9
10 Bild! Durch raumseitige Bekleidungen mit großer Wärmespeicherkapazität, z.b. Holzwolleplatten des Typs Heraklith BM, kann der sommerliche Wärmeschutz optimiert werden. Solche Lösungen werden insbesondere dann interessant, wenn zwischen oder unterhalb der Sparren nicht ausreichend Raum für eine optimale Dämmschichtdicke zur Verfügung steht. Der Einfluss der Phasenverschiebung wirkt sich lediglich bei geringen Dämmschichtdicken auf die Innenraumtemperaturen aus, er kann bei hohem Dämmstandard (und damit hoher Temperaturamplitudendämpfung) vernachlässigt werden. Der solare Wärmeeintrag wird ferner durch folgende Faktoren beeinflusst: Größe, Orientierung und Neigung der Fensterflächen Energiedurchlassgrad der Verglasungen Sonnenschutzvorrichtungen Wärmespeicherfähigkeit der raumumschließenden Flächen Nachtlüftung (2. Nachthälfte) Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert in 3 Abs. 4 den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes. Die dann einzuhaltenden, höchstzulässigen Sonneneintragskennwerte sind in DIN : , Abschnitt 8 festgelegt. Ist der Fensterflächenanteil kleiner, so gelten dennoch die Anforderungen des Mindestwärmeschutzes nach DIN A = sommerkühl B = gemäßigt C = sommerheiß Sommerklimaregionen nach DIN Aus dieser Grafik werden Grenzwerte der Innentemperaturen für den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes abgeleitet. Sommerklima regionen A, B und C 10
11 Behaglichkeit und Komfort Der Nachweis nach DIN muss für sogenannte kritische Räume oder Raumbereiche an der Außenfassade, die besonders stark der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, geführt werden. Kritisch wirken sich z.b. große, nach Süden oder Westen orientierte Fensterflächen aus sowie eine geringe Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile und eine mangelnde Möglichkeit der Nachtlüftung, besonders in der zweiten Nachthälfte. Den größten Einfluss auf das sommerliche Raumklima hat die Sonneneinstrahlung, die durch Fenster oder andere Verglasungen in den Innenraum gelangt. Dieser solare Wärmeeintrag wird über den Sonneneintragskennwert S definiert, der durch nachfolgende Parameter beeinflusst wird: Gesamtenergiedurchlassgrad g der transparenten Außenbauteile (Fenster und feste Verglasungen) Sonnenschutzvorrichtungen Fensterfläche Fensterorientierung (Himmelsrichtung) Fensterneigung (bei Fenstern in Dachflächen) Lüftung in den Räumen Wärmespeicherfähigkeit der raumumschließenden Flächen, insbesondere der innen liegenden Bauteile Neue Verglasungen haben Gesamtenergiedurchlassgrad-Werte von < 0,6. Das bedeutet, dass nur 60% der Sonnenenergie durch die Verglasung in das Rauminnere gelangen. Durch Sonnenschutzmaßnahmen (z.b. Jalousien, Markisen oder Fensterläden) an lichtdurchlässigen Bauteilen kann das Eindringen von solarer Strahlungsenergie erheblich reduziert werden. Eine gute Lüftung der Räume während der Nacht beeinflusst das Niveau der sommerlichen Raumtemperatur entscheidend. Durch die nächtliche Lüftung wird die in den Wänden, im Fußboden und in Decken tagsüber gespeicherte Wärme wieder abgeführt. So können diese Speichermassen am nächsten Tag wieder überschüssige Sonnenenergie aufnehmen, wodurch der Anstieg der Innenlufttemperatur gebremst wird. Der regionale Standort eines Gebäudes und das dort herrschende Klima haben ebenfalls Einfluss auf die sommerlichen Raumtemperaturen. Deutschland ist in drei Klimaregionen aufgeteilt sommerkühle, gemäßigte und sommerheiße Gebiete. Für die Klimaregionen sind unterschiedliche Grenz- Raumtemperaturen festgelegt, die bei den erforderlichen Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz zu berücksichtigen sind (vgl. DIN , Ermittlung der maximal zulässigen und tatsächlichen Sonneneintragskennwerte). 11
12 Der Irrglaube von der atmenden Wand Atmen bedeutet den Austausch verbrauchter Luft durch sauerstoffreiche Frischluft. Im engen Wortsinn können Wände also nicht atmen. Dennoch kursiert sogar unter Fachleuten noch immer die falsche Überzeugung, dass atmende Wände zur Schaffung eines behaglichen Raumklimas beitragen oder gar notwendig sind und dass die Bewohner luftdichter Gebäude zu ersticken drohen. Dahinter steckt die Annahme, dass die Durchlässigkeit von Baustoffen den Luftwechsel in den Räumen sicherstellt. Die dafür erforderliche Anschubenergie lieferten das Druckgefälle infolge von Winddruck bzw. Windsog auf die Außenwände und im Winter thermische Druckunterschiede. Diese Theorie geht zurück auf Max von Pettenkofer. Pettenkofers Theorie galt bereits Anfang des 20. Jahrhunderts als überholt wies Erwin Raisch nach, dass die Forderung des Hygienikers nach atmenden Wänden zum Zwecke der Lufterneuerung in Räumen keine berechtigte innere Begründung hat im Gegensatz zu den unvermeidlichen Undichtigkeiten von Fenstern und Türen, die erhebliche Wärmeverluste verursachen. Dennoch muss selbstverständlich ein gesundes Raumklima gewährleistet sein. Feuchtigkeit und Schadstoffe aus der Raumluft werden überwiegend durch Luftwechsel abtransportiert. Ein Mindestluftwechsel ist also notwendig, um feuchte oder belastete Innenluft gegen Frischluft auszutauschen. Feuchteschäden und dadurch verursachte Schimmelpilzbildung in den Innenräumen werden so vermieden. Max Josef von Pettenkofer ( ), deutscher Chemiker und Hygieniker, befasste sich u.a. mit der Belüftung von Wohnhäusern (1860). Bei einer seiner Versuchsreihen stellte er fest, dass sich, obwohl der Versuchsraum zuvor vermeintlich abgedichtet worden war, die Luftwechselrate weniger als erwartet verminderte. Daraus folgerte er einen erheblichen Luftaustausch durch die Ziegelwände hindurch. Pettenkofer hatte es jedoch versäumt, den Kamin eines im Raum befindlichen Ofens abzudichten. Den Nachweis der Luftdurchlässigkeit poröser Baustoffe wie etwa Ziegel oder Luftkalkmörtel erbrachte er, indem er durch auf eine Probewand aufgesetzte Trichter eine Kerze ausblies. Daraus leitete Pettenkofer die Notwendigkeit des Luftaustauschs über die Außenwände ab, als wesentlichen Beitrag zur Reinigung der Raumluft. Nasse Wände hingegen würden, wie ebenfalls im Versuch demonstriert, den Luftwechsel behindern und deswegen ein ungesundes Wohnklima erzeugen. Zahlreiche poröse Baustoffe sind tatsächlich im Sinne Pettenkofers luftdurchlässig. Ein Lufttransport durch das Porengefüge hindurch kann jedoch nur durch Druckunterschiede auf beiden Seiten der Wand erfolgen. Da sich üblicherweise der Luftdruck im Gebäude kaum vom Außenluftdruck unterscheidet, ist für einen solchen Transportvorgang keine treibende Kraft vorhanden. Der vom Wind verursachte Staudruck an der Außenoberfläche ist zu geringfügig, um Luftaustauschraten zu erzeugen, die im Vergleich zu den sonstigen Undichtheiten von Bedeutung sein könnten. Außerdem werden derartige Baustoffe in der Praxis immer in Verbindung mit einer luftdichten Schicht, z.b. Putzen und Bauplatten eingesetzt, so dass die Wand als Ganzes ohnehin nicht luftdurchlässig ist. 12
13 Behaglichkeit und Komfort Meistens liegt die Konzentration der Schadstoffe in den Innenräumen erheblich über der in der Außenluft. Um ein gesundes Innenraumklima und das Wohlbefinden der Bewohner sicherzustellen, ist ein Mindestluftwechsel von n=0,7 [1/h] nach EnEV erforderlich. Fugen und Ritzen in den Außenwänden sichern keinesfalls den hygienisch erforderlichen Luftwechsel eines Gebäudes. Bei Windstille ist der Luftwechsel nicht ausreichend, bei starkem Wind zu groß und im Winter würde er allenfalls die Heizkosten unnötig in die Höhe treiben und die Behaglichkeit erheblich beeinträchtigen. Gebäude können also keinesfalls über die Wände belüftet werden. Ein hygienisch notwendiger Luftaustausch kann über Fensterlüftung stattfinden, am besten über regelmäßige, kurzzeitige Stoßlüftung. Bequemer und sicherer sind mechanische Lüftungsanlagen. Sie gewährleisten den kontinuierlichen Luftaustausch entsprechend den momentanen Nutzungsbedingungen also auch nachts, wenn die Bewohner schlafen. Bei einem optimal gedämmten und luftdicht ausgeführten Haus gehört heute eine mechanische Lüftungsanlage zum Haustechnik-Konzept dazu. In einem normalen Haushalt werden durch Atmung, Transpiration, Zimmerpflanzen, Kochen usw. ca. 10 l Wasser pro Tag als Wasserdampf frei. 13
14 Feuchteabfuhr über die Wände? Die Feuchteregulierung und die Abfuhr von Schadstoffen aus der Raumluft erfolgten nicht durch sogenannte atmungsaktive Wände. Tat sächlich wandert während der Heizperiode Wasserdampf aus den warmen, feuchten Innenräumen durch die Wände zu der kälteren, trockeneren Außenluft. Diesen Vorgang nennt man Wasserdampfdiffusion. Die Menge des diffundierenden Wasserdampfes sowie des anfallenden Kondensats im Innern von Bauteilen lässt sich für eine erste Näherung mit einem einfachen statischen Verfahren (Glaser- Verfahren) nach DIN berechnen. Liegen starke Klimaschwankungen, besondere Nutzungsbedingungen oder komplexe Konstruktionen vor, sollte eine dynamische Simulationsberechnung durchgeführt werden. Für den Feuchtegehalt der Luft in den Wohnräumen sind jedoch die in die Außenwände eindiffundierenden Feuchtemengen vollkommen belanglos. Selbst bei sehr diffusionsoffenen Konstruktionen bleibt die durch Diffusion abtransportierte Feuchte immer unbedeutend gegenüber den Feuchtemengen, die mit dem aus hygienischen Gründen notwendigen Mindestluftaustausch über die Fensterlüftung abgeführt werden. Außenkonstruktionen können daher aus lufthygienischer Sicht auch vollkommen dampfdicht ausgeführt werden, ohne dass dies den Wasserdampfgehalt der Raumluft wahrnehmbar verändern würde. 14
15 Luftdichtheit 2 Luftdichtheit ein Muss Fuge 1mm 1m 14cm 1m Auswirkungen einer Fugenundichtheit (Messung am Fraunhofer-Institut für Bau physik, Stuttgart, Eine gute Wärmedämmung kann ihre Wirkung nur in Verbindung mit einer luftdichten Ausführung der Gebäudehülle voll entfalten. Sie ist Voraussetzung dafür, die angestrebte Verringerung des Heizenergiebedarfs auch tatsächlich zu erreichen und Bauschäden sowie Komforteinbußen zu vermeiden. Die Wärmeverluste eines Gebäudes setzen sich im Wesentlichen aus zwei Anteilen zusammen. Ein Teil der Wärme entweicht über die Wärmeleitung der Bauteile (Transmission), der andere geht durch unkontrollierte Lüftung verloren, also auch durch Undichtheiten in der Gebäudehülle. Über Undichtheiten wie Fugen und Ritzen, beispielsweise durch nicht gesicherte Folienüberlappungen oder schlecht ausgeführte Bauteilanschlüsse, entweicht warme Raumluft nach außen. Auf diese Weise kann mehr Wärme verloren gehen als durch die Transmissionswärmeverluste der Außenbauteile. Messungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP), Stuttgart, haben ergeben, dass bei einer Fuge von nur einem Millimeter Breite und einem Meter Länge pro Quadratmeter Dämmfläche der Wärmeverlust 4,8-mal höher ist als bei einer luftdichten Gebäudehülle. Außerdem dringen durch diese Fuge in der Luftdichtheitsschicht pro Tag 800 g Feuchtigkeit in die Wärmedämmung ein, was zu einem erhöhten Bauschadensrisiko führt. Nebenbedingungen: Innentemperatur: +20 C Außentemperatur: -10 C Druckdifferenz: 20 Pa (= Windstärke 2-3) Quelle: DBZ 12/89, Seite 1639 ff. Wärmeverluste: Bei einer Dämmfläche von 1 m 2 und einer Dämmschicht von 14 cm bewirkt eine Fuge von 1 mm Breite in der raumseitigen Luftdichtung (bei Normklima und einer geringen Luftdruckdifferenz) einen 4,8-mal höheren Wärmeverlust. Der U-Wert beträgt dann statt 0,30 W/(m 2 K) nur noch 1,44 W/(m 2 K). Bauschadensrisiko: Durch eine 1 mm breite und 1 m lange Fuge in der Luftdichtheitsschicht dringen pro Tag 800 g Feuchtigkeit in die Wärmedämmung ein. Im Vergleich dazu können durch eine Dampfbremsbahn Knauf Insulation LDS 2 Silk nur bis zu 4 g Feuchtigkeit pro m 2 durch die Konstruktion diffundieren. 15
16 Dichte Häuser und Wohnungen bringen viele Vorteile für Besitzer und Bewohner: Mehr Behaglichkeit und Wohnkomfort Keine unangenehmen Zugerscheinungen Verbesserung der Luftqualität Verbesserung des Schallschutzes vor Außenlärm und zwischen verschiedenen Wohnungen Vermeidung unnötiger Lüftungswärmeverluste Vermeidung von Bauschäden und Schimmelpilzbildung Verbesserung des Brandschutzes Luftgeschwindigkeit [cm/s] unbehaglich behaglich 10 unbehaglich Raumtemperatur [ C] Thermische Behaglichkeit in Abhängigkeit von Luftgeschwindigkeit und Raumtemperatur. Um bei undichten Gebäuden halbwegs behagliche Nutzungsbedingungen zu schaffen, sind deutlich erhöhte Raumtemperaturen erforderlich. Die durch die Undichtheiten ausströmende Luft kühlt innerhalb der Baukonstruktion ab. Es kann sich Kondensat bilden und in der Baukonstruktion ansammeln. Bauschäden sind die Folge. Die Feuchtigkeit erhöht außerdem die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes, was zu weiteren Wärmeverlusten führt. Durch Undichtheiten, etwa Anschlussfugen an Fenstern, Außentüren oder Steckdosen in Außenwänden, können zudem starke Zugerscheinungen auftreten, die den Wohnkomfort erheblich mindern. Kritisch sind Undichtheiten vor allem in Fußbodenhöhe. Strömt dort kalte Luft von außen ein, entsteht ein sogenannter Kaltluftsee, weil sich die schwerere kalte Luft nur langsam mit der leichteren Warmluft mischt. Kalte Füße und unbehagliches Wohnklima sind die Folge. Grundsätzlich gilt: Kleinste Fugen zerstören den besten Wärmeschutz. Deshalb gehört zu einer Wärmedämmung der Gebäudehülle immer eine funktionierende Luftdichtheitsebene, die mit alterungsbeständigen Dichtbahnen und Dichtstoffen hergestellt werden kann. Je besser der Dämmstandard, umso mehr fallen Lüftungswärmeverluste ins Gewicht. Daher wird die Luftdichtheit von Wohngebäuden im Hinblick auf die angestrebte Energieeinsparung immer bedeutender. Selbst bei gut gedämmten Gebäuden führt eine unzureichende Luftdichtung zu massiven Energieverlusten: Im gezeigten Gebäude kann warme Raumluft durch Fugen in der Nut-/Federschalung entweichen. Durch die austretende Wärme wird der Schnee am Dach abgetaut. 16 Aus diesem Grund fordert 6 der aktuellen Energieeinsparverordnung 2007: Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Allgemein anerkannte Regeln der (Bau-)Technik sind solche, die als technische Regeln für Entwurf und Ausführung von (baulichen) Anlagen wissenschaftlich und theoretisch als richtig feststehen und im Kreis der aktuell fortgebildeten (Bau-)Techniker durchweg bekannt sind, in der (Bau-)Praxis ebenfalls als geeignet, angemessen und notwendig anerkannt sind und deshalb auch überwiegend angewendet werden.
