DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE

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1 DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE Ein Service von: ORF A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a Tel.: (01) 50101/18381 Fax: (01) 50101/18806 Homepage: Österreichische Apothekerkammer A-1091 Wien, Spitalgasse 31 Tel.: (01) Fax: (01) Homepage: Österreichisches Bundesministerium für Gesundheit A-1030 Wien, Radetzkystr. 2 Tel.: (01) Fax: (01) Homepage: RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 1

2 RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT Die Sendung Die Sendereihe Der Radiodoktor ist seit 1990 das Flaggschiff der Gesundheitsberichterstattung von Ö1. Jeden Montag von bis Uhr werden interessante medizinische Themen in klarer informativer Form aufgearbeitet und Ö1- Hörerinnen und -Hörer haben die Möglichkeit, telefonisch Fragen an das hochrangige Expertenteam im Studio zu stellen. Wir über uns Seit September 2004 moderieren Univ.-Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos, Univ.-Prof. Dr. Manfred Götz, Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger und Dr. Christoph Leprich die Sendung. Das Redaktionsteam besteht aus Mag. Nora Kirchschlager, Martin Rümmele, Dr. Doris Simhofer, Dr. Michaela Steiner, Mag. Dominique Stiefsohn, Dr. Ronny Tekal und Dr. Christoph Leprich. Das Service Seit dem 3. Oktober 1994 gibt es das, die Sendereihe flankierende, Hörerservice, das auf größtes Interesse gestoßen ist. Die zu jeder Sendung gestaltete Infomappe mit ausführlichen Hintergrundinformationen, Buchtipps und Anlaufstellen wird kostenlos zur Verfügung gestellt und ist bereits am Sendungstag auf der Ö1-Homepage zu finden. Diese Unterlagen stellen in der Fülle der behandelten Themen ein Medizin- Lexikon für den Laien dar. Die Partner Ermöglicht wird die Radiodoktor-Serviceleiste durch unsere Partner: die Österreichische Apothekerkammer und das Österreichische Bundesministerium für Gesundheit. An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit bedanken! Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen der besseren Lesbarkeit in dieser Infomappe zumeist auf die weiblichen Endungen, wie z.b. PatientInnen, ÄrztInnen etc. verzichtet haben. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 2

3 ZWISCHEN PARTYLAUNE UND SCHWERER KRANKHEIT Mit Univ.-Prof. in Dr. in Karin Gutiérrez-Lobos 18. November 2013, Uhr, Ö1 Sendungs- und Infomappengestaltung: Dr. Michaela Steiner Redaktion: Dr. Christoph Leprich und Mag. Nora Kirchschlager RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 3

4 INHALTSVERZEICHNIS INHALTSVERZEICHNIS DROGEN ZWISCHEN PARTYLAUNE UND SCHWERER KRANKHEIT 6 Geschichtliche Anmerkungen 6 Drogenkonsum in der Bevölkerung 7 Was ist Sucht? 7 Entstehung von Sucht 8 Missbräuchlicher Konsum 9 Risikofaktoren für die Entwicklung einer Sucht 10 Was sind Drogen? 10 Gesetzliche Situation 10 Weiche und harte Drogen 11 Wirkweise 11 Herstellungsweise 12 Drogen im Detail 12 Kokain 12 Amphetamin, Metamphetamin 12 Ecstasy 13 Opiate 13 Cannabis & LSD 14 Neue psychoaktive Substanzen 14 Badesalze & Blumensamen 15 checkit! 16 Prävention & Therapie 17 Substitutionstherapie 17 Suchthilfe Wien 18 Hilfe für Angehörige und Freunde 19 RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 4

5 INHALTSVERZEICHNIS Als Krankheit akzeptieren 19 ANLAUFSTELLEN UND INFOLINKS 21 BUCHTIPPS 24 SENDUNGSGÄSTE 25 RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 5

6 DROGEN ZWISCHEN PARTYLAUNE UND SCHWERER KRANKHEIT Umgangssprachlich wird das Wort süchtig relativ locker gehandhabt. Da ist von der Sucht nach Schokolade oder etwa Sucht nach Liebe die Rede. In der Medizin sind Suchterkrankungen jedoch genau definiert und unterliegen verschiedenen Einteilungskriterien. Süchte sind nicht ausschließlich an Substanzen gebunden, wir kennen heute etwa auch Internet-, Spiel- oder Kaufsucht. Wir wollen uns in dieser Infomappe mit psychoaktiven Substanzen beschäftigen also mit solchen, die zu Veränderungen von Psyche und Bewusstsein führen konkreter mit illegalen Drogen. Genau genommen ist auch dieser Ausdruck ungenau, denn wir werden auch die neuen psychoaktiven Substanzen auch Designerdrogen genannt, die an sich nicht alle illegal sind, behandeln. Doch dieser Sachverhalt ist etwas kompliziert und mehr darüber erfahren Sie später. Die Kernbotschaft lautet: Bei Drogensucht besser Drogenabhängigkeit handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch besteht das Ziel der Behandlung in den meisten Fällen in der Kontrolle der Symptome und in der Verhinderung einer Verschlechterung. GESCHICHTLICHE ANMERKUNGEN Das Wort Sucht leitet sich vom mittelhochdeutschen siechen her, was so viel wie krankheitsbedingtes Dahinleiden bzw. Kranksein bedeutet. Lange Zeit wurde der Begriff Sucht ausschließlich auf physische, substanzgebundene Abhängigkeit bezogen. Der Begriff Drogen wurde ursprünglich für haltbar gemachte pflanzliche oder tierische Stoffe verwendet. Diese wurden in erster Linie als Heil- und Gewürzmittel genutzt. In weiterer Folge wurden alle Heilmittel pflanzlicher Natur unter dem Begriff Drogen subsummiert. Bereits in der Jungsteinzeit ist der Gebrauch von psychoaktiven Substanzen nachweisbar. Natürlich vorkommende Drogen wie etwa Cannabis werden seit jeher sowohl im Zusammenhang mit Kulten und Religionen verwendet, aber auch von vielen Völkern als Genuss- und Rauschmittel eingesetzt. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 6

