Ihr Referent: Prof. Dr. Peter Kugler
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- Louisa Zimmermann
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1 30. Oktober Teil: Konsumentenpreise: Die Rolle der Wirtschaftspolitik und insbesondere der Geldpolitik Ihr Referent: Prof. Dr. Peter Kugler
2 Einführung: Konsumentenpreise und Geldpolitik Strategien der Zentralbank zur Verankerung des Preisniveaus oder der Inflationsrate Die geldpolitische Strategie der SNB und ihre Umsetzung Aktuelle Probleme der Geldpolitik Literatur 2
3 Einführung: Konsumentenpreise und Geldpolitik - Die Geldpolitik zielt nur auf das Niveau und die Veränderung der Konsumentenpreise ab, relative Preise sollten nicht beeinflusst werden. - Die Struktur und das absolute Preisniveau von einzelnen Gütern und Dienstleistungen wird durch staatliche Regulierung, Produktequalität und Marktverhältnisse (Wettbewerb) geprägt. 3
4 Das CH Paradoxon: weltweite niedrigste Inflationsrate bei hohen Preisen: Obwohl die CH-Inflationsrate seit 1997 nur 0.7% war (USA 2.5, DE 1.6, EU 3.0), waren die Preise aller Waren und Dienstleistungen des privaten Konsums % höher als im umliegenden Ausland (BAK,2009). Diese Differenz hat vermutlich abgenommen, ist aber immer noch beträchtlich. Auflösung: Reale Aufwertung des Frankens um ca. 0.5% seit 1973, vor allem bedingt durch hohe Produktivität des Exportsektors im Vergleich zum Inlandssektor hohe Löhne im und hohe Preise im Inlandsektor (Balassa-Samuelson-Effekt). 4
5 16 Inflationsrate der Konsumenetenpreise Quelle: Satistische Monatshefte der SNB USA Deutschland Euroraum CH 5
6 160 Nominaler und realer Wechselkurs gegenüber dem Euroraum 1999/01 = 100, Quelle Statistisch Monatshefte der SNB Realer Wechselkurs Nominaler Wechselkurs 6
7 Nominaler und realer Wechselkurs gegenüber den USA 1999/01 = 100, Quelle Statistisch Monatshefte der SNB Realer Wechselkurs Nominaler Wechselkurs 7
8 Strategien der Zentralbank zur Verankerung des Preisniveaus oder der Inflationsrate - Bindung der Währung an Metalle vor 1914, klassische Goldstandard ( ) - Bindung der Währung an Gold und Reservewährung: Gold/Devisenstandard ( /36) - Bindung der Währung an eine Reservewährung: Bretton Woods System ( ) - «Papierstandard» mit Geldmengenziel bei flexiblen Wechselkursen, monetary targeting ( ), - Direktes Inflationsziel, inflation targeting ( ) und Euro-Untergrenze (2011 -?) 8
9 - Die Eigenschaften der unterschiedlichen Währungssysteme lassen sich an der CH-Konsumentenpreisentwicklung der letzten 200 Jahre aufzeigen: Lebenshaltungskosten/Konsumentenpreise Schweiz Index 1870 = 100 9
10 Metallischer Standard (vor 1914, Fr= 4.5Gr. Arg, 0.29Au) - Vorteile: Langfristige Preisstabilität durch endogene Anpassung des Geldangebots bei Veränderungen des Geldangebots oder der Geldnachfrage (steigende Preise führen zu einem Realwertverlust des Metalls, so dass die Nettoproduktion des Metalls sinkt und sich das Geldangebot verringert) - Nachteile: Ressourcen- und Opportunitätskosten (Metall muss gefördert werden und könnte auch für nicht monetäre Zwecke verwendet werden) Mittelfristige Deflationsphasen (Ein sinkendes Preisniveau führt zu einem Anstieg des Realwertes des Metalls und somit zu einer höheren Produktion und steigendem Geldangebot) Keine aktivistische Geldpolitik zur Konjunkturstabilisierung 10
11 Bretton Woods ( , SFr. = 0.23$, $ = 0.89 Gr. Au) - Vorteile: Fixe Wechselkurse Beschränkung der Geldschöpfung durch die Notenbank (ausser USA) - Nachteile: a) Das Geldangebot an $-Bestände der Zentralbank gebunden: Ressourcenkosten durch Handelsbilanzüberschüsse oder Nettokapitalimporte b) Keine autonome Geldpolitik zur Konjunkturstabilisierung, Übernahme der Geldpolitik der USA c) System ist nicht nachhaltig: Anreize zur Inflationierung in den USA Verdrängung des Goldes durch $ $-Standard international nicht akzeptiert Zusammenbruch des Systems. 11
12 Geldmengenziele ( , Papierstandard) Geldmengenwachstum = tolerierte Inflationsrate + Realwachstums langfristige Veränderung der Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes - Vorteile: a) Regel für die Geldpolitik, Beschränkung des Geldschöpfungspotentials b) Automatisches Stabilisierung (inflationärer Boom wird automatisch durch reale Geldverknappung und steigende Zinsen gedämpft und umgekehrt in Rezessionen) - Nachteile: a) Kurz bis mittelfristige Schwankungen der Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes (Folie 13). b) Die Zentralbank kann die Geldmenge (Bargeld und Transaktionsguthaben bei den Geschäftsbanken) nur indirekt über die Notenbankgeldmenge steuern: Instabiler Geldschöpfungsmultiplikator, insbesondere in Finanzkrisen (Folie 14) 12
