Blindness, Technology and Haptics
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- Margarete Voss
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1 Blindness, Technology and Haptics Autor: Vincent Lévesque Präsentiert von Daniela Zimmermann 06. Oktober 2014 Kickoff-Meeting Kinaptic
2 Inhalt Blindheit Technologien Fazit
3 Blindheit
4 Unterscheidungen Sehbeeinträchtigung legally blind Definiert durch bestimmte Kriterien, wie Sehstärke und Sehfeld low vision Ernsthafte Sehbeeinträchtigung Aber dennoch nutzbares Sehvermögen!
5 Unterscheidungen Blind können maximal Licht wahrnehmen ( light perception ) und Lichtquellen lokalisieren ( projection )
6 Unterscheidungen Unterscheidung congentially blind bzw. early blind seit Geburt an blind bzw. in den ersten Jahren das Sehvermögen verloren adventitious blind bzw. late blind Sehvermögen im Laufe des Lebens verloren
7 Ursachen Grüner Star (Glaukom) Grauer Star (Katarakt) Diabetische Retinopathie Altersabhängige Makuladegeneration...
8 Statistik Weltweit: ca. 37 Millionen blinde ca. 124 Millionen sehbehinderte In Deutschland: ca blinde mehr als sehbehinderte
9 Kognitive Fähigkeiten Blinde und Sehende leben in verschiedenen Wahrnehmungswelten Auf welche Weise beeinflusst die visuelle Deprivation die kognitiven Fähigkeiten von früh bzw. spät erblindeten Menschen? Brain Plasticity Sensory Compensation Space Perception and Mental Imagery
10 Technologien
11 Lebensalltag Sprach-Feedback Uhren Kochhilfsmittel Farbdetektoren Vibrationsfeedback Geldscheindetektor Hilfsmittel zur Dosierung von Medikamenten...
12 Mobilität und Orientierung Blindenhund Blindenstock ETAs electronic travel aids SonicGuide Laser Cane UltraCane GuideCane Talking Signs...
13 Informationszugang Text Braille, Sprache Karten, Graphen und andere Informationsdarstellungen? haptische Geräte
14 the user could identify and understand fairly complex objects (zitiert nach: Vincent Lévesque)
15 Non-visual Virtual Environment Vorbereitung von Blinden auf das selbständige und unabhängige Reisen Constructive Exploration: Nutzer lernt Routen durch das Erzeugen eines Modells dieser Routen 1. Version: Nutzer baut ein Modell indem er physikalische Objekte auf einem Raster/Gitter zusammensetzt und Audio- Feedback bekommt 2. Version: Interaktion wurde durch ein haptisches Gerät realisiert und es wurden virtuelle Objekte verwendet
16 Mensch-Computer Interaktionen Früher: Simple Interfaces mit sequentieller Informationsausgabe (z.b. DOS) Einfach in Sprache konvertierbar nutzbar für Blinde Jetzt: Graphische Benutzeroberflächen (GUI) und viele visuelle Metaphern größtenteils unmöglich nutzbar für Blinde Lösung: Custom Interfaces und Neuinterpretation des Desktop
17 Fazit
18 Fazit Kognitive Fähigkeiten von Blinden berücksichtigen Blinden und Sehende möglichst gleich behandeln Zielgruppe berücksichtigen Bei der Hardware auch die finanziellen Aspekt berücksichtigen Anforderungen möglichst nicht nur von einem potentiellen Nutzer abhängig machen
19 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
20 Quellen indheit/blindheit-hier-und-in-der-welt
21 Blindness, Technology and Haptics Autor: Vincent Lévesque Präsentiert von Daniela Zimmermann 06. Oktober 2014 Kickoff-Meeting Kinaptic
22 Inhalt Blindheit Technologien Fazit
23 Blindheit
24 Unterscheidungen Sehbeeinträchtigung legally blind Definiert durch bestimmte Kriterien, wie Sehstärke und Sehfeld low vision Ernsthafte Sehbeeinträchtigung Aber dennoch nutzbares Sehvermögen! Legally Blind: Sehstärke von 20/200, d.h. die Fähigkeit etwas aus 20 Fuß Entfernung lesen zu können, was Leute mit normalem Sehvermögen in 200 Fuß lesen könnten in Deutschland Sehbehindert, wenn man mit Brille oder Kontaktlinsen über weniger als 1/3 des Sehvermögens normal sehender Menschen verfügt.
25 Unterscheidungen Blind können maximal Licht wahrnehmen ( light perception ) und Lichtquellen lokalisieren ( projection ) in Deutschland Blind, wenn er selbst mit Brille oder Kontaktlinsen unter 2% dessen sieht, was ein normal sehender Mensch erkennt.