17 Luftdichtheit System-Zertifizierung und Dauerhaftigkeit Es existieren zurzeit keine technischen Baubestimmungen zum Einsatz und zur fachgerechten Verarbeitung von Luftdichtheitsprodukten. Knauf Insulation hat in den vergangenen Jahren seine Entwicklungsarbeit vorangetrieben und als erster Marktteilnehmer eine Zertifizierung der Langzeitfunktion und Alterungsbeständigkeit seines Dämmsystems (LDS) erreicht. Für eine dauerhafte Funktion der Luftdichtheitsschicht ist es unerlässlich, dass alle relevanten Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Die Verwendung ungeprüfter Einzelkomponenten oder die Kombination unverträglicher Materialien bergen hohe Risiken. Die Energieeinsparverordnung wie auch die Norm DIN formulieren keine Forderungen an das Leistungsvermögen von Luftdichtungsprodukten; es wird hier immer nur die Forderung nach der Verwendung von geeigneten Produkten erhoben. Doch wie wird die Eignung festgestellt? Solange kein normiertes Testverfahren feststeht, kann auch keine Forderung nach der Erfüllung solcher Testverfahren erhoben werden. Ein Entwurf für eine Prüfund Kennzeichnungsvorschrift für Haftklebebänder liegt vor, die Vorschrift soll in den kommenden Monaten publiziert werden. Eine Prüf- und Kennzeichnungsvorschrift für Klebemassen wird derzeit ebenfalls ausgearbeitet. Dampfbremsbahnen und Unterspannbahnen wurden bisher in der Liste C abgehandelt. Mineralwolle-Dämmung muss fehlstellenfrei verlegt werden. Baurecht ist Länderrecht. Auf der Ebene der Landesbauordnungen unterscheidet man zwischen geregelten, nicht geregelten und sonstigen Bauprodukten. Entsprechend diesem Einstufungsschema wird der Status dieser Produkte regelmäßig in der sogenannten Bauregelliste veröffentlicht. In Liste C werden Produkte abgelegt, für die es weder technische Baubestimmungen noch allgemein anerkannte Regeln der Technik gibt und die für die Erfüllung bauordnungsrechtlicher Anforderungen nur eine untergeordnete Bedeutung haben. In Ausgabe 2007/1 der Bauregelliste wurden die beiden Produkte (ohne Berücksichtigung in einer anderen Kategorie) aus Liste C gestrichen. Montage der System-Dampfbremsbahn Knauf Insulation LDS 2 Silk. Bauregelliste A, Bauregelliste B und Liste C; Ausgabe 2007/1; Vorbemerkungen; Abs. 4. Erst im Dezember 2004 wurde die europäische Norm DIN EN Abdichtungsbahnen Kunststoff- und Elastomer-Dampfsperrbahnen Definitionen und Eigenschaften veröffentlicht. Diese europäische Norm legt Anforderungen und die dazugehörenden Prüfverfahren sowie die Bewertung der Produktkonformität fest. Die Norm formuliert erstmals Anforderungen an die Dauerhaftigkeit der feuchteschutztechnischen Eigenschaften und schreibt eine Reihe von Tests zur Feststellung der mechanischen Produktqualitäten (Weiterreißwiderstand, Scherwiderstand der Fügenähte, Zug-Dehnungsverhalten) vor. Überklebung der Überlappung mit Knauf Insulation LDS Soliplan. 17
18 Das Verlegen von Dampfbremsbahnen als Luftdichtheitsschicht ist sicher kein Hexenwerk. Dennoch stellen Sachverständige gerade in diesem Bereich immer wieder gravierende Baumängel und -schäden fest. Ungeeignete Produkte und unsachgemäße Verarbeitung führen zu Bauschäden mit teils gravierenden wirtschaftlichen Folgen. gute Klebeeigenschaften, er erlaubt jedoch keine Aussage zur Dauerhaftigkeit von Klebeverbindungen. Die Luftdichtheitsschicht in der Dachkonstruktion muss genauso alterungsbeständig sein wie die restlichen Bestandteile der Dachkonstruktion. Insbesondere die Verwendung ungeeigneter Folienmaterialien führt rasch zu Problemen: PE-Folien werden Additive (Trenn- und Gleitmittel) beigemischt, diese wandern an die Oberfläche und bilden eine Trennschicht... (PE-Hersteller) PE-Folien können Gleitmittel wie Chlorparaffin ausschwitzen... kann zu einem teilweisen Abschälen führen (Klebeband-Hersteller) Zitate aus: M. Ranz: Gehen Sie auf Nummer sicher!, Trockenbau Akustik 2/03 Arbeitet man außerhalb zertifizierter Systeme, so kann man nicht unbesorgt unmittelbar mit der Montage starten, ggf. muss man Untergründe erst konditionieren. Die Eignung von Klebstoffen und Haftklebebändern kann nicht auf der Baustelle überprüft werden; denn eine gute Anfangshaftung ( Tack ) ist nicht gleichbedeutend mit einer hohen Alterungsbeständigkeit. Für deren Betrachtung spielt der Scherwiderstand eine entscheidende Rolle (siehe Grafik). Die Darstellung aus einem Standardwerk zur Klebstofftechnik zeigt, dass Haftklebstoffe in Abhängigkeit vom Molekulargewicht entweder einen guten Tack oder einen guten Schälwiderstand oder einen guten Scherwiderstand haben. Für unsere Betrachtung spielen Scher- und Schälwiderstand die bedeutendere Rolle. Ein guter Tack suggeriert zwar F=Kraft Tack Scherwiderstand Schälwiderstand Molekulargewicht Haftklebestoffe verändern in Abhängigkeit von der Länge der Molekülketten wesentliche Eigenschaften. Eine gute Anfangshaftung ( Tack ) bedeutet nicht zwangsläufig gute Alterungsbeständigkeit. Quelle: D. SATAS: Handbook of pressure sensitive adhesive technology Wie lange ist dauerhaft? Die Interpretation der EnEV beschäftigt Planer, Sachverständige und Juristen gleichermaßen. Der renommierte Bauschadensforscher Prof. Dr.-Ing. Rainer Oswald vom Aachener Institut für Bauschadensforschung (AiBau) stellt in diesem Zusammenhang fest: Eine Luftdichtheitsschicht muss so lange halten wie die sie umgebenden Bauteile. Daraus ergeben sich folgende Fristen: Ist die Luftdichtheitsschicht z.b. innerhalb einer Dach- oder Deckenkonstruktion eingebaut, muss sie die technische Lebensdauer der Dach- oder Deckenkonstruktion haben, die hier mit Sicherheit bei 50 Jahren liegen dürfte. Es kann nicht erwartet werden, dass zur nachträglichen Ausbesserung einer unbrauchbar gewordenen Luftdichtheitsschicht ein Haus nach 20 Jahren aufgebrochen wird, um die Luftdichtheitsschicht zu erneuern. R. Schneider: Wie lange ist dauerhaft?, Trockenbau Akustik 9/05 Gemäß den aktuellen Leitlinien für europäische Zulassungen (ETAG European Technical Approvals Guideline), z.b. der Leitlinie für die Europäische Technische Zulassung ETAG 007 Leitlinie für Bausätze für den Holzrahmenbau vom 9. Oktober 2003 (BAnz. Nr. 221a vom , S. 1, Abs. 2 d) oder der Leitlinie für die Europäische Technische Zulassung ETAG 013 Leitlinie für Bausätze für Blockhäuser vom 30. Juli 2003 (BAnz. Nr. 193 a vom , S. 1), haben die Hersteller der dort geregelten Bauteile die Dauerhaftigkeit von 50 Jahren nachzuweisen. Wird die standardisierte Lebensdauer nicht erbracht, so ist dies zu begründen und explizit zu erklären. Im Detail heißt es hier: Zitat: Nutzungsdauer (Dauerhaftigkeit) und Gebrauchstauglichkeit Die Festschreibung der Vorschriften, Prüf- und Beurteilungsverfahren in der vorliegenden Leitlinie oder auf die verwiesen wird, erfolgte auf der Grundlage der angenommenen vorgesehenen Nutzungsdauer des Bausatzes für den Holzrahmenbau für den vorgesehenen Verwendungszweck von 50 Jahren für das Tragwerk und für nicht begehbare Bauteile und Baustoffe sowie von 25 Jahren für instandsetzbare oder austauschbare Bauteile und Baustoffe wie Verkleidungen, Bedachungsmaterial, Außenverzierungen und eingebaute Bauteile, wie z.b. Fenster und Türen, vorausgesetzt, der 18
19 Luftdichtheit Ankleben der Dampfbremsbahn LDS 2 Silk mit Dichtkleber LDS Solimur an verputztes Mauerwerk. Ankleben des LDS Dichtbandes an verputztes Mauerwerk. Mechanische Sicherung des Anschlusses mit LDS Dichtband durch Anbringen einer Anpresslatte. Bausatz wird angemessen genutzt und instand gehalten (siehe Kapitel 7). Die Verwendung von Bauteilen und Baustoffen mit einer kürzeren vorgesehenen Nutzungsdauer ist in der ETA deutlich anzugeben. Diese Vorschriften basieren auf dem aktuellen Stand der Technik und dem verfügbaren Wissen und der bestehenden Erfahrung. Eine angenommene vorgesehene Nutzungsdauer bedeutet, dass erwartet wird, dass bei einer Beurteilung gemäß den ETAG-Vorschriften und nach Ablauf dieser Nutzungsdauer die tatsächliche Nutzungsdauer unter normalen Nutzungsbedingungen erheblich länger sein kann ohne größere Beeinträchtigung wesentlicher Anforderungen. Das Produktionskontrollsystem der ETAG 007 umfasst u.a.: den Einbau von Wärme- und Schalldämmstoffen den Einbau von Bekleidungen im Innen- und Außenbereich und Luft- und Dampfsperren Leitlinie für die Europäische Technische Zulassung ETAG 007 Leitlinie für Bausätze für den Holzrahmenbau vom 9. Oktober 2003 (BAnz. Nr. 221 a vom , S. 1; Abs. 2 d) Abdichten einer Balkendurchdringung in der Luftdichtheitsebene unter Verwendung von LDS Solitwin. 19
20 Übliche Undichtheiten in der beheizten Gebäudehülle 2.1 Luftdichtheit beginnt bei der Planung Gebäude müssen luftdicht sein, sonst liegt ein Baumangel vor. Dicht bedeutet, dass die gesamte Gebäudehülle so luftdicht ist wie eine gemauerte, verputzte Wand. Schon in der Planungsphase sollte bei der Wahl der Baukonstruktionen die erforderliche Luftdichtheitshülle für das Gebäude mit bedacht werden. Diese Schicht muss, ähnlich wie die thermische Gebäudehülle, den gesamten beheizbaren Bereich einer Wohnung bzw. eines Gebäudes vollständig umschließen. Zwei halbwegs dichte, übereinanderliegende Schichten sind kein Ersatz für eine wirklich dichte Schicht. Luft findet den Weg durch kleinste Undichtheiten. 20
21 Luftdichtheit Meist liegt die Luftdichtheitsschicht auf der warmen Seite des Bauteils und hat zusätzlich die Funktion der Dampfbremsschicht. Im Gegensatz zur Luftdichtung wird die Winddichtung auf der kalten Seite verlegt. Sie verhindert, dass Außenluft z.b. in den Dämmstoff einströmt und an anderer Stelle wieder in die Atmosphäre austritt. Fehler können vermieden werden, wenn bei der Planung und Ausführung folgende Details berücksichtigt werden: Möglichst wenig Steckdosen und Lichtschalter in Außenwänden anordnen. Wenn es unvermeidbar ist, dort vorzugsweise luftdichte Leerdosen einbauen. Schlitze und Löcher in Außenwänden minimieren und mit dem Auftrag des Innenputzes luftdicht verschließen. Elektroleitungen und Rohrleitungen der Sanitärinstallation wenn möglich nicht durch die Luftdichtheitsschicht (Außenwände, Dampfbremsbahnen etc.) führen. Lässt sich die Führung von Leitungen durch die Luftdichtheitsschicht nicht vermeiden, so sollten zur Abdichtung geeignete Luftdichtungsmanschetten verwendet werden. Innenputz lückenlos bis zur Rohdecke des jeweiligen Geschosses führen. Beim Anschluss des Dachstuhls an die Außenwände ist besondere Sorgfalt geboten: Quellen und Schwinden der Materialien (insbes. Holz) erfordert die Herstellung flexibler, dehnfähiger Bauteilanschlüsse. Beim Einbau der Fenster vorzugsweise vorgefertigte Dichtungsmanschetten, ansonsten geeignete Haftklebebänder verwenden. Abdichtung im Eckbereich mit LDS Solitwin. Passstück aus LDS Solitwin zum Abdichten in Eckbereichen. Werden all diese Hinweise bei der Planung und Bauausführung sorgfältig berücksichtigt, dann ist das Ergebnis ein Gebäude von hoher baulicher Qualität, das bei geringem Heizenergiebedarf gleichzeitig hohen Wohnkomfort und Behaglichkeit gewährleistet. Also: rundum gesundes Wohnen. Abdichtung von Innenecken am Fenster mit LDS Solitwin. 21
22 Detaillösungen nach DIN : Die Norm zur Luftdichtheit gibt detaillierte Ausführungsempfehlungen Anschluss Fuß- und Mittelpfette bei Aufsparrendämmung 1 Anschluss Fuß- und Mittelpfette 2 Anschluss Pfette mit mechanischer Sicherung Innenwandanschluss an Dach 4 Umlaufende Luftdichtheits- schicht bei Geschossdecken 5 Außenwandanschluss an Dach mit mechanischer Sicherung Außenwandanschluss an Dach (Dampfbremsbahn eingeputzt) 5 Außenwandanschluss an Dach (Haftklebeband) 6 Installation ohne Durchdringung der Luftdichtheitsebene 22
23 Luftdichtheit Abdichtung einer Dachdurchdringung mittels vorkonfektionierter Manschette 8 Anschluss an Blendrahmen eines Dachflächenfensters Dampfbremsbahnen in ihrer Funktion als Luftdichtheitsschicht sollen vor Montage der Innenwände verlegt werden Anschluss einer Luftdichtheitsschürze an Dachflächenfenster 9 Abdichtung der Überlappungen in der Dampfbremse bzw. Luftdichtheitsebene mit Haftklebeband oder Dichtkleber Luftdichte Anschlüsse an Massivwänden können durch Einputzen der Dampfbremsbahn hergestellt werden. 9 9 Abdichtung der Überlappungen in der Dampfbremse bzw. Luftdichtheitsebene mit Haftklebeband oder Dichtkleber Die Abbildungen sind nicht maßstäblich und lediglich als Systemskizze zu verstehen. Dachausbau im Knauf System: Das zertifizierte LDS-System ge währleistet in Kombination mit Knauf Platten (hier: Knauf Diamant) optimalen Wärme-, Brand- und Schallschutz. 23
