Resultate A B C Total Note
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- Elisabeth Beckenbauer
- vor 9 Jahren
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1 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 1/7 CAS Passerelle, Aufnahmeprüfung schriftlich > Lösung Master of Arts in Musikpädagogik Name: / FrW Resultate A B C Total Note Maximum Genügend A. Gehörbildung I. Melodie-Diktat (Max. 25 P.) * II. Rhythmus-Diktat (Max. 25 P.) * *Die Diktate werden je 10-mal im selben Tempo ganz durch gespielt. Es ist unerheblich ob die Länge einer Note mit einem langen Wert (z.b. eine Halbe) oder als kurzen Wert und einer entsprechenden Pausen (z.b. eine Viertel und eine Viertelpause) notiert wird. III. Bestimmen von (je 2 P.) ** a) Tonleitern F- Moll rein D- Chromat. G-Pentat. (Dur) Es-Moll harm. H-Dur b) Intervallen (Feinbestimmung, also je 2 Angaben) r5 k6 g3 r4 k c) Drei- / Vierklänge Dur( 6 ) Überm. Domin. (Dur, Moll, verm., überm., Septakk. Dominantseptakkord) Lage oder Stellung bezeichnen Verm. Moll( 6 4) ** Die Hörbeispiele werden je 2-mal gespielt, Intervalle und Dreiklänge je einmal harmonisch und einmal melodisch.
2 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 2/7 B. Theorie Bestimme und bezeichne (So viele Angaben wie möglich machen, Beachte die Schlüsselwechsel!) I. Tonleitern (je 2 P.) a) F-Pentatonik (Moll) b) H-Moll, harm. c) F-Ganztonleiter d) Es-Dur II. Intervalle (je 2 P). (Feinbestimmung, r = rein, k = klein, g = gross, ü = übermässig, v = vermindert; 3 = Terz, usw. ) a) g6 b) g2 c) v5 d) g7 III. Akkorde bestimmen (je 2 P.) (Akkorde sind über 2 Systeme notiert; auch Lage oder Stellung bezeichnen) a) B-Dur b) G-Dur7 c) C-Dur/E d)f-dur/c e) Ges-überm. Grundst. Grundst. Sextakkordord Quartsextakkord Quartsextakkord 3-Lage, eng 8-Lage, weit 8-Lage, weit 8-Lage, eng 8-Lage, eng IV. Akkorde schreiben, 3 Töne im oberen System in enger Lage, 1 Ton im unteren System notieren. (je 2 P.) a) Dm 7 (Grundst.) b) Am / C (Oktavlage) c) G 7 / D (Terzlage) d) Es (Quintlage)
3 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 3/7 V. Tonarten bestimmen (je 3 P.) a) F-Moll, melod. b) A-Dur VI. Fragen zur musikalischen Allgemeinbildung (Wenn nötig, kann die Fortsetzung der Antworten auf die Rückseite dieser Blätter geschrieben werden. Fortsetzungen klar kennzeichnen). 1. Instrumentenkunde a) Vervollständige die Tabelle, d.h. suche den Oberbegriff für die Instrumentenfamilie und ergänze mit weiteren Beispielen (die fettgedruckten Begriffe sind vorgegeben) (pro richtige Nennung 1 P., max. 12 P.) Instrumentenfamilie Beispiele 1.Schlaginstrumente. Guiro Clave / Bongo Cabasa / Maracas 2.Holzblasinstr. Oboe Saxophon / Fagott Querflöte / Blockflöte 3.Blechblasinstr. Kornett Trompete / Posaune Horn / Tuba 4.Streichinstrumente Bratsche Violoncello / Violine Kontrabass b) Welches sind die ersten 5 Naturtöne des grossen Cs (richtige Oktavbezeichnung schreiben) (4 Pkt.)
4 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 4/7 2. Musikgeschichte Ordne die folgenden Namen und Begriffe jener musikgeschichtlichen Epoche zu, in welcher sie zu herausragender Bedeutung gelangten (max. 16 P.) Expressionismus, Sonatenform, Antonio Vivaldi, Suite, Gleichgewicht zwischen Form und Inhalt, W. A. Mozart, G. Ph. Telemann, Musique concrète, Operette, Sehnsucht als Lebensgefühl, Béla Bartók, Robert Schumann, Fuge, Frédéric Chopin, John Cage, L.v. Beethoven. 1. Barock G.F. Telemann Fuge A. Vivaldi Suite 2. Klassik L.v. Beethoven W.A. Mozart Sonatenform Gleichgewicht zwischen Form und Inhalt 3. Romantik R. Schumann Operette Jhd. Frederik. Chopin John. Cage Béla Bartók Sehnsucht als Lebensgefühl Musique concrète Expressionismus VI. Liedanalyse Beschreibe und analysiere das Lied im Hinblick auf möglichst viele verschiedene Aspekte. Die nachfolgende Tabelle ist als Orientierungshilfe und Anregung gedacht. Es darf auch in die Noten hineingeschrieben werden. Wenn nötig, kann die Fortsetzung auf die Rückseite dieser Blätter geschrieben werden. Die Fortsetzung muss klar gekennzeichnet sein. (max. 20 Punkte)
5 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 5/7
6 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 6/7 a. Charakter (1 P.) b. Gattung (1 P.) c. Stil (1 P.) d. Tonart (2 P.) e. Takt, Dirigierpuls (1 P.) f. Grossform: Bezeichne grössere zusammenhängende Teile mit Grossbuchstaben und Angabe der Taktzahlen (ev. direkt in die Noten schreiben) (2 P.) g. Kleinstruktur des Liedes: melodische und/oder rhythmische Motive, Wiederholungen, Veränderungen etc. (ev. direkt in die Noten schreiben) (4 P.) h. Harmonik: Bestimme die Akkorde an den bezeichneten Stellen. Klavierbegleitung beachten! Akkordbezeichnung direkt ins Kästchen über den Noten schreiben ( pro richtige 1/2 P., max. 7 P.) i. Besonderes; weitere, noch nicht erwähnte Aspekte (1 P.)
7 ZHdK Zürcher Hochschule der Künste März 2009, Seite 7/7 C. Musikalisches I. Komponiere ein einfaches Lied über den folgenden Text (max. 25 P.) (Tonart und Taktart für die Kinderstimme wählen, Text genau unter die Noten schreiben) Was zwitscheret und zwatscheret So luschtig döt im Haag? Es sind die chline Vögeli, diä säged: Guete Tag! (Kindervers, überliefert) Kriterien: Richtige Umsetzung des Versmasses (entweder binär od. ternär) / Umsetzung der Grundstimmung und des Flusses des Textes / Natürlichkeit in der Melodieführung (keine abrupten Wendungen und extravaganten Sprünge) / Formale Geschlossenheit (keine kleingliedrigen Ideen ohne Bezug zum Ganzen), ohne lapidar zu sein. Gefragt ist nicht Kunst sondern gutes Handwerk. II. Unterlege dem vorgegebenen Rhythmus einen passenden Text (max. 25 P.) (in Mundart oder Schriftsprache, der Text soll sich wo immer möglich reimen) Kriterien: Übereinstimmung von Metrum und Versmass (keine unbetonten Silben auf betonten Takteilen und umgekehrt), Reime und Stabreime. Allgemein gilt: Besser musikalischer Nonsense als unmusikalischer Sense.
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