7 Drogen wurden und werden aber auch wegen ihrer leistungssteigernden Wirkung verwendet. So wurden beispielsweise in Südamerika bereits zur Zeit der Inka Cocablätter (aus denen Kokain gewonnen wird) gekaut, um in höheren Berglagen besser überleben zu können. Quelle: Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer DROGENKONSUM IN DER BEVÖLKERUNG Der Bericht zur Drogensituation in Österreich" wird jährlich im Auftrag der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt und befasst sich mit den sogenannten illegalen Drogen. Der Drogenbericht 2013 erfasst die epidemiologische Situation im Jahr Nach den aktuellen Ergebnissen des Wiener Suchtmittelmonitorings hat sich der Drogenkonsum im letzten Jahr nicht wesentlich verändert. Cannabis ist nach wie vor die einzige illegale Droge mit einer nennenswerten Konsumprävalenz in der Allgemeinbevölkerung. In der Gruppe der Studierenden scheint laut einer Befragung der problematische Alkoholgebrauch eine wesentlich größere Bedeutung zu haben als der Konsum illegaler Drogen. Der Konsum neuer psychoaktiver Substanzen (siehe S. 14ff.) spielt entgegen mancher Medienberichte kaum eine Rolle. Den Hauptteil des problematischen Drogenkonsums in Österreich macht der Opiatkonsum aus. Diese Droge ist bei etwa 90 Prozent aller Personen, die sich in drogenspezifischer Betreuung befinden, die Leitdroge. Aktuell gelten zwischen und Menschen Österreich als opiatabhängig. Ein Viertel der Betroffenen ist weiblich, und etwa ein Fünftel ist unter 25 Jahre alt. Während es zwischen 2002 und 2005 eine steigende Zahl von Menschen mit problematischem Drogenkonsum gab, ist diese mittlerweile wieder rückläufig. Die Zahl der Drogenabhängigen stagniert in Wien, während jene in den anderen Bundesländern im Steigen begriffen sind. Quelle: Bundesministerium für Gesundheit: Bericht zu Drogensituation uation WAS IST SUCHT? RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 7

8 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Sucht wie folgt: Es handelt sich bei Sucht um ein Stadium chronischer oder periodischer Berauschung durch die wiederholte Einnahme einer natürlichen oder synthetischen Droge. Kennzeichen sind: Der überwältigende Wunsch oder das Bedürfnis, den Drogengebrauch fortzusetzen und sich diese Droge unter allen Umständen zu verschaffen. eine Tendenz, die Dosis zu erhöhen. eine psychische und/oder physische Abhängigkeit von den Wirkungen der Droge. eine zerstörerische Wirkung auf den Einzelnen und auf die Gesellschaft. Heute spricht man von substanzgebundenen Süchten (z.b. Alkohol, Drogen) und substanzungebundenen Süchten (z.b. Kaufsucht, Internetsucht). Sucht ist eine chronische Erkrankung und keine Willensschwäche oder moralische Verfehlung eines Menschen. Den suchtkranken Menschen trifft keine Schuld an seiner Erkrankung. Denn die Betroffenen haben nicht mehr die freie Wahl oder Kontrolle darüber, ob sie die betreffende Substanz einnehmen oder nicht. Bei Drogen kann sich zusätzlich zur psychischen Abhängigkeit eine körperliche Abhängigkeit ausbilden. Dies ist jedoch nur bei sehr wenigen Substanzen der Fall, zum Beispiel bei den Opiaten (siehe Seite 12f.). Die körperliche Abhängigkeit äußert sich dadurch, dass (körperliche) Entzugserscheinungen auftreten, wenn die Substanz nicht mehr zugeführt wird. Bei Cannabis etwa kommt es zu einer reinen psychischen Abhängigkeit. Einen wichtigen Begriff im Zusammenhang mit Sucht stellt die Toleranz dar. Darunter versteht man die Abnahme der Wirkung einer Droge nach wiederholter Anwendung. Eine Erhöhung der Dosis wird erforderlich, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Quellen: Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer Wiener Sucht- und Drogenstrategie ENTSTEHUNG VON SUCHT RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 8