24 2.2.1 Schallschutz Leckagen verschlechtern auch den Schallschutz, denn durch Spalten und Löcher, die von Luft durchströmt werden, kann sich auch Schall ausbreiten. Dies ist besonders in Mehrfamilienhäusern problematisch. Eine (luft-)dichte Abtrennung der einzelnen Wohnungen untereinander ist erforderlich, um den notwendigen Schallschutz zu gewährleisten. Rohrleitungen (hier: Lüftungsanlage) können unter Verwendung von LDS Solifit luftdicht abgedichtet werden. Die luftdichte Hülle um jede einzelne Wohnung hat noch einen weiteren Vorteil. Geruchsbelastete Luft aus anderen Wohnungen kann nicht in die eigene Wohnung strömen. Besonders wichtig ist auch die luftdichte Abtrennung im Bereich der Installationsschächte von Bädern mit mechanischer Entlüftung. Bei laufendem Lüftungsventilator könnte sonst Luft aus den Bädern angrenzender Wohnungen nachströmen. Dachkonstruktionen nach DIN 4109, Beiblatt 1, mit unterseitiger Beplankung aus Gipsplatten können ohne weiteren Nachweis umgesetzt werden Konstruktion Beplankung: Gipsplatte nach DIN Thermolan UNIFIT TI 135 U UNIFIT TI 140 U Resultierendes Schalldämm-Maß R w,r in db A 2 x GKB, 12,5 mm Thermolan 60 mm 35 db 40 db 45 db 1) Die Verwendung der patentierten LDS Universalmanschette erlaubt die schnelle und komfortable Abdichtung von Rohrleitungen. B 1 x GKB, 12,5 mm, auf Zwischenlattung 1) Anforderung an die Dichtheit der Dacheindeckung. Thermolan 60 mm 45 db Umfangreiche Messungen an Dachkonstruktionen in vertikaler und horizontaler Anordnung sind in den Knauf Prüfberichten SW und SD dokumentiert. Eine mindestens 4 cm dicke zusätzliche Dämmschicht aus Thermolan oder Heralan Dämmstoffen erhöht das Schalldämm-Maß um 2 db. Die Schalldämm-Maße beziehen sich auf eine Dachneigung von 45. Bei Dachneigungen ± 60 müssen die Werte um 1 db abgemindert, bei ± 30 dürfen die Werte um 1 db erhöht werden. 24
25 Luftdichtheit Dachkonstruktionen mit unterseitiger Bekleidung aus verputzten Heraklith BM Platten Konstruktion Bekleidung mit Heraklith BM Dämmschicht Resultierendes Schalldämm-Maß R w,r in db 1) A Lattung, 30/50 mm Heraklith BM 25 mm Gipsputz, 18 mm Thermolan 140 mm TI 135 UNIFIT bzw. TI 140 UNIFIT 56 db Heralan 140 mm KP-035/HB 58 db Die Abdichtung der Überlap- B Heraklith BM, 50 mm Innenputz, 10 mm Thermolan 160 mm TI 135 UNIFIT bzw. TI 140 UNIFIT 51 db pungen der Unterspannbahn LDS 0.02 mit LDS Solifit bewirkt zusätzliche Energie- Heralan 160 mm KP-035/HB 51 db einsparung. 1) Inkl. Zuschlag 3 db für DN 45 Dachneigung. Dachkonstruktionen mit unterseitiger Beplankung aus Knauf Gipsplatten Konstruktion Beplankung: Gipsplatte nach DIN Thermolan UNIFIT TI 135 U UNIFIT TI 140 U Resultierendes Schalldämm-Maß R w,r in db 1) A Miniform 12,5 mm 18 mm Thermolan 60 mm 47 db 48 db 51 db Massivbauplatte 25 mm Thermolan 60 mm 52 db 2 x 12,5 mm ,5 mm 2 x 18 mm Thermolan 60 mm 52 db 54 db 55 db B 12,5 mm 2 x 12,5 mm Thermolan 60 mm 48 db 52 db Massivbauplatte 25 mm Thermolan 60 mm 52 db ,5 mm Thermolan 60 mm 52 db 1) Schallschutznachweis Knauf Prüfberichte SW und SD
26 2.2.2 Brandschutz Bestmöglicher Brandschutz im ausgebauten Dachgeschoss erhöht die Sicherheit der Bewohner und schützt das Eigentum. Hierfür spielt die Luftdichtheit der Bauteile eine wichtige Rolle. Die Dichtheit der Regelflächen und Anschlüsse an flankierende Bauteile ist eine wesentliche Anforderung an die Funktion von Brandschutzkonstruktionen. Im Brandfall führen Undichtheiten sehr schnell zur Weiterleitung von Hitze und schädlichen Rauchgasen in benachbarte Wohneinheiten. In diesen Fällen kann selbst eine feuerbeständige Wand- oder Deckenkonstruktion die erforderliche Schutzfunktion nicht erbringen. Bei Brandprüfungen zur Feststellung der Feuerwiderstandsklassen von Bauteilen wird die Dichtheit der Konstruktionen mitbewertet; Undichtheiten sind aufgrund der schnell eintretenden Rauch- und Temperaturweiterleitung häufige Ursache für das Versagen des Bauteils. Der Nachweis des Brandverhaltens von Dämmstoffen und Dichtmaterialien erfolgt künftig gemäß den Vorgaben aus DIN EN Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten. Schon heute wird der Nachweis für Dämmstoff-Produkte der Euroklassen A1 und E nach dieser Norm geführt. Dämmstoffe der Euroklassen A2, B, C und D werden übergangsweise mit bauaufsichtlichen Zulassungen mit Bezug auf DIN Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen Teil 1: Baustoffe; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen nachgewiesen. Dachaufbau der Feuerwiderstandsklasse F 30-B, Beplankung mit Gipsplatten GKF Thermolan Dämmstoffe Art der Bedachung Brandschutztechnisch erforderliche Dämmschichtdicke Sparrenquerschnitt Sparrenabstand Max. Abstand der Traglatten Min. Abmessungen der Raglatten Thermolan UNIFIT TI 135 U Thermolan UNIFIT TI 140 U Thermolan UNIFIT TI 435 U Harte Bedachung (Betondachsteine, Ziegel, Hartfaserzementplatten, Schiefer) 100 mm Nach statischen Erfordernissen Nach statischen Erfordernissen 416 mm 30 mm x 50 mm, Nadelholz, Güteklasse II Art der Beplankung GKF, 12,5 mm, nach DIN Prüfzeugnis-Nummer P-3729/2659-MPA BS Dachaufbau der Feuerwiderstandsklasse F 60-B, Beplankung mit Knauf Massivplatten Thermolan Dämmstoffe Heralan Dämmstoffe Thermolan UNIFIT Heralan Art der Bedachung Brandschutztechnisch erforderliche Dämmschichtdicke Sparrenquerschnitt Sparrenabstand Max. Abstand der Traglatten Min. Abmessungen der Raglatten Art der Beplankung Prüfzeugnis-Nummer Keine Anforderungen 100 mm Nach statischen Erfordernissen Nach statischen Erfordernissen 500 mm 30 mm x 50 mm, Nadelholz, Güteklasse II, auch an Direktabhänger Knauf Massivbauplatte, 25 mm ABP P-3080/
27 Luftdichtheit Dachaufbau der Feuerwiderstandsklasse F 30-B Dämmstoff Art der Bedachung Heralan KP-035/HB 120 mm Thermolan UNIFIT TI 135 Thermolan UNIFIT Tl 140 Heralan KP-035/HB Harte Bedachung (Betonpfannen, Dachziegel, Hartfaserzementplatten, Schiefer) Thermolan UNIFIT TI 135 Thermolan UNIFIT Tl 140 Heralan KP-035/HB Die angegebenen Feuerwiderstandsklassen gelten auch in Kombination mit dem Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS. Brandschutztechnisch erforderliche Dämmstoffdicke Sparrenquerschnitt 120 mm 160 mm 160 mm 70/140 mm 80/160 mm 80/160 mm Lichter Sparrenabstand 800 mm 900 mm 900 mm Traglattung Brandschutztechnisch nicht erforderlich Brandschutztechnisch nicht erforderlich 30/50 mm, a 600 mm Art der raumseitigen Bekleidung Beliebig Heraklith BM, 50 mm Innenputz, 10 mm Heraklith BM, 35 mm Innenputz, 10 mm Dachaufbau der Feuerwiderstandsklasse F 90-B, Beplankung mit Knauf Gipsplatten GKF und Massivplatten Thermolan Dämmstoffe Heralan Dämmstoffe Art der Bedachung Brandschutztechnisch erforderliche Dämmschichtdicke Sparrenquerschnitt Sparrenabstand Max. Abstand der Traglatten Min. Abmessungen der Raglatten Art der Beplankung Prüfzeugnis-Nummer Thermolan UNIFIT Heralan Harte Bedachung (Betondachsteine, Ziegel, Hartfaserzementplatten, Schiefer) 120 mm Nach statischen Erfordernissen Nach statischen Erfordernissen 400 mm 30 mm x 50 mm, Nadelholz, Güteklasse II, auch an Direktabhänger 2 x GKF, 18 mm, oder GKF, ,5 mm ABP P-3080/
28 2.2.3 Diagnosetechniken zur Luftdichtheit Sicherheit mit dem Blower-Door -Test Die EnEV macht das luftdichte Bauen zur Pflicht. In 6 (bisher 5) schreibt sie vor, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt und ein Mindestluftwechsel von n=0,7 [1/h] sichergestellt sein muss (vgl. DIN ). Eine grundsätzliche Verpflichtung zum Nachweis oder zur Prüfung der Luftdichtheit von Gebäuden besteht nicht. Soll jedoch eine reduzierte Luftwechselrate oder die Wärmerückgewinnung einer Lüftungsanlage bei der Ermittlung der spezifischen Lüftungswärmeverluste in Ansatz gebracht werden, so ist die Messung obligatorisch. Messungen haben dann nach dem Differenzdruckverfahren nach DIN EN als Volumenstrommessung zwischen Innen- und Außenluft zu erfolgen. zwischen Gebäude und Umgebung erzeugt. Dabei müssen alle Fenster, Türen und andere Öffnungen wie Schornsteine oder Dunstabzüge geschlossen sein. Der vom Ventilator geförderte Volumenstrom wird bei 50 Pascal (Pa) Druckdifferenz gemessen (Kennwert n50-wert ). Die Berechnung des sogenannten n50-wertes erfolgt, indem der gemessene Volumenstrom durch das beheizte Gebäudevolumen dividiert wird. In Anlage 4 (bisher Anhang) der EnEV 2007 sind die einzuhaltenden Grenzwerte aufgeführt. Der n50-wert darf bei Gebäuden mit Fensterlüftung einen Wert von 3,0 [1/h] und bei Gebäuden mit lüftungstechnischer Anlage einen Wert von 1,5 [1/h] nicht überschreiten. Dies gilt generell für alle Neubauten. Daraus ergibt sich ein anzusetzender Luftwechsel von n=0,7 bei Fensterlüftung ohne Dichtheitsprüfung und n=0,6 bei Fensterlüftung mit Dichtheitsprüfung. Bei Einbau einer raumlufttechnischen Anlage gilt ein Wert von n=0,55 [1/h]. Als Nachweis für die Luftdichtheit der Gebäudehülle dient der Blower-Door -Test. Dabei wird ein Ventilator, die sogenannte Blower-Door, luftdicht in die Öffnung einer Außentür oder eines Fensters eingebaut. Bei Betrieb des Ventilators wird eine Druckdifferenz (Unter- oder Überdruck) Werden die geforderten maximalen Luftwechselraten eingehalten, so ist damit die Konstruktion nicht zwangsläufig gemäß den gültigen Bauregeln frei von Mängeln. Die EnEV verlangt nach der dauerhaften Luftundurchlässigkeit, und somit können auch einzelne Leckagen, die das Risiko einer Bauwerksschädigung bergen, Gegenstand von Mängelrügen werden. Diagnosetechniken zur Luftdichtheit Blower- Door in Kombination mit Infrarotthermografie Eine Infrarotkamera oder, spezifischer, eine Thermografie- oder Wärmebildkamera ist ein bilderzeugendes Gerät, das als Datenquelle Infrarotstrahlung nutzt, ähnlich einer herkömmlichen Kamera, die zur Erzeugung von Bildern allerdings das sichtbare Lichtspektrum ( nm) nutzt. Die von der Infrarotkamera genutzte Infrarotstrahlung liegt dagegen im Wellenlängenbereich von 0,7 bis µm. Luftdichtheitsmessungen helfen, Baumängel rechtzeitig zu erkennen und zu beheben. Sie geben messbare Sicherheit und garantieren eine hohe Bauqualität. Um Undichtheiten in der Gebäudehülle zu finden, wird eine Leckageortung durchgeführt. Da bei wird ein konstanter Unter druck von 50 Pa Druckdifferenz zwischen Gebäude und Umgebung erzeugt. Durch die so in das Gebäude ein strömende Luft können Undichtheiten festgestellt werden. 28
29 Luftdichtheit Das Verfahren, mittels einer Infrarot- oder Thermografiekamera Bilder zu erzeugen, nennt man Thermografie. Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers sichtbar macht. Mit Hilfe der Thermografie lassen sich Temperaturmessungen flächenförmig erfassen und darstellen. Bilder, die von Infrarotkameras erzeugt werden, sind in der Regel monochrom, d.h. in Graustufen unterteilt. Gängige Kameramodelle sind in der Lage, bis zu 256 (16 bit) Graustufen darzustellen. Farbe hat außerhalb des sichtbaren Spektralbereiches weniger Bedeutung. Allerdings ist es für den menschlichen Betrachter nützlich, farbige Bilder zu erhalten, weshalb fast alle gängigen IR-Kameratypen in der Lage sind, die erzeugten Bilder mit Falschfarben darzustellen. Dabei ist es im so eingefärbten Bild eine Änderung der angezeigten Farbe, nicht nur eine Änderung der Grauintensität, die auf eine thermische Anomalie hinweist. Für die Einfärbung der monochromen Bilder stehen gewöhnlich verschiedene Farbpaletten zur Verfügung. Dabei wird oft der hellste (wärmste) Teil des Bildes weiß dargestellt, die Zwischentemperaturen in Gelb- und Rottönen und die dunklen (kälteren) Teile des Bildes in Blautönen. In Kombination mit der Blower-Door erlaubt die Infrarotthermografie eine schnelle Ortung von Undichtheiten. Die erste Aufnahme zeigt die Oberflächentemperaturen im Bereich eines Dachgeschossfensters. Die Aufnahme erlaubt jedoch keine Unterscheidung zwischen Wärmebrücken und Undichtheiten. Der anschließende Betrieb der Blower-Door im Unterdruckbetrieb über den Zeitraum von ca. 20 Minuten führt zu einer Veränderung der Oberflächentemperaturen. Durch die Undichtheiten wird kalte Außenluft in das Gebäude eingesaugt; dies führt zur Abkühlung der (inneren) Bauteiloberflächen im Bereich dieser Leckagen. Durch eine erneute Infrarotaufnahme kann die Veränderung der Oberflächentemperaturen aufgezeigt werden. Die digitale Auswertung der Aufnahmen am Computer erlaubt den Vergleich der einzelnen Bildmesspunkte. Bildliche Veränderungen, hervorgerufen durch Temperaturänderungen an der Oberfläche, können in einem Differenzbild dargestellt werden. Die bildliche Darstellung zeigt die Temperaturveränderung in Grad Kelvin an. 29
