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1 STATISTIK DER KOHLENWIRTSCHAFT EV Herne/Köln, 6 Juni 2013 Zur Lage des Kohlenbergbaus in der Bundesrepublik Deutschland 1 Vierteljahr 2013 Steinkohlenbergbau: Seite 1-3 Braunkohlenbergbau: Seite 4-6 STEINKOHLENBERGBAU Förderung Von den noch drei betriebenen Steinkohlenbergwerken in Deutschland wurden im 1 Vierteljahr ,1 Mill t verwertbare Steinkohlen (rd 2,1 Mill t SKE) gefördert, 1,6 Mill t oder 42,9 % weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum In fördertäglicher Rechnung ergibt sich ein Rückgang um t v F oder 40,2 % auf t v F Kalendertäglich standen drei Fördertage weniger zur Verfügung Die einzelnen Reviere waren an der Förderung wie folgt beteiligt: Revier t v F in % Ruhr ,4 Saar Ibbenbüren ,1 Bundesrepublik Deutschland ,9 Lagerbestände Ende März 2013 lagen bei den Bergwerken insgesamt rd 2,7 Mill t Steinkohlen auf Halde Das ist ein Rückgang gegenüber Ende Dezember 2012 um rd 0,07 Mill t v F Leistung Die Leistung je Mann und Schicht unter Tage betrug im Durchschnitt der Monate Januar bis März kg v F, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um kg oder 15,4 % Statistik der Kohlenwirtschaft e V Geschäftsstellen: Shamrockring 1, Herne Postanschrift: Postfach , Herne Tel: (02323) Fax: (02323) Max-Planck-Straße 37, Köln Postanschrift: Postfach , Köln Tel: (02234) Fax: (02234) kohlenstatistik@gvstde, kohlenstatistik@braunkohlede Internet: wwwkohlenstatistikde

2 - 2 - Belegschaft In den ersten drei Monaten d J sank die Belegschaftszahl im Steinkohlenbergbau um 844 auf Ende März 2013: Arbeiter unter Tage: (- 308 gegen Ende 2012) Arbeiter über Tage: (- 329 gegen Ende 2012) Angestellte: (- 207 gegen Ende 2012) Die Zahl der Beschäftigten (ohne Mitarbeiter in Transferkurzarbeit und Qualifizierungsmaßnahmen) ging im Berichtszeitraum um 740 auf zurück Außerdem waren Ende März Unternehmerarbeiter im Steinkohlenbergbau unter Tage angelegt; gegenüber Ende 2012 hat sich ihre Zahl um 68 Mann verringert Absatz sowie Außenhandel Der Gesamtabsatz des deutschen Steinkohlenbergbaus an Steinkohle war in den ersten drei Monaten 2013 mit insgesamt 2,3 Mill t (rd 2,2 Mill t SKE) um 0,7 Mill t oder 23,4 % niedriger als vor einem Jahr Der Rückgang betrifft hauptsächlich die Lieferungen an die Kraftwirtschaft Sie sanken um 27,1 % auf 1,94 Mill t Die Lieferungen an die Stahlindustrie blieben mit 0,23 Mill t im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant Im 1 Quartal 2013 war die Rohstahlerzeugung mit 10,8 Mill t um 0,3 % niedriger und die Roheisenerzeugung mit 6,8 Mill t um 0,4 % höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres Auf dem in- und ausländischen Wärmemarkt war der Absatz mit insgesamt 0,13 Mill t um 13,7 % höher als im Zeitraum 2012 Ausfuhr Die gesamten Exporte auf Steinkohlebasis stiegen auf rd 0,03 Mill t (+ 62,0 %) Einfuhr Das Statistische Bundesamt meldet für die ersten drei Monate 2013 erhoben nach dem Energiestatistikgesetz Importe an Steinkohlen und Steinkohlenkoks in die Bundesrepublik Deutschland von insgesamt 12,7 Mill t, das sind 1,1 Mill t oder 9,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum Davon entfielen 11,8 Mill t auf Steinkohle und 0,9 Mill t auf Koks Detaillierte Angaben enthalten die Zahlenübersichten 1 und 2 (Ausnahme: Einfuhren) - 3 -