9 Jede Form der Sucht entsteht grundsätzlich nicht aus einem einzelnen spontanen Erlebnis heraus, sondern stellt vielmehr einen Prozess dar, an dessen Anfang der erstmalige Konsum einer Substanz steht. Wird dieser als genussvoller und/oder befriedigender erlebt als das Leben ohne die Einnahme dieser Substanzen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Konsums. Daraus kann sich eine Spirale entwickeln, die letztendlich in Sucht enden kann. Genuss bedeutet ein Gefühl des Wohlfühlens, in einer angenehmen Umgebung, die konsumierte Dosis ist angemessen und der Konsum in ein Ritual eingebunden. Diese Art des Konsums kann zu einem beliebigen Zeitpunkt in ähnlicher Art und Weise wiederholt werden. Missbräuchlicher Konsum Quasi eine nächste Stufe stellt der Wunsch dar, durch den Konsum einer Substanz einen Ausgleich zu einer momentan unbefriedigenden Situation zu schaffen. Man trinkt Kaffee, um die Müdigkeit zu vertreiben, oder ein Glas Wein, um besser einschlafen zu können. In diesen Fällen liegt bereits ein so genannter missbräuchlicher Konsum vor. An sich stellt letzterer kein Problem dar, solange er nicht zu einer ständigen Lösung wird. Problematisch wird dieser Konsum dann, wenn er zur falschen Zeit, am falschen Ort oder in einer falschen Dosierung passiert. Als Beispiel sei das Trinken von Alkohol am Arbeitsplatz oder beim Autofahren genannt. Mittlerweile verwenden Fachleute hier den Begriff schädlicher Gebrauch. Wenn die Wirkung einer Substanz als sehr positiv erlebt wird, kann sich ein Gewöhnungseffekt einstellen. Dies passiert besonders dann, wenn alternative Entspannungsmöglichkeiten als weniger effizient erlebt werden. Als Beispiel sei Entspannung durch Fernsehen kombiniert mit Biertrinken genannt. Dieser Gewöhnungseffekt entwickelt sich im Allgemeinen über den Verlauf von Jahren. Dabei glauben die Betroffenen häufig immer noch, die Kontrolle über ihren Konsum behalten zu haben, obwohl dies bereits nicht mehr der Fall ist. Verfestigt sich dieses Konsummuster und konzentrieren sich die Interessen weitgehend nur noch auf eine bestimmte Substanz oder ein bestimmtes Verhaltensmuster, dann spricht man von Sucht. Die Wahrscheinlichkeit, von einer bestimmten Substanz abhängig zu werden, ist unterschiedlich hoch man spricht vom Suchtpotenzial einer Substanz. Eine Droge mit hohem Suchtpotenzial ist beispielsweise Heroin. Dennoch ist in der Regel nicht die jeweilige Substanz an sich schuld an der Entstehung einer Sucht. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 9

10 Risikofaktoren für die Entwicklung einer Sucht Man weiß heute, dass schwer suchtkranke Menschen in der großen Mehrheit aus schwierigen oder gestörten Familienverhältnissen stammen, und häufig unter psychischen Problemen oder Erkrankungen leiden. Wenn diese Menschen schließlich durch das Probieren von Drogen zunächst ein positives Erlebnis erfahren, dann ist die Chance größer, dass sie drogenabhängig werden. Hier spielt auch das Alter eine Rolle. Je jünger (und vorbelasteter) ein Mensch zum Zeitpunkt des ersten Probierens von Drogen ist und sich damit in einer noch instabilen emotionalen Phase befindet, desto eher läuft er Gefahr, später davon abhängig zu werden. Das kann besonders bei schwer drogenabhängigen Personen beobachtet werden, die häufig bereits in ihrem frühen Jugendalter mit beispielsweise zehn Jahren mit dem Rauchen und dem Trinken von Alkohol begonnen haben. Umgekehrt ist das Risiko bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die aus einer sehr stabilen Familiensituation kommen, extrem niedrig, in ein schweres Abhängigkeitsverhalten zu gelangen. Andere bekannte Risikofaktoren für die Entwicklung einer Sucht sind Arbeitslosigkeit oder geringer Zugang zum medizinischen System. Auch eine genetische Prädisposition scheint eine Rolle zu spielen. Quellen: Dr. Hans Haltmayer. Seminarskriptum Drogen und Sucht Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer Vorgespräch Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid WAS SIND DROGEN? Im Allgemeinen versteht man unter Drogen Substanzen, die eine psychoaktive Wirkung haben, aber nicht medizinisch eingenommen werden. Ein Großteil davon ist nicht verkehrsfähig, das bedeutet, ihre Produktion, Handel und Weitergabe sind in entsprechenden Gesetzen verboten sowohl national wie auch international. Drogen können nach unterschiedlichen Kriterien eingeteilt werden: Gesetzliche Situation Als illegal werden psychoaktive Substanzen bezeichnet, die einem Suchtmittelgesetz unterliegen, beispielsweise Heroin, Kokain oder Haschisch. Für diese Substanzen sind Handel, Produktion, Besitz und auch der Konsum in Österreich verboten. Allerdings wird beispielsweise Cannabis zur Schmerzbehandlung in der Medizin verwendet. Daher wird bei diesen Substanzen nach Verwendungszweck und Anlass unterschieden. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 10