30 Diagnosetechniken zur Luftdichtheit Einsatz eines Thermo-Anemometers in Kombination mit Blower-Door Ein Thermo-Anemometer ist ein Messgerät für Luftströmungen, das mit Hilfe der Abkühlung eines Sensors (thermischer Effekt) die Strömungsgeschwindigkeit der Luft bestimmen kann. Bei der Leckagesuche hilft das Anemometer in erster Linie bei der Überprüfung, ob Luftströmungen vorhanden sind oder nicht. Die Größe der gemessenen Strömungsgeschwindigkeit ist stark von nachfolgend angesprochenen Einflussfaktoren abhängig. Bei der Messung sind Größe und Geometrie der Leckage zu beachten: Eine hohe Strömungsgeschwindigkeit an einer Öffnung beweist nicht zwangsläufig das Vorhandensein hoher Leckage-Volumenströme (Düsenwirkung). Mit dem Thermo-Anemometer können in Kombination mit der Blower-Door Undichtheiten in der Luftdichtheitsschicht aufgespürt werden. Die Entfernung zwischen Anemometer und Leckage beeinflusst den Messwert erheblich; je größer der Abstand zwischen Anemometer und Leckage, desto geringer ist die Strömungsgeschwindigkeit. Das Anemometer benötigt zur Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit auch die Temperatur der Luft. Nur wenn sich Sensor und Temperaturfühler im Luftstrom befinden, wird die Strömungsgeschwindigkeit korrekt wiedergegeben. Die theoretische Obergrenze für die Strömungsgeschwindigkeit an einer Leckage bei Unterdruck im Gebäude hängt von der Höhe des Unterdrucks ab. Bei 50 Pa Unterdruck beträgt die maximale Strömungsgeschwindigkeit etwa 9 m/s. Sie kann nur bei nahezu ungehinderter Durchströmung einer Leckage erreicht werden. 30
31 Detailkatalog Luftdichtheit Die Infrarotaufnahme identifiziert Bereiche erhöhten Wärmeflusses. Dieser führt zu höheren äußeren Oberflächentemperaturen. Quelle: Protherm, Dr. Renn, Erlangen Quelle: FLIR 2.3 Wärmebrücken vermeiden Die Funktion der Wärmedämmung wird nicht nur durch undichte Stellen (Leckagen) in der Gebäudehülle erheblich beeinträchtigt, sondern auch durch Wärmebrücken. Das sind örtlich begrenzte wärmetechnische Schwachstellen in der gedämmten Außenhülle eines Gebäudes, z.b. ungedämmte Betonstürze, Installationsschlitze in Außenwänden, schlecht eingebaute Rollladenkästen, unzureichend gedämmte Deckenauflager, Mörtelfugen in konventionellem Mauerwerk oder ungedämmte Balkonplatten. An solchen Stellen findet im Vergleich zu den umgebenden wärmebrückenfreien ( ungestörten ) Bauteilflächen ein erhöhter Wärmefluss vom Gebäudeinnern nach außen statt. Der Anteil von Wärmebrücken am Transmissionswärmeverlust eines Gebäudes kann erheblich sein. Im Gegensatz zum auskragenden Balkon sind bei dieser selbsttragenden Balkonkonstruktion kaum Wärmebrückeneffekte auszumachen. Quelle: Protherm, Dr. Renn, Erlangen Für die Behaglichkeit in den Räumen ist eine möglichst gleichmäßige Oberflächentemperatur der Außenwände entscheidend. Im Bereich einer Wärmebrücke ist die Oberflächentemperatur jedoch geringer als an den angrenzenden Stellen. Dort bildet sich leicht Kondenswasser und es besteht die Gefahr von Schimmelpilzbildung. Weitere Bauschäden sind häufig die Folge. Besonders kritisch sind die Anschlüsse der Fenster an Mauerwerk, Fensterbänke und Rollladenkästen. Die Laibung mit Anschlag vermeidet Wärmebrücken und mit einem umlaufenden Dichtband am Fensterrahmen entsteht der luftdichte Anschluss. Um Schäden zu vermeiden, ist sowohl bei der Planung als auch bei der Bauausführung entsprechende Sorgfalt notwendig. Diese Infrarotthermografie zeigt Fehlstellen in der Dämmschicht einer Fassade auf. Quelle: Protherm, Dr. Renn, Erlangen 31
32 Die fehlende Dämmung der Fensterleibung führt zu Energieverlusten. Die restliche Fassadenfläche ist ausreichend gedämmt. Quelle: Protherm, Dr. Renn, Erlangen Wärmebrücken in der DIN 4108 Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert seit Einführung im Jahre 2002 im öffentlich-rechtlichen Nachweis, die zusätzlichen Verluste über Wärmebrücken zu berücksichtigen. Als Planungsgrundlage dient das Beiblatt 2 zur DIN Werden Details auf Grundlage dieses Beiblattes ge plant und ausgeführt, dann sind die Wärmebrücken durch einen pauschalen Zuschlag von U WB = 0,05 W/(m 2 K) auf den mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der gesamten wärmeübertragenden Umfassungsfläche zu berücksichtigen. Stimmt hingegen die Planung nicht mit den vorgegebenen Details überein, so ist entweder U WB mit 0,1 W/(m 2 K) anzusetzen oder ein detaillierter Nachweis nach der europäischen Norm DIN EN ISO zu führen. Das aktuelle Beiblatt 2 zur DIN 4108 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden Wärmebrücken, Planungs- und Ausführungsbeispiele wurde im Januar 2004 veröffentlicht und löste das alte Beiblatt 2, Ausgabe August 1998, ab. In der aktuellen Fassung wurde mit Aufnahme 38 neuer Anschlussdetails die Anzahl der Planungsbeispiele nahezu verdoppelt und die Ausführungen wurden hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit überarbeitet. Die Infrarot-Thermografie identifiziert die niedrigen Oberflächentemperaturen bei denen mit Schimmelpilzwachstum zu rechnen ist. Dabei wird jedem Detail ein längenbezogener Wärmebrückenverlustkoeffizient (Ψ-Wert) zugeordnet, der mit den im Beiblatt dargestellten Randbedingungen berechnet worden ist. Dieser Wert dient als Grundlage für einen Nachweis der Gleichwertigkeit für Konstruktionen. Der Temperaturfaktor f [-] kennzeichnet die im Bereich einer Wärmebrücke auftretenden tiefsten raumseitigen Oberflächentemperaturen. Er wird auch im neuen Beiblatt für die dargestellten Konstruktionen nicht separat nachgewiesen, da davon ausgegangen wird, dass alle vorgestellten Konstruktionen an der ungünstigsten Stelle einen Wert von mindestens 0,7 aufweisen und somit die Mindestanforderungen nach DIN : zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung an Bauteiloberflächen erfüllen. Diese Annahme gilt auch für den Fall, dass eine Gleichwertigkeit nach den im Beiblatt formulierten Kriterien allein für den längenbezogenen Wärmebrückenverlust-koeffizienten (Ψ-Wert) nachgewiesen wird. Realfotografie der gleichen Außenwand ecke. Bedingt durch den schlechten Wärmeschutz hat sich Schimmelpilz gebildet. Die Möglichkeiten, für Planungsdetails den Nachweis einer Gleichwertigkeit gegenüber den im Beiblatt 2 dargestellten Details zu führen, wurden wesentlich erweitert. Erstmals können einzelne Details rechnerisch nachgewiesen und die Gleichwertigkeit kann allein über den Vergleich mit den Ψ-Werten und f-werten im Beiblatt festgestellt werden. Die Anwendung des pauschalen Wärmebrückenzuschlags von 0,05 W/(m 2 K) auf die gesamte wärmeübertragende Umfassungsfläche wird damit wesentlich vereinfacht. 32
33 Detailkatalog Gesetzgebung 3 Luftdichtheit in den Verordnungen und Normen Die Energieeinsparverordnung (EnEV) Mit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Februar 2002 gab es zwar keine Änderungen oder Neuerungen bei der Nachweis führung der Luftdichtheit. Es wurden jedoch neue Anreize für luftdichtes Bauen geschaffen. Damit rückte das Thema wesentlich stärker ins Bewusstsein aller am Bau beteiligten Personen, vom Planer über die ausführenden Handwerker bis hin zum Bauherrn. In der EnEV werden alle Einflüsse, die zum Energiebedarf beitragen, bilanziert. Wenn hier von Luftdichtheit die Rede ist, sind aber nicht die Größen, die in die Bilanzierung der Wärmegewinne und -verluste eingehen, gemeint. Sondern es geht vielmehr um die Forderung nach luftdichter Ausführung aller Bauteile und Anschlussdetails. Im Folgenden werden die Vorgaben der EnEV auszugsweise vorgestellt und im Anschluss anhand der Begründungen zur EnEV und zu den Auslegungsfragen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) näher erörtert Energieeinsparungsgesetz 1976 Heizwärmebedarf [kwh/(m 2 a)] DIN WSVO 1977 k-wert (Bauteil-Verfahren) 2. WSVO 1982 k-wert (Bauteil-Verfahren) 3. WSVO 1995 k-wert Bilanzverfahren Heizwärmebedarf [kwh/(m 2 a)] Ölpreiskrise 2. Ölpreiskrise 3. Ölpreiskrise EnEV 2002 Bilanzverfahren Primärenergiebedarf [kwh/(m 2 a)] Bauphysik + Heizungstechnik EnEV 2006/DIN Ganzheitliches Verfahren Wärme-/Strombedarf Entwicklung des geplanten Anforderungsniveaus des Heizwärmebedarfs von Wohngebäuden im Zeitraum von 1970 bis
34 Energieeinsparverordnung Quelle: Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energie einsparverordnung EnEV) vom 24. Juli Beschluss der Bundesregierung vom 26. Juli Dichtheit, Mindestluftwechsel (1) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Die Fugendurchlässigkeit außen liegender Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster muss den Anforderungen nach Anlage 4 Nr. 1 genügen. Wird die Dichtheit nach den Sätzen 1 und 2 überprüft, sind die Anforderungen nach Anlage 4 Nr. 2 einzuhalten. (2) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist. Anlage 4 Anforderungen an die Dichtheit und den Mindestluftwechsel (zu 6 Energieeinsparverordnung) 1. Anforderungen an außen liegende Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster Außen liegende Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster müssen den Klassen nach Tabelle 1 entsprechen. Tabelle 1: Klassen der Fugendurchlässigkeit von außen liegenden Fenstern, Fenstertüren und Dachflächenfenstern 2. Nachweis der Dichtheit des gesamten Gebäudes Wird eine Überprüfung der Anforderungen nach 6 Abs. 1 durchgeführt, so darf der nach DIN EN 13829: bei einer Druckdifferenz zwischen innen und außen von 50 Pa gemessene Volumenstrom bezogen auf das beheizte Luftvolumen bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen 3 h -1 und mit raumlufttechnischen Anlagen 1,5 h -1 nicht überschreiten. Begründung zur EnEV 2007 Zu 6 Dichtheit, Mindestluftwechsel Die bisher in 5 geregelten Anforderungen an die Luftdichtheit und den Mindestluftwechsel sollen nunmehr in 6 verankert werden. Die Richtlinie gibt hierzu nichts vor. Zu Absatz 1 Geändert wurde in Absatz 1 Satz 1 die bisherige Vorgabe, dass die Luftdichtheit entsprechend dem Stand der Technik hergestellt werden muss, durch eine Bezugnahme auf anerkannte Regeln der Technik. Diese beziehen sich nicht nur auf das technisch Machbare, was den Stand der Technik kennzeichnet, sondern werden auch durch wirtschaftliche Überlegungen bestimmt. Dies ist auch sonst das allgemein übliche Anforderungsniveau in der EnEV. Die übrigen Änderungen dienen der sprachlichen Vereinheitlichung. Zu Absatz 2 Entfallen sollen die im bisherigen 5 Abs. 2 Satz 2 und Anhang 4 Nr. 3 geregelten Anforderungen an bestimmte Lüftungseinrichtungen, die sich nicht bewährt haben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass künftig in 15 für die betroffene Anlagentechnik neue Anforderungen vorgesehen sind. Zeile Anzahl der Vollgeschosse des Gebäudes Klasse der Fugendurchlässigkeit nach DIN EN : Bis zu Mehr als
35 Detailkatalog Gesetzgebung Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz, Auslegungsfragen zur Energieeinsparverordnung 5. Teil Die nachfolgend abgedruckte Anfrage und deren Antwort sind zum 9. März 2004 in der wiedergegebenen Form beschlossen worden: Auslegung zu 6 i.v.m. Anlage 4 Nr. 2 (Luftdichtheitsprüfung) Frage: Dürfen im Zusammenhang mit der Überprüfung der Dichtheit eines Gebäudes nach Anlage 4 Nr. 2 EnEV a) das Verfahren nach der DIN EN (Verfahren A oder B) und b) der Messzeitpunkt frei gewählt werden? Antwort: 1.) Nach 6 Abs. 1 EnEV sind zu errichtende Gebäude so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Diese Regelung soll sicherstellen, dass nach Fertigstellung des Gebäudes unnötige Wärmeverluste durch Ex- und Infiltration über Gebäude- und Montagefugen oder sonstige Leckagen in der wärmeübertragenden Umfassungsfläche vermieden werden. 6 Abs. 2 EnEV legt gleichzeitig fest, dass neben der geforderten Gebäudedichtheit auch weiterhin Vorkehrungen zur Gewährleistung eines zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung ausreichenden Luftwechsels getroffen werden. Das bedeutet, dass gebäudeumschließende Flächen nach ihrer Bestimmung dicht ausgeführt werden sollen, während Öffnungen in der Gebäudehülle, die dem bestimmungsgemäßen Luftwechsel dienen, eine geplante Undichtigkeit darstellen und von den Dichtheitsanforderungen nicht erfasst sind. 2.) In diesem Sinne ist auch das Prüfverfahren nach der DIN EN zu wählen. Da durch 5 Abs. 1 Anforderungen an die Qualität der wärmeübertragenden Umfassungsfläche gestellt werden, ist das Verfahren B (Prüfung der Gebäudehülle) der DIN EN anzuwenden. In diesem Verfahren wird die Qualität der Gebäudehülle ohne die eingebauten haustechnischen Anlagen bewertet. In diesem Verfahren ist es notwendig, alle Fenster und Fenstertüren zu schließen und Zu- bzw. Abluftdurchlässe von raumlufttechnischen Anlagen (dazu gehört nicht die direkt ins Freie fördernde Dunstabzugshaube), Außenwandluftdurchlässe (ALD-Lüftungseinrichtungen in der Außenwand nach DIN ) sowie die raumseitigen Öffnungen raumluftabhängiger Feuerstätten temporär abzudichten. Die nicht geplanten Leckagen oder der Lüftung dienenden Öffnungen (z.b. Briefkastenschlitze und Katzenklappen) bleiben unverändert und dürfen für die vorgesehene Prüfung nicht abgedichtet werden. Das Verfahren A der DIN EN ist lediglich geeignet für die Feststellung der lüftungstechnischen Eigenschaften des Gebäudes. Mit diesem Verfahren kann z.b. eine für die Sicherstellung des erforderlichen Mindestluftwechsels geplante und definierte Luftundichtigkeit im Gebäude geprüft werden. Dies bezieht sich insbesondere auf Außenwandluftdurchlässe bei freier Lüftung und als Nachströmöffnungen bei Abluftanlagen sowie auf kombinierte Zu- und Abluftanlagen. 3.) Der Nachweis der Dichtheit des Gebäudes ist im Zusammenhang mit seiner Fertigstellung (nach Beendigung aller die Luftdichtheitsebene tangierenden Arbeiten) zu führen. 4.) Der Nachweis der Dichtheit in einer früheren Bauphase (z.b. Rohbau) kann als Teil der Qualitätssicherung am Bau eine wertvolle Hilfe sein. Da allerdings nachfolgende Arbeiten die festgestellte Dichtheitsqualität beeinträchtigen können, kann dies in Hinblick auf die Anforderung der EnEV keine hinreichende Prüfung sein. Quelle: 35
