Tag der Schulverpflegung 2014

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1 Tag der Schulverpflegung 2014 (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft des Landes Rheinland Pfalz) Thema: Lebensmittelverschwendung Erschreckend!!! Jeder von uns wirf durchschnittlich pro Jahr ca. 82kg Lebensmittel weg! Wenn wir das auf das ganze Land umrechnen sind wir schnell bei ca. 6,7 Tonnen! Fast noch erschreckender die Erkenntnis, dass eine Vielzahl an Lebensmitteln die weggeworfen werden eigentlich noch nicht in den Müll gehören. Das passiert vor allem weil wir Essbares wegschmeißen, was eben in unseren Augen eben nicht mehr essbar erscheint. Die braun gewordene Banane oder der welke Salat wandert dann schnell in den Müll.

2 Wer Ansätze zu diesem Thema sucht weitere Informationen braucht, ist herzlich eingeladen die Seite zu besuchen. Dort findet man viel Wissenswertes, auch wir haben hier sehr viel Infomaterial für unser Projekt gefunden.

3 Wir machten uns zuerst mit den Fragebögen auf den Weg, um herauszufinden, was denn an unserer Schule der Knackpunkt der Verschwendung ist. Die Fragebögen wurden im Klassensatz an alle Kinder einer Klasse verteilt, die in der Mensa auch tatsächlich essen. Das waren ungefähr 210 Kinder. Davon haben ganze 164 Kinder den Fragebogen ausgefüllt und abgegeben. Fragen waren zum Beispiel: Isst du immer Deinen Teller leer?... Aus welchem Grund lässt du Essen übrig? oder Was könnte man gegen die Verschwendung tun?. Unsere Kinder stellten vor allem fest, dass man weniger nehmen sollte bzw. dass man sich besser einen Nachschlag geben lassen sollte, wenn der Hunger doch größer ist. Andere Ideen waren: Das Gründen einer AG die kocht oder das Spenden der Nahrungsmittel die in den Töpfen übrig geblieben sind, zum Beispiel an Tierheime oder Organisationen, die Lebensmittel verteilen. Letzteres gestaltete sich aus verschiedenen Gründen, wie hygienische Aspekte oder auch den Transport an einen anderen Ort, sehr schwierig. Das bedeutete für uns erst einmal back to the roots wie Oma schon immer sagte: Der Teller wird leer gegessen!. Wir versuchten also mehr darauf zu achten, dass zunächst weniger genommen wird bzw. die Sinne zu schärfen, wie groß der Hunger tatsächlich ist und dann gegebenenfalls einen Nachschlag zu nehmen. Hierzu holten wir uns auch unseren Caterer Herrn Herweck mit ins Boot, der auch noch einmal mit seinem Personal in der Essensausgabe das Problem zu viel auf dem Teller und aber auch die altersgerechte Portionierung besprechen sollte.

4 In den Wochen vor dem Tag der Schulverpflegung beschäftigten wir uns zusammen mit den Kindern der Mensa AG vor allem mit den Themen: * Wie räume ich meinen Kühlschrank richtig und sinnvoll ein * Wo liegt der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum * Wie sieht die Verschwendung konkret bei uns an der Schule aus Wir stellten Plakate her, hängten auch in unserer Pausenhalle welche auf.

5 Wir schauten uns Filme und Bilder über Lebensmittelverschwendung an: petrr Foerster Schließlich fotografierten wir auch täglich die Teller unserer Mensa die manchmal prall gefüllt wieder zurück gingen wir waren teilweise schockiert, was alles auf den Tellern blieb.

6

7 Dann kam endlich der 6. November. Unter dem Motto Lieber zweimal nehmen hatten wir Stellwände zu den Themen Hunger, Essen in anderen Ländern und aber auch allgemeine Zahlen der Lebensmittelverschwendung vorbereitet. Wir suchten Bilder im Internet die das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung zeigten. Die Wände wurden auf dem Weg zur Essensausgabe platziert, so dass jeder zwangsläufig aufgefordert war, einen Blick darauf zu werfen. Wir schrieben Plakate wie Aktiv gegen Lebensmittelverschwendung oder Wir haben Lebensmittelverschwendung satt. Ebenso hängten wir von der Decke vor der Essensausgabe Plakate mit den Aufschriften satt?? oder auch Lieber 2mal nehmen.

8 Es wurden Stationen in der Mensa aufgebaut. Bei der einen musste jedes Kind seine Reste in einen Eimer kratzen um am Ende zu veranschaulichen was wir alles an diesem Tag weggeworfen haben. Die 2. Station bestand daraus zu schätzen, wie viel im Eimer gelandet war. Das Ergebnis war sehr erstaunlich wo sonst das Doppelte und Dreifache verschwendet wurde, wurden an diesem Tag nur 4,4kg in unseren Eimer gekratzt. Einige hatten wirklich sehr gut getippt und werden dafür auch noch an unserem Adventsfest mit einem kleinen Preis belohnt. Da es nach unserem Essen in der Mensa auch noch eine Zeitspanne zum Spielen und Erholen gibt, fanden wir es gut, diesen Zeitraum auch in unseren Tag mit einzubauen.

9 So wurde in der Pausenhalle das Kühlschrankspiel aufgebaut und jeder konnte testen wie gut er sich mit den Klimazonen des Kühlschrankes auskennt. Außerdem ließen wir die Bilder in Form eines kleinen Filmes ablaufen, die in den Wochen zuvor von unseren Restetellern in der Mensa entstanden waren. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag, weil wir uns sicher sind den einen oder anderen zu diesem Thema wachgerüttelt zu haben.

10 Wir sind uns jedoch durchaus bewusst, dass wir niemals stehen bleiben dürfen und weiterhin dran bleiben müssen, und immer mal wieder daran erinnern müssen was wir alles achtlos wegwerfen und verschwenden. Wir sehen es als ein Wir haben uns auf den Weg gemacht an! Über unseren Tag der Schulverpflegung haben wir natürlich ein paar Bilder geknipst, die wir ebenso zu einem kleinen Film zusammengefasst haben. Alle Bilder, Banner, Logos und Links des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft dürfen wir mit freundlicher Genehmigung hier auf unserer Seite veröffentlichen.

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