11 Einen Sonderfall nach dem Gesetz stellen die so genannten neuen psychoaktiven Substanzen dar (siehe Seite 14 ff.). Für diese Substanzen wurde ein neues Gesetz formuliert, das so genannte Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG). Dieses trat in Österreich mit 1. Jänner 2012 in Kraft. Mit diesem Gesetz soll der Verbreitung dieser Substanzen Einhalt geboten werden, während der Konsum selbst nicht strafbar ist. Damit ist man einen Schritt weiter gegangen, weg davon, den Konsumenten zu bestrafen, sondern auf diese Weise den Markt zu kontrollieren und einzuschränken, sagt unser Sendungsgast Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid, wissenschaftlicher Leiter des Pill-testing Projekts checkit!. Denn Konsum könne nur über Aufklärung und Prävention oder auch medizinische Behandlung, nicht aber über Strafe effizient beeinflusst werden. Zu den legalen psychoaktiven Substanzen gehören etwa Alkohol oder Nikotin. Weiche und harte Drogen Die Unterteilung in weiche und harte Drogen ist eher verwirrend. Denn die Gefährlichkeit einer Substanz hängt nicht von der Substanz alleine, sondern besonders auch von der Konsumform ab. Daher kann ein und dieselbe Substanz auch unterschiedlich gefährliche Folgewirkungen haben. Im Allgemeinen meint man mit weichen Drogen jene, die zwar zu einer psychischen, weniger aber zu einer physischen Abhängigkeit führen können. Dazu zählen beispielsweise Cannabis oder LSD. So genannte harte Drogen machen psychisch, aber zum Teil auch sehr rasch physisch abhängig. Hierzu zählen etwa Heroin oder Kokain. Wirkweise Im Allgemeinen wirken die Substanzen über komplexe Wirkmechanismen durch eine starke kurzzeitige Aktivierung des Belohnungssystems - eines bestimmten Teils des Gehirns. Vereinfacht gesagt lösen beim Belohnungssystem bestimmte Reize die Freisetzung von Dopamin und in weiterer Folge von Endorphinen im Gehirn aus und erzeugen ein Glücksgefühl. Diese Aktivierung geht mit einer Reihe anderer subjektiver Erlebnisse einher. Drogen wirken beispielsweise beruhigend (sog. Downer ), angstlösend, stimmungsverbessernd, schlaffördernd, anregend (sog. Upper ), schmerzlindernd oder erzeugen Halluzinationen. Verschiedene dieser Wirkungen können auch gleichzeitig auftreten. Bei Nachlassen der positiven Wirkung treten bei vielen RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 11

12 Drogen allerdings negative Effekte, wie beispielsweise Niedergeschlagenheit oder Depression, auf. Die Wirkung kann auch von der Dosis abhängen bzw. davon, ob jemand gelegentlich oder regelmäßig eine Droge konsumiert. Jeder Mensch kann auch individuell unterschiedlich auf eine bestimmte Substanz reagieren. Herstellungsweise Nach der Herstellung und/oder der Gewinnung unterscheidet man pflanzliche Drogen und Pilzdrogen, bearbeitete (teilsynthetische) pflanzliche Drogen und chemisch hergestellte (synthetische) und bearbeitete (teilsynthetische) Drogen. Quellen: Vorgespräch Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid DROGEN IM DETAIL Im Folgenden werden einige psychoaktive Substanzen näher vorgestellt. Kokain Kokain gehört zu den Aufputschmitteln. Es wird auch Koks, Schnee, Charlie usw. genannt und ist ein weißes, kristallines, bitter schmeckendes Pulver, das auf dem Schwarzmarkt oft mit Milchpulver oder anderen Substanzen gestreckt wird. Kokain wird in der Regel geschnupft, wird aber auch intravenös gespritzt oder geraucht (nach chemischer Umwandlung in Crack oder Freebase). Kokain unterdrückt das Hungergefühl und wirkt (subjektiv) leistungssteigernd. Während bei seltenem Konsum Lust- und Potenzsteigerungen möglich sind, kommt es bei fortgesetztem Konsum eher zu sexuellem Desinteresse sowie Impotenz. Nach dem Kokainrausch folgen depressive Verstimmungen, Müdigkeit und Apathie. Kokain hat ein hohes psychisches Abhängigkeitspotenzial. Bei lange andauerndem Konsum kommt es zur Schädigung verschiedener Organe wie Blutgefäße, Leber und Herz. Amphetamin, Metamphetamin Auch Amphetamine gehören zu den Aufputschmitteln. Amphetamin, auch Speed genannt, ist ein künstlich hergestelltes kristallines Pulver, welches in Tablettenoder häufig in Kapselform angeboten wird. Amphetamine werden in der Regel auf RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 12

13 dem Schwarzmarkt gestreckt verkauft. Die Substanzen werden geschnupft, geschluckt, seltener geraucht oder injiziert. Amphetamine führen zu gesteigerter Wachheit, Stärkung des Selbstbewusstseins und zum Gefühl erhöhter Leistungsfähigkeit und Konzentration. Schmerzen, Hunger und Müdigkeit sind reduziert. Metamphetamin wirkt ähnlich wie Amphetamin, nur wesentlich länger und stärker. Es wird ähnlich wie Amphetamin künstlich hergestellt und unter anderem als Meth oder Crystal bezeichnet. Es wird als Pulver, teilweise auch in Tablettenform oder Kapseln verkauft. Die rauchbare Form von Metamphetamin (Crystal meth, Ice, Crystal) hat ein noch höheres Suchtpotenzial als die Pulver- oder Tablettenform. Ecstasy Ecstasy ist die Bezeichnung für eine Reihe von Amphetaminabkömmlingen, welche ebenso synthetisch hergestellt werden. Es führt unter anderem zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin, einem Botenstoff des Gehirns. Die Wirkung besteht in einer Reduktion von Hunger- und Durstgefühl, in erhöhter Wachheit und Aufmerksamkeit, sowie Glücks- und Euphoriezuständen. Es kommt jedoch auch zu einer Steigerung von Körpertemperatur und Blutdruck. Als Nebenwirkungen kann es allerdings auch zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, erhöhter Reizbarkeit, Depressionen und Vergesslichkeit kommen. Häufig werden andere der vielen amphetamin-ähnlichen Substanzen (siehe Seite 14ff.) als Ecstasy gehandelt. Opiate Opiate kommen in natürlicher Weise im Opium-Harz der Schlafmohnpflanze vor. Zu den Opiaten zählen Heroin, Morphin, Codein und Opium. Das Opiat Codein kommt in der Medizin zur Stillung von Hustenreiz zur Anwendung. Zu den Opiaten wird auch das synthetisch hergestellte Opioid Methadon gezählt, welches in der Substitutionstherapie (siehe Seite 16ff.) zur Anwendung kommt. Das halbsynthetisch hergestellte Heroin wird auch H, Braunes oder Gift genannt. Für den Verkauf wird es sehr oft mit Substanzen wie Zucker oder Kalk gestreckt. Heroin flutet im Gehirn rasch an und führt daher zu einem intensiven Rauschzustand (in der Szene auch Kick genannt). Dieses Wirkmuster ist einer der Gründe für sein höheres Suchtpotenzial. Heroin ist ein starkes Schmerzmittel, und kann quälende Angstzustände und verzweifelte Sinnlosigkeitsgefühle reduzieren. Negative Wirkungen nach wiederholtem Konsum können u.a. Verwirrung, Desorientiertheit, Erinnerungslücken und Koordinationsstörungen sein. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 13