36 Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz, Auslegungsfragen zur Energieeinsparverordnung 7. Teil Die nachfolgend abgedruckte Anfrage und deren Antwort sind zum 24. April 2006 in der wiedergegebenen Form beschlossen worden: Auslegung zu 6 in Verbindung mit Anhang 4 Nr. 1 (Luftdichtheit) Frage: Nach 5 EnEV sind zu errichtende Gebäude so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Dabei muss die Fugendurchlässigkeit außen liegender Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster Anlage 4 Nr. 1 EnEV genügen. Im Bereich der Wärmetausch- und Umfassungsfläche werden oft Öffnungen geplant, die aufgrund anderer Rechtsbereiche (Sicherheit, Brandschutz) notwendig sind (z.b. Rauchabzugsöffnung bei Aufzugsschächten). Müssen diese Öffnungen/Einrichtungen ebenfalls den Anforderungen nach 6 EnEV genügen? Antwort: 1.) Die Anforderung nach 5 Absatz 1 EnEV soll sicherstellen, dass nach Fertigstellung des Gebäudes unnötige Wärmeverluste durch Ex- und Infiltration über Gebäudeund Montagefugen oder sonstige Leckagen in der wärmeübertragenden Umfassungsfläche vermieden werden. Geplante Undichtigkeiten, die aufgrund anderer ordnungsrechtlicher Anforderungen für den bestimmungsgemäßen Betrieb des Gebäudes eingebaut werden müssen, werden von dieser Dichtheitsanforderung nicht erfasst. 2.) Unbeschadet von Nr. 1 lässt der Stand der Technik zu, dass derartige Öffnungen/Einrichtungen verschließbar eingebaut werden können. Auch Rauchabzugsöffnungen sind in der Regel geschlossen und können thermisch oder manuell gesteuert geöffnet werden. Die Beachtung der Verschließbarkeit derartiger Öffnungen stellt die Dichtheit der wärmetauschenden Umfassungsfläche hinreichend sicher. Anforderungen an die Verschließbarkeit bzw. Dichtheit derartiger Öffnungen stellt die EnEV nicht. 3.) Bei der Nutzung des Prüfverfahrens nach der DIN EN (Anhang 4 EnEV) dürfen nichtverschließbare Öffnungen nicht abgedichtet werden. Verschließbare Öffnungen sind zu schließen. Quelle: Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz, Auslegungsfragen zur Energieeinsparverordnung 8. Teil Die nachfolgend abgedruckte Anfrage und deren Antwort sind am 1. März 2007 in der wiedergegebenen Form beschlossen worden: Auslegung zu 6 in Verbindung mit Anlage 4 Nr. 1 (Luftdichtheit) überarbeitete Neufassung, Stand 1. März 2007, ersetzt die erste Fassung, veröffentlicht in der 7. Staffel der Auslegungen Frage: Nach 6 EnEV sind zu errichtende Gebäude so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Dabei muss die Fugendurchlässigkeit außen liegender Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster Anlage 4 Nr. 1 EnEV genügen. 36
37 Detailkatalog Gesetzgebung DIN Im Bereich der Wärmetausch- und Umfassungsfläche werden oft Öffnungen geplant, die aufgrund anderer Rechtsbereiche (Sicherheit, Brandschutz) notwendig sind (z.b. Rauchabzugsöffnung bei Aufzugsschächten). Müssen diese Öffnungen/Einrichtungen ebenfalls den Anforderungen nach 6 EnEV genügen? Antwort: 1.) Die Anforderung nach 6 Absatz 1 EnEV soll sicherstellen, dass nach Fertigstellung des Gebäudes unnötige Wärmeverluste durch Ex- und Infiltration über Gebäudeund Montagefugen oder sonstige Leckagen in der wärmeübertragenden Umfassungsfläche vermieden werden. Geplante Undichtigkeiten, die aufgrund anderer ordnungsrechtlicher Anforderungen für den bestimmungsgemäßen Betrieb des Gebäudes eingebaut werden müssen, werden von dieser Dichtheitsanforderung nicht erfasst. 2.) Unbeschadet von Nr. 1 lässt der Stand der Technik zu, dass derartige Öffnungen/Einrichtungen verschließbar eingebaut werden können. Auch Rauchabzugsöffnungen sind in der Regel geschlossen und können thermisch oder manuell gesteuert geöffnet werden. Die Beachtung der Verschließbarkeit derartiger Öffnungen stellt die Dichtheit der wärmetauschenden Umfassungsfläche hinreichend sicher. Anforderungen an die Verschließbarkeit bzw. Dichtheit derartiger Öffnungen stellt die EnEV nicht. 3.) Bei der Nutzung des Prüfverfahrens nach der DIN EN (Anlage 4 EnEV) dürfen nichtverschließbare Öffnungen abgedichtet werden. Verschließbare Öffnungen sind zu schließen. Teil 7: Luftdichtheit von Gebäuden, Anforderungen, Planungs- und Ausführungsempfehlungen sowie -beispiele Auszug: 1 Anwendungsbereich Diese Norm enthält Anforderungen, Planungs- und Ausführungsempfehlungen sowie Ausführungsbeispiele einschließlich geeigneter Materialien zur Einhaltung von Anforderungen an die Luftdichtheit von beheizten oder klimatisierten Gebäuden und Gebäudeteilen. Die Ausführungsbeispiele behandeln keine funktionsbedingten Fugen und Öffnungen in der wärmetauschenden Hüllfläche, z.b. Gurtdurchführungen bei Rollladenkästen sowie Briefkästen. Diese Fugen und Öffnungen müssen entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik luftdicht ausgebildet sein. 2 Normative Verweisungen Diese Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus anderen Publikationen. Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publikationen sind nachstehend aufgeführt. DIN EN 13829, Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden Differenzdruckverfahren (ISO 9972:1996, modifiziert); deutsche Fassung EN 13829:2000. Quelle: 37
38 DIN EN Anforderungen an die Luftdichtheit Werden Messungen der Luftdichtheit von Gebäuden oder Gebäudeteilen durchgeführt, so darf der nach DIN EN 13829: , Verfahren A, gemessene Luftvolumenstrom bei einer Druckdifferenz zwischen innen und außen von 50 Pa - bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen: bezogen auf das Raumluftvolumen 3 h -1 nicht überschreiten oder bezogen auf die Nettogrundfläche 7,8 m 3 /(m 2 h) nicht überschreiten - bei Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen (auch Abluftanlagen) bezogen auf das Raumluftvolumen 1,5 h -1 nicht überschreiten oder bezogen auf die Nettogrundfläche 3,9 m 3 /(m 2 h) nicht überschreiten Die volumenbezogene Anforderung gilt allgemein. Bei Gebäuden oder Gebäudeteilen, deren lichte Geschosshöhe 2,6 m oder weniger beträgt, darf alternativ die nettogrundflächenbezogene Anforderungsgröße benutzt werden. Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden Differenzdruckverfahren (ISO 9972:1996, modifiziert); deutsche Fassung EN 13829:2000 Auszug: 1 Anwendungsbereich Diese Norm dient der Luftdurchlässigkeitsmessung der Hülle von Gebäuden oder Gebäudeteilen vor Ort. Sie beschreibt die Anwendung von Über- oder Unterdruck in Gebäuden oder Gebäudeteilen. Sie beschreibt die Messung der resultierenden Luftvolumenströme in Abhängigkeit von verschiedenen statischen Druckdifferenzen zwischen innen und außen. Diese Norm dient der Bestimmung der Luftundichtigkeit von Ein-Zonen-Gebäuden. Für die Zwecke dieser Norm können viele Mehr-Zonen-Gebäude als Ein-Zonen-Gebäude behandelt werden, indem Innentüren geöffnet werden oder in angrenzenden Zonen gleiche Drücke erzeugt werden. Sie behandelt nicht die Bestimmung der Luftdurchlässigkeit einzelner Bauteile. Die Einhaltung der Anforderungen an die Luftdichtheit schließt lokale Fehlstellen, die zu Feuchteschäden infolge von Konvektion führen können, nicht aus. Insbesondere bei Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung ist eine deutliche Unterschreitung des oben angegebenen Grenzwertes sinnvoll. Zur Beurteilung der Gebäudehülle kann zusätzlich der hüllenflächenbezogene Leckagestrom q 50 herangezogen werden, der einen Wert von 3,0 m 3 /(m 2 h) nicht überschreiten darf Differenzdruck-Messreihe Die Messung wird durchgeführt, indem über einen Bereich der erzeugten Druckdifferenz in Schritten von nicht mehr als 10 Pa Messpunkte des Volumenstroms und der Druckdifferenz zwischen innen und außen aufgenommen werden. Die kleinste Druckdifferenz muss 10 Pa bzw. 5-mal der Betrag der natürlichen Druckdifferenz (größerer der Beträge des positiven und negativen Mittelwertes) sein, je nachdem, welcher Wert größer ist. Die größte angelegte Druckdifferenz kann entsprechend a) und b) von der Größe des Gebäudes abhängen: 38
39 Detailkatalog Gesetzgebung a) Einfamilienhaus und andere kleine Gebäude Die größte Druckdifferenz muss mindestens 50 Pa betragen, aber es wird empfohlen, dass Messpunkte bis hinauf zu ±100 Pa genommen werden, um höchste Genauigkeit der berechneten Ergebnisse zu erhalten. b) Große Gebäude (größer als ein Volumen von etwa m 3 ) Wenn möglich, muss die höchste Druckdifferenz die gleiche sein wie bei Einfamilienhäusern [siehe a)]. Weil jedoch viele Nichtwohngebäude sehr groß sind und wegen praktischer Grenzen der Kapazität von transportierbaren Luftfördereinrichtungen, mit denen solche Gebäude geprüft werden, stellt sich oft heraus, dass eine Druckdifferenz von 50 Pa nicht erreicht werden kann. In diesen Fällen sollten zusätzliche Luftfördereinrichtungen eingesetzt werden (um die Gesamtkapazität zu erhöhen) und/oder die Messung kann nur bis zu der höchsten Druckdifferenz durchgeführt werden, die mit der verfügbaren Luftförderausrüstung erreicht werden kann. Es sollten zwei Messreihen aufgenommen werden, eine bei Über- und eine bei Unterdruck. Um die Anforderungen der vorliegenden Norm zu erfüllen, ist es jedoch auch zulässig, nur eine Messreihe bei Über- oder Unterdruck zu erstellen. Für jede Messreihe müssen mindestens fünf Messpunkte in ungefähr gleichen Abständen zwischen der größten und der kleinsten Druckdifferenz aufgenommen werden. Daten bei höherer Druckdifferenz sind genauer als solche bei geringerer. Deshalb sollte bei Messungen bei kleinen Druckdifferenzen besondere Sorgfalt walten. Es ist ratsam zu überprüfen, ob sich der Zustand der Gebäudehülle während der Messung nicht geändert hat und dass beispielsweise abgedichtete Öffnungen nicht undicht wurden oder Türen, Fenster oder Luftdurchlässe durch den erzeugten Druck aufgedrückt wurden. In solchen Fällen ist die Messung ungültig, es sei denn, es wird eine Druckdifferenz von mindestens 25 Pa erreicht. In den Fällen, in denen die höchste Druckdifferenz zwischen 25 Pa und 50 Pa beträgt, muss dies im Messbericht deutlich vermerkt werden, mit der Feststellung, dass die Anforderungen der vorliegenden Norm nicht ganz erfüllt wurden, und mit einer Begründung dafür. Blower-Door im Einsatz bei einer Luftdurchlässigkeitsprüfung nach DIN EN
40 4 Die Energieeinsparverordnung (EnEV) Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) vom 1. Januar 2002 wurden nicht nur die Wärmeschutzverordnung (WSVO) und Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) zusammengefasst, sondern es wurde auch eine völlig neue Herangehensweise bei der Gebäudeplanung eingeführt. Die EnEV berücksichtigt die beiden wichtigsten Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Gebäudebeheizung: die Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes und die Erhöhung der anlagentechnischen Effizienz. Durch diese Kombinationsmöglichkeiten entstand ein hohes Maß an Planungsfreiheit. Gegenüber der WSVO, in der nur der Jahresheizwärmebedarf begrenzt wurde, fordert die EnEV zusätzlich die Einhaltung eines maximal zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs für Heizung und Warmwasserbereitung. Dieser berücksichtigt erstmals auch die Verluste, die bei Erzeugung und Transport eines Energieträgers entstehen. Bei der Erstellung einer Energiebilanz für Wohngebäude fließen also auch die primärenergetische Effizienz der verschiedenen Energieträger und die Effizienz der Anlagentechnik mit ein. Bei Neubauten senkt die EnEV den zulässigen Energiebedarf um durchschnittlich 30%. Durch den Einsatz moderner Heiztechnik (z.b. Erdgas-Brennwertgeräte) und verbesserten Wärmeschutz wird das 7-Liter-Haus zum Standard. Software zur Gebäudebilanzierung gemäß EnEV ist bei Knauf Insulation erhältlich. 40