3 - 3 - Zahlenübersicht 1 Der Steinkohlenbergbau in der Bundesrepublik Deutschland Maßeinheit Menge in % Steinkohlenförderung Fördertage Anzahl 62,0 64,9-2,9 insgesamt t v F ,9 fördertäglich t v F 33,5 56,1-22,6-40,2 Schichtleistung unter Tage kg v F ,4 Ende der Berichtszeit März 2013 Dezember 2012 Lagerbestände Steinkohlen t v F ,5 Belegschaft Arbeiter unter Tage Anzahl ,3 Arbeiter insgesamt Anzahl ,2 Angestellte insgesamt Anzahl ,9 Belegschaft insgesamt Anzahl ,8 Beschäftigte 1) insgesamt Anzahl ,8 1) ohne Mitarbeiter in Transferkurzarbeit und Qualifizierung Zahlenübersicht 2 Gesamtabsatz von Steinkohlen des deutschen Steinkohlenbergbaus nach Verbrauchergruppen Bereiche t (t=t) in % Kraftwerke ,1 Stahlindustrie ,1 Hausbrand, Kleinverbrauch, Militär, Deputate ,5 übriges Inland Exporte in EU-Länder ,9 in Drittländer insgesamt ,4-4 -

4 - 4 - BRAUNKOHLENBERGBAU Förderung Die Braunkohlenförderung lag in den Monaten 2013 mit 47,7 Mill t (14,7 Mill t SKE) insgesamt um 2,6 % unter dem Vorjahresergebnis In der Lausitz (+ 7,3 %) und in Mitteldeutschland (+ 8,5 %) war die Förderung höher, wogegen im Rheinland (- 9,9 %) und in Helmstedt (- 8,1 %) die Kohlengewinnung zurückging Diese en entsprechen weitgehend der jeweiligen Entwicklung der Lieferungen an die Kraftwerke der allgemeinen Versorgung (insgesamt - 2,9 %), an die über 90 % der Förderung gehen Infolge höherer Wirkungsgrade der im Vorjahr in Betrieb genommenen Neuanlagen blieb die Stromerzeugung aus Braunkohle trotz eines geringeren Brennstoffeinsatzes im 1 Quartal 2013 auf dem Niveau des Vorjahres Revier t in % Rheinland ,9 Lausitz ,3 Mitteldeutschland ,5 Helmstedt ,1 Bundesrepublik Deutschland ,6 Veredlung Die Herstellung von Veredlungsprodukten konnte insgesamt einen leichten Anstieg (+ 0,4 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen Zahl der Beschäftigten Die Zahl der Beschäftigten (einschließlich Beschäftigte in Braunkohlenkraftwerken der allgemeinen Versorgung der Braunkohlenunternehmen) ging in den Monaten 2013 um 0,9 % auf Mitarbeiter zurück In dieser Zahl sind Auszubildende enthalten Enthalten sind auch Mitarbeiter in den Kraftwerken der allgemeinen Versorgung Inlandsabsatz Rohbraunkohle Im 1 Quartal 2013 lag der Rohkohlenabsatz um 2,9 % unter dem Vorjahreswert - 5 -

5 - 5 - Braunkohlenbrikett, Braunkohlenstaub, Braunkohlenkoks Der Inlandsabsatz aller Braunkohlenprodukte war um 2,8 % niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum Ausfuhr Bei den Veredlungsprodukten insgesamt war die Ausfuhr in den Monaten 2013 um 19,9 % geringer als das Vorjahresergebnis Einfuhr Für das 1 Quartal 2013 wurden vom Statistischen Bundesamt nach der Erhebung lt Energiestatistikgesetz Importe von Sonstigen (Staub- und Trockenkohle) in Höhe von t (Vorjahr: t) gemeldet - 6 -

6 - 6 - Tabelle Der Braunkohlenbergbau in der Bundesrepublik Deutschland Maßeinheit Menge in % Braunkohlenförderung insgesamt t ,6 Herstellung Veredlungsprodukte insgesamt t ,4 Stromerzeugung Industriekraftwerke des Braunkohlenbergbaus insgesamt GWh ,8 Absatz 1) aus inländischem Aufkommen Braunkohlen allgemeine (öffentliche) Elektrizitätswerke t ,9 sonstige Abnehmer t ,8 insgesamt t ,9 Veredlungsprodukte allgemeine (öffentliche) Elektrizitätswerke t ,6 Hausbrand und Kleinverbraucher t ,9 sonstige Abnehmer t ,5 insgesamt t ,8 Ausfuhr Veredlungsprodukte insgesamt t ,9 Ende der Berichtszeit März 2013 Dezember 2012 Beschäftigte 2) Rheinland Anzahl ,5 Lausitz Anzahl ,4 Mitteldeutschland Anzahl ,4 Helmstedt Anzahl ,6 insgesamt Anzahl ,9 1) ohne Selbstverbrauch und Deputate 2) einschließlich Beschäftigte in den Kraftwerken der allgemeinen Versorgung der Braunkohlenunternehmen

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