13 .8 Umlaufsgeschwindigkeit M1 (BIPnom/M1), CH
14 Notenbankgeldmenge und Geldmenge M1, CH Quelle: Statistisch Monatshefte der SNB Geldschöpfungsmultiplikator CH (M1/NBG) 600, , , , , , Notenbankgeldmenge Geldmenge M1 14
15 Direktes Inflationsziel (1999 -?, Papierstandard) Steuerung des Geldmarktzinsniveaus im Hinblick auf eine Zielinflationsrate und eine ausgeglichene Produktionsentwicklung, Taylor-Regel: Zins = Gleichgewichtszins + 1/2(Zielabweichung Inflationsrate + Produktionslücke) - Vorteile: Flexibles Rahmen für die Geldpolitik, der erweitert werden kann 1 (Berücksichtigung von Prognosen wegen der Wirkungsverzögerung der 2 Geldpolitik, des Wechselkurses und über Zinsglättung der Bankenstabilität) - Nachteile: a) Der Ansatz funktioniert nicht an der Nullzinsgrenze (Nominalzinssätze können nicht wesentlich unter Null sinken) Käufe von Wertschriften oder Devisen: quantitaive easing b) Erste Quartalsschätzungen des BIPs sind stark fehlerbehaftet und weichen teilweise massiv vom nach ca. 2 Jahren bekannten endgültigen Wert ab (Folie 16) 15
16 16
17 Geldpolitische Strategie der SNB (seit 1999) 1. Explizite Definition der Preisstabilität als eine jährliche KPI Veränderungsrate im Bereich von 0 bis 2% 2. Mittelfristige (3 Jahre) Inflationsprognose als Hauptindikator für die geldpolitische Entscheidung 3. Implementierung der Geldpolitik über ein Zielband (üblicherweise 1%) für den 3M-Libor (den wichtigsten Zinssatz für den Sfr, ungesicherte Interbankkredite) Operationelle Steuerung des Libor mit kurzfristigen Repo Geschäften bis in die jüngste Vergangenheit (gesicherte Kredite der SNB an die Banken), Zielband Seit 2010 Devisenkäufe der SNB anstatt Repo-Geschäfte, Euro- Untergrenze seit September 2011 an der Nullzinsgrenze. 17
18 IT in normalen Zeiten: Taylor rule mit Wechselkurs: i i t t π : Veränderungsrate y e e t eq = ( b0 + b1π t + b2 yt + b3 ( et et ))(1 ρ) + ρit 1 : Zielzins der Zentralbank t t eq t : BIP : Wechselkurs des KPI : Gleichgewichtswechselkurs Die Abweichung des Wechselkurses vom langfristigen Gleichgewicht beeinflusst die Zinssetzung (üblicherweise durch Repo-Transaktionen), keine Devisenmarktinterventionen 18
19 «Taylor Rule»für 3M-Libor, 2000/I -2010/I Dependent Variable: L3M Method: Least Squares Date: 10/10/13 Time: 10:15 Sample (adjusted): 2000Q2 2010Q1 Included observations: 40 after adjustments Convergence achieved after 4 iterations White heteroskedasticity-consistent standard errors & covariance L3M =( C(1) + C(2)*INFHA + C(3)*GDPGA(-1) + C(4)*PPPDEV)*(1-C(5)) + C(5)*L3M(-1) Coefficient Std. Error t-statistic Prob. C(1) C(2) C(3) C(4) C(5) R-squared Mean dependent var Adjusted R-squared S.D. dependent var S.E. of regression Akaike info criterion Sum squared resid Schwarz criterion Log likelihood Hannan-Quinn criter Durbin-Watson stat
20 Effective exchange rate Swiss Franc PPP-rate, fitted
21 Conditional dynamic forecast of SFr 3months Libor 2010/2-2012/4 Taylor rule estimation 2000/1-2010/1 with confidence bounds Forecast: L3MF Actual: L3M Forecast sample: 2010Q2 2012Q4 Included observations: 11 Root Mean Squared Error Mean Absolute Error Mean Abs. Percent Error Theil Inequality Coefficient Bias Proportion Variance Proportion Covariance Proportion II III IV I II III IV I II III IV L3MF ± 2 S.E. 21
22 22
23 Aktuelle Probleme der Geldpolitik - Rechtzeitiger Exit aus der extrem expansiven Geldpolitik ohne Inflation - Verlust des Zinsinstruments an der Nullzinsgrenze - Monetisierung staatlicher Defizite Insbesondere SNB: - Währungsrisiken in der Bilanz von 489 Mrd. (2007: 127 Mrd.) - Bau- und Aktienboom mit Rekordtief der Zinsen - Franken als safe haven currency 23
24 Literatur - Swiss Journal of Economics and Statistics 146/1, 2010, Sondernummer zur Geldpolitik der SNB - Die Volkswirtschaft, Magazin für Wirtschaftspolitik 1/2 2012, Monatsthema «Frankenstärke», S
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