41 Energieeinsparverordnung Detailkatalog 4.1 Die EnEV im Bestand Die wesentlichen Energieeinsparpotenziale liegen im Gebäudebestand. Daher sieht die EnEV in 10 entsprechende Nachrüstverpflichtungen und bedingte Anforderungen an Modernisierungsmaßnahmen vor. Danach müssen Eigentümer von Gebäuden ihre Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden, vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut oder aufgestellt wurden und nach Ertüchtigung die zulässigen Abgasverlustwerte einhalten oder deren Brenner nach dem 1. November 1996 erneuert worden sind, bis zum 31. Dezember 2008 außer Betrieb nehmen. Davon ausgenommen sind Heizkessel mit Niedertemperatur- und Brennwerttechnik sowie Anlagen, deren Nennleistung weniger als 4 kw oder mehr als 400 kw beträgt, sowie Anlagen nach 13 Abs. 3 Nr. 2 bis 4. Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, sind erst im Falle eines Eigentümerwechsels (der nach dem 1. Februar 2002 stattgefunden hat) vom neuen Eigentümer folgende Maßnahmen umzusetzen: die oben genannte Außerbetriebnahme von Heizkesseln, die Wärmeabgabe ungedämmter, zugänglicher Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie ungedämmter Armaturen nach Anhang 5 ist zu begrenzen; ungedämmte, nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume sind so zu dämmen, dass der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Geschossdecke 0,30 W/(m 2 k) nicht überschreitet. Der neue Eigentümer hat diese Verpflichtungen innerhalb einer Frist von zwei Jahren ab Eigentumübergang zu erfüllen. Die bedingten Anforderungen betreffen die Verbesserung des Wärmeschutzes von Bauteilen im Rahmen einer Sanierung oder Gebäudeerweiterung. Bei bestimmten Änderungen am Gebäude muss der Wärmedurchgangskoeffizient des betroffenen Außenbauteils anschließend einen bestimmten Höchstwert unterschreiten. Diese Anforderungen sind nur dann zu erfüllen, wenn Bauteile im Rahmen einer Modernisierung oder anderer Maßnahmen ohnehin geändert werden (z.b. Austausch bei Verschleiß, Beseitigung von Mängeln und Schäden, Verschönerungen). Die Vorschriften gelten auch als erfüllt, wenn die entsprechenden Werte für einen Neubau um nicht mehr als 40% überschritten werden. Das ist durch eine Energiebedarfsrechnung nachzuweisen. Wird das beheizte Gebäudevolumen um zusammenhängend mehr als 30 m 3 erweitert, gelten für den neuen Gebäudeteil die gleichen Anforderungen wie für einen Neubau. 41
42 Die EnEV 2007 fordert nachträglich Dämm-Maßnahmen im Gebäudebestand. Dächer können von innen wie auch von außen wärmeschutztechnisch saniert werden. Die Herstellung einer dauerhaft dichten Gebäudehülle gehört zu den wesentlichen Forderungen der EnEV. 4.2 Transparenz durch den Energieausweis Die EU-Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vom (kurz: EU-Gebäuderichtlinie) verpflichtet die 24 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Umsetzung verschiedener Maßnahmen zur Energieund CO 2 -Einsparung im Gebäudebereich. Hierzu gehört auch der Energie ausweis. Der Energieausweis, häufig auch Energiepass genannt, dokumentiert und bewertet die energetische Qualität eines Gebäudes. Damit wird ein einheitliches Gütesiegel für Immobilien etabliert, vergleichbar mit den bekannten Energieeffizienzklassen für Elektrogeräte oder dem vorgeschriebenen Verbrauchshinweis für Kraftfahrzeuge. Durch die künftig größere Markttransparenz gewinnt das Kaufkriterium Energieeffizienz zunehmend an Bedeutung. Nach der EU-Gebäuderichtlinie muss der Energieausweis drei wesentliche Aussagen enthalten: Energiekennwerte zur Gesamtenergieeffizienz des Objektes, Vergleichswerte anderer Gebäude, Modernisierungsempfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz. Der Energieausweis ist maximal zehn Jahre gültig und soll lediglich der Information dienen. Bei einem Eigentümer, oder Nutzerwechsel ist auf Verlangen der Energieausweis vorzulegen, denn er liefert Mietern und Immobilienkäufern Informationen über den Gebäudezustand und Dämmstandard sowie den zu erwartenden Öl- oder Gasverbrauch. Darüber hinaus soll er Anreize für Sanierungen bieten, um weitere Energieeinsparpozentiale auszuschöpfen. Für Neubauten sowie bei Änderungen oder Erweiterungen bestehender Gebäude wurde bereits mit der EnEV 2002 der Energieausweis eingeführt. Er muss vom Architekten oder Planer mit dem Bauantrag eingereicht werden. Mit der Novellierung der EnEV im Jahr 2007 wird diese Pflicht schrittweise auch auf den Gebäudebestand ausgedehnt. 42
43 Energieeinsparverordnung Detailkatalog Ziel ist es: den Energiebedarf von Häusern und Wohnungen sichtbar zu machen, Vergleichbarkeit und Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu schaffen, Energieeinsparpotenziale aufzuzeigen, Impulse für Investitionen in die energetische Sanierung des Gebäudes zu geben. Verbrauchsgestützter Energieausweis für Wohngebäude. Mit den Knauf Insulation Systemen können die bauphysikalischen Herausforderungen der Gebäudesanierung ideal gelöst werden. Bedarfsgestützter Energieausweis für Nichtwohngebäude. Bedarfsgestützter Energieausweis für Wohngebäude gemäß EnEV Verbrauchsgestützter Energieausweis für Nichtwohngebäude. 43
44 4.3 Die wesentlichen Änderungen der EnEV 2007 gegenüber der EnEV 2002 auf einen Blick: 1. Ausnahme für Baudenkmäler Für nach Landesrecht denkmalgeschützte Gebäude ist die Ausstellung von Energieausweisen nicht verpflichtend vorgeschrieben. Durch diese Regelung soll verhindert werden, dass das Erscheinungsbild von Baudenkmälern durch einen erhöhten Modernisierungsdruck beeinträchtigt wird. 2. Aushändigung des Energieausweises Potenziellen Käufern oder Mietern ist der Energieausweis zugänglich zu machen, spätestens unverzüglich nachdem der potenzielle Käufer oder Mieter dies verlangt (EnEV 16). 3. Übergangsvorschrift zur Wahlfreiheit Der Übergangszeitraum für eine völlige Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis für alle Gebäude wird um ein Dreivierteljahr verlängert. Bis zum dürfen demnach für alle Gebäude Verbrauchsausweise erstellt werden. 1. Neue Regelung der Ausstellungsberechtigung für Handwerker. Berechtigt sind - Personen, die für ein zulassungspflichtiges Bau-, Ausbau- oder anlagentechnisches Gewerbe oder für das Schornsteinfegerwesen die Voraussetzungen zur Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen, - Handwerksmeister der zulassungsfreien Handwerke dieser Bereiche, - Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung berechtigt sind, ein solches Handwerk ohne Meistertitel selbständig auszuüben. 2. Neue Regelung der Ausstellungsberechtigung für Techniker. Berechtigt sind - staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker, deren Ausbildungsschwerpunkt auch die Beurteilung der Gebäudehülle, die Beurteilung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen oder die Beurteilung von Lüftungs- und Klimaanlagen umfasst. 4. Einführungsfristen Die Einführungsfristen für Energieausweise verschieben sich jeweils um ein halbes Jahr. Für Wohngebäude bis Baujahr 1965 werden Energieausweise ab dem verpflichtend, für alle anderen Wohngebäude ab dem Für Nichtwohngebäude beginnt die Verpflichtung am Ausstellungsberechtigung Die Regelungen zur Ausstellungsberechtigung wurden gegenüber dem Kabinettsentwurf erweitert. Folgende Qualifikationsregelungen wurden gegenüber dem Kabinettsentwurf allgemeiner formuliert: Folgende Gruppen wurden neu in die Regelungen zur Ausstellungsberechtigung aufgenommen: 1. Handwerksmeister und staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker anderer als der oben genannten Fachrichtungen, die vor dem eine Weiterbildung zum Energieberater des Handwerks erfolgreich abgeschlossen haben oder eine solche Ausbildung vor dem begonnen haben, sofern sie erfolgreich abgeschlossen wird. 2. Personen, die nach bauordnungsrechtlichen Vorschriften der Länder für Neubauten die bautechnischen Nachweise des Wärmeschutzes oder der Energieeinsparung erstellen dürfen jeweils im Rahmen der jeweiligen Nachweisberechtigung. Mit dieser Regelung dürfen beispielsweise eingeschränkt Bauvorlageberechtigte in den Bundesländern Energieausweise ausstellen, in denen sie nach Landesrecht für bestimmte Gebäudetypen berechtigt sind. 44
45 Energieeinsparverordnung Detailkatalog 6. Ordnungswidrigkeiten Laut EnEV 2007 handelt u.a. ordnungswidrig, wer einen Energieausweis nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zugänglich macht. Die Formulierung, die Energieausweise sollen richtig zugänglich gemacht werden, wurde vom Bundesrat gestrichen. Dadurch soll der Eindruck verhindert werden, die Behörden der Länder würden den Energieausweis auf inhaltliche Richtigkeit hin überprüfen. 7. Redaktionelle Änderungen Die Ausschüsse haben dem Bundesrat eine Fülle von redaktionellen Änderungen empfohlen, die alle angenommen wurden. Sie beziehen sich zum größten Teil auf die Anhänge der EnEV. Die Tabellen und Texte wurden u.a. mit der Angabe der zu verwendenden Einheiten versehen. Quelle: dena/ Der Bundesratsbeschluss zur EnEV 2007 vom
46 5 Detailsammlung Aufgrund der vielfältigen Ausführungsformen von Dachund Außenwandkonstruktionen in Skelettbauweise kann nicht nur eine einzige, alleinige Standardlösung für Lage und Anschlussausbildung der Luftdichtheitsschichten vorgegeben werden. Folgende Aspekte sollen mit in die Planung einfließen: Festlegungen aller Anschluss- und Lagedetails der Luftdichtheitsebene Für die Herstellung einer dauerhaften, alterungsbeständigen Luftdichtheitsschicht ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Die korrekt ausgeführte Luftdichtheitsschicht eines Gebäudes verläuft in der Regel entlang den wärmetauschenden Hüllflächen des Gebäudes und umfasst diese vollständig und lückenlos. Zwangsläufig sind bei deren Herstellung mehrere Gewerke und verschiedene ausführende Unternehmen involviert. Um Baumängel zu vermeiden, müssen die Lage und die verwendeten Anschlusslösungen sowie -materialien gewerkeübergreifend geplant werden. Wichtig ist insbesondere die Absprache der Anschlussdetails und Arbeitsabfolgen mit dem jeweils nachfolgenden und angrenzenden Gewerk. Genaue Angabe zu Art und Lage der Luftdichtheitsschichten; die verwendeten Materialien und deren Untergrundbehandlung müssen für die Planung der nachfolgenden Gewerke bekannt sein Soll die Luftdichtheitsschicht nicht unmittelbar hinter einer raumseitigen Beplankung angeordnet werden, so ist die Konstruktion feuchteschutztechnisch zu überprüfen (Dampfdiffusionsnachweis nach DIN ; 20% des Gesamtwärmedurchgangswiderstandes des Bauteils dürfen hiernach raumseitig vor der Dampfbremsbahn angeordnet werden) Ggf. müssen zur Bestätigung der feuchteschutztechnischen Eignung des Bauteils Dampfdiffusionsberechnungen gemäß DIN (Glaser-Verfahren) oder instationäre, dynamische Simulationsrechnungen ausgeführt werden Aufnahme der Anschlussdetails und der Materialien der Luftdichtheitsschicht in die Ausschreibung sowie Verweis auf geeignete, zertifizierte Dichtsysteme Anschlussdetails sollten im geeigneten Maßstab zeichnerisch dargestellt und der Ausschreibung beigefügt werden Bei komplexen Details sind Festlegungen zur Arbeitsabfolge und zur Reihenfolge der einzelnen Montageschritte auszuarbeiten 46
47 Detailsammlung Darüber hinaus ist die Berücksichtigung folgender Planungs- und Ausführungsgrundsätze von hoher Bedeutung: Vor Beginn der Montagearbeiten bzw. bei Übergabe der Gewerke sind folgende Punkte zu beachten: Einfache, weniger störanfällige Detaillösungen bevorzugen Klebeverbindungen nur auf geeigneten Untergründen vorsehen; diese müssen vom Systemgeber der Dichtkomponenten unmissverständlich deklariert sein Die Untergrundbeschaffenheit für die Klebeverbindungen ist zu überprüfen; der Untergrund muss vom Hersteller der Dichtkomponenten zugelassen sein; darüber hinaus sind zu Beginn der Arbeiten Klebeversuche durchzuführen, welche die Haftung der einzelnen Klebemittel für den vorgesehenen Zweck bestätigen sollen Minimierung von Stößen, Überlappungen und Durchdringungen Installationsebene zur Vermeidung von Durchdringungen raumseitig vor der Luftdichtheitsschicht vorsehen Kann die Eignung des Untergrundes oder der Klebemittel nicht bestätigt werden, so sind Befestigungstechniken unter Zuhilfenahme einer mechanischen Sicherung (Anpresslatte) zu wählen Bei unvermeidbaren Leitungsführungen durch die Luftdichtheitsschicht sollten zur Vermeidung von Leckagen vorkonfektionierte Rohr- und Leitungsmanschetten (gemäß DIN ) vorgesehen werden Die im folgenden Kapitel dargestellten Anschlussdetails sollen helfen, die Planung und Ausführung der Luftdichtheitsschichten so einfach und störungsunanfällig wie möglich zu realisieren. Vermeidung von Materialwechseln innerhalb einer Ebene Bei Fertigstellung der Luftdichtheitsschicht sollte vor der Ausführung der Beplankungsarbeiten eine baubegleitende Luftdurchlässigkeitsmessung (Leckageortung) mittels Blower-Door durchgeführt werden Die gezeigten Unterkonstruktionen und Beplankungsarten sind beliebig gewählt; im Regelfall können die dargestellten Anschlusslösungen auch bei abweichenden Baumaterialien und Unterkonstruktionssystemen umgesetzt werden. Bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten oder Planungsfehlern sollten Planer und Bauausführende gemeinsam Lösungsvorschläge in Kenntnis der baupraktischen Gegebenheiten vor Ort entwickeln Um Beschädigungen der Luftdichtheitsschichten durch Nachfolgegewerke zu vermeiden, müssen die nachfolgenden Unternehmen auf die Ebene der Luftdichtheitsschichten in den Bauteilen hingewiesen werden 47
