Café Bâlance Rundum bewegt

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1 Café Bâlance Rundum bewegt Gesundheitsdepartement Abteilung Prävention Christina Karpf Leiterin Gesundheitsförderung und Prävention

2 Inhalt Ausgangslage Vision Zielgruppe und Setting Ziele Umsetzung Projektkommunikation Evaluation Ressourcen Stärken/Schwächen Ausblick

3 Ausgangslage demografische Alterung der Schweizer Bevölkerung setzt sich weiter fort. Alterung der Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt liegt über dem Schweizerischen Durchschnitt. Ein Drittel aller über 65-jährigen und 50% aller über 85-jährigen stürzt mindestens einmal pro Jahr. Die Vereinsamung im Alter ist gerade im städtischen Umfeld ein ernstzunehmendes Thema.

4 Vision Für alle Seniorinnen und Senioren werden bedarfsgerechte Angebote leicht zugänglich gemacht. Diese Angebote sollen bewirken, dass Personen im Seniorenalter länger als bisher bei guter Gesundheit bleiben und dadurch ihren Alltag selbständig bewältigen können. Weiter soll die Sicherheit und die Mobilität im Alltag erhalten bleiben.

5 Zielgruppe und Setting Zielgruppe: Senioren/-innen mit einem niedrigen Aktivitätslevel Setting: Bestehende Quartiertreffpunkte im Kanton Basel- Stadt

6 Ziele Jede/r Senior/-in hat die Möglichkeit einen Treffpunkt zu Fuss zu erreichen. Stürze im Alter werden gesenkt. Soziale Kontakte werden erhöht. Das psychisches und physische Wohlbefinden wird gesteigert.

7 Umsetzung Ort: Seniorentreffpunkt in bestehenden Quartiertreffpunkten Öffnungszeit: Zwei bis drei Stunden pro Woche Programm: Austausch bei Kaffee und Kuchen und gemeinsame Bewegungslektionen (Jaques- Dalcroze-Rhythmik) Kosten: CHF 5.-/Lektion (dieser Beitrag wird vom Gesundheitsdepartement übernommen wenn die finanziellen Mittel fehlen)

8 Umsetzung Betreuung: Findet durch Quartiertreffpunkte und freiwillige Mitarbeitende (teilweise auch Senioren/- innen) und ausgebildete Rhythmikleiterinnen statt. Das Gesundheitsdepartement steht im ständigen Kontakt mit den Quartierzentren, organisiert Startveranstaltungen, Vorträge und Austauschtreffen und übernimmt alle anfallenden Kosten (Miete, Klavier, Werbung, Rhythmikleitung etc). Die Quartierzentren sind für die Organisation vor Ort zuständig.

9 Projektkommunikation Flächendeckende persönliche Einladungsschreiben zur Startveranstaltung Flyer (z.b bei Apotheken erhältlich) Informationsreihe Bâlance Auftritt an der MuBa Vortragsreihe Café Bâlance Regelmässige Medienarbeit Werbefilm für Lokalfernsehen (in Planung)

10

11

12 Ressourcen (für sieben Treffpunkte) Projektleitung 30% Projektassistenz 30% Budget: CHF Miete Kurskosten Werbung Vorträge

13 Evaluation 2011 Café Bâlance... erreicht insbesondere Personen welche keine anderen sportlichen Hobbies haben. spricht zu 90% Frauen an. hilft Kontakte zu knüpfen, 59% der Teilnehmenden haben neue Freunde gefunden, 10% treffen sich auch ausserhalb von Café Bâlance. 42% nutzen nutzen das Angebot vom gemütlichen Beisammensein im Café. Im April startet ein Forschungsprojekt zu Café Bâlance in Zusammenarbeit mit dem Unispital Basel.

14 Stärken und Schwächen Stärken: Niederigschwelligkeit, Bevölkerungsnähe Einfaches, verständliches Konzept Enge Zusammenarbeit mit Unispital (Forschung) Verbesserung der Gangsicherheit ist direkt messbar Schwächen: Hohe Kosten Häufige Wechsel bei freiwilligen Mitarbeitenden Männer werden schlecht erreicht

15 Ausblick Flächendeckendes Angebot bis im Jahre 2015 Spezialprojekt für Migrationsbevölkerung Werbefilm für das Lokalfernsehen Spezialangebote für die Sommerferien: Z.B. Sturztrainingskurse

16 Fragen?

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