14 Bereits nach wenigen Wochen Konsum kommt es zur Entwicklung einer Toleranz. Bei gesteigerter Dosierung besteht die Gefahr von Bewusstlosigkeit, Atemlähmung oder Herzschwäche, die zum Tod führen kann. Das Opiat Morphin wird in der Medizin als Schmerzmittel verwendet. In der Retardform (verzögerte Freisetzung im Körper) wird es auch zur Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigen eingesetzt. Morphin kommt nicht nur in der Medizin zur Anwendung, sondern kann auch zum Suchtmittel werden und bei Missbrauch zu Abhängigkeit führen. Illegales Morphin wird auch als M, Morph oder Miss Emma bezeichnet. Neben Schmerzstillung erzeugt Morphin ein Gefühl von Zufriedenheit und entspannter Euphorie. Ähnlich wie bei Heroin können aber auch negative Wirkungen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Apathie und Interesselosigkeit auftreten. Wie bei Heroin führt der wiederholte Konsum von Morphin speziell bei Injektion innerhalb einiger Wochen zu einer Toleranzentwicklung. Cannabis & LSD Cannabis und LSD (Lysersäurediethylamid) sind so genannte bewusstseinserweiternde Drogen. Durch eine Reizüberflutung im Gehirn kommt es zu optischen, akustischen oder emotionalen Halluzinationen, die in manchen Fällen in Horrortrips münden können. Diese äußern sich in Angstzuständen oder Panikattacken. Cannabis stellt den Übergriff für die Hanfprodukte Haschisch und Marihuana dar. Tetrahydrocannabinol (THC) ist die wichtigste der psychoaktiv wirkenden Substanzen der Hanfpflanze. THC verstärkt Gefühlszustände und Sinneseindrücke, führt leicht zu euphorischen Zuständen, zudem zu leichten Halluzinationen. Seine negativen Wirkungen meist nach längerem Konsum bestehen in einer Einschränkung der Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung. Der gelegentliche und nicht gewohnheitsmäßige Konsum von Cannabis bleibt jedoch in vielen Fällen unproblematisch. LSD wird oral konsumiert. Mit LSD können unbewusste oder vergessene Zustände unvermutet wieder auftauchen und verändert neuerlich erlebt werden. Sinneseindrücke können verfremdet wahrgenommen werden. Quellen: Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer Vorgespräch Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid Artikel Substanzgebundene Sucht Neues und Wichtiges. ärztemagazin 6/2013 NEUE PSYCHOAKTIVE SUBSTANZEN RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 14

15 Obwohl die sogenannten neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) ebenso in den Bereich der Drogen fallen, wird ihnen hier ein eigenes Kapitel gewidmet, da sie sich in einigen Punkten von den klassischen Drogen unterscheiden. Badesalze & Blumensamen Seit einigen Jahren sind zunehmend chemisch hergestellte Drogen im Umlauf, die unter den Namen Research Chemicals, Legal Highs oder Designerdrogen zusammengefasst werden können. Viele NPS fallen in die Gruppe der amphetaminartigen Substanzen, der Halluzinogene, oder der synthetischen cannabisähnlichen Substanzen. Bei vielen dieser Drogen handelt es sich aber auch um Folgeprodukte der industriellen oder Arzneimittelforschung, die keine andere Verwendung gefunden haben. Von den Herstellern wird versucht, durch häufige Veränderung der chemischen Strukturen immer neue Substanzen zu erzeugen, um damit eine gesetzliche Kontrolle zu umgehen. Häufig werden diese Substanzen in großem Umfang im asiatischen Raum hergestellt und im Internet unter Überbegriffen wie Badesalze, Räuchermischungen oder Blumensamen angeboten. Sie sind in der Regel legal, das heißt, sie sind nicht durch das Suchtmittelgesetz abgedeckt. Der Verkauf erfolgt in einschlägigen Geschäften, im Internet oder im Straßenhandel. Obwohl durch die harmlos klingenden Bezeichnungen bei den Konsumentinnen und Konsumenten ein eben solcher Eindruck erweckt werden soll, liegt die Gefahr dieser Substanzen darin, dass über gesundheitliche Risiken häufig sowohl bei einer Einmal- als auch bei einer Langzeitanwendung nichts oder nur sehr wenig bekannt ist. Doch gerade Jugendliche mit Experimentierfreude können sich durch die vermeintliche Harmlosigkeit einem nicht einschätzbarem Risiko aussetzen. Wie bereits erwähnt wurde für diese Substanzen das Neue-Psychoaktive- Substanzen-Gesetz geschaffen, um der Verbreitung dieser Substanzen gezielt Einhalt gebieten zu können. In der Regel werden die NPS als Freizeitdrogen nur kurzzeitig konsumiert und die Jugendlichen (die die Hauptkonsumgruppe darstellen) laufen damit wenig Gefahr, in eine Abhängigkeit zu geraten. Denn die betreffenden Substanzen werden üblicherweise im Umfeld von Clubbings, Musikevents oder Technoveranstaltungen konsumiert, um das positive Erleben der Situation zu verstärken. Das bedeutet, dass für die meisten Konsumentinnen und Konsumenten mit dem Eintreten in einen neuen Lebensabschnitt die Clubbingphase und damit auch der Konsum der psychoaktiven Substanzen beendet sind. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 15