48 Eingesetzte Produkte Knauf Insulation Knauf Insulation LDS 0.02 Diffusionsoffene Unterdeck-/Unterspannbahn 1 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn aus hochreißfestem Polypropylen-Spinnvlies, sd-wert: 2 m 2 LDS 2 Silk LDS 0.02 Alternativ (wenn möglich): Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn aus Polypropylen-Spiezialfolie, sd-wert 100 m LDS 100 Knauf Insulation LDS Solimur Dichtkleber 3 Alternativ (wenn möglich): Knauf Insulation LDS Kleberaupe Expandiertes, doppelseitig klebendes Haftklebeband LDS Solimur LDS Kleberaupe Alternativ (wenn möglich): Knauf Insulation LDS Dichtband Einseitig klebendes Dichtband aus PUR- Weichschaum, fünffach vorkomprimiert LDS Dichtband 48
49 Detailsammlung Knauf Insulation LDS Soliplan Haftklebeband auf Kraftpapierbasis 4 Alternativ (wenn möglich): Knauf Insulation LDS Solifit Armiertes HDPE-Haftklebeband LDS Soliplan Alternativ (wenn möglich): Knauf Insulation LDS Solitwin Armiertes HDPE-Haftklebeband mit mittig getrenntem Abdeckpapier LDS Solifit LDS Solitwin Knauf Insulation LDS Leitungsmanschetten 5 Knauf Insulation LDS Universalmanschette 6 LDS Leitungsmanschette LDS Universalmanschette Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoffe 7 Thermolan /Heralan Thermolan Heralan 49
50 5.1 Abseitenwand Abseitenraum unzugänglich, Dampfbremsbahn bis zur Abseitenwand geführt Wird der Abseitenraum nicht genutzt, so kann die Dampfbremsbahn bzw. Luftdichtheitsschicht an der massiven, luftdicht ausgeführten Abseitenwand enden. 2 1 A 5 Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 50
51 Detailsammlung A Anschluss der Dampfbremsbahn an verputzte Abseitenwand mittels Klebemittel ohne mechanische Sicherung. B Anschluss der Dampfbremsbahn an raumseitige Beplankung. 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe 8 Traglattung 9 Knauf Federschiene 15 Knauf Gipsplatte Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Konstruktionsvarianten Anschluss der Luftdichtheitsbahn an die verputzte, massive Abseitenwand mittels Klebemittel bzw. Dichtband mit und ohne mechanische Sicherung. Bei Verwendung durchlaufender, planebener Unterkonstruktionselemente (z.b. Knauf Federschienen) kann der Anschluss auch direkt auf der Unterkonstruktion erfolgen. Dann fungiert die raumseitige Beplankung als Luftdichtheitsebene. Die Verschraubung der Beplankung stellt eine mechanische Sicherung des Anschlusses dar. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 51
52 5.1 Abseitenwand Abseitenraum zugänglich (als Abstellraum nutzbar), Dampfbremsbahn an Fußpfette/Fußpunkt geführt Soll der Raum hinter der Abseitenwand als Abstellraum genutzt werden, so sollen Dachdämmung und Dampfbremsbahn zum Fußpunkt des Daches geführt werden A 5 Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 10 Knauf CW-Profil 52
53 Detailsammlung 8 A 15 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 8 Anschluss der Dampfbremsbahn an die Rohdecke unter Verwendung von Klebemitteln. B Befestigung der Unterkonstruktion der Abseitenwand mittels Direktabhängern. 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Dichtband 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 19 Knauf Direktabhänger Konstruktionsvarianten Anschluss der Dampfbremsbahn an die Rohdecke: Die dargestellte Lattung kann an die Rohdecke oder Fußpfette geschraubt werden und stellt eine mechanische Sicherung des Anschlusses dar. Der Anschluss an die Fußpfette ist nur zu empfehlen, wenn das Auflager der Fußpfette ebenfalls luftdicht ausgeführt ist. Die Verwendung von Direktabhängern bei der Befestigung der Unterkonstruktion der Abseitenwand an der Dachschräge gewährleistet eine schnelle, passgenaue Montage. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 53
54 5.2 Fußpunkt Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Ringbalken Das statische System des Pfettendaches beruht auf der Lastabtragung der Sparren auf senkrecht dazu verlaufenden Balken (Pfetten). Im Firstbereich liegen die Sparren im Gegensatz zum Sparrendach auf der sogenannten Firstpfette auf. Im Fußpunkt lagern die Sparren auf der sogenannten Fußpfette oder Fußschwelle auf A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 54
55 Detailsammlung 8 A 3 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme B 15 3 Konstruktionsvarianten Bei einer Pfettendachkonstruktion kann die Dampfbremsbahn/Luftdichtheitsschicht im Bereich Fußpfette/Ringbalken angeschlossen werden. Dabei kann die Dampfbremsbahn auf dem Ringbalken aufgeklebt werden (Variante A). Eine eventuell erforderliche mechanische Sicherung kann dabei über eine Anpresslatte/ ein Profil (Bild Variante B) hergestellt werden. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 55
56 5.2 Fußpunkt Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Kniestock Diese Ausführung der Luftdichtheitsebene ist in Dachgeschossen ohne oder mit unvollständig aufgebrachtem Innenputz anwendbar. Diese Situation findet man oft in älteren Gebäuden mit nicht ausgebauten Dachräumen/-böden A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 56
57 Detailsammlung 8 A 15 Produktauswahl Knauf Insulation LuftdichtDämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 8 Anschluss der Dampfbremsbahn an die Rohdecke mittels Klebemittel oder Dichtband und mechanischer Sicherung. B Anschluss der Dampfbremsbahn an den Kniestock durch Einputzen. 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Dichtband 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 16 Knauf Gipsputz 17 Putzträger, z.b. Streckmetall Konstruktionsvarianten Der Anschluss der Dampfbremsbahnen kann am massiven, luftdichten Kniestock durch Ankleben oder Einputzen erfolgen. Ist wegen fehlenden Innenputzes oder zusätzlicher Dämm-Maßnahmen die Ausführung einer Vorsatzschale vorgesehen, so kann die Dampfbremsbahn auch bis zur Rohdecke geführt werden. Sie kann punktuell am Mauerwerk mit Klebemitteln fixiert werden, um die Montage der Vorsatzschale nicht zu behindern. Bei intaktem, tragfähigem Putz im Kniestockbereich kann die Dampfbremsbahn ohne oder mit mechanischer Sicherung angeklebt werden. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 57
58 5.2 Fußpunkt Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Aufsparrendämmung Bei der Aufsparrendämmung wird die Dämmung oberhalb der Sparren auf einer vollflächigen Schalung verlegt. Diese Ausführungsform reduziert die Wärmebrücken im Bereich der Dachkonstruktion deutlich. Der Anschluss der Dampfbremsbahn an den Ringbalken gestaltet sich jedoch schwierig, da die Sparren die Luftdichtheitsebenen durchdringen A s s A B Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 58
59 Detailsammlung 3 A 3 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Bahn an Sparren 2 Schnitt A-B 4 Bahn, eingeschnitten 4 Konstruktionsvarianten In dieser Variante wird unmittelbar vor dem Richten des Dachstuhls eine Luftdichtheitsbahn über den Ringbalken (Fußpfettenlager) verlegt. Nach dem Verschalen des Daches wird die Bahn eingeschnitten und um die Sparren herum nach oben geführt. Die Aussparung, Befestigung und Verklebung der Luftdichtheitsbahn an die Sparren bedarf hier größter Sorgfalt. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur 4 Knauf Insulation LDS Solifit, alternativ: Knauf Insulation LDS Solitwin 59
60 5.2 Fußpunkt Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Aufsparrendämmung mit Aufschiebling Die Ausführung der Aufsparrendämmung mit Aufschiebling ist eine Form der Aufsparrendämmung, bei der die Sparren vor der Außenwanddämmung enden, so dass eine durchdringungsfreie Dämm- und Luftdichtheitsebene geschaffen wird A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 60
61 Detailsammlung A 18 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / 3 Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Konstruktionsvarianten Variante A: Bei dieser Ausführungsform kann die Dampfbremsbahn außen am Ringbalken angeklebt oder eingeputzt werden. Von dort aus verläuft sie durchdrin- 4 B 8 gungsfrei oberhalb der auf den Sparren aufgebrachten Dachschalung über den First bis zum gegenüberliegenden 15 Traufanschluss. Bei ausschließlicher Verklebung ist ein Fugenglattstrich auszuführen. Variante B: Bei dieser Ausführungsform wird die Dampfbremsbahn auf den mit Glattstrich versehenen Ringbalken aufgelegt. Angrenzende Bahnen werden innen- wie auch außenseitig luftdicht 4 angeschlossen. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: werden. Knauf Insulation LDS Kleberaupe Für einen Anschluss der 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Dampfbremsbahnen ohne Knauf Insulation LDS Solifit mechanische Sicherung müs- 8 Traglattung sen Dampfbremsbahnen und 15 Knauf Gipsplatte Untergrund tragfähig, staub-, 18 Glattstrich fettfrei und trocken sein. 61
62 5.2 Fußpunkt Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahn beim Sparrendach Das Sparrendach besteht aus einer Aufeinanderfolge von jeweils in sich standfesten Bindern. Am First sind die Sparren kraftschlüssig verbunden und bilden mit der darunterliegenden Decke ein unverschiebbares Dreieck. Entstanden im Mittelalter für steil geneigte Dächer (ca. > 40 ), zeichnen sie sich durch eine größere Quersteifigkeit als das Pfettendach und einen uneingeschränkt nutzbaren Dachraum aus A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 62
63 Detailsammlung 3 A 15 8 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 8 16 B 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Dichtband 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 16 Knauf Gipsputz 17 Putzträger, z.b. Streckmetall Konstruktionsvarianten Beim Sparrendach erfolgt der Anschluss der Dampfbremsbahn am Widerlager. Da Beton luftdicht ist, bietet das Widerlager eine ideale Anschlussmöglichkeit. Wird das Widerlager höher ausgeführt, kann die Dampfbremsbahn auch mittels Putzträger eingeputzt werden (Bild B). Soll das Widerlager verkleidet oder mit einer Vorsatzschale versehen werden, so kann die Dampfbremsbahn geklebt werden. Ggf. kann die Unterkonstruktion der Vorsatzschale als mechanische Sicherung des Anschlusses fungieren. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 63
64 5.3 Mittelpfette, Kehlbalkendecke Anschlüsse der Dampfbremsbahn an die Mittelpfette In Pfettendächern tragen mit der Traufe parallel laufende Pfetten die aufliegenden Sparren. Damit die Sparrenquerschnitte nicht zu groß werden, wird die Stützweite durch Einbau von Mittelpfetten verkürzt A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Dichtband 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 9 Knauf Eckschutzschiene 64
65 Detailsammlung B Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatten Konstruktionsvarianten Mittelpfette sichtbar (Variante A): Die Dampfbremsbahn kann mit Klebemitteln an der gehobelten Mittelpfette fixiert werden. Im unteren Bereich (links) kann die Bahn mit Latten, im oberen Bereich mit Eckschutzschienen angepresst werden. Die Gipsplatten werden bis an die Pfette geführt. Mittelpfette unsichtbar (Variante B): Diese Variante erlaubt die Anordnung von Bahnstößen auf festem Widerlager. Dieser Stoß kann mit der Traglattung der raumseitigen Beplankung mechanisch gesichert werden. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 65
66 5.3 Mittelpfette, Kehlbalkendecke Anschlüsse der Dampfbremsbahn an die Mittelpfette bei aufliegender Kehlbalkendecke Die Kehlbalkenlage bezeichnet die Balkenlage, die sich im Pfettendach oder Kehlbalkendach befindet. Durch ihren Einbau werden größere Stützweiten bzw. größere Dachräume realisierbar A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Dichtband 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 66
67 Detailsammlung B Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 2 C 10 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Dichtband 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 10 Knauf CD-Profil 15 Knauf Gipsplatte Konstruktionsvarianten Für eine korrekte Ausführung der Luftdichtheitsebene bestehen hier grundsätzlich zwei Möglichkeiten. 1. Anschluss mittels Klebemittel (Variante A): Hier wird die Dampfbremsbahn bis an die Mittelpfette geführt und angeklebt. Die Anbringung einer mechanischen Sicherung in Form einer Anpresslatte/Traglatte ist möglich. 2. Anschluss an vorgelegte Anschlussbahn (Varianten B, C): In diesem Fall wird ein Streifen der Dampfbremsbahn vor dem Einbau der Sparren auf die Mittelpfette aufgelegt. Hieran werden beim anschließenden Dachausbau die Dampfbremsbahnen mit Klebebändern oder Dichtkleber angeschlossen. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 67