26 Unterscheidungen Unterscheidung congentially blind bzw. early blind seit Geburt an blind bzw. in den ersten Jahren das Sehvermögen verloren adventitious blind bzw. late blind Sehvermögen im Laufe des Lebens verloren
27 Ursachen Grüner Star (Glaukom) Grauer Star (Katarakt) Diabetische Retinopathie Altersabhängige Makuladegeneration... Grauer Star Ursachen: Zum einen der Altersstar, hervorgerufen durch Stoffwechselerkrankungen und Alterung des Gewebes, zum anderen auch angeboren oder vererbt (u. a. durch Röteln der Mutter in der Schwangerschaft) oder durch Verletzungen entstehen. Grüner Star Ursachen: Überwiegend zu hoher Augeninnendruck, der den Sehnerv schädigt.
28 Statistik Weltweit: ca. 37 Millionen blinde ca. 124 Millionen sehbehinderte In Deutschland: ca blinde mehr als sehbehinderte Quellen: USA: 10 Millionen Blinde bzw. Sehbehinderte
29 Kognitive Fähigkeiten Blinde und Sehende leben in verschiedenen Wahrnehmungswelten Auf welche Weise beeinflusst die visuelle Deprivation die kognitiven Fähigkeiten von früh bzw. spät erblindeten Menschen? Brain Plasticity Sensory Compensation Space Perception and Mental Imagery Brain Plasticity dem Gehirn keinen visuellen Input mehr geben über einen bestimmten Zeitraum kann zu permanenten Schäden am visuellen Cortex (an der Sehrinde) führen Experiment bei Katzen und Affen zeigte, dass wenn diese früh keinen visuellen Input mehr bekamen und später ihr Sehvermögen wiederhergestellt wurde, gab es keine Reaktion auf jegliche Stimuli
30 Technologien
31 Lebensalltag Sprach-Feedback Uhren Kochhilfsmittel Farbdetektoren Vibrationsfeedback Geldscheindetektor Hilfsmittel zur Dosierung von Medikamenten...
32 Mobilität und Orientierung Blindenhund Blindenstock ETAs electronic travel aids SonicGuide Laser Cane UltraCane GuideCane Talking Signs... ETAs Unterscheidung: - Warnung bei Hindernissen - Hilfestellung zur Orientierung und zum reisen zu einem bestimmten Ziel SonicGuide: mit Ultraschall scannt es die Umgebung vor einem und gibt dem Nutzer ein audio-signal zurück, das variiert je nach Distanz von Hindernissen Laser Cane: 3 Laser scannen die Umgebung vor dem Nutzer geben Ton und vibrations Feedback UltraCane: Nutzt Ultraschall statt Laser und informiert den Nutzer über Ort und Distanz von Hindernissen über 4 vibrierende Button am Griff GuideCane:
33 Informationszugang Text Braille, Sprache Karten, Graphen und andere Informationsdarstellungen? haptische Geräte
34 the user could identify and understand fairly complex objects (zitiert nach: Vincent Lévesque)
35 Non-visual Virtual Environment Vorbereitung von Blinden auf das selbständige und unabhängige Reisen Constructive Exploration: Nutzer lernt Routen durch das Erzeugen eines Modells dieser Routen 1. Version: Nutzer baut ein Modell indem er physikalische Objekte auf einem Raster/Gitter zusammensetzt und Audio- Feedback bekommt 2. Version: Interaktion wurde durch ein haptisches Gerät realisiert und es wurden virtuelle Objekte verwendet konstruktive räumliche Exploration Orientierungsmethode Technik zur Erlangung räumlicher Informationen durch angeleitetes stückweises Zusammensetzen einer physischen Repräsentation mit Hilfe eines interaktiven Computersystems. Weiterer Test: Blinder musste in virtueller Umgebung einen Raum erkunden. Dieser konnte der Blinde nach dem Training nachmodellieren und anschließend sogar im echten physikalischen Raum navigieren
36 Mensch-Computer Interaktionen Früher: Simple Interfaces mit sequentieller Informationsausgabe (z.b. DOS) Einfach in Sprache konvertierbar nutzbar für Blinde Jetzt: Graphische Benutzeroberflächen (GUI) und viele visuelle Metaphern größtenteils unmöglich nutzbar für Blinde Lösung: Custom Interfaces und Neuinterpretation des Desktop
37 Fazit
38 Fazit Kognitive Fähigkeiten von Blinden berücksichtigen Blinden und Sehende möglichst gleich behandeln Zielgruppe berücksichtigen Bei der Hardware auch die finanziellen Aspekt berücksichtigen Anforderungen möglichst nicht nur von einem potentiellen Nutzer abhängig machen haptisches Feedback sinnvoll gestalten: scharfe Kanten konnten z.b. schwer verfolgt werden und vllt variieren in der Art des Feedbacks?
39 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
40 Quellen indheit/blindheit-hier-und-in-der-welt
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Inhalt 9 Inhalt 1. WARUM DIESES BUCH 15 2. Sehen 19 2.1. Wie das Auge gebaut ist 19 2.2. Schauen, Erkennen und Deuten 24 2.3. Normalsichtigkeit 25 3. Beim Arzt 27 3.1. Im Wartezimmer 27 3.2. In der Sprechstunde
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