16 Quellen: Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer Vorgespräch Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid H. Haltmayer: Jeff aus dem Chemiebaukasten. ärztemagazin 12/2012 CHECKIT! Vor etwa 15 Jahren hat die Stadt Wien unter Beteiligung des Chemikers und Toxikologen Rainer Schmid ein Projekt ins Leben gerufen, das Prävention zum Ziel hat: checkit!. checkit! ist eine Beratungsinstitution zum Thema Freizeitdrogen sowie deren Wirkungsweisen und Gefahren. Damit soll die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreicht werden, die fallweise NPS als Freizeitdrogen konsumieren etwa bei Musikveranstaltungen aber eigentlich noch keine akuten Probleme mit Drogen haben und in der überwiegenden Zahl auch keine bekommen. Etwa einmal pro Monat begibt sich das Team von checkit! auf Partys, Festivals oder ähnliche Veranstaltungen (nicht nur in Wien), um vor Ort Substanzen zu testen, die ihnen von Konsumentinnen und Konsumenten gebracht werden. Dies geschieht in einem Zelt am Rand der Veranstaltung, in dem sich auch eine Laboreinheit befindet. Die Analyse erfolgt anonym, und die Ergebnisse werden in der Beratungszone mit entsprechenden Hinweisen oder Warnungen versehen ausgehängt. Ein wichtiger Teil dabei ist die Mitwirkung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, Drogenberaterinnen und Drogenberatern sowie Psychologinnen und Psychologen. Sie informieren die Jugendlichen auch über die Alternative, keine Drogen zu nehmen und beraten sie im Hinblick auf eine bestmögliche Risikominimierung bei Drogenkonsum. Die Akzeptanz ist gut, weil das Angebot niederschwellig und akzeptierend ist, nicht moralisierend, so Rainer Schmid. checkit! ist bis dato die einzige solche Einrichtung in Österreich. So werden bei Veranstaltungen bis zu 600 Informations- und Beratungsgespräche vor Ort durchgeführt und gleichzeitig bis zu 100 psychoaktive Substanzen analysiert. In der checkit!-homebase im 6. Wiener Gemeindebezirk können sich Interessierte darüber hinaus kostenlos und anonym umfassend zu diesem Thema beraten lassen. checkit! nimmt zudem laufend an EU-Projekten und Studien zum Thema Drogenkonsum teil. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 16

17 Quellen: Vorgespräch Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid PRÄVENTION & THERAPIE Prävention muss darauf abzielen, dass möglichst wenige Menschen überhaupt jemals Drogen nehmen bzw. wenn sie Drogen konsumieren, davon keine Abhängigkeit entwickeln und es daher möglichst wenige suchtkranke Menschen gibt. In diesem Bereich müssen Familien, Kindergärten, Schulen, Spezialeinrichtungen im präventiven Bereich, Ärzte und andere Gesundheitsberufe tätig sein. Wenn es doch so weit gekommen ist, dass sich eine riskanter Gebrauch von Substanzen oder eine Suchterkrankung entwickelt hat, dann ist es wichtig, möglichst früh Behandlungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Ausprägungen dieser Suchterkrankung anzubieten. So ist es beispielsweise wichtig, schwerst Opiatabhängigen, die sich die Drogen injizieren, steriles Spritzenbesteck zur Verfügung zu stellen, um Infektionserkrankungen wie HIV und Hepatitis möglichst zu vermeiden. Obdachlosen werden Tageszentren und Notschlafstellen zur Verfügung gestellt. Einen essenziellen Therapieansatz stellt die Substitutionsbehandlung dar, mit der Drogenabhängigen eine gesellschaftliche Reintegration ermöglicht werden kann. Daneben existieren auch abstinenzorientierte Angebote, die als Ziel die vollständige Heilung also die Überwindung der Suchterkrankung haben. Allerdings können Studien zufolge dieses Ziel nur ungefähr zehn bis 20 Prozent der Drogenabhängigen im Laufe ihres Lebens erreichen. Das heißt also, dass 80 Prozent der Suchtkranken niemals dauerhaft gesund werden. Das Therapieziel bei diesen Betroffenen ist wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch, die Symptome der Erkrankung möglichst im Hintergrund zu halten, weitere Schäden zu vermeiden und den Betroffenen zu ermöglichen, an gesellschaftlichen Prozessen, Arbeit, Familie und Freizeit teilzuhaben und so trotz ihrer Erkrankung ein normales Leben führen zu können. Substitutionstherapie Substitutionstherapie ist im Falle einer Opiatabhängigkeit das Ersetzen von illegal erworbenen und illegal eingenommenen Opiaten durch Medikamente. In RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 17