68 5.3 Mittelpfette, Kehlbalkendecke Anschlüsse der Dampfbremsbahn an die Kehlbalkendecke; eingehängte und angebolzte Kehlbalkenlage Die Kehlbalkenlage bezeichnet die Balkenlage, die sich im Pfettendach oder Kehlbalkendach befindet. Durch ihren Einbau werden größere Stützweiten bzw. größere Dachräume realisierbar Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 10 Knauf CD-Profil 68
69 Detailsammlung Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 20 Stahlwinkel Konstruktionsvarianten Sowohl bei der eingehängten als auch bei der angebolzten Kehlbalkenlage wird die Dampfbremsbahn unterhalb der Sparren bzw. Kehlbalken verlegt. Da in den Feldbereichen zwischen den Sparren kein Anpresswiderstand für das Anpressen der Haftklebebänder vorhanden ist, muss beim Verkleben der Luftdichtheitsbahnen besonders sorgfältig gearbeitet werden. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 69
70 5.4 First First ohne Firstlasche, Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Zwischensparrendämmung Im Hinblick auf die Lage der Luftdichtheitsschicht ist die Ausführungsform des Firstes zu beachten: 1.) First ohne Firstlasche 2.) First mit Firstlasche Bei Ausführung ohne Firstlasche kann die Firstpfette sichtbar bleiben. A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 70
71 Detailsammlung 2 8 B Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Verlegung der Dampfbremse oberhalb der Firstpfette. C Anschluss der Dampfbremsbahn an die Firstpfette durch Klebemittel. 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte Konstruktionsvarianten Die Dampfbremsbahn wird bei Variante A in einer Ebene, d.h. unter den Sparren und unter der Unterkonstruktion der Mittelpfettenverkleidung, eingebaut. Diese Variante hat den Vorteil, dass keine Unterbrechung im Bereich der Firstlasche nötig ist. Wird die Luftdichtheitsbahn unter der Firstpfette verlegt, ist ein Überlappungsstoß an der Unterseite der Pfette sinnvoll, da ein Widerlager für die Verklebung vorhanden ist. Soll die Firstpfette sichtbar bleiben, bestehen zwei Möglichkeiten, die Bahnen an zuschließen (Variante B und C). Bei Variante B wird eine Bahn oberhalb der Firstpfette verlegt; die Bahnen werden anschließend an die raumseitige Luftdichtheitsschicht angeschlossen. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 71
72 5.4 First First mit Firstlasche, Anschlüsse der Dampfbremsbahn bei Zwischensparrendämmung Die Firstlasche oder das Firstbrett ist ein Aussteifungselement des Anschlusses Sparren-Firstpfette. Sie bildet bei ausgebauten Dachräumen den oberen Abschluss des Raumes und dient als Unterkonstruktion der Deckenverkleidung A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 72
73 Detailsammlung 4 8 A B 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Konstruktionsvarianten Generell sollte die Dampfbremsbahn unter der Firstlasche verlegt werden, da so unnötige Unterbrechungen durch die Firstlasche vermieden werden. Bei der Ausführung von Bahnen stößen quer zum Sparren feld ist zu beachten, dass in diesem Fall kein Widerlager beim Andrücken der Haft klebebänder vorhanden ist. Hier ist Sorgfalt geboten. Bahnenstöße sollen grundsätzlich auf Sparren oder Latten als Widerlager angeordnet werden, damit die Haftklebebänder mit einem ausreichenden Anpressdruck aufgebracht werden können. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 73
74 5.5 Ortgang Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Ortgang; Zwischensparrendämmung Der Ortgang ist der Abschluss der Dachkanten des geneigten Daches an der Giebelseite. Der Anschluss der Luftdichtheitsschicht des Daches an die massive Außenwand kann durch Einputzen oder Ankleben der Dampfbremsbahn erfolgen A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 10 Knauf CD-Profil 15 Knauf Gipsplatte 16 Knauf Gipsputz 17 Putzträger, z.b. Streckmetall 19 Knauf Direktabhänger 21 Knauf Feuerschutzplatte GKF 74
75 Detailsammlung A B C D Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Konstruktionsvarianten Der Anschluss der Dampfbremsbahnen an das massive Mauerwerk kann durch Einputzen des Bahnenendes, ggf. unter Verwendung eines Streckmetalls, erfolgen. Des Weiteren kann der Anschluss unter Verwendung von Klebemitteln oder Dichtband mit oder ohne mechanische Sicherung (Anpresslatte) hergestellt werden. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 75
76 5.5 Ortgang Anschlüsse der Dampfbremsbahn an den Ortgang; Aufsparrendämmung Die Kombination einer Außendämmung, z.b. eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS), mit einer Aufsparrendämmung ist aus energetischer Sicht (Wärmebrückenfreiheit) die günstigste Ausführungsvariante im Bereich des Ortganges A Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe 4 Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 16 Knauf Gipsputz 17 Putzträger, z.b. Streckmetall 76
77 Detailsammlung 3 A Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 4 B Konstruktionsvarianten Die Dampfbremsbahn kann auf der Schalung zunächst vollflächig verlegt werden. In der dargestellten Ausführungsvariante wird die Dampfbremsbahn hinter dem Streichsparren an die Außenwand geführt und unter Verwendung eines Streckmetalls eingeputzt. Alternativ ist das Ankleben auf Putz oder Fugenglattstrich möglich. Ein auf die Ortgangschalung aufgelegter Anschlussstreifen wird überlappend an die bereits verlegte Bahn herangeführt und mit Haftklebeband oder Dichtkleber verklebt. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 77
78 5.6 Fensteranschlüsse Anschlüsse der Dampfbremsbahn an das Dachflächen - fenster; Zwischensparrendämmung Anschluss von Dachflächenfenstern mit separatem Eindeckrahmen an eine Unterdeckbahn. A A Material B 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur 4 Knauf Insulation LDS Soliplan 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 22 Wechsel 78
79 Detailsammlung A B Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Konstruktionsvarianten Die Hersteller von Dachflächenfenstern bieten vorgefertigte Luftdichtheitsmanschetten oder -schürzen an. Diese werden passend zum Fenster vorgefertigt. Ggf. müssen sie etwas verlängert werden, um den Anschluss an die das Fenster umlaufende Dampfbremsbahn im Bereich des Sparrens oder Wechsels zu ermöglichen. Bei Verklebung der Schürzen mit der Dampfbremsbahn auf dem Sparren/Wechsel dient dieser als Widerlager und erlaubt das Aufbringen des erforderlichen Anpressdruckes auf das Haftklebeband. Anmerkung Dachfenster sollten immer so groß gewählt werden, dass neben der ausreichenden Belichtung bei rechtwinklig zur Dachfläche eingebautem Fensterfutter eine ausreichende Höhe vorhanden ist. Ziel dieser Maßnahme ist, die durch Abschrägen im oberen und unteren Futterbrett entstehende Wärmebrücke zu vermeiden. 79
80 5.6 Fensteranschlüsse Anschlüsse der Dampfbremsbahn an das Dachflächenfenster; Aufsparrendämmung A A Material B 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur 4 Knauf Insulation LDS Soliplan 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 22 Wechsel 80
81 Detailsammlung A 1 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan /Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 3 4 A B 5 2 Konstruktionsvarianten Die Hersteller von Dachflächenfenstern bieten vorgefertigte Luftdichtheitsmanschetten oder -schürzen an. Diese werden passend zum Fenster vorgefertigt. Ggf. müssen sie etwas verlängert werden, um den Anschluss an die das Fenster umlaufende Dampfbremsbahn im Bereich des Sparrens oder Wechsels zu ermöglichen. Bei Verklebung der Schürzen mit der Dampfbremsbahn auf dem Sparren/Wechsel dient dieser als Widerlager und erlaubt das Aufbringen des erforderlichen Anpressdruckes auf das Haftklebeband. Anmerkung Dachfenster sollten immer so groß gewählt werden, dass neben der ausreichenden Belichtung bei rechtwinklig zur Dachfläche eingebautem Fensterfutter eine ausreichende Höhe vorhanden ist. Ziel dieser Maßnahme ist, die durch Abschrägen im oberen und unteren Futterbrett entstehende Wärmebrücke zu vermeiden. 81
82 5.7 Durchdringungen Durchdringungen der Dampfbremsbahn im Bereich von Be- und Entlüftungseinrichtungen 1 5 A B Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 82
83 Detailsammlung 2 4b Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme A 7 4a 4b Konstruktionsvarianten Prinzipiell gibt es zwei Ausführungsvarianten: 1. Abdichtung mittels vorkonfektionierter Manschette. 2. Abdichtung mittels Klebeband. Durchdringungen sollten vorzugsweise nur noch mit vorgefertigten Manschetten an der Luftdichtheitsbahn angedichtet werden. Diese Maßnahme gewährleistet einen sicheren und wirtschaftlichen, dauerhaften luftdichten Anschluss der Rohrleitung an die umschließende Dampfbremsbahn. 4a A B 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 4 (a) Knauf Insulation LDS Solifit (b) Knauf Insulation LDS Soliplan 7 Knauf Insulation LDS Universalmanschette B 83
84 5.7 Durchdringungen Durchdringungen der Dampfbremsbahn im Bereich von Schornsteinen; Zwischensparrendämmung A 2 84
85 Detailsammlung Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 16 Material A Konstruktionsvarianten Bei gemauerten Schornsteinen kann die Dampfbremsbahn mit einem Putzträger am Schornstein befestigt und später eingeputzt werden. Der Anschluss an die umlaufende Dampfbremsbahn sollte auf dem Wechsel erfolgen, da hier ein Widerlager beim Anpressen der Haftklebebänder vorhanden ist. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 4 Knauf Insulation LDS Solifit 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 15 Knauf Gipsplatte 16 Knauf Gipsputz 17 Putzträger, z.b. Streckmetall 85
86 5.7 Durchdringungen Durchdringungen der Dampfbremsbahn im Bereich von Schornsteinen; Aufsparrendämmung 5 A 86
87 Detailsammlung 3 A Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme 1 Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Dichtband 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 16 Knauf Gipsputz 2 Konstruktionsvarianten Die Herstellung des luftdichten Anschlusses erfolgt hier oberhalb der Dacheindeckung. Dabei wird die Dampfbremsbahn von der Dachschalung über die Schornsteinwandung nach oben geführt und zusammen mit der Unterdeckbahn mittels Dichtband und Anpresslatte am Schornsteinkopf befestigt. Wichtig ist hier, dass auch der Innenputz des Schornsteins bis zu dieser Anschlussstelle geführt wird. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 87
88 5.8 Anschluss Wände an Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahnen an Innenwänden Die Luftdichtheitsebene sollte im Bereich von Trennwänden nicht unterbrochen werden. Ist die Unterbrechung nicht zu vermeiden, so können die Anschlusslösungen für massive Bauteile adaptiert werden A 88
89 Detailsammlung 10 B 4 19 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Material 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn, alternativ: Knauf Insulation LDS 100 Dampfbremsbahn 4 Knauf Insulation LDS Solifit 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Thermolan /Heralan 8 Traglattung 10 Knauf CD-Profil 15 Knauf Gipsplatte 16 Knauf Gipsputz 19 Knauf Direktabhänger Konstruktionsvarianten Die Dampfbremsbahnen sollten oberhalb der Trennwand ohne Unterbrechung verlegt werden. Insbesondere bei Leichtbauwänden ist die Gefahr von Bauteildurchströmungen gegeben. Ggf. können Bahnstreife hergestellt werden die auf die Trennwand aufgelegt und anschließend mit der Dampfbremsbahn unterhalb der Decke/Dachschräge verbunden werden. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 89
90 5.8 Anschluss Wände an Dach Anschlüsse der Dampfbremsbahnen an Haustrennwänden
91 Detailsammlung 1 Produktauswahl Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystem LDS Knauf Insulation Mineralwolle- Dämmstoffe Thermolan / Heralan Knauf Trockenbau-Systeme Material B 2 Konstruktionsvarianten Die Dampfbremsbahn LDS 2 Silk wird über die Gebäudetrennwand geführt. Zur Minderung der Wärmebrücke sowie zur Optimierung der Schalllängsdämmung wird die Mauerswerkskrone mit einer 30 mm dicken Mineralwolle- Dämmplatte, WLG 035, und einem zusätzlichen Streifen LDS 0.02 abgedeckt. Dampfbremsbahnen müssen grundsätzlich spannungsfrei verlegt werden, sie sollten durch Bilden einer Schlaufe als Materialreserve an den Anschlussbereich herangeführt werden. Für einen Anschluss der Dampfbremsbahnen ohne mechanische Sicherung müssen Dampfbremsbahnen und Untergrund tragfähig, staub-, fettfrei und trocken sein. 1 Knauf Insulation LDS 0.02 Unterdeck-/Unterspannbahn 2 Knauf Insulation LDS 2 Silk Dampfbremsbahn 3 Knauf Insulation LDS Solimur, alternativ: Knauf Insulation LDS Kleberaupe, alternativ: Knauf Insulation LDS Soliplan, alternativ: Knauf Insulation LDS Solifit 5 Knauf Insulation Mineralwolle-Dämmstoff Heralan SDP 91
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