18 Österreich werden Morphin in Retardform, Methadon und Buprenorphin als Substitutionsmedikamente verwendet. Die Betroffenen erhalten diese Opiate vom Arzt als Medikamente verschrieben, nehmen diese täglich ein, und sind auch von diesen Medikamenten abhängig. Allerdings stellt sich ein gleichmäßiger Blutspiegel des Medikaments ein, durch den die Betroffenen anders als bei der unregelmäßigen Injektion oftmals unkontrollierter Dosen nicht beeinträchtigt sind. Die Substitutionstherapie ermöglicht vielen Betroffenen, einem geregelten Alltag nachzugehen, einen Beruf auszuüben, ein Kfz zu lenken etc. Sie werden ärztlich behandelt und sind nicht darauf angewiesen, sich Drogen illegal zu beschaffen. Die Hälfte der und Menschen, die in Österreich als opiatabhängig gelten, befindet sich in Substitutionsbehandlung. Deren Anteil steigt kontinuierlich. Etwa 90 Prozent der in Behandlung befindlichen Personen sind stabil substituiert. Diese sind völlig unauffällig in die Gesellschaft integriert und haben natürlich auch kein Interesse daran, ihre Erkrankung an die Öffentlichkeit zu bringen, sagt unser Sendungsgast Dr. Hans Haltmayer, ärztlicher Leiter der Suchthilfe Wien. Denn dann hätten sie möglicherweise mit negativen Konsequenzen zu rechnen, beginnend vom Arbeitgeber, der sie eventuell kündigen würde, bis hin zu Nachbarn oder auch Angehörigen, die den Betreffenden letztendlich eine Willensschwäche zuschreiben würden. Haltmayer weiter: Diese gut Behandelten, die quer durch alle Berufe zu finden sind, haben Angst, durch eine Veröffentlichung Nachteile zu erleiden, und diese Angst ist nicht unberechtigt. Dieser Umstand führt letztendlich dazu, dass von der Öffentlichkeit nur die schwerkranken und sehr auffälligen Patienten, die verwahrlost sind und psychische Begleiterkrankungen haben, und vielleicht ihre Medikamente auch missbräuchlich verwenden, wahrgenommen werden. Damit entsteht ein völlig verzerrtes Abbild der Realität. In Österreich herrscht im Expertenbereich Einigkeit darüber, dass die Substitutionsbehandlung ein unverzichtbares Therapieangebot darstellt und die Therapie der ersten Wahl ist, dass sie zu einer deutlichen Verlängerung der Lebenszeit der Drogenabhängigen und letztendlich auch zu einer gesellschaftlichen Stabilisierung führt. Suchthilfe Wien Etwa die Hälfte der Drogenabhängigen in Österreich befindet sich im Raum Wien. Hier betreibt die Suchthilfe ggmbh Wien ein breites Angebot für die Beratung und Betreuung von Drogenabhängigen. Zentrale Einrichtungen sind der Jedmayer RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 18

19 und das Ambulatorium Suchthilfe Wien, das von Dr. Hans Haltmayer geleitet wird. Dabei handelt es sich um eine sozialmedizinische Einrichtung im 6. Wiener Gemeindebezirk, das mehrere Angebote unter einem Dach vereint. Zum einen gibt es dort ein Tageszentrum mit sozialarbeiterischer Beratung und Betreuung. Die Betroffenen können sich dort aufhalten, soziale Kontakte knüpfen sowie eine kleine Mahlzeit einnehmen. Des Weiteren steht eine Notschlafstelle mit 26 Betten für akut von Obdachlosigkeit Betroffene zur Verfügung. Im ebenfalls dort befindlichen Ambulatorium wird sowohl allgemein medizinische, als auch eine speziell suchtmedizinische Versorgung, wie Substitutionstherapie, Behandlung von Virushepatitis oder von HIV/Aids angeboten. Zudem verfügt die Einrichtung über eine Gynäkologin, eine Psychiaterin sowie Internisten. Eine Spritzentauschstelle, bei der gebrauchte Injektionsspritzen gegen Einmalspritzen getauscht werden können, hat 24 Stunden geöffnet. Damit sollen Infektionen vermieden werden bzw. verhindert werden, dass gebrauchte Spritzen im öffentlichen Raum verbleiben. Zahlreiche Drogenberatungs- und Therapieeinrichtungen gibt es auch in allen anderen österreichischen Bundesländern. Sie sind im Österreichischen Suchthilfekompass aufgelistet. Hilfe für Angehörige und Freunde Eltern oder andere Angehörige von Drogenabhängigen fühlen sich oft sehr schuldig und haben das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Für sie geht es darum, einen guten Umgang mit der häufig schwierigen Situation sowie auch eine Strategie für die Zukunft zu finden. Grundsätzlich haben Angehörige von Betroffenen die Möglichkeit, sich an eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt zu wenden und sich dort Beratung zu holen. Zudem gibt es Elternvereine, die sich zusammengeschlossen haben, sowie Selbsthilfeeinrichtungen. Betroffene Angehörige können sich aber auch in Drogen- und Beratungseinrichtungen in ganz Österreich anonym und auch kostenlos informieren und beraten lassen. Quelle: Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer ALS KRANKHEIT AKZEPTIEREN Trotz des medizinisch klaren Sachverhalts wird Drogenabhängigkeit in der Öffentlichkeit oftmals noch immer nicht als Krankheit angesehen und anerkannt. Der Toxikologe Rainer Schmid meint dazu, dass dies noch aus einer RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 19

20 überkommenen gesellschaftlichen Sichtweise der 1950er-Jahre herrühre. Damals gab es wenig naturwissenschaftlich und medizinisch gesichertes Wissen über die Wirkung von Drogen, epidemiologische Daten hätten gefehlt und so sei der Glaube entstanden, dass es sich bei Drogenabhängigkeit um eine Persönlichkeitsschwäche, also eine reine Charakterangelegenheit handle. Vor allem die Suchtkranken selbst würden unter diese Sichtweise sehr leiden, betont der Wiener Sucht- und Drogenbeauftragte Hans Haltmayer. Die Gründe dafür, dass Drogenabhängigkeit häufig als Willensschwäche oder asoziale Lebensweise gesehen wird, liegt seiner Meinung nach zum einen an der rechtlichen Situation, da eine Reihe der verwendeten Substanzen illegal ist und damit dem Strafgesetz unterliegt. Es könne seiner Meinung nach aber auch damit zu tun haben, dass die Gesellschaft die Fähigkeiten eines Menschen zur Kontrolle der eigenen Möglichkeiten als sehr hoch bewerte, und daher ein fehlendes Maß an Kontrolle als Fehlverhalten verurteile. Für die Zukunft wünscht sich Dr. Haltmayer, dass Drogenabhängigkeit nicht als Fehlverhalten gesehen wird, bei dem jemand sozial unerwünschtes Verhalten an den Tag legt, sondern die Betroffenen als Menschen mit einer gut behandelbar Erkrankung akzeptiert werden. Quellen: Vorgespräch Dr. Hans Haltmayer Vorgespräch Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid Wir danken Herrn Dr. Hans Haltmayer und Herrn Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid für ihre Unterstützung bei der Erstellung der Informationsmappe! RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 20

21 ANLAUFSTELLEN UND INFOLINKS ANLAUFSTELLEN UND INFOLINKS Ambulatorium Suchthilfe Wien Suchthilfe Wien GmbH Gumpendorfer Gürtel 8 A-1060 Wien Tel.: +43/1/4000/ [email protected] Homepage: Jedmayer Suchthilfe Wien GmbH Gumpendorfer Gürtel 8 A-1060 Wien Tel.: +43/1/4000/ h-Hotline: +43/1/4000/ [email protected] Homepage: checkit! Kompetenzzentrum für Freizeitdrogen Gumpendorferstraße 8 A-1060 Wien Tel.: +43/1/4000/ [email protected] Homepage: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Drogenambulanz MedUni/AKH Wien Währinger Gürtel A-1090 Wien Tel.: +43/1/40400/ [email protected] Homepage: RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 21

22 ANLAUFSTELLEN UND INFOLINKS Anton-Proksch-Institut - Treffpunkt Drogenberatung und Vorbetreuung, Spezialambulanz für Substitution Radetzkystraße 31/6 A-1030 Wien Tel.: +43/1/880 10/ [email protected] Homepage: Dialog - IS3 Ambulanz mit umfangreichen Angeboten im Bereich der Behandlung und Betreuung von suchtmittelabhängigen Menschen und deren Angehörigen Döblerhofstr. 10A A-1030 Wien Tel.: +43/1/ [email protected] Homepage: Österreichischer Suchthilfekompass (Adressen in ganz Österreich) Suchtberatungsstellen Oberösterreich Suchtberatungsstellen Niederösterreich Suchtberatungsstellen Salzburg ung/abhaengigkeit_drogen_einrichtungen.htm Vorarlberger Drogenhilfe ation/weitereinformationen/graphiknetzderdrogenpolit/dasnetzdervorarlbergerdro.h tm Suchtberatungsstellen Burgenland RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 22

23 ANLAUFSTELLEN UND INFOLINKS Suchtberatungsstellen Kärnten Tiroler Drogeneinrichtungen Suchtberatungsstellen Steiermark Epidemiologiebericht Drogen 2012/ Drogen_2012_2013 Wiener Sucht- und Drogenstrategie HELP.gv.at: Sucht - Abhängigkeitserkrankung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Deutschland) Informationen zu neuen psychoaktiven Substanzen und Drogen (BMG) n_psychoaktiven_substanzen_und_drogen Berichte zur Drogensituation (BMG) uation Infos über Drogen und Drogenkonsum RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 23

24 BUCHTIPPS BUCHTIPPS Helmut Kuntz Drogen & Sucht: Ein Handbuch über alles, was Sie wissen müssen Beltz Verlag 2013 ISBN-13: Ralf Schneider Die Suchtfibel: Wie Abhängigkeit entsteht und wie man sich daraus befreit. Informationen für Betroffene, Angehörige und Interessierte Schneider Verlag Gmbh 2013 ISBN-13: Mike Jay, Michael Haupt High Society: Eine Kulturgeschichte der Drogen Primus Verlag 2011 ISBN-13: Trevor Grice, Tom Scott und Fritz Helmschrott Die schönen Blödmacher - Was man über Drogen wissen muss: Ein Lese- und Arbeitsbuch für Jugendliche und Erwachsene Verlag An der Ruhr 2007 ISBN-13: RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 24

25 SENDUNGSGÄSTE SENDUNGSGÄSTE In der Sendung Radiodoktor Medizin und Gesundheit vom 18. November 2013 waren zu Gast: Dr. Hans Haltmayer Allgemeinmediziner und Psychotherapeut Ärztlicher Leiter der Suchthilfe Wien Beauftragter für Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien Gumpendorfer Gürtel 8 A-1060 Wien Tel.: +43/1/4000/ [email protected] Homepage: Univ.-Prof. Dr. Rainer Schmid Chemiker und Toxikologe Klinische Abteilung für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Klinisches Institut für Labormedizin Wissenschaftlicher Leiter des Drogenprojekts checkit! der Stadt Medizinische Universität/AKH Wien Währinger Gürtel A-1090 Wien Tel.: +43/1/40400/ [email protected] Homepage: RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 25

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